Leserunde

Leserunde zu "Krone des Himmels" (Juliane Stadler)

Krone des Himmels
von Juliane Stadler

Bewerbungsphase: 19.08. - 02.09.

Beginn der Leserunde: 09.09. (Ende: 30.09.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir – mit freundlicher Unterstützung des PIPER Verlags – 20 Freiexemplare von "Krone des Himmels" (Juliane Stadler) zur Verfügung. Eine Leseprobe zum Buch findet ihr hier.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch.

ÜBER DAS BUCH:

Im Jahr 1189 wird die Welt vom großen Religionskrieg zwischen Abendland und Orient erschüttert. Das Schicksal führt die Handwerkertochter Aveline und den Wundarzt Étienne auf den Kreuzzug von Frankreich nach Jerusalem. Während der Belagerung der Hafenstadt Akkon wachsen beide über sich hinaus - doch ihre Liebe zueinander wird im großen Kampf um das Heilige Land auf die Probe gestellt ...

„Akribisch recherchiert und packend geschrieben – Juliane Stadlers Mittelalterepos ›Krone des Himmels‹ ist ein historischer Roman der Extraklasse!“ Daniel Wolf

ÜBER DIE AUTORIN:

Juliane Stadler studierte in Heidelberg Frühgeschichte, Archäologie und Alte Geschichte und promovierte über keltische Bestattungssitten. Mit „Krone des Himmels“ legt sie ihren ersten Roman vor, für den sie auf Reisen entlang der Kreuzzugsroute Barbarossas und im Heiligen Land recherchierte. Zusammen mit ihrem Mann und zwei Söhnen lebt sie in der Domstadt Speyer.

30.09.2021

Thema: Lektüre, Teil l; Seite 1 bis 186

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sphere kommentierte am 15. September 2021 um 12:22

Mein erster Einruck nach erwas über 40 Seiten: es gibt viele Charaktere, lange Pausen sollte ich nicht dazwischen einlegen, sonst verwechsele ich noch die Namen.

Ich kam nicht so fließend in die Geschichte rein wie z.B. bei den historischen Romanen von Daniel Wolf. Vielleicht erscheint mir der Anteil von christlichen Glaubenssätzen zu hoch - andererseits hat die Autorin dies möglicherweise deswegen eingefügt, um die Beweggründe aller Figuren zu begründen.

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lesesafari kommentierte am 15. September 2021 um 12:51

oh nein. ich habe jetzt 3 tage unterbrochen.
ich finds noch überschaubar und finde es auch richtig gut zu lesen.
die bibelsprüche werden bestimmt noch mehr. und dann werden wohl noch suren und co vorkommen, das würde mir gefallen.

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Theaterfreundin kommentierte am 15. September 2021 um 20:07

Ich bin sofort in einen Lesefluss gekommen und somit hervorragend in die Geschichte eingestiegen. Inzwischen bin ich bei Kapitel 15. Zur Orientierung ist im Anhang ein Personenverzeichnis, außerdem befindet sich über jedem Kapitel der Ort mit Monat und Jahreszahl, mir hilft das auf jeden Fall.

Die Geschichte des Wundarztes Casper mit seinem Gehilfen Étienne interessiert mich in diesem Leseabschnitt besonders. Ich finde es immer wieder unheimlich spannend wie viel die Menschen früher schon von Krankheiten und deren Heilung wussten und welche Charlatane sich das Vertrauen von Kranken und deren Geld erschlichen haben.

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Tara kommentierte am 18. September 2021 um 21:04

Zur Orientierung ist im Anhang ein Personenverzeichnis, außerdem befindet sich über jedem Kapitel der Ort mit Monat und Jahreszahl, mir hilft das auf jeden Fall.

Das finde ich auch sehr hilfreich und greife gerne auf das Personenverzeichnis zurück.

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Mine_B kommentierte am 20. September 2021 um 19:54

"Zur Orientierung ist im Anhang ein Personenverzeichnis, außerdem befindet sich über jedem Kapitel der Ort mit Monat und Jahreszahl, mir hilft das auf jeden Fall."

