Leserunde

Leserunde zu "Für einen Sommer unsterblich" (Jennifer Niven)

Niven, Jennifer - Für einen Sommer unsterblich - Jennifer Niven

Niven, Jennifer - Für einen Sommer unsterblich
von Jennifer Niven

Bewerbungsphase: 08.10. - 22.10.

Beginn der Leserunde: 29.10. (Ende: 19.11.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir – mit freundlicher Unterstützung der Fischer Verlage – 20 Freiexemplare von "Für einen Sommer unsterblich" (Jennifer Niven) zur Verfügung. Eine Leseprobe zum Buch findet ihr hier

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch. Darüber hinaus erhaltet ihr zum Abschluss der Leserunde einen Link zu einem Online-Formular, das in Kurzform weiteres Feedback zum Roman abfragt. Für die Teilnahme daran, mit der ihr euch durch eure Bewerbung einverstanden erklärt, erhaltet ihr 1.000 Community-Punkte gutgeschrieben.

Ein kurzer Sommer zwischen Liebe und Verzweiflung

Eine Woche vor dem Abi zerbricht Claudes Welt in tausend Scherben, als sie erfährt, dass ihre Eltern sich scheiden lassen. Statt in den Ferien mit ihrer besten Freundin auf den Road Trip ihres Lebens zu gehen, zieht Claude nun mit ihrer Mutter auf eine abgelegene Insel vor der Küste Georgias. Die Wut ist ihr Schutzschild gegen jeden, der ihr zu nahekommt. Denn wozu jemandem trauen, wenn er einen irgendwann im Stich lässt? Doch dann begegnet Claude Jeremiah Crew, der sie mitnimmt auf ein großes Abenteuer. Und gemeinsam beweisen sie, dass das Ende einer Geschichte keine Rolle spielt, wenn das Dazwischen so unerträglich schön ist.

Das kann nur Jennifer Niven so genial schreiben: Die Geschichte zweier zutiefst verletzter junger Menschen, die einander retten und dabei sich selbst finden. Der Zauber der ersten wahren Liebe - ein Buch, in dem man leben möchte

„Du warst der Erste. Nicht bloß beim Sex, auch wenn das ein Teil davon war. Sondern der Erste, der hinter alle Fassaden geschaut und mich wirklich gesehen hat. Einige der Namen und Orte wurden geändert, aber die Geschichte ist wahr. Es steht alles hier drin, denn eines Tages wird dies die Vergangenheit sein. Und ich will nicht vergessen, was ich erlebt habe, was ich dachte, was ich fühlte, wer ich war. Ich will dich nicht vergessen. Aber vor allen Dingen will ich mich nicht vergessen.“ - Jennifer Niven

Jennifer Niven wuchs in Indiana auf und lebt heute in Los Angeles. Ihr New-York-Times-Bestseller »All die verdammt perfekten Tage« stürmte auch in Deutschland sofort die Bestsellerlisten und wird derzeit nach einem Drehbuch der Autorin verfilmt.

14.11.2020

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 135 bis 264

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 135 bis 264
Wolkenschloss kommentierte am 31. Oktober 2020 um 12:56

Die Geschichte ist fortgeschritten und langsam lernt man Claude besser kennen, aber auch Miah. Wobei so richtig vertraut kommen mir die Figuren immer noch nicht vor. Vielleicht liegt es daran, dass Claude noch selbst so sehr auf der Suche nach sich ist und sich einfach noch unsicher ist in welche Richtung sie es verschlagen wird. Ich finde das Buch bisher recht berührend, aber verstehen kann ich die Figuren nicht so richtig. Ja, vielleicht liegt das daran, dass ich keine Erfahrung habe mit der Trennung der Eltern und nie in dieser Lage war wie Claude, aber irgendwie fehlt mir der gewisse Funke, dass etwas überspringt und ich wirklich in die Geschichte eintauche. An einigen Stellen habe ich mir auch einfach mal intensive Gespräche und wörtliche Rede gewünscht. Als Leserin bin ich die allermeiste Zeit alleine mit Claude und ihren Gedanken, die ich aber wie gesagt nicht so richtig verstehe, und vielleicht auch deswegen fühle ich nicht so richtig mit. Und dadurch, dass Miah so wenig über sich preisgibt und nun anscheinend auch verschwunden ist bzw. Claude aus dem Weg, lernt man ihn fast gar nicht kennen. Aber ich bin absolut gespannt, was mich im letzten Drittel noch erwarten wird und welchen Weg Claude und Miah einschlagen. Wieso kam er nicht zur Verabredung? Wie geht es einfach mit den beiden und Claudes Familie weiter? Ehrlich gesagt sehe ich da noch nicht den einen Weg, den alle einschlagen, wie das sonst in Büchern oftmals der Fall ist.

