Leserunde

Leserunde zu "Never Too Close" (Morgane Moncomble)

Never Too Close - Morgane Moncomble

Never Too Close
von Morgane Moncomble

Bewerbungsphase: 24.10. - 07.11.

Beginn der Leserunde: 18.11. (Ende: 10.12.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir 20 Freiexemplare von "Never too close" (Morgane Moncomble) zur Verfügung.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch.

ÜBER DAS BUCH:

Der erste Roman von Morgane Moncomble – der New-Adult-Sensation aus Frankreich!

Wenn aus besten Freunden plötzlich mehr wird ...

Seit sie gemeinsam in einem Aufzug eingeschlossen waren, sind Loan und Violette beste Freunde. Das zwischen ihnen ist vollkommen platonisch – zumindest bis jetzt. Denn als Violette beschließt, dass sie nicht länger Jungfrau sein will, ist es Loan, den sie bittet, ihr auszuhelfen. Schließlich vertraut sie niemandem so sehr wie ihrem besten Freund. Loan ist von der Idee zunächst alles andere als begeistert, doch schließlich willigt er ein. Es ist ja nur dieses eine Mal ... oder?

ÜBER DIE AUTORIN:

Morgane Moncomble ist 22 Jahre alt und studiert in Paris an der Sorbonne Literatur. Bereits mit zwölf Jahren schrieb sie ihren ersten Roman, doch erst 2015 begann sie, ihre Werke auf der Schreibplattform Wattpad zu veröffentlichen. Sie mag es zu verreisen und liebt Schokolade und Weihnachtsfilme.

10.12.2019

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 300 bis Ende

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 300 bis Ende
Nadja Autiero kommentierte am 26. November 2019 um 08:50

Nun jetzt hab ich auch schon den letzten Teil des Buches, schneller als gedacht, beendet. Bin etwas traurig, dass es jetzt schon vorbei ist. 

Der letzte Teil hat mir sehr gut gefallen. Die Kapitel waren eher gut weshalb es sich nicht in die Länge gezogen hat. Es waren viele unerwartende Siuationen drinne, welche viele Emotionen in mir ausgelöst haben. Ich fand es ziemlich schade, dass Ethan verstorben ist.. Ich mochte ihn, obwohl man nicht viel von ihm mitbekommen hat, sehr gerne.

Zudem fande ich es sehr spannend, dass Loan sich nochmal mit Lucie getroffen hat. Dabei hat er erfahren, dass Violette ihn die letzten 7 Monate angelogen hat. Trotzdem fande ich Lucie unsympathisch.. Für mich hätte der Leser noch ein bisschen länger im GLauben bleiben können, dass Loan sich letztendlich doch für Lucie entschieden hat. 

Loan hat Voilette zu seiner Familie mitgenommen, was mich sehr berührt hat. Man versteht Loan dadurch viel besser und man erfährt was hinter seinen Narben steckt.  

Der dritte Teil war meiner Meinung nach sehr gelungen. Habe mich gefreut als Violette und Loan endlich ihre Liebe zueinander akzeptiert haben.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 300 bis Ende
read__love__write kommentierte am 26. November 2019 um 11:28

Ich fand den Teil auch sehr gelungen und nochmal richtig spannend. Die Sache mir dem Feuerwehreinsatz hat nochmal ordentlich Emotionen hervorgebracht. Und jaaa, endlich sind sie nun zusammen. Dass man zwar nach 5 Jahren noch genauso verliebt ist wie am Anfang, bzw. noch mehr, finde ich zwar etwas unglaubwürdig, aber es ist trotzdem ein gelungenes Ende.

Zu deiner Aussage: 

»Loan hat Voilette zu seiner Familie mitgenommen, was mich sehr berührt hat. Man versteht Loan dadurch viel besser und man erfährt was hinter seinen Narben steckt.«

Ich fand es irgendwie komisch, dass Loan Violette darauf null vorbereitet hat. Dass er ihr quasi nicht vorher gesagt hat, was sie erwarten wird. Würde man das nicht in der Realität eher tun?

