Leserunde

Leserunde zu "Nichts wird dir bleiben" (Christian Kraus)

Nichts wird dir bleiben - Christian Kraus

Nichts wird dir bleiben
von Christian Kraus

Bewerbungsphase: 01.08. - 15.08.

Beginn der Leserunde: 22.08. (Ende: 12.09.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir – mit freundlicher Unterstützung des Droemer Knaur Verlags – 20 Freiexemplare von "Nichts wird dir bleiben" (Christian Kraus) zur Verfügung.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch. 

ÜBER DAS BUCH:

Ein atemberaubend spannender Psychothriller über einen Psychoanalytiker und seinen Wettlauf gegen die Zeit von dem Psychotherapeuten und Psychoanalytiker Christian Kraus.

Der Psychoanalytiker Thomas Kern ist geschockt, als er den Freitod einer jungen Patientin mit ansehen muss, ohne eingreifen zu können, und er macht sich Vorwürfe, weil er der jungen Frau nicht helfen konnte. Doch es kommt noch schlimmer: Wenige Tage nach dem Selbstmord erhält er Besuch von der Polizei. Ihm wird vorgeworfen, das Mädchen missbraucht und so erst in den Tod getrieben zu haben. Auf seinem Computer finden sich scheinbar Beweise dafür. Thomas' Frau setzt ihn vor die Tür, Freunde und Kollegen wenden sich ab, seine Tochter Natascha will nichts mehr mit ihm zu tun haben. Erst als Thomas herausfindet, dass Nataschas neuer Freund Mitglied in einer gefährlichen Sekte ist, ahnt er, welches perfide Netz sich da Stück für Stück um ihn zusammenzieht. Erst langsam wird ihm jedoch klar, vor welch finsterer Macht er seine Familie und sich beschützen muss.

ÜBER DEN AUTOR:

Christian Kraus wurde 1971 in Hamburg geboren. Nach dem Studium der Humanmedizin und Promotion an der Universität Hamburg war er lange als Arzt und wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zentrum für Psychosoziale Medizin, Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Hamburg Eppendorf tätig. Seit 2006 ist er Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie. Er absolvierte Zusatzausbildungen in Psychoanalyse, forensischer Psychiatrie und Sexualtherapie und arbeitet heute als niedergelassener ärztlicher Psychotherapeut und Psychoanalytiker in eigener Praxis in Hamburg. Christian Kraus ist verheiratet und hat eine Tochter.

14.09.2019

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 309 bis Ende

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 309 bis Ende
florinda kommentierte am 26. August 2019 um 13:00

Ende gut - alles gut?

Naja... immerhin haben Natascha, Jessica, Thomas und Goldman überlebt und auch Barbe, Hensel und die jungen Leute kamen mit dem Leben davon. Thomas und Timon waren doch keine Prologzwillinge, dafür Letzterer und Uli Adoptivbrüder. Was wollte der Autor, wenn man Geldverdienen außen vorläßt, uns wohl mit dieser Geschichte sagen? "Mitnehmen" könnte ich hier allenfalls, dass ich mich auf eine falsche Fährte locken ließ, und die mich nicht zum ersten Mal beschäftigende Frage, inwieweit man Erlebnisse aus der Kindheit als Motiv für Untaten im Erwachsenenalter akzeptieren kann.

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Langeweile kommentierte am 27. August 2019 um 13:07

 Zum Glück werden nicht alle ,die eine schlimme Kindheit hatten,zu solch schrecklichen Taten getrieben.

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Bibliothekarin kommentierte am 27. August 2019 um 21:47

Oh ja das wäre wohl schrecklich ... Leider zeigen aber auch genügende Beispiele was fehlende Familie, Bindung etc. alles so bewirken kann. Natürlich ist das mit dieser Geschichte nicht zu vergleichen, es ist ja Gott sei dank auch nur fiktiv ^^ 

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Streiflicht kommentierte am 01. September 2019 um 10:23

ja, das ist schon grausam, wie ein schlechter start ins leben einen menschen auf alle zeit traumatisieren kann. manche erlebnisse wird man eben nie wieder los und schon gar nicht, wenn man jung ist

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foxydevil kommentierte am 06. September 2019 um 22:10

Ds stimmt und prägt ein Leben lang... ich habe das in meiner Familie mehrfach erlebt und kann nur bestätigen das man sein ganzes Leben mit dem Erlebten oftmals auch leiden muss....

