Leserunde

Leserunde zu "Einer wird sterben" (Wiebke Lorenz)

Einer wird sterben - Wiebke Lorenz

Einer wird sterben
von Wiebke Lorenz

Bewerbungsphase: 14.03. - 28.03.

Beginn der Leserunde: 17.04. (Ende: 08.05.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir – mit freundlicher Unterstützung des S. Fischer Verlags – 20 Freiexemplare von  "Einer wird sterben" (Wiebke Lorenz) zur Verfügung.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch. 

ÜBER DAS BUCH:

Sie ist allein im Haus. Allein mit ihrer Angst.
Sie kann mit niemandem sprechen. Nicht einmal mit ihrem Mann.
Was wissen die Leute im Auto?
Und vor allem, was werden sie tun?

Eines Morgens steht es plötzlich da. Das schwarze Auto. Mitten in der ruhigen Blumenstraße in einem gehobenen Wohnviertel. Darin ein Mann und eine Frau, die reglos dasitzen.
Stundenlang, tagelang. 

Nach und nach macht diese stumme Provokation die Anwohner nervös. Allen voran Stella Johannsen, die sich immer und immer wieder die eine Frage stellt: Was wissen sie? Über die schreckliche Nacht vor sechs Jahren, als Stella und ihr Mann Paul einen schweren Unfall hatten. Einen Unfall, bei dem ein Mensch starb. 

Sind sie deswegen hier? Was werden sie tun? Und wie viel Zeit bleibt Stella noch?

»Ich habe mich völlig in dieser Geschichte verloren und wusste irgendwann nicht mehr, wo oben und unten ist. Wahnsinnig spannend. Unbedingt lesen!« Melanie Raabe

ÜBER DIE AUTORIN:

Eine kurze Pressemeldung brachte Wiebke Lorenz auf die Idee für ihren Psychothriller »Einer wird sterben«: Über eine Woche lang parkte ein Pärchen im Auto in einer ruhigen Straße, ohne auszusteigen. Und niemand verstand, weshalb. Wiebke Lorenz war davon so fasziniert, dass sie die Geschichte gleich im Kopf weiterspann. Was, wenn diese Leute etwas wüssten, was keiner wissen darf? So ergeht es ihrer Hauptfigur Stella im Roman, gemeinsam mit ihr durchlebt der Leser Tage voller Angst und weiß nie, welche doppelten Böden die Geschichte noch bereithält. Genau dafür wird Wiebke Lorenz von ihren Fans geliebt, und die Presse verglich ihre psychologischen Höllenritte mit denen Sebastian Fitzeks. Sie lebt als freie Autorin in Hamburg.

11.05.2019

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 123

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 123
Knopf kommentierte am 14. April 2019 um 09:54

Ich habe den ersten Teil fast beendet und jetzt eine Nacht darüber geschlafen und sacken lassen. Den Anfang fand ich etwas holprig, kam zuerst nicht richtig rein. Wenn ich von Ängsten geplagt würde, warum auch immer, und die Reaktionen würden so ausfallen wie bei Renata und Paul - na, danke. Renatas Handeln wegen des Reparatursservice finde ich auch komisch. Sie kommt nur zweimal die Woche, hat zwar die volle Unterstützung des Hausherrn, aber macht Termine fest ohne Rücksprache.

Seit ich vor zig Jahren Filme wie: Gaslicht und Rebecca gesehen habe, denke ich immer gleich an Verschwörungen.

Seit der Szene mit der Maus und der Entsorgung derselben habe ich endlich besser in die Handlung reingefunden und das Lesen ging flüssiger. Der Nachbar war für mich die erste normal handelnde Person.

Auch die Szene beim Psychiater geht mir nicht aus dem Sinn. Wenn mir jemand so unsympathisch ist wechsle ich die Praxis, egal ob er Jugendfreund des Mannes ist.

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Leapunch kommentierte am 16. April 2019 um 15:34

Die Art wie Renata und auch Paul reagieren finde ich auch etwas merkwürdig, ich verstehe schon dass sie ihr vielleicht die Angst nehmen wollen aber es komplett abzutun finde ich schon komisch. 

Naja Der Psychiater ist zwar unsympathisch aber will man unbedingt noch mehr Leute einweihen und das Geheimnis ausplaudern, Schweigepflicht hin oder her. 

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Novizin kommentierte am 16. April 2019 um 15:57

Hm, was genau findet ihr an dem Psychiater so unsympathisch?

Ich frage nicht, weil ich ihn verteidigen will, es interssiert mich einfach - was genau ihn für euch unsympathisch macht. 

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Leapunch kommentierte am 16. April 2019 um 17:28

Also mir war er nicht unsympathisch ich hatte nur das Gefühl das Stella ihn unsympathisch findet.

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Knopf kommentierte am 17. April 2019 um 16:27

So empfinde ich es auch.

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Petzi_Super_Maus kommentierte am 17. April 2019 um 18:01

Doch der Psychiater...total unsympatisch. MIr kommt vor, den interessieren Stellas Ängste nicht wirklich, er nimmt sie ja gar nicht ernst.

Außerdem wäre ich an Stellas Stelle NIE zu einem alten Freund meines Mannes gangen, noch dazu, wenn der die vorige Frau gekannt hat. Da wäre ein neutraler Dritter definitiv vieeel besser gewesen!

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Leapunch kommentierte am 17. April 2019 um 18:14

Das stimmt ich wäre auch nicht darauf gekommen einen Bekannten als Psychiater zu nehmen ..

