Leserunde

Leserunde zu "Every" (Dave Eggers)

Every (deutsche Ausgabe) -

Every (deutsche Ausgabe)
von Dave Eggers

Bewerbungsphase: 30.09. - 14.10.

Beginn der Leserunde: 21.10. (Ende: 11.11.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir – mit freundlicher Unterstützung des Kipenheuer & Witsch Verlags – 20 Freiexemplare von "Every" (Dave Eggers) zur Verfügung.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch.

ÜBER DAS BUCH:

Nach »Der Circle« legt Dave Eggers mit »Every« eine rasante Fortschreibung seines Weltbestsellers vor - ein hochbrisanter Thriller

Der Circle ist die größte Suchmaschine gepaart mit dem größten Social-Media-Anbieter der Welt. Eine Fusion mit dem erfolgreichsten Onlineversandhaus brachte das reichste und gefährlichste – und seltsamerweise auch beliebteste – Monopol aller Zeiten hervor: Every.

Delaney Wells ist »die Neue« bei Every und nicht gerade das, was man erwarten würde in einem Tech-Unternehmen. Als ehemalige Försterin und unerschütterliche Technikskeptikerin bahnt sie sich heimlich ihren Weg, mit nur einem Ziel vor Augen: die Firma von innen heraus zu zerschlagen. Zusammen mit ihrem Kollegen, dem nicht gerade ehrgeizigen Wes Kavakian, sucht sie nach den Schwachstellen von Every und hofft, die Menschheit von der allumfassenden Überwachung und der emojigesteuerten Infantilisierung zu befreien. Aber will die Menschheit überhaupt, wofür Delaney kämpft? Will die Menschheit wirklich frei sein?

Wie schon bei »Der Circle« weiß Dave Eggers wie kein zweiter unsere Wirklichkeit so konsequent weiterzudenken, dass einem der Atem stockt beim Lesen. Man kann nur inständig hoffen, dass die Realität nicht schneller voranschreitet, als Dave Eggers schreiben kann.

ÜBER DEN AUTOR:

Dave Eggers, geboren 1970, ist einer der bedeutendsten zeitgenössischen Autoren. Sein Roman »Der Circle« war weltweit ein Bestseller. Sein Werk wurde mit zahlreichen literarischen Preisen ausgezeichnet. Der Roman »Ein Hologramm für den König« war nominiert für den National Book Award, für »Zeitoun« wurde ihm u.a. der American Book Award verliehen. Dave Eggers stammt aus Chicago und lebt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Nordkalifornien.

13.11.2021

Thema: Lektüre, Teil lll; Seite 299 bis 444

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easymarkt33 kommentierte am 24. Oktober 2021 um 18:19

Every kontrolliert nicht nur den Informationsfluß der meisten Menschen über ihre diversen verkauften Gadgets, sondern überwacht sogar die Privatsphäre per Smart Speaker, beugt sich nicht den gesetzlichen Grenzen. Über Social Media mit ihren Fake-Accounts operiert dieses Monopol illegal.

Die Bevölkerung rebelliert nicht gegen diese Einschränkungen ihrer Lebensweisen. Sie ändern ihr Verhalten und schätzen das Gefühl von mehr Sicherheit.

Wie der Roman ‚1984‘ von George Orwell spielt dieser Roman an auf eine zwar noch fern erscheinende, doch eng mit der heutigen Gegenwart verknüpfte Zukunft. Auch dort geht es um staatliche Überwachungsmaßnahmen, jedoch in einem totalitären Überwachungsstaat.

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Sigrid kommentierte am 30. Oktober 2021 um 20:07

"Die Bevölkerung rebelliert nicht gegen diese Einschränkungen ihrer Lebensweisen. Sie ändern ihr Verhalten und schätzen das Gefühl von mehr Sicherheit."

Das ist wirklich eine schlimme Erkenntnis. Das hätte ich auch nicht erwartet. Die Vorstellung ist für mich sehr beängstigend.

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LySch kommentierte am 17. November 2021 um 23:58

Es ist vor allem erschreckend, dass Gesetze umgangen und gebrochen werden können, weil die Bevölkerung sich nicht wehrt bzw es sogar selbst so will. Das ist wirklich bedenklich, worauf hier angespielt wird...

