Leserunde

Leserunde zu "Mein Herz so schwarz" (Jenny Blackhurst)

Mein Herz so schwarz - Jenny Blackhurst

Mein Herz so schwarz
von Jenny Blackhurst

Bewerbungsphase: 18.07. - 01.08.

Beginn der Leserunde: 08.08. (Ende: 29.08.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir - mit freundlicher Unterstützung des Bastei Lübbe Verlags - 20 Freiexemplare von  "Mein Herz so schwarz" (Jenny Blackhurst) zur Verfügung.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch. 

ÜBER DAS BUCH:

Am Abend ihrer Hochzeit stürzt sich Evie White von einer Klippe in den Tod. Ihre Leiche wird nie gefunden, doch es gibt Zeugen für den Sturz. Was hat Evie dazu gebracht, ihr Leben so plötzlich zu beenden? Als ihr Bräutigam und ihre beste Freundin versuchen, diesem Rätsel auf den Grund zu gehen, stoßen sie auf dunkle Abgründe im Leben der Verstorbenen. Allmählich beginnen sie zu begreifen, dass sie die wahre Evie nie wirklich kannten – und dass sie die Vergangenheit besser ruhen lassen sollten …

ÜBER DIE AUTORIN:

Jenny Blackhurst lebt in Shropshire, England. Sie ist 29 Jahre alt, verheiratet und hat einen zweijährigen Sohn. Sie arbeitet als Systemadministratorin für die Feuerwehr, und in ihrer Freizeit schreibt sie an ihrem zweiten Roman.

31.08.2019

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 264 bis Ende

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 264 bis Ende
Steliyana Dimitrova kommentierte am 12. August 2019 um 17:40

Das Buch hat mir sehr gut gefallen! Es war ein richtiger Pageturner. Ich war die ganze Zeit so neugierig, dass ich das Buch nicht weglegen konnte. 

Mit dem Ende habe ich ab einem bestimmten Punkt schon gerechnet. Wie ich schon im zweiten Teil geschrieben habe, hat Rebecca Schuldgefühle und natürlich Angst, dass die Wahrheit ans Licht kommt. Ich kann aber auch ihren Hass Evie gegenüber sehr gut verstehen. Ich würde auch die Frau hassen, die mir die Liebe gestohlen hat. Umbringen würde ich jetzt aber nicht... Unser Naivchen Becky ist doch eine kleine Psychopathin. 

Evie ist aber nicht blöd. Sie hat wohl gemerkt, dass ihre „beste Freundin“ einen etwas anderen Plan schmiedet. Am Ende hat sie doch das erreicht, was sie sich vorgenommen hatte.

Mir hat am Ende Richard etwas leid getan. Sein Herz wurde gebrochen und er musste mit dem Gedanken leben, dass seine frisch gebackene Ehefrau tot ist. 

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Leia Walsh kommentierte am 14. August 2019 um 07:30

So egoistisch Evie auch ist, das fand ich dann auch prima, dass sie Rebecca auf die Schliche kam und quasi den Spieß umgedreht hat. Die Erklärung von der Sache mit dem Wasser und der Halskette war dann auch logisch.

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Petzi_Super_Maus kommentierte am 19. August 2019 um 10:31

Ja, Richard tat mir auch sehr leid. Er ist der einzige, der überhaupt keine Ahnung von nichts hatte.

Und Camille ist nun eine reiche Witwe, die ihren verhassten Mann los ist.

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Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 13. August 2019 um 09:54

Also sind fast alle meine Vermutungen, die ich nach Ende des zweiten Abschnittes hätte, bestätigt worden . Evie lebt und Rebbeca ist eine sozio/ psychophatin. Das mit Bruder und Schwester, hat ja eine andere von uns schon gesagt . Ich bin vielleicht ein bißchen zu hart mit dem Vater ins Gericht gegangen.Das Evie, wegen ihres Vaters und ihrem Verhälnis zu ihm so ist, wie sie ist ,nehme ich aber nicht zurück. Auch wenn er ihr im Endeffekt das Leben gerettet hat.

Ist das Buch gut ,obwohl man vorher auf vieles kommt, ich finde ja, ich habe letzte nacht viel zu spät aufgehört zu lese wegendes Buches , ich wolllte es auf jeden Fall auslesen. Und die ersten beiden Teile waren absolut spannend, richtige Page Turner. 