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 300 bis Ende
Nadja Autiero kommentierte am 26. November 2019 um 17:01

Ja da gebe ich dir auf jeden Fall Recht. Das war wirklich ein bisschen merkwürdig :D

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Tavia kommentierte am 26. November 2019 um 22:30

Oh ja, da kann ich nur zustimmen! Man muss doch jemanden zumindest ein bisschen darauf vorbereiten, was gleich passieren wird - kein Wunder, dass Violette keine Ahnung hatte, wie sie sich verhalten soll! Und da hilft auch keine kurze, kryptische Warnung vor der Tür... Loan hätte Violette ja auch die Geschichte erzählen können, wenn der Leser gerade nicht "anwesend" ist und sie hätte das Ganze nach und nach für uns in ihren Gedanken aufgelöst. Da fallen mir eigentlich unzählige Möglichkeiten ein ;)

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 300 bis Ende
Ellaliest kommentierte am 05. Dezember 2019 um 20:33

Das hätte ich auch viel besser gefunden! Loan wirkt immer sehr aufmerksam und ruhig, ich kann mir fast nicht vorstellen, dass er Vio ins kalte Wasser schmeißt und damit eine Szene riskiert, vorallem, weil es ihm so unangenehm ist.

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meg kommentierte am 28. November 2019 um 22:44

Ich fand auch die Szene gut, als Loan Violette mit zu seiner Familie genommen hat. Allerdings kann ich mir gar nicht vorstellen, warum er sie nicht darauf vorbereitet hat, was mit seiner Mutter ist. So würde doch wohl niemand handeln. Für Violette aber auch für seine Eltern ist es doch nicht zumutbar. Ich denke, das es im Buch so geschrieben worden ist, damit uns bis zum Besuch bei den Eltern, die Spannung gehalten wird, was mit Loans Eltern und seinem Verhältnis zu ihnen ist.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 300 bis Ende
Tavia kommentierte am 26. November 2019 um 22:27

Es ist wirklich erfrischend, wie einfach und schnell sich dieses Buch weglesen lässt! Ich hatte vorher nur ganz langatmige Bücher und freue mich total, wie leicht das Lesen endlich wieder geht ;)

Wie ich erwartet hatte, war der dritte Abschnitt des Buches eher weniger nach meinem Geschmack als die anderen beiden Teile. Ich hatte noch ein gewisses Drama erwartet, aber der Feuerwehreinsatz war mir ehrlich gesagt ein bisschen zu plötzlich und gewollt - ich habe den Eingriff der Autorin hier deutlich gemerkt, was mich eigentlich meistens aus meinem Lesefluss reißt. Ich finde man hätte den Einsatz ein bisschen besser vorbereiten können, mit mehr tatsächlicher Gefahr und Spannung. Bei mir sind leider keine wirklichen Gefühle aufgekommen, da ich nicht gedacht habe, dass Loan noch irgendwas passiert und letztendlich dauerte die Geschichte auch (bis auf die Beerdigung) nur einige Seiten. Zu dem war Violette sofort in totaler Panik, obwohl wir das bei anderen Einsätzen nie mitbekommen haben, und ich glaube auch da hätte man die Spannung langsamer, aber dafür gewaltiger hochschrauben können. So tut es mir zu leid um den armen Ethan, der herhalten musste, damit sich Violette und Loan wieder versöhnen - das hätte man sicher auch noch irgendwie besser lösen können.

Trotzdem war wie zu erwarten am Ende alles gut. Wie ich schon vermutet hatte, wurde der kleine arme Clément noch mal richtig nett (jetzt finde ich es gar nicht mehr schlimm, dass Violette ihn betrogen und ihm nichts gesagt hat) und hat ihr das Lieblingspraktikum versaut (ich wünschte ich könnte ihm auch mal ordentlich in die Nüsse treten!!), aber ich kann Violette sowieso besser in einem kleinen, unabhängigen Unternehmen sehen ;)

Die Wende, dass Vio in der Beziehung zwischen Loan und Lucie noch ihre Finger im Spiel hatte, fand ich im Übrigen sehr gelungen - das habe ich wirklich nicht kommen sehen und trotzdem war es plausibel. Vielleicht hätte man da allerdings auch noch ein paar Anspielungen in der Mitte des Buches machen können.

