Leserunde

Leserunde zu "Ein Wort, um dich zu retten" (Guillaume Musso)

Ein Wort, um dich zu retten
von Guillaume Musso

Bewerbungsphase: 04.06. - 18.06.

Beginn der Leserunde: 02.07. (Ende: 23.07.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir 20 Freiexemplare von "Ein Wort, um dich zu retten" (Guillaume Musso) zur Verfügung.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch.

ÜBER DAS BUCH:

Eine tragische Liebe, ein grausames Verbrechen und eine Wahrheit, die Erlösung oder Verderben sein kann - Guillaume Musso, seit neun Jahren der meistverkaufte Autor in Frankreich, meldet sich mit einem grandiosen neuen Roman zurück!

Seit er vor zwanzig Jahren von einem Tag auf den anderen aufhörte zu schreiben, lebt der einst gefeierte Schriftsteller Nathan Fawles abgeschieden auf der kleinen Île Beaumont. Doch die Journalistin Mathilde Monney ist fest entschlossen herauszufinden, warum der Schriftsteller sich damals aus der Öffentlichkeit zurückzog. Kurz nach ihrer Ankunft erschüttert ein grausamer Mord die Insel, die daraufhin abgeriegelt wird. Während eine fieberhafte Jagd nach dem Täter beginnt, entspinnt sich zwischen Mathilde und Nathan eine hitzige Unterredung, in der Stück für Stück die ganze Wahrheit über seine Vergangenheit ans Licht kommt und Mathilde entdeckt, dass ein grausames Geheimnis sie beide verbindet ...

ÜBER DEN AUTOR:

Guillaume Musso, geboren 1974 in Antibes, arbeitete als Dozent und Gymnasiallehrer. Musso ist einer der erfolgreichsten Gegenwartsautoren Frankreichs, seine Romane wurden in über zwanzig Sprachen übersetzt und haben sich als internationale Bestseller durchgesetzt.

23.07.2020

Thema: Lieblingsstellen

Thema: Lieblingsstellen
misery3103 kommentierte am 02. Juli 2020 um 14:44

S 41:

"Genau wie Margaret Atwood denke ich, einen Schriftsteller kennenlernen zu wollen, weil man sein Buch liebt, ist in etwa so, als wolle man eine Ente kennenlernen, weil man gern Entenleberpastete isst."

Thema: Lieblingsstellen
Rotschopf kommentierte am 03. Juli 2020 um 13:17

Aus Teil I:

Ich finde es recht lustig, dass Raphael einerseits dieser Auffassung ist: "Der Stil war kein Selbstzweck. Die wichtigste Qualität eines Schriftstellers war es, seine Leser durch eine gute Geschichte zu fesseln." (Seite 24) Und dann andererseits direkt eine Seite später: " Fawles schien sich mit seinem einmaligen Schreibstil direkt an mich zu wenden."

Außerdem: "Genau wie Margaret Atwood, denke ich, einen Schriftsteller kennenlernen zu wollen, weil man sein Buch liebt, ist in etwa so, als wollte man eine Ente kennenlernen, weil man gerne Entenleberpastete isst." (Seite 41).

Und dann noch (mittelbar, weil selbst ein Zitat von Umberto Eco): "Das Einzige, was Schriftsteller für sich selber schreiben, sind Einkaufszettel […]" (Seite 55).

"Das waren vielleicht die Schlimmsten: Journalisten, die eine positive Kritik schreiben, ohne die Geschichte begriffen zu haben." (Seite 59)

Thema: Lieblingsstellen
KristallKind kommentierte am 05. Juli 2020 um 14:47

S. 75:

(...)"Unser Planet ist ein Tollhaus geworden, große Teile der Welt werden von Kriegen heimgesucht, die Leute wählen blindwütige Irre und verblöden durch die sozialen Netzwerke... und überall auf der Welt kracht es, also..." (...) "Also glaube ich, dass es wichtigere Dinge gibt, als zu wissen, warum Nathan Fawles vor zwanzig Jahren mit dem Schreiben aufgehört hat."(...)

 

 

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Rotschopf kommentierte am 05. Juli 2020 um 15:05

Aus Teil II:

"Es war nicht immer leicht, Zugang zu einer Erzählung zu bekommen, aber wenn man das richtige Buch gefunden hatte, dann genoss man alle Details, die Dialoge, die Gedankengänge der Protagonisten - eine wahre Flucht aus der Realität." (Seite 112) Mir geht es manchmal auch so, dass mir Bücher erst nach einigen Kapiteln gefallen. Perfekt ist es meiner Meinung nach aber dann, wenn es nicht nur eine Flucht aus der Realität ist, sondern mir etwas neues über die Realität beibringt.

Fawkes Tirade auf Seite 169 ist richtig unterhaltsam, vom Nachäffen bis zu der Aufforderung an Mathilde, doch über große Themen für ihre geliebten Mitmenschen zu schreiben.

Die Schreibregel auf Seite 203/204: "Wenn ein Schriftsteller am Anfang seines Romans eine Waffe erwähnt, dann muss am Ende zwangsläufig ein Schuss fallen und einer der Protagonisten sterben." - Gilt übertragen auch für Krimis im Fernsehen ;) .

Thema: Lieblingsstellen
cybergirl kommentierte am 07. Juli 2020 um 10:22

Mir hat der Epilog gut gefallen. Nathan und Guillaume Musso sind ineinander verschmolzen. Musso ist in das Haus von Natham gezogen. Der Epilog hat mich mit dem enttäuschenden Ende etwas versöhnt.