Leserunde

Leserunde zu "Jane Austen und die Kunst der Worte" (Catherine Bell)

Jane Austen und die Kunst der Worte -

Jane Austen und die Kunst der Worte
von Catherine Bell

Bewerbungsphase: 11.11. - 25.11.

Beginn der Leserunde: 02.12. (Ende: 23.12.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir – mit freundlicher Unterstützung des Aufbau Verlags – 20 Freiexemplare von "Jane Austen und die Kunst der Worte" (Catherine Bell) zur Verfügung. Eine Leseprobe findet ihr hier.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch.

ÜBER DAS BUCH:

„Mein Mut wächst mit jedem Versuch, mich einzuschüchtern.“ Jane Austen.

Steventon, 1795. Die aufgeweckte Pfarrerstochter Jane möchte nur eines: schreiben. Mit tintenverschmierten Händen durchwacht sie die Nächte und begibt sich in die Welt ihrer Heldinnen. Doch ihre Schwester Cass ist verlobt, und Jane schwant, dass ihre Mutter ganz ähnliche Pläne für ihre Zukunft schmiedet. Nur sind Jane die jungen Kerle aus dem Ort alle einerlei, bestenfalls geben sie akzeptable Tanzpartner auf den von ihr heiß geliebten Bällen ab – bis der belesene Wirbelwind Tom Lefroy aufkreuzt. Janes Herz aber muss immer wieder Enttäuschungen ertragen. Umso unermüdlicher kämpft sie für ihren größten Traum: einen Roman zu veröffentlichen.  

Pfarrerstochter, Schriftstellerin, Ausnahmetalent – Der Roman über das Leben von Jane Austen  

ÜBER DIE AUTORIN:

Unter dem Namen Catherine Bell taucht die Autorin und Journalistin Kerstin Sgonina in das Leben interessanter Frauen ein. Jane Austen liebt sie, seit sie deren Gesamtwerk in frühsommerlicher Hitze auf einem Berliner Balkon verschlang, ohne die stickige Luft, das Rattern der U-Bahn und den vorüberströmenden Verkehr zu bemerken. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Brandenburg und versucht, der dortigen Erde jedes Jahr aufs Neue einen englischen Cottage Garden abzutrotzen – mit bescheidenem Erfolg.

25.12.2021

Thema: Lektüre, Teil ll; Seite 127 bis 251

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Muschelschubser kommentierte am 05. Dezember 2021 um 18:09

So, dann starte ich mal mit Teil II.

schon der erste Satz ist ein genialer Auftakt: "Wie aus dem Nichts stand sie plötzlich da: Elizabeth Bennet."

Und dann, wie Jane beschreibt, wie ihre Charaktere für sie fast realer sind als die Welt um sie herum. Wirklich wieder gut beschrieben.

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maraAngel2107 kommentierte am 07. Dezember 2021 um 17:21

Ist doch meist so, das aus dem nichts etwas entsteht, oftmals wenn man gar nicht damit rechnet:-) geht mir bei meinen Gedichten auch immer so*gg*

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Leiraya kommentierte am 14. Dezember 2021 um 21:43

Das fand ich auch schön formuliert!
Und ich finde, uns geht es in diesem Roman ja auch mit der lieben Jane so, dass sie richtig lebendig wird und nicht mehr “nur“ die Autorin ist!

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Muschelschubser kommentierte am 05. Dezember 2021 um 20:19

Oh weh, die arme Cas hat ihren Verlobten verloren. Wie schrecklich. kein Wunder, dass sie jetzt in eine Depression verfällt.

interessant aber, wie Jane Cas versucht zu unterstützen, für sie da zu sein und zeitgleich die stille Zeit nutzt in Gedanken zu den Bennets zu gehen.

ich bewundere sie, dass sie, trotz der Absage des Verlegers, der Mut nicht verlässt und sie tapfer weiter schreibt, überarbeitet, hartnäckig feilt. 
Wunderbare Szene in der Scheue, als Jane das Skript ihrer Familie vorträgt. 

