Leserunde

Leserunde zu "Nächte, in denen Sturm aufzieht" (Jojo Moyes)

Nächte, in denen Sturm aufzieht - Jojo Moyes

Nächte, in denen Sturm aufzieht
von Jojo Moyes

Bewerbungsphase: 17.01. - 31.01.

Beginn der Leserunde: 07.02. (Ende: 28.02.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir 20 Freiexemplare von "Nächte, in denen Sturm aufzieht" (Jojo Moyes) zur Verfügung.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch. 

ÜBER DAS BUCH:

Liza McCullen weiß, dass sie ihrer Vergangenheit nicht entfliehen kann. Doch in dem kleinen beschaulichen Örtchen Silver Bay an der Küste Australiens hat sie ein Zuhause gefunden für sich und ihre Tochter Hannah. Die unberührten Strände, der Zusammenhalt in der kleinen Gemeinde und die majestätischen Wale, die in der Bucht leben, bedeuten ihr alles. Täglich fährt sie mit ihrem Boot raus aufs Meer und bietet Walbeobachtungstouren an für die wenigen Touristen, die sich nach Silver Bay verirren. Als der Engländer Mike Dormer anreist und sich in der Pension von Lizas Tante einquartiert, gerät das beschauliche Leben in Gefahr. Der gutaussehende Fremde in den zu schicken Klamotten passt nicht nach Silver Bay, und niemand ahnt, dass er Pläne schmiedet, die den kleinen Fischerort für immer verändern könnten.

ÜBER DIE AUTORIN:

Jojo Moyes, geboren 1969, hat Journalistik studiert und für die «Sunday Morning Post» in Hongkong und den «Independent» in London gearbeitet. Der Roman «Ein ganzes halbes Jahr» machte sie international zur Bestsellerautorin. Zahlreiche weitere Nr. 1-Bestseller folgten. Jojo Moyes lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern auf dem Land in Essex.

28.02.2019

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 320 - 473

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florinda kommentierte am 09. Februar 2019 um 19:05

Ich "habe fertig"!:-)

Also, dass sich Liza und Mike am Ende "kriegen" und das Bauvorhaben platzt, war absehbar, wenn es mit dem Paar auch für meinen Geschmack hart an der Grenze zum "Zuviel Hin & Her" schlitterte. Schön, dass Nino überlebte und seine schon so lange angebetete Kathleen ihn endlich erhörte (bei diesen Beiden hatte ich irgendwie immer die "Immenhof"-Oma Jansen und ihren Tierarzt Dr. Pudlich vor Augen, obwohl der ja leider nicht so viel Erfolg hatte *g*. Das mit Letty war irgendwann auch klar, denn es gab einige Äußerungen von Hannah, die nie wirklich an den Tod ihrer kleinen Schwester glaubte oder glauben wollte, und Lizas Wissen diesbezüglich fußte ja nur auf der Anschuldigung der unsympathischen Mutter ihres prügelnden Ex-Partners.

Tja... also, das Buch gefiel mir nicht schlecht, es reicht in meinen Augen aber nicht an einige andere Moyes-Bücher heran. Eigentlich "lebt" es für mich von der Tier/Umwelt-Problematik und von Hannah und Nino. Liza war mir nicht unsympathisch, wer weiß denn schon, wie man selbst wäre, hätte man das durchgemacht, was sie erlebte, aber richtig warm wurde ich mit ihr auch nicht. Mike eierte mir zuviel herum und Tina und Vanessa waren zu einfach als Böse gezeichnet. Aber es ist halt ein etwas früheres Werk der "Ein ganzes halbes Jahr"-Autorin.

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Furbaby Mom kommentierte am 18. Februar 2019 um 18:49

Ich finde, Vanessa ist lange Zeit überhaupt nicht als "die Böse" gezeichnet worden - eher als "die, die eben nicht die Richtige für MIke ist". Im Grunde hatte sie ja nichts falsch gemacht, nur weil sie die forschere, antreibende Kraft in der Beziehung war. Letztlich hatte MIke ihr das Gefühl gegeben, dass alles passt - sie wollten ja sogar heiraten. Er hat sie betrogen - erst mit Tina, dann mit Liza. Vor allem ihre Reaktion auf dem Boot fand ich recht beachtlich: alles ab "Ich weiß, dass ich dich ein bisschen verloren habe" auf S.250 bis zum Satz "So, wie du es dir wünschst" auf S. 251. Das war sicher auch nicht einfach für sie, gerade in einer Zeit, wo alle zukünftigen Bräute am liebsten nur glückselig  'den Tag der Tage' planen wollen. Dass sie Mike in den Rücken gefallen ist beim Projekt war klar eine miese Nummer, aber eben die einer verletzten (und wahrscheinlich auch fuchsteufelswilden) Frau, deren gesamte Zukunftsplanung mit einem Mal geplatzt war. Ich möchte sie nicht in Schutz nehmen, ganz am Ende verhält sie sich alles andere als nett - wahrscheinlich hätte sie Mike nur zurückgewollt, um ihn zum Teufel zu schicken. Da hatte sie ihn allerdings schon als betrügerischen Ex abgestempelt (obwohl sie noch nicht mal von Liza wusste). Doch während der Beziehung mit ihm kann man ihr keinen Vorwurf machen.

