Leserunde

Leserunde zu "Invisible" (Ursula Poznanski, Arno Strobel)

Invisible
von Ursula Poznanski Arno Strobel

Bewerbungsphase: 29.03. - 12.04.

Beginn der Leserunde: 19.04. (Ende: 10.05.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir 20 Freiexemplare von "Invisible" (Ursula Poznanski, Arno Strobel) zur Verfügung.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch. 

ÜBER DAS BUCH:

Du bist so wütend auf ihn. Du hasst diesen Menschen mehr als alles auf der Welt - obwohl du ihn gar nicht kennst. Und dann schlägst du zu...

Eine Serie von grauenvollen Morden gibt den Hamburger Kriminalkommissaren Nina Salomon und Daniel Buchholz Rätsel auf: Einem Patienten wird während einer OP ins Herz gestochen, ein Mann totgeschlagen, ein anderer niedergemetzelt...Die Täter sind schnell gefasst. Nur ihre Motive sind völlig unbegreiflich, denn keiner von ihnen hat sein Opfer gekannt. Das einzige, was sie verbindet: Die unermessliche Wut auf das Opfer. Und dass sie nicht wussten, was über sie kam. 
Kann es sein, dass sie manipuliert wurden? Aber von wem und vor allem: wie?
Was Salomon und Buchholz schließlich aufdecken, wirft ein ganz neues Licht auf die Dinge, die unser Leben so bequem machen...

ÜBER DIE AUTOREN:

Arno Strobel, 1962 in Saarlouis geboren, studierte Informationstechnologie und arbeitete lange bei einer großen deutschen Bank in Luxemburg. Im Alter von fast vierzig Jahren begann er mit dem Schreiben von Kurzgeschichten, die er in Internetforen veröffentlichte, bevor er sich an seinen ersten Roman heranwagte. Mit seinen Psychothrillern erklomm Strobel die Bestsellerlisten. Gemeinsam mit Ursula Poznanski schrieb er für Wunderlich "Fremd" und "Anonym". Arno Strobel lebt in der Nähe von Trier.

Ursula Poznanski wurde 1968 in Wien geboren. Sie war als Journalistin für medizinische Zeitschriften tätig. Nach dem fulminanten Erfolg ihrer Jugendbücher "Erebos" und "Saeculum" landete sie bereits mit ihrem ersten Thriller "Fünf" auf den Bestsellerlisten. Bei Wunderlich folgten "Blinde Vögel", "Stimmen" und "Schatten"; gemeinsam mit Arno Strobel "Fremd" und "Anonym". Inzwischen widmet sich Ursula Poznanski ganz dem Schreiben. Sie lebt mit ihrer Familie im Süden von Wien.

10.05.2018

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 243 bis Ende

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 243 bis Ende
MeinSchreibtagebuch kommentierte am 24. April 2018 um 16:27

Und schon ist das Buch fertig gelesen. Das ging ganz schön flott :)

Das Ende hat mir sehr gut gefallen, da es ziemlich spannungsgeladen war. Die Action, welche mir in den vorherigen Leseabschnitten gefehlt hat, war nun hier vorhanden. Es gab viele Überraschungen, zum Beispiel stellte sich heraus, dass Philipp doch nicht so nett ist, wie anfangs gedacht und er Nina nur aushorchen sollte. Er scheint seinen Job echt zu lieben, das merkt man. Allerdings wusste ich schon schnell, dass da etwas faul ist. 

Auch wurde endlich die eigentliche Täterin gefasst - ich hätte damit nie gerechnet. Aber die Auflösung war sehr gut und ich konnte es ihr gut abnehmen. Sie selbst scheint sich noch nicht einmal zu schämen, sondern gibt frei zu, diese Taten begangen zu haben. Es ist schon erstaunlich, wie viele Jahre sie gebraucht hat, um den Tod ihres Sohnes zu rächen. Und sie ist zu einem erstaunlichen Computerprofi herangewachsen - das würde ich Ehrgeiz und Intelligenz nennen.

