Leserunde

Leserunde zu "Fräulein Hedy träumt vom Fliegen" (Andreas Izquierdo)

Fräulein Hedy träumt vom Fliegen - Andreas Izquierdo

Fräulein Hedy träumt vom Fliegen
von Andreas Izquierdo

Bewerbungsphase: 15.03. - 29.03.

Beginn der Leserunde: 11.04. (Ende: 02.05.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir – mit freundlicher Unterstützung des Insel Verlags – 20 Freiexemplare von "Fräulein Hedy träumt vom Fliegen" (Andreas Izquierdo) zur Verfügung.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch.

ÜBER DAS BUCH:

»Dame in den besten Jahren sucht Kavalier, der sie zum Nacktbadestrand fährt. Entgeltung garantiert.« – Eine Annonce in der örtlichen Tageszeitung bringt alles ins Rollen: Hedy von Pyritz, 88 Jahre, diszipliniert, scharfzüngig, eitel. Hellwacher Verstand, trockener Humor, zuweilen übergriffig. Eine alte Dame, die meist im Rollstuhl sitzt, sorgt für einen handfesten Skandal in dem kleinen Städtchen im Münsterland, wo sie herrschaftlich residiert.

Aber Fräulein Hedy bleibt unbeirrt: Sie wird ihren Willen durchsetzen! Und findet in ihrem schüchternen, sanften Physiotherapeuten Jan einen Mitstreiter. Vielmehr nötigt sie ihn förmlich dazu. Der junge Mann wird sie fahren. Basta!

Jan hat keinen Führerschein, dafür aber eine nie behandelte Lese-Rechtschreibschwäche, so dass Hedy den Unterricht übernimmt und sich schon bald eine ungewöhnliche Beziehung zwischen den beiden festigt. So vertraut sie ihm nach und nach die Geheimnisse ihrer schillernden Vergangenheit an und verändert damit auf ungeahnte Weise seine Zukunft ...

Andreas Izquierdo erzählt in seinem neuen Roman die Geschichte einer Freundschaft zwischen einer alten Frau und einem jungen Mann, die beide für immer verändert – eine Geschichte, die federleicht beginnt und sich dann zu einem wuchtigen, mitreißenden Drama entwickelt.

Andreas Izquierdo über »Fräulein Hedy träumt vom Fliegen«: https://www.youtube.com/watch?v=aphbt-5c12g

ÜBER DEN AUTOR:

Andreas Izquierdo, geboren 1968, ist Schriftsteller und Drehbuchautor. Er veröffentlichte u. a. den Roman König von Albanien (2007), der mit dem Sir-Walter-Scott-Preis für den besten historischen Roman des Jahres ausgezeichnet wurde, sowie den Roman Apocalypsia (2010), der den Lovelybooks-Leserpreis in Silber für das beste Buch 2010 erhielt und zum Buch des Jahres bei Vorab-lesen.de gewählt wurde. Zuletzt erschienen von ihm die Romane Das Glücksbüro (2013), Der Club der Traumtänzer (2014) sowie Romeo & Romy (it 4575).

30.04.2018

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Wie ist Dein Gesamteindruck? Wie hat Dir das Buch gefallen? Welche Textstellen haben Dich ganz besonders berührt und/oder beschäftigt?

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Sommerzauber02 kommentierte am 18. März 2018 um 11:46

Den Roman kann ich euch nur empfehlen. Ich bin großer Fan von den Büchern des Autors Andreas Izquierdo.

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graefinrockula kommentierte am 14. April 2018 um 20:26

Vielleicht etwas konfus, da ich noch ganz im Bann des Buches bin. Aber hier meine Rezension:

http://wasliestdu.de/rezension/absolut-lesenswert-77

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Gwendolyn22 kommentierte am 16. April 2018 um 11:04

Ich fand Deine Rezension interessant zu lesen. Danke. :-)

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Gwendolyn22 kommentierte am 16. April 2018 um 19:06

Hier nun meine Rezension.