 

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maraAngel2107 kommentierte am 07. Dezember 2021 um 17:03

Ich finde es sehr hart, das nach so langer Zeit erst heraus kommt oder besser gesagt die Nachricht kommt, das Cass´ Verlobter verstorben ist, sehr heftig, sie plant und ist glücklich und am Ende der Schock.....

Man darf niemals aufgeben, Jane ist eine starke Frau und von Ihrem Manuskript überzeugt und daher finde ich es richtig gut, das sie weiter macht und nicht aufgibt.

Auch mir gefällt die Szene in der Scheune beim vorlesen, interessante Idee, bei Frost/Kälte kann in jedem Fall niemand einschlafen, wenn es langweilig werden sollte:-)

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bookgirl kommentierte am 09. Dezember 2021 um 16:08

Ja, ich war auch geschockt, als herauskam, dass der Verlobte von Cass verstorben ist. Schrecklich, wenn man eine gemeinsame Zukunft plant und dann so eine schlimme Nachricht erhält. 
 

Aufgeben ist keine Option und so finde ich es auch nicht verwunderlich, dass Jane es immer wieder versucht mit ihren Manuskripten Erfolg zu haben. Man hört das ja immer wieder, dass Künstler oft starke Ablehnung erfahren, bis dann irgendjemand kommt und das wahre Potenzial erkennt 

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Muschelschubser kommentierte am 05. Dezember 2021 um 20:28

Wir sind jetzt ab Seite 171 im Jahr 1809, in dem Jane im Sommer ins Chawton Cottage zieht.

Für alle, die es interessiert, habe ich ein Bild (aus Wikipedia) des Cottages angefügt; ist jetzt ein Jane Austen Museum 

 

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maraAngel2107 kommentierte am 07. Dezember 2021 um 17:05

Wow, das ist ja toll! Passt absolut! Danke fürs teilen!!!

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bookgirl kommentierte am 09. Dezember 2021 um 16:03

Danke dir fürs Raussuchen. Passt perfekt in das beschriebene Bild 

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Leiraya kommentierte am 14. Dezember 2021 um 22:00

Das ist echt cool, dass du das rausgesucht hast! Richtig schön englisch!

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Muschelschubser kommentierte am 05. Dezember 2021 um 21:17

Wunderbare Formulierung: "… sah hilflos zu Janes Vater, der Anstalten machte, mit der Tapete hinter sich zu verschmelzen." 

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maraAngel2107 kommentierte am 07. Dezember 2021 um 17:06

*grins*

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bookgirl kommentierte am 09. Dezember 2021 um 16:10

Oh ja, da musste ich auch schmunzeln, aber verstehen kann ich ihn nach DER Ankündigung der Mutter 

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Muschelschubser kommentierte am 05. Dezember 2021 um 21:58

OMG!!!
Nicht nur, dass Jane jetzt nach Bath ziehen soll – anscheinend um noch einen Ehemann aufzugabeln – nein, sie soll auch noch ihr geliebtes Schreibpult veräußern!!!
 

und was für gehässige Weiber in dieser Stadt unterwegs sind..,, 

 

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maraAngel2107 kommentierte am 07. Dezember 2021 um 17:12

Frauen waren schon immer gehässig....leider ....

aber ist schon hart, was da für Sprüche rüber kommen ohne urteilen zu dürfen....

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Leiraya kommentierte am 14. Dezember 2021 um 22:01

Janes Schlagfertigkeit war aber zu köstlich!

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moontales kommentierte am 06. Dezember 2021 um 11:16

Auch der zweite Abschnitt hat mir eigentlich gut gefallen, was ich aber nicht verstehe ist, dass die Autorin scheinbar gar nicht darauf geachtet hat, wann Jane ihre Romane verfasst hat. Überredung würde 1815 verfasst! Sie schreibt es im Buch aber über 10 Jahre früher. Sowas kann ich nicht nachvollziehen und es stört mich definitiv! Das gibt mir beim Lesen irgendwie einen etwas negativen Beigeschmack, obwohl es mir ansonsten gefallen würde.