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gagamaus kommentierte am 19. Februar 2019 um 10:23

Mir gefällt, wenn nicht alle Charaktere weichgespült sind und auch mal übers Ziel hinausschießen. Die Böse würde ich sie deshalb nicht nennen.

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Hermione kommentierte am 20. Februar 2019 um 21:45

Ja, genau, Mike und Vanessa waren zwischenzeitlich ja doch ein gutes Team.

Dass Vanessa dann am Ende zu so unfairen Mitteln greift, ist vielleicht erklärbar, weil sie so verletzt ist. Aber sie ist ja nicht per se "böse".

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Furbaby Mom kommentierte am 20. Februar 2019 um 23:32

Genau so sehe ich das auch. :-)

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schatzye kommentierte am 07. März 2019 um 19:15

Bei dem meisten stimme ich dir zu. Ich glaube aber, dass Vanessa Mike wirklich zurück genommen hätte. Ihre Äußerung, dass sie ihn, wenn er einkommt, rausgemissen hätte, war denke ich verletzter Stolz. Wenn ich mich in ihre Situation hineinversetze, wäre ich so dermaßen ausgeflippt. Es ist ja nicht nur schrecklich, jemanden, den man liebt, zu verlieren. Aber dass die eigene Hoffnung gestärkt wird und man dann wieder weggeschuppst wird, schmerzt noch mehr.

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florinda kommentierte am 09. März 2019 um 06:17

Verletzter Stolz - ja.

Aber ob es eine wirklich innige Beziehung war oder nur eine in verschiedener Hinsicht scheinbar gut passende Verbindung mit einem attraktiven und bestens ins väterliche Geschäft reinwachsenden Mann - wissen wir nicht.

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gagamaus kommentierte am 19. Februar 2019 um 10:22

Dein Immenhof-Vergleich ist Klasse. Weil das bei mir tolle Erinnerungen weckt und ganz gut passt.

Wie schon vorher mal von mir gedacht, kann es nicht ganz an die späteren Werke heranreichen von Moyes. Aber ich finde es immer noch eine Empfehlung wert, weil ich ihren Erzählstil einfach mag.

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Furbaby Mom kommentierte am 20. Februar 2019 um 23:35

Jaaaaa, den "Immenhof" liebe ich auch! Da werden gleich Erinnerungen wach *seufz*.

(Off topic zu "Immenhof": da soll es ja bald - dieses Jahr? - eine Neuverfilmung geben...davon bin ich weniger begeistert. An manchen Klassikern sollte einfach nicht gerüttelt werden.)

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florinda kommentierte am 21. Februar 2019 um 10:34

Was das im Off topic Geschriebene angeht, srimme ich dir zu, mir gingen sogar die Fortsetzungszwillinge mit ihrem "Va---Ti" auf den Keks.

Und zu Vanessa: Ich schrieb nicht, dass ich sie für eine "Böse" halte, sondern dass ich sie hier als zu einfach als "Böse" gezeichnet empfand...

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Verena Bielefeldt kommentierte am 20. Februar 2019 um 13:34

Ich empfand Vanessa nicht als böse. Lange Zeit war sie doch eher selbst ein Opfer von Betrug, und dass man da nicht mehr so nett ist, ist nur verständlich. Nur am Ende kam dann doch die Giftspritze bei ihr raus.

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Furbaby Mom kommentierte am 20. Februar 2019 um 23:37

So kam es mir auch vor. Ich möchte ihr Verhalten gegen Ende natürlich nicht gutheißen. Aber ich glaube, jeder Mensch hat eine Toleranzgrenze und reagiert dann ganz individuell, wenn er sich vom jemandem hintergangen fühlt. Die wenigsten Trennungen gehen in Freundschaft und gegenseitiger Wertschätzung auseinander, leider.

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Verena Bielefeldt kommentierte am 21. Februar 2019 um 11:42

Da kann ich dir nur zustimmen. Jeder Mensch reagiert auch anders auf solche Enttäuschungen und Verletzungen. Wie du schon sagst, viele Beziehungen gehen nicht nett auseinander um es mal vorsichtig zu sagen. Außerdem gehören meistens auch zwei zu einer nicht funktionierenden Beziehung. 

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foxydevil kommentierte am 24. Februar 2019 um 19:54

Das ist gut geschrieben und ich denke ebenfalls so!
Auch wäre es mir persönlich zu schön gezeichnet wenn bei einer Trennung nur Friede Freundschaft und Harmonie ist.

