Leserunde

Leserunde zu "Never Too Close" (Morgane Moncomble)

Never Too Close - Morgane Moncomble

Never Too Close
von Morgane Moncomble

Bewerbungsphase: 24.10. - 07.11.

Beginn der Leserunde: 18.11. (Ende: 10.12.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir 20 Freiexemplare von "Never too close" (Morgane Moncomble) zur Verfügung.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch.

ÜBER DAS BUCH:

Der erste Roman von Morgane Moncomble – der New-Adult-Sensation aus Frankreich!

Wenn aus besten Freunden plötzlich mehr wird ...

Seit sie gemeinsam in einem Aufzug eingeschlossen waren, sind Loan und Violette beste Freunde. Das zwischen ihnen ist vollkommen platonisch – zumindest bis jetzt. Denn als Violette beschließt, dass sie nicht länger Jungfrau sein will, ist es Loan, den sie bittet, ihr auszuhelfen. Schließlich vertraut sie niemandem so sehr wie ihrem besten Freund. Loan ist von der Idee zunächst alles andere als begeistert, doch schließlich willigt er ein. Es ist ja nur dieses eine Mal ... oder?

ÜBER DIE AUTORIN:

Morgane Moncomble ist 22 Jahre alt und studiert in Paris an der Sorbonne Literatur. Bereits mit zwölf Jahren schrieb sie ihren ersten Roman, doch erst 2015 begann sie, ihre Werke auf der Schreibplattform Wattpad zu veröffentlichen. Sie mag es zu verreisen und liebt Schokolade und Weihnachtsfilme.

10.12.2019

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 162

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Ellaliest kommentierte am 18. November 2019 um 19:51

Hallo :)

Ohh, ich bin wirklich super gespannt auf diese Leserunde! Ich habe schon ein bisschen in den Rezensionen gestöbert, viele sind ja auch sehr kritisch.

Noch bin ich nicht durch, freue mich aber sehr auf die Diskussion mit euch!

Ella

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 162
Bisco kommentierte am 19. November 2019 um 20:42

Wo ich zuerst dachte: Das Buch ist recht dick. Das schaffe niemals in vier Wochen, bin ich positiv überrascht wurden. Nach nur drei Tagen ist der erste Abschnitt geschafft und ich bin wahnsinnig begeistert.

Wir lernen zum Anfang des Buches Loan und Violette kennen. Sie hätte es beim feststecken im Aufzug wirklich schlimmer treffen können.

Violette als die Chaotische, doch recht taffe und sehr hübsche junge Frau habe ich direkt ins Herz geschlossen. Ich mag ihre Art und wie sie ihr Leben handhabt. Wir wissen das sie ohne ihre Mutter aufgewachsen ist und diese sehr vermisst. Das Modestudium passt sehr gut zu ihr. Dass sie kein Blatt vor den Mund nimmt und gerne Leute schonmal erröten lässt find ich super, könnte ich sein ^^

Mit ihrer Mitbewohnerin werde ich nicht so wirklich warm. Vor allem deren Art fremde Kerle abzuschleppen und Violette damit aus dem Zimmer zu vertreiben.

Loan ist für mich der geheimnisvolle Typ der als Kumpel wie auch als Beziehungspartner recht interessant wirkt. Wir wissen das er bei der Feuerwehr ist und haben seine Ex kennen gelernt. Über seine Vergangenheit wissen wir genauso wenig wie Violette. Wir wissen lediglich das er keinen Kinderwunsch hat.

In Sprüngen zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart erfahren wir das Violette vor einem acht Monaten eine schlimme Trennung hinter sich gebracht hat. Ihr damaliger Freund Emilien wollte unbedingt Sex und bezeichnete sie als kindisch als sie sich weigert. Die Trennung kommt recht heftig rüber, da auch alle einen großen Bogen um das Thema machen und alle den Ex gerade zu hassen. Um so schlimmer finde ich das Zoe Violette Druck macht und sagt sie solle es doch einfach hinter sich bringen.

In der Gegenwart hat sie nun Clement kennen gelernt der sie mag und ihr mehr Freiraum gibt. Nur das sie auf einer Party gelogen hat und ihm gesagt hätte, sie wäre nur nicht so schnell zu haben, aber keine Jungfrau mehr. IN der Angst was er nun von ihr hält muss sie diesen Zustand schnellstmöglich beenden.

Ihre Chancen stehen auch gar nicht so schlecht, denn der sonst so asexuelle Loan langsam merkt wie sexy sie ist und das gemeinsame teilen vom Bett gar nicht mal mehr so einfach ist.

Ich finde die Entwicklung bis jetzt sehr interessant. Einfach wie lange die beiden brauchen, um zu merken das sie nicht wie Bruder und Schwester sind, sondern mehr da ist. Aber gleichzeitig auch erschreckend wie nah sie meinen sich zu sein, aber existenzielle Dinge wie Familie kein Thema ist. Sie weiß nicht woher seine Narben sind und nichts über seine Familie weiß. Er weiß nicht wie ihre Mutter verstorben ist. Das finde ich persönlich schon etwas merkwürdig.

Das Buch stellt somit auch die Frage: Können Mann und Frau einfach nur Freunde sein oder muss einfach mehr passieren? Ich finde in diesem Fall, geht es nicht. Zumindest nicht zwischen den beiden. Ich bin gespannt wie es weiter geht. Die Restaurantszene war auf jeden Fall super und ich musste bis hierhin mehrmals lachen. Der Humor im Buch ist echt super und die Mischung aus Humor und ernsteren Momenten ist gut gemischt.

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Ellaliest kommentierte am 22. November 2019 um 19:20

Ich hoffe zwar jetzt schon, dass die beiden zusammenkommen, bin aber auch gleichzeitig enttäuscht, dass dieses Buch mal wieder suggeriert Männer und Frauen könnten nicht einfach befreundet sein.

