Leserunde

Leserunde zu "Erebos 2" (Ursula Poznanski)

Erebos 2 - Ursula Poznanski

Erebos 2
von Ursula Poznanski

Bewerbungsphase: 15.08. - 29.08.

Beginn der Leserunde: 05.09. (Ende: 26.09.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir 20 Freiexemplare von "Erebos 2"  (Ursula Poznanski) zur Verfügung.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch. 

ÜBER DAS BUCH:

EREBOS IST ZURÜCK …UND HAT DAZUGELERNT 
Als Nick auf seinem Smartphone ein vertrautes Icon in Gestalt eines roten E entdeckt, glaubt er zuerst an einen Zufall. Aber dann wird ihm klar: Erebos hat ihn wiedergefunden … 
Der sechzehnjährige Derek hingegen ist nur kurz misstrauisch, als das rote E auf seinem Handy aufleuchtet. Zu spät begreift er, dass er selbst zu einer Spielfigur geworden ist. Und es um viel mehr geht, als er sich je hätte vorstellen können … 

Wo würde Erebos in unserer allseits vernetzten Gegenwart wieder auftauchen? Auf dem Smartphone, auf Facebook, auf Twitter? Was würde es über WhatsApp, Youtube oder Instagram anrichten? Ursula Poznanski fand, die Zeit war reif für Erebos 2.

ÜBER DIE AUTORIN:

Ursula Poznanski ist eine der erfolgreichsten deutschsprachigen Jugendbuchautorinnen. Ihr Debüt Erebos, erschienen 2010, erhielt zahlreiche Auszeichnungen (u. a. den Deutschen Jugendliteraturpreis) und machte die Autorin international bekannt. Inzwischen schreibt sie auch Thriller für Erwachsene, die genauso regelmäßig auf den Bestsellerlisten zu finden sind wie ihre Jugendbücher. Sie lebt mit ihrer Familie im Süden von Wien.

30.09.2019

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 348 bis Ende

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Naoki kommentierte am 07. September 2019 um 13:12

Tja, kein Wunder, das Erebos auf mich nicht mehr so aggressiv wirkte. Diesmal steckt ja ein „Guter“ dahinter. Erstaunlich banal, das alles nur zu einer durchzockten Nacht für Cedric führt, aber irgendwie gefiel mir das wirklich. Spannend zu lesen war der Roman auf jeden Fall. Meine Angst vor der Fortsetzung war unbegründet.

Habt ihr auch das Gefühl, dass Poznanski eine Fortsetzung andeutet? Auf der anderen Seite schließt sie Lücken aus dem ersten Teil, die mich damals schon gestört haben. Wird es wohl eine Fortsetzung mit völlig neuen Figuren? 

So, meine Meinung und die Rezension folgen, wenn ich Zeit am PC habe. Ich hasse es, am Tablet zu schreiben.

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FIRIEL kommentierte am 08. September 2019 um 08:51

Deinen post habe ich lieber noch nicht gelesen, aber: Junge, was bist du schnell! Ich hätte auch am liebsten durchgelesen, aber ich habe mich gebremst und ein anderes Buch begonnen. Ich lese zwar nicht gern parallel, aber für eine Leserunde muss es wohl sein.

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e-möbe kommentierte am 09. September 2019 um 10:59

Mein Verdacht, wer dahintersteckte, hat sich nicht bestätigt (dachte an Victor). Aber diese Lösung hier ist irgendwie ernüchternd. Gefällt mir überhaupt nicht. 

Ich kann damit so gar nichts anfangen und fühle mich total enttäuscht und weiß überhaupt nicht, wie ich das Buch bewerten soll.

Davon abgesehen habe ich nicht das Gefühl gehabt, dass sie sich ein Hintertürchen offenhält, aber das dachte ich nach dem ersten Teil auch nicht. Wenn es in ein paar Jahren mal nicht so gut läuft, wird sie gern eine Fortsetzung schreiben. Macht aber jeder Autor. 

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marcello kommentierte am 14. September 2019 um 17:13

Ich fand die Grundidee hinter dem diesmaligen Erebos schon gut, weil es eben so kontrastreich zum ersten Teil ist, aber ich stimme dir zu, enttäuscht bin ich trotzdem. Denn am Ende ging alles viel zu schnell, mir war nicht klar, was Nick jetzt für eine große Rolle da hatte und auch so vieles anderes bleibt unaufgeklärt oder unzureichend erläutert.

Ich hatte aber den Eindruck, dass es jetzt vorbei ist. Gerade die Verabschiedung "Leb wohl, Nick Dunmore" war doch sehr endgültig. Aber vielleicht gibt es noch einen dritten Band, dann nur gänzlich ohne Nick

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e-möbe kommentierte am 14. September 2019 um 18:54

Da mir eigentlich bis zum Schluss nicht klar wurde, wozu hier Nick gebraucht wurde, stelle ich mir gern vor, dass er auch in einem möglichen dritten Teil auftaucht. :D

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Lerchie kommentierte am 14. September 2019 um 19:16

Bestimmt würde er auftauchen, das glaube ich sicher, Aber ich bin mir nicht sicher, ob ich noch einen dritten Teil lesen wollte. auch wenn ich Poznanski mag.