Danke für den Hinweis, da werde ich bei Bedsrf mal hinten nachschauen. Bisher habe ich es zum Glück noch nicht gebraucht. Bisher finde ich die Personen noch recht überschaubar..das mit den Angaben von Ort und Datum finde ich auch gut, da weiß man gleich, wo man ist :)

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Samantha Roke kommentierte am 16. September 2021 um 21:44

Nach allem, was ich weiß, (und wie es auch auf dem Buchrücken steht) ist die Autorin tatsächlich sehr auf Sachlichkeit bedacht, als sollten die realen Umstände der Zeit trotz der fiktiven Geschichte so detailgetreu wie möglich dargestellt werden. Der Text ist in kleiner Schrift abgedruckt und die Geschichte beginnt meiner Meinung nach sehr nüchtern und distanziert, die Handlungsstränge werden noch nicht miteinander verknüpft. Doch obwohl noch keine offensichtliche Spannung aufkommt, finde ich die Geschichte immer interessanter, je weiter ich lese. Grade diese ruhige, schlichte Art hat mich immer mehr gefesselt.

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Tara kommentierte am 18. September 2021 um 21:05

Stimmt, so richtig Spannung kommt noch nicht auf, man sammelt erst einmal Informationen, aber auch das ist interessant und liest sich gut.

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Theaterfreundin kommentierte am 19. September 2021 um 08:26

Die Protagonisten müssen uns erst einmal vorgestellt werden, bei der Vielzahl dauert das natürlich. Alle sind auf dem Weg nach Jerusalem und dieser Weg dahin ist beschwerlich. Es gibt Spannungen innerhalb der verschiedenen Gruppen und wir lernen die Freunde und Feinde kennen und einige Hintergründe warum einzelne sich auf die Pilgerreise bzw. den Kreuzzug gemacht haben.
 

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Mine_B kommentierte am 20. September 2021 um 19:57

Den Hinweis von der Sachlichkeit finde ich gut. Ich mag es, wenn ein historischer Roman glaubwürdig ist und der Autor bemüht ist, sich an die Fakten bzw. Den Ansichten der Fachleute und dessen Interpretationen zu halten. Spannend im klassischen Sinne finde ich es bisher auch nicht, aber ich muss mich auch nicht durch die Seiten kämpfen..Ich finde, dass es sich flüssig lesen lässt..bisher kann ich nicht viel meckern..

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Deidree C. kommentierte am 23. September 2021 um 20:10

Grade diese ruhige, schlichte Art hat mich immer mehr gefesselt.

Stimmt, egal, was auch passiert, irgendwie ist keine Hektik zu spüren. Interessante Ansicht. Bin gespannt, ob das so bleibt.

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AnneE kommentierte am 16. September 2021 um 22:14

Nicht nur aufgrund der besonderen Optik und Haptik macht "Krone des Himmels" mir unheimlich viel Freude, auch die verschiedenen Erzählstränge rund um Etienne und Aveline gefallen mir sehr gut. 

Und dass, obwohl ich aufgrund des Prologs zunächst etwas geteilter Meinung war. Durch die Leseprobe und den Klappentext hatte ich eine ganz andere Erwartung und war zunächst irritiert von dem geschilderten Szenario. Durch die Datierungen ließ sich der Prolog dann doch etwas besser einordnen und sobald es um die Familie von Ahrenbur ging, war ich direkt in der Geschichte gefangen. 

Ich finde es toll, dass hier Protagonisten mit menschlichen "Makeln" gewählt wurden und dass die beiden Erzählstränge so stimmig aufeinanderaufbauen bzw. im Wechsel dargestellt sind, dass ich schon jetzt sehr gespannt auf ein Zusammentreffen bin. 

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Tara kommentierte am 19. September 2021 um 21:29

Nicht nur aufgrund der besonderen Optik und Haptik macht "Krone des Himmels" mir unheimlich viel Freude

Mir auch, das ist wirklich ein gelungenes Gesamtpaket,
 

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Deidree C. kommentierte am 23. September 2021 um 20:15

Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich die Datierung des Prologs einfach negiert hatte und dadurch leicht verwirrt war. Tja, vor lauter Drang einfach loszulesen. Aber hat sich ja mit einem Blick auf das Datum aufklären lassen.