Meine reine Jungsclique und ich treffen uns seit Jahren und bisher hat es immer reibungslos geklappt :)

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Bisco kommentierte am 22. November 2019 um 19:54

Ja das finde ich auch schade. Ich habe auch sehr lange einen Kumpel gehabt, über 10 Jahre und da war nichts gewesen. Leider ist es halt das klassische Klischee. Aber sind wir mal erlich, welche Frau schläft auch mit einem Mann im Bett wie sie es tut oder schmeißt sich wortwörtlich um den Hals des Mannes. ^^

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Tavia kommentierte am 24. November 2019 um 13:26

Ich habe mich auch erst sehr gewundert, dass die beiden zwar in einem Bett schlafen, aber über viele Dinge, über die beste Freunde sprechen, nicht miteinander reden wollen. Vielleicht macht diese Nähe es ihnen gerade schwierig - oder dann eben doch ihre hintergründigen nicht platonischen Gefühle für einander ;) Prinzipiell muss ich mir aber auch immer wieder ins Gedächtnis rufen, dass das ein französisches Buch ist - aus Erfahrung kann ich sagen, dass es dort viel selbstverständlich inniger zugeht als bei uns in Deutschland.

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jam kommentierte am 26. November 2019 um 11:15

Auf der anderen Seite hat er von Anfang an über ihre Pailettenshorts etc. geschwärt, ich glaube, so rein platonisch ist ihre Freundschaft von Anfang an nicht...

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read__love__write kommentierte am 22. November 2019 um 19:20

Ich wurde auch super schnell mit Violette warm. Ihre Persönlichkeit finde ich richtig gut.

Wir wissen ja sowohl von Loan und Violette noch nicht so viel. Sie hat ja auch Panikattacken gehabt und er ist schweigsam über seine Familie. Beide haben wohl eine etwas harte Vergangenheit hinter sich.

Ich bin total erstaunt die ganze Zeit, dass Violette und Loan kein Paar sind. Da knistert es doch schon die ganze Zeit mega, eigentlich schon seit dem Aufzuggeschehen.

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Emkeyseven kommentierte am 24. November 2019 um 00:22

Die Mitbewohnerin mag ich auch nicht so richtig.

Ich finde es auch komisch, wie nah und wie fern Violette und Loan sich sind. Sie sind die besten Freunde, aber sie reden trotzdem über vieles nicht ...  Ich bin gespannt, was Loans Vergangenheit noch für uns bereit hält.

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jam kommentierte am 26. November 2019 um 11:03

Manche Dinge, die wirklich schwierig für mich sind, möchte ich auch meiner besten Freundin nicht erzählen. Ich will nicht nach dem, was ich erlebt habe, beurteilt werden oder mitleidige Blicke ernten...

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Nadja Autiero kommentierte am 21. November 2019 um 20:40

Anfangs wurde ich nicht ganz warm mit den Schreibstil und der Geschichte. Vielleicht hatte ich einfach zu hohe Erwartungen, allerdings hat sich das zum Glück nach einen paar Kapiteln gelegt. 

 

Violette ist eine junge, modebewusste Studentin, die ein wenig chaotisch ist. Sie war mir von Anfang an sehr sympathisch und ich habe mich in ihr in vielen Dingen wiedererkannt. Loan ist etwas ruhiger und zeigt seine Gefühle nicht oft nach außen hin, bei ihn brauchte ich ein wenig um in richtig ins Herz zu schließen. 

Violette und Loan haben seit einem Jahr eine innige Freundschaft. Sie schlafen öfter eng umschlungen zusammen, was ich persönlich ein wenig zu unrealistisch finde. Ich fand es zu absehbar, dass sie früher der später was miteinander anfangen werden. Als Violette dann aber in einem veganem Café, was ich äußerst sympathisch finde, Clement kennenlernt wurde meine Neugier geweckt. Sie verlieben sich ineinander, obwohl man merkt, dass sie tief im inneren mehr für Loan empfindet. Als Clement Violette dann fragt, ob sie noch Jungfrau sei, ist sie nicht ehrlich zu ihm. Sie spielt mit dem Gedanken ihren besten Freund zu fragen, ob er sie entjungfert. Dies tut sie dann auch im letzten Satz des ersten Teils.

 

Obwohl ich meine Startschwierigkeiten hatte fiebere ich jetzt mit Violette und Loan mit. Ich habe viel unbeantwortete Fragen wie z.B wie Loan darauf reagiert. Er wird es natürlich machen, das ist mir schon klar, da es leider zu absehbar ist. Dennoch frage ich mich, ob und wie Clement das herausfindet. Zudem würde ich noch sehr gerne mehr über Loans und Violettes Vergangenheit erfahren. Ich bin gespannt wie es weiter geht. :)

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Bisco kommentierte am 22. November 2019 um 19:57

Ja das mit der sehr körperlichen Freundschaft finde ich auch übertrieben. Wenn ich mit einem Mann befreundet bin, kann ich mit ihm nicht einen Körperkontakt haben wie ich es mit einem Partner in einer Beziehung habe. Da finde ich ist das Buch doch etwas sehr weit hergeholt. Aber es braucht halt eine "Vorlage" um die Grundlage für das erste Mal entstehen zu lassen. So wie sich die Geschichten immer entwickeln wird da mit sehr großer Warscheinlichkeit ohnehin mehr draus werden. Aber ich bin gespannt

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Emkeyseven kommentierte am 24. November 2019 um 00:33

Sehe ich auch so wie du. Es ist schon ein bisschen zu viel der Nähe, aber ein guter Ausgangspunkt für die Liebesgeschichte, die kommt.

