Leserunde

Leserunde zu "Every" (Dave Eggers)

Every (deutsche Ausgabe) -

Every (deutsche Ausgabe)
von Dave Eggers

Bewerbungsphase: 30.09. - 14.10.

Beginn der Leserunde: 21.10. (Ende: 11.11.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir – mit freundlicher Unterstützung des Kipenheuer & Witsch Verlags – 20 Freiexemplare von "Every" (Dave Eggers) zur Verfügung.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch.

ÜBER DAS BUCH:

Nach »Der Circle« legt Dave Eggers mit »Every« eine rasante Fortschreibung seines Weltbestsellers vor - ein hochbrisanter Thriller

Der Circle ist die größte Suchmaschine gepaart mit dem größten Social-Media-Anbieter der Welt. Eine Fusion mit dem erfolgreichsten Onlineversandhaus brachte das reichste und gefährlichste – und seltsamerweise auch beliebteste – Monopol aller Zeiten hervor: Every.

Delaney Wells ist »die Neue« bei Every und nicht gerade das, was man erwarten würde in einem Tech-Unternehmen. Als ehemalige Försterin und unerschütterliche Technikskeptikerin bahnt sie sich heimlich ihren Weg, mit nur einem Ziel vor Augen: die Firma von innen heraus zu zerschlagen. Zusammen mit ihrem Kollegen, dem nicht gerade ehrgeizigen Wes Kavakian, sucht sie nach den Schwachstellen von Every und hofft, die Menschheit von der allumfassenden Überwachung und der emojigesteuerten Infantilisierung zu befreien. Aber will die Menschheit überhaupt, wofür Delaney kämpft? Will die Menschheit wirklich frei sein?

Wie schon bei »Der Circle« weiß Dave Eggers wie kein zweiter unsere Wirklichkeit so konsequent weiterzudenken, dass einem der Atem stockt beim Lesen. Man kann nur inständig hoffen, dass die Realität nicht schneller voranschreitet, als Dave Eggers schreiben kann.

ÜBER DEN AUTOR:

Dave Eggers, geboren 1970, ist einer der bedeutendsten zeitgenössischen Autoren. Sein Roman »Der Circle« war weltweit ein Bestseller. Sein Werk wurde mit zahlreichen literarischen Preisen ausgezeichnet. Der Roman »Ein Hologramm für den König« war nominiert für den National Book Award, für »Zeitoun« wurde ihm u.a. der American Book Award verliehen. Dave Eggers stammt aus Chicago und lebt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Nordkalifornien.

13.11.2021

Thema: Lektüre, Teil ll; Seite 149 bis 298

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easymarkt33 kommentierte am 23. Oktober 2021 um 18:03

Überwachungsmaßnahmen an öffentlichen und privaten Bereichen, Datenschutzmaßnahmen, technologiekritische Einstellung z.B. auch zu bargeldlosem Verkehr – diese Gedanken sollte die Menschheit, die ihre Unabhängigkeit liebt, schon bewegen, ob wir viele dieser fundamentalen Veränderungen immer noch wollen oder lieber volle Transparenz für Jedermann befürworten.

Sind unsere Geheimnisse tatsächlich Lügen, die deshalb öffentlich gemacht werden sollten?

Dieser Every-Campus ist tatsächlich machtgierig, aber auch zu geisteskrank (s. 297).

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LySch kommentierte am 10. November 2021 um 23:57

Bequemlichkeit geht meistens über alles.

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alasca kommentierte am 24. Oktober 2021 um 23:40

„Wenn Leser bekommen, was sie erwarten, und wann sie es erwarten, ist das beruhigend.“

`“Das ist im Grunde das Wesen der Kunst!“, sagte Delaney.“`

Alter Falter!

Eggers ist schon sehr zynisch in seinem Humor – aber ich mag das. Ich glaube ja auch, dass nichts so unendlich ist wie die Blödheit der Menschen – ihre Blindheit vielleicht noch.

Einradunfälle in Polen! Das Drakes-Beach-Desaster. Der Roman wird nun endgültig zu einer schrillen Satire.  

„Every ist ein geschlossenes Öko-System, und ein geschlossenes Ökosystem betrachtet alles, das sein Gleichgewicht stören könnte, mit Misstrauen und sogar Feindseligkeit.“

Und als Schlussfolgerung: Everyonein. Was praktisch die Zerstörung des Privatlebens bedeutet. Na gut. Allerdings reicht es jetzt mit den Beschreibungen skurriler Verhaltensweisen der Every-Süchtigen, so schlüssig das auch dargelegt wird. Kommt Delaney ihrem Ziel näher, Every von innen zu zerstören? Sieht nicht so aus. Eher so, als würde sie selbst dafür sorgen, von Every immer mehr vereinnahmt zu werden.

Wes rückt in den Hintergrund, hätte ich nicht gedacht. 