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buecherwurm1310 kommentierte am 18. September 2021 um 15:05

Der Schreibstil lässt sich wirklich toll lesen. Anfangs ist es etwas schwer, all die Personen auseinander zu halten, doch das ändert sich recht schnell.
Mit Étienne habe ich gleich mitgefühlt. Der Vater hält die Behinderung seines Sohnes für eine Strafe für die eigenen Verfehlungen. Doch warum muss er seinen Sohn dann so schlecht behandeln? Erst durch den kleinen Bruder kommt Étienne auf den Gedanken, zu flüchten. Doch er ist nie aus der Burg weggekommen und weiß nichts von der Welt. Prompt vertraut er dem Falschen. Zum Glück findet ihn Casper und nimmt ihn als Gehilfen.
Aber auch Ava und Bennet sind so sympathisch. Nur finde ich, dass jeder im Leben Fehler macht. Warum man dafür nur büßen kann, indem man als Pilger in so eine Gefahr geht, ist mir unbegreiflich.
Ganz schlimm finde ich den Mönch, der sich wie etwas Besseres vorkommt und auf andere herabsieht. Das ist wohl nicht im Sinne Gottes.

 

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Tara kommentierte am 18. September 2021 um 21:07

Nur finde ich, dass jeder im Leben Fehler macht. Warum man dafür nur büßen kann, indem man als Pilger in so eine Gefahr geht, ist mir unbegreiflich.

Das ist - für uns heute - wirklich nicht nachvollziehbar, damals war es wohl so üblich.

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lesesafari kommentierte am 18. September 2021 um 21:32

mord ist ja so oder so eine große sünde. obwohl keinervon denen jetzt wen umgebracht hat, wenn ich es richtig verstehe.
wir haben hier wohl große christen, also beten, pilgern oder ablassbriefe, um.sich von sünden reinzuwaschen.
wahrscheinlicher ist ja, dasssie so ihr überleben gesichert haben. in der pilger- und kriegergruppe fiel wohl immer was zu essen ab, wenn man mittellos war oder eine gefallene frau.

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Theaterfreundin kommentierte am 19. September 2021 um 07:49

Die Zustände im MA können wir uns aus heutiger Sicht m.E. kaum vorstellen. Vieles was wir wissen, war den Menschen in dieser Zeit nicht bekannt. Die Priester in den Gemeinden haben oft selbst daran geglaubt, dass durch eine Pilgerfahrt und die Teilnahme an einem Kreuzzug alle begangegenen Sünden vergeben werden. So eine Reise zu wagen war sehr mutig, ich kann mir vorstellen, dass auch große Verzweiflung Menschen dazu veranlasst hat. Die Adeligen wollten sich profilieren und Ruhm und Ehre einheimsen.

 

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Mine_B kommentierte am 20. September 2021 um 20:02

"Ganz schlimm finde ich den Mönch, der sich wie etwas Besseres vorkommt und auf andere herabsieht. Das ist wohl nicht im Sinne Gottes"

Den Mönch Gilbert finde ich auch ganz schlimm. Tut so, als ob er ein Mann Gottes wäre und wenn es ihm Vorteile bringt, wird dies betont. Und wenn er dann hilfsbereit sein könnte, oder andere christliche Eigenschaften ausleben könnte, zeigt er sich von seiner schlechten Seite. Hoffentlich schadet er Ava nicht nochmal, indem er sie enttarnt oder ähnliches..

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lesesafari kommentierte am 23. September 2021 um 17:49

Bei dem kommt der Adel durch. Da musste doch auch immer das 3. Kind oder so ins Kloster abgegeben werden, damit die Güter und Spenden dahinkamen. 

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Deidree C. kommentierte am 23. September 2021 um 20:21

Dieser Mönch ist wirklich ein abschreckendes Beispiel. Leider fürchte ich, dass er nicht der einzige seiner Art war.