Also, ich fände es auf jeden Fall unangenehm( höchst unangenehm), wenn mein Partner so mit seinen Freunden/Freundinnen kuscheln würde.

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read__love__write kommentierte am 24. November 2019 um 18:55

Also wenn (angebliche) Freunde sich sooo nah sind wie Violette und Loan, ist das meiner Meinung nach keine Freundschaft. Die beiden wollen sich es nur nicht eingestehen. Und ich vermute Luzie hat das auch gewusst und gesehen, weshalb sie gegangen ist. Mal sehen. Aber kein Partner würde so etwas mitmachen, anzusehen, wie angebliche Freunde ständig miteinander kuscheln.

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Tavia kommentierte am 21. November 2019 um 23:04

Alle guten Dinge sind drei, dann mache ich mal weiter mit meinem Kommentar ;)

Ich muss ehrlich zugeben, dass ich bei Liebesromanen ein sehr wählerischer Mensch bin - ich habe bisher noch nicht viele Bücher finden können, die meinen Erwartungen wirklich gerecht wurden, vor allem, da viele gekünstelt dramatisiert werden. Trotzdem bleibe ich immer auf der Suche - und bin total positiv überrascht von dieser süßen Geschichte!

Violette und Loan waren mir von Anfang an direkt sympathisch. Ich liebe es, wie flippig Violette ist, wie sie einfach drauf los redet (vor allem, wenn ihr etwas peinlich ist - das kenne ich nur zu gut ;)) und aber auch, wie sie manchmal mit ihren Kommentaren nur noch verblüfft. Würde ich sie kennen, würde ich mich auf jeden Fall auch mit ihr anfreuden wollen! Loan scheint daneben ihr komplettes Gegenteil zu sein, er ist verschlossener, geheimnisvoll, gibt nicht viel von sich preis und lächelt seltener. Aber je besser ich die beiden kennenlernen, desto mehr habe ich das Gefühl, dass sie genau das sind, was der jeweils andere braucht. Violette braucht jemanden an ihrer Seite, der beständig ist und sie nicht verlassen würde, sie braucht ein starkes Rückgrat, wenn man ihre Vergangenheit bedenkt. Sie scheint es besonders zu mögen, dass Loan ohne viele Worte immer für sie da ist und sie nicht drängt, wenn sie mal über etwas nicht reden möchte. Loan wiederum braucht einen Wirbelwind in seinem ruhigeren Leben - jemand der sein Leben ein wenig lustiger macht, aber trotzdem immer für ihn da ist. Die beiden passen also so gut zusammen - ich bin schon immer am schmunzeln, wenn sich die beiden ein wenig näher kommen und ich kann zwar verstehen, dass die beiden ihre Freundschaft nicht riskieren wollen, aber HIMMELHERRGOTT NOCHMAL ihr müsst trotzdem zusammen kommen :D

Vor allem aber, was mir bisher am allerbesten gefällt, ist die realistische Erzählweise. Der Schreibstil war am Anfang ein wenig gewöhnungsbedürftig, die Dialoge kommen immer ein wenig plötzlich im Handlunsgeschehen, aber im Gegensatz zu all den amerikanischen und auch vielen deutschen Liebesromanen, hat Morgane Moncomble (wie spricht man das eigentlich aus?) keinen übertriebenen Hang zur Dramatik. Mir kommt alles in dem Buch so real und lebensecht vor, ich kann mich wirklich mit Violette und ihren Ängsten identifizieren Die Figuren haben so herrlich normale und verständliche Probleme, die nicht übermäßig aufgebauscht werden müssen. Die gesamte Atmosphäre des Romans ist dadurch eher ruhiger, süßer und "lieblicher", wenn man das so sagen kann - auch wenn ich durchaus noch einen Knall in der Beziehung zwischen Violette und Loan erwarte ;) Bisher aber, finde ich das Buch wirklich klasse und freue mich total darauf, weiterzulesen!

 

 

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Emkeyseven kommentierte am 24. November 2019 um 00:45

Ist ja ein französischer Name, also stell dir den französischen Akzent vor und lass die Es am Ende weg. In etwa Mor-Gann Mon-Kombl. Kan man sich auch vorlesen lassen, zum Beispiel mit dem Google Übersetzer ^^

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Tavia kommentierte am 24. November 2019 um 13:22

Theoretisch kann ich den Namen auch nach 7 Jahren Französischunterricht aussprechen, aber ich finde "comble" als Laut im Französischen so ungwöhnlich, dass es schon wieder sehr falsch klingt, wenn ich ihn richtig auszusprechen versuche :D

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Emkeyseven kommentierte am 24. November 2019 um 18:48

Ich glaube, Französisch ist darauf ausgelegt, sich irgendwie immer falsch anzuhören :D Ich rate meistens auch nur.

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Ellaliest kommentierte am 22. November 2019 um 19:17

So, dann habe auch ich endlich Zeit mich zum ersten Abschnitt zu melden! :)

Der Einstieg in das Buch ist mir nicht ganz leicht gefallen. Vermutlich hatte ich doch ein paar kritische Rezensionen zu viel gelesen und war deshalb so richtig auf all die negativen Aspekte fokussiert. Mich hat gestört, dass Violett etwas naiv wirkt, ich mochte nicht, dass Loan und Violett sich so extrem nah sind, aber natürlich nichts miteinander haben und ich habe gedacht: "Ahh, ich weiß jetzt schon, wie das ausgeht."

Aber je mehr Seiten vergangen sind, desto mehr bin ich mit der Geschichte warm geworden. An Violett mag ich ihre tollpatschige Art, aber vorallem ihre ehrlichen Redeschwalle und taffen Antworten.