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laurina kommentierte am 03. November 2020 um 09:04

Ja, vielleicht liegt das daran, dass ich keine Erfahrung habe mit der Trennung der Eltern

Ich glaube nicht, dass es daran liegt, denn ich habe damit Erfahrung und mir geht es auch so.....

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Wolkenschloss kommentierte am 03. November 2020 um 10:05

Hm okay, gut zu wissen, dass ich da nicht alleine mit bin...

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blubber kommentierte am 22. November 2020 um 11:33

Ich kann mich gut reinversetzen. Ja, das ist genau das Alter, in dem sich auch meine Eltern trennten und es kam für mich ähnlich aus heiterem Himmel. Und ja, ich habe auch noch nach meinem Weg gesucht und der Alkohol war durchaus auch mal eine Möglichkeit, all das schöner zu machen. Für mich ist Claude gar nicht so seltsam. Auch ihre Vorstellungen von der Liebe, ihre Sehnsüchte und Unsicherheiten. Miah ist mir fast schon zu reif und abgeklärt. Es ist sehr cool und ich bin gespannt, wie es weitergeht.

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laurina kommentierte am 03. November 2020 um 09:05

"Ehrlich gesagt sehe ich da noch nicht den einen Weg, den alle einschlagen, wie das sonst in Büchern oftmals der Fall ist."

Genauso geht es mir auch...

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Everly kommentierte am 09. November 2020 um 14:42

Vielleicht werden wir noch überrascht :D

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laurina kommentierte am 03. November 2020 um 09:02

Mir gefällt dieser Leseabschnitt wesentlich besser als der erste, da Claude sich mehr öffnet und insbesondere gefällt mir Seite 258 "Was ich über mich selbst lerne" und auch mag ich die Beschreibung der Zeiten des Zusammenseins mit Miah. Nur warum ist er nicht gekommen zu verabredeten Zeit? Tut er Claude gut, da er selbst eine sehr schwierige Vergangenheit hat, oder wird er sie mit herunterziehen? Warum sagt er, dass sich nicht in ihn verlieben soll? Claude ist bis über beide Ohren verliebt.... Was bedeuten die Pakete ihres Dads? Was ist mit ihrer Freundin Saz los, dass sie um Rückruf bittet? Trotz aller Emotionalität wahre ich eine großte Distanz zu den Protagonisten. Ich bin jetzt erst mal gespannt, wie die Geschichte endet, denn ich habe keine Idee.

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Wolkenschloss kommentierte am 03. November 2020 um 10:06

Die Pakete von ihrem Vater finde ich teilweise auch echt seltsam, wie kommt der darauf ihr solche komischen Sachen aus ihrem Zimmer zu schicken? Das muss sie am Ende doch alles noch zusätzlich von der Insel herunterschleppen...

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Läuferbiene kommentierte am 03. November 2020 um 13:07

Warum hat Claude die Nachricht nicht abgeschickt? Die Pakete sind überflüssig. Allerdings hat sich der Papa bestimmt gedacht, sie würde sich darüber freuen, etwas von zu Hause zu sehen.

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Tine kommentierte am 20. November 2020 um 17:14

Die Pakete sind wirklich seltsam. Zum einen kramt er in ihrer Privatsphäre rum und andererseits ist es zum Schluss unnötiger Balast. Und warum sollte sie sich im Urlaub über Kindheitserinnerungen freuen? Nur weil sie ihre alten Spielsachen hat, die sie an glückliche Familienzeiten erinnern, macht ihr das Trennung nicht erträglicher, denke ich. Das letzte Paket ist, wie @labbelman schon sagt, das einzige, das ihr wirklich gefällt und nützt.
Ich an ihrer Stelle hätte die Nachricht auch wirklich abgeschickt.