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Novizin kommentierte am 17. April 2019 um 22:19

Ich gebe Euch recht, eine neutrale Person wäre im Normalfall geeigneter, aber es ist ja ein Thriller und der lebt eben von zwispältigen, mysteriösen Charakteren und Verknüpfungen von Beziehungen. Ein fremder Psychiater hätte wenig Sinn in diesem Fall. Dieser Typ muss doch auf irgendeine Weise am Ende in die Geschichte involviert sein. Aber was haltet Ihr denn von dem Paul? Mir ist der Typ von dem Punkt an unsympathisch, als ich erfuhr, dass er die Stella angelogen hat bzw. ihr verheimlicht hatte, dass er verheiratet ist - ob seine Ex ihn nun wegen eines anderen verlassen hat oder nicht, spielt ja keine Rolle. So ein wichtiges Detail verschweigt man nicht einfach. Den Kerl hätte ich geohrfeigt und auf der Stelle verlassen. Und dass die beiden auch noch in dem Haus seiner verstorbenen Ex leben, das macht eigentlich beide unsympathisch. Moralisch finde ich das höchst verwerflich. Da denke ich, dass die Stella nur an seinem Geld interessiert ist und versorgt sein will.

Dann gibt mir die Szene zu denken, als sie mit ihm telefoniert. Sie will ein Geräusch gehört haben, als hätte er mit der Hand auf seinen Schenkel gehauen. War das wirklich sein Schenkel? Ich vermute eher, dass er sie betrügt und Stella loswerden will. Meine Vermutung ist, dass der Psychiater mit dem Paul unter einer Decke steckt. Beide haben sie diesen Psychoterror ausgeheckt. Es ist ja ein richtiges Dejavue, was sie da erlebt hat als die neuen Mieter zur Besichtigung kommen. Das kann nur jemand inszenieren, der die Wahrheit kennt.

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Petzi_Super_Maus kommentierte am 17. April 2019 um 22:45

Und dass die beiden auch noch in dem Haus seiner verstorbenen Ex leben, das macht eigentlich beide unsympathisch

Das fand ich auch eigenartig - ich an Stellas Stelle würde doch NIE in diesem Haus leben wollen!!! Wo sie doch eh so Schuldgefühle hat,weil sie beide am Tod der Ex schuld sind...
Ich hätte an Stelle von Stella und Paul die Villa verkauft und woanders ein Haus gekauft...

Meine Vermutung ist, dass der Psychiater mit dem Paul unter einer Decke steckt. Beide haben sie diesen Psychoterror ausgeheckt. Es ist ja ein richtiges Dejavue, was sie da erlebt hat als die neuen Mieter zur Besichtigung kommen. Das kann nur jemand inszenieren, der die Wahrheit kennt.

Hm, der Gedanke gefällt mir. Es MUSS ja jemand sein, der die damaligen Geschehnisse genaustens kennt. Aber wenn Paul Stella loswerden will, könnte er das doch einfacher haben und müsste nicht so ein kompliziertes Psycho-Spiel aushecken?!?

 

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tigerbea kommentierte am 18. April 2019 um 21:00

Bei so einer persönlichen Verstrickung kann man ja gar nicht offen und unbefangen reden. Ich hätte immer das Gefühl, er würde meinem Mann alles erzählen.

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Petzi_Super_Maus kommentierte am 18. April 2019 um 21:15

Das war ja bestimmt auch der HIntergedanken von Stellas Mann - dass er anschließend alles erfährt. So kommt mir das zumindest vor...

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tigerbea kommentierte am 19. April 2019 um 07:20

Ich könnte wetten, daß die miteinander telefoniert haben, als das Telefon so schnell in der Couch verschwunden ist.

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Leapunch kommentierte am 19. April 2019 um 07:55

So weit habe ich in dem Moment gar nicht gedacht aber es ergibt auf jeden Fall Sinn. Bin gespannt ob das noch aufgelöst wird

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joy67 kommentierte am 22. April 2019 um 18:55

Ich finde nicht unbedingt den Psychiater unsympathisch sondern vielmehr das Konstrukt. Vermutlich neige ich auch zur Projektion und übernehme Stella's Empfindungen Enno gegenüber. Denn sie wird ja wohl am Ende das Opfer sein. Also bin ich schon ganz auf ihrer Seite.

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Miss Norge kommentierte am 17. April 2019 um 19:17

Ich glaube Borchers auch nicht, das er einen Termin absagte, als Stella von der Toilette wieder kam. Irgendwie traue ich ihm auch nicht. Warum? Keine Ahnung. 

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Skandinavischeleserin kommentierte am 18. April 2019 um 22:50

Kann ich nur zustimmen, das nehme ich ihm auch nicht ab.

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Lena Wilczynski kommentierte am 22. April 2019 um 11:00

Ich empfinde ihn auch total als voreingenommen. Mir kam es so vor als wolle er ihr nicht helfen sondern ihr in ihre Sicht der Dinge rein reden. Das ist unpassend für mein Empfinden.

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Michael H. kommentierte am 22. April 2019 um 12:52

Naja, ich war zwar noch bei keinen, aber einen etwas anderen Blickwinkel sollte ein Psychiater schon einnehmen, sonst bringt die Behandlung ja nichts, wenn man nur erfährt, was man schon weiß, oder darin unreflektiert bestärkt wird.

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florinda kommentierte am 17. April 2019 um 20:10

"Seit ich vor zig Jahren Filme wie: Gaslicht und Rebecca gesehen habe, denke ich immer gleich an Verschwörungen."

Ich stimme zu und ergänze noch "Mitternachtsspitzen" (Doris Day) und "Bei Anruf Mord" (Grace Kelly). Und eigentlich auch "Effi Briest" (Ruth Leuwerik)...