Loan ist einfach sehr sympathisch, seine ruhige, aufmerksame und ruhige Art ist mir inzwischen wirklich ans Herz gewachsen. Wie er sich um Violett kümmert ist wirklich super süß und zusammen ergeben die beiden - meiner Meinung nach - eine sehr stimmige Kombi. Ganz ehrlich, darauf wird es denke ich auch hinaus laufen...Aber meinen Lesefluss stört das nicht, ich möchte wissen, wie sich alles entwickelt und freue mich - hoffentlich - auf ein Happyend.

Ach ja, das einzige, was ich bei Loan etwas überzogen finde, ist sein Tattoo. Für mich passt ein klischehaftes "Warrior" so gar nicht zu dem eher tiefgründigen Mann, der er ist. Außerdem frage ich mich, was wohl in seiner Kindheit passiert ist. Auch bei Violett...Hoffentlich reden sie mal drüber.

Dann gibt es da ja noch Clement...Im ersten Moment fand ich ihn wirklich nett und Vio scheint sich bei ihm ja auch wohl zu fühlen, aber nach der Party ist er bei mir ziemlich in meinem Ansehen gesunken. Er lässt Vio einfach stehen und dann bei seinen Freunden auflaufen, ernsthaft?

Auch Zoe ist mir nicht wirklich sympathisch, dafür mag ich Loans Freunde umso mehr. Die Wortgeplänkel von ihnen lockern alles einfach auf.

Abschließend bin ich sehr gespannt, wie die Szenen im Restaurant enden wird. Loan würde doch nie einfach so zustimmen, oder?

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meg kommentierte am 22. November 2019 um 19:30

Mir gefällt Zoe ganz gut. Es ist doch erfrischend, wenn mal jemand mißmutig und nicht immer gut gelaunt ist. Da sie die Freundin von Violetta und Loan ist, muß sie ja trotzdem ein netter Mensch sein.

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Emkeyseven kommentierte am 24. November 2019 um 00:48

"Mich hat gestört, dass Violett etwas naiv wirkt, ich mochte nicht, dass Loan und Violett sich so extrem nah sind, aber natürlich nichts miteinander haben und ich habe gedacht: "Ahh, ich weiß jetzt schon, wie das ausgeht."

Aber je mehr Seiten vergangen sind, desto mehr bin ich mit der Geschichte warm geworden. An Violett mag ich ihre tollpatschige Art, aber vorallem ihre ehrlichen Redeschwalle und taffen Antworten."

Bin da voll deiner Meinung :)

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meg kommentierte am 22. November 2019 um 19:26

Ich bin ganz leicht in die Geschichte reingekommen, das Buch liest sich wirklich gut. Vilette und auch Loan gefallen mir als Persönlichkeiten gut,ich würde noch gerne mehr über die beiden erfahren. Warum hat Violette Panikattaken, was ist mit ihrer Mutter. Warum hört man so gar nichts von Loans Familie, gibt es da ein Geheimnis. Das es mit der "Nur-Freundschaft" der beiden nicht so funktionieren wird, hab ich mir von Anfang an gedacht.

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read__love__write kommentierte am 22. November 2019 um 19:27

Ich habe inzwischen in euren Kommentaren gelesen, dass vielen von euch der Einstieg nicht leicht gefallen ist. Mir erging es absolut nicht so. Ich bin richtig gefesselt von diesem Roman. Kann aber auch daran liegen, dass ich zuvor einen sehr düsteren Roman gelesen habe, und ich jetzt diese harmonische, lockere, humorvolle Art total schön finde. 

Ich mag jedenfalls Violette sehr. Zoé und Jason sind natürlich krasse Freunde. Irgendwie immer komisch, dass gegensätzliches sich in Freundschaften anzieht.

Ich kann die Anziehung zwischen Violette und Loan sowas von spüren. Ich bin wirklich total gebannt und freue mich unendlich, wenn die beiden zueinander finden, obwohl es sicherlich noch einige Hürden geben wird. Jetzt bin ich erstmal gespannt auf Loans Reaktion zu Violettes Bitte :-D

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Bisco kommentierte am 22. November 2019 um 20:07

So wie du empfinde ich den Einstieg ins Buch eigentlich als sehr angenehm. Da ich gerade erst "Was perfekt war" von Hoover hinter mich gebracht habe ist das Buch dagegen ein Klacks. Gerade dieses frische, junge und ich sage mal Jugendliche was das Buch an sich hat, ist es eine Lektüre die ich innerhalb einer Woche durchhaben könnte, wenn ich dies wollte. Aber ich bin dann doch zu sehr Geniesserin bei Büchern und lass mir auch Zeit.

Ja die unterschiedlichen Charaktere der Freunde ist mir auch aufgefallen. Aber genau das braucht man manchmal auch. Kenne das selbst von meinem Freundeskreis von damals, die verstanden sich dann aber auch nicht so besonder ^^

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Run_the_books kommentierte am 23. November 2019 um 12:53

Bisher gefällt mir das Buch recht gut, aber so richtig begeistert bin ich davon bisher noch nicht.
Einerseits lässt es sich gut und flüssig lesen, aber irgendwie komme ich nicht so schnell voran.
Zudem geht es in dem Buch doch um mehr Erotik als ich gedacht hätte.
Die Charaktere mag ich, aber mir fehlt irgendwie etwas.

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Emkeyseven kommentierte am 24. November 2019 um 00:17

Die Seiten fliegen echt nur so dahin. Den ersten Abschnitt habe ich heute morgen innerhalb weniger Stunden verschlungen und bisher gefällt es mir gut.

Warum war Loan bei seiner Trennung so fies zu Violette? War sie der Trennungsgrund? Bestimmt war Lucie eifersüchtig ... 