Keine Ahnung, wie das enden wird. Und das ist gut! ;-)

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Sigrid kommentierte am 28. Oktober 2021 um 12:51

Ich glaube, das Wes noch eine große Rolle spielen wird. Er ist mir aber auch nicht so geheuer. Er hätte besser nicht dort angefangen zu arbeiten. Ich sehe ihn als Gefahr für Delaney.

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marsupij kommentierte am 09. November 2021 um 20:47

In Bezug auf Wes sehe ich es auch so wie du. Aber mal schauen, wie es weitergeht.

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Minijane kommentierte am 02. November 2021 um 17:13

"​Und als Schlussfolgerung: Everyonein. Was praktisch die Zerstörung des Privatlebens bedeutet. Na gut. Allerdings reicht es jetzt mit den Beschreibungen skurriler Verhaltensweisen der Every-Süchtigen, so schlüssig das auch dargelegt wird. Kommt Delaney ihrem Ziel näher, Every von innen zu zerstören? Sieht nicht so aus. Eher so, als würde sie selbst dafür sorgen, von Every immer mehr vereinnahmt zu werden."

Keine Idee scheint zu abwegig für die Every-Jünger! Ich habe auch den Eindruck, dass Delaney ihrem Ziel ferner ist denn je. Auf dem Campus zu wohnen macht es auch nicht einfacher.

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LySch kommentierte am 10. November 2021 um 23:59

Zynischer Humor, schrille Satire. Voll mein Ding! ^^

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Harakiri kommentierte am 25. Oktober 2021 um 06:13

Also irgendwie ist das Buch nicht so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Delaney und Wes wollen Every zerstören. Aber nicht durch Technik (wie im Buch „The Store“), sie wollen die Leute dazu bringen, einen Schock auszulösen und erfinden dazu lauter sinnlose Apps, die die Leute aber toll finden. Ich fand die Ideen toll, die hier vorgestellt wurden und musste manches Mal schmunzeln.

Ansonsten hätte ich echt gehofft, dass mehr Spannung auftritt. Die Handlung tritt auf der Stelle, der Ausflug zu den Robben war ja nett, hat aber kaum zum Handlungsfortschritt beigetragen. Und diese Sache mit den engen Hosen ist mittlerweile auch ausgelutscht, finde ich.

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alasca kommentierte am 25. Oktober 2021 um 16:32

Ja, die Sache mit den abgemalten Genitalien geht mir auch langsam auf die Nerven. Ich glaube allerdings, das das sehr amerikanisch ist und wir Europäer das nicht so richtig nachvollziehen können. Die Amerikaner waren schon immer unglaublich prüde. In Deutschland oder Frankreich wäre niemand schockiert oder auch nur abgelenkt. 

So richtig nachfühlen können das wohl nur Amerikaner. 

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LySch kommentierte am 12. November 2021 um 14:13

Da könntest du Recht haben. Das ach so freie, aber dennoch soo prüde Amerika ^^

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Minijane kommentierte am 01. November 2021 um 19:16

Dass die Idee, den Menschen massenhaft neue und sinnlose Apps zu präsentieren nicht auf Widerstand bei der Bevölkerung stoßen würde, war klar. Da sind Delaney und Wes wohl ein bisschen naiv an die Sache herangegangen. Ich fand die Ideen ganz lustig, eine App, ob es geschmeckt hat oder zum Vergleichen der Orgasmen.... Kann auch sein das bei Eggers die Ideen für doofe Apps nur so gesprudelt sind, aber mir wurde es nach ein paar Seiten langweilig, ehrlich gesagt. Ja und die Lycrakleidung ist inzwischen auch. (Gähn!) nicht mehr so originell.

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Amelien kommentierte am 08. November 2021 um 04:48

Ohja bisher ist alles wirklich ziemlich überspitzt, wenn ich an den Ausflug denke. Einerseits regt das Buch zum Nachdenken an, andererseits ist es durch die überspitzte Darstellung sehr unglaubwürdig

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Amelien kommentierte am 08. November 2021 um 04:50

Ja du hast recht. Es zieht sich teilweise sehr in die Länge und ist dadurch manchmal echt anstrengend zu lesen. Die Ideen mit den Apps sind ok, aber iwann wird es sehr monoton, weil es letztlich das Gleiche immer wieder ist.

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LySch kommentierte am 11. November 2021 um 00:02

Der Ausflug ist wahnsinnig überspitzt dargestellt, aber er zeigt den Irrsinn des Menschen soo gut auf!
Plan mal ne Party heutzutage... Was man alles beachten muss, 200 Allergien, Unverträglichkeiten, Ernährungsgewohnheiten usw. Wenn man sich das mal vor Augen führt ist es gar nicht mehr so abwegig ^^ Ständig verletzt man mit irgendwas die Gefühle von irgendwem...