Der Umzug nach Bath tat mir in der Seele weh. Ich kann Jane so verstehen. Ich finde es auf dem Land auch wesentlich schöner und würde mich in einer Großstadt nicht wohl fühlen.
Und dann auch noch Janes ätzende Mutter, die ich mittlerweile fast schon hasse. Das Jane einfach alles verkaufen sollte und dann sogar noch ihr Schreibpult. Was ist ihre Mutter für ein Mensch? Besitzt sie Empathie oder hat sie auch nur ansatzweise eine Vorstellung davon, wie weh sie ihrer Tochter mit sowas tut? Ich finde sie jedenfalls schrecklich. Ihre ganze Art ist mir so zuwider. Wie sie sich in den Vordergrund drängt und dann wegen einer kleinen Wunde so ein Theater gemacht hat. Oh man! Da wundert es mich gar nicht, dass Frauen damals oft als hysterisch bezeichnet wurden. Sie ist ein glänzendes Beispiel dafür.

Janes Charakter finde ich total klasse. Ich mag es, dass sie sich so viel traut und heimlich schwimmen geht. Allerdings sollte sie mehr Vertrauen haben und nicht so schnell aufgeben, an zwei Tagen lernt doch niemand schwimmen. Traurig finde ich, dass sie ihr Glück dann für Cass geopfert hat. Natürlich tut mir Cass auch leid, aber Jane ist mir als Hauptprotagonistin wesentlich näher, wodurch ich ihr mehr Glück wünsche. Mr. Mortimer mag ich gern. Er würde richtig gut zu Jane passen finde ich. Beide verstecken ihr Talent und ihre wahre Hingabe vor der Welt, aber sie brennen nur für diese eine Sache.

Dann kommt auch schon der letzte Abschnitt. Ich dachte eigentlich das Buch wäre zu diesem Zeitpunkt schon weiter, was Janes Veröffentlichungen an geht

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Magicsunset antwortete am 06. Dezember 2021 um 15:29

Zum Datum der Entstehung von Persuasion schreibt die Catherine Bell in ihrem Nachwort, dass sie manche Fakten des Erzählflusses zuliebe "zusammengezurrt oder entzerrt" hat und erwähnt auch Persuasion. Ich kann zwar nicht nachvollziehen, dass sie der Geschichte und Handlung wegen die Arbeit an Persuasion vorziehen musste, aber man darf nicht vergessen, es ist keine Biografie, sondern ein Roman, also fiktiv, Phantasie der jeweiligen Autorin, mit einigen Hintergrundfakten.

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Leiraya kommentierte am 14. Dezember 2021 um 22:07

Das stimmt. Es ist ein fiktiver Roman. Und ohne mich allzu genau mit der historischen Jane auszukennen denke ich, dass Bell eine höchst sympathische und intelligente Jane erschafft, wie man sie sich auch ungefähr bestellt oder sich wünscht, dass sie so gewesen sein sollte.
Trotzdem muss es bei einer so heiß geliebten Person wie Jane Austen ja klar sein, dass eingefleischten Fans allzu grobe historische Schnitzer unweigerlich sauer aufstoßen werden. Daher verstehe ich den Sinn mancher “Änderungen“ von Bell (bisher?) Auch so gar nicht!

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FIRIEL kommentierte am 16. Dezember 2021 um 18:21

Auch mir leuchtet nicht ein, warum da etwas absichtlich falsch dargestellt werden muss.

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Muschelschubser kommentierte am 07. Dezember 2021 um 21:45

Ja, dass die Mutter Jane zwingt alles zu verkaufen, und am besten noch ihr geliebtes Schreibpult.... grausam.

Sie ist so egoistisch und wehleidig.

 

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Leiraya kommentierte am 14. Dezember 2021 um 22:11

Bath ist eigentlich ein richtig hübsches Städtchen, finde ich.
Aber mit der heilen Welt des Dorfes und der umgebenden Natur hat es natürlich nicht viel zu tun.
Schade, dass das Thema Geld und offensichtlich auch die Verheiratungs“problematik“ die Haupttreiber für den Umzug sind.