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Amelien kommentierte am 21. November 2021 um 21:10

Ja alles wird einfach klaglos akzeptiert

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Amelien kommentierte am 21. November 2021 um 21:10

Ja alles wird einfach klaglos akzeptiert

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Amelien kommentierte am 21. November 2021 um 21:11

Ja alles wird einfach klaglos akzeptiert

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alasca kommentierte am 25. Oktober 2021 um 16:27

Am Ende des Leseabschnitts sind sämtliche Grenzen gefallen. Die Demokratie wird unterminiert und keine/r merkt´s oder findet es wichtig. Delaney merkt, dass sie selbst auch ganz langsam, fast unmerklich, dem Sicherheitsgefühl und der Bequemlichkeit verfällt, die Every anbietet. Teile der geschilderten Funktionen gibt es schon. Und Google weiß sowieso alles. 

So, wie Eggers das schildert, finde ich die Entwicklung absolut schlüssig. Bei Alexa habe ich auch gesagt "Nur über meine Leiche" und das Smart Home ist für mich keine Option, aber wir führen den Einkaufszettel über eine Handyfunktion unserer iPhones und mein Mann hat schon sowas wie "das Oval" am Handgelenk, das ihm anhand des Pulses sagt, ob er gut geschlafen hat. Ich verschraube die Augen, aber was will ich machen, er ist Ingenieur. ;-) Zumindest ist es keine iWatch... Und immerhin sind wir nicht auf Facebook. Facebook ist DAS BÖSE, weiß man spätestens, seit Frances Haugan ausgepackt hat. Als Facebook offline war: ich hab so gelacht. 

Die Geschichte mit den Obdachlosen: Der Hammer. Genauso würde sowas laufen. Eggers hat keinen großen Glauben an die Menschheit, da sind wir schon zwei. 

Ich fürchte, der Roman folgt dem Prinzip von Friedrich Dürrenmatt: "Eine Geschichte ist dann zuende gedacht, wenn sie ihre schlimmstmögliche Wendung genommen hat."

"Every" hat einen unglaublichen Sog, ich möchte ständig weiterlesen und wissen, wie es ausgeht. 

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Sigrid kommentierte am 30. Oktober 2021 um 20:11

Das Delaney sich auch langsam an die "Vorteile" gewöhnt, finde ich auch sehr schlimm. Hoffentlich zieht sie irgendwann die Reißleine und lässt sich nicht reinziehen.

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Minijane kommentierte am 03. November 2021 um 16:02

Ja, allzu weit ist die Geschichte nicht von unserer Wirklichkeit entfernt, fürchte ich. Der Faktor Bequemlichkeit ist nicht zu unterschätzen. Da vergisst man schnell mal seine Bedenken.  Die neuen Apps und Überwachungssysteme kommen alle mit dem Deckmäntelcgen den Menschen etwas Gutes zu wollen daher ( mehr Sicherheit, weniger Kriminalität, mehr Tierwohl, mehr Kindeswohl, ein gesünderes Leben usw. ) Dabei wird schnell vergessen, dass der Konzern nur Eines will : Geld verdienen! Mit dieser ganzen Technik, mit der wir uns freiwillig ausspähen lassen, setzten wir auch unsere Demokratie aufs Spiel.

Die Szene mit dem Politiker und dem eingesetzten Eyetrackingsystem fand ich schockierend.

Dass die Obdachlosen die gespendete Technik nicht dankbar nutzen würden, war so klar. Da habe ich mich wieder über die Naivität und Weltfremdheit der Every- Mitarbeiter, in diesem Fall hauptsächlich von Francis gewundert, aber wenn man so abgeschieden in seiner eigenen Bubble lebt, bleibt das wahrscheinlich nicht aus.

Bis jetzt erkenne ich immer noch nicht wie Delaney den Konzern von innen zerschlagen will. Ich fürchte sie wird am Ende vom System vereinnahmt.

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LySch kommentierte am 18. November 2021 um 00:05

Ich bin ähnlich begeistert und gefesselt von der Geschichte!
Die Entwicklungen sind zwar überspitzt, aber so wie du sagst, auch sehr schlüssig. Meiner Meinung nach würde so eine Story in "echt" ganz ähnlich ablaufen. Da habe ich leider auch keinen Glauben in die Menschheit oder den gesunden Menschenverstand. Ich fühle mich mit so einer Alexa tatsächlich sehr unwohl und habe das bisher gekonnt boykottiert... Mein Mann hat sowas von seiner Arbeit aus mal mitgebracht zu Testzwecken. Ich fands grausam.

F
Dürrenmatts Zitat ist genial. Ich warte auch noch auf den großen Knall.