 

 

https://wasliestdu.de/rezension/interessantes-buch-mit-einem-grossen-aber

 

 

 

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graefinrockula kommentierte am 17. April 2018 um 08:09

Beim Lesen deiner Rezeption ist mir eine Frage gekommen: Möchte der Autor bewusst diesen Schock-Effekt von einem leichten zu einem schweren Buch haben. Also dieser Bruch. Oder wie viel davon auch am Verlag liegt? Da ja Cover und Klappentext schon etwas in die Irre führend sind. 

Wenn ich so darüber nachdenke, ist es bei mir glaube so, dass ich es so unglaublich gut fand, dass ich mich total auf Hedy fokussiert habe. Sie erinnert mich an meine Großtante und deswegen habe ich Jan nur eine zweitrangige Priorität während des Lesens gegeben. 

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Gwendolyn22 kommentierte am 18. April 2018 um 10:40

Selbst wenn der Autor es auf diesen "Schock-Effekt" abgesehen hätte, mich hat er nicht erreicht. Ich finde Effekthascherei sowieso nicht so toll. Da mag ich lieber das Ehrliche, Bodenständige. ;-)

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Gwendolyn22 kommentierte am 18. April 2018 um 10:41

Oh, ich hab eine Rezeption geschrieben? Zum Glück keine "Rezession". ;-)))))) (*Augenzwinkern*)

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graefinrockula kommentierte am 18. April 2018 um 20:54

Ups da kam die Autokorrektur durch. ;-)

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Andreas Izquierdo kommentierte am 18. April 2018 um 12:06

Ihr Lieben, bin gerade unterwegs, daher nur eine kurze Antwort: Was das Buch ist, das steht schon in der Beschreibung dieser Leserunde. Eine Geschichte, die federleicht beginnt und sich dann zu einem wuchtigen Drama entwickelt. Demzufolge möchte ich auch niemand schocken. Was die Tippfehler betrifft: wie ärgerlich , ja! Ich möchte euch bitten, Sie mir mitzuteilen, wenn sie euch auffallen. Dann wird dann die nächste Auflage hoffentlich fehlerfrei. Alles Liebe, euer Andreas. 

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graefinrockula kommentierte am 18. April 2018 um 21:04

Ich finde es großartig, dass du dich hier mitbeteiligt. (Endlich mal nicht nur spekulieren über die Autorintention - sondern nachfragen. Da freut sich mein Germanisten-Herz.)

Ich selbst denke tatsächlich, dass mich das Buch so bewegt hat, da es diese Entwicklung gibt. Dieses Extrem zwischen der Leichtigkeit bis zu dem tiefsten menschlichen Abgrund in der Geschichte. Ich habe bei Drama tatsächlich an andere Dinge gedacht. (Vielleicht ist man auch zu sehr daran gewöhnt, dass das 3. Reich als Aufhänger genommen wird um ein Buch/Film zu bewerben, sobald es eine Rolle spielt.) Mir fällt nur auf, dass ich diese lockere Leichtigkeit der Community-Mitglieder aus dem ersten Teil kaum ertrage, weil ich weiß wie es weiter geht. Und ich glaube es ist als Leser auch schwer auszuhalten. Diese unglaublichen Kontraste. Dieser Bruch in dem Buch, aber auch zwischen der Erwartungshaltung und der tatsächlichen Erzählung.

 

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MrsFraser kommentierte am 25. April 2018 um 20:49

Erst einmal danke, dass Sie/Du sich hier so offen in die Leserunde miteinbringen/bringst, auch wenn es kritische Stimmen gibt. Das ist schon mal sehr sympathisch! Für mich ist das Problem leider, dass sich nicht die Geschichte, die man zu lesen beginnt zu einem Drama entwickelt, sondern eine ganz andere Geschichte innerhalb der Geschichte erzählt wird, die das Drama darstellt. Das ist etwas anderes. Und deshalb auch die in die Irre führenden Erwartungen.

