Leserunde

Leserunde zu "Gretas Erbe - Die Winzerin" (Nora Engel)

Gretas Erbe -

Gretas Erbe
von Nora Engel

Bewerbungsphase: 07.04 zum 21.04.

Beginn der Leserunde: 28.04. (Ende: 19.05.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir – mit freundlicher Unterstützung des dtv Verlags – 20 Freiexemplare von "Gretas Erbe - Die Winzerin" (Nora Engel) zur Verfügung. Eine Leseprobe zum Buch findet ihr hier

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch.

ÜBER DAS BUCH:

Ein lauer Wind in der Sommerhitze, das unerwartete Lächeln eines Mannes und ein gestohlener Kuss verändern Marias Leben für immer. 17 Jahre später lebt ihre Tochter Greta als Halbwaise bei der Winzerfamilie Hellert. Die meiste Zeit ist es für das zierliche Mädchen in Ordnung, das fünfte Rad am Wagen zu sein, ihre junge Mutter nur von einem Foto und ihren Vater gar nicht zu kennen. Sie arbeitet gern in den Weinbergen und verbringt viel Zeit mit Robert, dem rebellischen Sohn der Hellerts. Je näher sich die beiden kommen und je älter Greta wird, desto klarer spürt sie, dass sie ihren Träumen folgen muss: Sie will lernen, selbstbestimmt leben, Anteil an der neuen Freiheit der Frauen haben. Bis ein überraschendes Erbe alles verändert.

ÜBER DIE AUTORIN:

Nora Engel ist das gemeinsame Pseudonym der beiden Autorinnen Danela Pietrek und Tania Krätschmar. Danela Pietrek studierte Französisch und Philosophie, Germanistik, Theaterwissenschaften und Komparatistik. Sie arbeitete beim Film, war Producerin, schreibt Drehbücher und hat mehrere Romane veröffentlicht. Sie lebt in Hamburg und hat zwei Töchter. Tania Krätschmar ist gelernte Buchhändlerin, hat in Berlin und den USA Germanistik studiert und in Manhattan als Bookscout gearbeitet. Seit 2009 schreibt sie erfolgreich Frauenromane, einer davon wurde bereits verfilmt. Die Autorin hat einen Sohn und lebt in Berlin.

28.05.2022

Thema: Lektüre, Teil lll; Seite 287 bis Ende

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Pitty318 kommentierte am 01. Mai 2022 um 13:03

Im 3. Leseabschnitt passiert so viel, dass ich noch ganz gefangen von den Ereignissen bin. Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen. :-)

Robert hat Erfolg mit seiner Band und ein Engagement nach New York bekommen. Das führt zu so einer großen Enttäuschung bei Greta, obwohl er sie mitnehmen möchte, dass sie die Beziehung abbricht. Ich kann mich sehr gut in sie hineinversetzen. Sie hatte es selbst mal sehr gut beschrieben. Ihre Unfreiheit und die Freiheit der anderen, z. B. Roberts, ist für sie sehr schwer auszuhalten. Auch, dass sie den Weg, den sie begonnen hat mit der Ausbildung, nicht abbrechen will. Damit hätte sie gar nichts in den Händen und bereits so viel investiert und wäre dann von Robert anhängig. 

Mich berührt die Liebe zwischen Greta und Robert sehr. Robert steht so 100% auf ihrer Seite. Das Geschenk des Ringes mit dem Mondschein hat mir sehr gefallen. Und der lange Brief zu ihrem Geburtstag mit dem er ihr seine Liebe in Worte fassen wollte ebenfalls.

Jetzt wird erneut in Gretas Leben gefunkt durch die Testamentseröffnung. Die Bedingung des Testaments, den Kellermeister zu heiraten, finde ich recht absurd. Aber vielleicht ist das in Weingegenden weniger ungewöhnlich?

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es wird überwiegend aus der Perspektive von Greta erzählt. Nur in einem kleinen Abschnitt erfährt man etwas von den Gefühlen Elfriedes. 

Die Handlung war außerordentlich authentisch geschildert. Ich bin gespannt, wie es weitergeht und freue mich auf den zweiten Band der Trilogie im Herbst. Hoffentlich kann Greta dann selbstbestimmt ihr Leben in die Hand nehmen und gerät mit der Heirat (ich vermute, sie heiratet den Kellermeister) nicht in eine erneute bedrückende Lebenssituation.