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Readaholic kommentierte am 11. Februar 2019 um 10:26

Mir hat das Ende gut gefallen, vor allem Hannahs und Gregs Beitrag dazu, dass das Bauprojekt den Todesstoß erhielt. Auch der Fortbestand der Beziehung zwischen Liza und Mike war irgendwann nicht mehr ganz so sicher, das fand ich dann doch spannend. Vanessa ist ja ein echtes Miststück, selbst wenn Mike sich dazu durchgerungen hätte, zu ihr zurückzugehen, hätte die Beziehung keinen Bestand gehabt. Gut gefallen hat mir, dass die die Problematik rund um das Thema Naturschutz angesprochen wurde: Schleppnetze, die im Ozean treiben und zur Todesfalle für unzählige Tiere werden, die Faszination, die von Buckelwalen und Delfinen ausgeht. Und dann ging es natürlich auch um das Thema "Was macht ein erfülltes und glückliches Leben aus?" Für mich war das ein richtiges Feelgood Buch, das ich an einem total verregneten Wochenende verschlungen habe. Einiges war voraussehbar, aber eben nicht alles. Im Großen und Ganzen war ich sehr positiv überrascht.

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gagamaus kommentierte am 19. Februar 2019 um 10:25

Stimmt, die Natur und die Tiere spielten eine wichtige Rolle in diesem Buch. Das fand ich sehr schön. Es war ein gelungener Rahmen zu einer Herz-Schmerz-Geschichte.

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Furbaby Mom kommentierte am 20. Februar 2019 um 23:43

Genau! Es war vor allem mal etwas anderes; meist wird die Natur in Romanen nur als schönes Setting beschrieben, hier aber wurde auch auf die Problematik der Umweltverschmutzung und auf das Leiden der Tiere hingewiesen. Sehr wichtig und interessant, vor allem, da es nicht in tadelnder Weise geschah, sondern sich ganz natürlich in die Geschichte einfügte und somit umso mehr authentisch und dringlicher wirkt. Wir haben die Auswirkungen praktisch 'nebenbei' vor Augen geführt bekommen.

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foxydevil kommentierte am 24. Februar 2019 um 19:55

Das gefiel mir auch sehr gut!

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Caro01 kommentierte am 12. Februar 2019 um 18:12

Das Ende und die Irrungen und Wirrungen davor, haben mir gut gefallen. Es war so unterhaltsam, dass ich das Wintergrau draussen vergaß.Ich hatte bisher noch Buch der Autorin gelesen und ihr Schreibstil ist sehr packend und voller Bilder.Trotz aller Romantik fand ich die Darstellung der einzelnen Personen sehr real und auch in die Umgebung floss das Thema Zerstörung des Lebensraums der Fische/Wale und die grausamen Techniken des heutigen Fischfangs mit ein. Das dieAutorin, die einzelnen Personen aus ihrer Perspektive und ihrer Wahrnehmung heraus erzählen lässt, macht das Buch für mich eine sehr gelungene Unterhaltungslektüre.

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Buch Versum kommentierte am 15. Februar 2019 um 12:52

Tja, also ich bin mit mir und meinen sekulationen und der entwicklung sowie den Ausgang des Buches sehr zufrieden.

Es hat dann doch noch sehr an meinen Nerven gezerrt, aber ha (muss jetzt sein) ich hatte ja die leise annahme dass letty noch lebt und mit den erzählungen über lizas und hannahs schicksal war es dann doch noch verstärkt wurden. Wow

Aber schon zu beginn diese Abschnittes gab es ja genug nervenaufreibende momente, besonders das hannah in dem boot loszieht und mike nur kurz nicht hinschaut und Sie dann den moment  ausnutzt.

Das Liza sich so öffnent hat mich auch erstaunt und begeistert, und dann wird mike so unter druck gesetzt dass er doch sein glück zurück stellt, damit liza und hannah in Sicherheit sind.

Seine Schwester hat mich auch beeindruckt, so genial wie Ihre Denkweise voranschreit und dann so etwas aufdeckt *G*und der humor von jojo bei der schilderung, dass eine schwester doch auch ihren bruder ( wenn sie erwachsen sind) damit die eltern sehen, dass dersohnemann doch nicht so perfekt und erfolgreich im beruf ist *G*

Greg hat mich begeistert, so genial der mann, ich sagte ja schon dass er potential hat und die idee mit dem Hai, hammer und dann auch noch die ganzen sehr gut durch dachten abschreckenden kommentare im ansicht der presse!
Hat mich dann auch nicht erstaunt als kathleen meinte sie hätte den hai gar nicht gefangen *G*

Wunderbar wie alle zusammen halten, damit ihre heimat und die wale und delphine in sicherheit sein können!

Außerdem dann auch noch kathleen, die endlich mit nino sesshaft wird. Wow und auch das mike bevor er zurück fährt noch auf greg trifft, ich habe so laut gelacht.