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Theaterfreundin kommentierte am 24. September 2021 um 17:56

Wenn man nicht freiwillig ins Kloster geht !? Was die einzelnen Personen, da wohl alles gemacht haben, ich möchte mir es erst gar nicht vorstellen.

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Annabell95 kommentierte am 18. September 2021 um 19:28

Der erste Abschnitt ist gelesen. Ich bin sehr gut in die Geschichte reingekommen. Mir gefällt der Schreibstil und dass die Autorin die wahren Begebenheiten schön beschreibt und mit der fiktiven Geschichte verknüpft.

Es gibt zwar viele Charaktere und ich bin auch anfangs ab und an mal durcheinander gekommen, aber das Personenverzeichnis hinten im Anhang hilft mir sehr.

Spannend finde ich die verschiedenen Handlungsstränge, die jetzt noch nicht verknüpft sich. Bin gespannt auf das Zusammentreffen.

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Tara kommentierte am 18. September 2021 um 21:10

Ich mag es auch wie hier Fiktion und Geschichte ineinander fließen. Schön finde ich auch, dass im Personenverzeichnis die historischen Persönlichkeiten gekennzeichnet sind.

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lesesafari kommentierte am 18. September 2021 um 21:34

ich war auch überrascht, was der autorin noch alles für handlungsstränge eingefallen sind.
gerade bei aveline ist so viel los.

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Theaterfreundin kommentierte am 19. September 2021 um 07:55

Viel haben wir über die Beteiligten des Abendlandes erfahren, warum und auf welchem Weg sie sind um Jerusalem zu erreichen und zu befreien. Im Verhältnis dazu fällt der Anteil über die Beteiligten des Morgenlandes geringer aus. Ich bin gespannt, ob sich das noch ändert.

Gut finde ich auch die Karte am Anfang des Buches, in der die verschiedenen Wege aufgezeichnet sind, die genommen wurden, um das Heilige Land zu erreichen.

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Tara kommentierte am 18. September 2021 um 21:03

Étienne - Sohn eines Grafen - und Aveline - Tochter eines Handwerkers - finde ich interessant und mir gefällt der Perspektivwechsel. Dadurch, dass die Kapitel immer mit Ort und Zeitangabe beginnen, weiß man direkt wo man sich befindet. Die vielen Charaktere fand ich erst herausfordernd, habe aber dann das Personenverzeichnis am Ende des Buches entdeckt. Ich finde es eigentlich immer besser, wenn dieses vor der Geschichte abgedruckt wird.

Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, da ich den Eindruck habe, dass die damalige Zeit authentisch und lebendig dargestellt wird und die Autorin gut recherchiert hat.

Ich bin gespannt wie die Handlungsstränge zusammenlaufen.

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lesesafari kommentierte am 18. September 2021 um 21:36

ich hätte gedacht, dass sie ètienne als heilerfür bennet finden, aber zu spät. und dass aveline dann mit ihnen reist.
so ist es aber nun nicht...
leider wird es noch schwieriger für sie.

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PMelittaM kommentierte am 24. September 2021 um 18:56

Das passte von den Örtlichkeiten ja schon nicht. Außerdem musste Benett ja sterben, zumindest wenn man nach dem Klappentext geht ...

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Theaterfreundin kommentierte am 19. September 2021 um 08:03

Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, da ich den Eindruck habe, dass die damalige Zeit authentisch und lebendig dargestellt wird und die Autorin gut recherchiert hat.

Mir gefällt auch der Stil, er hat mich sofort in die damalige Zeit hineinversetzt. Immer wieder spannend zu erfahren, wie die Menschen im MA gelebt haben, wie sie gedacht haben, von was und wem sie beeinflusst wurden. Ebenso, dass wissbegierige Menschen sich durch nichts oder fast nichts davon abhalten ließen neues zu wagen und auszuprobieren.

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Deidree C. kommentierte am 23. September 2021 um 20:24

Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, da ich den Eindruck habe, dass die damalige Zeit authentisch und lebendig dargestellt wird und die Autorin gut recherchiert hat.