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foxydevil kommentierte am 06. September 2019 um 22:09

Stimmt, auch wenn einem das oft suggeriert wirdm gibt es auch andere....

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SusanK kommentierte am 11. September 2019 um 15:09

Zum Glück!
Und der Autor gibt das Gegenbeispiel ja auch gleich mit: Sowohl Timon als auch Thomas sind ausgesetzte Kinder, was ja mehrfach erwähnt wird. Und beide haben sich völlig unterschiedlich entwickelt!

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JoanStef kommentierte am 12. September 2019 um 20:33

Diese Beispiel fand ich auch gut gewählt. Es zeigt, dass es nicht klar ist, wie Lebenswege verlaufen, selbst wenn familiäre Bande und Verletzungen ähneln oder bestehen.

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sunshine-500 kommentierte am 09. September 2019 um 09:51

Ich erkläre mir Timons Handlungen als gestörte Wahrnehmung der Wirklichkeit, mit Kontrollzwang und einem gestörten Sebstbewusstsein. Die Wahrheit, dass er aus Angst die Kontrolle über die Gruppe zu verlieren, alle getötet hat. Er versuchte sie ins Unterbewusstsein zu verschieben und im Safe unter Verschluss zu halten.

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SusanK kommentierte am 11. September 2019 um 15:09

Sehr treffend!

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SusanK kommentierte am 11. September 2019 um 15:06

Deine Frage: "Was wollte uns der Autor sagen?" finde ich außergewöhnlich in diesem Zusammenhang. Was will uns ein Autor von Geschichten über Mord und Totschlag sagen??? Dass das Gute siegt und die Bösen bestraft werden? Dass wir uns mal mit blutigem Gemetzel auseinandersetzen müssen???
Meiner Meinung nach will ein Autor unterhalten - und das ist - zumindest für mich - sehr gut gelungen!

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florinda kommentierte am 12. September 2019 um 09:24

Natürlich will ein Autor unterhalten, denn sonst würde ja kein Mensch weitere seiner Bücher kaufen und er kein Einkommen mehr daraus erzielen können. Nichtsdestotrotz finde ich Bücher mit "Mehrwert" in Form von Wissenserweiterung zB "Geschichte" etc. gut. Oder mit einer "Botschaft" (z. B. Problem "Klima" oder "Intoleranz"). Ohne mahnenden Zeigefinger natürlich. Wobei ich manchen Kombinationen von Horror und Verschwörungstheorien eine zwar unterhaltsame und daher lukrative, aber insgesamt negative Aussage/Auswirkung entnehme. Aber das ist Geschmackssache und hier wohl nur überaus schwer diskutierbar.

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SusanK kommentierte am 12. September 2019 um 15:19

Ich verstehe dich durchaus - und ich mag es ja auch sehr, wenn es einen "Mehrwert", wie du es nennst, gibt. Trotzdem meine ich, dass dieser Mehrwert in Krimis oder Thrillern doch sehr sehr selten gegeben ist, so dass ich diesen Punkt nicht so kritisch sehe wie du!

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Langeweile kommentierte am 27. August 2019 um 13:05

 Auch wenn der letzte Abschnitt sehr spannend war und die Geheimnisse aufgeklärt wurden (mein Verdacht bezüglich der Zwillinge aus den Prolog war total falsch) konnte mich das Ende nicht mit den ganzen Verwirrungen der beiden vorherigen Abschnitte versöhnen.

Das war wieder einmal ein Buch, bei dem ich froh war, als ich es beendet hatte. 

 

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lielo99 kommentierte am 02. September 2019 um 19:14

Mir ging es auch so. Das war zu viel Hin und Her und teilweise sehr unlogisch. 

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foxydevil kommentierte am 06. September 2019 um 22:23

da schließ ich mich bei einigen Verwirrungen an....

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Bibliothekarin kommentierte am 27. August 2019 um 21:45

Wahnsinn ich habe gerade die Geschichte beendet und muss sagen, dass Ende hat nochmal einiges an Unterhaltung geboten und meine Meinung hinsichtlich des Buches nochmal umgestimmt.

Zum Schluss war die Spannung echt greifabr, ich habe nur noch gelesen und habe besonders die letzten 50 Seiten inhaliert. Genauso ein Ende hatte ich mir gewünscht. Vieles wurde aufgeklärt und andere Dinge werden wir wohl nie zu hundert Prozent erfahren. 

Barbe und Dr Hu fand ich klasse, einfach aber effektiv und vor allem passend zur Story!