Tja... einige Verdächtigungen der Protagonistin kommen mir überspannt vor. Andererseits... es muss schlimm sein, wenn die Verdächtigungen stimmen und einem kein Mensch glaubt oder gar beisteht.

Mit dem Psychiater werde ich nicht recht warm, was aber daran liegen kann, dass ich - Protagonisten-Bonus - erst einmal zu dieser halte. Einiges von ihm Gesagtes scheint allerdings Hand und Fuß zu haben.

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MissGoWest kommentierte am 07. Mai 2019 um 23:42

Witzig -- ich habe auch an alte Hitchcock-Filme gedacht. Und daran, dass jemand manipuliert werden soll.

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Knopf kommentierte am 15. April 2019 um 12:14

Upps, da war ich wohl zu früh.

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florinda kommentierte am 18. April 2019 um 19:56

Ja. Es gab hier schon mal Ärger, weil Leute, die mit selbstgekauftem Buch ab offiziellem Leserundenbeginn posteten, statt zu warten, bis die "richtigen" Teilnehmer alle ihr Exemplar erhalten haben.

Ich habe gestern hier hereingeschaut und war erstaunt, was hier schon los ist...

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joy67 kommentierte am 22. April 2019 um 18:52

Stimmt. Ist mir auch schon mit Leserundenbuch passiert, obwohl der offizielle Beginn schon war. ;)

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Novizin klugscheißerte am 15. April 2019 um 16:37

Stella allein zu Haus

Nachdem ich auf der Rückseite den Hinweis las, dass Fitzek-Fans bei diesem Thriller auf ihre Kosten kommen würden, hatte ich mich auf eine schräge, abnormale Story eingestellt. Ich bin zwar kein Fitzek-Anhänger, aber ich muss gestehen, der erste Teil hat mich angenehm und positiv überrascht. Der Schreibstil ist zeitgemäß, unterhaltsam und teilweise sogar recht amüsant (im Sinne von: Wie bekloppt ist das denn?), ansprechend und die Handlung nachvollziehbar. Ich persönlich finde die ersten Kapitel spannend. Sie animieren mich durchaus zum Weiterlesen.

Die Protagonistin wird in ihrem Wesen und ihrem Charakter wirklich originell dargestellt: Sie ist selbstverständlich traumatisiert, was sie sich aber nicht eingestehen möchte. Sie kapselt sich unbewußt von der Außenwelt ab und findet Trost im Alkohol, führt Selbstgespräche, ist frustriert, hadert mit ihrem Schicksal und die Situation, in der sie sich nun befindet, macht sie hysterisch. Aus ihrer verdrängten Angst wird Panik. Meiner Meinung nach baut die Autorin die Geschichte sehr geschickt auf. Überaus interessant finde ich auch, dass Stella sich aus Liebe zu Paul so aufopfernd verhalten hat. Ich freue mich schon auf die nächsten Kapitel und bin neugierig, ob sich meine Vermutung bestätigt, weil ich habe da so eine Idee ...

Richtig kritisieren kann ich an dieser Stelle noch gar nichts, dafür finde ich die Geschichte zu spannend, bis auf ein kleines Details, das aber kaum erwähnenswert ist: 

  • Gelbe Müllsäcke in einer gehobenen Wohngegend? Können die sich denn keine "Gelbe-Tonne" leisten? ... lach

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Michael H. kommentierte am 22. April 2019 um 12:23

Das liegt möglicherweise auch an der Kommune, in manchen werden einfach keine Tonnengrößen für Einfamilienhäuser angeboten.

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Leapunch kommentierte am 16. April 2019 um 15:30

Ich habe mich jetzt auch nicht nach dem Start gerichtet sondern gleich losgelassen als ich das Buch bekommen habe *Schande über mich* ;D für mich hat der Zeitpunkt einfach gepasst weil ich gerade ein anderes Buch ausgelesen hatte. Ich habe ein bisschen gebraucht um in die Geschichte zu kommen, so richtig interessant wurde es erst als sie die Maus gefunden hat. Ich bin auch gespannt ob es wirklich reiner Zufall war oder ob vielleicht doch mehr dahinter steckt. Ich weiß nicht trotz der Maus hätte ich irgendwie in ihrer Situation Skrupel gehabt vor die Tür zu gehen. Sie wird ja von Angst geplagt macht sich darüber aber gar keine Gedanken das fand ich dann schon seltsam. Zufällig geht auch der Strahler draußen vor der Tür nicht?! 

Ganz komisch fand ich die Begegnung mit den Bestattern und irgendwie habe ich mir sofort gedacht, dass sie in die Straße fahren würden. Die Beschreibung mit Frau Wagner war recht bildlich und dadurch wurde die Atmosphäre auch irgendwie besser.

Ich hoffe aber das der nächste Abschnitt auch etwas spannender und vor allem aufschlussreicher wird!

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Petzi_Super_Maus kommentierte am 17. April 2019 um 18:13

Klar, dass die Stahler nicht funktionieren, ist natürlich seltsam in Verbindung mit den beiden im Auto. Kann aber auch einfach kaputt gegangen sein.
Und warum sollte sie die Maus nicht draußen entsorgen?? Hättest du die tote Maus im Haus gelassen? Bestimmt nicht ;)

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Leapunch kommentierte am 17. April 2019 um 18:16

Ich hätte sie auf die Terrasse gelegt oder so aber doch nicht im Dunkeln in die Nähe des Autos vor dem ich mich schon im hellen fürchte vielleicht bin ich ein Schisser aber das würde ich nie im Leben machen wenn ich alleine zu Hause bin :D

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Petzi_Super_Maus kommentierte am 17. April 2019 um 18:19

Hm,stimmt schon, erstmal nur auf die Terrasse legen, ginge auch.