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SunshineSzar kommentierte am 25. Oktober 2021 um 08:41

Leider muss ich sagen, dass mich die Storyline bisher nicht wirklich packen konnte. Ich habe glaube ich eine andere Geschichte erwartet. Zurzeit plätschert die Storyline vor sich hin und von manchen Dingen bin ich sogar etwas genervt, da es etwas schräg wird. Delaneys Plan, Every von innen heraus zu zerstören, rückt gerade etwas in den Hintergrund – sowie auch Wes. Ich hoffe, dass da bald mal der Knoten platzt und die Spannungsschraube nach oben gedreht wird!

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Harakiri kommentierte am 25. Oktober 2021 um 14:54

wir ticken glaub ziemlich gleich :)

Ich hatte auch eine andere GEschichte erwartet. Mehr so wie "Der Store". Mit mehr Action und Spannung. Aber steht ja Roman auf dem Cover, das hatte ich übersehen. Ich dachte irgendwie an Thriller

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Minijane kommentierte am 01. November 2021 um 19:17

Ja, jaaaa bitte mehr Spannung!

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LySch kommentierte am 11. November 2021 um 00:06

Eggers läuft mit seinem Buch unter der Kategorie "Gegenwartsroman", nicht Thriller ;) Da wird so schnell kein Actionfeeling aufkommen... Beim Vorgänger, dem Circle, ging es auch sehr bedächtig zu. Die Spannung wird eher subtil im Hinter-/bzw. Untergrund aufgebaut.

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Sigrid kommentierte am 28. Oktober 2021 um 13:01

Die Welt von Every ist echt krass. Delaney kommt mit ihrem Plan nicht so recht weiter. Die Ideen für diese skurrilen Aps sind schon ziemlich extrem, aber die Leute finden sie echt gut. Hm, damit Ziel verfehlt. Aber es ist schon schlimm genug, dass die Leute auf sowas anspringen - Überwachung pur.

Der Ausflug zum Strand ist ja wohl nicht so gut geglückt. Aber das konnte auch nicht gutgehen, denn die Leute wohnen alle auf dem Campus und sind meiner Meinung nach nicht mehr als "normale" Leute anzusehen. Das konnte Delaney ja nicht ahnen. Und jetzt diese wahnsinns Idee: alle Menschen sollen auf einem Campus wohnen. Echt, darauf muss man auch erst mal kommen. Was soll das für ein Leben sein? Diese Leute könnte man gut als Versuchspersonen auf den Mars schicken. :-) Denen ist es doch eh egal, was außerhalb des Wohngebietes ist.

Die Briefe von der Professorin sind sehr interessant. Es tut mir nur leid, dass Delaney nicht darauf antworten kann. Sie würde es auch sehr gerne. Mal sehen, ob sie auf irgendeine Weise mit ihr in Verbindung tritt.

Wes und seine Arbeit bei Every finde ich nicht so gut. Er ist für mich eine Gefahrenquelle. Er redet zuviel und könnte Delaney gefährlich werden. Außerdem gefallen ihm einige Sachen dort zu gut. Hoffentlich wird er nicht ein Fan von Every. Bin mal gespannt, wie sie das noch entwickelt.

Delany ist ihrem Ziel noch nicht näher gekommen. Hoffentlich hat sie bald mal einen guten Einfall.....

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Harakiri kommentierte am 28. Oktober 2021 um 20:07

Echt, darauf muss man auch erst mal kommen. Was soll das für ein Leben sein? Diese Leute könnte man gut als Versuchspersonen auf den Mars schicken. :-) 

 

Aber alles gut verpackt und erklärt, so dass alle scharf drauf sind. Das finde ich schon gut gemacht von Eggers

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LySch kommentierte am 11. November 2021 um 00:08

Ich bin auch schon gespannt, ob die Professorin nur ein "Fun Fakt" im Hintergrund ist, oder noch schwerwiegender in Erscheinung tritt...

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Frie kommentierte am 30. Oktober 2021 um 19:32

Jetzt kommt ein Teil Buch, den ich überzogen finde. Delaney und Wes erfinden ununterbrochen Apps, über die zuvor angeblich noch niemand nachgedacht hat un die wie eine Bombe einschlagen. Teilweise stellen sie die Ideen anonym zur Verfügung.
Das erscheint mir doch etwas weit her geholt. Hoffentlich hat sich Eggers die Rechte alle sichern lassen. Ich kann das immer noch gut lesen, finde die Handlung aber zunehmend so zugespitzt, dass es für mich zu unglaubwürdig wird.

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alasca kommentierte am 01. November 2021 um 00:39

"Ich kann das immer noch gut lesen, finde die Handlung aber zunehmend so zugespitzt, dass es für mich zu unglaubwürdig wird."

Das nennt man dann Satire. ;-) Und sooo unglaubwürdig finde ich das gar nicht. Wie hieß noch gleich das Handy Game, das in der Realwelt gespielt werden konnte, woraufhin die Leute reihenweise vor´n Bus liefen? Pokemon Go?