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Magicsunset kommentierte am 06. Dezember 2021 um 15:02

Man erkennt die gute Recherche, besonders die Entstehung der einzelnen Romane betreffend, die hier unter den tatsächlichen urspünglichen Namen geschiildert wird. Gut gefällt mir, wie die einzelnen Romanfiguren plötzlich in Jane Austens Gedanken auftauchen. Nett sind die Details, das persönliche Lebensumfeld im Alltag betreffend, also die Einrichtungen der unterschiedlichen Häuser und Herrenhäuser, die Mode, obwohl ihre begüterte Freundin Alethea auf dem Ball niemals ein Seidenkleid mit enger Taille getragen hätte, denn es war Regency Stil, also eng über der Brust, dann die hohe Taille gleich unterhalb der Brust und dann fließend, und nicht Seide. Jane Austen wurde definitiv nicht mehr von einem Korsett eingeengt. Aber das sind Kleinigkeiten, die beim Lesen nebenbei auffallen und da es trotz allem ein fiktiver Roman mit biografischem Hintergrund ist und keine Biografie, hat die Autorin natürlich die Freiheit, ihre Fantasie schweifen zu lassen, statt sich an Fakten halten zu müssen.

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Muschelschubser kommentierte am 07. Dezember 2021 um 19:32

Das mit der Kleidung ist mir auch aufgefallen.

da aber das Buch sonst Anschein sehr gut recherchiert ist, habe mal ein Auge zugedrückt ... hihi

und wie Du sagt: "verbuchen" wir es quasi unter dichterische Freiheit 

 

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Leiraya kommentierte am 14. Dezember 2021 um 22:16

Mit den Kleidern gebe ich dir auch vollkomen recht. Da erschließt sich für mich nicht der Sinn warum es ein tailliertes Seidenkleid sein sollte.
Das mit dem Korsett als Befreiung zum selbstbestimmten Spaßhaben beim Schwimmen zu verstehen, kann ich ja nachvollziehen. Aber soooo groß finde ich den Effekt davon nicht, dass man hier gar so stark die historischen Begebenheiten strapazieren muss.

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FIRIEL kommentierte am 16. Dezember 2021 um 18:23

Von der damaligen Frauenkleidung habe ich gar keine Ahnung, aber ich habe mich auch gefragt, ob die Beschreibungen stimmen. Anscheinend also nicht - schlecht recherchiert. Das habe ich mich auch schon beim Titelbild gefragt - sah so die damalige Mode aus??

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Magicsunset kommentierte am 17. Dezember 2021 um 11:42

Ja, das Titelbild passt sehr gut zur Regency Mode. Unter "Regency Mode" finden sich im Netz interessante Seiten, auch in Wiki und auf eine Jane Austen Seite findet man eine Reihe von Gemälden, auch von Jane Austen.

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maraAngel2107 kommentierte am 07. Dezember 2021 um 17:24

Mir gefällt hier im zweiten Teil ziemlich gut, das Jane (hinter dem Rücken aller) schwimmen lernen möchte und dies mit dem netten Herrn Doktor möglich wird. Interessant das dieser Maler ist und die Bilder in seiner Praxis von ihm stammen. So hat doch irgendwie jeder sein "Geheimnis". 

Ob aus den beiden wohl etwas werden wird? Klingt sehr danach und würde mir gut gefallen, denn ich die Charaktere passen prima zueinander und wir dürfen gespannt sein:-)

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Muschelschubser kommentierte am 07. Dezember 2021 um 19:24

Ja, das ging mir ebenso. Und wie schwierig sich die Situation gestaltet, mit dem "Badehäuschen". 
 

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Leiraya kommentierte am 14. Dezember 2021 um 22:19

Mir gefällt das mit dem Schwimmen auch sehr! Wie rebellisch! :D

Ja, man wünscht Jane wirklich sehr einen Mann, den sie lieben darf!