Der Autor hat auf jeden Fall eine Menge Fantasie und verrückte Ideen! Unser Glück dadurch gibt es interessante Bücher wie dieses hier!

Jetzt ist der Inahlt noch frisch ich werde mich jetzt gleich an die Rezension begeben!

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Streiflicht kommentierte am 01. September 2019 um 10:24

ging mir auch so. ich mochte das buch vorher schon, aber das ende war wirklich toll und bot nochmal einige überraschungen. ich war so froh, dass thomas nicht der bruder ist...

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sunshine-500 kommentierte am 09. September 2019 um 09:45

ich gehe mit euch konform, das Ende war wirklich sehr nervenaufreibend, ja....auch die Überraschungen waren wohl dosiert.

 

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SusanK kommentierte am 11. September 2019 um 15:12

Irgendwie war für mich die ganze Zeit über klar, dass Timon und Thomas KEINE Brüder sind. Denn über Thomas wird ja gesagt, dass er auch ausgesetzt war - und das passte mM nach nicht dazu, dass die Mutter EINEN Sohn ja behalten und beschützt hat! Von daher wunderte ich mich die ganze Zeit über eher, warum Timon sich so auf diese Variante gestürzt hat und Thomas verfolgte, ohne Gewissheit zu suchen!

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florinda kommentierte am 12. September 2019 um 09:28

"das passte mM nach nicht dazu, dass die Mutter EINEN Sohn ja behalten und beschützt hat! Von daher wunderte ich mich die ganze Zeit über eher, warum Timon sich so auf diese Variante gestürzt hat und Thomas verfolgte, ohne Gewissheit zu suchen!"

Naja, das Drumherum passte und dass die Mutter im Prolog nur Timon aussetzte, sagte ja nichts über das weitere Schicksal des zweiten Kindes aus.

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Dark Rose kommentierte am 28. August 2019 um 02:02

So, jetzt ist das Buch beendet und ich muss sagen: Ich verstehe es nicht. Ich bin nachwievor verwirrt und ich verstehe nicht, was das Buch eigentlich sollte. Es war meiner Meinung nach unnötig kompliziert, am Ende blutig und alles was bei mir hängen bleibt ist ein großes Fragezeichen.

Ich konnte mit keinem der Charaktere eine emotionale Bindung eingehen und habe den letzten Leseabschnitt über eigentlich nur darauf gewartet, dass es endlich zu Ende ist. 

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Streiflicht kommentierte am 01. September 2019 um 10:25

schade, aber bei diesem buch scheiden sich die geister mal wieder extrem. habe hier den eindruck gewonnen, man kann es nur lieben oder hassen... finde ich immer interessant, wenn die meinungen so auseinander gehen.

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Dark Rose kommentierte am 01. September 2019 um 16:58

Ja kommt mir auch so vor. 

Ich finde es auch immer interessant, wie die Meinungen auseinander gehen und wer was lobt oder kritisiert.

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SusanK kommentierte am 11. September 2019 um 15:14

Ich gehöre ja auch zu denen, die das Buch lieben - und bin überrascht, wie viele gegenteilige Meinungen es gibt!

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foxydevil kommentierte am 06. September 2019 um 22:21

Das denke ich auch- zumal ich auch etwas hin und hergerissen bin...

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lielo99 kommentierte am 02. September 2019 um 19:12

Barbe sollte eigentlich den Ball flach halten, aber im Endeffekt hat er wohl richtig gehandelt. Indem er Thomas die Wahrheit sagte. Die Episode mit Goldman und seinem Vater im Altenheim hätte meiner Meinung nach nicht sein brauchen. Für mich total unnütz und nur eine künstliche Verlängerung des Buches. Thomas ist nicht mutig, sondern dumm, wenn er den Turm alleine betritt. Ende gut, alles gut, aber einige Dinge waren vorauszusehen. Dass Nicole ihre Mutter verlor aber nicht und das war eine Schweinerei. Dass Thomas Zwillingsbruder ein mehrfacher Mörder ist, passt irgendwie zu seinem Verhalten. Das Hin und Her machte das Buch ein wenig spannend. Aber der große Hit war es für mich nicht. 

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ech kommentierte am 05. September 2019 um 15:32

Also ich finde schon, das die Episode zwischen Goldman und seinem Vater für die Entwicklung des Charakters Goldman wichtig war. Ob man das auch hätte kürzer abhandeln können, darüber kann man dann natürlich diskutieren. 