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SunshineSzar kommentierte am 26. Oktober 2021 um 11:15

Die Storyline bleibt interessant und erschreckend. Auch Delany merkt, dass sie immer mehr von „Every“ eingenommen wird – und dass ihr das nicht mal großartig etwas ausmacht. Ist ja auch alles schön bequem so…

Ich persönlich versuche mich schon von SmartSpeakern, Watches usw. fern zu halten. Da bin ich sehr sehr skeptisch. Auch wem ich meine Daten freigebe, beachte ich sehr. Aber ich bin zum Beispiel Jemand, der auch Facebook nutzt. Zwar achte ich drauf, dass ich dort so gut wie keine privaten Infos und Bilder freigebe (vor allem nicht von meinen Kindern), aber da gibt es nun mal auch eine Bequemlichkeit bei mir, um mit meiner Familie in Kontakt zu bleiben. Wobei ich dabei eher Whatsapp nutze, aber die gehören ja auch zu Facebook, also kommt es auf das Gleiche leider raus. Da meine Familie aber leider sehr weit weg wohnt, ist das ein Übel, das ich auf mich nehme – auch wenn, das immer auch im Hinterkopf bei mir ist, dass das nicht die sicherste Variante ist…

Auch wenn die Geschichte weiterhin interessant bleibt, fehlt mir trotzdem irgendwie noch das gewisse Etwas. Ein großer Spannungsbogen, der mich mitreißt. Aber mal abwarten, wie das Buch nun zu Ende geht – und ob da nicht noch der große Knall kommt!

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Minijane kommentierte am 03. November 2021 um 16:04

"Auch wenn die Geschichte weiterhin interessant bleibt, fehlt mir trotzdem irgendwie noch das gewisse Etwas. Ein großer Spannungsbogen, der mich mitreißt. Aber mal abwarten, wie das Buch nun zu Ende geht – und ob da nicht noch der große Knall kommt!"

 

Das geht mir genauso. Ich habe die Hoffnung auch noch nicht aufgegeben.

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LySch kommentierte am 18. November 2021 um 00:08

Kennst du "Signal"? :) Du musst nicht bei WhatsApp sein, um mit deiner Familie Kontakt zu halten. Signal bietet sehr ähnliche Funktionen und ist dabei aber viel sicherer als WhatsApp!

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Harakiri kommentierte am 26. Oktober 2021 um 13:49

Jetzt wird es ja ein bisschen spannender. Die Sache mit HereMe – starker Tobak. Aber irgendwie hat es ja auch sein Gutes. Ich finde, das bringt der Autor gut rüber, auch schon im zweiten Abschnitt: dass ja nicht alles schlecht ist. Allerdings sind die Folgen daraus dann nicht vertieft.

Und dann sind da noch die Wortspiele, die mag ich auch sehr gerne. Die ganzen Namen für die Apps (departy, …) finde ich sehr kreativ.

Ich nutze auch keine Smartspeaker, bin mir aber bewusst, dass ich auch so gläsern bin. Suchverläufe im Browser und die passende Werbung dazu beweisen das ja

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LySch kommentierte am 18. November 2021 um 11:34

Er thematisiert die Folgen der ganzen Apps doch sehr deutlich: Sozialer Rückzug, Selbstmord, Tote TROTZ ständiger Überwachung (Bailey). Es ist kein psychologischer Roman, der die Tiefen seiner Figuren aufzeigt und ihre Handlungen in allen Facetten beleuchtet. Es ist ein Systemroman, die Figuren und psychologischen Befindlichkeiten sind alles reine Schachfiguren und -Züge.

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Sigrid kommentierte am 30. Oktober 2021 um 20:20

In diesem Abschnitt finde ich es ganz schlimm, wie die Menschen diese ganzen "hilfreichen" Apps gut finden und ohne sie zu Hinterfragen nutzen. Es mag auf den ersten Blick ja Vorteile haben (HereMe als Bekämpfung von häuslicher Gewalt), aber man muss sich doch mal die ganze Überwachung vorstellen. Kein privater Raum mehr - das ist doch eine Horrorvorstellung. Vor allen Dingen, wenn es auch noch gesetzlich vorgeschrieben ist. Es ist eine alamierende Entwicklung, finde ich. Delaney lässt sich ja auch schon ein wenig einlullen und sie findet diese "Fürsorge" in Bezug auf die Wohnung mit den ganzen Service-Sachen gut. Hoffentlich kommt sie da gut raus. Das die vermeintlichen Obdachlosen diesen Diebstahl durchgezogen haben, finde ich klasse. Endlich mal das System von Every ausgetrickst. Ich frage mich allerdings die ganze Zeit, ob die Idee mit diesen Apps, die den Widerstand der Menschen auslösen soll, wirklich eine gute Idee ist. Delaney müsste doch auch mittlerweile merken, das es gefährlich ist dieses Apps zu entwickeln. Denn der Widerstand kommt nicht und so gibt es diese ganzen irren Apps nun im Alltag der Menschen. Es ist meiner Meinung nach nicht der richtige Weg um Every zu stoppen. Mal sehen, was Delaney auch weiterhin plant.
 