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maraAngel2107 kommentierte am 07. Dezember 2021 um 17:26

Schade nur, das Cass immer noch so sehr trauert, irgendwie verständlich, aber trotz allem muss doch das Leben weiter gehen. Und Jane, die hier ihren Vater bittet doch frühzeitig abzureisen....klappt aber irgendwie nicht wirklich.....

Jane ist immer sehr um andere bemüht, bevor sie an sich selber denkt, ein schöner Zug, doch nicht immer gut für die eigene Seele. 

 

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maraAngel2107 kommentierte am 07. Dezember 2021 um 17:28

Die Autorin springt auch immer wieder in den Zeiten hin und her, mal ist Jane´s Vater nicht mehr am Leben und im nächsten Abschnitt dann wieder doch, ein springen zwischen Teenager und Erwachsene von Cass und Jane, ich bin mir nicht ganz sicher, ob mir das so gut gefällt. Muss ich noch mal drüber nachdenken:-)

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Muschelschubser kommentierte am 07. Dezember 2021 um 19:29

Das hat mich vollverwirrt. Ich habe dann zurück geblättert, dachte schon, ich hätte etwas missverstanden. 
kann nicht nachvollziehen, warum Bell das tut. Etwas schade finde ich... und für meine Begriffe unnötig 

vor allem, das hat sie doch vorher auch nicht getan, oder?

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nasa kommentierte am 08. Dezember 2021 um 12:09

Ja, das ist mif auch aufgefallen und ich habe mich schon gefragt was sie damit bezwecken will. Groß gestört hat es mich jetzt noch nicht, aber ich sehe keinen Sinn dahinter.

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Leiraya kommentierte am 14. Dezember 2021 um 22:21

Mich hat es etwas gestört, so wie es sich plötzlich verändert hat durch die Sprünge. Und bisher finde ich es ziemlich unnötig.

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Leiraya kommentierte am 14. Dezember 2021 um 22:21

Mich hat es etwas gestört, so wie es sich plötzlich verändert hat durch die Sprünge. Und bisher finde ich es ziemlich unnötig.

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CCK kommentierte am 17. Dezember 2021 um 17:10

Ich hatte das ja schon im zweiten Teil bemängelt. Ich finde es nimmt mir jegliche Spannung, da ich ja weiß, dass Jane 1809 immer noch unverheiratet ist. So kann aus jeder Liebelei, die jetzt noch geschildert wird, ja nichts geworden sein.

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FIRIEL kommentierte am 16. Dezember 2021 um 18:25

Es steht ja immer die Zeit dabei, insofern konnte ich die Abschnitte einordnen und es hat mich nicht verwirrt. Ich habe allerdings nicht verstanden, wozu das nötig sein sollte. Normalerweise hat ein Blick nach vorn oder zurück ja eine bestimmte Funktion, aber die hat sich mir nicht erschlossen.

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Muschelschubser kommentierte am 07. Dezember 2021 um 21:43

Ist es nicht sehr lieb von Jane, dass sie Cass zuliebe ihren Vater bittet abzureisen, obwohl sie dort am Meer so glücklich ist. Cass trauert am Meer noch mehr und denkt so viel an ihren Tom. 

Ihre Mutter wird glücklich sein, wieder nach Bath zu kommen. 

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Borkum kommentierte am 19. Dezember 2021 um 13:48

Das fand ich auch sehr selbstlos von Jane und macht sie noch liebenswerter.

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Muschelschubser kommentierte am 08. Dezember 2021 um 07:56

Echt jetzt, Leute!

gerade als Jane sich entschließt, für Cas das Opfer zu bringen in das schreckliche Bath zurückzuziehen, beschließt ihre Mutter - die ja die ganze Zeit NUR Bath hochgelobt hat und das Dorf am Meer gehasst hat - dass das Dorf jetzt toll ist und sie da sooo glücklich und schon ist Mr. Austen wieder in Bedrouille. Diese Frau regt mich auf.

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nasa kommentierte am 08. Dezember 2021 um 12:07

Das kommt aber erst im nächsten Abschnitt dran. Wir sollten doch nur bis Seite 251 lesen und da sagt Janes Vater das er es noch mit ihrer Mutter besprechen muss.