Den kleinen Abschnitt, welcher von Jens handelt, mochte ich total gerne. Man konnte richtig spüren, wie schrecklich es ihm ergangen sein muss und obwohl die Taten der Mutter unverzeihlich sind, konnte man sie dennoch zu einem bestimmten Punkt verstehen. 

Dennoch habe ich einen kleinen Kritikpunkt, denn ich fand die Stimmung im Team etwas übertrieben. Klar hat man am Ende gesehen, dass Frau Rauch auch hier ihre Finger im Spiel hatte, aber trotzdem fand ich es etwas überspitzt. Es mag ja sein, dass sie solch eine "Macht hat", aber diese sollte man so nicht noch einmal verdeutlichen. Dazu gehört auch der gewaltige Wutausbuch von Pia. 

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zigontke kommentierte am 26. April 2018 um 16:12

Das Kapitel über Jens war wirklich sehr bewegend. Der Junge hat einem sehr leid getan.

Ich fande auch das die Stimmung im Team etwas zu überspitzt dargestellt wurde. Es waren ja wirklich alle gereizt und anscheinend wurde das gesamte Team beeinflusst. Besser hätte ich es gefunden wenn es wirklich nur gezielt bei einer Person eingesetzt worden wäre. Und bei Pia hab ich mir das schon sehr viel eher gedacht. Da war es schon sehr offensichtlich.

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dj79 kommentierte am 25. April 2018 um 16:02

Ich habe gerade den dritten Leseabschnitt angefangen und es drängt sich mir ein „kranker“ Gedanke auf, den ich unbedingt mit Euch teilen muss.

Diese Nachrichten von Isabell, auch die ganze Story um Isabell stört ungemein den Lesefluss der Ermittlungen. Diese gelogene Schwangerschaft passt auch irgendwie nicht so recht ins Gesamtbild. Auch Daniel und Nina sind extrem genervt durch diese ständigen übertriebenen Statements von Isabell.

Ich vermute, dass auch Isabell ein potenzielles Opfer ist und dass unsere Ermittler die Täter werden sollen. Das würde bedeuten, jemand anderes streut im Namen von Isabell die irren Nachrichten.

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stefanb kommentierte am 25. April 2018 um 19:40

Daniel fragt sich ja schon, warum er so aggressiv ist. Kann schon sein, dass du Recht hast. Aber wir erfahren hier auch einige Informationen zu unseren Ermittlern. Auch in Bezug auf Nina und Philipp. Vielleicht werden wir ja auf eine falsche Fährte geführt?
Es bleibt spannend :)

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dj79 kommentierte am 25. April 2018 um 23:21

Oh, Gott sei Dank, ganz so schlimm ist es nicht, aber die Richtung ist auch nicht ganz falsch.

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santina antwortete am 05. Mai 2018 um 20:41

Dass die Ermittler zu Tätern werden sollen, dachte ich jetzt nicht, aber dass die Nachrichten fingiert sein könnten, der Gedanke kam mir auch schon. 

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dj79 kommentierte am 25. April 2018 um 23:42

Das Ende war nochmal richtig gut. Nach und nach konnten Daniel und Nina Verbindungen zwischen den Opfern herstellen. Basis dafür war allerdings ein verbotener Alleingang von Nina. Manchmal muss man halt kreativ sein. Jetzt konnten die Ermittlungen gezielt weitergehen. Verhältnismäßig schnell hat sich dann die ganze „Verschwörung“ aufgelöst.

Ich war schon länger davon überzeugt, dass hier jemand mit gefälschten Nachrichten über das Internet, Leute so lange nervt, bis sie explodieren. Ich konnte mir nur nicht richtig vorstellen, wie man das umsetzen soll. Die Erklärung, die von der Täterin (ich war von einem Täter ausgegangen) geliefert wird, erscheint mir sehr plausibel. Einige Details waren mir schon vorher bekannt, z. B. das Programm, das aus wenigen Daten Rückschlüsse auf Hautfarbe und viele andere Eigenschaften einer Person ziehen kann.

