Leserunde

Leserunde zu "Krone des Himmels" (Juliane Stadler)

Krone des Himmels
von Juliane Stadler

Bewerbungsphase: 19.08. - 02.09.

Beginn der Leserunde: 09.09. (Ende: 30.09.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir – mit freundlicher Unterstützung des PIPER Verlags – 20 Freiexemplare von "Krone des Himmels" (Juliane Stadler) zur Verfügung. Eine Leseprobe zum Buch findet ihr hier.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch.

ÜBER DAS BUCH:

Im Jahr 1189 wird die Welt vom großen Religionskrieg zwischen Abendland und Orient erschüttert. Das Schicksal führt die Handwerkertochter Aveline und den Wundarzt Étienne auf den Kreuzzug von Frankreich nach Jerusalem. Während der Belagerung der Hafenstadt Akkon wachsen beide über sich hinaus - doch ihre Liebe zueinander wird im großen Kampf um das Heilige Land auf die Probe gestellt ...

„Akribisch recherchiert und packend geschrieben – Juliane Stadlers Mittelalterepos ›Krone des Himmels‹ ist ein historischer Roman der Extraklasse!“ Daniel Wolf

ÜBER DIE AUTORIN:

Juliane Stadler studierte in Heidelberg Frühgeschichte, Archäologie und Alte Geschichte und promovierte über keltische Bestattungssitten. Mit „Krone des Himmels“ legt sie ihren ersten Roman vor, für den sie auf Reisen entlang der Kreuzzugsroute Barbarossas und im Heiligen Land recherchierte. Zusammen mit ihrem Mann und zwei Söhnen lebt sie in der Domstadt Speyer.

30.09.2021

Thema: Lektüre, Teil ll; Seite 187 bis 282

Thema: Lektüre, Teil ll; Seite 187 bis 282
Samantha Roke kommentierte am 18. September 2021 um 23:03

Mir gefallen die Karten im Einband und das Ort, Monat und Jahr über jedem Kapitel stehen, so dass man jederzeit nachvollziehen kann wo sich die Person grade aufhält, die in dem Kapitel Protagonist ist. Auch dass das Geschehen aus der Sicht von verschiedenen Personen geschildert wird, finde ich gut, denn so bekommt man einen besseren Gesamt Überblick über das Geschehen. Außerdem macht es die Geschichte interessanter und gewährt Einblick in verschiedene Sichtweisen.
Zu Anfang habe ich noch mehr mit Étienne mitgefiebert, doch je weiter ich lese, umso genannter folge ich Avas Geschichte. Obwohl mich auch Karakushs Geschichte
Interessiert, da mich sein Blickwinkel ebenfalls fesselt.

Thema: Lektüre, Teil ll; Seite 187 bis 282
Theaterfreundin kommentierte am 19. September 2021 um 19:25

Die Geschichte Karakushs ist mit Sicherheit sehr interessant, ein kleines bisschen erfährt man ja, du hast recht, für mich könnte es ebenfalls ausführlicher sein. Vielleicht kommt das noch.

Das Avas Weg sich z.Zt. als Avery fortsetzt macht die Geschichte um sie spannender. Als Frau sich in der damaligen Männerwelt zu behaupten, muss sehr kräftezehrend gewesen sein. Wie lange das wohl gut geht?

Thema: Lektüre, Teil ll; Seite 187 bis 282
Tara kommentierte am 19. September 2021 um 21:19

Wie lange das wohl gut geht?

Da bin ich auch gespannt.

Thema: Lektüre, Teil ll; Seite 187 bis 282
Tara kommentierte am 19. September 2021 um 21:18

Mir gefallen die Karten im Einband

Ich freue mich auch jedes mal darüber, wenn ich das Buch zur Hand nehme und aufschlage.

Thema: Lektüre, Teil ll; Seite 187 bis 282
lesesafari kommentierte am 23. September 2021 um 17:42

Leider werden nicht alle Reiche angezeigt, die vorkommen. Man muss Vieles selbst recherchieren, damit man den Ort des aktuellen Geschehens findet. Die hintere Karte ist meiner Meinung nach zu groß ausgelegt, da kann man sich wenig orientieren. ABer mal sehen...

Thema: Lektüre, Teil ll; Seite 187 bis 282
Annabell95 kommentierte am 25. September 2021 um 14:39

Mir gefallen die Karten im Einband

Die finde ich auch echt schön gestaltet. Da hat man beim Lesen gleich noch mehr Bilder vor Augen, wie das damals auch ausgesehen haben mag.