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Fantasy kommentierte am 18. September 2019 um 19:37

Fragt sich nur, wenn es wirklich so sein sollte, ob es sich nochmals nit Nick "rumschlagen" möchte ;) Er hat ja jetzt schon nur unter Zwang gespielt und direkt versucht es zu bekämpfen.

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sphere kommentierte am 18. September 2019 um 20:46

Was wäre eigentlich passiert, wenn sich Nick nicht so heldenhaft geopfert hätte und Helen wäre weiter im Spiel geblieben? Weshalb also Nick überhaupt ins Spiel bringen?

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Fantasy kommentierte am 18. September 2019 um 21:00

Ich denke, dass entweder Helen weiter versucht hätte Aufgaben zu erledigen um vielleicht doch noch irgendwie daraus zu kommen und ihre Tochter wieder zubekommen. Oder das Gegenteil wäre passiert und sie wäre nur wieder in schwere Depressionen gefallen. Hätte wahrscheinlich sann auch Erebos ignoriert denn womit hätte es sie denn noch erpressen können? Es hat ihr schon das Liebste genommen

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cebra kommentierte am 22. September 2019 um 22:19

Ich denke, es brauchte beide, Nick und Derek, und Emily als verbindendes Element.

Und Nick kann auf Grund seines Alters, seines Jobs und seiner Erfahrung ganz andere Aufgaben meistern als Derek.

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Tara kommentierte am 14. September 2019 um 20:37

Ich muss sagen, dass ich den Beginn mit "Willkommen zurück, Nich Dunmore" und das Ende mir "Leb wohl, Nick Dunmore" sehr schön abgerundet fand.

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Fantasy kommentierte am 18. September 2019 um 19:33

Das Erebos mit einem anderem Hintergrund rektiviert wurde fand ich auch gut und auch nachvollziehbar. Es wurde ja im Vorfeld schon versucht das über legalem Weg hinzubekommen. Man hat ja gesehen wie gut das geklappt hat - es hätte fast eine Tote gegeben. Wie Erebos die ganze Zeit schon sagte: Die Zeit ist knapp.

So wirklich habe ich auch nicht einige Rollen verstanden wie die von Nick da hätte mir auch mehr gewünscht.

Und an einen dritten Band glaub ich auch nicht wegen der Verabschiedung.

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Ellaliest kommentierte am 23. September 2019 um 17:15

Ich denke auch nicht, dass da nochmal was auf uns zukommt. Der Schluss war schon sehr final.

Auch mich hat verwirrt, dass Erebos plötzlich für gute Motive verwendet wurde. Ich finde die Idee mit den Adoptivkindern sehr spannend, aber sie passt für mich irgendwie nicht in das Buch.

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Fantasy kommentierte am 23. September 2019 um 23:18

Etwas, was programmiert wird, ist immer nur so gut oder böse wie der derjenige der es bedient. Also warum es auch nicht für sowas einsetzen auch wenn einiges schon krass war. Ursprünglich war es ja auch für etwas gutes programmiert.

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wandagreen kommentierte am 16. Oktober 2019 um 09:53

Die Lösung finde ich sehr gut. Endlich mal ein vernünftiges Ende. Aber was mich störte, war, dass sich das Ende gefühlt ewig lange hinzog. Sehr hübsch, dass Erebos nun eine KI ist, die durchaus zu guten Zwecken gebraucht werden kann. Sie kann also nun alle möglichen Ziele erreichen.

Mir hats im Prinzip gut gefallen, aber es war einfach manchmal zu viel Zwerg, Gnom, was auch immer und zu viel Farbe und zu viel Hin und Her, das zu gar nichts führte. 200 Seiten weniger und es wäre total toll. Dennoch, für ein Jugendbuch ist es genau richtig - 12 mal Phrasen des Luftschnappens und Durchatmens, das gibt vllt Punktabzug. Muss mal gucken. Jetzt lese ich eure Rezensionen.

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Scalymausi kommentierte am 17. September 2019 um 14:25

Für mich klingt es eigentlich nicht nach einer Fortsetzung. Wir wissen nun wer Aurora damals und dieses Mal war. Außerdem klingt der Schlusssatz "Leb Wohl Nick Dunmore" nicht nach einer Fortsetzung. Theoretisch könnte sie bestimmt noch einen Teil schreiben und andere Figuren dafür wählen, aber lesen würde ich das wahrscheinlich nicht mehr.

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Galladan kommentierte am 12. September 2019 um 07:38

Ich hatte bis fast zum Schluss Victor als Tatverdächtigen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich bin froh, dass Poznanski nicht das Rad neu erfunden hat, sondern ihre Geschichte z.T. mit den gleichen Personen weitererzählt hat wie den ersten Teil.

Ich schwankte bei Erebos2 zwischen nicht ganz so aggressiv und da ist er wieder dieser böse Rachegedanke. Ich hatte mich gewundert was es mit dem Friedhof auf sich hatte. Es musste ein Puzzlestein sein, aber eigentlich hatte Erebos mit Nick da den Falschen. Die Zusammenhänge raus zu bekommen, dafür ist er nicht geschaffen und ein Dreamteam wie bei Rowling hat Poznanski mit Nick, Victor und Emily nicht geschaffen. Emily taugt in diesem Buch eher als tragische Rotz und Wasser Figur, Victor ist zu wenig eingeweiht und Nick hat es eigentlich nicht drauf.