Um die Ermittler auf Abstand zu halten, wurden auch sie von der Täterin negativ beeinflusst. Als sich die aufgebaute Spannung entlädt, kommt es zum Showdown, obwohl es kurz zuvor schon fast romantisch war. 

 

 

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zigontke kommentierte am 26. April 2018 um 12:01

Ich habe den letzten Leseabschnitt jetzt auch beendet. Ich finde das Buch hat sich sehr gut und schnell lesen lassen. Ich kam immer wieder schnell in den Lesefluss und war gespannt wie sich alles auflösen wird.

 

Und das Ende hat mich wirklich überrascht. Mit dieser Lösung hätte ich überhaupt nicht gerechnet. Das ausgerechnet Susanne Rauch die Täterin ist war mir nicht klar. Aber als man dann die Geschichte über ihren Sohn gehört hat, passte dann alles zusammen. Die Idee dieses „Big Data“ fand ich interessant. und es ist ja wirklich so das mittlerweile Firmen ganz gezielt triggern oder Daten von einem sammeln. Interessante Theorie das man auch soweit gehen und Menschen über Dritte töten kann.

 

Das Kapitel aus Jens Sicht war sehr bewegend und traurig. Der arme Junge hat so etwas wirklich nicht verdient. Und seine Mutter hat sich sehr für ihn eingesetzt. Leider war alles zu spät.

 

Ich hätte mir aber schon gewünscht das man der Lösung, zumindest im Ansatz, doch etwas eher näher kommt. Im letzten Drittel war dann alles zu abrupt, fand ich. Lange Zeit tappte man ja nur im Dunkeln. Und auch die Tatsache das Susanne Rauch alle im Team manipuliert hat war doch etwas überzogen. Bei ein oder zweien aus dem Team hätte ich das noch verstanden, aber nicht bei allen.

 

Und die Sache mit Isabell ist ja auch noch nicht überstanden. Damit wird es bestimmt im nächsten Teil weitergehen. Das sie Nina so bedroht ist wirklich krass.

Die Szene zum Schluss mit Pia hätte es nicht gebraucht. Ich an Nina’s oder Daniel’s Stelle hätte das Konsequenzen gehabt. Wenn man mit jemanden auf eine Waffe zielt ist das schon heftig. Gerade wenn man manipuliert wurde. Das ganze könnte dann ja nochmal passieren.

 

Alles in allem fand ich das Buch aber wieder sehr spannend und ich mag auch die beiden Komissare sehr gerne.

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Erdbeerfrau kommentierte am 26. April 2018 um 14:44

Ich habe mein Buch auch recht zügig zu Ende gelesen und stimme dir in den genannten Punkten zu. Auch ich fand das Kapitel über Jens sehr bewegend und traurig. Eigentlich war ich fast schon schockiert darüber, wie grausam Kinder sein können. Dieses Kapitel und das "bin data" Thema, sind die Bereiche, die mich nach dem Beenden des Buches noch weiter beschäftigt haben. 

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Petzi_Maus kommentierte am 06. Mai 2018 um 19:33

Ich finde auch, dass es den Teil um Pia nicht gebraucht hätte. Ebenso den plötzlich stillen anderen Kollegen (Name entfallen)

Oder war das Beeinflussung der Autoren? Weil immer, wenn ich über Pia gelesen habe, bin ich aggressiv geworden, weil das so eine doofe Kuh ist ;)

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Erdbeerfrau kommentierte am 26. April 2018 um 14:53

Es war spannend bis zum Schluss. Auch, wenn ich beim dritten Abschnitt irgendwann dachte, soviele Seite habe ich nicht mehr zu lesen, wo bleibt denn so langsam die Auflösung. Zum Schluss überschlugen sich die Hinweise/Ereignisse , sodass man der Auflösung doch näher kam.