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PeWie kommentierte am 02. Mai 2022 um 23:03

Sie ist die leibliche Tochter des Erblassers, hat aber vom Wein bzw. der Verarbeitung wenig Ahnung. Wenn Gretas Vater also das Weingut über seinen Tod erhalten will, ist diese Ehe der einzige ( makabere ) Weg. Greta hat das Erbe der Kellermeister das Wissen.

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Pitty318 kommentierte am 03. Mai 2022 um 06:09

Das ist der große Zwiespalt bei der/dem Leser:in am Ende des Buches. Man sieht ganz klar, es ist die vernünftigste Lösung für den Betrieb und doch hatte man gerade 400 Seiten für das Glück und eine Liebe für Greta gebibbert. Ich war perplex am Ende und habe mich gefragt, wie würde ich entschieden haben in der damaligen Zeit. Kann man dieses Erbe ablehnen? 

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Lesemone kommentierte am 03. Mai 2022 um 08:56

Ich denke schon, dass sie das Erbe ablehnen könnte. Aber was bleibt ihr dann? Dann könnte sie nur zu Robert nach Amerika und wäre von ihm abhängig. Bei den Hellerts braucht sie sich bestimmt nicht mehr blicken lassen. Harald wird vor Wut schäumen und neidisch auf ihr Erbe sein.

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Akelei 56 kommentierte am 05. Mai 2022 um 09:52

Sie hat Praxiswissen aus der Weinlese bei den Hellerts. Gerade kommt Theorie dazu, über innovative Lösungen, in der Berufsschule.

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Akelei 56 kommentierte am 12. Mai 2022 um 11:55

Schrecklich - die Hellerts verlangen sofort einen Anteil vom Erbe.

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Lelu kommentierte am 19. Mai 2022 um 19:47

Ich würde auch meinen, dass Greta genug wissen und können mitbringt. Freudberg scheint das ja auch getestet zu haben. Und es hätte sicher andere Lösungen gegeben, als eine Ehe.

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Tara kommentierte am 03. Mai 2022 um 15:24

 Die Bedingung des Testaments, den Kellermeister zu heiraten, finde ich recht absurd. Aber vielleicht ist das in Weingegenden weniger ungewöhnlich?

Ich habe keine Ahnung, ob das in Weingegenden üblich war, fand die Bedingung aber schon sehr krass, die hätte für mich 100 Jahre früher eher gepaßt.

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Glüxklaus kommentierte am 11. Mai 2022 um 08:55

Dieser Passus mit der Ehe kommt mir auch ziemlich absurd vor. Vor hundert Jahren vielleicht, aber in den Siebzigern?

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Lesemone kommentierte am 03. Mai 2022 um 08:51

Die Geschichte hat sich so gut lesen lassen, dass ich leider schon durch bin. Am liebsten würde ich jetzt gleich wissen, wie es weitergeht. Gleich zu Beginn wird wieder deutlich, dass Greta wieder nicht dazu gehört. Renate als Weingräfin, die absolut keine Ahnung davon hat. Das kann man sich mit Blick auf die heutigen Weinköniginnen überhaupt nicht vorstellen, denn die müssen ganz schön viel Ahnung vom Wein haben. Die Beziehung zwischen Robert und Greta ist zwar voller Liebe, aber am Ende merkt Greta, dass Robert überhaupt nicht darüber nachdenkt, was aus ihr wird. Ich fand es sehr gut, dass sie ihm klar gemacht hat, dass sie sich nicht von ihm abhängig machen will. Es war zwar nie ihr Traum, Winzerin zu werden. Aber mit Blick auf ihr Erbe, war es das Beste, was sie lernen konnte. Ich bin sehr gespannt, wie sie sich im nächsten Band schlagen wird. Vermutlich geht sie die im Testament gewünschte Vernunftehe ein. Schlimm fand ich, dass Greta bis zum Schluss immer wieder von allen Hellerts zu spüren bekommen hat, dass sie nicht dazu gehört. Für Matse seh ich auch ziemlich schwarz. Man merkt schnell, in welche Richtung es ihn treibt und das war zu dieser Zeit bestimmt nicht einfach.