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foxydevil kommentierte am 06. September 2019 um 22:24

das seh ich allerdings auch so!

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sunshine-500 kommentierte am 09. September 2019 um 22:53

ich gehe mit euch konform!

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Tiuri kommentierte am 08. September 2019 um 15:01

Der Thriller hätte auch ohne Goldmann funktioniert. Ich finde auch, dass seine Szenen das Buch unnötig in die Länge gezogen haben. 

Bei deiner Zusammenfassung sind ein paar Dinge durcheinander gekommen. Das Mädchen, das ihre Mutter verlor heißt Natascha und Thomas und Timon sind schlussendlich doch keine Zwillingsbrüder. Sie stehen in keiner verwandschaftlichen Verbindung zueinander. Sehr verwirrend!

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 309 bis Ende
ech kommentierte am 05. September 2019 um 15:35

Nach dem fiesen Cliffhanger am Ende des zweiten Abschnittes musste ich gestern natürlich direkt weiterlesen. Allerdings bin ich an dieser Stelle voll in die geschickt gestellte Falle des Autoren getappt. :-)

Das es sich bei Hauptkommissar Hensel nicht um einen Mitverschwörer, sondern um Timons Adoptivbruder Uli handelt, ist dagegen eine gelungene Überraschung, die ich überhaupt nicht auf dem Zettel hatte.

Warum das Ende der Kommune auf La Gomera so schnell abgehandelt wird, erklärt sich hier nun auch, wenn wir endlich erfahren, was damals wirklich geschehen ist. Dadurch hat sich meine Prognose, das es an Ende noch einen Auftritt von Jonas geben könnte, in Luft aufgelöst. Am Ende bietet die Nachricht, das er bereits seit vielen Jahren tot ist, nur noch eine gelungene Schlusspointe.

Timon hatte also tatsächlich den Verdacht, das Thomas sein Zwillingsbruder sein könnte, eigentlich war es sogar eher seine volle Überzeugung. Das sich dies am Ende als Irrtum herausstellt, gibt der Geschichte am Ende noch eine gewisse tragische Note, da schlußendlich dann ja auch Leas Tod auf diesem Irrtum beruht. 

Auch der doppelte Klaus bleibt ohne Bedeutung für die Geschichte, hier scheint es sich eher um einen ärgerlichen Flüchtigkeitsfehler zu handeln, der dann auch dem Lektorat durchgegangen ist.

Ansonsten bietet auch dieser Abschnitt ordentlich Spannung und Dramatik, mit Lea ist zudem ein eher überraschender Verlust zu beklagen. Der Showdown im Schwarzen Turm bleibt aber insgesamt etwas unspektakulär, daraus hätte man meiner Meinung nach doch noch einiges mehr machen können.  

Erstaunlich waren für mich die Wandlungen, die Jessica und Goldman in diesem Abschnitt durchlaufen, am Ende konnten sie doch noch einige Sympathiepunkte bei mir sammeln.

 

Auch wenn das Buch nicht ganz an die Klasse des Vorgängers "Töte, was Du liebst" herankommt, konnte mich das Buch insgesamt doch gut und spannend unterhalten

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foxydevil kommentierte am 06. September 2019 um 22:20

Das Ende war ja noch einmal ganz schön unterhaltsam!
Da konnte ich kaum pausieren um zum Ende zu kommen.
Meine Vermutung zum Bruder wurde nicht bestätigt und das ist gut so.
Auch wenn mir einige Verstrickungen zu viel waren, war es doch im Ganzen gut zu lesen, auch wenn es mich nicht ganz überzeugt hat.
Ich werde mich einmal an meine Rezi setzen.
.

 

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Tiuri kommentierte am 08. September 2019 um 14:50

Das Ende des Buches hätte nach meinem Geschmack gern noch etwas dramatischer sein können. Dadurch, dass alle überleben, mal abgesehen von der Mutter und Marc, erzeugt das Ende eine glückliche Atmosphäre. Mir hätte es offen gesagt besser gefallen, wenn es nicht ganz so glücklich ausgegangen wäre.

Die Rache Timons an seinem angeblichen Zwillingsbruder kam mir ehrlich gesagt von Anfang an komisch vor. Das war mir irgendwie zu viel Verwandschaft, da ja auch Uli schon der Adoptivbruder von Timon war.