Ich habe das Buch gerne gelesen und warte gespannt, ob es noch einen weiteren Teil mit dem Ermittlerduo Salomon/Buchholz gibt, denn das Ende ließ ja noch vieles offen, was deren persönliche/private Beziehung betraf. 

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Petzi_Maus kommentierte am 06. Mai 2018 um 19:34

Ich bin auch gespannt, ob aus Daniel und Nina ein Liebenspaar wird. Abgezeichnet hätte sich da ja was... Und mir gefallen die beiden auch sehr gut zusammen; ich finde sie passen perfekt zueinander! (sowohl beruflich, als auch privat)

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anna1965 kommentierte am 29. April 2018 um 18:35

Der letzte Abschnitt war sehr spannend. Frau Rauch hatte ich gar nicht als Täterin auf dem Schirm. Das Kapitel über Jens fand ich auch sehr traurig. Wenn ich überlege, was mit Big Data möglich ist, dann hoffe ich, dass das wirklich nur im Roman geht. Ansonsten kann einem ja Angst und Bange werden. Das Ende des Buches schreit förmlich nach einer Fortsetzung. Zwischen Daniel und Nina entwickelt sich bestimmt noch was.

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zigontke kommentierte am 05. Mai 2018 um 11:23

Das Kapitel über jens war wirklich sehr traurig. Und das es seine Mutter, die ja wirklich für ihren Jungen gekämpft hat, zerstört hat kann ich auch verstehen.

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pajo47 kommentierte am 30. April 2018 um 12:16

Großes Finale. Es erfolgt die große Auflösung. Poznanski und Strobel ist es gelungen, den Verdacht so lange wie möglich zu verschleiern. Soll heißen: Auf die Täterin, die alles von außen gesteuert hat, war ich nicht gekommen.

Auch das Klima im Team wird bereinigt, wobei es im Zusammenhang mit Pia nochmal eine krasse Situation gibt, die ich allerdings etwas überzeichnet finde. 

Auch die Frage bezüglich Jens, ob es Mord oder Selbstmord war, wird geklärt. Dabei wird deutlich, dass die Gründe für die ganze Entwicklung in der Vergangenheit in Jens' Familie liegen.

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moni13 kommentierte am 30. April 2018 um 16:01

Das Susanne Rauch die Täterin ist, hat mich sehr überrascht. Ihr Sohn Jens hat ja wirklich viel leiden müssen, was leider auch in der Realität oft vorkommt. Man sieht auch, was man mit Internet (Big-Data) alles machen kann. Wer weiss, was uns noch mit unseren Daten bevorsteht...

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JosefineS kommentierte am 02. Mai 2018 um 07:19

Mich lässt der Dritte Abschnitt also das Ende schon sehr traurig zurück. Der Hintergrund von Jens Rauchs Selbstmord und ein ausschnitt aus dem alltag eines gequälten Kindes, ist in doppelter Sicht hart, denn ich weiß wie es ist von Klassenkameraden erniedrigt zu werden und bin selbst mittlerweile Mutter. Das kann einem nicht am Herzen vorbei gehen. Dennoch bin ich auch sehr glücklich denn diesesmal ist es ein sehr gelungenes Buch! Wir haben uns nicht im irrsinn der Morde verloren und das Ende wirkte diesmal auch nicht wie aus dem Hut gezogen. Wie schon gesagt hat mir die nebenstory sehr gefallen und auch das Ende das Pia durch gedreht ist, fand ich noch mal gut. Das Daniel selbst manipuliert wird war ab einem gewissen punkt klar aber wer seiner schwangeren freundin wein nachschenkt merkt wahrscheinlich auch nicht das er anfängt in das eigene Profil seines Bevölkerungs aufrufes zu passen. Was wäre aber ein gutes Buch ohne das wir die Richtung erahnen und uns über unsere ermittlerischen Fähigkeiten freuen dürften? Im letzten Abschnitt hatte die story auf mich auch wirklich eine Sog Wirkung. Das Phillip was im schilde führt war auch zu erahnen aber das er gegen Nina ermittelt, fand ich dann doch überraschend. Das Arendt sie dann rettet ging mir fast etwas zu schnell, ich hätte Nina und uns doch gern etwas länger in Atem gehalten. Eine Frage hab ich dann noch: Werden die jetzt ein Paar? War das die unausgesprochene Frage und die unausgesprochene Antwort? Ich steh ja bei Beziehungen immer auf dem Schlauch aber ich werd dann wohl das nächste Buch lesen müssen. Wenn es so ist erinnert es mich aber stark an Wenniger/ Kaspary.