Falls es einen nächsten Teil gibt hoffe ich, dass aus der taffen Maia nicht auch so eine danebenstehende, Stichwortgebende 0-Nummer wird.

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e-möbe kommentierte am 12. September 2019 um 12:56

Mal ehrlich, was ist aus der coolen Emily geworden? Das hat mich bitter enttäuscht. 

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Naoki kommentierte am 12. September 2019 um 17:49

Oh ja, wie Claire auf "Love Interest" reduziert.

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e-möbe kommentierte am 12. September 2019 um 19:18

Wenn Poznanski einen dritten Teil schreibt, dann wahrscheinlich mit dem 26jährigen Derek (der gerade sein Psychologiestudium beendet hat) und Maia, die zwar jetzt die ganze Zeit megataff war, aber dann in Teil 3 auch nur noch am Naseputzen und Schniefen ist. 

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inaplaceofsolace kommentierte am 14. September 2019 um 12:19

War Emily nicht die mit dem Psychologiestudium?

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e-möbe kommentierte am 14. September 2019 um 18:55

Ja, aber da ich nur Vorschläge für Teil 3 mache und die beiden verwandt sind, ist das ja nicht so abwegig. ;)

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wandagreen kommentierte am 16. Oktober 2019 um 20:09

Emily und weiteres Liebesgedöns habe ich echt nicht vermisst.

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marcello kommentierte am 14. September 2019 um 17:17

Ich muss jetzt gerade wirklich sehr über eure Bemerkungen lachen, aber sie bringen es auf den Punkt!

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Tara kommentierte am 14. September 2019 um 20:35

Ich bin gerade auch aus dem lachen nicht mehr herausgekommen. Ursula Poznanski kann sich ja hier ein paar Anregungen holen. ;)

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inaplaceofsolace kommentierte am 12. September 2019 um 11:51

Wie Naoki oben schon gesagt hat, macht das Ende Sinn und wir wissen nun, wieso die Aufgaben in der echten Welt doch recht ungefärhlich geblieben sind. An Speedy habe ich jedoch überhaupt nicht gedacht, muss ich sagen.

Ich stehe der Fortsetzung insgesamt etwas kritisch gegenüber, weil mir gerade bei Nick die Entwicklung als Charakter gefehlt hat und auch wenn die Geschichte an sich zum Weiterlesen angeregt hat, hat mir doch etwas gefehlt. Wahrscheinlich weil das Buch doch recht ähnlich wie Band 1 ablief.

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Naoki kommentierte am 12. September 2019 um 17:52

Da wirklich die Figuren hier "fertig" erzählt sind, denke ich, dass es auch um andere Personen gehen würde. Gerade auch, weil die Geschichten der Spieler aus der ersten Generation noch abgeschlossen wurden. Der Gedanke an eine Fortsetzung kam mir vorallem wegen Erebos' Abschiedsgruß an Nick. Das Programm exisitert weiter...

Nick könnte ich mir eher als Mentor für eine neue Generation vorstellen.

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inaplaceofsolace kommentierte am 13. September 2019 um 12:21

Ja das stimmt. Ich würde mir jedoch wünschen, dass es jetzt einfach bei den twei Büchern bleibt :D

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Fantasy kommentierte am 18. September 2019 um 19:43

Nick als Mentor? Im Leben nicht!

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Fantasy kommentierte am 18. September 2019 um 19:50

Ich hatte schon an ihn gedacht aber zwischendurch ihn wieder von meiner Vedächtigenliste gestrichen.

Dass Nick sich nicht so wirklich weiterentwickelt hat fand ich auch nicht so dolle.

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e-möbe kommentierte am 23. September 2019 um 13:44

Schon allein deshalb fände ich ihn als Mentor für einen möglichen dritten Teil als völlig ungeeignet.

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Lerchie kommentierte am 13. September 2019 um 16:55

 

Also jetzt gehts wirklich los. Ich habe den unten stehenden Text im Bewerbungsthread gefunden, was hatte er dort zu suchen? Vermutlich hatte ich meinen Text nochmal ergänzt und bin dann - wer weiß wie, ich weiß es nicht, war auch nicht zum ersten Mal - im Bewerbeungsthread gelandet. Leider habe ich es erst heute bemerkt und konnte es nicht mehr ändern, nur hier rein kopieren. Eigentlich sollte sowas nicht passieren und Was liest Du sollte sich da mal was einfallen lassen, dass sowas nicht passieren kann!

Hier nun mein Kommentar: 

Mir hat das letztliche Ende nicht wirklich gefallen, denn was ist mit dem tatsächlichen Täter passiert? Damit meine ich nicht Speed, sondern der, desentwegen das alles passiert ist nämlich Cedrics Vater, Tate. Soll er ungeschoren davongekommen sein? Poznanski hat nichts über seine Bestrafung oder eben Nicht-Bestrafung erwähnt. Und das fehlt mir definitiv.