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Lisa_V kommentierte am 03. November 2020 um 19:00

Die Pakete von ihrem Vater finde ich teilweise auch echt seltsam, wie kommt der darauf ihr solche komischen Sachen aus ihrem Zimmer zu schicken?

Die ersten beiden Pakete fand ich auch völlig merkwürdig. Außerdem empfinde ich es auch als ziemlich große Grenzüberschreitung. Er geht einfach in ihr Zimmer und sucht dort nach Dingen? Das letzte Paket mit den Süßigkeiten, fand ich dann sinnvoller und auch besser überlegt.

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labbelman kommentierte am 09. November 2020 um 07:38

Das letzte Paket war ja ganz cool, damit sie ihre Heimat nicht vergisst. Wer isst nicht gern seine Lieblingskekse in der Ferne?

Das er aber in ihrem Zimmer rumkramt, das geht für mich gar nicht. Das hat schon etwas von Vertrauensbruch und es kam mir etwas so vor als würde er das Haus ausräumen, wo sie und ihre Mom eh bald ausziehen müssen.

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labbelman kommentierte am 09. November 2020 um 07:34

Also ich finde diesen Abschnitt auch um Längen besser und es ist so süß zu erleben wie sich die beiden immer näher kommen.

Nach meinem Bauchgefühl sind beide richtig in einander verschossen und ich denke mal, dass er nur Angst hatte verlassen zu werden und sich deswegen anfänglich nicht getraut hat. Sie sind ja nun ein Paar und da gehören ja auch Gefühle dazu.

Die Pakete finde ich auch komplett merkwürdig. Er kann ihr Zimmer doch wirklich mal in Ruhe lassen und nicht darin rumkramen.

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Everly kommentierte am 09. November 2020 um 14:53

Das wirkt noch mehr als wenn er die beiden einfach loswerden will.
Ich dachte am Anfang, mit den Backwaren, was für ein tolles Verhältnis die zwei haben und dann verhält er sich so seltsam!

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jessyxonex kommentierte am 19. November 2020 um 08:59

gefällt mir Seite 258 "Was ich über mich selbst lerne" und auch mag ich die Beschreibung der Zeiten des Zusammenseins mit Miah.

 

So ging es mir auch, der zweite Abschnitt hat zwar seine Höhen unt Tiefen, aber diese Seite war bsonders toll, da ich es liebe, wenn die Charaktere sich endlich öffnen.

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booklover2011 kommentierte am 19. November 2020 um 16:17

Mir gefällt dieser Leseabschnitt wesentlich besser als der erste, da Claude sich mehr öffnet und insbesondere gefällt mir Seite 258 "Was ich über mich selbst lerne" und auch mag ich die Beschreibung der Zeiten des Zusammenseins mit Miah. Nur warum ist er nicht gekommen zu verabredeten Zeit? Tut er Claude gut, da er selbst eine sehr schwierige Vergangenheit hat, oder wird er sie mit herunterziehen? Warum sagt er, dass sich nicht in ihn verlieben soll? Claude ist bis über beide Ohren verliebt.... Was bedeuten die Pakete ihres Dads? Was ist mit ihrer Freundin Saz los, dass sie um Rückruf bittet? Trotz aller Emotionalität wahre ich eine großte Distanz zu den Protagonisten. Ich bin jetzt erst mal gespannt, wie die Geschichte endet, denn ich habe keine Idee.

 

Bei Jeremiah glaube ich, dass er sich für seine Familie verantwortlich fühlt und sie wohl nicht verlassen möchte bzw. wird. Und er hat sich auch selber Angst, wieder verlassen zu werden, weswegen er sich selbst nicht verlieben möchte. Aber Gefühle kann man ja nicht kontrollieren.

Bei Saz habe ich nach der Nachricht auch ein schlechtes Gefühl.

Die Pakte von Claudes Dad kann ich auch nicht wirklich einschätzen, möchte er ihr ein Zuhause-Gefühl geben mit ihren Sachen und zeigen, dass er sie vermisst oder hat Claude recht und er möchte sie "loswerden"?

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Läuferbiene kommentierte am 03. November 2020 um 09:29

Ich hab immer noch Probleme mit Claude.
Erst redet sie ständig vom ersten Mal, dann passiert es und sie redet oft von der "verlorenen" Jungfräulichkeit.
Den Abschnitt hab ich noch nicht beendet.

