Leserunde

Leserunde zu "Glückskinder" (Teresa Simon)

Glückskinder - Teresa Simon

Glückskinder
von Teresa Simon

Bewerbungsphase: 04.02. - 18.02.

Beginn der Leserunde: 25.02. (Ende: 18.03.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir – mit freundlicher Unterstützung des Heyne Verlags – 20 Leseexemplare von "Glückskinder" (Teresa Simon) zur Verfügung. Eine Leseprobe zum Buch findet ihr hier.

Wenn ihr eines der Leseexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch.

ÜBER DAS BUCH:

München 1945. Auf dem Schwarzmarkt in der Möhlstraße treffen sich alle, die nach Glück und ein wenig Leben suchen. Nylons, Kaffee, Schokolade und Schmuck wechseln hier die Besitzer. Auch Toni, die ihr Zuhause verloren hat und nun bei ihrer Tante Vev wohnt, versucht, auf dem Schwarzmarkt das Nötigste für die Familie zu organisieren. Als sie die Holländerin Griet kennenlernt, spürt Toni zunächst eine tiefe Abneigung. Sie ahnt nicht, dass Griet eine schwere Zeit hinter sich hat, über die sie nie wieder sprechen möchte. Sie könnten einander helfen. Doch das geht nur, wenn sie ehrlich zueinander sind und ihre Vorurteile überwinden ...

ÜBER DIE AUTORIN:

Teresa Simon ist das Pseudonym der promovierten Historikerin und Autorin Brigitte Riebe. Sie ist neugierig auf ungewöhnliche Schicksale und lässt sich immer wieder von historischen Ereignissen und stimmungsvollen Schauplätzen inspirieren. Die SPIEGEL-Bestsellerautorin ist bekannt für ihre intensiv recherchierten und spannenden Romane, die tiefe Emotionen wecken. Ihre Romane Die Frauen der Rosenvilla, Die Holunderschwestern und Die Oleanderfrauen wurden alle zu Bestsellern.

20.03.2021

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 348 bis Ende

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Gudrun67 kommentierte am 04. März 2021 um 13:47

Puh, in Windeseile bin ich durch die Seiten gewutscht. Das Buch konnte ich kaum mehr aus der Hand legen, weil es mir einerseits die Historie sehr eindrücklich näher gebracht hat. Die Authentizität dabei hat mir super gefallen.

Die Nebengeschichten finden alle ohne Kitsch ein passendes Ende.

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lesesafari kommentierte am 08. März 2021 um 17:59

Ohne Kitsch? Für mich triefte es nur so vor Kitsch. :D Wofür nur diese Wechselspiele gut waren.

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Gudrun67 kommentierte am 08. März 2021 um 19:18

Immer wieder interessant, wie unterschiedlich wir Leser das so sehen. Deshalb mag ich die Leserunden so gern.
Also, das mit den Wechselspielen mag ich meist auch nicht, weil ich das auch oft zu kitschig empfinde.
Hier war es für mich anders, weil dadurch die Eigenheiten und eben auch noch die historischen Hintergründe "mehr Platz hatten".

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lesesafari kommentierte am 08. März 2021 um 19:29

Aber vor allem verstehe ich die Notwendigkeit nicht. Ich wollte gere etwas über das Nachkriegsleben erfahren. Über Probleme und Sorgen und nun blühte das Liebesleben wieder auf und eine neue Generation kann entstehen. Ziemlich harmonisch. Am Ende verschwanden für mich die historischen Hintergründe hinter das ganze Techtelmechtel.

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moontales kommentierte am 11. März 2021 um 09:40

Ich muss sagen, dass ich das auch etwas übertrieben fand ... vor allem von Griet. Ich meine die Frau hat so viel durchgemacht und dann hat sie nichts besseres zutun als sich in ungefähr jeden gutaussehenden Kerl zu verlieben? Ich glaube nicht, dass sowas dann Priorität hat. Aber gut, es ist ja auch jeder anders, vielleicht war das ihre Art das zu bewältigen. Mir persönlich wars ein bisschen too much

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KerstinT kommentierte am 13. März 2021 um 17:50

So ging es mir auch. ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand, der das alles erlebt hat, dann einen auf Backfisch macht und heute ihn liebt und morgen ihn und dazwischen noch einen anderen.

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Rosmarin kommentierte am 17. März 2021 um 09:10

Ich bin mit dem Abschnitt zwar noch nicht durch, aber ich kann Dir nur zustimmen! Liebesirrungen und -wirrungen, wer liebt wen...? Ich verstehe schon, dass die Menschen viel nachholen wollen, aber doch nicht so! Ich bin trotzdem gespannt, wie es ausgeht!