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alasca kommentierte am 01. November 2021 um 00:44

"Delaney lässt sich ja auch schon ein wenig einlullen und sie findet diese "Fürsorge" in Bezug auf die Wohnung mit den ganzen Service-Sachen gut."

Nein, findet sie nicht - sie tut in den Gesprächen mit anderen Everyones nur so, was soll sie machen. Geht auch gar nicht anders, jedes Wort wird ja aufgezeichnet. Der HORROR. 

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Sigrid kommentierte am 01. November 2021 um 12:13

Es ist wohl wahr - sie ist immer noch gegen Every. Aber auf Seite 372 stehen ein paar Gedanken von ihr: "Sie gewöhnte sich allmählich an die Annehmlichkeiten des Lebens im Havel......." Und der letzte Satz auf der Seite:" Sie begann zu akzeptieren, dass sie diese Behaglichkeit, diesen Komfort verdient hatte....." Das denkt sie ja nur und es hat nichts mit den Aufzeichnungen der Geräte zu tun. Aber trotzdem ist sie weiterhin gegen Every. Klar...
 

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alasca kommentierte am 04. November 2021 um 00:23

Stimmt, so´n bisschen weicht sie auf ... man kann es verstehen, ständig anti ist furchtbar anstrengend. 

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Kats_Bookworld kommentierte am 07. November 2021 um 23:18

Naja, aber sie sagt auch, dass sie dabei die kurze Zeit genießt, die sie alleine ist und ihre Gedanken ordnen kann und auch eigene Gedanken haben kann.

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LySch kommentierte am 18. November 2021 um 00:12

Ständige Beobachtung und immer ein "Scheinwerferlicht" auf dem privaten Bereich ist der ideale Nährboden für psychische Erkrankungen. Das macht einfach was mit den Menschen - nach außen hin zwar friedvoller und ruhiger, aber innerlich wird es sooo brodeln irgendwann.

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Frie kommentierte am 01. November 2021 um 06:12

Erneut nimmt Delaney erheblichen Einfluss auf bestehende Prozesse und Produkte. Erneut soll es so sein, daß es angeblich niemand merkt, dass der Einfluss durch sie erfolgt. Ich kann mir das nicht vorstellen.So innovativ wirken die Personen mit denen sie in den verschiedenen Abteilungen zu tun hat nicht, als das es nicht auffallen müsste. Von Wes hört man immer weniger und die kritischen Briefe ihrer Professorin liest sie zwar, reagiert aber nicht darauf. Ich mochte Delaney am Anfang, gehe aber immer mehr auf Distanz, sie scheint mir zunehmend oberflächlich.

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Kats_Bookworld kommentierte am 07. November 2021 um 23:11

Ich bin da anderer Meinung. Ich finde nicht, dass sie oberflächlicher geworden ist. In ihrer Röhre geht sie ja ihren eigenen Gedanken nach und auch die Audioaufnehmrn scheinen sie mitzunehmen. Die Szene wo sie sich übergeben hat? Auf die Briefe hat sie ja von Anfang an nicht mit einer Antwort reagiert, aber sie denkt darüber nach, sie hat ja auch im letzten Brief die Krebserkrankung nicht außen vor gelassen. Vielleicht verliert sie eher den Überblick über die Gesamtsituation. Meinst du das? Aber scheint mir auch nicht so.

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Kats_Bookworld kommentierte am 07. November 2021 um 23:16

Wes trifft sich ja bestimmt nochmal mit ihr im Geheimen. Er plant selbst was.

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marsupij kommentierte am 10. November 2021 um 16:14

Ganz bestimmt.

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LySch kommentierte am 18. November 2021 um 00:15

Ich würde Delaney auch nicht als oberflächlich bezeichnen - angepasster vielleicht, mit einem Hauch "Selbstaufgabe zum Zwecke der Gemütlichkeit" ^^
Aber bis zu einem gewissen Grad muss sie sich ja auch anpassen und mitspielen, damit sie nicht auffällt.