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Tara kommentierte am 03. Mai 2022 um 15:26

Schlimm fand ich, dass Greta bis zum Schluss immer wieder von allen Hellerts zu spüren bekommen hat, dass sie nicht dazu gehört.

Das fand ich auch unerträglich. Wie können Menschen nur so sein ? Ich kann mir das gar nicht vorstellen, dass man ein Kind aufnimmt und sich dann so unmenschlich verhält.

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Langeweile kommentierte am 04. Mai 2022 um 08:41

Für Matse sehe ich auch große Probleme,seine Veranlagung war in der damaligen Zeit schwierig und vor allen Dingen bei seinen Eltern.

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Glüxklaus kommentierte am 11. Mai 2022 um 08:57

Da kann man für ihn nur hoffen, dass er sobald wie möglich die Familie verlässt und irgendwohin geht, wo er akzeptiert wird. 

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GaudBretonne kommentierte am 15. Mai 2022 um 09:12

Ich kann mir vorstellen, dass Greta ihr Erbe antritt und Matse zu sich holt.... 
Sie sollte versuchen, Johann hinter Gitter zu bekommen. Er ist für alle Frauen eine Bedrohung. 

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Akelei 56 kommentierte am 05. Mai 2022 um 09:56

Vielleicht kann Matse auf Greta's Weingut einsteigen. Das fände ich richtig gut. Die beiden mögen sich sehr. Als Greta das Haus verlässt sagt ihr nur Matthias neben dem alten Kater Murr Lebwohl. Die Fronten sind verhärtet.

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Akelei 56 kommentierte am 12. Mai 2022 um 11:56

Matse wird als Nachzügler sowieso kaum beachtet.

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Tara kommentierte am 03. Mai 2022 um 15:13

Das Ende lässt wirklich nur ungeduldigst auf den nächsten Band warten.

Freudenberg ist Gretas Vater, wie traurig, dass sie ihn nicht mehr näher kennenlernen konnte. Die Bedingungen in seinem Testament sind wirklich krass, obwohl das Erbe, der Weinberg natürlich eine wahnsinnige Wendung in Gretas Leben bringt.

Der Abschied von Robert trifft Greta auch hart.

Ein Lichtblick scheint Adele zu sein. Sie erscheint mir sehr warmherzig, damit hätte Greta endlich ein Stück Familie, dass sie die ganzen Jahre so sehr vermisst hat.

Ich bin wirklich sehr gespannt, ob Greta in die Bedingungen des Testaments einstimmen wird und hoffe sehr auf ein paar Lichtblicke in ihrem Leben.

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Akelei 56 kommentierte am 05. Mai 2022 um 10:03

So tragisch. Auf dem Weinfest kam es zur Annäherung zum Nachbarn Freudberg. Greta lobt und analysiert den Wein der Konkurrenz. Fritz Freudberg bietet ihr daraufhin eine Stelle an. Greta hat denselben innovativen Verbesserungsvorschlag wie sein Kellermeister Benno.

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Akelei 56 kommentierte am 12. Mai 2022 um 12:08

Hat Greta Piontek das Zeug zur erfolgreichen Jungwinzerin? Kauft sie am Ende das Hellertsche Gut auf? Eine friedliche Koeexistenz erscheint mir unmöglich.

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Glüxklaus kommentierte am 11. Mai 2022 um 08:59

Adele könnte sich als Stütze für Greta erweisen. Sie scheint jedenfalls nett.

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GaudBretonne kommentierte am 15. Mai 2022 um 09:21

"Das Ende lässt wirklich nur ungeduldigst auf den nächsten Band warten."
Das geht mir auch so, obwohl ich eigentlich nicht gerne Bücher lese, die so oberflächlich und schwarz-weiß " gestaltet sind. Zudem war mir fast von Anfang an klar, wer ihr Vater ist. Auch das wurde zu offensichtlich dargestellt....Allerdings ist es wirklich spannend, ob sich Greta aus ihrer Situation retten kann. Teilweise kam man sich beim Lesen vor wie ein Voyeur ....