EIn sehr emotionales Werk wieder, dass aber soviele verschiedene geschichten erzählt das wunderbar vereint wird! Genau dass was ich aus der Fedet von Jojo erwartet habe :)

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Marshall Trueblood kommentierte am 17. Februar 2019 um 22:55

So, da habe ich den letzten Teil in der Februarsonne gelesen; fast wäre ich an der Bank kleben geblieben, da der ganze Zuckerguss, den Jojo Moyes am Ende ausschüttet, beinahe aus dem Buch gelaufen wäre. Bei aller Liebe und bei aller Sehnsucht auf ein Happy-End (denn das wollen wir doch alle), das war mir doch ein bißchen viel. Vielleicht liegt es aber auch daran, daß ich bis auf eine Ausnahme nicht wirklich warm geworden bin mit dem ganzen Personal. Hier reiht sich Klischee an Klischee, angefangen mit dem altklugen Kind Hannah, die reifer wirkt als jede 80jährige, über die leidgeprüfte Mutter Liza, die sich selbst am meisten im Weg steht, bis zu dem grundguten Mike, der ein Opfer der intriganten Frauen in seinem Umfeld wird. Und die einzige sympathische Figur, Kathleen, bricht dann am Ende auch noch ein und heiratet ihren langjährigen Verehrer. Für mich alles zuviel.

Und dann: Ich hatte es ja schon befürchtet, aber die Autorin verfällt dann tatsächlich auch noch auf die unglaubliche (und sehr schlechte) Idee, ein totgeglaubtes Kind zurückzubringen. Das Wiedersehen mit der Mutter gerät für mich zur Sahne auf dem ganzen Zuckerguss. Die Kirsche obendrauf ist dann Greg, der Liza beiseite schiebt, um eine Barfrau anzuhimmeln.

Aber, es gibt auch Dinge, die mir gefallen haben, z.B. den Einfall mit dem Hai. Die Auseinandersetzung mit der Umweltproblematik, vielleicht weil sie immer aktueller wird, hat mir auch sehr gut gefallen; und auf jeden Fall die Sprache; erzählen kann die Autorin, das ist unbestritten, und in späteren Werken hat sie gelernt, daß ein Happy-End nicht auf allen Ebenen möglich ist. Hier hat sie noch mit dem Vorschlaghammer alle gezwungen, glücklich zu sein.

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Petzi_Super_Maus kommentierte am 18. Februar 2019 um 22:41

Hier hat sie noch mit dem Vorschlaghammer alle gezwungen, glücklich zu sein.

pruuuust
​Aber deine Worte beschreiben genau das, was ich mir beim Lesen der letzten Kapitel gedacht habe. SO ein exrem krasser Gegensatz zu Will's und Lou's Schicksal...

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gagamaus kommentierte am 19. Februar 2019 um 10:31

Ich stimme Dir zu. Es war alles sehr weichgespült und happy-mäßig. Tatsächlich hatte ich aber schon bald im Buch damit gerechnet UND nach ein paar düsteren Büchern vorher, war mit das jetzt ganz recht. Prinzipiell bin ich aber ganz bei Dir. Was zu viel ist ist zu viel und es hätte dem Buch keineswegs geschadet, wenn der ein oder andere erst mal alleine geblieben wäre. Weil so halt das Leben ist. In meinem Fall war es diesmal okay. Wenn man bedenkt, dass sie mit "Ein ganzes halbes Jahr" genau die andere Schiene gefahren ist, dass weiß man ja, dass sie was "gelernt" hat. ;-)

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Verena Bielefeldt kommentierte am 20. Februar 2019 um 13:37

Mir ging es am Ende aber auch so, dass von jetzt auf gleich zu viel "Friede, Freude, Eierkuchen" war. Happy End ist ja wirklich schön, aber hier war es mir doch etwas too much. 

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Furbaby Mom kommentierte am 18. Februar 2019 um 18:38

Hach, was für ein turbulenter letzter Abschnitt!! Die dramatische Aktion um die Geisternetze - bei der Hannah um ein Haar ertrunken wäre -, Vanessas intriganter Versuch, Mike nochmals an sich zu binden, die Haie, die tatsächlich nie gefangen wurden (nicht von Kathleen, nicht von Greg), das abgewährte Hotelprojekt, das glückliche (von uns allen vorhergesehene :-)) Ende für Liza & Mike, und meine zwei Highlights:

1. Happy End für Kathleen & Nino

2. Letty lebt!! (Einige von Euch hatten ja den richtigen Riecher, ich hingegen habe das wahrlich nicht kommen sehen und war total geplättet! Mit einem giftig-fiesen Stephen hätte ich gerechnet oder sogar damit, dass er selbst verstorben sei und Liza nun Gefängnis drohe... Aber dass Letty lebt, nein, das hatte ich zu keiner Zeit auf dem Schirm.)

Bei der Wiedersehensszene am Flughafen sind mir die Tränen gelaufen; überhaupt war alles - vom Setting bis hin zu den Dialogen der gut ausgearbeiteten Figuren - so realistisch und fesselnd beschrieben, einfach toll! Ich habe bis spät in die Nacht gelesen, weil ich so mittendrin war in der Geschichte. Durch dieses Buch wurde auch die Wichtigkeit des kontinuierlichen Naturschutzes untermauert und ich kann mir vorstellen, dass viele Leser/innen nun noch viel sensibilisierter sind, insbesondere im Hinblick auf die Tierwelt der Meere.