Thema: Lektüre, Teil ll; Seite 187 bis 282
Theaterfreundin kommentierte am 19. September 2021 um 19:18

Die ersten Kämpfe und Schlachten sind ausgetragen. Die Autorin lässt uns Leser daran teilhaben, sie beschreibt die Auseinandersetzungen jeweils aus Sicht eines der Protagonisten, dass macht es für mich authentischer. Das Vorgehen muss sehr grausam gewesen sein.

Aveline erkundet die Paradiesgärten, die die Stadtmauern Ikoniens umgaben und sieht viele Tiere und Pflanzen das erste Mal in ihrem Leben und ist fasziniert "Ohne Vorwarnung spreizte er die Schwanzfedern zu einem glänzenden Fächer aus. Es war, als würden mit einem Mal Dutzende Augen in Avelines Richtung starren. Sie erschauderte ehrfürchtig. Ohne Frage sah sie den König der Vögel vor sich." Die Beschreibung wie Aveline die Gärten erkundet ist sehr lebendig. Und am nächsten Tag findet genau in diesen Gärten eine grauenhaft Schlacht statt an der sie teilnimmt. Auch diese Kämpfe werden beeindruckend geschildert, man ist mittendrin im Getümmel.

Der Wundarzt Casper und sein Gehilfe Ètienne versorgen die Verwundeten bei den Kämpfen um die Stadt Akkon. Dort geht es ebenfalls grausam zu, da die Belagerung sich lange hinzieht und jede Partei immer wieder versucht nicht nur zu regarieren, sondern zu agieren. Es müssen viele Verluste von Menschen und auch den für den Kampf wichtigen Pferden hingenommen werden.

Und inmitten des ganzen findet Leben statt, es werden Freundschaften geschlossen, Geheimnisse ausgetauscht, gelacht und geweint.

Ich bin sehr gespannt wie es im Teil III des Buches weitergeht.

Thema: Lektüre, Teil ll; Seite 187 bis 282
Tara kommentierte am 19. September 2021 um 21:22

Und inmitten des ganzen findet Leben statt, es werden Freundschaften geschlossen, Geheimnisse ausgetauscht, gelacht und geweint.

Ja, das Ganze klingt wie eine totale Ausnahmesituation, aber trotzdem findet das normale Leben weiterhin statt.

Thema: Lektüre, Teil ll; Seite 187 bis 282
lesesafari kommentierte am 23. September 2021 um 17:45

Ich las es eher so, dass sie sich in den Gärten versteckt. Der Vogel ist tot. Und der ELefant bricht aus und wird schließlich auch getötet. Die Natur spiegelt wieder, was sich die Menschen gegenseitig auch antun.

DIese Feiereien am Abend erinnerten mich an die Feste bei Asterix und Obelix, wenn ein Abenteuer überstanden war.

Thema: Lektüre, Teil ll; Seite 187 bis 282
Tara kommentierte am 19. September 2021 um 21:17

Ich nehme das Buch immer wieder gerne zur Hand, da ich es nicht nur optisch total schön finde, sondern mir die Haptik auch gut gefällt. Ich mag die Struktur auf dem Cover.

Weiterhin erfährt man die Ereignisse aus verschiedenen Perspektiven. Karakush ist ebenfalls interessant. „Herr, schenke mir Langmut! Möglichst auf der Stelle!“ da musste ich einfach grinsen. Die Vorstellung, dass er bereits mehr als 35 Jahre mit Kämpfen verbracht hat, fand ich allerdings weniger amüsant.

Total schön fand ich als Ava in den Gärten Pflanzen und Tiere entdeckt, die sie noch nie zuvor gesehen hat. Wie sie das wahrnimmt ist einfach toll beschrieben. Weniger toll, aber ebenfalls sehr lebendig, fand ich die Darstellung der Kämpfe. Das ist so grausam, Menschen und Tiere werden verletzt und sterben.

Thema: Lektüre, Teil ll; Seite 187 bis 282
Theaterfreundin kommentierte am 21. September 2021 um 14:22

Diese Grausamkeit können wir uns heute so nicht mehr vorstellen. Allerdings sollten wir uns immer vor Augen führen, dass heute viele Grausamkeiten, vielleicht auf andere Art und Weise, begangen werden.

Thema: Lektüre, Teil ll; Seite 187 bis 282
Tara kommentierte am 21. September 2021 um 15:40

Da hast Du leider Recht, die Grausamkeiten haben nicht wirklich abgenommen, sie haben sich nur enorm verändert.