Ich hätte mir aber sicher eine Taschenlampe mitgenommen, wenn es so stark finster war. Dann wäre zumindest der Nachbarjunge auf jeden Fall abgehauen.
Aber dann hätte sie sein Handy nicht gefunden und der weitere Verlauf der Geschichte hätte sich nicht ergeben ;)

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Leapunch kommentierte am 17. April 2019 um 18:59

Da hast du natürlich auch wieder recht :D 

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tigerbea kommentierte am 18. April 2019 um 21:04

Ich hätte sie im Garten in eine Hecke oder so geschmissen. Irgendein Tier hätte die bestimmt über Nacht gefressen und das Thema wäre erledigt grwesen.

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joy67 kommentierte am 22. April 2019 um 19:01

Also spannend finde ich es schon. Auch wenn noch nicht klar ist, worauf es hinaus läuft, so baut sich meiner Meinung nach schon gut was auf. Den Prolog darf man auch nicht vergessen. Ich fürchte, es wird noch ganz schön gruselig.

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Michael H. kommentierte am 22. April 2019 um 22:06

Na hoffentlich. Sonst bin ich der eine, der stirbt. Nämlich vor Langeweile ;-)

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Petzi_Super_Maus kommentierte am 16. April 2019 um 16:34

Nachdem ich ein bisschen gebraucht habe, um reinzukommen, gefällt mir der Stil doch ganz gut.

Zuerst lernt man Stella kennen und ihren Mann und erfährt, dass vor 6 Jahren etwas schreckliches geschehen ist. Dieses WAS erklärt sich aber erst nach und nach. (leider weiß man es ja schon vom Klappentext her, was die Spannung etwas minimiert...)

Seeeehr eigenartig finde ich das Verhalten der Bewohner des Blumenwegs diesem komischen Paar in dem Mercedes Kabrio gegenüber - WIESO stört sich keiner daran, dass diese Leute bereits seit 3 Tagen in der Gasse stehen, ohne etwas zu tun? Wenn in meiner Gasse (und die ist nicht soo klein) auch nur ein Tag lang ein fremdes Auto steht, mit zwei Personen drin, die einfach nur sitzen und sonst nichts tun, dann frage ich die beiden, was sie machen bzw rufe ich gleich die Polizei.
Das fand ich echt sehr sehr eigenartig, dass hier keiner was macht gegen diese beiden im Auto...

Auf jeden Fall bin ich jetzt schon gespannt, was es mit den beiden auf sich hat; ebenso mit dem Sohn, der gefilmt hat; und natürlich, wer und warum vor 6 Jahren den Film in den Postkasten geworfen hat, aber sich sonst nicht gemeldet hat.

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Bücherwusel kommentierte am 20. April 2019 um 09:33

Das Verhalten der Bewohner ist schon komisch. Bei uns hätte schon längst jemand die Polizeit vorbeigeschickt. Das ist alles sehr mysteriös. Vielelicht sind die zwei Polizisten und versuchen zu ermitteln und dewegen kommt keine Polizei wenn ein Nachbar das gemeldet hätte. Wer weis. Aber macht man das dann so offensichtlich, aufjedenfall sehr mysteriös.

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Michael H. kommentierte am 22. April 2019 um 12:32

Ich habe mich gefragt, wann der Zeitpunkt kommt, zu dem es Menschen auffällt. Ein fremdes Auto in der Straße bemerkt man sicher nicht sofort, bzw. merkt es sich nicht. Mit Leuten drin ist's schon eigenartiger. Aber normalerweise schaut man ja auch nicht regelmäßig aus dem Fenster oder ist tagsüber zuhause.

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Petzi_Super_Maus kommentierte am 23. April 2019 um 12:17

In so einer kleinen Gasse mit nur 6 Häusern fällt ein fremdes Auto ja wohl auf jeden Fall gleich auf!!

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tigerbea kommentierte am 23. April 2019 um 21:03

Auf jeden Fall. Hier fällt das auch sofort auf, wenn ein fremdes Auto hier parkt.

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MissGoWest kommentierte am 07. Mai 2019 um 23:47

Mir ging es genauso -- ich habe mich gefragt, warum niemand so lange nichts wegen des dauerparkenden Pärchens unternommen hat. Ich könnte mir nicht vorstellen, dass so etwas in meiner Straße passieren könnte, ohne dass meine Nachbarin die beiden sofort zur Rede stellt (auch nach nur ein oder zwei Stunden)! ;)

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Miss Norge kommentierte am 17. April 2019 um 19:15

Ja, an den Schreibstil musste ich mich auch erst etwas gewöhnen, aber das hatte sich nach den ersten Seiten dann eingependelt.

Ich habe diesen Fall damals mitbekommen, da wird in der Ecke gewohnt haben und ich fand es damals schon extrem gruselig, wenn man sich das "in echt" vorstellt. 

Gut finde ich, das man nicht sofort weiß, wer damals beim Umfall ums Leben kam und das dieser Umstand erst fast am Ende des ersten Abschnitts so ausführlich erläutert wird.

Stella und Paul finde ich als Ehepaar sehr gewöhnungsbedürftig. Er scheint die Hosen an zu haben, bestimmt über ihren Kopf hinweg (z.b. den Termin beim Therapeuten Enno Bochers) und auch sonst scheint Stella nicht richtig glücklich zu sein. Ok, mit dem Hintergrund des Unfalles und der Tatsache das sie die ganze Schuld auf sich geladen hat, um Paul beruflich zu schützen, da könnte er ruhig etwas "netter" sein.