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Kats_Bookworld kommentierte am 07. November 2021 um 23:07

Der dritte Leseabschnitt konnte mich auch überzeugen. Da Delaney nun in der Wohneinheit wohnt, gab es nur eine Begegnung mit Wes, nämlich in der TrogTown.
Was ich dabei komisch fand, war die SeeChange-Kamera (S.348), die von einem Mann vom Dach abmontiert und zerstört wurde. Ich dachte die Stadt kontrolliert  beim Einlass?
Delaney's neues Arbeitsfeld fand ich in diesem Abschnitt nicht so interessant, warscheinlich weil dort zu viele Namen sind, die D.selbst durcheinanderbringen.
Francis wird von einer neuen Seite gezeigt, allerdings wird da bestimmt noch was passieren. Die Story mit den Obdachlosen fand ich gut und dann gab ja noch die Sache mit HearMe. Ich war überrascht das Smart Speakers wie Alexa namentlich genannt wurden. Aber gut. Das diese Gerätschaften auch aufnehmen, wenn man nicht damit rechnet war mir bewusst und Delaney hat auch hier wieder eine Idee, um noch einen extremen Schritt weiterzugehen. Ihr Plan ist auch diesmal nicht aufgegangen. Ich bin gespannt was noch passieren wird.

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LySch kommentierte am 18. November 2021 um 00:19

Kann sein, dass die Post in TrogTown einfach keine Kameras möchte und es deswegen ok ist, sie abzuhängen. Außerhalb der TrogTown werden die Leute bestimmt auch dort überwacht...

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Bisco kommentierte am 09. November 2021 um 18:11

Da ich die Abschnitte zwei und drei schon seit ein paar Tagen durch habe, aber jetzt erst zum Schreiben komme, mach ich dies in Stichpunkten und schreibe meine Gedanken dazu:

 

-Endgültig sollen alle Mitarbeiter vor Ort wohnen

Die Abgrenzung nach außen wird immer stärker und das die Leute nun in kleinen Röhren schlafen sollen ohne richtige Privatsphäre ist schon heftig. Die Dusche ohne Tür, dank Wes, wäre für mich echt schrecklich. Die Schlaf-Ki würde mich so nerven mit ihrem überwachen beim Schlaf und Tipps was ich machen soll um nun einzuschlafen.

 

-Trogstadt/Überwachung

Die Stadt, welche einem Ghetto gleicht, war echt heftig. Die letzte Bastion gegen Kameras und Überwachung, Menschen die jeden Mist verkaufen. Das war für mich mal eine realistische Stelle im Buch, welche mir neben dem ganzen App echt gut gefallen hat. Denn ständig nur von Apps zu lesen nervt mich langsam.

Das Programm „Reach“ welches überall auf der Welt, an jedem Ort Kameras und Inet haben will, um das Böse zu verhindern. Was für eine scheinheilige Idee. Die Leute in dem Buch sind wirklich nur noch dumm sich so einen Mist erzählen zu lassen. Vor allem wenn selbst aufm Klo keine Privatsphäre mehr herrscht.

 

-Die Apps

Eine der Apps welche mich richtig schockiert hat war das „Eyetracking“. Dass die Leute Suizid begehen kann ich gut nachvollziehen. Egal wo du hinschaust, es ist falsch und wird als widerwärtig betrachtet. Auch die „Lügenapp“ von Wes ging in seinen Augen nach hinten los. Aber was hat er denn erwartet? Er macht ne Freundesapp und Every belässt es dabei? Das zeigt wie wenig er die Gefahr dieses Unternehmens sieht und die Reichweite und wie sehr es über Leichen geht, Hauptsache es bekommt seinen Willen.

So auch beim Übersteigen der Gesetze beim Thema Privatsphäre daheim. Jede Wohnung, jedes Haus was nun dauerhaft abgehört werden soll und die Gespräche die ausgewertet werden. Klar ist Kindesmissbrauch heftig, aber dass rechtfertigt für mich nicht die Ausnutzung der Technologie in diesem Masse.

 

-Every stellt sich als Menschenfreund dar

Und zahlt dann nicht einen Cent an Steuern, importiert alles von überall und zerstört damit die Umwelt. Es widerspricht sich so viel und die Leute wollen es nicht einsehen.