Den 5-Jahres Vorausblick hätte ich dann aber doch nicht mehr unbedingt gebraucht. Ich überlasse meiner Fantasie gerne, mir eine Zukunft für die Charaktere auszudenken - aber ich freue mich sehr für die beiden, dass sie noch immer so glücklich sind und kann mir vorstellen, dass das Ende vor allem im Hinblick auf den zweiten Teil, Never too late, geschrieben wurde, wo es ja um Jason und Zoé gehen soll. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich das auch noch lesen wollen würde, aber sollte es mal in der Bibliothek in meinen Händen landen, dann würde ich sicher nochmal darüber nachdenken :D

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 300 bis Ende
jam kommentierte am 29. November 2019 um 09:44

"Die Wende, dass Vio in der Beziehung zwischen Loan und Lucie noch ihre Finger im Spiel hatte, fand ich im Übrigen sehr gelungen - das habe ich wirklich nicht kommen sehen..."

Ich muss ehrlich sagen, dass ich genau das nicht gebraucht habe... Zwei Drittel des Buches ließ man uns im Glauben, sie wären sich selbst ihrer Gefühle nicht wirklich klar, aber dadurch, dass Violette Lucie so vergrault hat, bekommt ihre Freundschaft einen ganz anderen Beigeschmack...

 

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 300 bis Ende
Tavia kommentierte am 29. November 2019 um 11:26

Hm ich kann verstehen, was du meinst, aber dieses 'vergraulen' von Lucie passt für mich eigentlich genau in dieses Schema "mir sind meine Gefühle für ihn noch nicht klar": Uns wurde am Ende ja suggeriert, dass die Gefühle der beiden füreinander schon immer da waren, aber bloß unterdrückt oder z.B. von Lucie überschattet wurden. Und das kam genau dann zum Ausdruck, als Vio Lucie mit der Absicht abgewimmelt hat, dass sie ihren besten Freund nicht weiter verletzen sollen, während unterbewusst auch ihre Gefühle füreinander eine Rolle gespielt haben müssen. Violette ist ja anschließend auch nicht sofort mit Loan zusammengekommen, sondern musste sich dieser unterschwelligen Gefühle auch erst einmal klar werden. Daher war das für mich infach noch mal ein interessantes Detail, das Spannung gebracht hat.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 300 bis Ende
jam kommentierte am 29. November 2019 um 12:01

Danke für deinen Blickwinkel, so habe ich es noch nicht betrachtet!

Und Lucie hat ja dann nicht nennenswert weitergekämpft, was zeigt, dass auch sie schon wusste, dass ihre Beziehung am Ende ist...

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 300 bis Ende
jam kommentierte am 29. November 2019 um 09:53

Der letzte Leseabschnitt war ein emotionales Auf und Ab für mich, in vielerlei Hinsicht. Ich fand Violettes Trennung sehr ungeschickt - ich meine, zu seinen Freunden gehen um es ihm dort zu sagen? Und der Tritt in die ..., das war mir zu viel und war klar, dass das nach Rache schreit.

Auch dieses Telefonat vor sieben Monaten... es gibt dem "unschuldigen wir sind doch nur Freunde" der beiden einen ganz anderen Anstrich... Da war ich echt knapp davor, das Buch wegzulegen. Da die beiden das Thema aber erstaunlich schnell erledigt hatten, habe ich mich weiter darauf gestürzt.