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Muschelschubser kommentierte am 08. Dezember 2021 um 13:45

oops sorry, wohl verrutscht beim Posten!! kommt nicht wieder vor

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Muschelschubser kommentierte am 08. Dezember 2021 um 08:04

Oh weh, das mit dem Schwimmen wäre ja beinahe in die Hose gegangen.

Was für eine "Laune des Schicksals" (mir fällt gerade kein besserer Begriff ein.... bin zwar nicht zufrieden damit, hoffe aber, Ihr versteht, was ich meine), dass Jane denkt, Mrs Buller sei ohne sie ins Wasser gegangen und dann geht und selbst fast untergeht und erst dann Mrs Buller tatsächlich - nur wegen Jane - hinterher geht und tatsächlich fast ertrinkt... und Jane auch noch in Gefahr ist.

Puh!

Der gute Dr. Mortimer ist zum Glück da :)

und auch hier regt mich Janes Mutter auf... sie muss natürlich auch von ihm betreut werden. Ihr geht es ja soooo schlecht... grummel grummel

Ich begebe mich jetzt dann mal nach Chawton ins Jahr 1809... bis gleich Ihr Lieben

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Muschelschubser kommentierte am 08. Dezember 2021 um 16:15

... auch dieser Teil gehört schon in Teil III ... tschuldigung!

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nasa kommentierte am 08. Dezember 2021 um 12:05

Auch der zweite Leseabschnitt hat sich gut und schnell lesen lassen. Catherine Bell zieht mich total in die Geschichte.

Ich finde es faszinierend wie Jane erklärt dass ihre Charaktere einfach vor ihr auftauchen und wie sie mit ihnen agiert. Für sie scheinen sie wirklich zu leben und ich finde das merkt man ihren Romanen auch an. Sie beschreibt sie allesamt sehr authentisch und lebendig. 

Mir gefallen uch die eingeworfenen Passagen aus Janes Werkrn recht gut. So wirkt das Buch noch intensiver.

Jane tut mir leid. Da muss sie ihr zu Hause aufgeben und ihre Mutter verlangt noch das sie ihr Schreibpult verkauft. Mal gut das Jane dies nicht zulässt. Sie ist auch sehr selbstlos. Obwohl sie so glücklich in Sidmouth ist würde sie ihr Glück für Cass opfern. Die durch das Meer zu starm an den Tod ihres Verlobten erinnert wird. 

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solveig kommentierte am 09. Dezember 2021 um 09:16

"Mir gefallen uch die eingeworfenen Passagen aus Janes Werkrn recht gut. So wirkt das Buch noch intensiver."

Ich finde, sie passen ganz gut zu Janes jeweiliger Situation und geben ihren Wunschvorstellungen Raum.

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FIRIEL kommentierte am 16. Dezember 2021 um 18:28

Ich wüsste gern, ob das wirklich Janes Schreibart war. War es wirklich so, dass die Personen sozusagen vor ihr auftauchten? Oder ist das die Vorstellung der Autorin? Dazu müsste man z.B. in Janes Briefen nach Beschreibung des Schreibens suchen.

Nachdem wir schon so manche Unstimmigkeiten bei Bell entdeckt haben, weiß ich nicht recht, ob ich ihr das glauben kann oder nicht.

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Leiraya kommentierte am 19. Dezember 2021 um 06:19

Das würde mich auch interessieren! Das ist ja auch immer eine gewisse Schwierigkeit, wenn über hoch verehrte Menschen fiktiv geschrieben wird. Und wenn man sich selbst nicht total gut in der Materie auskennt, steht man etwas im Walde.

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Borkum kommentierte am 19. Dezember 2021 um 13:46

Interessante Frage. Das würde mich auch interessieren. 

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biadia kommentierte am 08. Dezember 2021 um 15:43

Das Buch lest sich so wunderbar leicht, beinahe bekommt man den Eindruck, Jane Austen hätte es selbst geschrieben. Mich nervt die Mutter von Jane, sie sieht immer nur sich selbst, die Bedürfnisse und Gefühle ihrer Töchter sind ihr ziemlich gleichgültig. 

