Leserunde

Leserunde zu "Einer wird sterben" (Wiebke Lorenz)

Einer wird sterben - Wiebke Lorenz

Einer wird sterben
von Wiebke Lorenz

Bewerbungsphase: 14.03. - 28.03.

Beginn der Leserunde: 17.04. (Ende: 08.05.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir – mit freundlicher Unterstützung des S. Fischer Verlags – 20 Freiexemplare von  "Einer wird sterben" (Wiebke Lorenz) zur Verfügung.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch. 

ÜBER DAS BUCH:

Sie ist allein im Haus. Allein mit ihrer Angst.
Sie kann mit niemandem sprechen. Nicht einmal mit ihrem Mann.
Was wissen die Leute im Auto?
Und vor allem, was werden sie tun?

Eines Morgens steht es plötzlich da. Das schwarze Auto. Mitten in der ruhigen Blumenstraße in einem gehobenen Wohnviertel. Darin ein Mann und eine Frau, die reglos dasitzen.
Stundenlang, tagelang. 

Nach und nach macht diese stumme Provokation die Anwohner nervös. Allen voran Stella Johannsen, die sich immer und immer wieder die eine Frage stellt: Was wissen sie? Über die schreckliche Nacht vor sechs Jahren, als Stella und ihr Mann Paul einen schweren Unfall hatten. Einen Unfall, bei dem ein Mensch starb. 

Sind sie deswegen hier? Was werden sie tun? Und wie viel Zeit bleibt Stella noch?

»Ich habe mich völlig in dieser Geschichte verloren und wusste irgendwann nicht mehr, wo oben und unten ist. Wahnsinnig spannend. Unbedingt lesen!« Melanie Raabe

ÜBER DIE AUTORIN:

Eine kurze Pressemeldung brachte Wiebke Lorenz auf die Idee für ihren Psychothriller »Einer wird sterben«: Über eine Woche lang parkte ein Pärchen im Auto in einer ruhigen Straße, ohne auszusteigen. Und niemand verstand, weshalb. Wiebke Lorenz war davon so fasziniert, dass sie die Geschichte gleich im Kopf weiterspann. Was, wenn diese Leute etwas wüssten, was keiner wissen darf? So ergeht es ihrer Hauptfigur Stella im Roman, gemeinsam mit ihr durchlebt der Leser Tage voller Angst und weiß nie, welche doppelten Böden die Geschichte noch bereithält. Genau dafür wird Wiebke Lorenz von ihren Fans geliebt, und die Presse verglich ihre psychologischen Höllenritte mit denen Sebastian Fitzeks. Sie lebt als freie Autorin in Hamburg.

11.05.2019

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 236 bis Ende

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 236 bis Ende
Novizin kommentierte am 18. April 2019 um 19:32

Leider bin ich schon am Ende angekommen, weil ich das Buch einfach nicht aus den Händen legen konnte. Das Finale hat nicht nur meine Vermutung bestätigt, es wurde von meinen Erwartungen übertroffen. Der Thriller hat mich ein wenig an "Das Paket" von Sebastian Fitzek erinnert. Die Protagonistin, die hier im Mittelpunkt steht, ist nicht zu beneiden. Die Autorin spielt mit den Ängsten, dem Gewissen und der Moral und hat eine ganz raffinierte Geschichte gestrickt. Das Ende ist sogar richtig schön gemein (gehässig?) - aber mir gefällt es. Ich habe den Eindruck, als wollte mir die Autorin etwas sagen:

Das nennt man ausgleichende Gerechtigkeit. Jeder bekommt, was er verdient hat und oft verhalten sich die Dinge nicht so wie sie scheinen.

In Zukunft überlege ich mir dreimal, ob ich wirlich mit jedem "armen Kerl" - egal ob Männlein oder Weiblein - Mitleid haben muss. Weil man kann ja nie wissen, was er in Wahrheit verbrochen hat, und ob die Strafe/das Schicksal nicht vielleicht sogar gerecht ist?