Für mich hat dieser letzte Leseabschnitt nochmal einen richtigen WOW-Effekt gehabt. Das Geisternetz-Drama war genauso mitreißend und intensiv beschrieben wie der Handlungsstrang um Letty. Was habe ich mich für Liza und ihre Töchter gefreut! Und als im Epilog dann nicht mehr stand "Mein Name ist Kathleen Whittier Mostyn", sondern "Kathleen Whittier Gaines", da war mein Romantiker-Herzchen einfach nur selig! <3

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Petzi_Super_Maus kommentierte am 18. Februar 2019 um 22:28

Tja, das Ende (kein Hotel-Bau; Mike+Liza ein Paar; Kathleen+Nino heiraten) und die Auflösung der Geschichte von Letty ist schon sehr Happy-End. Aber ich hatte mir fast schon gedacht, dass Letty noch lebt. Trotzdem ging mir alles irgendwie zu einfach und schnell - aber ich denke, so sind Moyes-Romane.

Trotzdem wurde ich gut unterhalten, auch aufgrund der Delphin-und Wal-Infos, und die Geschichte war sehr berührend und emotional.

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Hermione kommentierte am 20. Februar 2019 um 21:46

Du hast schon Recht. Es ging alles recht schnell und sehr glatt, aber ich fand das Ende trotzdem auch gut und eben sehr versöhnlich.

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Tante Buch kommentierte am 26. Februar 2019 um 07:38

Ich dachte nur mir ging es zu schnell und einfach.

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Verena Bielefeldt kommentierte am 20. Februar 2019 um 13:32

Im Großen und Ganzen hat mir das Buch ganz gut gefallen. Ganz besonders die Beschreibungen von der Gegend, die Thematik mit den Tieren und dem Umweltschutz, usw. Das wurde sehr schön beschrieben bzw. auch traurig schön. 

 

Im letzten Leseabschnitt war ja nochmal viel los, was mich mitgerissen hat. Zum Beispiel Hannah allein auf dem Meer, Lizas Geschichte mit der Misshandlung, Ninos und Kathleens Hochzeit (was mich besonders freut),...

 

Allerdings muss ich sagen, dass mir das Ende ein wenig zu abrupt und für einen Geschmack zu viel Happy End. Schon allein, dass Stephen nicht mal ansatzweise versucht hat um seine Tochter Letty zu kämpfen. 

 

Für mich wurde das Buch getragen von den lndschaftlichen Beschreibungen, dem Meer und Hannah. 

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chaosbaerchen kommentierte am 26. Februar 2019 um 11:59

Es mag sein, dass zu viel HAPPY am Ende war, aber andererseits finde ich Bücher, die übel ausgehen, nicht wirklich gut. 

Die Umweltproblematik reicht da vollkommen, finde ich!

Und dass Stephen Letty so einfach rausgegeben hat, fand ich nicht so verwunderlich. Er hat eine neue Familie mit seinen zwei Söhnen, er ist eine Person der Öffentlichkeit. Er kann sich solche unschönen Geschichten nicht leisten, wenn er wirklich ins Parlament will. Alles eine Frage der Prioriäten. Ich finde aber, dass das passte!

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Furbaby Mom kommentierte am 28. Februar 2019 um 20:51

So sehe ich das auch. Stephen geht seine Reputation über alles und erst recht, nachdem er es so weit gebracht hat - das würde er nie riskieren. Wahrscheinlich ist er insgeheim sogar erleichtert. Wenn er es is Parlament schafft, würde sein Privatleben noch mehr durchleuchtet werden und dann käme automatisch Frage auf wie: Wo ist die leibliche Mutter des Mädchens?, Wann/Warum haben sie und Stephen sich getrennt? etc. Das wäre ihm bestimmt ziemlich unrecht. Er hat ja außerdem schon lange von Lizas Aufenthaltsort gewusst - das heißt, er hat ebenso wie sie immer gelauert, ob vom anderen Ende der Welt etwas zu befürchten ist. Schlimm, dass es solch aalglatte Typen wie Stephen tatsächlich gibt!

Ich fand das Happy End genau richtig dosiert; dieses Werk hat schon einen derart ernsten Unterton durch den Hintergrund zum Thema Umweltschutz/Umweltprobleme, dass es zum Ende hin ruhig ganz kitschig-schön zugehen darf. :-)

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florinda kommentierte am 09. März 2019 um 06:21

Mit etwas zeitlichem Abstand stimme ich vor allem dem letzten Satz zu. 

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Hermione kommentierte am 20. Februar 2019 um 21:49

Mich hat das Ende schon auch berührt und sehr versöhnt.

Ihr habt schon Recht, dass manches vielleicht ein wenig zu glatt oder auch zu schnell ging, aber irgendwie passte es für mich schon ganz gut.