 

Alles in allem lässt das Buch für mich sehr nach. Wo der erste Teil noch echt begeisternd war, der zweite langsam abflacht, so habe ich das Gefühl nur noch von Apps zu lesen. Entweder von Every selbst erfundene oder die von Wes und Delany, welche nach hinten losgegangen sind und nicht so aufgenommen werden wie geplant – oder etwa doch? Mir fehlt die Tiefe bei Delany. Das Unternehmen rutscht für mich in den Mittelpunkt und zeigt für mich mehr Emotionen dar als sie es tut. Der Autor schafft es grandios sie immer mehr in den Hintergrund fallen zu lassen. Absicht? Wird sie der Phönix sein, der zum Ende aus der Asche steigt und das Unternehmen zum Fall bringt oder hat sie sich schon aufgegeben?

 

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marsupij kommentierte am 10. November 2021 um 16:13

Für mich schwächelt das Buch leider auch arg.

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LySch kommentierte am 18. November 2021 um 00:47

Es ist genial, wie Eggers Delaney im Lauf der Zeit "abflachen" und vielleicht sogar abstumpfen lässt. Damit erfüllt auch das, was sie nie wollte und was sie bei ihren Eltern so schrecklich fand: Auch diese wollten den Konzern "von innen heraus schädigen" und sind nun einfach stille, Treue Mitarbeiter. Weil die Arbeit tagein tagaus die Seele zermürbt, weil man sich den wirklich wichtigen Dingen nicht mehr widmen kann. Genau so ergeht es auch Delaney. Diese Parallele finde ich sehr geschickt und subtil gezogen.

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LySch kommentierte am 18. November 2021 um 00:48

Oh Jaaa, diese schreckliche Schlaf-KI ^^ Eine Nacht in dieser Röhre und man könnte mich einweisen :D

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Amelien kommentierte am 21. November 2021 um 21:13

Oja da schläft man fast und schon wird man geweckt, extrem nervig

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marsupij kommentierte am 10. November 2021 um 16:12

Die Überwachung nimmt ein großes Ausmaß an und erinnert an so manchen anderen Roman. Durchaus nicht uninteressant, aber es hätte auch kürzer sein können.

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Bisco kommentierte am 10. November 2021 um 18:04

In anderen Büchern ist diese Überwachung auch präsent und entwickelt sich, aber es passiert einfach mehr. Hier hoffe ich nun auf den letzten großen Abschnitt und das noch mal was an Action rein kommt.

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julies_buchgefluester kommentierte am 14. November 2021 um 11:02

So, ich bin nun auch mit dem dritten Abschnitt durch und mir gefällt das Buch immer noch gut. Es hat natürlich seine Längen durch die sehr nüchternen Schilderungen und dadurch, dass Delaney in manchen Passagen sogar in den Hintergrund rückt, aber das tut dem Lesespaß keinen Abbruch. Ich möchte immerzu wissen, wie extrem die nächste Maßnahme ist, die bei Every durchgesetzt wird und lese daher immer gerne weiter.

Was den Inhalt anbelangt, so finde ich es immer schockierender, wie Eggers die Maßnahmen für mehr Überwachung bei Every und auch weltweit auf die Spitze treibt. Besonders Delaneys Rolle dabei ist weiterhin sehr zentral, obwohl sie ja eigentlich das Unternehmen zerschlagen wollte. Doch das Gegenteil ist der Fall, denn die Menschen beugen sich den neuen Vorschriften anstatt dagegen aufzubehren. Statt die Welt zu verbessern, ist Delaney nun zu einem großen Teil dafür verantwortlich, dass die Welt nur noch schlimmer geworden ist.

Die Zahl an Selbstmorden ist im Zuge dessen ja auch gestiegen und auch durch die Verschärfung bei HereMe wurden ganze Existenzen zerstört. Erschreckend waren hier auch die Zahlen: Bei 609 Polizeieinsätzen, ausgelöst durch den SmartSpeaker konnten nur sechs wirkliche wahrscheinliche Bedrohungen erkannt werden - und trotzdem wird das Konzept als großer Erfolg gefeiert. Meiner Meinung nach ist das Risiko sehr groß, dass viele Menschen durch eine zusammenhangslos aufgegriffene Äußerung sogleich verurteilt werden, auch wenn die Situation völlig harmlos ist.

Ich bin nun sehr gespannt, was im letzten Abschnitt passiert und welche Rolle Wes und Delaney am Ende spielen werden.

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LySch kommentierte am 18. November 2021 um 00:42

Das mit den Selbstmorden ist total erschreckend und wird einfach nur so in nem Nebensatz erwähnt gefühlt... Das scheint bei Every niemanden zu interessieren.