Auch der Epilog ist schön.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 236 bis Ende
Annette kommentierte am 18. April 2019 um 19:40

Am Ende überschlagen sich die Ereignisse etwas. Für mich kommt Stella, die nun eine Woche im dunkeln getappt ist, etwas zu schnell dahin was hier alles falsch läuft.
Was ich allerdings nicht verstehe ist, dass sie dem Psychiater immer noch blind verraut. Für mich war von Anfang an klar, dass der Dreck am Stecken hat.
Aber es kann sein wie es will. Sie merkt, dass Paul in Gefahr ist und sorgt sich sofort um ihn. Sie denkt mit keiner Sekunde daran, dass er sich vielleicht an ihr rächen möchte und zwischenzeitlich weiß, was in der Unfallnacht wirklich passiert ist.
Benno spielt das perfekte doppelte Spiel. Er sorgt sich um Stella und liefert sie gleichzeitig an Messer. relativ zu Beginn des Buches sagt Stella zwar, dass sie kein Vetrauen zu Benne hat, aber was will sie machen. Ihr Mann Paul ist in Gefahr, ihr wird auf mentaler ebene zugesetzt. Da ist sie froh, dass jemand zu ihr steht.
Verstehen kann ich leider nicht, dass in dem Moment, wo Paul Stella den Laufpass gibt, er sich noch zu ihr ins Auto  und mit ihr nach Hause fährt. Das dabei ein Unfall pasiiert, ist vorauszusehen. Meiner Meinung nach etwas zu konstruiert.
Alles in allem ein Ende dass sehr plötzlich und knapp kommt. Etwas schade.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 236 bis Ende
Annette kommentierte am 18. April 2019 um 19:44

Tja, mein Fazit lautet eher, was man aus Liebe alles für einen Menschen macht. Man ist sozusagen blind vor Liebe.
So unterschiedlich sind die Auffassungen. Aber das ist auch gut so. Jeder darf siene Mienung haben. Solange sie respektiert und akzeptiert wird.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 236 bis Ende
Novizin kommentierte am 19. April 2019 um 01:09

Das war wie gesagt ein tolles Buch, aber definitiv meine letzte Leserunde bei wasliestdu.de - ich habe nichts verraten oder gespoilt wie Ihr das nennt, ich habe mich lediglich bemüht, den Charakter der Stella zu analysieren und den Zusammenhang zu ergründen, also die Gedankengänge der Autorin zu folgen. Aber hier geht es ja zu wie in der Grundschule, da vergeht einem echt die Lust, seine Meinung zu äußern. Sorry, werde ich mir nicht mehr antun.

Übrigens heitßt es Psychiater und nicht Psychater - und er heißt nicht Benne - auch nicht Benno - sondern Enno. Und er ist kein Psychiater - nur Psychologe. Das ist ein großer Unterschied. Wer sich nicht für Psychothriller interessiert, der sollte dann lieber Märchenbücher oder den Wachtturm lesen.

So, jetzt hab ich fertig.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 236 bis Ende
Tefelz kommentierte am 20. April 2019 um 08:44

Da kann aber jemand berechtigte Kritik nicht vertragen. Halte Dein Versprechen bitte ein. Es kann nicht sein, dass du alles in die falsche Zeile setzt und anstatt ,demut zu zeigen, uns allen mitteilst wie schlecht du mit Kritik umgehst, zumal du anderen etwas den Spass am lesen nimmst. 

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 236 bis Ende
Petzi_Maus kommentierte am 20. April 2019 um 15:11

Das soll dir natürlich nicht die Leserunden vergraulen, aber es ist nunmal so, dass du im 2. Abschnitt schon etwas aus dem 3. Abschnitt verraten hast. Und du musst auch verstehen, dass das für die anderen Leser natürlich nicht schön ist.

Klar, kann man auch seine Überlegungen und Gedankengänge posten, dazu sind Leserunden ja nun mal da, um zu spekulieren und zu rätseln. Aber dann sollte das auch so gekennzeichnet sein.

Deshalb markiere ich mir vor der Leserunde immer genau jeden Abschnitt, von welcher Seite bis wohin er geht. Damit ich nicht zu weit lese und unabsichtlich spoilere.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 236 bis Ende
Miss Norge kommentierte am 19. April 2019 um 11:25

Mit dem Ende hatte ich zwar nicht gerechnet, aber so richtig überraschen konnte es mich trotzdem nicht. Leider. Das war mir dann etwas zu konstruiert und zu schnell. 

Das mit Enno etwas nicht stimmte, das ahnte ich schon, als er das Telefonat damals so schnell abgebrochen hatte, als Stella im ersten Abschnitt, in seiner Praxis war.