Miah ist mir noch undurchsichtig, so ganz ehrlich finde ich ihn nicht.

Die Freundschaft zu Saz festigt sich hoffentlich wieder. Zumindest ist Claudine auf dem richtigen Weg.

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Eva G. kommentierte am 08. November 2020 um 22:41

Die Freundschaft zu Saz festigt sich hoffentlich wieder. Zumindest ist Claudine auf dem richtigen Weg.

Allerdings bin ich gespannt, warum Saz bei ihren letzten Sprachnachrichten so bedrückt klang...

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Tine kommentierte am 20. November 2020 um 17:19

Das hat mich auch gestört! Zuerst pocht sie darauf, dass man die Jungfräulichkeit nicht verlieren kann oder der Mann sie nehmen, aber dann schreibt sie selbst davon. Ich denke, dass Jennifer Niven vielleicht eine Geschichte schreiben wollte, in der eine Jugendlich das erste Mal Sex hat, sich über Jungfräulichkeit etc. Gedanken macht und vielleicht ein emanzipiertes Verhalten damit ansprechen will. Aber Claude denkt ständig nur an Sex, auch in unpassenden Situationen, das find ich jetzt auch nicht grad toll gemacht.

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wusl kommentierte am 23. November 2020 um 17:42

Auch dass kenne ich von meinen Enkeln. Das hin und her der Gefühle und Ansichten. Und etwas nachtrauern, wenn man es denn verloren hat, was man vorher loswerden wollte - auch das kenne ich. Z.B. die Schule. Erst kann es nicht schnell genug gehen und dann trauert man der Klasse, den Schulfreunden und den Ferien nach.

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Läuferbiene kommentierte am 03. November 2020 um 13:09

Fertig mit dem Abschnitt. Ich komme etwas besser mit Claude zurecht. Sie hat sich mit Saz ausgesprochen, was ich gut finde.
Mittlerweile ist sie in Miah verliebt, da bin ich gespannt, wie die Liebe endet, oder ob sie eine Zukunft haben.

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Lisa_V kommentierte am 03. November 2020 um 19:06

Mir war der Abschnitt etwas zu sehr auf das Thema "Sex" fokussiert. Ich kann mir gut vorstellen, das dies aber Jüngere (die ihr erstes Mal noch nicht hatten) anspricht. Allgemein finde ich es aber toll wie die Autorin immer wieder betont, das beide einverstanden sein müssen und auch Themen wie die Verhütung anspricht.

Gut ist außerdem das sich Claude wieder mit Saze versöhnt hat und die beiden offen miteinander sprechen können.

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Blintschik kommentierte am 04. November 2020 um 10:32

Ich finde es auch zu viel. Es kommt mir mittlerweilse wirklich wie ein Ratgeber vor weil die eigentliche Geschichte nur nebenher um dieses Thema herumläuft. Außerdem wirkt selbst die Geschichte wie einer dieser schlechten Comics aus def Bravo. Bis jetzt konnte mich das Buch immer noch nicht überzeugen und ich glaube es wird auch nicbt das was och erwartet habe. Ich bin eindeutig aus dem Alter raus, in dem mir so eine Geschichre gefällt und ich sie nachvollziehen kann.

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Tine kommentierte am 20. November 2020 um 17:24

Ja, mir ist es auch zu viel. Ich hab das Gefühl die Autorin wollte unbedingt ein Buch über Jungfräulichkeit und Sex schreiben, aber dass Claude zB auch daran denkt, Jeremiah soll "sie nehmen", als sie im Keller der alten Ruine eingesperrt sind und sich zwischen den beiden noch gar nichts entwickelt hat, ist völlig übertrieben. Die Sexzenen an sich sind mit dem gegenseitigen Einverständis und Verhütung aber gut gemacht, reicht mittlerweile aber auch.

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labbelman kommentierte am 09. November 2020 um 07:36

Ja das Thema Sex nimmt viel Raum ein, aber auf angenehme Weise.

Ich kann mich noch sehr genau daran erinnern als der ein oder andere bereits Sex gehabt hat in der Klasse, dass dauernd darüber gesprochen und teilweise geprahlt wurde. Ist ja auch irgendwo normal, dass man in dem Alter dauernd dran denkt, ist ja was Neues, was man gerade für sich entdeckt.