Das mit dem ausgefallenen Bewegungsmelder, dem kaputten Wasserkocher, der plötzlich wieder gehenden Herdplatte und den mysteriösen Anrufen nachts, das bringt einen gewissen Spannung und Unsicherheit in den Plot. Bin gespannt, wie es weitergehen wird.

 

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Novizin kommentierte am 17. April 2019 um 21:56

Ach das ist ja spannend! Wo genau war das denn? Oder kann man das googlen?

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Miss Norge kommentierte am 19. April 2019 um 11:04

Das war in Frankfurt.

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joy67 kommentierte am 22. April 2019 um 19:03

Der Schreibstils finde ich von Anfang an genau richtig. Nur der Prolog war für mich komisch. Ich bin froh, dass der Stil nicht wie im Prolog ist.

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 123
Novizin kommentierte am 17. April 2019 um 22:22

Hm, also ich hatte keine Anlaufschwierigkeiten, bin von der ersten Seite an sofort in die Geschichte reingekommen. Empfand ich weder holprig noch sonst was. Im Gegenteil, ich finde den Schreibstil sogar sehr klar und unkompliziert.

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 123
Tefelz kommentierte am 18. April 2019 um 12:39

Bis jetzt gibt es für den ersten Teil schon einige wirlich gute Aspekte, die ich hier lesen durfte. Auch ich hatte Schwierigkeiten in das Buch oder die Geschichte reinzufinden. Aber langsam wird es wirklich spannend und viele Fragen werfen sich auf.
Anscheinend ist Stella ihrem Mann Paul relativ verfallen und hat ihn beim Unfall geschützt. Sie wird so dargestellt, dass sie ein grosses psychisches Problem hat und alle, eingeschlossen dem Psychater halten sie für verrückt. Natürlich wäre ich auch nicht zu dem besten Freund ihres Mannes gegangen und es scheint, dass dieser auch nicht so wirklich astrein ist. Leo an der Mülltonne, die beiden im Mercedes und die komische Nachbarschaft lassen auf einen viel versprechenden Fortgang hoffen. Der Schreibstil gefällt mir jetzt und zieht mich tiefer in die Geschichte. Sehr spannend....

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Annette kommentierte am 18. April 2019 um 19:14

Ich habe die ersten 11 Kapitel an einem Stück durchgelesen. Ich finde der Schreibstil der Autorin ist gut gewählt und kann gut gelesen werden. Allerdings bin ich der Meinung, dass das Thema Angst und Psyche zwar angesprochen wird, aber sehr "dünn" dargestellt ist. Die sit aber nur meine Meinung. Das mögen andere anders sehen. Klar wird gesagt, der Bewegungsmelder funktioniert nicht und der Herd ebenso. Dann die Tote Maus bei der Katze. Aber meiner Meinung nach hätte man hier mehr draus machen können. Stella hat sich zwar über die Vorfälle gewundert aber sie als "passiert nunmal" abgetan.
Als ich an die Stelle mit dem Psychiater kam, habe ich direkt zu meinem Mann gesagt, dass der Dreck am Stecken hat und mit der Sache irgendwie verbunden ist.
Meine Meinung ist ebenfalls, das Stella hätte nicht wieder zu diesem Mann zurückgehen dürfen. Hier kommt dann raus, was man aus purer Liebe alles für einen Menschen macht. Man hat plötzlich keinen eigenen Willen mehr.

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Annette kommentierte am 18. April 2019 um 19:18

Was ich an den ersten Teil etwas "komisch" fand ist, dass erst einmal alle mitwirkenden Personen bis ins kleinste Detail vorgestellt wurden und man erst im 11. Kapitel erfährt, was bei dem Unfall vor sechs Jahren "wirklich " passiert ist. Denn ich bin der Meinung gewesen, dass kann noch nicht alles sein. Sonst würden sich nicht solch seltsamen Dinge vor dem haus der Johannsens ereignen. Da muss mehr passiert sein...

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Bücherwusel kommentierte am 20. April 2019 um 09:29

Ich fand es gut das erst später erzählt wurde was geschah, vorher gab es nur Andeutungen, aber gerade das war für mich spannend. Ich frage mich aber auch, war es nur das? Für das so ein Aufwand? Ich bin auch der Meinung da steckt bestimmt noch mehr dahinter.

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joy67 kommentierte am 22. April 2019 um 19:41

Da bin ich deiner Meinung. Es steckt bestimmt mehr dahinter.

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kelo24 kommentierte am 18. April 2019 um 19:26

Der Prolog war ja schon nicht ohne und ich bin sehr gut in die Geschichte hineingekommen. Ein paar Details zu diesem ominösen Unfall hat es ja schon gegeben, aber was verheimlichen denn Paul und Stella bloß noch? 'Enno Borchers an sich finde ich gar nicht so unsympathisch, allerdings würde ich nie gegenüber einem Freund meines Mannes mein Seelenleben ausbreiten. Da wäre mir ein/e neutrale/r Dritte/r sehr viel lieber.

Ich verstehe allerdings nicht, warum niemand in diesem Wohngebiet sich bislang um die kontinuierliche Anwesenheit der 2 Personen im Benz gekümmert hat. Ich an Stellas Stelle wäre spätestens am 2. Tag da mal vorstellig geworden und hätte unter Umständen auch die Polizei angerufen.

Einige Vorfälle sind mir noch nicht ganz klar - wieso filmt der Apothekersohn im Vorgarten die 2 "Beobachter"; wieso funktioniert der Herd über Nacht wieder, dafür sind aber Wasserkochen und Außenbeleuchtung defekt? Versucht möglicherweise jemand, Stella in den Wahnsinn zu treiben?