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LySch kommentierte am 11. November 2021 um 00:08

:D :D :D

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Frie kommentierte am 30. Oktober 2021 um 20:08

Jetzt kommt ein Teil Buch, den ich überzogen finde. Delaney und Wes erfinden ununterbrochen Apps, über die zuvor angeblich noch niemand nachgedacht hat un die wie eine Bombe einschlagen. Teilweise stellen sie die Ideen anonym zur Verfügung.
Das erscheint mir doch etwas weit her geholt. Hoffentlich hat sich Eggers die Rechte alle sichern lassen. Ich kann das immer noch gut lesen, finde die Handlung aber zunehmend so zugespitzt, dass es für mich zu unglaubwürdig wird.

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Kats_Bookworld kommentierte am 07. November 2021 um 11:11

Auch der zweite Leseabschnitt konnte mich überzeugen. Zugegeben, ich hatte  zuerst einen kleinen Schock, weil kennt ihr das, wenn eure Augen schon auf die nächste Seite huschen und ihr Wörter registriert? Dadurch dachte ich, Delaney sei gekündigt, es handelte sich aber nur um einen Brief von Agarwal.
Dieser Abschnitt war ein einfach krass. Die Auswirkungen von Delaney's Welcome2Me haben mich an Der Circle erinnert, als Mae angeblich die Gefühle von jemandem verletzt hat, weil wird seine Einladung nicht beantwortet hat. Zugegeben, für Delaney war es doch noch viel schlimmer. Ich wäre bei all den unnötigen Fragen ihrer Teilnehmer ausgerastet, aber gleichzeitig zeigen diese Ereignisse eine Allegorie unserer Gesellschaft auf, in der alles und jedes kritisiert wird, es immer noch besser sein kann, man wirklich auf alles und jeden Rücksicht nehmen muss und es trotzdem nicht genug ist. Die Prozesse und Versammlungen dazu, zeigen das Ausmaß der Sensibilität der Everyones, die nur noch das Leben auf dem Campus kennen. Denn das verbindet die Teilnehmer des Welcome2Me Ausfluges.
Den einzige, der mir dabei nicht negativ aufgefallen ist, ist Hans Georg. Er war mir von Anfang an sympathisch. Kiki erinnert mich an Mae und Annie. Juli strebt Perfektion an, die ihr jetzt schon bei einem Wert von 71 schadet. Ich bin mit ziemlich sicher, dass ihr was zu stoßen wird.
Wes kann ich in diesem Abschnitt nicht so gut einordnen. Auf der einen Seite lebt er quasi noch als Trot,  auf der anderen Seite findet er die Erfindungen von Every nicht alle schlecht. Ich habe das Gefühl er wird Delaney in die Pfanne hauen. Auf der andere  Seite könnten die Beschreibungen auf seinem immer mehr verletzen Hund Hurrican auch auf ihn, Delaney oder die Gesamtsituation deuten. Alleine der Name Hurrican deutet  schon auf einen Stur und eine Veränderung hin.
Die anonymen Ideen von Wes und Delaney haben bis jetzt noch keine Zerstörung an Ervery gebracht.

Ich bin gespannt, wie es weiter geht.

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LySch kommentierte am 11. November 2021 um 00:11

Kiki und Annie haben Parallelen, das stimmt. Beide arbeiten sich auf für das perfekte Ergebnis. Ich hoffe, Kiki ergeht es nicht wie Annie am Ende :'(

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milkahase kommentierte am 07. November 2021 um 21:01

Mir hat der zweite Teil sehr gut gefallen. Es erinnert mich alles sehr stark an the circle und bei den Personen sind einige Parallelen zu erkennen. Ich hatte auch gehofft, dass Wes derjenige sein wird, der das Unternehmen zerstört, aber momentan bin ich mir da auch nicht mehr so sicher, da er von einigen Ideen dort sehr begeistert zu sein scheint.

Am Besten gefallen hat mir Delaney´s Ausflug. Ihre Idee fand ich super, die Everyones mal raus in die Natur zu nehmen und ihnen die Paarung der See-Elefanten zu zeigen, es wäre bestimmt ein unvergessliches Ereignis. Aber schon zu Beginn der Planung war mit klar, dass es in einer Katastrophe enden würde. Diese Fragen... Ich wäre durchgedreht. Und dann nichtmals ehrlich seine Meinung sagen zu dürfen. Am Schlimmsten war ja diese ganze Reue- und Was-können-wir-daraus-lernen-Masche danach. Die arme Delaney.

Ich frage mich, wie es ihnen jemals gelingen wird, Every aufzuhalten. Scheinbar sind alle Menschen dort so in ihrer Scheinwelt gefangen, dass sie alles akzeptieren und toll finden, was man ihnen präsentiert. Jede noch so dumme App und Idee wird von der Masse gefeiert und niemand kann mehr Dinge hinterfragen.