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Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 13. August 2019 um 13:08

Becky war zerfressen von Neid, Eifersucht und war sehr Besitz ergreifend. Und sehr ambivalent und sozial unreif. Sie sagte immer sie tritt zurück ( ganz großzügig) , aber dann lässt sie doch nicht los.

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Lillymaus kommentierte am 15. August 2019 um 15:14

Das hast du sehr schön zusammengefasst, gefällt mir richtig gut. 'Mein Herz so schwarz' - das ist Rebecca. Mitleid habe ich nicht mit ihr.....wie kann man sich nur Freundin nennen und dann so hinterhältig sein.....

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Petzi_Super_Maus kommentierte am 19. August 2019 um 10:33

Genau. Ein falsches Luder.

Und mal wieder meine Rede. WARUM hat sie Evie nicht erzählt, dass Richard ihr Freund ist?!? Dann hätte Evie - so egoistisch sie auch manchmal ist - sicher die Finger von ihm gelassen.

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Lillymaus kommentierte am 19. August 2019 um 23:46

ja, ich glaube auch, dass Evie dann Rücksicht genommen hätte, so geltungssüchtig sie auch ist.....aber Richard hätte sie Rebecca gelassen...

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AiHaninozuka kommentierte am 24. August 2019 um 09:26

Ich hab nur nicht ganz verstanden, wieso Evie überhaupt was mit ihm angefangen hat. Vorher tönt sie noch groß, dass sie will, dass Becky und Richard zusammen kommen, dann bekommt sie die Nachricht über die Ehe und zack, ruft sie Richard an. Da war die Gönnung aber nicht von langer Dauer.

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Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 13. August 2019 um 21:20

das Gefühl des Romans läuft mir den ganzen tag noch nach, auch ein gutes Zeichen

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Leia Walsh kommentierte am 14. August 2019 um 07:23

So, mein Verdacht hat sich bestätigt, James und Evie sind Halbgeschwister. Nur bin ich nicht drauf gekommen, wie genau. Klar, James' Vater ist der Vater von Evie. 

Und wie angenommen, ist Rebecca nicht so harmlos, wie es schien.

 

Ein bisschen hat das Buch für mich in diesem Abschnitt verloren. Gefallen hat es mir insgesamt aber gut. 

Rezension folgt, wenn ich wieder daheim bin. Das ist mir im Krankenhaus dann doch ein bisschen zu arg. 

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Petra79 babbelte am 14. August 2019 um 19:57

Eigentlich schade, dass sich so viele Vermutungen bewahrheitet haben, so war der Roman doch sehr vorhersehbar und bot kaum noch Überraschungen. Man wollte zwar immer noch wissen, was denn jetzt die Wahrheit ist, aber ich fand, das er im dritten Abschnitt doch etwas nachgelassen hat. Insgesamt fand ich das Buch soweit gut, aber ich hatte doch etwas spannenderes erwartet.

Rebecca fand ich jetzt nicht sympathisch, Evie hätte ich mir da eher als Hauptcharakter gewünscht. Ist ja schon unheimlich, sie ständig um sich zu haben - vor allem auch in einer Beziehung. Und den Moment, wo James erfährt, dass Evie schwanger war und die Väter wohl alles vertuscht haben, fand ich doch sehr emotionslos. Ich hätte übrigens gedacht, dass Evies Vater die Affäre hatte und nicht ihre Mutter.

Am Ende gab es aber die Genugtuung, dass Rebecca nicht mit ihrem teuflischen Plan durchgekommen ist.

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Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 14. August 2019 um 22:47

Und es gab für die arme Evie ein Happy end

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Petra79 kommentierte am 15. August 2019 um 13:03

Wobei sie ja immer wissen wird, dass James ihr Halbbruder ist. Und ob das Baby dadurch eventuell nicht gesund ist, weiß man ja auch nicht. Das Happy End könnte also durchaus tragisch enden...

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Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 16. August 2019 um 23:03

Das Kind ist doch schon da,Monique ist schon 1 Monat alt, es scheint alles in Ordnung mit ihr zu sein. Evie Vater hat sich  scheinbar mit der Situation abgefunden, sie feiern zusammen Weihnachten.

Ich finde schon ,dass sie mit ihrer Familie auf ihre Weise glücklich werden kann.