Ansonsten war das buch gut und auch spannend. Es hat mir durchaus gefallen, dass, sieht man mal von Speed ab, im der Wirklichkeit nicht so viel passiert ist. Und am Ende natürlich Nick, den diese Schläger ja zusammengeschlagen haben. Er tat mir wirklich sehr leid. Die müssten auch bestraft werden.

Ich bin mir nicht sicher, ob ich einen dritten Band lesen wollen würde.

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Galladan kommentierte am 14. September 2019 um 09:50

Speedy hat Victor erzählt, Dass Kate wach ist und sobald wie möglich mit der Polizei reden wird. Es ist also sehr unwahrscheinlich, dass Tate nicht bestraft wird, Poznanski hat hier aber, wie inzwischen viele Autoren, das Buch vor dem Prozess bzw. Verurteilung abgeschlossen. Damit entzieht sie sich dem Shitstorm wie hart man sowas verurteilen sollte und wie sowas meist verurteilt würde. 

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Lerchie kommentierte am 16. September 2019 um 18:21

Das ist aber etwas was mich in anderen Büchern auch schon sehr gestört hat

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Fantasy kommentierte am 18. September 2019 um 19:46

Ich glaube auch, dass Tate nicht ungestraft kommt. Denn im Gegenzug zu sonst hat Erebos ja auch geschrieben Reden ist Gold

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Scalymausi kommentierte am 17. September 2019 um 14:29

Was mit Henry Tate passiert ist, habe ich mich auch gefragt. Es wurde ja nur erwähnt, dass diese Organisation trotzdem weiter besteht, da ja nicht alle dort Verbrecher sind, sondern wirklich helfen wollen. Aber von einer Bestrafung oder wie es ihm ergeht, erfahren wir wirklich nicht. Oder habe ich da was überlesen?

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Fantasy kommentierte am 18. September 2019 um 19:52

Nein, da hast Du nichts überlesen. Das hat die Autorin mit Absicht offen gelassen und nur angedeutet, dass die Leute bestraft werden aber nicht wie.

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sphere kommentierte am 18. September 2019 um 20:49

Bezüglich der Bestrafung des Täters finde ich das nicht offen - sowohl Kate als auch weitere Zeugen wurden ins Spiel gebracht, eine Aufarbeitung wird also folgen.

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marcello kommentierte am 14. September 2019 um 17:23

Ich habe das Buch gestern Abend zu Ende gelesen und habe mir jetzt vieles noch einmal durch den Kopf gehen lassen. Jetzt mit euren Kommentaren noch zusätzlich, weiß ich echt nicht mehr, was ich von dem Buch eigentlich halten soll. Spannung war durchaus da, ich bin sehr zügig durchgekommen und die Derek/Nick-Kapitel waren immer geschickt gegeneinander gesetzt.

Aber insgesamt war es zu lückenhaft, nicht ganz logisch und ich hätte mir vor allem gewünscht, dass aus Dereks Hintergrundgeschichte mehr gemacht worden wäre. Wie cool wäre es auch gewesen, wenn Speedy vollends die Kontrolle über Erebos verloren hätte und böse geworden wäre? Ich habe zuletzt häufig in Krimis/Thrillern gesehen/gelesen, dass KIs zum Mörder werden. Aber so war es wirklich etwas harmlos, dennoch war diese Hintergrundgeschichte, warum Erebos reaktiviert wurde, mal etwas anderes.

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e-möbe kommentierte am 14. September 2019 um 18:57

Dein Reden - meine Gedanken. Amen. ;)

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Fantasy kommentierte am 18. September 2019 um 19:58

Welche Kontrolle hätte Speedy denn verlieren können? Das Endziel Kates Leben? Ansonsten hat das Spiel ja alles alleine gemacht. So wollte Speedy z.B. auch nicht, dass Erebos für Nick Schluss macht mit seiner Freundin.

Für Dich erscheint das Buch harmlos aber bedenke auch, dass es ein Jugendbuch ist.

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sphere kommentierte am 18. September 2019 um 20:51

@fantasy

Nun, Speedy gibt am Ende ja zu, dass er keine Kontrolle darüber hatte, wen und wofür Erebos aktiviert hatte - was wäre z.B. passiert, wenn die Drohung "Terrorist" sich bewahrheitet hätte, wenn Nick da nicht eingelenkt hätte?

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Fantasy kommentierte am 18. September 2019 um 21:08

Gute Frage. Dann wäre Nick wohl unbrauchbar für das Spiel geworden und es hätte sich wohl jemand anderes für seine Aufgaben geholt. Und so geschickt wie Erebos agiert hätte es natürlich auch keine Hinweise auf sich oder jemand anderes hinterlassen.

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wandagreen kommentierte am 16. Oktober 2019 um 20:11

Das wäre interessant gewesen - und den Rest der Geschichte hätte quasi erzählt werden können, nach und nach, wenn Nick Besuch von seinen Freunden bekommen hätte. Haha.