 

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Michael H. kommentierte am 22. April 2019 um 12:42

Aber die kaputte Herdplatte wurde ja von der Haushälterin bemerkt. Ich hätte erst auf sowas plumpes wie Sicherung getippt.

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tigerbea kommentierte am 23. April 2019 um 21:06

Dann wäre aber der ganze Herd tot gewesen, nicht nur eine Platte.

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florinda kommentierte am 18. April 2019 um 20:06

Die Frage ist, ob manche Dinge tatsächlich nur Zufall sind und Stella sie (aus Schuldbewusstsein, schlechtem Gewissen oder übersteigertem Misstrauen...?) falsch interpretiert - oder ob tatsächlich gewisse Dinge manipuliert wurden, um sie in Angst und Schrecken zu versetzen. Wenn letzteres der Fall ist - cui bono? Wer würde davon profitieren?

Was das Paar im Auto angeht... Woher will man eigentlich wissen, dass die Beiden wirklich rund um die Uhr da sitzen? Sorry, aber die müssen doch auch mal auf die Toilette oder so....

Stellas Erlebnisse mit ihrer Mutter waren schlimm und gewiss prägend.

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Petzi_Super_Maus kommentierte am 18. April 2019 um 20:34

Ich denke schon, dass Stella alles viel hysterischer aufnimmt, weil sie einfach extrem viel Angst empfindet. Aber ich denke schon, dass es tatsächlich so passiert ist.

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 123
tigerbea kommentierte am 18. April 2019 um 21:12

Ich hatte keine Probleme mit dem Buch. Im Gegenteil... Ich kann kaum stoppen... Mir gefällt besonders, daß man das Geschehen in der Vergangenheit in Salamitechnik erfährt. Das finde ich echt spannend. Warum niemand etwas mit dem Mercedes unternimmt? Bei Stella herrscht zu viel Angst, das ist logisch. Aber die anderen Bewohner? Ich kann es nicht verstehen. Ich kenne Straßen, da wird man schon überprüft, wenn man mit einem Kennzeichen durchfährt, welches für die Straße nicht gemeldet ist. Ich glaube kaum, daß man nichts gegen den Mann und die Frau unternehmen könnte.

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 123
Petzi_Super_Maus kommentierte am 18. April 2019 um 21:17

Das hatte mich ja auch gewundert, dass so lange niemand was gegen dieses Paar in dem Auto "unternommen" hat. Gerade in so einer kleinen Gasse. Ich würde ja gleich an die Räubermafia denken, die Häuser ausspionieren...

Was ist Salamitechnik??

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 123
tigerbea kommentierte am 19. April 2019 um 07:23

:-))) Wenn du alles nur scheibchenweise erfährst. Also hier ein Stückchen, da ein Stückchen...

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 123
Petzi_Super_Maus kommentierte am 19. April 2019 um 11:45

Achsooo ;)

Ja das passt hier genau. Immer nur häppchenweise Infos erhalten, mit denen man sich noch nix zusammenreimen kann. Und erst am Schluss, wenn sich alles zusammenfügt, ergibt alles Sinn...

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sabienchen65 kommentierte am 19. April 2019 um 14:06

Also ich empfand den Anfang als besonders stark, da in meinen Augen einige Szenen sehr gut dargestellt wurden und die Beklemmung, die die Protagonistin verspürt sehr authentisch geschildert wird. Für mich entwickelte sich von Anfang an das Feeling eines sehr gelungenen Psychothrillers, mit Pageturner Charakter, das gefiel mir unglaublich gut.

Die Autorin setzt die einzelnen Charaktere natürlich höchst geschickt in Szene, da fast alle in einem absolut mysteriösen Licht erscheinen. Zum einen der Psychiater, der wirklich sehr komisch erscheint, aber auch Paul ( besonders das angebliche Geräusch, welches sie wahrnimmt), kommt mir sehr seltsam vor. Im Moment, könnte man besonders nach dem Telefonat meinen, er würde se betrügen.... Ich hoffe nicht, dass die Auflösung so stupide sein wird, dass er sie einfach loshaben möchte.... 

Ansonsten lässt der Spannungsverlauf in meinen Augen etwas nach, was ich sehr schade finde, wenn es auch weiterhin viele Szenen gibt, die ich sehr atmosphärisch und gruselnd beschrieben finde. Alles in allem ein Buch, welches man zumindest bisher, wirklich geradezu inhalieren kann. Ich hoffe es geht so spannend weiter und ich hoffe umso mehr, dass meine Vermutung, hinsichtlich der Auflösung nicht zutrifft, das wäre mir doch zu einfach 

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 123
Bücherwusel kommentierte am 20. April 2019 um 09:27

Da gebe ich Dir recht, ich dachte auch das Paul sie vielleicht betrügen würde. Er war so gelassen bei dem Telefonat, er ging garnicht auf Stella ein. Mir ist er auch noch sehr suspekt.

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 123
Leapunch kommentierte am 20. April 2019 um 13:37

Im ersten Moment hatte ich auch diesen Verdacht!

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 123
NessaReads kommentierte am 22. April 2019 um 14:33

Ganz meine Meinung. Die Autorin hat die Situationen wirklich sehr  gut beschrieben und ich fühle richtig mit Stella.

Wie du auch geschrieben hast, hoffe ich auf eine bessere Auflösung...

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 123
CookiesBooksAndPizza kommentierte am 19. April 2019 um 21:25

Ich bin ziemlich gut in die Geschichte reingekommen. Der Schreibstil gefällt mir persönlich ziemlich gut. 