Genau. Die Geschichte liest sich, als ob die Autorin wirklich genau wüsste, wie es damals war. Finde ich sehr schön.

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lesesafari kommentierte am 18. September 2021 um 22:44

Der erste Teil liest sich richtig gut. Es wird eine schöne Atmosphäre aufgebaut, so könnte man sich dss Mittelalter oder moderne Mittelaltermärkte, -filme und co vorstellen. Ein bisschen unbequem, irgendwie herbstlich, rauh und kalt und doch geht es immer gut aus. Fast.... - in der Fantasie-

Teilweise ging es mir zu glimpflich davon. Unsere Helden haben eigentlich immer Glück. Aus größter Not, finden sie immer wieder Halt bei Gott (?) und einen neuen Weg des Überlebens.

Der Anfang erinnert mich an die Verfilmung des Medicus´ oder ein buch von Luca di Fulvio. Er ist unterhaltsam und amcht neugierig. Wir lernen schon unsere netten Protagonisten kennen und auch deren Feinde. Ein bisschen von ihrer Herkunft und ihrem Lebenschicksal, sowie den Grund ihrer Flucht und was ihnen beim Neustart begegnet.

Die Autorin hat viele bekannte Aspekte des MA eingebaut. Krankheiten galten als Strafe Gottes für begangene Sünden. Man kräuterdoktert herum oder beichtet und geht dann den Bußgang, 
1189 ist Jerusalem mal wieder gefallen, in muslimische Hände. Der 3. Kreuzzug beginnt, die Pilgerlaufen als Unterstützung hinterher. Ein großer Religionskrieg ist zugange.

Pater Gilbert mag ich ja mal gar nicht, hat er doch ein Eisenhherz. Und so ganz hat er das mit der Nächstenliebe auch noch nicht verstanden. Er stammt wohl dem Adel ab.
Dass Ava und Bennet so schnell heiraten, hätte ich nicht erwartet.... und wie Avas Schicksal weiterspinnt auch nicht. Ich bins ehr gespannt, ob es da noch zu einem Konflikt mit ihrem Missetäter kommt. Wer entdeckt, dass sie eine Frau ist usw.

Etienne und die Geschichte des Medicus´ Caspar finde ich auch sehr unterhaltsam und interessant.

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Theaterfreundin kommentierte am 19. September 2021 um 08:14

Die Autorin hat viele bekannte Aspekte des MA eingebaut. Krankheiten galten als Strafe Gottes für begangene Sünden. Man kräuterdoktert herum oder beichtet und geht dann den Bußgang, 

Wie damals mit den "Sünden" und vor allem mit Krankheiten umgegangen wurde, können wir uns heute kaum noch vorstellen, vor allem wieviel Einfluss die Kirche auf die Menschen hatte. Außerdem waren die meisten von den Landbesitzern, also Adeligen, abhängig. Oft mussten die Männer mit auf den Kreuzzug, wenn der "Herr" es befohlen hatte.

Die meisten Menschen konnten sich keinen Arzt leisten, außerdem wussten sie kaum etwas über ihren Körper, also war Krankheit eine Strafe. Wenn der Kranke jemanden mit Kräuterkenntnissen kannte, hatte er sicherlich Glück.

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Deidree C. kommentierte am 23. September 2021 um 20:31

Also ich hoffe ja, dass es zu einer Auseinandersetzung zwischen Ava und ihrem "Missetäter" kommt. Nur wenn Ava mit ihm anstellt, was ich ihm in meinen geheimen Gedanken alles wünsche, würde sie wohl eine zweite Pilgerreise benötigen um ihre Sünden zu tilgen. ;-)

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anooo kommentierte am 23. September 2021 um 21:13

Teilweise ging es mir zu glimpflich davon. Unsere Helden haben eigentlich immer Glück. Aus größter Not, finden sie immer wieder Halt bei Gott (?) und einen neuen Weg des Überlebens.

Ja, das ist mir auch aufgefallen und wirkt teilweise etwas konstruiert. Z.b dass Avelina die Truppe Gesetzloser ganz alleine schlägt/verjagt, obwohl es vorher keiner geschafft hatte..