Loans Mutter... Violette da unvorbereitet reinzuschicken finde ich ebenso verantwortungslos, wie es ist, die Mutter nicht in angemessene Behandlung zu bringen. Sie ist eine Gefahr für sich und andere und unter diesem Aspekt hätte Loan auch über den Kopf des Vaters hinweg eien Einweisung veranlassen können. Kaum vorstellbar, dass Loan so aufwachsen musste. Andererseits, wenn man bedenkt, wie viele Mütter bei gewalttätigen Vätern bleiben, obwohl sie wissen, wie sehr es ihnen schadet... Das sind Dynamiken und Abhängigkeiten, die echt schwer einzusehen sind.

Der Feuerwehreinsatz hat mich sehr mitgenommen und ich hatte Tränen in den Augen beim Lesen. Da er aber diesen gefährlichen Beruf schon so lange ausübt, hat mir schon im Verlauf des Buches manchmal ein wenig Bammel bei Einsätzen gefehlt. Ich stamme aus einer Familie von freiwilligen Feuerwehrmännern und frage mich, ob es realistisch ist, Einsatzkräfte in Lagerhallen zu schicken, in denen sich Tanks mit brennbarer Flüssigkeit befinden.

Zusammenfassend bot der letzte Abschnitt viele emotionale Verwicklungen, von denen ich die meisten nicht gebraucht hätte. Auch das klassische Missverständnis mit Lucie war einfach zu viel in die Klamottenkiste gegriffen.

Im Gegensatz dazu hat mir Violettes Entwicklung, ihre kämpferische Einstellung, nach ihrer Flucht nach Hause weiterzumachen gut gefallen!

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 300 bis Ende
Ellaliest kommentierte am 05. Dezember 2019 um 20:32

Ich kann dir eigentlich nur zustimmen! Du zählst genau die Punkte auf, die auch mich gestört haben.

Während des Lesens hat es mich nicht so sehr gestört, aber im Nachhinein fallen einfach sehr viele kleine Dinge auf, die mir doch zu konstruiert waren. Man hat das Gefühl es hat noch etwas Dramatik im letzen Teil gefehlt, deshalb musste z.B. Ethan sterben oder eine Telefonat alles riskieren. Mmmh.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 300 bis Ende
Run_the_books kommentierte am 29. November 2019 um 11:17

Ich bin nun auch fertig mit dem Buch, aber leider hat es mir nicht so gut gefallen. Wahrscheinlich hatte ich durch den ganzen Hype hohe Ansprüche, die nicht erfüllt werden konnten.
Ich fand dass nur unnötig viel Drama eingebaut wurde und die Charaktere nervig wurden. Violette hat gefühlt nur noch geweint und Loan konnte plötzlich an nichts anderes mehr denken als an ihren Körper.
Auch der Schreibstil war nicht so toll. Ich bin nur langsam vorangekommen und hatte wenig Lust weiterzulesen

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 300 bis Ende
Scalymausi kommentierte am 30. November 2019 um 20:36

Ich bin nun auch fertig mit dem Buch. Ganz besonders hat mir gefallen, wie Violette Clement abserviert hat. Ich finde er hat wie ein Idiot reagiert, da hat er es nicht anders verdient. Aber dass das ganze ein Nachspiel haben wird, war mir eigentlich klar. Schon als Violette zu ihrem Vorstellungsgespräch aufgebrochen ist, habe ich mir schon gedacht, dass das keinen guten Ausgang haben wird.

Das man einen gefährlichen Feuerwehreinsatz in die Geschichte einbaut war ja eigentlich klar, denn was könnte mehr Drama sein, als ein lebensbedrohlicher Einsatz. Was ich mir jedoch gewünscht hätte, dass man nach der Explosion im TV ein Kapitel aus Loans Sicht noch verfasst hätte. Das hätte das ganze noch ein wenig spannender gemacht, obwohl mir ja eigentlich von Anfang an fast klar war, dass es nicht sein kann, dass Loan stirbt. Aber um Ethan tut es mir wirklich leid. Er war diese gute Seele im Freundeskreis.