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sjule kommentierte am 02. Mai 2018 um 20:41

Drin letzten Eindruck mit der Beziehung hatte ich auch und ich musste auch an die beiden denken ;) 

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sjule kommentierte am 02. Mai 2018 um 20:41

Drin letzten Eindruck mit der Beziehung hatte ich auch und ich musste auch an die beiden denken ;) 

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JosefineS kommentierte am 02. Mai 2018 um 21:56

Ahhhh also ging es nicht nur mir so. Danke dir. Da bin ich jetzt beruhigt, ich dachte schon ich stand wieder auf dem Schlauch und hab was verpasst ;D

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santina antwortete am 05. Mai 2018 um 21:29

Die unausgesprochene Frage und Antwort haben mich auch mit einem Fragezeichen im Kopf zurückgelassen. Und auch ich musste direkt an Wenniger und Kaspary denken.

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JosefineS kommentierte am 05. Mai 2018 um 22:42

Na da sind wir mal gespannt was und im nächsten Buch erwartet :)

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Erdbeerfrau kommentierte am 04. Mai 2018 um 20:53

Die Geschichte über Jens hat mich auch wirklich sehr berührt und ist auch der Teil der Geschichte, der am deutlichsten und längsten bei mir nach wirkt.

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JosefineS kommentierte am 04. Mai 2018 um 21:39

Ja sehr bewegende traurige Hintergründe.

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sjule kommentierte am 02. Mai 2018 um 20:47

Ich bin dann auch durch und muss sagen, es ging auf einmal ganz flot, als sie den Hinweis raushatten. 

Das zeigt gute Polizeiarbeit, doch konnte mich das Ende bei "Anonym " mehr und länger packen. 

 

DAs Thema "Big Data" ist wirklich spannend und passt auch ein wenig zu dem vorherigen Thema von "Anonym" . Komisch fand ich dass es natürlich auch Daniel erwischt hat, was einiges erklärt und Pia. Gerade die Szene mit Pia fand ich too much und vorhersehbar, auch gerade, weil Daniel es ohne Konsequenzen lassen will. Solch ein Verhalten und gerade mit einer Waffe ist gefährlich in so einem Amt. Gerade von ihm hätte ich härtere Masnahmen erwartet. 

 

Das Kapitel durch Jens Sicht zu dem Mobbing damals ist krass und eindrücklich geschrieben. So etwas berührt mich immer sehr und ich bin froh, dass es in meinem Jahrgang (soweit ich weiß) nie ausgeartet ist. Kinder können gräßlich sein. 

Alles in allem ein guter Krimi / Thriller , doch "Anonym" war stärker.

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dj79 kommentierte am 03. Mai 2018 um 11:00

In dieser ganzen Aufregung zum Ende hin, als ich nur noch der Auflösung entgegenfieberte, ist mir eine Information verloren gegangen oder vielleicht gab es sie auch nicht. Könnt ihr mir sagen, wer nun wirklich Daniels Wagen zerkratzt hat? Es gab ja einen Verdächtigen im Team. Oder hat das auch Frau Rauch gemacht, um einen weiteren Trigger zu setzen?

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Erdbeerfrau kommentierte am 04. Mai 2018 um 20:51

Ganz offensichtlich würde das Autoproblem nicht mehr aufgeklärt, glaube ich. Denn sonst hätte ich es auch überlesen. Meiner Meinung nach war das auch getriggert von der Frau Rauch.