 

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LySch kommentierte am 11. November 2021 um 00:15

Ohja, diese Reue-Aktion... Dieses Sich-Selbst-Beweihräuchern im eigenen "Schmerz" war schlimm xD Ich kam aus dem Lachen nicht mehr heraus ^^

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Amelien kommentierte am 08. November 2021 um 04:43

Aber ist schon ein Klischee das der Deutsche wieder Hans George heißt xD

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LySch kommentierte am 11. November 2021 um 00:13

Hans-Jürgen war schon ausverkauft ^^ Ebenso wie Jörg und Ulf :D

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julies_buchgefluester kommentierte am 08. November 2021 um 16:17

Gerade eben konnte ich nun auch den zweiten Abschnitt beenden. Insgesamt hat mir dieser wieder ganz gut gefallen, auch wenn einige Dinge passiert sind, mit denen ich nicht gerechnet hatte und die mir nicht zugesagt haben.

Gleich zu Anfang dieses Abschnittes ist der tragische Unfall rund um Bailey passiert, was ich fast unangenehm zu lesen fand, da mir persönlich dies schon zu detalliert beschrieben wurde.

Ähnlich war es bei Delaneys Welcome2Me-Ausflug und den unendlichen Fragen der Teilnehmenden. Das ganze Kapitel über konnte man schon erahnen, dass der Ausflug ein schlechtes Ende nehmen wird, wie es schließlich auch eingetreten ist. An sich war Delaneys Idee zwar nicht schlecht, dafür zu sorgen, etwas außerhalb des Every-Campus zu unternehmen, aber die Everyones sind einfach schon zu sehr von Every eingenommen, um sich auf einen nicht komplett durchgeplanten Ausflug einzulassen. Das Kapitel war aber leider etwas anstrengend zu lesen, da die Fragen gefühlt kein Ende genommen haben. :/

Insgesamt sticht in dem Buch bisher aber deutlich heraus, wie viele Ideen Eggers darin eingebracht hat, was besonders bei den ganzen Apps und Innovationen für Every zu sehen ist. Das fand ich sehr interessant zu lesen.

Generell könnte das Buch meiner Meinung nach mehr Spannung vertragen, auch wenn sich die Lage unterschwellig bereits immer mehr zuspitzt. Untersam gemacht finde ich hierbei, dass Delaney, obwohl sie Every zwar eigentlich zerschlagen will, dafür aber einen so unglücklichen Weg wählt, dass sie die gesamte Situation noch verschärft und die Überwachung und Zentralisierung auf die Spitze getrieben wird. Wes Rolle in der Geschichte wird auch immer undurchschaubarer, da er sich immer mehr von Every beeindrucken lässt.

Ich freue mich nun auf den nächsten Abschnitt und bin schon gespannt, wie die Geschichte am Ende aufgelöst wird. Diesbezüglich habe ich noch keine richtige Vermutung. :)

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LySch kommentierte am 11. November 2021 um 00:25

Haha, das Kapitel mit dem Ausflug ist bis jetzt mein liebstes ^^ Soviel Absurdität auf so wenigen Seiten fand ich grandios!

Und dabei spiegelt er uns Menschen so herrlich - versuch mal einen Ausflug mit den unterschiedlichsten Menschen zu planen. Da ist das auf einmal gar nicht mehr so weit hergeholt, wie die sich da alle aufführen ^^

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Bisco kommentierte am 09. November 2021 um 17:50

Da ich die Abschnitte zwei und drei schon seit ein paar Tagen durch habe, aber jetzt erst zum schreiben komme, mach ich dies in Stichpunkten und schreibe meine Gedanken dazu:

-Tod von Bailey

Für mich war der Charakter neu da ich „The Circle“ zuvor nicht gelesen habe, aber es war so offensichtlich das er bei der Aktion sterben wird. Die Grundidee jedoch, einen anderen Menschen, der die Erfahrung nicht machen kann, diese so zu übermitteln fand ich super.

-App für die Identifizierung von Depressionen

An sich finde ich die Idee super, denn ich denke sehr viele Leute haben welche und wissen dies nicht, bzw. manche haben das Gefühl das es eine ist und steigern sich zu sehr da rein. Diese App fände ich persönlich auch in unserer realen Welt wirklich nützlich und davon habe ich bei Every bis jetzt nicht allzu viel gesehen. Jedoch natürlich nicht mit der Menge an Daten die dort gesammelt werden, so dass man schon mehr gläserner Mensch ist als alles andere.

 -Wes wird Mitarbeiter bei Every

Das er es reingeschafft hat wundert mich nicht. Das Delaney echt nicht begeistert ist kann ich auch gut verstehen. Er macht schon den Eindruck nicht immer das richtige zu sagen bzw. den Mund zu halten, wenn es drauf ankommt. Gut ist natürlich, dass er schon recht viel Macht hat, in dem er behauptet wie sein Denkprozess läuft und alle ihm dies nachmachen wollen. Den Bananenscham fand ich super, gerade da Every so dermaßen auf „Öko“ macht.