Was mich auch etwas gewundert hat war, dass Lucie die ganze Zeit bei Loan angerufen hat und ihn doch unbedingt wieder zurückhaben wollte. Und dann bei ihrem Treffen stimmt sie ihm auf einmal zu, dass sie ja eigentlich auch keine Gefühle mehr hat und keine Beziehung will. Ich bin ja wirklich froh, dass er sich nicht für Lucie entschieden hat. Sie war mir schon sehr unsympathisch, obwohl ich es auch nachvollziehen kann, dass sie eifersüchtig auf Violette war. Wer mag es denn schon, wenn sein Freund ständig Zeit mit einer anderen Frau verbringt.

Violettes Mutter fand ich auch wirklich eiskalt. Sie hat überhaupt kein Verständnis für den Gemütszustand ihrer Tochter und sieht gar nicht ein, was sie ihr angetan hat. Da kann man wirklich nur für die kleine Lena hoffen, dass sie ihr eine bessere Mutter sein wird.

Auch Loan hat sehr schwierige Familienverhältnisse. Die Krankheit die seine Mutter hat ist wirklich heftig. Ich frage mich ja, warum er Vio nicht einfach vorher erzählt hat, was für eine Krankheit seine Mutter hat. Dann hätte sie sich darauf einstellen können. Aber vermultich wollte sich die Autorin dieses Detail eben besonders aufheben um den Schockmoment noch etwas zu vergrößern.

Ja das Ende war wie ich es erwartet habe und das gefällt mir auch. Besonders hat mir Violettes Reaktion gefallen, als sie zu Hause war und Loan aufgetaucht ist. Sie hat ihm zwar verziehen, aber es war nicht gleich alles wieder gut, sondern sieh wollte erst mal ein wenig für sich sein. Das fand ich wirklich sehr realistisch. Das die beiden nun ein Baby erwarten ist auch schön, hätte es meiner Ansich nach aber nicht unbedingt gebraucht.

Alles in Einem hat mich das Buch gut unterhalten. Meine Schwierigkeiten beim Einstieg in die Geschichte waren vermutlich meiner Leseflaute geschuldet. Aber ab dem 2. Teil wurde es definitiv besser. Ich finde Loan und Violette sind ein tolles Paar und die gemeinsame Betrachtung ihrer Fotos zusammen hat mir die beiden noch ein wenig sympathischer gemacht.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 300 bis Ende
Bisco kommentierte am 01. Dezember 2019 um 20:41

Wir erfahren in dem letzten Abschnitt nochmal so richtig was es mit den verkorksten Familien der beiden auf sich hat. Von den Seiten davon wissen wir das Violets Mutter ein neues Leben führt, diese es aber nicht verstehen und akzeptieren kann, auch wenn sie sich noch eingestehen muss, dass sie diese liebt. Nur verstehen Kinder oder junge Menschen nicht immer wie schwer eine Ehe sein kann und es Menschen gibt, die einfach Auswege suchen. So auch ihre Mutter. Hier bin ich immer noch der Meinung das Vio mal ne gute Therapeutin bräuchte, um mit dem abzuschließen.

Auch Loan hat es mit seiner kranken Mutter nicht einfach gehabt. Die Geschichte mit dem Öl und der daher stammenden Verletzung ist schon echt heftig. Ich finde es aber auch unverständlich das er Vio nicht zuvor eingeweiht hat, sondern sie einfach so da angeschleppt hat. Gerade er weiß ja wie schlecht schon seine Mutter darauf reagieren wird und dann noch Violette da reinzuholen und ihr auch noch nen Schock zu verpassen zeugt nicht gerade von Intelligenz und Weitsicht.

Das sie dann auch mal langsam mit Clement Schluss gemacht hat wurde auch Zeit, dann aber erzürnt zu sein das er andere Weiber hatte, naja Eigentor sag ich da nur. Immerhin ist sie ja auch fremd gegangen und bei ihm war es nicht anders zu erwarten. Der Tritt in die Eier war aber unnötig gewesen. Sie hätte auch laut um Hilfe rufen können und gut ist. Seine Rache wäre aber so oder so gekommen, damit sie das Praktikum nicht bekommt. Vielleicht ist es auch besser so für sie gelaufen.