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zigontke kommentierte am 05. Mai 2018 um 11:21

Stimmt, das wurde gar nicht aufgeklärt. Kann es vielleicht auch Isabell gewesen sein?

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sjule kommentierte am 05. Mai 2018 um 15:48

Ich muss sagen ich habe auf Pia getippt :D 

 

Und auch die Frage, wieso Christian so kränklich aussieht ? 

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santina antwortete am 05. Mai 2018 um 20:39

Du meinst Christoph, oder? Zum Ende von Kapitel 40 dachte Daniel "an Jannings Depressionen", das war dann wohl die Erklärung.

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Petzi_Maus kommentierte am 06. Mai 2018 um 20:01

Hm stimmt, wer nun tatsächlich Daniel's Auto zerkratzt hat, wurde gar nicht aufgeklärt...

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santina kommentierte am 05. Mai 2018 um 20:52

Meine letzte Meinung über Philipp hat sich also bestätigt.

Der Fall an sich hat jetzt zwar keine überraschende Wendung gebracht, schließlich war damit zu rechnen, dass jemand Menschen manipuliert, aber die Zusammenhänge waren gut konstruiert. 

Diese Person spricht am Ende davon, dass die Zeit knapp geworden ist, dafür habe ich keinen Grund gefunden. Wäre sie totkrank, hätte ich die Aussage verstanden.

Dass die Autoren am Ende ein Kapitel der eigentlichen Ursache aller Taten widmen, fand ich sehr gut, da hat sich vieles von selbst erklärt. 

Am Ende hat mir ein Abschluss zu Gregor, Niklas und Paul gefehlt. Ich hatte erwartet, dass auch sie sterben oder zumindest noch "Nachwirkungen" spüren.

Und warum Einfluss auf das Ermittlerteam genommen wurde, habe ich so auch nicht verstanden. Sollten sie so vor Wut zerfressen sein, dass sie nicht richtig ermittlen? Und wenn es einiger Zeit bedarf, um Menschen zu beeinflussen, wieso war das bei den Ermittlern so kurzfristig möglich?

Die Idee dazu war sicher ungewöhnlich, aber für mich eben nicht logisch. 

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santina korrigierte am 05. Mai 2018 um 21:30

Eine weitere Frage, die ich zwischenzeitlich im Kopf hatte, ist mir wieder eingefallen: Wer hat Nina denn nun angeschwärzt?

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santina kommentierte am 05. Mai 2018 um 21:54

Und noch was, mich hätte interessiert, was die Chefin über Hanke herausgefunden hat. 

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Petzi_Maus kommentierte am 06. Mai 2018 um 20:05

Stimmt, alles gute Fragen, die auch nicht geklärt wurden (ebenso wie das zerkratzte Auto)

Und was ich nicht ganz verstanden habe. Susanne Rauch wurde ja niedergeschlagen und fast getötet - war das tatsächlich Patrick Reese? Das heißt, ER musste ja schon gewusst haben, wer der Täter (also: die Täterin) war?
Aber im römischen Kapitel steht doch noch, dass er eine SMS vom Ziegenbart bekommt und sich mit ihm trifft, und ihn dort dann ausschalten will... 

Diesen Teil hab ich nicht so ganz verstanden....

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Erdbeerfrau kommentierte am 07. Mai 2018 um 20:32

Stimmt, jetzt wo du es erwähnst ..... das würde auch nicht erklärt. Aber vielleicht ist es auch manchmal unnötig alles zu erklären. Vielleicht sind das auch die Punkte, die im nächsten Buch wieder aufgenommen werden ..... für eine neue Geschichte.

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Petzi_Maus kommentierte am 06. Mai 2018 um 19:26

Also hat doch was mit Philipp nicht gestimmt. Er war vom Innenministerium und wollte Nina auflaufen lassen wegen ihrer Alleingänge. Ich hab sie total verstanden, dass sie sich extrems verletzt gefühlt hatte. Schließlich dachte sie, er ist ein Kollege, auf den sie sich in jeder Situation verlassen kann!