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Noelas_books kommentierte am 05. Mai 2022 um 10:06

Gestern habe ich das Buch noch bis spät in die Nacht gelesen, weil ich es einfach nicht aus der Hand legen konnte. Und jetzt würde ich am liebsten sofort die Fortsetzung lesen ;-) 

Robert ist erfolgreich mit seiner Band und möchte nach New York gehen. Zwar nicht ohne Greta, aber für sie ist das trotzdem ein Trennungsgrund. Ich kann sie sehr gut verstehen, weil das sein und nicht ihr Weg gewesen wäre. 

Dennoch finde ich das Ende sehr traurig, weil man sehr gut erkennt, wie sehr Robert sie liebt. Gerade durch den Brief wurde das deutlich. 

Ich bin sehr gespannt, wie es in dem nächsten Band weitergeht. Wird sie die Vernunftehe wirklich eingehen? Und wird sie als Winzerin arbeiten oder einen anderen Weg einschlagen? 

 

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Akelei 56 kommentierte am 05. Mai 2022 um 11:11

Innerhalb von ungefähr fünf Jahren Mai 1970 bis Januar 1975 hat sich einiges verändert auf dem Weingut. Die Methoden der Weinlese und Rebenpflege blieben jedoch weitgehend dieselben. Die Rieslaner Reben konnten nach drei Jahren nicht erhalten werden. Morio-Muskat, das nächste Projekt. Die Gewinnspanne soll gesteigert werden. Spätburgunder für die Alte Klosterschänke. Greta telefoniert. Sie erfährt dass sie vom Bürgermeister als neue Weingräfin vorgeschlagen wurde. Doch die neidischen Hellerts zerstören ihre Chance. Greta leidet sehr darunter. Auch in der Schule schikaniert sie der Lehrer mit einer Strafarbeit. Nach der Schule taucht Robert auf. Zudem belästigt Johann Greta. Harald zerschneidet sich die Hand kurz vor dem Wurstmarkt. Er muss ins Krankenhaus. Greta ist nun mit Matse allein auf dem Gut. Sie laden erst den Hänger ab, radeln dann zum Festplatz. Dort läuft alles aus dem Ruder. Robert wurde von einem Talentscout entdeckt. Er tanzt auf der Bühne mit einer fremden Frau. Elfriede versucht sie mit Arbeit abzulenken. An Silvester fahren die Hellerts nach Trier. Detlef und Renate, Lutz und Sabine, Johann und Dagmar, Elfriede und Harald. Matthias nehmen sie mit. Greta bleibt Zuhause. Sie ist bei Lutz eingeladen. Die Silvesterfeier bei ihrem früheren Schulfreund Lutz ist ein Fiasko. Nichts ist wie bisher. Sie fährt mitten in der Nacht zum Grab ihrer Mutter. Am Neujahrsgottesdienst sind auch Fritz und Ilse Freudberg. Sofort giften die Hellerts gegen deren neuen Sportwagen. Keiner ahnt die folgende Katastrophe. Wieder im Weinberg. Harald und Greta: die neuen Silvaner Reben. Er versengt bei der Entsorgung der alten Rebstöcke die Hand. Greta hilft, hat Schlimmeres verhindert. Sie hatte vorgeschlagen, das Holz zu häckseln. Harald blieb stur. Ein Brief vom Notar kommt. Greta zieht um.

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Kristall86 kommentierte am 08. Mai 2022 um 15:11

Na das war ja mal ein gekonntes Ende bei dem man Lust auf den nächsten Band erhält. Es war zwar viel Input und hier und da musste man sich erstmal sammeln um alles zu begreifen aber dennoch  passte es. Ein wenig Spannung, ein wenig Dramatik und eben die ein und andere Familienstory die mehr als überrascht. Die Liebe zwischen Robert und Greta kommt auch noch zum Zug aber, ein ABER wird da wohl auch noch kommen, da bin ich mir sicher. Auch wenn alles sehr romantisch ist/war zwischen den beiden...ich bin gespannt was da nich kommen mag. Jetzt heißt es warten! Die Rezi folgt in kürze!

 

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Glüxklaus kommentierte am 11. Mai 2022 um 09:01

Da kann noch sehr viel kommen. Greta hat ja noch zwei Bände Zeit....