Danach folgt natürlich das große Tamtam um das verschwiegene Telefonat mit Lucie, naja nicht gerade die feine Art, dass dann aber schnell wieder Eitel Sonnenschein war, fand ich etwas unrealistisch.

Und dann kommt der Feuerwehreinsatz. Ethans Tod. Etwas was ich echt hart fand und das Buch ziemlich heftig umgeworfen hat. Es tat mir um den Charakter so leid und ich fand es gehört nicht in das Buch rein. Das es bis dahin einfach recht öde war und recht einfach gehalten machte es stellenweise fast schön langweilig, aber das war für mich eine nicht nötige Handlung seitens der Autorin. Hier war auch mal wieder zu sehen wie wenig Einfühlunsvermögen Violette hat. Leon kommt nach Hause, fix und fertig und man merkt da stimmt was nicht und sie schmollt das er sie nicht abknutscht… ich war fassungslos.

Dann folge der Schockmoment für sie, nach dem gestehen ihrer Liebe sieht sie wie Loan mit Lucie knutscht. Ja die elendige Momentaufnahme von der man nie alles mitbekommt. Hier habe ich Lucie sowas von niederträchtig empfunden. Sie darf nen anderen Kerl ins Bett schleifen, aber Loan ist der Böse. Solche Frauen find ich einfach nur ätzend. Dann Vios Ausflug zum Papa, ausweinen und dann wurde doch wieder alles gut.

Hier fand ich dann, wie auch schon andere, die Zukunftsszene als wirklich unnötig. Zum einen wissen wir das die beiden gefühlt nichts anderes machen als zu pimpern. Dann stellt sie sich ja schon an mit ihren 10 kg mehr und dann immer noch unpünktlich bis zum geht nicht mehr. So fand ich seinen Gedankengang schon interessant das sie zum Beginn ein Kindliches Mädchen war und nach 1 ½ Jahre ne tolle Frau, denn für mich ist sie es auch noch nach fünf Jahren.

Ich bin daher über das ganze Buch hinweg mit ihr einfach nicht warm geworden, denn für mich bleibt sie immer das kleine quengelnde Mädchen was ihren Willen bekommen will.

Für mich leider wieder eines der Bücher, wo der Hype höher ist als das was wirklich dahinter steht.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 300 bis Ende
Ellaliest kommentierte am 05. Dezember 2019 um 20:35

Etwas gestört hat mich vorallem die Sexszene nach dem Brand. Gefühlt kommt das in jedem Buch vor, in dem ein Charakter sterben muss. Das hat für mich einfach nicht gepasst.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 300 bis Ende
Bisco kommentierte am 06. Dezember 2019 um 07:33

Das kann ich sehr nachvollziehen. Ich verstehe das Menschen nach so einem Schicksalsschlag total durch den Wind sind, aber Sex wäre die letzte Reaktion welche ich da noch nachvollziehen kann. Für mich sind die beiden Charaktere nichts anderes als zwei Kanickel auf zwei Beinen, welche jede Situation genutzt haben mit der man den Sex begründen kann.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 300 bis Ende
DieBüchergasse kommentierte am 05. Dezember 2019 um 10:17

Fazit

Der letzte Teil gefiel mir ganz gut, auch wenn die Liebesgeschichte zwischen Loan und Voilette mich nicht mitreißen konnte und ich eher passiv die Geschehnisse mitverfolgte. 

Der Tod Ethans war traurig und hat immerhin eine kleine Gefühlsregung bei mir verursacht.

Voilette finde ich nach wie vor leider unsympathisch, mit Loan dagegen bin ich wirklich warm geworden.