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Tara kommentierte am 14. September 2019 um 20:28

Ich habe das Buch gemeinsam mit meiner Tochter gelesen und sie ist total begeistert, was mich ein wenig angesteckt hat. Die Handlung war spannend und auch dramatisch, das Ende überraschend, aber ich hatte ein wenig mehr erwartet, sowohl vom Ende als auch von der gesamten Handlung, die mir zu dicht am ersten Band war.

Gut gefallen hat mir, wie die Autorin den Punkt Datensicherheit und die Gefahren der Technologisierung untergebracht hat, da kann man schon ins Grübeln kommen. Über die Folgen für Tate hätte ich auch gerne mehr erfahren, das blieb einfach offen.

Insgesamt habe ich mich gut unterhalten gefühlt und das Buch gerne gelesen. Für die Zielgruppe scheint es perfekt zu sein, meine Tochter war begeistert und mein Sohn legt das Buch nun auch nicht mehr aus der Hand. Ich bin gespannt, was er im Anschluss sagt.

 

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e-möbe kommentierte am 15. September 2019 um 11:15

Wie alt sind die beiden denn? 

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Tara kommentierte am 15. September 2019 um 15:14

Meine Tochter ist 14  - und leicht zu begeistern - und mein Sohn 16 Jahre.

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e-möbe kommentierte am 15. September 2019 um 20:25

Perfekte Zielgruppe.

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FIRIEL kommentierte am 15. September 2019 um 08:07

Nun bin ich auch durch und bin wie so einige von euch zwiegespalten. Ja, es war spannend. Aber es hatte für mich nicht den Sog wie Erebos, und ich frage mich warum. Ein kleines bisschen hängt es wohl auch damit zusammen, dass die fiktive Welt nicht mehr so attraktiv dargestellt wird. In Erebos hatte sie einen starken Sog und absolut ein Suchtpotenziel; das war sehr überzeugend. Hier ist es anders - Nick und die anderen Ehemaligen wollen gar nicht spielen und werden erpresst; das sie lustlos agieren, ist verständlich. Derek als Neuer verspürt die Anziehung, aber er wird sehr schnell auch bedroht; das muss also auch für ihn sehr ambivalent sein.

Der plot ist wie bei Poznanski üblich gut konstruiert. Für mich bleibt da nur wenig übrig. Speedy will Kate zurück; klar. Genauso wichtig: Die adoptierten Kinder erfahren etwas Entscheidendes über ihre Herkunft; das wird ihr Leben verändern. Tate wird wohl irgendwann bestraft werden; wann das geschieht, ist offen, aber es ist wohl unausweichlich. Im plot ist für mich noch offen, wie Derek nachts in die Lagerräume hinein- und herauskommen konnte - wer wurde da erpresst und womit?

Charaktere: Stimmt, Nick hat sich nicht viel weiterentwickelt. Dereks Wut wird oft genannt, aber kommt kaum zum Tragen. Einige weitere Charaktere sind nur angedeutet, aber nicht ausgearbeitet; für mich okay, denn das Buch ist dick genug. Sie handeln aber glaubwürdig und sie sind nicht eindimensional nur gut oder nur böse; das gefällt mir.

In Erebos kam für mich eine Botschaft herüber: Sich in die fiktive Welt zu verlieren ist gefährlich! Das Suchtpotenzial von Computerspielen kam sehr deutlich und nachvollziehbar herüber. Allein schon durch die Vernachlässigung der realen Welt hat das Auswirkungen. Die Warnung, wie die virtuelle Welt aktiv Einfluss nehmen kann, kam dann noch dazu. Aber damals steckte eine solche KI noch in den Kinderschuhen und war eher Zukunftsmusik. In Erebos 2 ist sie Gegenwart. Das ist für mich die Botschaft: Mit der Nutzung von Computern und Handys haben nicht nur wir selbst viele Aktionsmöglichkeiten, die haben auch Andere - und wir geben automatisch, meist wohl ohne Wissen, vermutlich fast immer aber ohne Wollen sehr, sehr viel von uns preis. Ist das die Sache wert?

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Tavia kommentierte am 17. September 2019 um 14:35

Mir gefällt, wie du die Botschaft der beiden Erebos Teile zusammengefasst hast! Bis gerade war mir noch nicht ganz klar, was Teil 2 uns im Gegensatz zum ersten Band eigentlich mitteilen wollte, da ich die Sache hinter dem Spiel eigentlich eher recht schwach konstruiert fand - aber du hast schon ganz recht. Was für mich am stärksten hängen geblieben ist, war vor allem der Schock, dass Erebos überall dabei sein konnte (eigentlich hätte es noch weitaus mehr machen können, wenn es sich in alle möglichen Überwachungskameras gehackt und die Spieler wieder mehr einbezogen hätte) - es konnte Nick und Derek jederzeit orten, hören, Anrufe faken, Nachrichten verschicken und vor allem kam es an alle Informationen heran. Gruselig, diese Vorstellung!

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e-möbe kommentierte am 23. September 2019 um 13:56

Nicht nur aus dem eigentlichen Grund, aber auch wegen der gruseligen Vorstellung, zu was Erebos eigentlich fähig ist, fand ich die Geschichte schwach. Da hätte man viel mehr draus machen können und sollen. So bleibt es nicht lange im Gedächtnis, hätte aber das Zeug dazu gehabt, so richtig einschneidend zu wirken. 