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AnneMF kommentierte am 09. Mai 2022 um 15:49

Der Bürgermeister des Ortes möchte die Weingräfin küren. Greta glaubt das sie es wird. Dann wurde es aber Renate, weil sie ja nicht deren Familienname trug.  Greta fühlt sich immer mehr gefangen in einem Familiensystem.  Greta trennt sich von Robert, weil er nach New York geht mit seiner Band. Robert liebt sie sehr ihre Beziehung macht mich beim lesen so mitfühlend, wenn ich zurückdenke an eigene Erlebnisse. Sein Flehen doch mit nach Amerika zu kommen, erwiderte sie meines Erachtens nach sehr unfreundlich. Er wäre nie ihre Zukunft gewesen. Dabei war er doch der Einzige Lichtblick in ihrem Leben gewesen.

Jetzt taucht diese Erbenermittlung von Freudberg auf. Das hatte ich bei ihm schon im ersten Abschnitt so gedacht. Die Bedingung darin ist echt grotesk. Ich glaube nicht, dass das Greta tun wird. Will sie denn wirklich ihre Träume für eine Vernunftehe aufgeben. Das glaube ich nicht. Bin gespannt auf die Fortsetzung. 

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Pitty318 kommentierte am 15. Mai 2022 um 07:48

Ich habe in den Klappentext von Band 2 gelinst und weiß wie es weitergeht. Hihi ;-) Hast Du wahrscheinlich beim Einstellen der Rezension auch schon gemacht?

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Lelu kommentierte am 19. Mai 2022 um 20:03

Im Klappentext des ersten Bandes steht ja schon, dass es die Handlung bis nach New York schafft, ob mit Greta wird zwar nicht gesagt, aber davon gehe ich ein bisschen aus... Damit ist ja auch schon viel verraten ;-)

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Chapialis kommentierte am 10. Mai 2022 um 08:36

Im dritten Abschnitt passiert auch noch einmal sehr viel und mir ist der vorläufige Abschied von Greta sehr schwer gefallen...nun heißt es warten auf Teil 2. Ich kann es kaum erwarten. 

Irgendwie hatte ich ja schon so eine Vorahnung, dass Fritz Freudberg Gretas Vater ist und aufgrund des Titels hat man natürlich auch mit einem Erbe gerechnet, aber dass sie das ganze Gut erbt, damit hatte ich nicht unbedingt gerechnet, vor allem nicht mit den drei Bedingungen. Die Reaktion der Hellerts war ja vorauszusehen. Acuh hier hat Greta wieder echte Größe bewiesen. Dass sie und Robert so auseinandergegangen sind, finde ich sehr schade und so ganz habe ich die Hoffnung auf ein Happy-End für die beiden noch nicht aufgegeben...allerdings erschweren das natürlich die Erb-Bedingungen. Es freut mich sehr für Greta, das sie nun immerhin eine Großmutte und somit endlich ein Stück echte Familie hat. Zumal Adela Freudberg bisher einen sehr angenehmen Eindruck auf mich macht. Dass sie ihren Vater nun so verloren hat, muss ein zusätzlicher Schock gewesen sein...zumal sie jahrelang in der Nachbarschaft nebeneinander gelebt haben. 

Tja, wir würde ich in ihrer Situation entscheiden? Sehr schwer zu sagen. Nach wie vor, wünsche ich Greta ihr großes Glück mit Robert, denn das ist ihre wahre Liebe. Ich bin so so sehr gespannt, auf die weiteren beiden Teile. 

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Glüxklaus kommentierte am 11. Mai 2022 um 09:17

So, ich bin dann auch durch. Was für ein Ende! Was für eine merkwürdige Bedingung! Freudenberg wollte das Beste für sein Gut und seinen Wein, aber dabei kann man doch die Menschen nicht vergessen. Für Greta ist das ein Ausweg. Aber ist es wirklich das Richtige? Eigentlich gehört Gretas Leidenschaft ja auch nicht dem Wein, sondern der Bildung, dem Lesen, dem Lernen....Schwierig, schwierig....

Ich bin ja auch nicht völlig überzeugt von Robert. Er agiert mir oft zu rücksichtslos und unbedacht. Ja, er hat es auch nicht leicht. Trotzdem hätte er vielleicht oft noch stärker Stellung beziehen können. Er wirkt manchmal so halbherzig. Nicht, was die Musik betrifft, aber wenn es um Greta und seine Familie geht, schon. Ich habe nicht das Gefühl, dass es sich für Greta jetzt lohnen würde, alles für Robert aufzugeben..