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Hennie kommentierte am 14. März 2021 um 14:54

Kitsch ist für mich was anderes. Das ist vielleicht ein zu hartes Wort? Wechselspiele? Man muss bedenken: Die jungen Menschen hatten gerade den Krieg überstanden. Vielleicht dachten sie auch, dass sie was verpassen in ihrem Leben?

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Gudrun67 kommentierte am 14. März 2021 um 15:09

Ja, sehe das genau wie Bennie.
Leben nachholen und nicht wissen, wo lang....

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anooo kommentierte am 30. März 2021 um 19:10

Für mich ebenfalls Kitsch pur. Dadurch fand ich das Buch weder spannend noch historisch besonders wertvoll. Schade.

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Kleine_Raupe kommentierte am 17. März 2021 um 12:00

Ich muss leider auch sagen, dass ich es schon kitschig fand! Erst der Partnertausch und dann besinnt Griet sich und nimmt lieber den vernünftigen Max. Und dass Benno mit Leni zusammenkommt war dann noch das I-Tüpfelchen!

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Minijane kommentierte am 05. März 2021 um 23:20

Auch der letzte Teil hat mir sehr gut gefallen. Sowohl Griet als auch Toni finden ihre wahre Liebe. Sogar Benno ist geläutert und verliebt sich ausgerechnet in Leni, die nach München kommt, weil sie ihre Wohnung verliert. Sehr eindringlich schildert die Autorin, die Not, die immer noch herrscht und die den blühenden Schwarzmarkt befeuert. Max hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Schieber zu bekämpfen. Louis kommt ins Gefängnis. Auch wenn sich die Zufälle etwas häufen, habe ich das Buch sehr genossen und musste es in einem Rutsch auslesen. Auch das Ende fand ich sehr befriedigend.Tolle Idee der Autorin ein paar Rezepte aus dem Kochbuch abzudrucken, an dessen Entstehung Toni beteiligt war. Man kann wirklich dankbar sein, diese Zeit nicht miterlebt haben zu müssen. 

 

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Hennie kommentierte am 06. März 2021 um 19:00

"Auch wenn sich die Zufälle etwas häufen, habe ich das Buch sehr genossen und musste es in einem Rutsch auslesen. Auch das Ende fand ich sehr befriedigend."

Das finde ich von dir gut zusammengefaßt! Sehr viele Zufälle,ja, aber warum nicht? Logisch fand ich es allemal.

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Magnolia-sieben kommentierte am 08. März 2021 um 21:15

     Sehr eindringlich schildert die Autorin, die Not, die immer noch herrscht und die den blühenden Schwarzmarkt befeuert. 

Diese Beschreibung fand ich auch sehr gut gelungen. Wir können uns wahrscheinlich nicht mal annährend vorstellen, was diese Not für die Menschen damals bedeutet hat. Da musste jeder schauen, wo er bleibt.

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Hennie kommentierte am 06. März 2021 um 18:56

Vom Sommer über Herbst und Winter, über die Jahreszeiten der Jahre 1947 und 1948 erfahren wir hier im letzten Leseabschnitt.

Nach dem eisigen Winter von 1946 folgte ein Rekordsommer mit hitzigen Temperaturen und extremer Dürre. Die Ernteerträge waren dementsprechend sehr mies. Es herrschte weiterhin Hunger. Der Kampf ums Überleben war hart und für die meisten das beherrschende Thema.

Im Umfeld von Toni geht es auch darum, aber durch die Nähe zu Louis und Dan kommen sie einigermaßen über die Runden. Wir erfahren mehr über die zwischenmenschlichen Beziehungen der Paare, die Entwicklungen von Freundschaften (z. B. Griet und Toni).

Griet trennte sich von Dan. Der letzte Auslöser war ihr Schäferstündchen mit Louis und seine Beichte zu seiner falschen Identität. Zwischen Toni und Louis bekommt die Beziehung auch Risse, da sie über ihn nichts weiß und er für sie ein Buch mit sieben Siegeln bleibt. So finden sich nach und nach die jungen Leute neu zueinander: Griet mit Max und Toni mit Dan.

Im Sommer 1948 findet die Währungsreform statt und die Schwarzmarktgeschäfte gestalten sich schwieriger. Max und seine Polizistenkollegen kämpfen gegen die Verbrecherbanden an und verzeichnen erste Erfolge. Auch Louis wird verhaftet. Doch bald kommt er wieder frei und zieht weiter.

Benno heiratet Leni. Seine Wandlung vom braunen Mitläufer in der „Agfa“ als Drangsalierer der Zwangsarbeiterinnen zum herzensguten Familienvater konnte ich nicht recht nachvollziehen.

Zuguterletzt bekennt Griet sich zu ihrer wahren Identität und wird Max heiraten. Ihre Sorge erwies sich als unbegründet.

Sehr traurig fand ich, dass Ferdinand Brandl (Vater von Toni und Ehemann von Rosa) weiterhin in Rußland vermißt bleibt.