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Petra79 babbelte am 18. August 2019 um 12:12

Boah ja... *kopfklatsch* Ich glaube, da bin ich bei meinem Gedankengang hängen geblieben, als ich das so viele Seiten zuvor zum ersten Mal gedacht habe.^^

Ich weiß noch, dass ich gelesen habe, dass das Kind Monique heißt und ich so dachte "na ja". Der Gedanke "da könnte ja noch was mit dem Kind sein" war für mich irgendwie immer stärker... Sorry!

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Leia Walsh kommentierte am 18. August 2019 um 15:02

Wieso "na ja"? Ist doch üblich, das Kind nach der Oma zu nennen, wenn diese nicht mehr lebt.

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Petra79 babbelte am 18. August 2019 um 19:38

Bei den Familienverhältnissen finde ich es aber schon ein wenig unpassend, egal ob so etwas üblich ist oder nicht. Mich hat es gestört.

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Leia Walsh kommentierte am 18. August 2019 um 20:10

Deine Meinung ist Dir ungenommen - aber ich finde, es passt zum Buch. 

Dennoch, Monique ist Evies Mutter und Evie liebte sie. So wirklich schlimm ist es doch nicht, dass diese ein Verhältnis mit James Vater hatte. Klar, dadurch sind die beiden Halbgeschwister, aber ein Verbrechen hat sie ja nun nicht gerade begangen. Jedenfalls ist das für mich kein Grund, den Namen zu meiden.

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Petzi_Super_Maus kommentierte am 19. August 2019 um 10:42

Ich fand es auch logisch, dass das Kind Monique genannt wurde nach Evies verstorbener Mutter. Passt doch gut und ist ein schönes Andenken. Auch wenn Evie es mit ihrer Mutter nie leicht hatte, hat sie sich ja trotzdem geliebt.

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Leia Walsh kommentierte am 16. August 2019 um 12:01

Ich fand schon allein die Tatsache, dass James damals so schnell mit Camille zusammenkam und jetzt dann an dieser "Scheinehe" nichts geändert hat (ist doch egal, was Camille will - eine Ehe kann auch ohne ihre Einwilligung geschieden werden), etwas seltsam. Damals hat Evie ja mehr als einmal versucht, mit ihm zu reden. Von ihm kam ja gar nix, kein ernstzunehmender Versuch, Evie zu erreichen.

Ja, einige kleine Schwächen gab es, finde ich schon.

Evie war aber schon so was wie ein Hauptcharakter. Ging ja alles um sie, auch viele Kapitel gingen nur um sie.

Ja, ich hatte ja auch darauf getippt, dass sie Halbgeschwister sind, aber in anderer Konstellation. Als ihr Vater zu ihrer Mutter sagte "Siehst Du jetzt, was Du angerichtet hast" - da war schon klar, dass sie damit zu tun hat. Vermutlich hat meine OP mich etwas seltsam und verwirrt denken lassen.

Ich fand im Buch eigentlich niemanden wirklich sympathisch ...

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Tiuri kommentierte am 18. August 2019 um 21:31

Ich fand es auch unlogisch, dass James erst nach Jahren wirklich versucht hat mit Evie Kontakt aufzunehmen .. oder die Eltern haben alle Versuche abgeblockt, so wie bei Evie auch.

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Petzi_Super_Maus kommentierte am 19. August 2019 um 10:43

Ich fand es zuerst auch unlogisch. Aber James' Vater hat ja Evies Nummer umgespeichert, so dass sie nie erreichbar war. Und vielleicht kam er ja mal zum Haus, wurde aber - wie schon zuvor - weggeschickt. Und irgendwann hat er dann aufgegeben. Das wissen wir ja alles nicht.

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AiHaninozuka kommentierte am 24. August 2019 um 09:26

Ich hatte angenommen, dass sie sich die Mutter teilen. :D Also, dass Monique sowohl mit Dominic, als auch mit James ein Kind hat. Immerhin fiel da desölfteren etwas in die Richtung, als wir von der ersten SS von Evie erfahren hatten - der Arzt, der ihrer Mutter schon einmal geholfen hatte (was dann wohl auf die Abtreibung hinauslief), ob sie nun wüsste, was sie angerichtet hatte und so weiter. :D

Ach, und bei dem "sie ständig um sich rum haben" musste ich schmunzeln. Sowohl Harriett als auch Martin hatten ja angesprochen, dass es ein Wunder war, dass er überhaupt lang genug allein mit Evie war, um ihr den Antrag zu machen. :') 

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Lillymaus kommentierte am 15. August 2019 um 15:19

Ich fand das Buch sehr spannend, trotz aller Spuren, die schon frühzeitig auf die Lösung hindeuteten. Die Auflösung kam ja wirklich erst am Schluss. Ich fand Teil 2 zwischendurch mal etwas langatmig, weil da immer wieder dieselben Gedanken gewälzt wurden. Aber Teil 3 fand ich wieder richtig spannend!