Aber Lukias und Saskia ist es sehr gut gelungen, Stella unruhig und nervös zu machen. Allein deren Anwesenheit nur sitzend im Auto und abwartend. Ich fände das auch gruselig und echt unheimlich. Man denkt sofort nach, was soll das und warum gerade hier? Ok, Stella hat ja zumindest einen dunklen Punkt in ihrer Vergangenheit der damit von ihr in Verbindung gebracht werden kann, aber wenn man sowas nicht hat, und die stehen bei einem in der Straße, fände ich es noch viel unheimlicher.

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Leapunch kommentierte am 19. April 2019 um 13:27

Oh man ich bin ich echt irgendwie froh, dass die Geschichte jetzt zu Ende ist. Auch wenn es zwischendurch wirklich viele interessante Passagen gegeben hat und auch die Spannung super war. Hat mir die Handlung nicht wirklich gefallen. Ich hatte mir irgendwie etwas anderes erhofft.

Natürlich war das Ende eine Überrschung und besonders dieser letzte Abschnitt war nochmal richtig spannend. Aber irgendwie hat er auch alles "kaputt" gemacht. Die ganze Zeit habe ich mit etwas anderem gerechnet und dann wurde es so lala beschrieben warum es so ist wie es ist ... das fand ich einfach schade.

Normalerweise wünscht man sich ein Ende bei dem man dann sagt "Wow damit habe ich echt nicht gerechnet" und bei diesem Ende habe ich dann nur gedacht "Aha!" ... Ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll ohne zu viel zu verraten. 

Besonders die Auflösung fand ich halt einfach total übertrieben und so als wenn man jetzt mal eben schnell die Geschichte abschließen wollte. Eine erzwungene Überraschung kann man es vielleicht nennen ... keine Ahnung jedenfalls fand ich das Ende total doof! Ich bin gerade auch einfach total enttäuscht!

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tigerbea kommentierte am 19. April 2019 um 18:52

Ich hatte mit diesem Ende überhaupt nicht gerechnet. So ein abgefahrenes Spiel. Aber hätte Paul da nicht evtl eine andere Möglichkeit finden können? Mmh. Aber er hat wohl schon alles versucht. Der Kater als Druckmittel - da hatte ich echt Angst um ihn. Irritiert war ich, daß noch nicht einmal die Ehefrau von der Fluglinie den Aufenthaltsort ihres Mannes erfährt. Das Geheimnis der Nachbarn ist auch geklärt - und ich habe totales Verständnis dafür.

Insgesamt fand ich das Buch richtig klasse. Nur leider war es viel zu schnell gelesen.

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Petzi_Maus kommentierte am 20. April 2019 um 15:15

So ganz hat mich die Auflösung nicht überzeugt... Sonst war es echt gut!

Und tja, was soll ich zu Stella sagen: sie verrät das echte Geheimnis nie und nicht, keine Chance. Nicht mal, als sie ihren Mann in Gefahr geglaubt hat. Aber kaum wird der Kater bedroht, erzählt sie plötzlich einfach alles...

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 236 bis Ende
Tefelz kommentierte am 20. April 2019 um 08:40

 Das Ende war jetzt ja leider nicht so ganz überraschend wie gewünscht, da sich durch das merkwürdige Verhalten der Nachbarn, der Haushälterin und auch des "Psychiaters"  , irgend eine komische Situation am Ende ergeben musste. Die Sterbehilfe des Apothekers und das Verhalten des Sohns waren OK und auch der alte Lehrer sorgte für eine Aufklärung . Überraschend war dann doch, dass Stella eigentlich zu mehr fähig war. Nicht schlecht, aber ich hatte mir etwas mehr versprochen.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 236 bis Ende
Petzi_Maus kommentierte am 20. April 2019 um 14:57

Japp, das Ende hat mich überrascht. So hätte ich Stella gar nicht eingeschätzt zu Beginn?? Weil das Buch ja quasi aus ihrer Perspektive erzählt wird und man sie ganz anders kennenlernt.

Wobei Paul ja auch ein abgekartetes Spiel gespielt hat... Und er hätte Stella ja auch nicht heiraten müssen?!

Naja, irgendwie muss ich noch alles sacken lassen und mir überlegen, wie ich das Buch bewerten werde..