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solveig kommentierte am 09. Dezember 2021 um 09:13

Der Umzug nach Bath muss Jane vorkommen wie ein Albtraum, das kann ich gut verstehen. Nach dem ruhigen, glücklichen Landleben! Und besonders schmerzvoll ist für sie die Tatsache, dass ihr keine Wahl bleibt, mittellos und ohne Möglichkeit, selbst ihr Einkommen zu bestreiten. Diese totale Abhängigkeit von zuerst den Eltern und später einem Ehemann ist wirklich fatal für die Frauen jener Zeit.

Mich wundert es da nicht, dass Jane sich wegträumt, in ihre eigene Fantasiewelt hineinversetzt, das  Schreiben als Flucht aus der Wirklichkeit sieht. Ihre Heldinnen haben ja auch immer etwas von Jane selbst, finde ich.

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bookgirl kommentierte am 09. Dezember 2021 um 16:24

 

Auch den zweiten Teil konnte man ganz wunderbar lesen. Die Autorin hat einen leicht lesbaren Schreibstil und versteht es perfekt das Wesen von Jane darzustellen. Ihre Mentalität und den starken Willen trotz Niederlagen nicht aufzugeben, finde ich bewundernswert und wie der Schaffensprozess während des Schreibens beschrieben wird - ja, das macht einfach Spaß beim Lesen  
 

Die Mutter hat nicht nur Jane mit ihrer Ankündigung geschockt. Nicht nur, der Umzug nach Bath - nein, soll sie sich auch noch von ihrem Schreibpult trennen. Was für eine unsympathische Frau. Sehr niedlich fand ich dafür den Vater, der am liebsten mit der Tapete verschmolzen wäre ;-) 

Einzig die zeitlichen Sprünge sind teilweise erschwerend für den Lesefluss, weil man sich dann neu orientieren und in der Geschichte zurechtfinden muss.

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Borkum kommentierte am 19. Dezember 2021 um 13:45

Ich finde den Schreibstil auch sehr schön, aber mit den Zeitsprüngen tue ich mich auch etwas schwer.

Und über den Vater, der gerne mit der Tapete verschmolzen wäre, musste ich auch schmunzeln.  Könnte mir das sehr gut vorstellen. 

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CCK kommentierte am 17. Dezember 2021 um 17:15

Die Schilderung, wie Jane sich über gesellschaftliche Konventionen hinwegsetzt, weil sie sich in den Kopf gesetzt hat, dass sie schwimmen lernen möchte, ist sehr gelungen. 

Der Rest dieses Abschnittes war mir aber zu gefühlsduselig. Aus jeder langweiligen Begebenheit im Leben der Austens wird ein riesiges Tamtam gemacht. 

 

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Borkum kommentierte am 19. Dezember 2021 um 13:41

Mir hat auch der zweite Leseabschnitt ganz gut gefallen. Ich habe mit Jane mitgelitten als sie mit der Familie nach Bath ziehen musste. Warum die Mutter alle beweglichen Güter verkaufen wollte, hat sich mir nicht erschlossen. Könnte man Möbel etc damals nicht irgendwo einlagern? Oder wollte die Mutter neues Haus und komplett neue Einrichtung? Der Vater hätte seine Bücher sicher auch gern behalten.

Gut finde ich, dass Jane den Rückschlag durch die Absage wegsteckt und weiterhin schreibt. Sie ist eine mutige Frau, die sogar schwimmen lernen möchte. Dabei ist mir aufgefallen,  dass sie zur damaligen Zeit wohl kaum noch ein Korsett getragen haben dürfte.

Ich finde, dass Mister Mortimer übrigens sehr gut zu Jane gepasst hätte. Beide lieben ihre Kunst und Leben ihre künstlerische Ader aus.

Für Dass tut es mir leid, dass sie ihren Verlobten verloren hat.