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Everly kommentierte am 02. Mai 2018 um 07:18

da kann ich den anderen nur zustimmen!
Es ist leicht mit Lob umzugehen - aber mit Kritik eher schwerer - daher Respekt!

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Blümchen kommentierte am 18. April 2018 um 18:06

Ich bedanke mich an dieser Stelle noch einmal für die Möglichkeit, mit Fräulein Hedy durch ihr bewegtes Leben zu gehen. Ich habe das Buch wirklich verschlungen und es hat mich bewegt -was will man mehr? Daher hier meine (positive) Rezension:

http://wasliestdu.de/rezension/fuer-mich-jetzt-schon-eins-der-lesehighli...

 

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silencia kommentierte am 23. April 2018 um 13:37

Hier nun meine Rezension:

https://wasliestdu.de/rezension/nicht-ganz-so-leicht-wie-ein-papierflieger

Vielen Dank nochmal dafür, dass ich an der Leserunde teilnehmen durfte!

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lila-luna-baer kommentierte am 24. April 2018 um 08:21

Vielen Dank, dass ich an dieser Leserunde teilnehmen durfte.

Hier meine Rezension:

http://wasliestdu.de/rezension/wie-ein-papierflieger-ein-ganzes-leben-ae...

 

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BWV-57 kommentierte am 24. April 2018 um 22:00

Hier meine Eindrücke: http://wasliestdu.de/rezension/viel-effekt-wenig-substanz

(Jetzt hab ich das Gefühl, ich muss mich beim Autor entschuldigen ...)

 

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LadyIceTea kommentierte am 26. April 2018 um 10:46

Mir hat das Buch wirklich unglaublich gut gefallen!! 

Danke, dass ich es lesen durfte. Ich werde es direkt meiner Oma leihen und dann noch ganz vielen Leuten empfehlen :D

Wunderbar und ganz anders als erwartet | Was liest du?

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Drops1984 kommentierte am 28. April 2018 um 19:14

Am Anfang hui, am Ende naja... hier meine Bewertung

Nun habe ich das Buch auch durchgelesen, aber meine anfängliche Euphorie ist doch ein wenig der Ernüchterung gewichen.

Die Personenbeschreibung und das Verhalten von Fräulein Hedy hat micht echt zum schmunzeln gebracht und hatte viel mit Klasse und Stil zu tun. 

Der erste Teil war schnell gelesen und ich freute mich auf den Rest. Die Erzählung der NS-Zeit war auch noch ok. Man darf hier an dieser Stelle einfach keinen Geschichtsepos oder kein Sachbuch erwarten. 

Mein großes Problem war am Ende der Mord oder besser das töten. Über Beweggründe usw. Lässt sich natürlich immer streiten, allerdings kann ich mit solch einer Person keine Sympathie entgegenbringen und damit hatte sich das Buch auch für mich persönlich erledigt. 

Schade... nach gutem Start leider nicht mehr mein Buch... Deshalb 2 von 5 Sternen....

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alexiskil kommentierte am 29. April 2018 um 20:02

Etwas spät, aber besser als nie, kommt hier nun auch meine knappe, aber wie ich finde ausreichende, Rezension:

http://wasliestdu.de/rezension/anders-als-erwartet-187

 

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Pitschpatschpinguin kommentierte am 30. April 2018 um 06:39

Ja, Fräulein Hedy, was hast du nur mit mir gemacht?

Eine locker, leichte Frühlingslektüre hab ich erwartet, bekommen hab ich einen fesselnden Roman, der nichts auslässt. Humor und Tiefgründigkeit kommen hier definitiv nicht zu kurz. Die alte Dame wird charakterisiert durch ihre Scharfsinnigkeit, ebenso wie ihre bestimmende Art und eisernes Durchsetzungsvermögen.