Vor allem die Tatsache, dass Stellas Ängste und ihre Gefühle sehr gut geschildert werden. Abgesehen davon kann ich mir das Setting durch die Beschreibungen recht gut vorstellen, habe aber noch Raum für eigene Interpretationen. 

 

Was ich sehr erstaunlich finde ist, dass sich niemand darum zu kümmern scheint, dass das Paar seit drei Tagen im Auto sitzt. Um ehrlich zu sein glaube ich nicht, dass eine „normale“ Nachbarschaft dermaßen gleichgültig reagieren würde. Vor allem, da es ich ja um ein nobleres Viertel handelt. Da fällt es doch mehr als deutlich auf, wenn jemand „einfach so zum Spaß“ tagelang im Auto sitzt. 

 

Renata ist für mich ein großes Fragezeichen. Ich kann mir zwar vorstellen, dass sie einiges manipuliert haben könnte, da sie ja den Zugang dafür hat. Dennoch kann ich mir ebenfalls vorstellen (was ich sogar wahrscheinlicher finde), dass sie ohne ihr Wissen reingezogen wurde, um den Verdacht auf sich zu lenken. 

 

Was ich seltsam finde ist, dass Stella zum besten Freund ihres Mannes geht, um sich alles von der Seele zu reden. Der Fakt, dass sie ihn unsympathisch findet, spricht ebenfalls nicht für eine Besserung ihrer „Beschwerden“. Paul hin oder her, ein Psychologe sollte einen objektiven Blick auf die Situation haben, was Enno schon deshalb nicht haben kann, weil er sich durch Paul in ihrem „früheren“ Bekanntenkreis befindet. Ebenfalls verstehe ich nicht, warum Paul sie ausgerechnet dazu drängt, zu Enno zu gehen. Vielleicht bekommt er ja gewisse Informationen zugesteckt oder so...

 

 

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 123
Bücherwusel kommentierte am 20. April 2019 um 09:25

Das fand ich auch das ihre Ängste und Gefühle sehr gut dargestellt wurden. Man kann sich sehr gut und schnell in sie hineinversetzen.

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Bücherwusel kommentierte am 20. April 2019 um 09:21

 

Die Einleitung war nach meiner Meinung etwas poetisch mit etwas skurrilem verbunden. Sie war für mich angsteinflößend und krankhaft zugleich. Ich finde diese Einleitung zum Anfang echt gut. Das macht das Buch noch viel spannender.

Die Schreibweise find ich sehr locker und leicht, irgendwie frisch. Man kommt schnell gut voran. Ich konnte es kaum aus der Hand legen. Es wirkt alles sehr lebendig. Ich konnte mir die Szenen in meinem Kopf sehr gut vorstellen, ein Gefühl als wäre ich mittendrin. Das geparkte Auto mit den zwei Personen drin, jagte mir allein schon beim Lesen etwas Angst ein. Durch das Telefongespräch mit Stella und ihrem Mann hat man gemerkt, dass Sie Angst hat. Diese Andeuungen was vor sechs Jahren geschah war sehr seltsam und machte mich neugierig. Hat das was mit ihrem jetztigen Aussehen zutun? Gut das man dies erst später erfahren hat. Dadurch wirkte alles geheimnisvoller.

Ich bin gespannt was der Nachbrsjunge damit zu tun hat, hat er wirklich was gesehen?

Das mit Renata und dem Kundendienst ist schon komisch, die Platte ist doch garnicht kaputt und dann noch das mit dem Radio. Ein Anruf, rauschen, keiner sagte was! Bin gespannt was da raus kommt.

Paul war sehr gelassen bei dem Anruf, Stella total verängstigt. Mal sehen ob wir ihn näher kennenlernen. Er ist mir noch etwas suspekt. 

Durch die Rückblende bei Enno konnte man die Wahrheit erfahren, wer hätte das gedacht. War für Stella nicht einfach. Ihre Kindheit war wohl auch nicht einfach. Ich finde das Buch bis jetzt spannend.

 

 

 

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 123
Lena Wilczynski kommentierte am 22. April 2019 um 11:05

Ganz ehrlich, mir wäre auch extrem unwohl wenn ich alleine daheim bin und gegenüber die ganze Zeit ein Auto stehen würde in dem über Nacht Leute sitzen. Die einzige Situation die für mich ohne schlechtes Gefühl ablaufen könnte, wenn ich wüsste, dass sowas wie Personenschutz oder eine Art Observation ablaufen würde. Aber es ist bisher eine sehr undurchsichtige Situation..

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 123
Michael H. kommentierte am 22. April 2019 um 12:14

Ich persönlich fand den Anfang nicht gut, holprig trifft es ganz gut. Thrill hatte ich jedenfalls keinen, fast bin ich vor Langeweile eingeschlafen. Den Abriss über die übrigen Personen fand ich auch was viel. Klar spielt die Wohngegend eine Rolle, aber da wurden kurzerhand jede Menge Personen eingeführt, die zumindest zunächst, ohne jede Bedeutung sind. So langsam nimmt es etwas Fahrt auf, und das, was "früher" war, wurde zum Glück schon Aufgelöst, bevor mir die Andeutungen gänzlich auf die Nerven gingen.

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 123
Petzi_Super_Maus kommentierte am 23. April 2019 um 12:27

Stimmt, so ein ewig langes drumrum-getue, wo man als Leser keine Ahnung hat, WAS genau damals eigentlich passiert ist, macht mich auch wucki.