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Debbie kommentierte am 19. Dezember 2021 um 20:58

Mir hat der zweite Teil sehr gut gefallen. Schade, dass Jane sich in Bath nicht so wohl fühlt. 

Ich finde mit dem Arzt hätte sie wunderbar zusammen gepasst. Schade, dass die Familie wieder anreist.

Toll finde ich, dass Jane immer weiterschreibt, auch nach der Absage. Und das sie schwimmen lernen möchte ist sehr mutig. 
Einfach eine tolle Frau und ich freue mich auf den letzten Abschnitt.

 

 

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Chapialis kommentierte am 20. Dezember 2021 um 18:43

Der zweite Teil gefällt mir genau so gut wie der erste...einfach ein tolles Buch. Tolle Charaktere, tolle Geschichte...ich möchte momentan nicht, dass es endet. 
Toll wie Jane mit der Zurückweisung des Verlages umgeht, was ja sicher nicht einfach ist. Aber sie bleibt unermüdlich am Werk, klasse! 
Der Umzug in die Stadt wäre mir auch sehr schwer gefallen. Und dazu soll sie noch das Schreibpult weggeben...da bricht einem das Herz. Sehr traurig, wie Janes Mutter sie behandelt. 
Ich finde es spannend, dass Jane entgegen aller Konventionen schwimmen lernen möchte. 

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Tine kommentierte am 30. Dezember 2021 um 20:35

Wie jede von uns entrüstet darüber ist, dass Jane das Schreibpult abgeben sollte :D. Das fand ich aber auch fies von ihrer Mutter, schließlich ist das nicht nur ein Hobby für Jane, sondern ihre Leidenschaft. Bath hätte mir nach dem Landleben auch nicht gefallen, schön, dass sie dann einen Ausflug ans Meer gemacht haben. Janes Eltern erinnern mich immer wieder an die Bennets. Und das Gejammere ihrer Mutter an den wehleidigen Vater von Emma aus Janes gleichnamigen Buch. Waren ihre Eltern wirklich so oder hat die Autorin Janes Leben an das ihrer Romane angepasst?
Hat sich Jane wirklich nach so kurzer Zeit (nur ne Woche?) unsterblich in Tom Lefroy verliebt und dann so lange Liebeskummer gehabt? Im Buch kam es mir nur wie eine Schwärmerei vor. Ich wusste vorher schon von Tom, der Jane aber wegen des Geldes nicht heiraten konnte. Ich hatte es ernster in Erinnerung.
Ich finde es toll, dass Janes Romane teilweise abgedruckt sind, das schafft eine gute Verbindung zu ihrem Schreiben und was wir tatsächlich von ihr wissen.
Sehr selbstlos von ihr, wegen Cass auf die schöne Zeit am Meer zu verzichten. Die Abenteuer im Meer (naja, ein Korsett?) sind sehr amüsant und passen zur lebenslustigen Jane, wie ich sie mir vorstelle :D
Dass die drei gelben Frauen über Jane lästern... damals war eine Heirat leider so wichtig für Frauen. Erschreckend zu sehen, dass Frauen nicht wirklich schwimmen durften und es heimlich tun mussten. Dr. Mortimer würde sehr gut zu Jane passen, ich mag ihn sehr, schade, dass daraus nichts werden wird :(

Thema: Lektüre, Teil ll; Seite 127 bis 251
Tine kommentierte am 31. Dezember 2021 um 00:31

Ok, hab mal eben recherchiert: Jane und Tom Lefroy haben sich vier Wochen lang gekannt und oft getroffen. Jane war definitiv verliebt, wie sehr kann man nur noch vermuten. Nach außen hin erschienen die beiden jedem als Paar. Zu einer Hochzeit kam es nie wegen seiner Familie und Geld.
Später soll es noch eine kurze Liebe gegeben haben, aber es gibt keinen Namen oder andere Details (aus den Vermutungen hat die Autorin Dr. Mortimer geschaffen). Allerdings war Jane mal mit einem anderen Mann eine Nacht verlobt, um sie am morgen drauf wieder zu lösen.

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