Die Auflösung des Täters (bzw. der Täterin) ist mir dann auch gegen Ende gekommen. Dass es die Mutter von Jens Rauch war, Susanne Rauch. Die Hinweise gegen Schluss waren dann schon eindeutig.
Jens Rauch hatte aber auch wirklich eine furchtbare Kindheit, und niemand hat seine Sorgen und Ängste ernst genommen. Weil man kann ja nichts gegen ein Senatoren-Kind sagen *GRML*

Und die Einschübe mit den römischen Ziffern waren aus Sicht von Patrick Reese. Der Jens damals so gequält hat. Ich dachte mir ja schon, dass er was Schlimmes auf dem Kerbholz hatte.

Aber dass Susanne Rauch fremde Menschen dazu gebracht hat, die Morde zu begehen - noch dazu 'nur' als ehemalige Datenbankadministratorin bei einer Versicherung - war mir ein bisschen zu weit hergeholt. Außerdem kann ich mir nicht so ganz vorstellen, dass das wirklich möglich ist?! Jemanden so weit zu beeinflussen, dass er gewisse Dinge macht, vielleicht. Aber einen MORD zu begehen?! Und dann hatte sie ja noch dazu so extrem viele Täter - so viele äußerst gewaltbereite Menschen in Hamburg kann es doch gar nicht geben?!
Und die Aggressionen im Polizei-Team. Nur Nina nicht, da ihr Laptop schon länger kaputt war....
Trotdem war das Buch extremst spannend zu lesen, und ich glaube soo schnell hatte ich noch nie ein Buch durch ;)

Das Ende mit Isabell hat mich nicht so ganz zufrieden gestellt. Sie schreibt ja Nina immer noch böse Droh-SMS. Wird sie im Folgeband wieder eine tragende Rolle haben??

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 243 bis Ende
Snoopyhamm kommentierte am 07. Mai 2018 um 22:00

Finde das Kapitel über Jens sehr gelungen, es ist sehr detaliert geschildert wie es ihm in der Schule erging. Sehr traurig, dass man den Selbstmord nicht verhindern konnte. Die Situation zwischen Nina und Philipp wurde aufgeklärt, er war nur als Spitzel in ihrer Abteilung um Nina ans Bein zu pinkeln. Zum Glück steht Ninas Vorgesetzte hinter Nina und kann verhindern, dass Philipp Details weitergeben kann weil sie gegen Philipp was in der Hand hat. Isabell tyranisiert Nina mit Nachrichten, weil Isabell glaubt Daniel hat sie wegen Nina verlassen. Daniel stellt nochmal alles klar mit Isabell. Fande es sehr gelungen geschrieben. 

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 243 bis Ende
ozeanly kommentierte am 08. Mai 2018 um 10:14

Ich habe es nun auch geschafft den letzten Leseabschnitt zu beenden.

Dieser Teil hat mir gut gefallen. Wobei ich bei dem Ende nicht ganz überrascht war. Als die beiden Ermittler herausgefunden haben, wer die beiden ITler aus der alten Klasse sind. Da habe ich mir schon gedacht: Das wäre jetzt zu einfach. Als sie dann auf dem Weg von Fr. Rauchs Haus waren, da habe ich mir schon gewünscht, dass sie alles inziniert hat - eine gute Auflösung finde ich. Obwohl ich mich echt wundere, ob sowas in der Realität öglich wäre, eine 'einfache' IT-Dame, die solchen bewirken kann. Wäre auf jedenfall sehr unheimlich.

Das Ende mit dem Rückblick auf die Vergangenheit hat mir gut gefallen, auch wenn es sehr grausam war. Genauso gut fand ich den Vorfall mit Nina und Pia. Da blieb selbst nach der Auflösung das Buch noch spannend.

Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Ich glaube aber, dass ich im Nachhinein den ersten Band etwas besser fand. :)