Ich bin sowieso voll der Mike-Fan und ein noch größerer Hannah-Fan. Daher alles gut.

Die ganze Thematik mit dem Meer war auch gut beschrieben und ging mir dadurch recht nahe.

Ich fand es erst etwas übertrieben mit Letty und dick aufgetragen, aber im Nachhinein dann auch doch wieder stimmig.

Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen.

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Sandkuchen kommentierte am 22. Februar 2019 um 19:43

Ich glaube die Geschichte von Liza hat uns alle etwas geschockt. Wie schnell man doch in so eine Lage rutschen kann, man verliebt sich und derjenige entpuppt sich als jemand ganz anderes. Es war schon heftig. Nur dadurch, dass Liza immer so abweisend war, ergriff mich ihre Geschichte nicht. Klar sie tat mir leid, aber mehr eben auch nicht. Was ich wirklich schade fand. Dadurch hat mich die Liebesgeschichte der beiden so gar nicht erfassen könnten. Auch wie Hannah da eine Rolle spielt und wie viel die Kleine eigentlich schon ertragen musste und wie erwachsen sie dadurch gezwungener Maße wurde.

Mike schafft es doch das Bauprojekt zu stoppen, aber so wirklich glaubte er nicht an seine Pläne. ich meine er hat Tage lang am Handy gesessen und mit Leuten geredet und hat sich Ideen ausgedacht, aber als seine Ex- Verlobte anruft und ihm dieses Deal vorschlägt, sagt er direkt zu. Er hat also an seinen eigenen Plan nicht geglaubt. Ich meine, warum macht er sich denn die Mühe? So leicht wie sie ihn zurück gewinnen konnte ... Mir fehlte seine Entschlossenheit vom Anfang. Am Anfang ging es ihm ja nur um seine Bauprojekte, aber da hatte er immer die Oberhand, aber nachd er Kündigung wusste er nicht mehr wer er war. Er wirkte sehr verloren. Und so lies er sich wie ein Fähnchen im Wind ein bisschen von seiner Ex rumschubsen. Ich hätte mir hier einfach ein bisschen mehr selbstvertrauen gewünscht, dass er zu Liza steht und das Projekt eben auf seine Weise stoppt.

Ich bin froh das sie das Projekt stoppen konnten und es für wirklich alle ein Happy End gab.

Für mich ein interessantes aber kein wirklich spannendes Buch.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 320 - 473
Verena Bielefeldt kommentierte am 25. Februar 2019 um 11:31

Naja, aber anfangs glaubte Mik schon an seine Pläne. Nur nach allem, was er versucht hat und sich rein hing, desto kleiner wurde seine Hoffnung, dass man das Bauprojekt stoppen kann. Außerdem war seine Sorge um Liza enorm, falls sie an die Öffentlichkeit geht. Ich finde Mike hätte aus Liebe zu Liza gehandelt und wäre nur deswegen zu Vanessa zurück gegangen. Darin sah er die einzige Chance Liza und auch Hannah zu schützen. 

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 320 - 473
Petzi_Super_Maus kommentierte am 26. Februar 2019 um 15:28

Und es hat sich ja auch schon abgezeichnet, dass all seine Bemühungen die Baufortschritte nicht stoppen werden. Daher sah er keine andere Lösung, als auf Vanessas Deal einzugehen...

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 320 - 473
Hermione kommentierte am 26. Februar 2019 um 17:26

Vanessa hat das ja auch so aussehen lassen!

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 320 - 473
Jeanettie123 kommentierte am 24. Februar 2019 um 15:25

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, Mike hat sich letzten Endes wohl doch für das Leben mit Liza und ihren Mädchen entschieden. Obwohl es fast daneben gegangen wäre.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 320 - 473
foxydevil kommentierte am 24. Februar 2019 um 19:56

So der letzte Abschnitt ist gelesen.
Es war absehbar das Liza und Mike ein Paar werden.
Das hat mich nicht überrascht.
Auch das es Nichts mit dem Bauprojekt wird.
Das ihre kleine Schwester nicht tot ist finde ich gut, denn das sah ja erst anders aus.
Aber es war ja auch nie wirklich nachgewiesen.
Ich fand das Buch gut aber es reicht für mich nicht an Ein ganzes halbes Jahr ran.
Aber wie ich hier ja erfahren habe ist dieses Buch ja schon etwas früher geschrieben und ich denke auch, daß das Thema auch eher im Schwerpunkt auf Umweltschutz abzielt.
In dem Punkt empfand ich es gut gelungen.
Die Charaktere in Ordnung und zum Glück nicht alle gleich gut gezeichnet auch wenn mir Mike zu wenig gradlinig war.
Ich werde mir mal Gedanken zu meiner Rezi machen.