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Primrose24 kommentierte am 14. November 2021 um 16:40

Für die Illusion von Sicherheit erfolgt nun in mehrfacher Hinsicht ein Eingreifen in die Privatsphäre und persönlichen Freiheiten aller Menschen. Das Eyetracking, Smart Speaker, Apps die den Wahrheitsgehalt von Aussagen überprüfen. Da ist wirklich nichts mehr sicher vor der totalen Überwachung. 

Vor allem den Teil über die Smart Speaker und die Reue des Unternehmens ihre Kunden überwacht zu haben...das war einfach unglaublich gut geschrieben. 

"Für sie waren Smart Speaker der überzeugenste Beweis dafür, dass Menschen jeden, aber auch jeden Eingriff in ihre Privatspähre akzeptieren, solange ihnen dadurch erspart bleibt, einen Raum durchqueren zu müssen." S.410

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LySch kommentierte am 18. November 2021 um 00:40

Ich fand den Abschnitt zu den Smart Speaker auch wahnsinnig gut. Und die ganze Ironie zwischen den Zeilen, herrlich!

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Martinchen kommentierte am 15. November 2021 um 19:10

Ich bin mit diesem Abschnitt noch nicht durch, möchte dennoch einiges notieren.

Die MitarbeiterInnen von Every werden inzwischen fast komplett kontrolliert, was natürlich sehr einfach möglich ist, wenn sie auf dem Gelände wohnen.

Wes' Rolle ist mir nocht nicht klar. Ich habe im Moment den Eindruck, dass er zwar die Gefahren sieht, aber faszniert ist von den Möglichkeiten, die sich ihm da auftun.

Der Ausflug in das Viertel der Trogs führt sehr deutlich vor Augen, wie es den Everey-Verweigerern geht. Sind das die beiden einzigen Alternativen? Oder gibt es doch die Möglichkeit, die technischen Errungenschaften dosiert und nützlich einzusetzen? Ist das eine naive Vorstellung?

Sind die Amerikaner wirklich immer noch so prüde, dass der Präsidentschaftskandidat Goleta seine Augen nicht "von den Rundungen, den Muskelpaketen, den glänzenden Wölbungen und Gesäßbacken abwenden" konnte? Und warum hat er das nicht gewusst?  Er sollte doch auch wissen, dass man seinem Gegenüber in die Augen schaut und das als Politiker anwenden können. Auch sein Desaster ist gespeichert und abrufbar. Er tut mir fast ein bisschen leid, obwohl er und seine Berater mit einem sehr schwierigen Besuch hätten rechnen müssen.

Noch immer bin ich nicht so richtig gepackt, inzwischen aber neugierig, wie weit Eggers das ganze noch treiben will. Der Besuch des Obdachlosenlagers wird doch sicher Delaneys Hoffnungen nicht erfüllen?

 

 

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LySch kommentierte am 18. November 2021 um 00:38

Den Besuch in TrogTown fand ich auch sehr interessant - die Welt jeweils mit und ohne Every. Ich glaube, wenn man einmal die Grenze überschritten hat, gibt es kein "Dazwischen" mehr. Dann gibt es nur noch hier oder dort.

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LySch kommentierte am 17. November 2021 um 23:02

Ich bin immer noch sehr begeistert von Eggers neuestem Werk!
Das ist treffsicher Satire und intelligente Gesellschaftskritik vom Feinsten.

Ich versuche mal, meine Gedanken in einen sinnvollen Beitrag zu fassen ^^ Sehr erheiternd fand ich gleich zu Beginn des Abschnitts Wes Zombie-Theorie :D Haha, da ist was Wahres dran ^^

Agarwals Briefe finde ich großartig muss ich sagen! Ein feiner Schachzug, dass jemand von "Außen" Delaney hinterfragt. Dadurch lassen sich kritische Gedankengänge einbauen, die ansonsten nicht möglich wären. Es ist hochinteressant und wahr, was Agarwal zu Nordkorea sagt: "Um Zugriff auf verbotene Informationen zu erlangen, sind Zeit, Geld und Mut erforderlich." Das trifft den Nagel auf den Kopf. Wenn Menschen mit Nahrungsbeschaffung, Arbeit und grundlegenden Sorgen beschäftigt sind, haben sie keine Zeit und keinen Nerv für Aktivismus - das machen sich Regierungen und Konzerne zu Nutze, auf höchst unmoralische Weise. Es steckt nicht immer Bequemlichkeit dahinter...
Die Menschen haben das Bedürfnis nach Kontrolle, denn die Welt ist aus den Fugen geraten. Man sehnt sich nach jemandem, der den Wandel aufhält, die Welt ordnet, kategorisiert und vereinfacht. Tja und da erscheint Every "in strahlender Rüstung" und alles wird einfach und gut...
Spannend hier auch das Zitat zu Erich Fromm und den SS-Soldaten" Sie waren frei von Freiheit, die grenzenlosen Wahlmöglichkeiten wurden ihnen abgenommen". Sehr philosophisch wurde der Text hier - hat mir sehr gefallen.