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Lena Wilczynski kommentierte am 15. September 2019 um 15:09

Ich muss sagen, dass ich auch etwas mehr erwartet habe. Alleine die Charakterentwicklung, insbesondere der Charaktere, die schon im ersten Teil dabei waren, hat mir überhaupt nicht gefallen. Bzw für mich sind es teils echt Rückschritte, die da vorgenommen wurden. Emily mochte ich sehr, aber hier erscheint sie leider eher als blasse Nebenrolle. Auch Helen hätte ich deutlich mehr Beachtung gewünscht. Man hätte schön auch auf die Aktion von Erebos bzgl ihrer kleinen Tochter eingehen können..
Cedric ist mir auch viel zu oberflächlich dargestellt, man weiß auch am Ende zu wenig über ihn bzw. mich hätten da mehr Infos gereizt. Irgendwie echt schade..

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Lena Wilczynski kommentierte am 15. September 2019 um 15:13

Die Grundidee an sich finde ich schön gelungen und spannend, Menschenhandel, besonders mit Kindern, ist ja leider durchaus auch realistisch. Schlimm genug, aber wo Interessenten da gibt's dann egal in welchem Bereich auch immer Leute, die das große Geld wittern. Gerade in armen Ländern ist die Korruption ja auch kaum messbar.
Die Umsetzung hätte man besser hinkriegen können.

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sphere kommentierte am 16. September 2019 um 12:17

Ich lese mir die Kommentarte lieber nicht durch, die letzten 70 Seiten fehlen mir noch - ich kann noch nicht erkennen, wohin das führt. Auch deswegen, weil sich das Spiel nicht konsequent verhält - ständig droht es Nick und den Anderen, doch die können fast unbeschwert ihren Weg fortsetzen...

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Fantasy kommentierte am 18. September 2019 um 20:05

Das ist mir auch aufgefallen.

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Scalymausi kommentierte am 17. September 2019 um 14:22

So das war es nun. Die Idee hinter der ganzen Geschichte finde ich ja ganz gut. Der skruppelose Vater von Cedric, der einen Haufen Geld gescheffelt hat, da er Müttern in armen Ländern die Babys weggenommen hat um sie an andere Familien zu verkaufen. Das ist wirklich sehr tragisch und ich freue mich für Maia, dass sie ihre Mutter und Geschwister kennenlernen darf. Nun ist ja auch klar, warum mir Erebos diesmal nicht so bösartig vorkam, da Speedy dahintersteckte um seine Frau Kate zu retten, die von den Machenschaften von Henry Tate Wind bekommen hat.

Jedoch frage ich mich wirklich welche Rolle dabei Derek und Nick dabei gespielt haben. Eigentlich hätte das Ganze auch ohne die beiden funktioniert. Für mich war das Ende sehr ernüchternd. Ich habe die Geschicht gerne gelesen und ich bin richtig eingesogen worden. Aber dieses Ende hat es mir irgendwie ein wenig kaputt gemacht.

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Fantasy kommentierte am 18. September 2019 um 20:19

Jedoch frage ich mich wirklich welche Rolle dabei Derek und Nick dabei gespielt haben. Eigentlich hätte das Ganze auch ohne die beiden funktioniert. 

Derek kam mir wie eine Schachfigur vor - vielleicht wurde er ja dewegen ausgewählt, weil er für Maia geschwärmt hat? Und dadurch etwa leichter zu lenken ist  - wie etwas bei seiner Aktion als er nochmals zu Resc/ You  gegangen ist.

Nick hatte zwar durch seine Fotojobs Kontakt zu den Schulen und dadurch auch schon kurz zu Derek und Cedric aber das nicht wirklich wichtig. Das hat ihm ja eher geholfen Erebos auf die Spur zu kommen. Wenn Nick nur Kate am Flughafen abholen sollte, weil er sie und auch Speedy kennt hätte das ja genauso Victor machen können.

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Tavia kommentierte am 17. September 2019 um 14:53

So, ich habe das Buch gerade noch ganz entspannt beendet und muss jetzt erst einmal meine Gedanken sammeln - an Spannung hat das Buch wahrlich nicht gemangelt, aber ich habe keine Ahnung, wie ich den Rest bewerten soll.

Mit meinen Ahnungen aus dem zweiten Abschnitt lag ich ja schon mal nicht ganz so falsch, auch wenn ich noch nicht das große Ganze sehen konnte. Ehrlich gesagt fühle ich mich ziemlich enttäuscht von dem Ende, auch wenn ich nicht ganz weiß warum. Ich hatte mir mehr vorgestellt, etwas größeres oder böseres, so wie im ersten Teil. Mir fehlt der große Nervenkitzel, wie mit Ortolan und Helen im Bürogebäude. Letztendlich lief alles darauf hinaus, Cedric für eine Weile aus dem Verkehr zu ziehen und Beweise zu sammeln - war dafür das Spiel unbedingt notwendig? Die große Faszination, die mich dabei im ersten Teil packte konnte hier keineswegs transportiert werden, auch weil alle so unwillig damit umgingen und es bei weitem nicht so viele Spieler gab. Wurde das Spiel dann wirklich gebraucht? Hätte man nicht einfach nur die KI ohne Spiel und nur mit Erpressung und Belohnung benutzen können? Und auch der Hintergrund stellt mich nicht zufrieden - Speedy als Erfinder ja und das Thema ist durchaus wichtig, aber für einen großen Marionettenspieler wie Erebos irgendwie... zu wenig? Der Reiz aus dem ersten Teil ist einfach nicht da, da es sich letztendlich trotz der neuen, viel gefährlicheren Methoden von Erebos nicht bedrohlich genug angefühlt hat.