 

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 320 - 473
Tante Buch kommentierte am 25. Februar 2019 um 19:20

So nun habe ich auch endlich das Buch beendet. Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen, jedoch muss ich sagen das es nicht ihr bestes Buch ist. Dafür hat mir ein ganzes halbes Jahr deutlich besser gefallen. Der Ort in dem die Geschichte hauptsächlich spielt gefällt mir so gut, das ich am liebsten direkt los will um dort Urlaub mit meiner familie zu machen. Leider muss ich sagen das die Geschichte teilweise schon vorhersehbar war. Das die beiden sich am Ende trotz dem ganzen hin und her bekommen, war mir schon zu Beginn klar. Das Letti noch lebt hat mich jetzt auch eher weniger überrascht und war mir schon zu Beginn des dritten teils klar.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 320 - 473
chaosbaerchen kommentierte am 26. Februar 2019 um 11:48

So, heute habe ich das Buch zu Ende gelesen und muss sagen, dass es ein echtes Lesevergnügen war. Gerade im letzten Drittel ist unglaublich viel noch mal in Bewegung gebracht worden und ich hätte mich auch nicht gewundert, wenn Mike, um sich zu opfern, tatsächlich zu Vanessa zurück gegangen wäre. Er wäre aber nach kurzer Zeit zu dem Schluss gekommen, dass der neue Versuch mit ihr zum Scheitern verurteilt war. Allerdings wäre dann unklar gewesen, ob er so dann noch nach Australien hätte zurückkehren können. Dieses Hin und Her hätte Liza sicher nicht geschluckt, egal wie ernst es Mike war und welche Motive ihn geleitet haben. Nein, es war besser und sauberer so, wie es hier gelöst wurde und ich habe das Buch zufrieden seufzend zugeklappt.

Es gefiel mir auch, dass Mike niemandem mehr was schuldig war und es gerade Hannah war, die mit ihrem Einsatz und ihrer Mail mit den Hai-Artikeln alles ins Rollen gebracht hat.

Vanessa ist einfach verwöhnt und oberflächlich und falsch und das war von vorneherein klar. Mike konnte das nur solange dulden und ertragen, wie er es nicht in Frage gestellt und Alternativen erlebt hat. Ich bezweifle stark, dass er in der Lage gewesen wäre, sich in seine alte Position zurückzubewegen. Dauerhaft sicherlich nicht, denn er hat sich weiterentwickelt in Australien!

Was die Meeresbewohner angeht, so frage ich mich, wie das grundsätzlich an den Küsten funktioniert. Wal- und Delphintouren werden ja immer gerne angeboten. Aus Sicht der Tiere ist das vermutlich nicht anders als in den Parks, wo sie zu Shows gezwungen werden. Unberührte Natur ist selten geworden - ein echter Denkanstoß!

Also wie gesagt, ich fand das Buch, wie alle Bücher, die ich von der Autorin bislang gelesen habe, wirklich lesenswert und im Vergleich zu den besagten anderen auf jeden Fall weiter oben in Richtung "EIn ganzes halbes Jahr" positioniert.

 

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 320 - 473
Los_Angeles kommentierte am 28. Februar 2019 um 19:59

Dass Hannah alles ins Rollen bringt, fand ich auch toll.

 

Naja, ganz wie in Tierparks ist es wohl schon nicht ganz. Wenn du gute Walbeobachter hast, dann halten sie sich auf Distanz (wie im Buch beschrieben) und lassen den Tieren ihren Freiraum. Natürlich ist dabei zu beachten, dass nicht zu viele Boote auf einmal um die Wale / Delfine herum sind, sodass die Tiere jederzeit davon schwimmen können, wenn sie wollen. In Tierparks ist das Rückzugsgebiet meist kaum oder nur gering vorhanden.
Aber es ist (leider) schon so, dass immer weniger unberührte Natür vorzufinden ist. Der Mensch versucht zwar mit Naturparks dem entgegen zu wirken, doch dies gelingt nur bedingt (siehe Liste der bedrohten Tiere).

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 320 - 473
florinda kommentierte am 09. März 2019 um 06:23

Trautig, aber leider wahr!

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 320 - 473
Chapialis kommentierte am 26. Februar 2019 um 21:57

So, nun bin auch am Ende angekommen und der Abschied ist mir erwartungsgemäß schwer gefallen. Wieder mal ein tolles Buch von einer tollen Autorin. 

Das Happyend für Liza und Mike war zwar zu erwarten, aber dennoch habe ich mich auch sehr gefreut und wäre enttäuscht gewesen, wenn es nicht dazu gekommen wäre ;-) 

Was sich für mich sehr positiv durchs ganze Buch gezogen hat, waren die schönen Natur- und Tierbeschreibungen bzw. eben das Thema rund um den Naturschutz. Das habe ich sehr genossen und ich konnte mich richtig hinweg träumen. 