Die Charakterentwicklungen haben mir gut gefallen, besonders bei Jessica und Natascha. Die plötzliche Wandlung von Timon dagegen passte irgendwie nicht zu meiner Vorstellung von einem gefährlichen und einschüchternden Sektenoberhaupt.

Alles in allem weiß ich auch nicht so ganz, was ich von dem Buch halten soll. Es hat viele Schwächen. Trotzdem habe ich mich unterhalten gefühlt und der Schreibstil kam mir sehr lebendig vor. 

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whiterose1 kommentierte am 09. September 2019 um 21:34

Trotz nochmals Spannung, Dramatik und guter Aufklärungsarbeit (mein Verdacht konnte leider nicht bestätigt werden) blieb ich trotz vieler Irrungen und Verwirrungen etwas ratlos zurück.

Der Vorgänger hatte für mich einfach mehr Potential. Dennoch fühlte ich mich durchgängig gut unterhalten und das puritische Cover ist echt ein Eyecatcher!

Meine Rezi folgt umgehend...

 

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JoanStef kommentierte am 10. September 2019 um 16:51

Jetzt setzt sich das Puzzle zusammen. Ich mag die Story, auch zeigt sich dass durch eine schwere Kindheit nicht immer das gesamte Leben darunter leiden muss. Jeder kann Entscheidungen treffen und einen anderen Weg wählen, als vom Trauma vorgegeben.

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florinda kommentierte am 12. September 2019 um 09:35

"dass durch eine schwere Kindheit nicht immer das gesamte Leben darunter leiden muss. Jeder kann Entscheidungen treffen und einen anderen Weg wählen, als vom Trauma vorgegeben."
*unterschreib*
 

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sunshine-500 kommentierte am 11. September 2019 um 09:47

Der letzte Abschnitt hatte einiges an Spannung zu bieten!

Der Showdown im "Schwarzern Turm war für mich auch sehr unspektakulär  und zu schnell abgehandelt, da hätte der Autoretwas mehr ins Detail gehen können. Das wirkte fast so, als würde ihm die Zeit ausgehen.

Jessica hat auch bei mit Sympathiepunkte gesammelt, denn vorher wusste ich nicht welchen Plan sie persönlich verfolgt.

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SusanK kommentierte am 11. September 2019 um 15:22

Zunächst einmal fand ich die Wendung, dass Hensel und der Richter quasi unter einer DEcke steckten und ganz andere Ziele verfolgten, großartig. Mir ist fast das Herz stehen geblieben, als Barbe beim Richter saß und dieser plötzlich mit Hensel ankam!!!

Den Ausflug Goldmans ins Seniorenheim musste man vielleicht nicht haben; das war eher eine Nebengeschichte, die der Psychologe im Autor noch mit verarbeiten wollte. Goldmans Rolle selbst ist allerdings schon wichtig, denn er ist ja als einziger vorab über Thomas Besuch im schwazen Turm informiert und so auch an seiner Rettung beteiligt.

Dass Lea sterben musste, war in meinen Augen ganz gut zu verschmerzen. Sie war (neben Marc) doch die einzig wirklich unsympathische und überflüssige Person in dem ganzen Drama - und irgendetwas Schlimmes musste ja passieren. Da bot sie sich geradezu an.

Das große Finale gefiel mir dagegen durchaus. Es gab einen schönen Showdown - und ein Happy End.

Den Abschnitt habe ich direkt in einem weg gelesen!

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JoanStef kommentierte am 12. September 2019 um 20:40

Ich habe das Ende des Buches genossen und das Lesen ungern unterbrochen. Nachdem sich zeigte, wie sich die verschiedenen Abschnitte und Erzählungen zusammen fügen, bin ich der Meinung,dass es sich gelohnt hat ,den zu Beginn ausführlichen Ausführungen und Erzählungen gefolgt zu sein.

Meine Rezensionen findet ihr hier und auf anderen Foren, wie FB,LB und Amazon.

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kvel kommentierte am 18. September 2019 um 13:30

Das mit Goldman und seinem Vater fand ich echt krass.
Ich hatte schon vermutet, dass Goldmans Vater Demenz hat, weil ihn die Schwester vorwarnen wollte.
Aber dass es so krass wird, hat mich dann doch überrascht; insbesondere, da man ja schon alle Vorsicht beim Lesen hat fallen lassen, da das Gespräch zwischen den Beiden so gut verlief.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 309 bis Ende
kvel kommentierte am 18. September 2019 um 13:31

Das Ende mit dem Schwarzen Turm und dem Sprengen und so fand ich nur na ja.