Ich mag es, dass Violette schon total in Clément verliebt ist und es nicht so ist wie "alle außer Loan können nicht das Loch in meinem Herzen füllen". Dass sie nun aber mit ihm schlafen will, find ich schon etwas bescheuert. Wenn Clément dich wegen der Jungfräulichkeit nicht haben will, vergiss ihn einfach. Es ist ja kein Fehler oder Verbrechen. Die Jungfräulichkeit ist immer so ein großes Thema bei der Partnerwahl. Manche sind total wild drauf, manche sagen eher "Wie, du hattest keinen Sex?!" oder "Das ist eine zu große Verantwortung". Mal sind es zu viele Partner, aber wenn es zu wenige sind, ist es auch nicht okay. Ziemlich paradox das alles.

Jedenfalls: Ich finde ja, es wäre viel schlimmer, wenn Clément erfährt, dass sie mit Loan geschlafen hat, als wenn Violette einfach zugeben würde, dass sie eben Jungfrau ist. Die sind ja schon quasi in einer Beziehung, da geht das meiner Meinung nach gar nicht, mit einem anderen zu schlafen. Außerdem versichert sie ihm ja auch, dass er nur ihr bester Freund ist.

Ich bin gespannt wie es laufen wird ... Wird sie ihre Gefühle für Loan erkennen? Bestimmt wird sie noch immer Gefühle für Clément haben und das mit Loan leugnen. Wird sie Clément dann verlassen oder findet er es raus und lässt sie stehen, so wie es bei Emilien war? 

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Bisco kommentierte am 24. November 2019 um 14:37

"Die Jungfräulichkeit ist immer so ein großes Thema bei der Partnerwahl. Manche sind total wild drauf, manche sagen eher "Wie, du hattest keinen Sex?!" oder "Das ist eine zu große Verantwortung". Mal sind es zu viele Partner, aber wenn es zu wenige sind, ist es auch nicht okay. Ziemlich paradox das alles."

Und da finde ich sind die Bücher dann doch wieder sehr realistisch. Wenn du zu jung Sex hast, gerade als Frau bist ne Bitch. Beim Kerl ist es normal. Wenn als Frau zu lange wartest hast ne an der Klatsche. Es ist egal wie es machst, du machst es falsch. Und daher finde ich es so schade das sie sich eigentlich das zweite Mal auf den gleichen Typ Mann und den gleichen Fehler einlässt. Der erste hat sie drängen wollen, der hier hätte Angst sich die FInger zu verbrennen. Da denke ich mir als Frau: Sei doch froh. Kannst nichts falsch machen weil sie keine Erfahrung hat (keine Angst vorm Versagen) und auf der anderen Seite ist es etwas was man als Frau nie im Leben vergisst. Kann ein Mann nach dem anderen kommen, aber der Erste brennt sich ein.

Von daher hätte ich an Loans Stelle verneint. Egal wie hart es ist. Der Freudschaft wegen und weil es einfach nicht fair gegenüber dem anderen ist. Wenn will ich alles oder nichts.

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Emkeyseven kommentierte am 24. November 2019 um 19:23

"Und da finde ich sind die Bücher dann doch wieder sehr realistisch. Wenn du zu jung Sex hast, gerade als Frau bist ne Bitch. Beim Kerl ist es normal. Wenn als Frau zu lange wartest hast ne an der Klatsche. Es ist egal wie es machst, du machst es falsch. Und daher finde ich es so schade das sie sich eigentlich das zweite Mal auf den gleichen Typ Mann und den gleichen Fehler einlässt."

Es ist traurig, aber eben doch realistisch, wie du auch sagst. Ich finde es bei Violette auch so traurig, dass sie den Fehler an sich sucht statt zu sehen, dass die Typen das Problem sind. Furchtbar schade, dass sie sich nicht einen Typ sucht, der sie so akzeptiert, wie sie ist (hust, Loan, hust)

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sjule kommentierte am 29. November 2019 um 13:18

Irgendwie kommt bei mir nicht an, dass sie verliebt ist. Für mich klingt es bisher nur nur nach einem Flirt und später dann zwar Zusammensein weil er gut aussieht, unterhaltsam ist und gut küsst. Aber so richtiges verliebt sein kommt da weniger rüber. So Schmetterlinge, oft an ihn denken etc. Sie denkt eher nur an Sex und Loan xD

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Paradise-of-Books kommentierte am 25. November 2019 um 11:00

Als ich den Klappentext des Buches gelesen habe, habe ich mich auf eine spannende Geschichte gefreut, wo zwei Freunde nach und nach immer mehr füreinander empfinden, was auch mit der Bitte von Violett zu tun haben sollte. Ich habe mir nicht gedacht, dass noch eine dritte Person damit verwickelt sein würde aber dazu später mehr, ich fang mal von vorne an.

Das Cover finde ich echt schön gestaltet. Es sieht elegant aus, hat durch den rosa Farbnebel, dennoch eine verspielte Seite.

Aber das war es dann leider auch schon.

Es fängt damit an, das mich nicht in die Hauptperson, sprich in Violett, hineinversetzen kann. Sie handelt für mich nicht immer logisch und ist auch auf Charakterlicher Ebene weit von mir entfernt. Auch ihre Beziehung zu ihrer angeblich besten Freundin ist für mich nicht logisch. Die beiden wirken für mich nicht wie beste Freundinnen. Sie haben so viel aneinander auszusetzten und für mich hat es nicht den Anschein, dass sie sich wirklich verstehen.

Zudem werden die Nebencharaktere kaum in die Geschichte mit eingebunden. Man weiß, dass es sie gibt allerdings sind sie von den Handlungen nicht wirklich betroffen und wirken eher Tod als lebendig, Was das ganze Buch auch Tod wirken lässt. Schließlich sind die Nebencharaktere in einem Buch auch sehr wichtig.