So im Großen und Ganzen eine nette Geschichte, mehr aber auch nicht.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 300 bis Ende
Ellaliest kommentierte am 05. Dezember 2019 um 20:28

Auch ich habe das Buch beendet und versuche mal meine Gedanken zu ordnen ^^

Zuallerst einmal kann ich sagen, dass ich die Geschichte so kurz nach Beenden des Buches schon etwas vermisse und gerne weiter bei den Charakteren geblieben wäre. Ich hatte im vorraus ziemlich viele schlechte Rezensionen gelesen, sodass ich insgesamt positiv überrascht wurde.

Im letzten Abschnitt ist noch einmal wahnsinnig viel passiert, ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll.

Vio hat Clement endlich abserviert, was wirklich, wirklich überfällig war. Ich mochte ihn von Anfang an nicht besonders und fand es dann auch bezeichnend, dass er nicht mal Zeit hat sich mit Violet zu treffen. An ihrer Stelle hätte ich die Sache mit Loan allerdings weggelassen - okay, es war schon lustig, aber meiner Meinung nach hätte sie nicht Clement die Freude machen sollen, er hätte die ganze Zeit Recht gehabt. Unerwartet war dann die Wendung mit der Unterwäschefirma für mich, um ehrlich zu sein hatte ich diesen Traum und auch Clement da schon wieder vergessen. Im Moment gerade denke ich mir, wie schön es gewesen wäre Violet auch noch etwas besser als eigenständige Persönlichkeit z.B. in der Uni kennen zu lernen.

Loan trifft sich währendessen nochmals mit Lucie, eine Wendung, die ich mir deutlich früher gewünscht hätte. Für mich war auch klar, wie das Gespräch endet, Lucie hat in der ganzen Geschichte ja keine allzu große Rolle gespielt. Einen bitteren Beigeschmack hatte es für mich, dass Violet etwas mit der Trennung der Beiden zu tun hat, irgendwie passt das nicht zu Violet und ihre ganze Freundschaft verliert etwas an Wert.

Am Ende kommt Violan endlich zusammen und ja, ich habe mich gefreut :) Aber waren sie nur für mich irgendwie schon einen Großteil der zweiten Hälfte des Buches sowieso schon zusammen? Ich mochte die Szene, in der Loan zu ihr ins Zimmer kommt sogar mehr, als die Szene im Aufzug, da musste ich die ganze Zeit denken: Leben in dem Haus eigentlich keine anderen Menschen, die Aufzug fahren wollen? ;)

Auch mit den Nebencharakteren bin ich inzwischen warm geworden. Ich mag Jason mit seiner etwas derben, Zoe mit ihrer frechen direkten und am allerliebsten Ethan miit seiner ruhigen, klugen Art. Warum zur Hölle musste es ausgerechnet er sein? Den Brand an sich war eine gute Idee, vielleicht hätte ich mir aber auch noch Einblicke aus Loans Perspektive gewünscht, so ging doch alles etwas schnell.

Weniger gut gefallen hat mir die Szene mit Loans Mutter. Sie ist für mich nicht wirklich mit dem Rest des Buches verknüpft und scheint fast nur dazusein um Loan eine schlimme Kindheit zu schaffen. Meiner Meinung hätte das wenn dann öfter vorkommen müssen.

Und zum Schluss der Epilog :D Ich bin ihm nicht so abgeneigt, wie andere hier, aber wirklich gebraucht hätte ma ihn nicht. Vorallem schade, dass man nicht mitbekommt, was mit Violets Karriere ist, sondern stattdessen eine Art heile Familie konstruiert wird? Mein letzter Gedanke war: Lässt sie wirklich ihre Freundin für Sex sitzen?