Mit den Charakteren bin ich recht zufrieden, da ich mich eher auf die Handlung konzentriert habe. Es stimmt schon, vor allem die Nebencharaktere sind recht farblos geblieben und von Claire haben wir weder noch etwas gehört, noch wollte Nick sich bei ihr erkundigen. Was mich viel mehr stört ist die Rolle, die Nick und Derek gespielt haben - Speedy meinte, Erebos suche sich selbst raus, wen es zum Spielen bräuchte und lenke sie... nur warum jetzt eigentlich Nick und Derek? Und Helen und Alex? Warum sie und niemand anders? Mal ganz ehrlich: Nick ist weder der mutigste, noch der schlauste Kopf der Welt und wie er und Derek auf die Hintergründe gekommen sind, fand ich auch etwas zufällig und sehr konstruiert - vielleicht spricht da aber auch der enttäuschte Detektiv aus mir, der das Rätsel nicht zur Gänze selbst lösen konnte ;)

Ich habe auf jeden Fall noch keine Ahnung, wie ich das Buch bewerten will. Der zweite Teil wäre nicht unbedingt notwendig gewesen, da Erebos als Spiel (was mir am ersten Teil am besten gefallen hatte) eh nicht mehr groß vor kam - ein dritter Teil wäre aus meiner Sicht also vollkommen unnötig und ich wäre mir nicht sicher, ob ich es lesen wollen würde.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 348 bis Ende
Lerchie kommentierte am 28. September 2019 um 12:47

Dann geht es Dir wie mir. ich glaube nicht, dass ich einen dritten Teil noch lesen wollen würde. Obwohl ich Poznanskis bücher mag.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 348 bis Ende
Fantasy kommentierte am 18. September 2019 um 19:19

Ich hab bei Nicks Aktionen bzw. Gedanken wieder einmal den Kopf geschüttelt vor Unglauben. Er lernt nicht wirklich dazu und bringt Erebos immer wieder gegen sich auf. Und so geht es ja schon von Anfang an - echt traurig 

 

Anders Derek - der ist etwas schlauer und macht was Erebos will auch wenn manchmal Drohungen da nachhelfen. Zum Teil dachte ich er unterschätzt das Spiel oder ist deswegen noch etwas leichtgläubig.

 

Das Speedy zusammengeschlagen wurde  - und das nicht durch Erebos Handlanger - ist eine geschickte Ablenkung gewesen. Dadurch dachte ich auch, dass er es nicht war der Erebos reaktiviert hatte. Zwischendurch hatte ich auch Maia in Verdacht.

Unglaublich, dass es wirklich Speedy war. Was Kate da rausgefunden hat ist echt unglaublich. Verständlich, dass er da handeln musste. Auf offiziellen Weg ging es ja nicht.

 

Gut und nett fand ich´s auch von Helen, dass sie sich bei ihm bedankt hat. Zum Glück gab es da ja ein Happy End mit ihrer Tochter.

 

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 348 bis Ende
sphere kommentierte am 18. September 2019 um 20:59

Ratlosigkeit...anders kann ich meinen Eindruck nicht beschreiben.

Victor sagt am Ende, er könne es nicht fassen, dass Speedy ihn nicht eingeweiht habe; ich kann es auch nicht fassen. Speedy möchte seine Freundin retten, und überlässt die ganze Auflösung der KI, anstatt einen guten (besten?) Freund einzuweihen - der nachweislich einiges drauf hat (siehe Erebos 1). 

Es hätte ausgereicht, dass eine der Schachfiguren nicht ihr Ziel erreicht (z.B. Nick mit der Auflösung des Rätsels), und die Rettung wäre hinüber? 

Ich weiß nicht...das ist mir zuviel des Guten. So frage ich mich, welche Rolle Helen gespielt hätte, wenn sie statt Nick hätte weitermachen müssen - die Kontakte wären so gar nicht zustande gekommen. 

Von der Auflösung bin ich also enttäuscht. Die Grundidee an sich fand ich stattdessen gut.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 348 bis Ende
AdorableBooks kommentierte am 22. September 2019 um 18:13

Das war bestimmt alles bedacht. 