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Leia Walsh kommentierte am 16. August 2019 um 12:04

Ja, ich finde es auch nicht schlimm, wenn man der Sache selbst auf die Spur kommt. Wie ganz genau was mit was zusammenhing, das konnte man auf keinen Fall erahnen, finde ich.

Dass Evie noch lebt, musste sein. Aber wie sie es geschafft hat, das war richtig schön überraschend.

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Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 16. August 2019 um 23:08

Wenn man selbst auf die Spur kommt, lässt die Autorin einem die Genugtung auch was herausbekommen zu haben. : )

Ist auch mal ganz schön.

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Leia Walsh kommentierte am 17. August 2019 um 10:55

Ja, genau.

Ich mag es z.B. gar nicht, wenn man gar keine Chance hatte, auf die Lösung zu kommen, weil urplötzlich noch neue Charaktere aufgetaucht sind.

Hier ist es logisch aufgebaut und die "Wandlung" von Evies Vater finde ich super.

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Lillymaus kommentierte am 17. August 2019 um 01:21

Genau, und deshalb war es spannend bis zum Schluss. Zwischendurch hatte ich mal das Gefühl, da kommt nichts Großes mehr, war dann aber doch positiv überrascht.

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Cora kommentierte am 17. August 2019 um 09:44

Habe den letzten Teil gestern beendet und bin begeistert. Die Autorin hat die Spannung bis zum Ende aufrecht erhalten und mit dem letzten Twist habe ich nicht gerechnet.
Richard war also doch nur das "dumme Schaf". Im Endeffekt hatte Evie mehr Mitleid mit ihm als Rebecca. Bei Rebecca ging es mehr um das Besitzen.
James war mir etwas zu farblos, zumal er nicht um Evie gekämpft, das hat sie ihm ja auch vorgehalten. Er hat sich nur auf sein Aussehen und Charme verlassen.
Evie hat mir am besten gefallen. Sie hat viel durchgemacht und trotzdem immer weiter gekämpft. Eine wahre Löwin.

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Lillymaus kommentierte am 17. August 2019 um 14:59

Das sehe ich auch so, dass Rebecca Richard 'besitzen' wollte...sie hat seine derzeitige Schwäche ausgenutzt, um immer mehr Einfluss auf ihn zu bekommen. Sie hat ihm nahegelegt, was er tun sollte, und ihn von Sachen abgehalten, die ihr (Rebecca) hätten schaden können. Er sollte ihr Opfer werden....

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anna1965 kommentierte am 18. August 2019 um 17:29

Jetzt musste ich unbedingt bis zum Ende durchlesen. Das Rebecca sich Evie gegenüber so verhalten hat, konnte ich gut nachvollziehen. Ich hätte allerdings nicht damit gerechnet, das Evie's Vater zu Evie hält und ihr hilft. Scheinbar hat der Tod seiner Frau doch einiges an seiner Denkweise verändert.

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Tiuri kommentierte am 18. August 2019 um 21:39

Mir hat das Buch so gut gefallen, dass ich den dritten Teil in eins durchgelesen habe. Die Kapitel waren angenehm kurz und haben immer neue Fragen aufgeworfen. Die Perspektivenwechsel haben die Spannung auf jeden Fall aufrecht erhalten. Ich habe irgendwie von Anfang an daran geglaubt, dass Evie überlebt und ich finde es genial wie sie Rebecca ausgespielt hat.
Trotzdem kann ich Rebeccas handeln durchaus nachvollziehen. Sie war schon immer unsichtbar und durch Evie hat sie plötzlich ein aufregendes Leben geführt, weshalb sie sich so an sie geklammert hat. Evie hat ihr jedoch nie gezeigt wie viel sie ihr bedeutet. Ich finde Rebecca ist nicht unbedingt die Böse, jedenfalls keine klassische Psychopathin und das hat mir sehr gefallen.

Insgesamt war die Geschichte viel von Teenage-Drama geprägt .. Fake-Friends, erste Liebe, ungewollte Schwangerschaft und so weiter, deshalb ist das Buch bestimmt nicht für jeden etwas. Ich zähle mich mit meinen 19 Jahren jedoch genau zu der Zielgruppe des Thrillers und deswegen kann ich nur sagen, dass er mich total mitgerissen hat.