Der Roman lässt sich wirklich wunderbar leicht und locker lesen. Keine große Literatur, dafür ist vieles zu plakativ, die Figuren oft zu klischeehaft, aber einfach nette Unterhaltung. Ich könnte durchaus gleich weiterlesen.

Den Titel finde ich ja leider nicht so gelungen. Das Erbe, wenn es wortwörtlich genommen wird, spielt erst recht spät eine Rolle. Selber wüsste ich allerdings auch keinen besseren Titel ;-).

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GaudBretonne kommentierte am 15. Mai 2022 um 09:31

Ich teile deine Einschätzung zu Robert!  Er ist m.E. die einzige Figur, die nicht ins "Gut-böse-Schema" passt. 

"Der Roman lässt sich wirklich wunderbar leicht und locker lesen. Keine große Literatur, dafür ist vieles zu plakativ, die Figuren oft zu klischeehaft, aber einfach nette Unterhaltung. Ich könnte durchaus gleich weiterlesen."  
- Das sehe ich ebenfalls so!  Plakativ trifft es. Daher mochte ich auch die vielen "Zeichen der 70er" nicht, die wie eine Produktplatzierung wirkten....

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Lelu kommentierte am 20. Mai 2022 um 00:33

Wenn man Gretas Begabung für den Weinanbau, die Noten etc. bedenkt, hat, dann passt der Titel ganz gut, dann dreht sich der halbe Roman um ihr Erbe ;-)

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MsChili kommentierte am 14. Mai 2022 um 23:59

Ich habe eben den Abschnitt beendet und muss noch meine Gedanken sortieren, werde also wohl morgen auaführlicher schreiben.
Auf jeden Fall merkt man spätestens am Ende, das es sich um eine Reihe handelt.

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Lelu kommentierte am 19. Mai 2022 um 16:12

Stimmt, vielleicht liegt es daran, dass der Roman nicht überzeugen kann. Allein besitzt er keine Tiefe und nur wenig Spannung. Vielleicht entwickelt sich das noch. Für mich allerdings nicht...

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Lelu kommentierte am 19. Mai 2022 um 16:09

Viele Überraschungen hat auch der letzte Teil nicht mehr bereit gehalten. Ein paar Beispiele dafür, wie ungerecht Frauen früher (und bis heute) behandelt werden und dann das unvermeidliche: die wenig überraschende Enthüllung, dass Freudberg Gretas Vater ist.

Wenn man Gretas teils hart erarbeitete, teils intuitive Begabung für die Arbeit auf einem Weingut als ihr Erbe betrachtet, dann macht der Titel immerhin Sinn, ansonsten wird ja nicht einmal so richtig in Gänze der Umfang ihres materiellen Erbes auch nur angesprochen. Wie sie es erlangt finde ich schon arg konstruiert, gibt den Autorinnen aber die Freiheit, Greta in die Freiheit zu entlassen und nicht an das Freudbergsche Weingut zu fesseln. Die Bedingung der Heirat, um das Erbe zu erhalten, finde ich allerdings ziemlich dämlich. Als hätte es eine Verpflichtung, den Kellermeister auf jeden Fall zu behalten, vielleicht auch als Partner oder stimmberechtigter Verwalter einzusetzen, bis Greta heiratet, nicht auch getan (so wie Adela ja auch Wohnrecht zugesprochen bekommt). Vielleicht mache ich mir ja auch ein falsches Bild und Greta braucht tatsächlich diesen Ehemann, um als Winzerin bestehen zu können, aber für mich ist das nur eine weitere Hintertür, um Greta einen eleganten Weg offenzuhalten, um nicht auf dem Hof verbleiben zu müssen.

In Kürze: Man konnte den Roman gut lesen, er hat auf eine gewisse Art auch unterhalten, aber ich mochte ihn nicht trotzdem nicht wirklich. Dafür hat es den Figuren und der Handlung einfach zu viel an Tiefe und dem Roman insgesamt an Spannung oder Originalität gefehlt.

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