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manja82 kommentierte am 05. November 2020 um 16:03

Abschnitt 2 ist auf jeden Fall besser als noch der erste. Claude kommt etwas mehr aus sich heraus, man lernt sie als Leser besser kennen und auch irgendwie verstehen.
Mittlerweile ist sie ja mit Miah zusammen. Allerdings denkt Claude hier doch zu viel über das erste Mal und so nach. Und dann passiert es und irgendwie wirkte sie traurig darüber. Schwer zu sagen aber ich hab sie so nicht ganz verstanden.
Miah scheint eine schwere Vergangenheit zu haben, zumindest sagt er das.

Das Buch ist nicht wirklich einfach, es gibt da noch immer diese Distanz zu den Charakteren, die nicht verschwinden will. Das macht es etwas schwierig mit dem Lesen, da man sich nicht vollkommen in sie hineinversetzen kann.

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Eva G. kommentierte am 08. November 2020 um 22:40

Der zweite Abschnitt hat sich nun doch viel leichter und schneller gelesen als der erste. Allerdings werde ich trotzdem nicht so richtig mit den Protagonisten warm.

Claude wirkt auf mich mittlerweile etwas realistischer und ich kann immer wieder ihre Gedanken nachvollziehen und mitfühlen. Aber immer noch nicht immer.

Miah erzählt zwar viel, aber der direkte Dialog zwischen dem Paar fehlt mir etwas. Man erfährt das meiste über indirekte Rede, was auf Dauer aber etwas stört.

Das Thema Sex ist auch hier wieder sehr im Vordergrund, denn es hat sich wenig geändert zum ersten Abschnitt, außer dass da der Wunsch wichtig war, mittlerweile hat sie ihre Jungfräulichkeit verloren und denkt an nichts anderes mehr...

Die Pakete von ihrem Vater finde ich nach wie vor seltsam. Obwohl man mittlerweile vielleicht etwas mehr den Hintergrund verstehen kann, nämlich dass sie ihn und ihr Zuhause nicht vergessen soll. So deute ich das ganze zumindest...

Insgesamt hat mich das Buch immer noch nicht überzeugt. Auch wenn manche der Themen durchaus Potential haben, gefällt mir die Ausführung hier im Buch nicht...

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labbelman kommentierte am 09. November 2020 um 07:31

Nachdem ich anfänglich Schwierigkeiten hatte mit den vielen Gedankensträngen, komme ich jetzt gut zurecht und empfinde es mittlerweile auch als passend.

Über Jeremiah, kurz Miah, erfahren wir doch so einiges und das hat mich eher für ihn eingenommen als dass ich ihn abstoßend finde, denn er hat es für seine Geschwister getan. Fünf Geschwister und vier davon durchbringen müssen, weil der Vater nicht da ist und die Mutter krank, das sollte ein junger Mensch nicht leisten müssen. Verständlich, dass man da aus Verzweiflung zur Flasche greift, aber er ha ja scheinbar komplett die Kurve gekriegt.

Und dann gab es gefühlt tausend schöne Momente mit Herzklopfen, die ich auch gern mal wieder erleben würde:

1. Ruine besuchen und spannendes Zeug finden
2. Sternschnuppenschauer
3. Nacktbaden bei Nacht

Ich finde, dass die Kussszenen als auch alles andere sehr liebevoll und mit viel Respekt geschildert sind. Ich glaube es ist eher selten, dass ein Mädchen wirklich aufrichtig danach gefragt wird, ob sie möchte.

Dass es sich zwischen Claude und Saz so entwickelt, war zu erwarten, da sie ja nun recht weit von einander entfernt sind und jeder mit etwas/ jemand anderem beschäftigt bzw. abgelenkt ist.

Auf den kapverdischen Inseln habe ich auch mal ein Schildkrötenmuseum besucht, die Zeit den Kleinen beim Schlüpfen zuzusehen war leider schon vorbei. Schon erstaunlich wie wenige es dann letztendlich nur schaffen.

Ich glaube das mit Miah ist so einfach und spannend, weil sie keine Erwartungen haben und das alles so überraschend kam. Und es ist so schön wie sie sich einander anvertrauen, das geht bei einem Fremden oft besser als bei der besten Freundin.