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Lillymaus kommentierte am 19. August 2019 um 00:45

Ich finde schon, dass Rebecca die 'Böse' ist, denn sie hat durch ihre heimlichen Aktionen Evies Tod geplant. Wenn das nicht böse ist.... Und Evie wäre tot mitsamt ihrem ungeborenen Kind, wenn sie Rebecca nicht durchschaut hätte.

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Petzi_Super_Maus kommentierte am 19. August 2019 um 10:47

Zustimm. Klar ist Rebecca die Böse, eindeutig. Auch wenn Evie natürlich auch nicht ganz so unschuldig ist - denn wer weiß, wie sie eventuell ihrer ehemaligen Freundin noch das Leben zur Hölle machen wird?

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Lillymaus kommentierte am 19. August 2019 um 23:51

Aber mal ehrlich, das hat Rebecca auch verdient......ich hoffe, Evie denkt sich noch ein paar schöne 'Strafen' aus, damit Rebecca vielleicht letztendlich merkt, was sie angerichtet hat.

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_Jassi kommentierte am 20. August 2019 um 16:10

Ich finde auch nicht, dass Rebecca eine "typische" Soziopathin ist. Ich habe sie auch nie als "die Böse" empfunden. Bis sie zum Schluss halt den Plan geschmiedet hat, dass Evie sterben soll.. Trotzdem finde ich, dass ihre Gründe und ihr Verhalten sehr nachvollziehbar (auch wenn es falsch ist) beschrieben wurde.

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Tiuri kommentierte am 20. August 2019 um 19:22

Schön, dass jemand meine Meinung teilt :)

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AiHaninozuka kommentierte am 24. August 2019 um 09:30

Ich bin da ganz bei dir. Für mich war Rebecca auch nicht "die Böse". Das ist für mich eher eine Aktion-Reaktion Sache, mit ner ganzen Menge instabiler Psyche. :D Ich fand den Vergleich aber sehr süß, als es um die Mädchen auf dem Trampolin ging!

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Petzi_Super_Maus kommentierte am 19. August 2019 um 10:23

Also.. Becky ist eine Psychopathin, und will ihre Freundin aus Rache sterben lassen (nicht direkt umbringen, aber ist ja auch nicht besser) - und hier wieder mein Einwurf: WARUM verdammt noch mal hat Becky Evie damals nicht gesagt, dass Richard ihr Freund war?!? *GRRRRRRRRRR* dann wär das alles nie passiert..

Tja und Evie... ist auch nicht so ganz unschuldig. Sie hat Beckys Plan erkannt und will ihrer 'Freundin' nun das Leben schwer machen...

Dass Evie und James Halbgeschwister sind, hat sich nun bewahrheitet. Doch ich wäre eher davon ausgegangen, dass Evies Vater auch James' Vater ist, denn er ist ja derjenige, der ständig fremd geht...

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_Jassi kommentierte am 20. August 2019 um 16:13

Naja, sie hat gleich im ersten Augenblick gesehen, dass Richard sich in Evie verlieben wird. Und sie wollte keinen von beiden verlieren. Und wenn sie es Evie gesagt hätte, hätte Evie nichts mit ihm angefangen, dadurch wäre aber Richard aus ihrem Leben verschwunden.

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Petzi_Super_Maus kommentierte am 21. August 2019 um 10:27

Naja, sie DACHTE sie würde ihn verlieren. 
Aber warum sollte das so sein? Wenn Evie ihm gleich von Anfang an deutlich klarmacht, dass da nie was laufen wird... Viell wäre er bei Becky geblieben. Viell hätte er sich nicht (so sehr) in Evie verliebt...
Man kann eben nicht in die Zukunft sehen, und ich fand Beckys Verhalten schon seltsam...

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_Jassi kommentierte am 21. August 2019 um 11:21

Ja, das stimmt natürlich! Ich habe mich auch gewundert, warum sie ihn an der Stelle so einfach aufgegeben hat.

Aber ich denke, so ist einfach ihr Charakter...