Es hat mich zwar nicht so sehr berührt wie manch andere Moyes-Bücher, aber das ist ja auch schwer, das immer auf dem selben Level hinzubekommen und vielleicht merkt man hieran eben auch, dass es schon ein früheres Buch von ihr ist. Dennoch habe ich es mal wieder sehr genossen und deshalb gibts von mir auch eine ganz klare Leseempfehlung :-) 

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 320 - 473
Salome kommentierte am 28. Februar 2019 um 09:01

Ich bin auch schon länger fertig mit dem letzten Abschnitt und möchte nun meine Gedanken nieder schreiben. Leider hatte ich vor meinem Schi-Urlaub keine Zeit mehr, um das zu machen- somit ist meine Meinung nicht mehr so frisch und ich hab auch dazwischen schon etwas anderes gelesen.

Ich fand am schlimmsten, dass Vanessa von Mike verlangt hat- dass sie wieder zu ihm zurück kommt, damit sie dann das Projet stoppen kann. Aber wenigstens ist das dann nicht so geworden, wie es vorher ausgesehen hat. Dass Letty dann gar nicht tot ist und dann so einfach bei Liza einzieht und der Vater gar nicht um sie kämpft (oder das Ganze so kurz angeschnitten war) fand ich auch etwas komisch. Für Hannah ist es auf jeden Fall wunderbar, ihre Schwester wieder zu haben... Naja, dass die beiden "Alten" noch zusammen kommen und heiraten war irgendwie vorhersehbar.

Sonst fand ich es im Großen und Ganzen schon toll, manche Stellen waren auch sehr herz zerreißend- aber so richtig umgehauen hat mich das Buch nicht. Es war aber auf jeden Fall eine herzerwärmende, auch sehr tragische Geschichte- die man weiter empfehlen kann. Außerdem muss man ja nicht jedes Buch mit den anderen Büchern vorher vergleichen.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 320 - 473
florinda kommentierte am 09. März 2019 um 06:25

Ich halte es für schwer, NICHT zu vergleichen... 

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 320 - 473
Los_Angeles kommentierte am 28. Februar 2019 um 19:54

Ich habe das Buch nun auch fertig. Wie ganz viele vor mir auch schon, war auch mir schnell klar, dass Mike und Liza ein Paar werden. Dies war klar. Dass jedoch auch Kathleen und Nino heiraten war für mich nicht so klar. Genauso wenig das Letty doch noch lebt. Diese zwei Dinge haben mich im letzten Abschnitt nochmals etwas überrascht.

Insgesamt gefällt mir das Buch sehr. Allerdings muss auch ich sagen, dass das Ende vielleicht etwas zu viel Happy-End ist. Obschon ich es natürlich allen Paaren gönne, dass sie zusammen kommen, der Deal mit dem Hotel nicht durchgezogen wird und Letty doch noch lebt, hätte es für meinen Geschmack etwas mehr Drama noch sein können - oder zumindest noch etwas mehr Kampf.

Aber wie gesagt, ich fand das Buch insgesamt sehr toll. Vor allem der stetige Perspektivenwechsel hat das Buch interessant gemacht. Dazu kommt die traumhafte Kulisse vor der Küste Australiens und die Wale / Delfine sowie die Nturschutzthematik. Für mich - trotz kleineren Verbesserungsmöglichkeiten - ein tolles Buch und absolut lesenswert :)

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 320 - 473
schatzye kommentierte am 07. März 2019 um 19:20

Zumindest hätte das Ende nicht so zuckersüß wie Baklava sein müssen. Ein Zartbitter-Schokokuchen schmeckt doch auch ;) Ich hätte es gut gefunden, wenn Kathleen und Nino einfach nicht geheiratet hätten (die Story zwischen den beiden war insgesamt zu viel), das Grundstück nicht von Mike und Nino gekauft worde wäre und der Vater von Letty mehr Stress gemacht hätte. Manche Bücher bestehen nur aus solchen Konflikten ^^

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 320 - 473
schatzye kommentierte am 07. März 2019 um 19:12

Ich unterteile den letzten Abschnitt noch einmal:

Die ersten Abschnitt des letzten Abschnittes fand ich noch super. Die Handlung ging sehr rasant weiter wie bereits im zweiten Teil. Beide waren nicht zu vergleichen mit dem ersten Teil, in dem die Handlung im Hintergrund war und stattdessen eine Atmosphäre aufgebaut wurde.

Der zweite Abschnitt im letzten Teil ... hatte für mich zu viel Handlung. Die Ereignisse überschlugen sich. Aber genau das passte für mich nicht zu der Atmosphäre, die zu Beginn geschaffen wurde. Ich hatte eine andere Erwartungshaltung.

Das Ende gefiel mir nicht. Nicht nur wegen dem HIn und Her, was durch die rasante Handlung herbeigeführt wurde, sondern weil alles gut aus ging. Alles. Einfach alles: Die tot geglaubte Tochter lebt, LIza und Mike bleiben zusammen, Omi und Opi haben geheiratet, dem Hotel gehts super, es wurde sogar das Grundstück gekauft, Vanesse hat einfach "ihr bestes gegeben" und schmolt einfach, der dumme Vater aus England sagt einfach "joa nimm meine Tochter, mir egal".