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Minijane kommentierte am 06. März 2021 um 19:09

Ja bei Benno stimme ich Dir zu. Seine Wandlung ist sehr erstaunlich und ein bisschen zweifelhaft. Ich habe es mir so erklärt, das er im Gerichtsprozess erst das Ausmaß der Gräueltaten begriffen hat, und seine Einstellungen überdacht hat. Aber so ganz überzeugt bin ich auch nicht.

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lesesafari kommentierte am 08. März 2021 um 18:02

Nee, diese Benno Wandlung konnte ich auch gar nicht verstehen. Und warum hat ausgerechnet er nicht mitbekommen, welche Dienste Leni im.Lager noch erfüllen musste? Und ausgerechnet das Kind findet er von Anfang an entzückend. Und Leni ihren Peiniger!!!

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moontales kommentierte am 11. März 2021 um 09:55

Ich fand Bennos Wandel auch gar nicht authentisch und kann euch da nur zustimmen!

Das der Vater nicht mehr aufgetaucht ist fand ich auch traurig, aber das wiederrum war sehr authentisch für mich. Wäre er noch aufgetaucht wäre es ein bisschen zu sehr Happyend gewesen, was damals sicher nicht oft der Fall war

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KerstinT kommentierte am 13. März 2021 um 17:53

"Benno heiratet Leni. Seine Wandlung vom braunen Mitläufer in der „Agfa“ als Drangsalierer der Zwangsarbeiterinnen zum herzensguten Familienvater konnte ich nicht recht nachvollziehen."

Diese Wandlung kann icha uch nicht nachvollziehen und sie erscheint mir sehr unrealistsich. dass er sich von Nazis abwendet, finde ich nachvollziehbar. Aber so wie er jetzt drauf war, dass war schon fast gruselig.

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KerstinT kommentierte am 13. März 2021 um 17:55

Sehr traurig fand ich, dass Ferdinand Brandl (Vater von Toni und Ehemann von Rosa) weiterhin in Rußland vermißt bleibt.

Ich hätte mir hier am ende gern noch einen Satz dazu gewünscht. Entweder, dass sie eine Todesnachricht bekommen haben oder dass er wieterhin vermisst wist. So wirte es, als hätte man den armen Mann einfach vergessen. Ist Toni nun eigentlich an diesem heißen Tag zum HBf gefahren? Irgendwie klangt es für mich, als wollte sie hinfahren und schwupps war sie im Verlag...

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lesesafari kommentierte am 14. März 2021 um 20:54

Doch, Toni hat die Vermisstenanzeige am Hauptbahnhof angeheftet. Und da hing noch irgendwas anderes, meine ich...

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KerstinT kommentierte am 15. März 2021 um 19:42

Dass Toni die Vermisstenanzeige aufgehängt hat, habe ich gelesen. In der einen Szene, als es so heiß war und sie mit dem Radl unterwegs war, dachte ich, dass die Anzeige schön hängt und sie noch einmal hin wollte, um zu schauen, ob vielelicht jemand was druntergeschrieben hat. Da sie ja sagte, dass an manchen Anzeigen etwas drunter geschrieben wurde. Da war ich mir dann unsicher, ob sie nun noch einmal zum Bahnhof gefahren ist oder nicht.

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Rosmarin kommentierte am 18. März 2021 um 13:26

Sehr traurig fand ich, dass Ferdinand Brandl (Vater von Toni und Ehemann von Rosa) weiterhin in Rußland vermißt bleibt.

Da kann ich Dir nur zustimmen! Ich finde auch, das hätte das Tüpfelchen auf dem i sein müssen! Wenn sich schon alles in Wohlgefallen auflöst, dann doch das! Mein Vater ist auch erst 1949 zurückgekehrt - also hätte das schon noch gepasst!

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Biggieule kommentierte am 06. März 2021 um 19:24

Ich bin jetzt auch durch.

Schön, das sowohl Toni als auch Griet am Ende den Mann fürs Leben gefunden den haben.

Den Wandel Benno's, vom überzeugten Nationalsozialist zum Gutmenschen fand ich allerdings an den Haaren herbeigezogen.

Auch ich habe es mir damit erklärt, das er während der Gerichtsverhandlung erschütternde Einzelheiten erfahren hat, die ihm die Augen geöffnet haben, aber es war mir einfach zu zu plakativ.

Wirklich gut gefallen haben mir das historische Nachwort sowie der kleine Rezeptteil. Dieser zeigt sehr eindrücklich mit welch wenigen Mitteln man damals kochen musste.

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Katharina2405 kommentierte am 06. März 2021 um 23:49

Den Wandel Benno's, vom überzeugten Nationalsozialist zum Gutmenschen fand ich allerdings an den Haaren herbeigezogen.