Des Weiteren war für mich im ersten Teil von dem Buch überhaupt keine Spannung vorhanden. Es fühlte sich eher an wie eine Aneinanderreihung von irgendwelchen Ereignissen mit Rückblicken in die Vergangenheit. Bis das Buch zu der Bitte kam, hat es auch sehr lange gedauert. Den Leser werden außerdem nur wenig Fragen aufgeworfen, was das Buch auch nicht gerade spannender Macht. Mir wird die Motivation zum Weiterlesen nicht gegeben und auch ein Suchtfaktor ist nicht vorhanden.

Ich lese das Buch zwar noch weiter mit der Hoffnung, dass es noch spannender wird, jedoch glaube ich nicht mehr daran.

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jam kommentierte am 26. November 2019 um 11:06

Braucht ein Buch immer Spannung? Als spannend empfinde ich es auch nicht, denn wir alle ahnen schon, wie es ausgeht. Trotzdem weiß ich nicht genau, was mit Lucie passiert ist und ahne, was hinter den Narben und seinen Eltern steckt... Aber gerade diesen sanften Erzählfluss finde ich unglaublich angenehm. Ist ein wenig wie ein Thermenbesuch anstatt des Spassbades mit 100 Rutschen ;)

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iböi kommentierte am 04. Dezember 2019 um 18:57

Mir geht es ähnlich. Als ich den Klappentext und die Leseprobe gelesen habe, dachte ich, das Buch muss ich lesen. Aber bis jetzt haben mich weder die Geschichte noch die Personen so wirklich gepackt. Nach der Aufzugsepisode war ja erst mal die Luft raus - dann der Zeitsprung und plötzlich wohnen alle zusammen und Lucy ist Vergangenheit, das war für mich schon überraschend. Dann kann ich mich nicht so recht in Violett hineinfinden: einerseits ist sie fast naiv, dann aber wieder wie aufgesetzt und künstlich - ich werde irgendwie nicht so recht warm mit ihr. Zoe ist für mich im Moment ein rotes Tuch: mit so jemandem möchte ich keinesfalls zusammenwohnen. Ja und Loan ist eben Loan...

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jam kommentierte am 26. November 2019 um 11:13

Ich lese vor Beginn eines Besuches bewusst keine Rezensionen, denn ich möchte mir selbst ein Bild machen und meine eigneen Empfindungen ausloten...

Violette-Veilchenduft ist einfach entzücken, ein Tollpatsch mit zu großer Klappe, das kommt mir irgendwie bekannt vor. Loan hat viel durchgemacht, ich bin mir sicher, dass eine Narbe mit dem Verlust seiner Eltern und seiner Berufung zu tun hat. Jetzt helfen, weil er es früher mal nicht konnte...

Clement und seinen Freundeskreis mag ich nicht besonders, im Gegensatz zu Violettes Freunden wirken sie auf mich eher oberflächlich. Und Clements Reaktion auf ihre Jungfräulichkeit war sehr mekrwürdig. Schon allein dass sie das Gefühl hat, ihn deshalb anlügen zu müssen, sagt schon sehr viel... 

Zwischen ihr und Loan scheint es noch nie ganz so platonisch zugegangen sein, wie sie sich gegenseitig gerne weismachen würden... Die Idee, mit ihm ihre Jungfräulichkeit zu verlieren finde ich sehr eigenwillig und ich glaube, wir ahnen alle, wie das enden wird ;) 

Aber ich genieße die realistische Erzählweise, die herzlichen und "echten" Personen! Ist es richtig von Zoe, sie aus dem Schlafzimmer zu verbannen, wenn sie Jungs mitnimmt? Was ist die Alternative? Auf der Straße kann sie ja schlecht *g* Und sie ist jung, gönnen wir ihr doch den Spaß!

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FancyPhillis kommentierte am 27. November 2019 um 11:34

Etwas verspätet bin ich nun auch fertig mit dem ersten Abschnitt des Buches.

Vorab muss ich sagen, dass mich die Überschrift "Operation Spargel" des ersten Teils zunächst recht stutzig gemacht hat, aber nachdem ich erfahren habe, was es bedeutet, finde ich es umso origineller und es passt prima zu der Handlung! Außerdem finde ich es schön, zur Abwechslung mal frankzösische Namen in einem Buch zu lesen, was jedoch wahrscheinlich aufgrund des französischen Orginals so ist.

Beide Hauptcharaktere fande ich von Anfang an sympathisch. Ich konnte mich super in die Geschichte einfinden, was wahrscheinlich auch an dem angenehmen Schreibstil der Autorin liegt. Toll finde ich es, dass alle Figuren sehr detailiert und individuell charakterisiert werden, sodass jeder seine eigene Persönlichkeit hat. Violette ist die Tollpatschige und gleichzeitig Sensible, während Loan eher zurückhaltend aber dennoch warmherzig ist.

Ehrlich gesagt wundert es mich sehr, dass nicht schon viel früher die Funken zwischen Violette und Loan geflogen sind, so nahe wie sie sich schon gekommen sind. Sie haben zusammen ein Bett geteilt und miteinander gekuschelt.

Clement gefällt mir als Person eher weniger. Obwohl er sehr zuvorkommend und freundlich zu Violette ist, sehe ich bei den beiden keine längerfristige Zukunft und hoffe, dass Violette und Loan zusammen kommen.

Mich interessiert brennend wie die Geschichte mit Lucie zu Ende gegangen ist. Zudem habe ich bereits eine Vermutung, was die Narben an Loans Rücken zu bedeuten haben. Ich nehme an, dass der schlimmste Einsatz, den er jemals gehabt hatte (,den er anfangs im Aufzug nicht erzählen wollte,) bei seiner eigenen Familie stattgefunden hat, wobei seine Angehörigen eventuell ums Leben gekommen sind und er sich dort die Verletzungen zugezogen hat. Ich bin gespannt, ob das eventuell stimmen könnte.