Ich werde das Ganze noch ein paar Tage sacken lassen. dann kommt meine Rezension :)

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 300 bis Ende
sjule kommentierte am 05. Dezember 2019 um 20:45

Ok der dritte Teil war überraschend tiefgründig und eine Gefühlsachterbahn 

 

Die geschcihten umd die Familienbesuche 

der Tod von seinem besten Freund 

Derer beiden gefühlschaoc 

Clements Rache 

und und und 

 

Nur dieser 3. teil hätte von mir 5 Sterne bekommen, da ich echt mitgefühlt habe, obwoho mir Vio mit ihrer egoitischen Art immer noch auf den senkel geht. Aber mir war das Buch zu langgezogen, es ging mir zu lange nur um Sex und das war keien normale Freundschaft von Anfang an (was sie ja jetzt auch gemerkt haben :D) 

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 300 bis Ende
iböi kommentierte am 12. Dezember 2019 um 11:43

Für mich war ebenfalls der dritte Abschnitt der beste. Ethans Tod war heftig! Er war immer ein guter Freund und erschien mir durch und durch sympathisch! Und das Ganze dann auch noch kurz vor dem langersehnten Besuch mit Freundin bei den Eltern! Sehr tragisch!

Die Thematik Feuerwehr hat auf einmal mehr Gewicht bekommen als zuvor, wobei ich im Aufzug bei der Beschreibung des Einsatzes schon gedacht habe, dass es der Autorin wichtig sein muss.

Clements Rache war ja superfies. Das hätte ich ihm eigentlich gar nicht so zugetraut.

Das Happy End entwickelte sich sehr langsam und ich fand es daher realitätsnah.

Der Epilog war mir dann schon fast too much...

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 300 bis Ende
Freyala kommentierte am 10. Dezember 2019 um 18:22

Ich muss ehrlich sagen, dass mich das Buch wirklich gut unterhalten hat. Ich musste so oft lachen und schmunzeln. Es lässt sich auch so locker leicht lesen. 

Ich fand es spannend, dass sich Loan nochmal mit Lucie getroffen hat und auch das ein oder andere Detail ans Licht gekommen ist. Das hat der Geschichte nochmal die gewisse Würze gegeben.

Der Feuerwehreinsatz fand ich auch gelungen, wobei ihn etwas merkwürdig in der Geschichte selbst fand, da sein Feuerwehrmanndasein eigentlich nie eine so richtige Rolle gespielt hat und durch diese Szene einfach eine neue Bedeutung bekommen hat.

Aber zum Glück gibt es ein Happy End. Wobei ich gedacht hatte, dass es offener sein wird, weil noch ein zweiter Teil kommt.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 300 bis Ende
FancyPhillis kommentierte am 10. Dezember 2019 um 20:11

Pünktlich zum Abschluss der Leserunde habe ich nun den letzten Abschnitt der Buches beendet.

In diesem Teil ist wirklich sehr viel passiert. Die verzwickte Beziehung zwischen Loan und Violette wurde noch verworrener und das Gefühlschaos war fast greifbar.

Der Abschnitt über den plötzlichen Feuerwehreinsatz habe ich so nicht kommen sehen und da ist mir mein Herz für einen kurzen Augenblick in die Hose gerutscht. Dass doch ein sehr trauriges Ereignis in dem Buch stattfinden wird, hätte ich nicht gedacht und ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich es nicht für zu viel halte. Zusätzlich zu der Liebesgeschichte ebenfalls einen schweren Trauerfall/ Schicksalsschlag zu thematisieren, braucht für mich eigentlich mehr Raum in einem Buch. Nichtsdestotrotz wurde recht gut mit der Situation umgegangen.

Wie hier schon einige erwähnt haben, finde ich es ebenfalls sehr leichtsinnig von Loan, Violette vor dem Besuch bei Loans Eltern die Wahrheit über seine Mutter zu erzählen. Es hätte bestimmt um einiges schlimmer ausgehen können, wie die Narben auf Loans Rücken demonstrieren.

Gleichzeitig finde ich es auf symbolischer Ebene sehr schön, dass Violette und Loan gemeinsam sowohl die Probleme mit seiner als auch ihrer Mutter angegangen sind, was die beiden erneut zusammengeschweißt hat.

Den Abschluss fande ich ebenfalls sehr gelungen und freue mich, dass Loan und Violette am Ende glücklich zusammen sind!