Das war mir auch zu viel des Guten.

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Magnolia-sieben kommentierte am 08. März 2021 um 21:19

Ja, das sehe ich genauso. Bennos Wandel und dann die Heirat mit Leni und dass die so glücklich ist - nein, das ist alles, aber nicht real.

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Biggieule kommentierte am 06. März 2021 um 19:41

Im Epilog bin ich allerdings wieder über etwas mir nicht verständliches gestolpert.
Griet schildert dem Konsul offensichtlich bei dem Besuch zum ersten Mal ihre Geschichte. So wird es dargestellt. Und der Konsul, der diese Geschichte nun erstmalig hört kann ihr dann sagen, das ihre Tante Tess noch lebt. Für mich leider nicht logisch.

Richtig bedauert habe ich, das nicht aufgeklärt wurde, was genau Merkel, als der echten Griet zugestehen ist.

Abschließend möchte ich zum Buch sagen, das es sich leicht und flüssig lesen lies (wobei der Schreibstil sehr einfach ist), es mich insgesamt recht gut unterhalten hat, aber leider inhaltlich in Teilen zu konstruiert wirkte und teils auch etwas unlogisch war.
Ich bedanke mich für die Chance, das Buch hier lesen zu dürfen, aber mehr als gute drei Sterne kann ich leider nicht vergeben. Es gibt deutlich bessere Bücher der Autorin.
Die Rezi folgt am Wochenanfang.

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Katharina2405 kommentierte am 06. März 2021 um 23:46

Griet schildert dem Konsul offensichtlich bei dem Besuch zum ersten Mal ihre Geschichte. So wird es dargestellt. Und der Konsul, der diese Geschichte nun erstmalig hört kann ihr dann sagen, das ihre Tante Tess noch lebt. Für mich leider nicht logisch.

Ich habe das so verstanden, dass sie schon mal miteinander gesprochen haben. Max meinte ja, "wir haben miteinander telefoniert". Griet ist also dort, um ihre Papiere ändern zu lassen und er hat sich ihrer Geschichte noch mal angehört. Oder am Telefon war es nur die Kurzfassung und er hat nach Verwandten gesucht oder Geburtsurkunden etc.

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Hennie kommentierte am 07. März 2021 um 12:24

@Biggieule - Du fragst dich, was Merel zugestoßen ist. Ich interpretiere das so. Sie war eines der vielen zivilen Opfer der Nazis in dieser schrecklichen Zeit. Evtl. stand sie unter Verdacht im Widerstand zu arbeiten oder den Leuten nahe zu stehen. Vielleicht war Merel auch ein "Kollateralschaden". Zufall? Nebenbei? Es wurden auch viele Menschen einfach so umgebracht. Ein Menschenleben war nichts wert. Die deutschen Besatzer hatten die Macht und darunter gab es perverse Leute. Lust am Töten...

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Biggieule kommentierte am 07. März 2021 um 21:39

Da wirst du Recht haben Hennie.
Ich hätte eine Erklärung nur schön gefunden.

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KerstinT kommentierte am 13. März 2021 um 17:59

Ja, eine kurze Erklärung im Epilog wäre wirklich schön gewesen.

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KerstinT kommentierte am 13. März 2021 um 17:57

"Griet schildert dem Konsul offensichtlich bei dem Besuch zum ersten Mal ihre Geschichte. So wird es dargestellt. Und der Konsul, der diese Geschichte nun erstmalig hört kann ihr dann sagen, das ihre Tante Tess noch lebt. Für mich leider nicht logisch."

Stimmt, das funktioniert nicht. :D

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anooo kommentierte am 30. März 2021 um 19:16

Abschließend möchte ich zum Buch sagen, das es sich leicht und flüssig lesen lies (wobei der Schreibstil sehr einfach ist), es mich insgesamt recht gut unterhalten hat, aber leider inhaltlich in Teilen zu konstruiert wirkte und teils auch etwas unlogisch war.
Ich bedanke mich für die Chance, das Buch hier lesen zu dürfen, aber mehr als gute drei Sterne kann ich leider nicht vergeben. Es gibt deutlich bessere Bücher der Autorin.

Kann Ich nur zustimmen! War mir auch zu konstruiert und kitschig. Vor allem Bennos 180 Grad Wendung fand ich überhaupt nicht nachvollziehbar.

Habe noch kein anderes Buch von Teresa Simon gelesen. Welches würdest Du denn empfehlen?

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KerstinT kommentierte am 30. März 2021 um 19:39

Ich habe die Oleanderfrauen von ihr gelesen, dass hat mir sehr gut gefallen. Ich hatte aber aiuch schon Den ersten Teil einer Trilogie (Die Schwestern vom Ku'damm), die sie unter Brigitte Riebe veröffentlicht hat gelesen, und den fand ich auch schlecht.