Insgesamt war der erste Teil ein gelungener Einstieg in die Geschichte und ich freue mich weiterzulesen! :-)

 

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Tavia kommentierte am 28. November 2019 um 21:40

Den Namen "Operation Spargel" fand ich auch einfach nur genial :D Da muss man schon ein wenig Alkohol intus haben, um sich sowas auszudenken!

Und ich fand die ganzen französischen Namen auch toll zu lesen! Ich lese viel zu wenig Bücher, die nicht im Original deutsch- oder englischssprachig sind - ich denke ich sollte mir wieder mehr Bücher suchen, die aus dem Ausland kommen. Ein tschechisches oder polnisches Buch würde mich auch mal reizen, da muss es doch auch beliebte und gute Autoren geben ;)

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jam kommentierte am 29. November 2019 um 09:55

"Ich lese viel zu wenig Bücher, die nicht im Original deutsch- oder englischssprachig sind -"

Das emfpinde ich auch so. Ich musste bei jedem "Aber nein" schmunzeln, weil "Mais non" eine sehr gängige Redewendung im französischen ist, bei uns aber eher weniger verwendet wird.

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 162
Tavia kommentierte am 29. November 2019 um 11:14

Ah, das ist mir gar nicht aufgefallen! Sowas ist immer toll - nur könnte ich selbst nach 7 Jahren Französischunterricht locker nichts verstehen, wenn ich das Buch im Original lesen wollen würde ;) 

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 162
Scalymausi kommentierte am 27. November 2019 um 21:27

Da ich im Moment in einer kleinen Leseflaute stecke und mein kleiner Sohnemann mich auch noch dazu oft vom Lesen abhält, bin ich erst jetzt mit dem ersten Abschnitt fertig geworden.

Auf diese Geschichte habe ich mich sehr gefreut. Ich finde eine Freundschaft zwischen Mann und Frau kann eigentlich schon funktionieren, obwohl ich auch gestehen muss, dass ich persönlich meinen besten Freund geheiratet habe. Aber ich habe noch andere Freunde, da gab es auch nie nur ansatzweise diverse Annäherungsversuche.

Jedoch finde ich die Freundschaft zwischen Loan und Violette doch etwas sehr eng. Dieses gekuschel finde ich doch recht übertrieben, kein Wunder, dass sich dabei andere Gefühle entwickeln. Bei den beiden wären die Funken wahrscheinlich schon am Anfang im Aufzug übergesprungen, wenn Loan nicht mit Lucie zusammen gewesen wäre. Etwas seltsam finde ich es auch, dass die beiden als beste Freunde bezeichnen, aber sich doch wirklich private Dinge eigentlich gar nicht erzählen, wie z. B. Familie und auch das Liebesleben. Das die beiden sich aus dem Liebesleben des anderen heraushalten, kann ich ja noch nachvollziehen, aber so gar nichts über die Familie zu wissen oder zu erzählen finde ich schon komisch.

Violett als Protagonistin ist mir sehr sympathisch. Sie ist etwas flippig und auch aufgedreht, das gefällt mir. Schon von Anfang an, habe ich sie durch ihre witzige Art ins Herz geschlossen. Bei Loan bin ich noch etwas unsicher. Er ist doch recht verschlossen und man hat noch fast gar nicht über ihn erfahren. Was mich auch interessiert ist, warum Lucie sich getrennt hat. Hat sie einen anderen?

Ich bin mal gespannt, wie es weitergeht.

Zum Schreibstil kann ich bisher sagen, dass ich doch etwas Schwierigkeiten hatte reinzukommen. Irgenwie ließ sich die Geschichte für mich nicht so flüssig lesen. Vielleicht liegt das auch an meiner momentanen Leseflaute. Vielleicht wird es im nächsten Abschnitt wieder besser.

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 162
DieBüchergasse kommentierte am 28. November 2019 um 09:11

Hallo miteinander, 

ich habe das Buch nun auch angefangen und habe bereits den ersten Abschnitt hinter mir. Als Thriller-Liebhaberin bin ich besonders Liebesromanen gegenüber kritisch eingestellt, weil mir realitätsnähe sehr wichtig ist, aber ich versuche in allen Punkten fair zu bleiben.

Der Einstieg fiel mir leicht und das erwähne ich auch nur, weil es offensichtlich vielen hier nicht so ging. Also die Handlung ist sehr leicht aufgebaut, es gibt eine überschaubare Anzahl von Charakteren, der Schreibstil nicht besonders fordernd und ansonsten die Thematik ja auch nichts kompliziertes, von daher habe ich keine Probleme gehabt. Meine ersten Leseeindrücke sind durchaus positiv, ich würde die Geschichte primär als "süß" betiteln, wobei das als Kompliment gemeint ist. Die Charaktere sind wirklich sympathisch, mit dem einen kann man sich natürlich mehr identifizieren als mit dem anderen, aber insgesamt eine überschaubare, bunte Mischung. 

Jedoch finde ich die Geschichte an manchen Stellen doch zu "realitätsfern", beziehungsweise erahnt man an gewissen Stellen schon den Hang zum Kitsch, was mir nicht wirklich zusagt. Dass die beiden als beste Freunde sich eine Zahnbürste teilen (?) und in einem Bett gemeinsam schlafen, sich andauernd küssen müssen usw ist mir dann doch einen Hauch zu viel. Manche mag dies sicher nicht stören, mir fiel es eher unangenehm auf. Meiner Meinung nach kann man eine innige Freundschaft auch darstellen, ohne alle klassischen Beziehungs-Klischees abzudecken. 