-Die Idee der Rückmeldung durch den Leser

Einfach eine tolle Idee. Wie oft lese ich Bücher, wo ich dem Autor gerne direkt sagen würde: Was soll der Mist? Gerade dieses Jahr, wo ich sehr konsequent ausgemistet habe, lag es zu 90 % an den Charakteren. Gerade zickige, 16-20-jährige Mädchen, welche die ganze Geschichte ruiniert haben.

-Hund Hurricane

Was tut mir dieser Hund leid. Darf erst nicht ohne Leine und zum Ende überhaupt nicht mehr an den Strand. Mir fehlt hier aber die Rückmeldung durch Delaney wie diese dazu steht. Wes leidet mit dem Hund aber sie? Sie wirkt für mich immer mehr und mehr empathielos.

-Der Seelöwenausflug

Was für eine Katastrophe. Ich kann die Mitarbeiter nicht verstehen, so unselbstständig, so lahm und so hilfsbedürftig wie Säuglinge. Delaney tat mir so leid. Ich fragte mich nur ob Joan ihr helfen will, gerade wenn sie Gespräche in ruhigen Ecken sucht. Bei ihr bin ich mir nicht sicher was ich davon halten soll. Will sie auch Every unterwandern oder wirkt das nur so?

-Alle Mitarbeiter sollen mit Fahrrad zur Arbeit kommen oder dort hinziehen

Ich denke dazu muss man nicht viel sagen. Every will halt seine dummen Schafe immer enger im Gatter halten ohne Freiheiten nach draußen und Grauzonen welche aufgesucht werden könnten.

Alles in allem war es ein vollgepackter zweiter Teil, jedoch stelle ich fest, dass Delaney für mich an Farbe verliert. Die Emotionen fehlen mir bei ihr, ihre Stärke aus dem ersten Teil, es scheint als wüsste sie nicht wie sie Every weiter unterwandern soll. Wes könnte ihr die beste Hilfe dabei sein, aber ich denke das wird nicht mit ihm klappen.

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LySch kommentierte am 11. November 2021 um 00:20

"Die Idee der Rückmeldung durch den Leser

Einfach eine tolle Idee. Wie oft lese ich Bücher, wo ich dem Autor gerne direkt sagen würde: Was soll der Mist? Gerade dieses Jahr, wo ich sehr konsequent ausgemistet habe, lag es zu 90 % an den Charakteren. Gerade zickige, 16-20-jährige Mädchen, welche die ganze Geschichte ruiniert haben. "

Die Möglichkeit, dem Autor direkt Rückmeldung zu geben, haben wir doch! Man kann Rezensionen schreiben, einen Brief, eine E-Mail usw. Aber dem Autor vorzuschreiben, wie er sein Buch zu gestalten hat und lauter geklonte Figuren durch die Romane wandern zu lassen, halte ich für äußerst gefährlich. Das untergräbt alles, wofür Kunst steht.

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LySch kommentierte am 11. November 2021 um 00:22

Dass Delaney an Farbe verliert halte ich für folgerichtig. Immerhin hat Every sie mehr oder weniger eingesaugt. Im Grunde passiert ihr das gleiche wie ihren Eltern - ist man einmal "drin", stumpft man ab.

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marsupij kommentierte am 09. November 2021 um 20:50

Wieso ist vorher noch niemand auf eine dieser Apps von Delaney und Wes gekommen? Das finde ich etwas eigenartig.
Ansonsten fehlt mir hier ein wenig die Dynamik und Spannung. Ein wenig zu kürzen hätte hier gut getan.

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LySch kommentierte am 11. November 2021 um 00:26

Service-Hinweis: Das Hörbuch ist gekürzt ^^

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LySch kommentierte am 10. November 2021 um 23:05

Was soll das denn bitte?! Baley stirbt vor den Augen der ganzen Welt und seines Sohnes? Grausam war das! Der einzige Mensch beim Circle/bei Every, dem ich abgekauft habe, dass er mit seinen Ideen wirklich nur Gutes bewirken wollte...

Ich habe den zweiten Teil mit immer größer werdender Bestürzung, aber auch mit einer groooßen Portion Erheiterung gelesen ^^ Es ist einfach wieder nur genial! Wie Wanda im ersten Abschnitt so schön sagte: Auf Dave Eggers ist einfach Verlass, er wird mich auch dieses Mal nicht enttäuschen.
So einen Roman zu schreiben ist große Kunst. Überzogene Satire bis Ultimo, und dennoch wird uns der Spiegel vorgehalten.