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Biggieule kommentierte am 06. März 2021 um 19:43

Oh je, das muss oben natürlich Merel heißen.
Da hat mir die Autokorrektur einen Streich gespielt.

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moontales kommentierte am 11. März 2021 um 09:58

Das war zu der Zeit tatsächlich nicht unüblich, dass Menschen einfach umgebracht wurden. Für mich brauchte das daher keine Erklärung, ein bisschen Fantasie dürfen die Leser:innen ja auch haben ;-)

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Katharina2405 kommentierte am 06. März 2021 um 23:42

Das mit Benno und Lenni war mir ein bisschen viel. Ich finde es etwas unglaubwürdig, dass Benno sich um 180 Grad dreht und jetzt Feuer und Flamme für eine Frau ist, die er vorher in der Fabrik schikaniert hat. 

Außerdem ist mir ein Logikfehler aufgefallen. Hatte Dans Opa nicht zuerst eine Sauerkrautfabrik und später dann eine Gurkenfabrik?

Dan und Toni finde ich toll als Paar. Ich finde es schade, dass wir sie im Epilog nicht noch ein Stück begleitet haben. Bleiben sie in München oder gehen sie in die USA?

Ich finde es auch schade, dass wir nicht erfahren, was mit Merel passiert ist.

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Hennie kommentierte am 07. März 2021 um 12:29

"Außerdem ist mir ein Logikfehler aufgefallen. Hatte Dans Opa nicht zuerst eine Sauerkrautfabrik und später dann eine Gurkenfabrik?"

Ja, eine Sauerkrautfabrik im Thüringischen erscheint mir auch logischer! Gurken verbinde ich eher mit dem Spreewald!

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Katharina2405 kommentierte am 07. März 2021 um 12:46

Es hieß aber zuerst "Sauerkrautfabrik" was sicherlich besser passt. Da stimme ich dir voll zu. Im späteren Verlauf des Buches wird daraus aber ein "Gurkenfabrik". Ich war mir nur unsicher ob ich das evtl. falsch in Erinnerung hatte.

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KerstinT kommentierte am 13. März 2021 um 18:01

Ich bin bei den Gurken auch stutzig geworden. Anfangs war es noch Sauerkraut.

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lesesafari kommentierte am 08. März 2021 um 18:06

Ohja, da musste ich auch nochmal die Hände übern Kopf zusammenschlagen. Warum denn plötzlich Gurke? Sauer war richtig.

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anooo kommentierte am 30. März 2021 um 19:18

Das mit Benno und Lenni war mir ein bisschen viel. Ich finde es etwas unglaubwürdig, dass Benno sich um 180 Grad dreht und jetzt Feuer und Flamme für eine Frau ist, die er vorher in der Fabrik schikaniert hat. 

 

Das fand and ich auch sehr unglaubwürdig und zu konstruiert.

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silesia kommentierte am 08. März 2021 um 13:29

Das Buch hatte ich schnell durch, bin drei Abende nett unterhalten worden, aber leider erscheint mir doch einiges recht konstruiert und vieles bleibt ungelöst. "Bewegende Unterhaltung", wie es auf der Titelseite im Aufkleber heißt, war es für mich nicht, dafür gab es zuviele Zufälle und Geschehnisse, die nicht passten, so Benno und Leni.

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lesesafari kommentierte am 08. März 2021 um 19:27

In diesem Abschnitt kommt historisch nur noch neue Währungsreform dazu. Ansonsten geht es um das Glück unserer Protagonisten, nach einem Partnerwechselspiel sind alle glücklich vergeben. Außeder erfahren wir, wer LOuis und GRiet wirklich sind.

Nach dem heißen Badetag zieht ein Gewitter auf und ganz kitschig landen Griet und Louis in eine mit strohausgelegte Holzhütte und geben sich einander hin. Das war es aber, denn nachdem Louis einen Streifschuss überlebt hat und beim Unglück der beiden amerikanischen Flugzeuge vorbeigeschaut hat, können sie sich nicht mehr voneinander halten. Sie verloben sich und Griet vertraut sich ihm an. Gemeinsam holen sie Griets Identität zurück und siehe da, Tante Tess hat überlebt und wartet schon in Amsterdam.

Tante Vev hat zum Glück noch eine große Truhe mit Faschingskostümen und findet das passende Gegenstück zu Zorro, den Dan Walker mimt. Im Carmenkostüm kann Toni endgültig sein Herz gewinnen. Und wie passend: Auf dem Oktoberfest verloben sie sich.

Leni heiratet hingegen Benno, obwohl sie noch keine gemeinsame Unterkunft haben. Als Hochzeitsgeschenk gibt es die Leica-Kamera. Welch ein Glück! Und schon kommt auch das gemeinsame Kind.