Ich weiß nicht wie ihr das seht, aber wenn man das erste Mal bewusst erlebt hat, dann erinnert man sich da ein Leben lang dran, auch an diese erste Person, oder? Bei mir ist das jedenfalls so.

Die Pakete von Zuhause finde ich übrigens sehr seltsam, macht fast so den Eindruck als wenn sie direkt da bleiben soll. Das Einzige was ich gut fand, war das Paket mit den Leckereien von Zuhause.

Der Cliffhanger zum Ende des Leseabschnittes ist ja mal fies… Nun bin ich wirklich auf den letzten Abschnitt gespannt.

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Everly kommentierte am 09. November 2020 um 14:58

Mega super Zusammenfassung... Ich mochte auch die romantischen "Dates" und Momente.

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labbelman kommentierte am 10. November 2020 um 07:14

Danke. :-)

Ja bei den Dates hat man direkt mit den Protagonisten zusammen Herzklopfen bekommen, oder?

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Everly kommentierte am 12. November 2020 um 17:21

Der Grund warum ich gerne romantisches lese <3

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labbelman kommentierte am 14. November 2020 um 11:49

Ich hatte ja eine längere Lesepause, aber dieses Buch hat mir gezeigt, dass man ruhig mal in die Welt anderer abtauchen sollte. Und ja romantisch war es hier total.

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Schokoladenteddy kommentierte am 14. November 2020 um 20:20

Wie vielen von euch anderen gefiel mir der zweite Leseabschnitt auch deutlich besser als der erste. So langsam komme ich in die Geschichte rein, auch wenn da leider immer noch eine gewisse Distanz zu den Protagonisten ist, die ich irgendwie einfach nicht überwinden kann...

Ich finde es toll, dass wir in diesen Kapiteln mehr über Claude und Miah erfahren. Ganz besonders gefallen mir ihre kleinen "Eigenheiten", z.B. dass Miah keine Schuhe mag und sie als "Gefängnis für die Füsse" bezeichnet. Die beiden haben wirklich keine einfache Zeit hinter sich, wodurch sie sich auch auf der emotionalen Ebene näherkommen. Ich habe grossen Respekt vor Miah - eine kranke Mutter, ein abwesender Vater und vier Geschwister, um die er sich kümmern musste... Wow! Da ist es kein Wunder, dass er zwischendurch mal Abstand braucht und die Ruhe auf der Insel sucht.

Mein liebstes Kapitel in diesem Abschnitt war "Tag 11", als Miah und Claude diese "Abenteuerwanderung" durch die Marschlandschaft machen. Gerne zitiere ich hier mein Lieblingszitat:

"In jeder Geschichte ist Schönheit. Und alles hat eine Geschichte."

Sooo schön! Dieses Kapitel war wirklich berührend. Und auch die Schildkröten-Szene hat mir gut gefallen. :)

Gar nicht berühren konnte mich hingegen das erste Mal von Claude und Miah. Das lag vermutlich hauptsächlich an Claudes Gedanken - zuerst wollte sie es unbedingt, und dann, nachdem es vorbei war... Diese komische Stimmung fand ich schwierig beim Lesen, weil ich das überhaupt nicht einordnen konnte. Und auch danach drehte sich meiner Meinung nach viel zu viel um Sex... Was mir an diesen Abschnitten aber gut gefiel, war die Botschaft, dass beide damit einverstanden sein sollen.

Insgesamt war es wohl fast ein wenig zu schön, um wahr zu sein, wie Miahs Verhalten am Ende des Abschnitts zeigt. Ich bin gespannt darauf, wie sich die Geschichte weiterentwickelt. Ich erwarte aufgrund des Titels und des Klappentextes kein klassisches Happy End, aber gleichzeitig hoffe ich auch, dass sie sich nicht trennen... Hm... Es ist schwierig vorauszusagen. ^^

Dadurch, dass Claude und Miah sich so nahe kommen, rücken die anderen Charaktere etwas in den Hintergrund. Saz habe ich zwischendurch beinahe vergessen. Ich finde es toll, dass Claude und Saz sich schliesslich vertragen, aber ob das auch so bleiben wird? Ich bin mir nicht sicher. Da ist schon eine ziemliche Distanz zwischen ihnen.