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sphere kommentierte am 20. September 2021 um 13:57

Hm, ich teile die uneingeschränkt positiven Kommentare nicht gänzlich...

Ja, es ist eine interessante Geschichte, und auch die Beschreibungen über die Epoche des Handlungsstrangs. Nur...die Schreibweise finde ich einen deut zu schwach. 

Als Beispiel der Angriff in ...Akkon (? habe gerade das Buch nicht da): die Angreifer schaffen es schon hoch zur Mauer, und dann, innerhalb zweier Sätze: der Angriff wird beendet, da in der Ferne die Soldaten Saladins gesehen werden. Das ist so...trostlos geschrieben. 

 

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Theaterfreundin kommentierte am 21. September 2021 um 14:17

Nur...die Schreibweise finde ich einen deut zu schwach. 

Als Beispiel der Angriff in ...Akkon (? habe gerade das Buch nicht da): die Angreifer schaffen es schon hoch zur Mauer, und dann, innerhalb zweier Sätze: der Angriff wird beendet, da in der Ferne die Soldaten Saladins gesehen werden. Das ist so...trostlos geschrieben. 

Ich finde es nicht trostlos geschrieben. Der Abschnitt den du wahrscheinlich meinst ist auf Seite 110 und fängt an mit: "Doch im Moment, da er die Anweisungen erteilen wollte, erklang ein Signal von außerhalb der Mauern. Der feindliche Soldat, ......." 

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lesesafari kommentierte am 23. September 2021 um 17:55

Naja, es ist ja noch ganz am Anfang. SOweit ich mich erinnere, kommen noch viele, viele, viele Schlachten. 

Trostlos ist so ein dummer Krieg sowieso immer. ;)

Mich stört, dass es im Anhang keine wirkliche Erklärung der Volksgruppen gibt. Die Sarazenen waren z.B. irgendwann die zum CHristentum zwangskovertierten Muslime. Dasselbe gab es auch beim jüdischen Volk, das christianisiert wurde. ABer ich weiß nicht mehr, welches Trüppchen, das gewesen ist. Dann gibt es noch die Seldschuken und die byzantinischen Christen im Buch usw.

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Mine_B kommentierte am 20. September 2021 um 20:09

Der erste Abschnitt gefällt mir bisher recht gut. Der Einstieg ist mir eigentlich ganz gut gelungen. Ohne große Startschwierigkeiten bin ich in das Buch gekommen. Auch der Erzählstil gefällt mir, mal eher gemächlich dann wieder rasanter, passend zur Situation. Positiv möchte ich auch die Charaktere erwähnen. Bisher kann ich nicht sagen, welche Perspektive mir am besten gefällt, bisher hat jeder etwas auf seine eigene Art, welches ich interessant finde. Ich bin mal gespannt, wie diese zusammengeführt werden. Auch wird jetzt der Qeg Richtubg Kreuzzug und Glaubenskrieg gegangen. Voller Spannung werde ich mich in den nächsten Abschnitt wagen.

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Theaterfreundin kommentierte am 22. September 2021 um 10:24

Positiv möchte ich auch die Charaktere erwähnen. Bisher kann ich nicht sagen, welche Perspektive mir am besten gefällt, bisher hat jeder etwas auf seine eigene Art, welches ich interessant finde.

Ich finde auch, dass jeder der Charaktere etwas eigenes hat, es können auf keinen Fall alle "die Guten" sein.

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anooo kommentierte am 22. September 2021 um 20:37

Oh wow hier ist ja schon richtig was los. Also ich bin jetzt mit dem ersten Abschnitt durch. Insgesamt gefällt es mir bisher ganz gut, aber zu hundert Prozent konnte es mich noch nicht packen. Mir fehlt ein wenig der Sog unbedingt weiter lesen zu wollen. Ich hatte gehofft hier eine ähnliche Geschichte zu „Säulen der Erde“ zu bekommen. An Ken Follett kommt es nicht heran, aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren. Die Kapitel rund um Etienne und Caspar gefallen mir am Besten. Ich hoffe die Spannung nimmt in den nächsten Kapiteln zu. Angenehm finde ich, dass die Kapitel nicht zu lang sind.