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AiHaninozuka kommentierte am 24. August 2019 um 09:33

Er war ja sofort hin und weg von ihr. Und statt verlassen zu werden, hat sie eben ihn verlassen, weil sie seit Jahren mit ansieht, wie ihrer Freundin alles in den Schoß fällt. Kann den Gedankengang schon verstehen. Nur weil Evie ihm dann evtl. klar gemacht hätte, dass da nichts läuft, bedeutet das ja nicht automatisch, dass Richard bei ihr geblieben wäre. Und selbst wenn, hätte sie immer gesehen, wie er Evie anschaut. Er hat sich ja selbst nicht mal mit "Ich bin Rebeccas Freund" vorgestellt, sondern nur mit "Ich bin ein Freund von Rebecca", was eben auch schon tief blicken lässt.

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_Jassi kommentierte am 20. August 2019 um 16:03

Ich konnte das Buch gestern Abend noch beenden :)

Jemand hatte ja schon vermutet, dass James und Evie Halbgeschwister sein könnten, ich wäre da von alleine wohl nie drauf gekommen. Dass sie eine Affäre mit James hatte, wussten wir ja auch schon.

Allerdings fand ich es etwas übertrieben, wie sich das mit James und Camille entwickelt hat. Nach 9 Jahren sehen er und Evie sich wieder und auf einmal sagt er, er hätte immer nur an sie gedacht und Camille nie geliebt. Mir hätte es besser gefallen, wenn Camille in der Ehe nicht so ein ekliger Mensch gewesen wäre und es sicht nicht exakt so entwickelt hat, wie Evie es immer gehofft hat. Nicht das ich es Evie nicht gönne, aber das ihre Traumvorstellung von einem Tag auf den anderen eintritt, hat mir nicht so gut gefallen..

Dass Evie nicht tot ist, hat mich überhaupt nicht überrascht, weil die Möglichkeit ja von Anfang an im Raum stand.

Im ersten Leseabschnitt dachte ich noch, dass Evie eine total egoistische Person ist, die Becky nur ausnutzt und sie wie ein Schatten hinter sich herlaufen lässt. Aber im Verlauf der Geschichte hat man gemerkt, dass sie Becky wirklich wie eine Schwester geliebt hat und sie ihr so viel bedeutet hat, wie sie Becky bedeutet hat. Wenn sie auch auf unterschiedliche Weise geliebt haben.

Becky hat sich Evie quasi unterworfen, weil sie sich selbst für so unbesonders gehalten hat, dass sie nie auf die Idee gekommen wäre so viel Wert zu sein wie Evie. Erst als Evie Beckys große Liebe einfach fallen lassen wollte, hat sie sich das erste Mal getraut, sich zu nehmen was sie will.

Die Beziehung zwischen den beiden fand ich super interessant und wirklich gut gezeichnet!

Außerdem hat mir gut gefallen, dass Evies Vater am Schluss doch noch für sie da war! Auch wenn er für einige psychische Rückschläge in Evies Jugend mit verantwortlich ist, haben die beiden zum Schluss doch noch zueinander gefunden. Auch das er so um seine Frau trauert, fand ich nochmal "schön" zu sehen. Ich hätte mir da nur gewünscht, dass schon früher darauf eingegangen wäre, wie krank Evies Mutter war. Es wurde immer nur beschrieben, dass sie alkoholkrank ist, aber ihre manischen Phasen wurden erst zum Schluss etwas beleuchtet..

Am Ende hat mir dann doch irgendwie noch der Knall gefehlt. Obwohl es mich zum Schluss doch noch mal mit einer Gänsehaut zurück gelassen hat, als Becky die Nachricht von Evie erhalten hat.

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AiHaninozuka kommentierte am 24. August 2019 um 09:38

Den Verlauf mit James fand ich auch irgendwie unlogisch, vor allem weil es ja anscheinend doch recht glücklich wirkte. Für mich haben allerdings die Eindrücke von Dominic zu wenig Sinn ergeben. Ja, es ist ganz schön, dass er sie so unterstützt und um seine Frau trauert, aber es passt nicht zu den anderen Dingen, die immer wieder erwähnt wurden, finde ich. Am Anfang fand ich es irgendwie ganz süß, dass er seine Frau so unterstützt, obwohl sie so krank ist, aber dann wurden ja immer wieder seine Affären erwähnt, was ihn dann nicht mehr so edel wirken ließen. Mit Ehrlichkeit hat es in dem Buch niemand so wirklich, sonst hätten einige Skandale definitiv vermieden werden können. :D

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gerlisch kommentierte am 21. August 2019 um 20:31

So ich habe das Buch nun auch zu Ende gelesen. Ein bisschen habe ich mit dem Ende ja gerechnet, dass Evie noch lebt. Vieles war einfach vorhersehbar. Dennoch viel es mir schwer das Buch immer wieder durch meine täglichen Verpflichtungen an die Seite zu legen, weil es einen doch gefesselt hat.