Die Pakete von Claudes Dad finde ich auch ein wenig komisch. Was ist seine Intention hinter den Paketen? Die Idee, Claude ihre Lieblingskekse zu schicken, fand ich ganz süss, aber ihre persönlichen Sachen, teilweise aus der Kindheit? Das ist schon ein wenig komisch. Ich hoffe, dass wir dazu im letzten Abschnitt noch mehr erfahren.

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booklover2011 kommentierte am 19. November 2020 um 16:21

Mein liebstes Kapitel in diesem Abschnitt war "Tag 11", als Miah und Claude diese "Abenteuerwanderung" durch die Marschlandschaft machen. Gerne zitiere ich hier mein Lieblingszitat:

"In jeder Geschichte ist Schönheit. Und alles hat eine Geschichte."

Sooo schön! Dieses Kapitel war wirklich berührend. Und auch die Schildkröten-Szene hat mir gut gefallen. :)

 

Der Abschnitt im Marschland hat mir auch sehr gefallen, ebenso wie die Schildkröten-Szene.

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Deidree C. kommentierte am 19. November 2020 um 17:31

Bei der Abenteuerwanderung im Marschland hatte ich kurzzeitig die Befürchtung, dass etwas passiert. Meinte Miah doch als sie den Bach überquerten so ungefähr: Der gefällt mir gar nicht, da werden wir später schwimmen müssen.

Aber trotzdem geht er mit Claude weiter. Naja, alles gut gegangen und schön war es für beide. 

Ich stimme dir zu, die Botschaft für junge Leser betreffend Sex finde ich definitv sehr gut. Da kann man nichts anderes dazu sagen.

 

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Tine kommentierte am 20. November 2020 um 17:34

Das Zitat hab ich mir auch markiert. Und jetzt wo sich die beiden wirklich näher kommen (nicht nur körperlich) gefällt mir die Geschichte viel besser. Die Situation als sie am Strand nach Schätze gesucht haben mochte ich auch sehr.

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Jeanettie123 kommentierte am 18. November 2020 um 22:04

Einfach wunderschön... Mir gefällt die Entwicklung von Claude, ihre Gedanken und die Annäherung zu Jeremias. Ich kann alles sehr gut nachvollziehen. Doch was ist mit Miah jetzt los? Ich werde mal gleich weiterlesen.

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jessyxonex kommentierte am 19. November 2020 um 10:16

Diesem Abschnitt mochte ich am Meisten! Mir ist erst jetzt richtig bewusst geworden, wie anders das Buch eigentlich ist. Ich finde die geschichten und die Themen einfach umwerfend.

Es wird viel über Liebe und Sex gesprochen. ich finde es grandios, dass die Autorin kein Blatt vor den Mund nimmt. Detailliert wird darüber berichtet und die Themen Verhütung und Einverständnis stehen im Vordergrund. Junge Leser bekommen daher einen guten Eindruck, wie Sex wirklich funktioniert bzw. was man beachten muss. Es wird eben auch immer betont, dass beide einverstanden sien müssen und man verhüten soll.

Diesen Abschnitt mochte ich auch so gern, da sich die Charaktere immer mehr öffnen. Es ist so, als fiele der Vorhang und sie entblößen sich vor die Leser.

Die Liebesgeschichte an sich finde ich romantisch und einfühlsam.

Fazit: Es ist keine gewöhnliche Liebesgeschichte und das finde ich so toll. Junge Leser können viel lernen und für die älteren Leser ist es eine spannende und süße Lektüre.

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 135 bis 264
booklover2011 kommentierte am 19. November 2020 um 16:22

Es wird viel über Liebe und Sex gesprochen. ich finde es grandios, dass die Autorin kein Blatt vor den Mund nimmt. Detailliert wird darüber berichtet und die Themen Verhütung und Einverständnis stehen im Vordergrund. Junge Leser bekommen daher einen guten Eindruck, wie Sex wirklich funktioniert bzw. was man beachten muss. Es wird eben auch immer betont, dass beide einverstanden sien müssen und man verhüten soll.

 

Deinen Worten kann ich mich nur anschließen. Ich finde es auch gut, dass junge Leser:innen hier etwas mitnehmen können.