In Jan, ihrem Physiotherapeuth, sieht sie mehr als nur einen Mann, der gute Papierflieger bauen kann und sich selbst im Kampf gegen die Lese-Rechtschreibschwäche aufgegeben hat. Jan wird von Hedy an seine Grenzen und an einen neuen Lebensabschnitt geführt, ob er will oder nicht. Sie trietzt ihn förmlich, geht über seine Grenzen hinaus, was zur Sturrköpfigkeit seinerseits führt und beide sich auf Komrpomisse einigen müssen. Es ist ein aufeinanderzugehen, was dadurch erleichtert wird, dass sie sich gegenseitig ihre Geschichten erzählen. Hedys Erzählungen aus dem Krieg sind spannende Rückblicke, auf eine Frau, die erst zu dem werden musste, was sie heute ist. Die taffe Art, sowie das Unnahbare, musste Hedy erlernen und selbst mit vielen Rückschlägen und Verlusten klarkommen.

Es ist ein fantastisches Zusammenspiel von Vergangenheit, Gegenwart und familärer Probleme, die nie zu "viel" und auch nie "zu wenig" sind. Fesselnd und nachdenklich wurden die Worte des Autors gewählt um den Lese anzuregen sich seine eigene Gedanken ala "wie würde / hätte ich gehandelt"...

Alles in allem, für mich, bis jetzt, mein Buch des Jahres 2018 und ein großes Dankeschön, dass ich der Leserunde beiwohnen /-lesen durfte :)

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Lesepinguin kommentierte am 30. April 2018 um 11:46

Danke das ich an dieser Leserunde teilnehmen durfte. Es hat Spaß gemach! Mein Link zur Rezension:

https://wasliestdu.de/rezension/fraeulein-hedy-hat-es-in-sich

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Lelu kommentierte am 02. Mai 2018 um 22:46

Sooo, nachdem mich mein Computer dieses Wochenende im Stich gelassen hat, geht nun auch endlich meine Rezension online :)

http://wasliestdu.de/rezension/ein-aus-flug-in-hedys-leben

Ich bedanke mich ganz herzlich, dass ich an der Leserunde teilnehmen durfte! Der Roman hat mir durchaus (mit Ausnahme der, sagen wir mal, letzten 100 Seiten) gefallen, und es war mal wieder toll, mit anderen darüber zu diskutieren, sodass ich doch auch noch einmal eine andere Perspektive auf den Roman gewinnen konnte.

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wampy kommentierte am 03. Mai 2018 um 22:22

Der Link zu meiner Rezension, die ich noch ein wenig streuen werde.

http://wasliestdu.de/rezension/gegenseitige-rettung

Das Buch hat mir gut grfallen, aber die Leseprobe war etwas irreführend. Das Buch hatte deutlich ernstere Themen als es die Leseprobe andeutete. Wie sich Hedy und Jan aus ihrer Einsamkeit lösen ist wunderbar beschrieben. Ohne diese Leserunde wäre das Buch an mir vorbei geflogen und das wäre sehr schade gewesen!

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katzi1968 kommentierte am 05. Mai 2018 um 11:38

Humorvoll, aber auch mit Tiefgang, ein Buch zum „lieb gewinnen“

Mit einer Annonce in der örtlichen Tageszeitung sorgt Hedy von Pyritz für einen Skandal. „Dame in besten Jahren sucht Kavalier, der sie zum Nacktbadestrand fährt. Dabei ist Hedy eine 88jährige alte Dame, rüstig, aber nicht ganz so gut zu Fuß. Sie ist sehr diszipliert, hat einen bissigen Humor und setzt in der Regel ihren Willen immer durch. Mit dieser Anzeige sorgt Hedy, die Vorsitzende eines Stiftungsrates ist, für soviel Aufregung, dass ihre Tochter an Hedys Verstand zweifelt.