Dass Rebecca eine Psychopathin ist und ihre eigentlich beste Freundin Evie töten wollte, hat mich echt aus den Socken geworfen. Genauso wie, dass Evie und James Galbgeschwister sind.

Um Richard tut es mir ein wenig Leid, weil er nun in dem Glauben gelassen wird, dass seine frisch gebackene Ehefrau tot ist.
Evies Vater fand ich zunächst total unsympathisch, aber zum Ende hat es sich zum Glück gewendet.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 264 bis Ende
AiHaninozuka kommentierte am 24. August 2019 um 09:18

So, ich hab das Buch eben beendet und mir hat es wirklich gut gefallen. Es waren viele Wendungen dabei, beziehungsweise kamen immer neue Dinge dazu, sodass man immer nur vermuten konnte, was wirklich geschehen ist und so blieb die Spannung auch immer erhalten. Mittig fand ich das Buch an einigen Stellen ein wenig langatmig und irgendwie gefällt mir das Ende auch nicht soo gut, weil es für meinen Geschmack ein wenig zu offen gelassen wurde, aber ansonsten bin ich mit der Handlung ziemlich zufrieden. Ein weiterer Kritikpunkt ist für mich der fehlende Sympathieträger, irgendwie bin ich mit niemandem wirklich warm geworden und fand das Verhalten der Figuren immer ein wenig fragwürdig - vor allem, dass Dominic so cool mit der ganzen Inzestgeschichte war. 

Ist natürlich interessant, dass Evie Rebecca mal wieder einige Schritte voraus war und sie so "ausgetrickst" hat, aber letztenendes hat ihr Richard dann anscheinend doch nicht das bedeutet, was sie immer darstellen wollte, sonst hätte sie ihn wohl kaum bei so einer kranken Person gelassen. Ich konnte mich da für niemanden so wirklich freuen, weil ich Evie als Figur nicht sympathisch fand und Rebecca zum Ende hin auch nur noch total krank wirkte. Der Rest war zu blass und nicht greifbar, aber die Story funktioniert, wie man sieht, auch mit weniger tiefgreifenden Figuren. 

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 264 bis Ende
Laura1988 kommentierte am 24. August 2019 um 19:43

Den dritten Teil noch schnell hinten dran gehangen :-D. Also wie die meisten hier, hab ich das Ende nicht so vorausgesehen. Klar, dass Evie noch am Leben war, war auch meine größte Vermutung, aber das Rebecca schlussendlich die „Böse“ ist hätte ich nicht gedacht. Insgesamt fand ich das Buch sehr gut, konnte es fast gar nicht aus der Hand legen. Aber mir bleiben zu viele Fragen offen. Die Polizei stand hinterher gar nicht mehr zu Debatte. Es wurde nur gesagt, man gehe jetzt von Suizid aus (wahrscheinlich). Dann hätte ich gerne mehr von der Reaktion erfahren, als Sie den Brief und das Foto sieht, wie ging es danach weiter. Ging Sie einfach zu Richard oder ist Sie dann völlig durchgedreht und musste in die Klappse? Kam Sie mit Richard zusammen? Hielt es? Die Fragen werden wohl nicht beantwortet. Richard tut mir leid, er war das eigentliche Opfer. Rebecca hätte es alles verhindern können, hätte Sie Evie direkt alles gesagt und Evie hat wohl ihren Plan über Bord geworfen, Richard für Rebecca zu lassen. Die Wendung vom Vater fand ich klasse (sei mal dahingestellt ob es jetzt gut oder schlecht ist, dass die beiden Halbgeschwister sind). Die Beziehung der beiden fand ich irgendwie komisch. James heiratet total unglücklich und 9 Jahre später findet er Evie? Das hätte auch schon eher passieren können!  Naja aber ansonsten wirklich ein gutes Buch. Und für mich schon ein kleiner Psychothriller, zwar etwas harmloser aber würden ihn schon in die Kategorie einstufen. Meine Rezension folgt wenn ich aus dem Urlaub komme, dass wird dann doch etwas schwierig übers Handy und da sollten nicht so viele Rechtschreibfehler auftauchen :-).