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 135 bis 264
wusl kommentierte am 23. November 2020 um 17:43

Ja genau. Und dass die Oldies sich auch irgendwie wiederfinden in ihren Erinnerungen oder in den Enkeln, wie bei mir.

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booklover2011 kommentierte am 19. November 2020 um 16:10

Claude und Jeremiah verbringen Zeit miteinander und erzählen sich von ihren Familien und Sorgen/Problemen sowie ihrer Vergangenheit. Jeremiahs Geschichte hat mich berührt.

Beim gemeinsamen Ausflug nach Rosecraft hat mich auch Tillies Geschichte sehr berührt und ich glaube, dass Claude und ihre Mutter auch die Stärke der Blackwood-Frauen in sich haben.

 

Schön fand ich den Ausflug an den Strand und das beobachten der Schildkröten bzw. Warten auf das Schlüpfen der Schildkröten. Neben ihrer gemeinsamen Zeit mit Jeremiah kommt Claude Saz auch wieder näher.

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Deidree C. kommentierte am 19. November 2020 um 17:21

Claude und Miah kommen sich näher, versuchen auch den jeweils andern in ihr Leben zu lassen. Das ist für beide neu und ungewohnt. Klar. Ich finde es aber schön beschrieben, wie sich Claude bemüht. Eigentlich auch Miah.

 

Lauren ist für mich eigentlich nicht vorhanden. Sie ist so eine Randfigur, dass sie vielleicht gerade einmal einen Schatten wirft. Dafür muss ich mich über Claudes Vater umso mehr ärgern. Wie kann er nur diese Pakete schicken? Will er damit sagen, sie soll bleiben wo sie ist? Boah, ich könnte abspringen. Das geht gar nicht.

Interessant sind die Inselbeschreibungen. Die mag ich. Da kann ich mir vorstellen wo sich Claude bewegt, was sie sieht, wie sich die Umgebung anfühlt. Ich möchte auch Schildkröten beobachten. ;-)

 

Zwischen Claude und Saz läuft es wieder etwas besser. Ich wünsche mir für Claude, dass ihre Freundschaft die schwierige Zeit übersteht. Jetzt scheint ja Saz ein Problem zu haben. Mal sehen.

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Tine kommentierte am 20. November 2020 um 14:07

 Zuerst regt sie sich auf, dass man „seine Jungfräulichkeit verliert“, „sie der Mann nimmt“, aber jetzt hat sie schon zwei Mal von „mich nehmen“ gesprochen statt „Sex haben“.  Ich mags nicht, wenn Protagonisten irgendwas sind oder denken und die Autoren das nur einmal einbauen und über den Rest der Geschichte vergessen. Auch auf S. 202 „Jungfräulichkeitsverlust“

Ich finde keine Verbindung zu Claude. Ich kann nicht nachvollziehen, dass sie sich in Miah verliebt hat. Da ist für mich kein Gefühl zwischen den beiden – falls er denn auch in sie verliebt ist. Warum mag sie Wayne plötzlich nicht mehr? Und warum hat sie plötzlich doch Sex? Ist ja nicht Wyatt… und nun redet sie sich ein, dass es keine Bedeutung hat, weil sie nichts für Jeremiah empfindet? Warum? Mittlerweile ist klar, dass sich beide ineinander verliebt haben. Das Buch ist momentan total öde, nichts passiert, trotz der Ich-Perspektive versteh ich die Protagonistin nicht und passieren tut auch nicht viel *seufz

Seit sie die Schätze zusammengesucht haben, mag ich die Geschichte. Jeremiah ist mir sympathisch, weil er all die Knochen sammelt und fotografiert. Ich gehe fast täglich spazieren und sammele auch oft Blätter, Federn, Äste etc. aus der Natur. Und da die beiden nun auch mehr reden, auch mal tiefgründig, versteh ich sie besser. Man merkt, dass sie sich verliebt haben und ich versteh auch die verqueren Gedankengänge von Claude besser. Ich mag es auch, dass Claude auf Saz zugegangen ist und sich wieder mit ihr verträgt, weil sie einsieht, dass sie beide unterschiedliche Dinge beschäftigen.

S. 260 „22:10“ Uhr. S. 261: „zwölf Uhr mittags“. Hat sie wirklich 12 Stunden auf ihn gewartet oder ist das ein Fehler?