Eine KI kann ja schon ungefähr abschätzen wie sich ein Mensch verhalten wird (zumindest bin ich der Meinung) Und da Nick ja von Helen und Nancy wusste, lag es auf der Hand, dass er ihr etwas Gutes tun wollte.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 348 bis Ende
Rosa333 kommentierte am 19. September 2019 um 13:59

Der Plottwist, auf den ich gehofft hatte, kam, aber allzu überwältigend war er nicht. An sich finde ich die Idee, dass hinter dem diesmaligen Erebos ein "Guter" steckt, gut, aber eine wirkliche Überraschung war es nicht, denn die Kapitel aus der Sicht des Erebos-Erzeugers haben schon auf so etwas schließen lassen. Die verschleppten Mädchen hingegen waren ein Plottwist; von selbst wäre ich niemals darauf gekommen, welche Funktion die sogenannten Harpyien im Spiel erfüllen.  Aber bis zu den letzten Seiten hin habe ich auf mehr gehofft, auf mehr Überraschung, mehr Spannung, mehr Drama. Außerdem hätte ich auf mehr Auseinandersetzungen zwischen Speedy und den Erebos-Spielern gehofft. Natürlich kann man seine Beweggründe irgendwie nachvollziehen, besonders in Anbetracht der Tatsache, dass Kate im Krankenhaus liegt, aber ich kann mir schon vorstellen, dass sich bei den Spielern allerhand Wut über das Spiel angesammelt hat, speziell bei Helen. In großen Teilen hat mich das Ende des Buchs unbefriedigt zurückgelassen. 

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 348 bis Ende
AdorableBooks kommentierte am 22. September 2019 um 18:10

Okay, damit habe ich so gar nicht gerechnet. Irgendwie hätte ich nicht gedacht, dass wirklich so ein Problem dahinter stecken könnte. Auch beim Lesen bin ich so gar nicht auf solch eine Idee gekommen.

Also wirklich ein super Sache, da mich die Story damit auf jeden Fall überrascht und nicht enttäuscht.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 348 bis Ende
Ellaliest kommentierte am 23. September 2019 um 17:12

Puhh, auch ich bin ehrlich gesagt ein bisschen überfordert.

Insgesamt bin ich mit der Auflösung nicht so richtig zufrieden. An sich ist die Idee mit den falschen Adoptivkindern unglaublich spannend und genial, nur passt sie für mich irgendwie nicht mit Erebos zusammen. Die Idee das Spiel zu nutzen um Kate zu retten, kommt mir schräg vor und entspricht auch nicht meinen Vorstellungen von Erebos. Dazu kam, dass mir am Ende alles etwas zu wirr, willkürlich und seltsam war. Ich hatte wohl einfach eine komplett andere Auflösung erwartet.

Auch muss ich sagen, dass es mir an Spannung gefehlt hat. Nein, nicht auf den letzten hundert Seiten, da ist ja dann wirklich richtig etwas los, sondern im Rest des Buches. Klar, die typische Erebosspannung - was wird das Spiel tun? - war auch hier permanent erhalten, allerdings hat sie sich nicht so richtig, richtig gesteigert.

Nick und seine Truppe habe ich zum Ende hin immer mehr ins Herz geschlossen. Ich habe mich gefreut, wie sie wieder zusammengewachsen sind und alle Handlungen kamen für mich authentisch rüber. Gerade, dass sich Emily und Nick wieder annähern war eine kleine Freude. (Auch wenn ich mir hier gewünscht hätte, dass noch was von Kate kommt...?)

Derek und Maia waren mir dagegen zum Ende hin immer mehr suspekt. Eigentlich mochte ich das Mädchen sehr gerne, aber letztendlich war sie auf eine Art fast selbst wie eine KI. Derek war noch in Ordnung, auch wenn es immer noch an mir nagt, dass seine Aggressionen so gar kein Problem waren.

Das Buch hat mich also am Ende doch noch gepackt, auch wenn die Auflösung mir einfach zu weit hergeholt war. (Idee ist aber genial ;) )

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 348 bis Ende
cat200913 kommentierte am 24. September 2019 um 16:08

ALso, anders, als paar andere hier, war ich auf alle Fälle begeistert von dem Buch und liebe es. Auch das Ende fand ich durchweg spannend und passend - vor allem die Tatsache, dass Erebos ein Ziel bekommt und dann selbst schaut, dass es an das Ziel gelangt.
Leider glaube ich nicht, dass es einen dritten Band geben wird, da ich glaube, dass der Abschied doch eindeutig war. Aaaaber: Ich hatte das ja nach Band 1 auch nicht erwartet.
Ich würde mich für meinen Teil über eine ganze Reihe freuen, die jedoch nicht zwangsläufig mit NIck zu tun haben müssen. Neue Gesichter, vielleicht das nächste Mal auch etwas größeres, Länder übergreifendes. Womöglich sogar etwas politisches, heikles. Das wäre doch genial!

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 348 bis Ende
cebra kommentierte am 24. September 2019 um 17:49

Leider glaube ich nicht, dass es einen dritten Band geben wird, da ich glaube, dass der Abschied doch eindeutig war. Aaaaber: Ich hatte das ja nach Band 1 auch nicht erwartet.

Wer weiß!? Gerade dass Erebos nun eine Aufgabe bewältigt hat, die so gänzlich anders war, öffnet doch ein weites Feld. Ich zumindest drücke alle meine Daumen für Fortsetzungen. Ja, Plural!!

 

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 348 bis Ende
wandagreen kommentierte am 16. Oktober 2019 um 20:12

Oh neeeee - man muss nicht alles ausschlachten bis zum geht nicht mehr.