Dass die ganzen Nachbarn noch wichtig werden, habe ich angeommen. Sonst würden die ja wohl kaum so ausführlich erklärt werden. Und falls nicht, dann ist so ein Buch zum kübeln.

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 123
Rosalyna kommentierte am 30. April 2019 um 13:24

Die ewigen Andeutungen empfand ich auch als absolut störend und überhaupt nicht spannend, da man sich so vorkommt, als würde man einzig allein als Leser "ausgeschlossen" werden, weil jeder Protagonist doch sowieso Bescheid weiß - nur eben der Leser nicht. 

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 123
tigerbea kommentierte am 04. Mai 2019 um 15:19

Und genau so etwas finde ich total spannend!

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 123
Michael H. kommentierte am 22. April 2019 um 12:49

Die Paarbeziehung der beiden ist schon recht komisch. Einen Antrag garniert mit "Du wirst viel alleine sein", dabei so ein wichtiges Detail wie eine Exfrau mal rasch verschwiegen, wirkt er nicht wirklich sympatisch. Und ernst nimmt er seine Frau ja auch nicht. Auf der anderen Seite Stella, die ihn unbedingt will und dafür alles tut. Auch nicht ganz nachvollziehbar.

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 123
NessaReads kommentierte am 22. April 2019 um 14:41

Habs jetzt nach einer anstrengenden Arbeitswoche endlich geschafft den ersten Teil zu lesen und es hat mir bisher sehr gut gefallen. Die Beziehung von Stella und Paul ist auch für mich sehr seltsam und ich denke, dass Paul eventuell ein paar Geheimnisse hat. Warum jemand den Freund des Ehemanns als Therapeut verwendet ist jenseits meiner Vorstellung und untermalt nur wie abhängig Stelle wohl von Paul ist. Auf den Mercedes vor dem Haus kann ich mir noch absolut keinen Reim machen, aber ich irgendwie denke ich, dass Leon Sanders nichts böses will, nur so ein Gefühl.

Den Schreibstil finde ich auch sehr gut und man fiebert richtig mit Stella mit. Erinnert mich zwischendurch an The Woman In The Window, da die Protagonistin auch vom Haus aus alles beobachtet und sie als ein wenig verrückt dargestellt wird. Bin gespannt wie's weitergeht.

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 123
mc1965 kommentierte am 22. April 2019 um 15:01

Ich bin zwar gut in die Geschichte reingekommen, aber irgendwie hat mich der Anfang doch nicht so vom Hocker gehauen.

Die ersten Seiten plaetscherten so vor sich hin und musste mich ein wenig durch quälen.

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 123
nina90 kommentierte am 23. April 2019 um 17:50

Ich bin leider erst gestern mit dem ersten Abschnitt fertig geworden, da ich im Urlaub nur wenig zum lesen kam. Der erste Abschnitt hat mir schon mal super gefallen; ich finde den Schreibstil sehr angenehm und konnte mich gut in die Geschichte einlesen.

Die Hauptperson Stella finde ich nicht besonders sympathisch; ich verstehe zwar ihre Ängste, aber gerade am Anfang, als noch nicht viel passiert ist, hat sie meiner Meinung nach ziemlich überreagiert. Bei Paul habe ich ein komisches Gefühl, er hat vielleicht etwas zu verheimlichen. Auch die Nachbarn verhalten sich komisch; es wundert mich, dass erst so spät jemand die Polizei gerufen hat und dass es niemanden wirklich zu stören scheint.

Ich bin schon gespannt, wie der zweite Abschnitt weitergeht und hoffe, dass dann schon mehr Licht ins Dunkel kommt.

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 123
Rosalyna kommentierte am 30. April 2019 um 13:21

Auf Grund der Leserunden-Verschiebung, sowie der Feiertage, hänge ich zur Zeit leider etwas hinterher. 

Nachdem ich nun eure Beiträge hier verfolgt habe, kann ich mich im Großen und Ganzen einfach nur anschließen. 
Ich empfand den Anfang als ziemlich schleppend und die Charaktere ein wenig farblos. Wie viele andere Leser hier bereits erwähnten, wurde es ab der "Maus-Szene" endlich spannender, sodass ich mich schließlich ins Geschehen einfinden konnte.
Den Sprachstil empfinde ich übrigens als sehr angenehm. 
 

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 123
MissGoWest kommentierte am 07. Mai 2019 um 23:38

Gerade am Anfang konnte ich das Buch fast nicht aus der Hand legen. Stellas Unruhe, die sich zur Manie steigert, hat sich irgendwie auf mich übertragen. Ich wollte auch unbedingt wissen, wer das mysteriöse Paar im Auto ist. Und warum sie so lange dort sitzen.

Ihre Liebe zu Paul ist von (unbegründeter?) Eifersucht geprägt -- gerade die extreme Reaktion auf die Dankeskarte von Pauls Nichte wegen seines Erscheinens auf ihrer Konfirmationsfeier.

Die Nachbarschaft hat definitiv auch ihre Tiefen -- besonders der Angriff von Leon Sanders. Und trotzdem scheint mir Stellas Verlangen, jetzt und sofort ihren Mann zu Hause haben zu wollen überzogen. Und dann Pauls Drängen, dass Stella den Psychologen Enno Borchers aufsucht.

Manches wirkt aufgesetzt und nicht echt -- eher wie in einem Theaterstück. Aber es hat auch etwas von einem Hitchcock-Film. Auf jeden Fall wollte ich immer weiterlesen.

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 123
florinda kommentierte am 08. Mai 2019 um 16:24

Es macht Spaß, beim Durchlesen eurer ein wenig späteren Kommentare das Buch quasi selbst noch einmal "mitzulesen"!;-)

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