Thema: Lektüre, Teil lll; Seite 299 bis 444
LySch kommentierte am 17. November 2021 um 23:52

Das Eyetracking ist der absolute Horror! Der arme Mr Goleta... Ich würde auch ein Isos werden oder mir die Augen ausstechen vermutlich, wenn man einfach NIRGENDWO mehr hinschauen kann ohne geshamt zu werden.
Die "Obdachlosenhilfe" fand ich grandios! :D
Und der Aufsatz über Smart Speaker triefte nur vor Witz und Ironie ^^ Grandios.

Wahnsinn, dass HereMe wirklich an die äußerste Grenze geht und die Bevölkerung immer noch nicht aufwacht - also hätten sie alle nen Virus intus, der sie zu amoralischen Wesen macht. Das verrückte ist, dass Eggers den Spieß ständig umdreht - plötzlich sind sie Leute, die sich über die Überwachung beschweren die "amoralischen", denn sie wollen ja dann Gewalt und Misshandlung tolerieren. Abartig, wirklich abartig genial!
Ja, Eggers treibt alles gewaltig auf die Spitze, aber 1. Ist das wirklich gekonnt, das schafft nicht jede*r ohne dass es lächerlich wird und 2. steckt sooo viel Wahrheit in diesen Szenen, das es mich regelmäßig schüttelt.

Selbst Delaney wird langsam weich gekocht... Unterschwellig geraten auch ihre guten Absichten auf Irrwege.
Von Mae und Wes hört man kaum noch etwas. Da muss es doch am Ende noch den großen Knall geben!

Ich bin jedenfalls sehr angetan und nun gespannt auf das Finale!

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Jolly kommentierte am 21. November 2021 um 07:44

Also ich bin leider nicht so schnell beim lesen wie ihr alle... Aber ich jetzt auch endlich den dritten Teil geschafft. 

Das die Obdachlosen mit den Handys abgehauen sind fand ich schon bissel witzig muss ich mal sagen. Da will Every einmal was "Gutes" tun und es geht voll nach hinten los. 

Die Privatsphäre ist gestorben. Vollständig und unwiederbringlich. Nach dem Attentat auf den Campus macht Every alles um den Täter zu finden. 
Ich fand den Abschnitt über die Smartspeaker sehr creepi (ja natürlich weil ich auch einen zu Hause hab). Aber seien wir mal ehrlich wenn man nicht über Alexa und co belauscht wird dann eben über die Handys die wir alle brav mit uns rum tragen. Was mich bissel wundert ist das Every noch nicht auf diese Idee gekommen ist. Ich meine ein Handy hab bestimmt jeder und wenn every die Kamera so freischalten kann das sie die Augen beobachten wo man hinschaut, dann könnten sie das auch mit den Mikros machen... 

Komisch finde ich das sich Every aber doch dagegen wehrt es öffentlich zu machen. Also das jeder ein HereMe zu Hause haben muss um Kinder zu schützen. Aber wie es aussieht gibt es ja trotzdem Mittel und Wege. Dann wird das eben ohne Genehmigung gepostet und die Öffentlichkeit ist begeistert. Warum auch nicht? Ein guter Mensch hat ja keine Geheimnisse. Das reden wir uns doch alle ständig ein oder? Und wer doch etwas zu verbergen hat macht jetzt leise und findet ebenfalls Mittel und Wege um ans Ziel zu kommen.

Thema: Lektüre, Teil lll; Seite 299 bis 444
Amelien kommentierte am 21. November 2021 um 21:18

Ich habe den dritten Abschnitt auch am Freitag beendet endlich. Komme iwie nur sehr schleppend voran. Vieles in dem Buch zieht sich extrem. Obwohl ich die Ansichten bzw Themen die angesprochen werden echt erschreckend realitätsnah finde, bei manchen Dingen sind wir gar nicht mehr soweit entfernt von. Ich hoffe das es Delany gelingt every zu zerschlagen. Obwohl selbst das Debakel mit den Obdachlosen hat every nicht wirklich geschadet. Das die damit abhauen hat man schon iwie vermutet.
HereMe finde ich heftig, besonders das man do ja eigtl niwo mehr unbeobachtet ist.