Anonsten bin ich bisher sehr zufrieden, eine einfache, leichte Geschichte zum Abschalten :) 

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Tavia kommentierte am 28. November 2019 um 21:44

Ich fand das ständige Geküsse und Gekuschel auch ein wenig befremdlich, aber dann muss ich mir immer ins Gedächtnis rufen: Das Buch kommt aus Frankreich und dort wird mit Zärtlichkeiten noch viel freizügiger umgegangen als in Deutschland! Ich habe einige Franzosen als Freunde und bin immer wieder erstaunt, wie innig sie miteinander umgehen - eigentich ist das in vielen Ländern außer Deutschland so ;) Obwohl ich denke, dass das selbst für Franzosen noch ein wenig extrem ist, aber dadurch musste die Autorin ja auch die Aufmerksamkeit ihrer französischen Leser auf sich ziehen!

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DieBüchergasse kommentierte am 29. November 2019 um 22:44

Ein berechtigter Einwand, für mich aber trotz alledem viel zu befremdlich. Natürlich Geschmackssache:)

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sjule kommentierte am 29. November 2019 um 10:17

Ich hab meine Probleme mit dem Einstieg.
Einerseits finde ich die verschiedenen Zeitstränge gut, weil man so tiefer in die Beziehung der beiden rein kommt. Anderseits ist es sehr gut, dass wir beide Sichten lesen.

Aber ...
1. Ist das was Loan und Violett führen keine normale Freundschaft. Denn man vermisst ein dann nicht so extrem , klammert und kuschelt .
2. Suggeriert mir das Buch jetzt schon, dass Freundschaften zwischen verschiedenen Geschlechtern die hetero sind nicht funktioniert.
3. Zoe kennt nur das Thema Sex. Ich komme nicht ganz an die Freundschaft der beiden Ran, da es nur dieses eine Thema gibt zwischen den gefühlt.

Da ich beim Lesen nicht weiterkam, bin ich aufs ungekürzte Hörbuch umgestiegen, damit ich hier noch hinterher komme.

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iböi kommentierte am 04. Dezember 2019 um 19:35

"Ist das was Loan und Violett führen keine normale Freundschaft."

Aus Zoes Bemerkung zur Urlaubsrückkehr habe ich auch geschlossen, dass sie das zwischen Violett und Loan für mehr als Freundschaft hält...

 

"Zoe kennt nur das Thema Sex. Ich komme nicht ganz an die Freundschaft der beiden Ran, da es nur dieses eine Thema gibt zwischen den gefühlt."

Ja, mit Zoe werde ich irgendwie auch nicht richtig warm...

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Freyala kommentierte am 10. Dezember 2019 um 18:13

Da ich leider krank bin, konnte ich das Buch in einem Rutsch durchlesen.

Ich war direkt nach den ersten paar Seiten in der Geschichte gefangen. Ich liebe Violette und ihre Art. Sie ist so chaotisch, unorganisiert, stets zu spät dran und plappert immer fröhlich drauf los. Wohingegen Zoe echt merkwürdig ist. Ich verstehe auch Null warum die zwei befreundet sind :D Loan hingegen ist super sympathisch und der Nice Guy in der Geschichte.

Ich mag die Sprünge zwischen den Zeiten total gerne. So kann man viele Dinge in der Gegenwart besser verstehen oder nachvollziehen.

Violet lernt Clement kennen. Der arme Kerl wird sicherlich nicht glücklich, sondern wohl eher das 3. Rad am Wagen.

Ich finde es auch richtig süß, dass Violette und Loan überhaupt nicht merken, dass sie eigentlich füreinander geschaffen sind. Sie sind sich jetzt so nah und merken es gar nicht, dass sie eigentlich schon eine Beziehung haben, die einfach nur noch auf ein anderes Level gehoben werden muss.

Die Thematik, dass Mann und Frau keine richtige Freundschaft haben können, finde ich leider etwas veraltet. Aber sie ist nach wie vor in den Köpfen der Menschen präsent. Was ich total schade finde. Ich habe auch männliche Freunde und verstehe mich sogar mit denen besser als mit Frauen. Und das funktioniert auch.

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Freyala kommentierte am 10. Dezember 2019 um 18:13

Da ich leider krank bin, konnte ich das Buch in einem Rutsch durchlesen.

Ich war direkt nach den ersten paar Seiten in der Geschichte gefangen. Ich liebe Violette und ihre Art. Sie ist so chaotisch, unorganisiert, stets zu spät dran und plappert immer fröhlich drauf los. Wohingegen Zoe echt merkwürdig ist. Ich verstehe auch Null warum die zwei befreundet sind :D Loan hingegen ist super sympathisch und der Nice Guy in der Geschichte.

Ich mag die Sprünge zwischen den Zeiten total gerne. So kann man viele Dinge in der Gegenwart besser verstehen oder nachvollziehen.

Violet lernt Clement kennen. Der arme Kerl wird sicherlich nicht glücklich, sondern wohl eher das 3. Rad am Wagen.

Ich finde es auch richtig süß, dass Violette und Loan überhaupt nicht merken, dass sie eigentlich füreinander geschaffen sind. Sie sind sich jetzt so nah und merken es gar nicht, dass sie eigentlich schon eine Beziehung haben, die einfach nur noch auf ein anderes Level gehoben werden muss.

Die Thematik, dass Mann und Frau keine richtige Freundschaft haben können, finde ich leider etwas veraltet. Aber sie ist nach wie vor in den Köpfen der Menschen präsent. Was ich total schade finde. Ich habe auch männliche Freunde und verstehe mich sogar mit denen besser als mit Frauen. Und das funktioniert auch.