Zita hat überraschenderweise doch das Penicillin erhalten und ihre Syphillis, Stadium 2, konnte geheilt werden. Glücklich ist sie mit dem Metzgersohn verlobt.

Und Louis, der nach der Kellerdurchsuchung wegen Schwarz-Druckerei und Einbrüchen inhaftiert wurde, kommt wieder auf freie Beine. Er hat mit der Druckerbande nichts zu tun gehabt. Der tote Juri hingegen schon. Louis verabschiedet sich mit einem Kuss von Toni und möchte in ihrer Erinnerung bleiben. Sie wird ihre große LIebe niemals vergessen. Louis zieht weiter... Der wahre Zorro.

In welche Greschäfte Louis wirklich verstrickt gewesen ist, erfahren wir leider nicht.  Dabei ist der Roman am Ende zu einem richtigen Detektivroman mutiert.

Griet ist Lea Blom.

 

Schade, ein LIeblingsbuch ist es nicht geworden. Es gab kaum eine Szene, die mich wirklich in Verzückung versetzt hat. Zu viel der guten, komischen Zufälle. Allen geht es gut, welch ein Glück.

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KerstinT kommentierte am 13. März 2021 um 18:06

Super zusammengefasst! :D :D :D Da kann ich dir in allen Punkten voll und ganz zustimmen.

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Magnolia-sieben kommentierte am 08. März 2021 um 21:34

Ja, das Buch ist ausgelesen und zunächst mal: Ich habe mich gut unterhalten, es ist eine leichte Lektüre trotz des sehr ernsten Themas.

Dass Louis sich ausgerechnet bei der Bäckerin outet, ist für mich nicht so ganz nachvollziehbar. Auch wenn er zu ihr - wie zu vielen anderen - eine Beziehung hatte, so war doch Toni diejenige, die ihm nahe stand. Er hat ihr praktisch jeden Wunsch von den Lippen abgelesen, hat sich Gedanken gemacht, was ihr Freude macht. Wenn ich grad mal an das Samtkleid denke, das ist ihm gelungen. 

Dass letztendlich sich die beiden Paare finden, war schon länger sichtbar, trotzdem fand ich das schon sehr konstruiert. So findet jede ihre große Liebe und alle Probleme lösen sich in Luft auf. Aber Benno und Leni? Wirklich nicht! Diese Konstellation ist so an den Haaren herbeigezogen - wer verliebt sich schon in seinen Peiniger? Weil - verliebt ist Leni in Benno. Wenn es wenigsten wie eine Zweckehe dargestellt wäre. Da könnte man schon ein Auge zudrücken, sie weiß nicht wohin, hat eine Tochter. Aber so?

Was mir gefallen hat, waren die Beschreibungen über die allzu schreckliche Zeit damals. Wenn man gar nichts mehr hat - und unsere Familie hatte sowohl ein Dach über dem Kopf als auch genügend Schmuck zum Tauschen - dann kann man nicht immer gesetzeskonform handeln. Man darf sich nur nicht erwischen lassen.

Das Buch hat sich gut weggelesen, aber es hat so vieles nicht gepasst, das lässt mich trotz des Unterhaltungswertes etwas ratlos zurück. 

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 348 bis Ende
silesia kommentierte am 09. März 2021 um 08:25

ganz meine Meinung, irgendwie unrund und trotzdem unterhaltsam...

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 348 bis Ende
Biggieule kommentierte am 09. März 2021 um 11:36

Unrund und trotzdem unterhaltsam...

Das trifft es.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 348 bis Ende
lesesafari kommentierte am 09. März 2021 um 22:18

genau so.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 348 bis Ende
Kleine_Raupe kommentierte am 17. März 2021 um 11:56

Da stimme ich dir ebenfalls zu!

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 348 bis Ende
moontales kommentierte am 11. März 2021 um 09:54

Auch der letzte Abschnitt war noch einmal interessant zu lesen, weil dann alle Fäden zusammen liefen. Leider fand ich es super vorhersehbar. Mich hat eigentlich nichts an der Geschichte überrascht :(

Was Griet angeht wurde sie mir zum Ende hin irgendwie unsympathischer. Erst einmal konnte ich es null nachvollziehen wieso sie in kürzester Zeit von einem Mann zum nächsten hüpft und wieso sie ihre Identität so lange verbirgt, obwohl es gar nicht nötig war. Ja, sie hatte Angst, schon klar, aber zu der Zeit ist ja nichts mehr passiert. Es sollte wohl einfach für einen spannenden Abschluss sorgen.
Das sie mit Max zusammen kommt wusste ich ehrlich gesagt schon als er das erste Mal aufgetaucht ist :D Dan und Toni fand ich insgesamt aber süßer zusammen als Griet und Max.