In diesem Leseabschnitt treibt er es echt auf die Spitze. Delaney und Wes "füttern das System mit schlechten Ideen" bis es kotzt. Aber es kotzt nicht. Es frisst fröhlich weiter und schreit "Mehr, mehr!"
Eine App, die Depressionen heilen soll, indem sie Menschen an den Bildschirm knechtet; eine App, die sagen soll, ob einem das Essen schmeckt, ob der Sex gut war, ob man glücklich ist... Es wird immer perverser.

Zum Brüllen komisch fand ich den Ausflug zu den Seeelefanten. Herrgott, WIE gehirnamputiert kann man sich aufführen? Da ist ja ein Ausflug mit Krippenkindern, die alle in verschiedene Richtungen davon springen der reinste Spaziergang dagegen! Der letzte Satz am Ende des Kapitels hat mich lauthals auflachen lassen! Delaney steckt bis zum Hals in Schwierigkeiten, die Stimmung ist bei - 1000 und dann steht da einfach furztrocken: "Und das war noch, bevor der Bus ein Schaf erfasste." Armes Schaf, aber was für ein Humor!

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LySch ergänzte am 10. November 2021 um 23:08

Schlimm fand ich auch, dass mit Baleys Tod ganze Abteilungen "mitgestorben" sind. Die Meeresforschung, die ganzen interessanten Weltraumprojekte... Alles, was wieder keinen direkten Profit abwirft. Auch das wieder eine hervorragende Kapitalismus-Kritik.

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LySch kommentierte am 10. November 2021 um 23:23

Ich finds interessant, wie scheinbare Kleinigkeiten in die Handlung verwoben werden, die mich aufhorchen und mir die Haare zu Berge stehen lassen.

Gabriel Chu erfindet ein Quiz, um die Menschen spielerisch auszuhorchen - das ist nicht neu, aber so auf den Punkt gebracht fand ichs super spannend zu lesen. Wir geben sooo viel Preis, wenn jemand eine lustige App daraus macht, aber den Gang zum Arzt/Therapeuten wagen wir nicht (da müsste man ja einen Fremden in Geheimnisse und Probleme einweihen!)

Dann der Witwer auf der Fahrt im Taxi an Wes erstem Tag. Er demonstriert dagegen, dass die ganze Welt sich immer und immer wieder den Autounfall seiner Frau anschauen kann. Es ist grauenhaft, wenn Dinge nicht vergessen oder gelöscht werden. Das führt meiner Meinung nach nur ins Verderben...

Und dann die Verbrechen, die an Büchern und Filmen begangen werden!
"Entscheidend ist, dass die Hauptfigur sich so verhält, wie die Leserinnen und Leser es möchten, und genau das tut, was sie von ihr erwarten." Nein, einfach nein!! Jetzt sollen auch noch im Reich der Geschichten und freien Gedanken lauter Klone und fernmanipulierte Gestalten entstehen. Grauenhafte Vorstellung!

Haha, genial fand ich ja die Art und Weise wie Wes das Ideen-Quiz ausfüllt nach seiner Idee mit Bananaskam :D Er trug ein Kilt, lag eingerollt neben einem Lagerfeuer und hatte 10h Schlaf ^^ Da war er mir zum ersten Mal sympathisch ^^

Gespannt bin ich darauf, inwieweit Professorin Agarwal weiter in Erscheinung tritt. Bleibt es bei den Briefen? Oder wird sie Delaney besuchen kommen, um sie zur Vernunft zu bringen?

Ich LIEBE den Roman sehr und bin gespannt wie es weitergeht :)

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Primrose24 kommentierte am 14. November 2021 um 16:32

Dann der Witwer auf der Fahrt im Taxi an Wes erstem Tag. Er demonstriert dagegen, dass die ganze Welt sich immer und immer wieder den Autounfall seiner Frau anschauen kann. Es ist grauenhaft, wenn Dinge nicht vergessen oder gelöscht werden. Das führt meiner Meinung nach nur ins Verderben...

Das fand ich wirklich schlimm. Der arme Mann, der dort jeden Morgen steht und dabei wahrscheinlich nur noch müde belächelt wird....Furchtbar!

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Jolly kommentierte am 13. November 2021 um 12:35

Der zweite Abschnitt beginnt gleich mit einem Hammer. Bailey ist tot. Gestorben vor einer laufenden Kamera mitten im nirgendwo auf hoher See beim Surfen und testen einer neuen every Idee.

Ich denke nicht das Delaneys Plan aufgehen wird Every einfach mit schlechten Ideen zu füttern und zu hoffen das die Leute es ablehnen … das wäre dann doch zu einfach. 

Ein gutes Beispiel dafür fand ich auch die Sache mit den Bananen mal ehrlich: „Wir haben keine Bananen“ steht auf einem Schild an der Cafeteria und alle sind mega stolz drauf. Zumal ich mir auch schwer vorstellen kann, das wenn alle so Öko und klimaneutral sind, Wes der erste sein soll der sich daran stört.