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Theaterfreundin kommentierte am 23. September 2021 um 09:11

Mir fehlt ein wenig der Sog unbedingt weiter lesen zu wollen. Ich hatte gehofft hier eine ähnliche Geschichte zu „Säulen der Erde“ zu bekommen. An Ken Follett kommt es nicht heran, aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren.

Da stimme ich dir zu, im ersten Teil werden die wichtigsten Protagonisten ganz in Ruhe vorgestellt. Ich habe mir allerdings schnell gewünscht, die Geschichte weiter zu verfolgen. Bei "Den Säulen der Erde" hat man sofort die Erfahrung des Schriftstellers gespürt, der vorher Spannungsromane geschrieben hat. Es müssen und sollten nicht alle Romane gleich aufgebaut sein. Mir gefällt die "Krone des Himmels" bisher sehr gut.

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anooo kommentierte am 23. September 2021 um 21:09

Es müssen und sollten nicht alle Romane gleich aufgebaut sein.

Das stimmt natürlich :) Für meinen Geschmack fehlt es an Spannung, aber wir sind ja auch erst am Anfang und haben noch einige Seiten vor uns. Ich hoffe doch, dass da noch mehr kommt!

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Deidree C. kommentierte am 23. September 2021 um 20:06

Dieser erste Teil ist eine Art Vorstellung der Figuren. Finde ich persönlich sehr gut gemacht. Die Länge der Kapitel variiert, aber war mir bisher noch nicht zu lange. Die Figuren kann ich gut unterscheiden – habe mir aber vorher das Personenverzeichnis durchgesehen. Vor allem Ava hat es mir mit ihrer Vergangenheit angetan. Und jetzt auch noch dieser Ritter in ihrer Nähe. Sie wird viel Stärke benötigen. Die verschiedenen Stränge arbeiten schon jetzt auf ein Zusammentreffen hin. Mir gefallen auch die Überschriften mit ungefährer Datumsangabe, so kann ich mich am Zeitstrahl gut orientieren.

Der Schreibstil macht mir ein flottes Lesen leicht, allerdings ist für mich die Schrift gerade so grenzwertig. Noch kleiner dürfte sie nicht sein, doch das ist bisher das Einzige, das mir nicht optimal auffällt. Ich freue mich aufs Wochenende, schließlich will ich wissen, wie Ava reagiert.

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PMelittaM kommentierte am 24. September 2021 um 18:48

Mir gefällt gut, dass wir zuerst die Protagonisten eingehend kennenlernen, und auch ihre Entwicklung erfahren, die sie ins Heilige Land bringen. Ich mag beide, und es ist schön zu lesen, dass beide Menschen gefunden haben, sie sie nicht nur gerettet haben, sondern auch auf einen guten Weg brachten. Aveline wird zu Avery, dem Bogenschützen, Etienne entdeckt, dass er doch Fähigkeiten hat, die er einsetzen kann, trotz seines Fußes, und dass er damit sogar anderen helfen kann. 

Auch dass ein Erzählstrang von Saladin erzählt, gefällt mir gut. Der Erzählstil gefällt mir gut, bildhaft und Kopfkino fördernd.

Die Charaktere sind größtenteils ok, übel aufgestoßen ist mir Gilbert, der ist so ein Klischee ... Ob es wohl wirklich die Gruppe um ihn und Kilian war, die getötet wurde? Ich könnte mir vorstellen, dass es noch einmal ein Treffen geben wird.

Der historische Hintergrund wird gut integriert, man erfährt "nebenbei" allerhand darüber. Es gab wirklich ein Gesetz, dass ein "geborener Krüppel" nicht erben kann? Heftig ...

Barbarossas Schicksal ist ja bekannt, mal sehen, wie es mit Aveline weitergeht, vor allem auch jetzt, wo ihr Vergewaltiger in der Nähe ist. Etienne wird sicher viel zu tun bekommen ...