Gefreut hat mich, dass Louis scheinbar doch unschuldig war und Juri sein Fett weg gekriegt hat. Das er Zita vergewaltigt hat wusste man ja auch sofort. Ich glaube das ist tatsächlich mein größter Kritikpunkt ... man wusste insgesamt alles schon, aber trotzdem wird es dann ein paar Kapitel später noch aufgeklärt, so als ob der Leser es nicht schon längst wusste. So war es für mich gefühlt das ganze Buch lang.

Nicht authentisch fand ich auch Bennos Wandel. Das ging mir viel zu schnell und zu einfach. Und vor allem auch das Leni einfach darüber hinweg sieht, dass er sie jahrelang gequält hat.

Abgesehen von den Punkten fand ich den Rest schon authentisch und nachvollziehbar. Außerdem war es spannend zu lesen, wie es damals ablief und zeigt einem deutlich, dass wir es jetzt sehr, sehr gut haben. Historisch gesehen fand ich das Buch also sehr gut (vor allem auch das Nachwort und das Rezeptbuch), von der Storyline her betrachtet wäre für mich noch Potential gewesen. Die Dinge hätte man teils einfach subtiler verpacken können, dann wäre man auch nicht sofort darauf gekommen, was als nächstes passiert.

Über meine Bewertung muss ich noch ein bisschen nachdenken

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 348 bis Ende
Biggieule kommentierte am 12. März 2021 um 12:19

Moontales Du hast viel geschrieben, was ich auch empfunden habe.
Ich bin auf Deine Bewertung gespannt.

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KerstinT kommentierte am 13. März 2021 um 17:48

Ach herje, was war das denn bitte für ein letzter Abschnit? Ich fand es wurde immer kurioser und kitschiger. Es war ja das reine geshcmachte. Leni und Benno???? Ernsthaft? was war da denn passiert - erst heißt es Leni zitterte schon, wenn sie Lochner nur sah udn dann ist sie ganz plötzlich total hin und weg von ihm? Und er ist der herzallerliebste mensch auf der Wrelt und findet die kleine Greta zum Anbeißen?? Da sist total unrealistisch. Dass er von seinem braunen Wahn abgekommen ist, ok nachvollziehbar. Aber diese komplette Charaktereveränderung, nein, das kann ich mir nicht vorstellen.

Ok, der Partnertausch bei Griet und Toni war vorhersehbar. Keine große Überrraschung. Ist ja auch ok so. Wobei Griet ja schon komisch ist. nach dem was sie alles erlebt hat von einem Mann zu nächsten zu hüpfen? Nunja. Was ich ja gar nicht toll fand, dass wir erst auf den letzten zwei Seiten erfahren, wer Griet wirklich ist. Ich hätte mir da mehr von gewünscht. Ich bin auch davon ausgegangen, dass Griets Vergangeheit einen größeren Teil in diesem Roman einnimmt. Igrendwann dachte, dass gar nichts mehr dazu gesagt wird und es vielelicht einen Folgeroman geben wird, in dem wir Griets Geschichte lesen können? Mich würde auch interessieren, was Max davon hält, dass seine Frau nicht die ist, die er dachte, dass sie ist. Immehrin hat sie es ihm vor der Hochzeit gesagt.

Ging es euch auch so, dass es zu viele Nebenhandlungen gab, die es nicht gebraucht hätte, und die eher unruhe in die geshichte gebracht haben? ich finde ja, z.B. Juri hätte gestrichen werden können. Es hätte nichts gefehlt.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 348 bis Ende
Hennie kommentierte am 14. März 2021 um 15:01

"Ging es euch auch so, dass es zu viele Nebenhandlungen gab, die es nicht gebraucht hätte, und die eher unruhe in die geshichte gebracht haben? ich finde ja, z.B. Juri hätte gestrichen werden können. Es hätte nichts gefehlt."

Ich habe mich nun mit dem Buch nach meiner Rezension nochmals insgesamt auseinandergesetzt. Nein, für mich gab es keine Nebenhandlung zuviel. Auch Juri hatte seine Berechtigung! Schau dir bitte bspw. die Stelle an, wo ihn Toni ohrfeigt und zurechtweist (S. 346/347).

 

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 348 bis Ende
anooo kommentierte am 30. März 2021 um 19:22

Ging es euch auch so, dass es zu viele Nebenhandlungen gab, die es nicht gebraucht hätte, und die eher unruhe in die geshichte gebracht haben? ich finde ja, z.B. Juri hätte gestrichen werden können. Es hätte nichts gefehlt.

Stimme Dir da voll zu! Gefühlt gab es nur Nebenhandlungen und die Geschichte kam gar nicht voran. 