Nachdem sich keiner auf die Anzeige gemeldet hat, lernt Hedy den schüchternen Physiotherapeuten Jan kennen. Ihn wählt sie zu ihrem Fahrer. Das ist jedoch alles nicht so einfach, da Jan keinen Führerschein hat, dafür aber eine Lese-Rechtschreibschwäche. Hedy will Jan unterstützen und dafür sorgen, dass er den Führerschein macht, dafür muss Jan aber Lesen und Schreiben können. Als Stipendiat der Von-Pyritz-Stiftung erhält er alle mögliche Hilfe von Hedy. Dabei lernt er Hedy und ihre Lebensgeschichten kennen, die Einfluss auf ihn und seine Entwicklung nehmen.

Das Cover, das wie ein Buch aus den 50iger Jahren ausieht lässt nicht erahnen, wie humorvoll und doch tiefsinnig die Geschichte um Hedy und Jan wird. Andreas Izquierdo beschreibt Hedy mit ihrer Bissigkeit so liebevoll und gleichzeitig herb und sehr diszipliniert, dass man sie sich bildlich sehr gut vorstellen kann. Die Ausdauer, die sie an den Tag legt, um ihr Ziel zu erreichen, ist gewaltig. Dabei geht sie mit Geschick und Lebensklugheit vor, die bemerkenswert ist. Jan hingegen ist schüchtern, kann sich aber gut auf die eigenwillige Dame einlassen und wird regelrecht von Fräulein Hedy und ihren Ideen und Aktionen überrollt. Hedy vertraut Jan und erzählt ihm nach und nach ihre Lebensgeschichte, mit dem Wunsch, dass er diese aufschreibt.

Ein schöner leichter Schreibstil, führt einen durch das Buch. Die Geschichte beginnt humorvoll und lässt einen schmunzeln. Skurille Situationen erlebt Jan mit Hedy. Die alte Dame taucht mit ihrer Lebensgeschichte in die Vergangenheit, die von vielen Schicksalsschlägen erzählt. Jan erfährt von Hedy, wie einzelne Entscheidungen zu Wegänderungen und tragischen Situationen führten. Auch Jan muss Entscheidungen treffen, was ihm außerordentlich schwer fällt, da er bisher das anderen überlassen hat.

Das Buch wird an keiner Stelle langweilig. Die Rückblenden im Buch, die in Hedys Vergangenheit führen, sind passend gesetzt. Man möchte das Buch nicht aus der Hand legen, um herauszufinden, wie es weiter geht.

Eine außerordentliche Geschichte von Freundschaft zwischen zwei ganz unterschiedlichen Menschen , die einen zum Lachen bringt, aber zwischendurch auch sehr tragisch ist. Ein Buch zum „lieb gewinnen“ und das man gerne weiter empfiehlt.

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Everly kommentierte am 08. Mai 2018 um 07:21

Das Buch hat, anders als der Klappentext vermuten lässt, mehr zu bieten als nur eine Nackedei-Geschichte.

Wir haben nicht nur die heutige Fräulein Hedy kennengelernt, sondern auch ihre Familie, ihre Vertrauten und viel wichtiger für diese Geschichte auch ihre Vergangenheit.

Außerdem haben wir viel über die Personen um sie herum und deren Geschichten kennengelernt. Das Buch hat gezeigt, dass das Leben viele Irrungen und Wirrungen für den Menschen bereit hält und es uns nicht immer wohlgesonnen ist.

Vielleicht halten einige die Geschichte überladen - wo sie auch in gewissen Teilen Recht haben - aber es ist doch viel überraschender wie facettenreich die Story sich entwickelt hat.

Sprachlich fand ich das Buch wirklich schön und auch die Charaktere waren liebevoll gestaltet und haben teilweise eine starke Entwicklung durchgemacht.

Die finale Szene im Buch tröstet auch über die paar Rechtschreibfehler hinweg und lässt den Leser schmunzelnd zurück!

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MrsFraser kommentierte am 09. Mai 2018 um 21:36

Entschuldigung! Meine Rezi kommt zu spät. Ich hatte mir 11.5. gemerkt (aber es war der 11.4., der der Beginn der Leserunde war :( ). 

Hier ist sie nun: http://wasliestdu.de/rezension/zu-unentschieden