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Annabell95 kommentierte am 25. September 2021 um 14:36

Total schön fand ich als Ava in den Gärten Pflanzen und Tiere entdeckt, die sie noch nie zuvor gesehen hat. Wie sie das wahrnimmt ist einfach toll beschrieben.

Da hatte ich auch ganz viele tolle Bilder vor Augen.

Thema: Lektüre, Teil ll; Seite 187 bis 282
lesesafari kommentierte am 23. September 2021 um 17:40

Der 2. Teil gefiel mir insgesamt nicht so gut. Er zog sich nur so dahin, das mag am Thema gelegen haben oder an meiner mangelnden Konzentration (ich hatte gar keine Zeit mal einen Teil am Stück zu lesen).

Alle sind weiterhin auf dem Weg und es kommt zu Kämpfen. Avelines Truppe kämpft gegen andere Christen, byzantinische. Warum eigentlich? Statt gemeinsam Jerusalem zurückzuerobern oder Frieden zu schaffen, wo Jerusalem DER Treffpunkt für Multireligiösität und - kulturalität ist.

Ètienne und Caspar haben jetzt eine Art Lazarett und abends vergnügen sie sich mit den Frauen. Ètiennes Beeinträchtigung spielt keine ROlle mehr, scheint es.

Ava muss einen weiteren Verlust einstecken, ihr Kamerad Hubert ist gefallen. Sie wird zu einer richtigen Kriegerin, die instinktiv handelt, aber gleichzeitig duckt sie sich und will nicht mehr.

Die Rede des Bischofs war ja fürchterlich. Der Krieg ist eine Bußtat. Aha, durch eine Todsünde = Mord, kann man Vergeltung erlangen??? Wo ist da der Sinn?

Wir erfahren Caspars Hintergrund: aus Adelsfamilie, ins Kloster gesteckt worden, weil ZU WISSBEGIERIG = HOCHMUT= SÜNDE, abgehauen, ... Seine FRau und KInd sind an einer Seuche gestorben. Er selbst hatte immer wieder Glück und überlebte. verletzt worden, Heiler kennengelernt. Wer ist Roger Frugard? Eine historische Figur sagt der Anhang. 

Caspar wurde Heiler, um Gott eins auszuwischen. :D Er holt Gottes AUserwählten wieder zurück ins Leben.

Ikonien wird von den Christen zurückgewonnen. Ein erster Erfolg. Aber jetzt wird es spannend, denn alles kehrt sich um, als Barbarossa ertrunken aufgefunden wird. Ich bin gespannt, wer bleibt und es bis nach Jerusalem schafft. Und was überhaupt die neuen Pläne sind.

Thema: Lektüre, Teil ll; Seite 187 bis 282
Mine_B kommentierte am 24. September 2021 um 15:07

Auch der zweite Abschnitt hat mir ganz gut gefallen. Dieser ist kämpferischer und zusammen mit den Protagonisten lernen wir dieses fremdartig wirkende Land kennen, die Beschreibungen von den Tieren in den Gärten fand ich echt gelungen.
Etienne ist mitten im Kriegsgeschehen. Er scheint angekommen sein. So blöd es klingt, dass er durch den Krieg Freunde und ein Ziel gefunden hat. Auch lernen wir Caspar ein wenig kennen, bekommen Einblick in seine Vergangenheit.
Auch Ava ist mitten drinnen und kann sich bisher gut behaupten. Sie kann gut mit den Bogen umgehen und dabei ist sie clever und geschickt. Wie lange es wohl gut geht, dass sie sich als Frau verstecken kann? Und dann ihr Peiniger..Ganz schrecklicher.Kerl..Ich habe die Vermutung, dass er bei Avas Enttarnung eine Rolle spielen wird..

Thema: Lektüre, Teil ll; Seite 187 bis 282
Annabell95 kommentierte am 25. September 2021 um 14:42

Der zweite Abschnitt hat mir auch wieder sehr gut gefallen.

Mir gefällt diese authentische Schreibweise, die die Autorin hat. Grade bei den Kämpfen kommt das sehr gut zur Geltung. Die Kämpfe werden immer aus Sicht eines Protagonisten beschrieben. Da hab ich das Gefühl, als wenn ich sogar dabei bin.

Auch allgemein, die Beschreibungen der Orte finde ich sehr gut gelungen. Es wirkt lebendig und auch beeindruckend.

Ich find es Wahnsinn, was damals für Grausamkeiten und Gewalt herrschte und mittendrin ging einfach das normale Leben weiter, wo auch neue Freundschaften entstehen.

Bin gespannt, wie es weiter geht.