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 348 bis Ende
Katzenmicha kommentierte am 15. März 2021 um 13:51

So nun ist das Buch zu Ende Toni und Griet fanden ihre wahreLiebe,ich als Leser habe einiges aus der Nachkriegszeit erfahren.Was ich sehr spannend fand und nur aus Erzählungen kannte.Was mir auch sehr gut gefallen hat sind die Rezepte im Buch-einfache Rezepte die satt machten und wo man sich was einfallen ließ.Ich selber kenne durch meine Oma noch geröstete Griessuppe.Meine Rezension folgt die Tage! :-)

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 348 bis Ende
Kleine_Raupe kommentierte am 15. März 2021 um 20:39

Im Ernst, Benno und Leni kommen zusammen??? Was hat die Autorin sich denn dabei gedacht??? Benno ist ein Nazi! Sicher, er übergibt sich beim Prozess, als er erfährt, was wirklich alles geschehen ist. Aber vorher wird doch oft genug erwähnt, dass er Hitler-Anhänger ist, er hat doch diese Ansichten also auch vertreten. Das ändert doch so jemand nicht von heute auf morgen und heiratet dann eine Polin! Und Leni wurde von ihm doch bei Agfa drangsaliert, das hat sie einfach vergessen und vergeben??? Nee, tut mir leid, wenn ich das so sagen muss, aber das finde ich total unrealistisch und bescheuert!

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 348 bis Ende
Kleine_Raupe kommentierte am 17. März 2021 um 12:12

Der letzte Abschnitt hat mir nicht so besonders gut gefallen! Das mit Benno und Leni hab ich ja schon geschrieben, das geht gar nicht. Und auch, dass die anderen nun alle ihr Happy End bekommen haben, war für mich zu viel des Guten. Griets wahre Identität wird aufgedeckt und dann ist das Buch zu Ende, das war auch schade. Hätte sie auch nicht so lange verheimlichen müssen. Wie schon jemand schrieb, sollte wohl für Spannung sorgen. 
Was mir richtig gut gefallen hat, waren die historischen Fakten und die Romanhandlung, die damit zu tun hatte, also z.B. alles rund um den Schwarzmarkt. Die Figuren hingegen blieben für mich alle recht blass, sogar die Hauptfiguren! Nach dem Klappentext hätte ich erwartet, dass sich eine tiefe Freundschaft zwischen Toni und Griet entwickelt, aber das Gefühl hatte ich beim Lesen nicht, sondern eher dass die Beiden nebeneinanderher leben. Auch die Geschichte zwischen Toni und Louis fand ich unrealistisch und habe es der Autorin nicht abgekauft. Schade, das Buch blieb leider hinter meinen Erwartungen zurück!

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 348 bis Ende
Rosmarin kommentierte am 18. März 2021 um 13:37

Der letzte Abschnitt war doch ganz zufriedenstellend! Alle finden ihr Glück, die Zeiten  bessern sich, man glaubt wieder an eine gute Zukunft! 

Benno und Leni, da ging es mir wie vielen von Euch: Das war für mich nicht überzeugend. War er doch nur ein Mitläufer, was vorher ja völlig anders beschrieben war? Diese 180 Grad-Wendung im Sinneswandel kann ich nicht wirklich nachvollziehen.

Und für mich waren es auch einige Liebeswirrungen zu viel. Ich verstehe, das die Mädels etwas nachzuholen haben, aber das Griet Dan sausen lässt, schade. Und Toni ihn dann kriegt? Na ja... schon schön, aber irgendwie unglaublich.

Insgesamt aber eine sehr liebe und schöne Geschichte, topp recherchiert und angereichert mit sehr viel Wissen und Informationen für die Leser.  

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 348 bis Ende
Caro01 kommentierte am 22. März 2021 um 22:42

So vielen hier kann mich nur anschließen. Der Partnertausch, nun ja. Die Wandlung von Benno vom Saulus zum Paulus. Die Sauerkrautfabrik, die sich in eine Gurkenfabrik verändert. Die überlebende Tante von Griet. Die historischen Hintergründe haben mich gefesselt, auch der Schreibstil. Aber zum Schluss hin verlieren die einzelnen Charaktere an Authentizität.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 348 bis Ende
anooo kommentierte am 30. März 2021 um 19:32

Am besten am ganzen Buch hat mir das Nachwort gefallen. Insgesamt war mir die Geschichte viel zu kitschig und es drehte sich alles nur um wechselnde Liebschaften. Der historische Kontext wurde dadurch völlig in den Hintergrund gedrängt. Zudem wirkte alles viel zu konstruiert und teilweise sogar unlogisch z.B Bennos Wandlung. Leider mangelt es auch an Spannung und die Geschichte geht nur schleppend voran. Für mich ein maximal mittelmäßiger Roman. 

Nichtsdestotrotz würde ich Teresa Simon gerne noch eine Chance geben und etwas anderes von ihr lesen. Hat jemand eine Empfehlung?

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