Ansonsten treibt der zweite Teil des Buches die Story eher nicht so voran. Also klar der Ausflug zu den Seelefanten war schon sehr drüber und überspitzt. 

Sehr geschockt hat mich auch die Sache mit den Büchern und Filmen! Ja schreiben wir alles so um das es jedem gefällt! Das es dann schick langweilig ist scheint egal zu sein. Wahrscheinlich liest dann eh keiner mehr…  und wer hat schon Zeit dafür? Wenn alle ständig mit ihrer Aussprache und Sport beschäftigt sind. Und nicht zu vergessen damit das sie 200 Nachrichten am Tag verschicken.

Thema: Lektüre, Teil ll; Seite 149 bis 298
Primrose24 kommentierte am 14. November 2021 um 16:26

Wow der zweite Teil hat es ganz schön in sich. Delaney versucht mit ihren abstrusen Ideen Every zu Fall zu bringen. Ich habe nur das Gefühl, dass sie eigentlich alles noch viel schlimmer macht. Dabei muss man sagen, dass sie erstaunlich viele Ideen für Apps auf den Markt bringt, die vorher noch niemandem gekommen zu sein scheinen. Vielleicht hätte sie sich mit ihren Ideen lieber selbst an die Spitze bringen sollen. 

Das Drakes-Beach-Desaster fand ich wirklich unglaublich. Ich hab beim Lesen gleichzeitig gelacht und war schockiert allein über die Planung und letztlich auch die Art und Weise wie die Beteiligten reagiert haben. Allein die vielen Fragen bei der Vorbereitung der Reise zu beantworten, hätte mich in den Wahnsinn getrieben. 

Wes kommt mir momentan ein bisschen zu kurz in dem Buch. Was genau seine Rolle bei Every ist, habe ich noch nicht so ganz verstanden. Ich bin gespannt, ob das noch näher beleuchtet wird. 

Bisher gefällt mir das Buch sehr gut. 

Thema: Lektüre, Teil ll; Seite 149 bis 298
LySch kommentierte am 15. November 2021 um 23:32

Ehrlich gesagt verstehe ich Wes bisher auch nicht richtig als Figur. Und Mae's Schwangerschaft auch nicht. Immerhin zeigt sie sich ja auch ab und an... Das müsste doch mittlerweile zu sehen sein?! Vor allem in dem engen Zeugs da ^^

Thema: Lektüre, Teil ll; Seite 149 bis 298
Martinchen kommentierte am 15. November 2021 um 18:54

Ich bin sehr froh, dass es hier einige gibt, die von diesem Roman auch nicht so begeistert sind. Ich finde das Thema sehr wichtig, weil ich glaube, dass zu viele zu vertrauensselig sind. Leider schafft es Eggers nicht, mich mit seinem Roman zu fesseln.

Die hautengen Anzüge sind eine witzige Idee, ich möchte sie jedoch nicht bei jedem Menschen (unabhängig vom Geschlecht) sehen, mir reichen schon die Körperteile, die im Sommer zu sehen sind.

Delaney macht Vorschläge für neue Apps, aber ihre Absicht geht nicht auf. Die Menschen sind begeistert und nutzen das Angebot, anstatt endlich zu merken, dass sie vollständig kontrolliert werden - wie halt im richtigen Leben.

Delaney hätte sich spätestens nach den dutzenden Rückfragen denken können, dass ihre Idee für ihren Einstand nicht funktioniert. Sie darf ja nicht einmal entscheiden, wer eingeladen wird.

Every vereinnahmt seine Angestellten immer mehr, nun dürfen sie auch auf dem Campus wohnen. Und keiner begehrt auf, alle nehmen es hin.

Natürlich legt Eggers auch den Finger in die Wunde. Baileys Tod wird life übertragen und ist für alle Zeiten und jederzeit abrufbar gespeichert. Und Apps, die Autoren sagen, wie sie ihre Bücher schreiben sollen. Wie schrecklich ist das denn? Ich freue mich immer, wenn ich SchriftstellerInnen finde, deren Bücher anders sind. Sie müssen mir ja nicht immer gefallen.

 

Thema: Lektüre, Teil ll; Seite 149 bis 298
LySch kommentierte am 15. November 2021 um 23:31

Was ist nun deine Kritik an dem Roman? Also wieso konnte er dich bisher nicht überzeugen? Das konnte ich aus deinem Beitrag nicht so richtig rauslesen.

Thema: Lektüre, Teil ll; Seite 149 bis 298
Martinchen kommentierte am 16. November 2021 um 07:35

Das genau ist mein Problem: es sind einige gute Ideen enthalten, viel Nachdenkenswertes, es ist aber nicht so, dass ich unbedingt wissen will, wie es weitergeht. Er "packt" mich nicht und ich kann nicht begründen, woran genau das liegt.