Leserunde

Leserunde zu "Papyrus" (Irene Vallejo)

Papyrus -

Papyrus
von Irene Vallejo

Bewerbungsphase: Bis zum 05.05.

Beginn der Leserunde: 12.05. (Ende: 02.06.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir – mit freundlicher Unterstützung des Diogenes Verlags – 20 Freiexemplare von "Papyrus" (Irene Vallejo) zur Verfügung. Eine Leseprobe zum Buch findet ihr hier

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch.

ÜBER DAS BUCH:

Das Buch ist eine der schönsten Erfindungen der Menschheit. Bücher lassen Worte durch Zeit und Raum reisen und sorgen dafür, dass Ideen und Geschichten Generationen überdauern. Irene Vallejo nimmt uns mit auf eine abenteuerliche Reise durch die faszinierende Geschichte des Buches, von den Anfängen der Bibliothek von Alexandria bis zum Untergang des Römischen Reiches. Dabei treffen wir auf rebellische Nonnen, gewiefte Buchhändler, unermüdliche Geschichtenerzählerinnen und andere Menschen, die sich der Welt der Bücher verschrieben haben.

ÜBER DIE AUTORIN:

Irene Vallejo, geboren 1979 in Saragossa, studierte klassische Philologie an der Universität von Saragossa und Florenz. Dabei entdeckte sie ihre Leidenschaft für die Antike. ›Papyrus‹, ihr erstes Sachbuch, wurde in Spanien ein Bestseller und mit den wichtigsten Literaturpreisen des Landes ausgezeichnet. Auch in ihren zahlreichen Auftritten als Gastrednerin und wöchentlichen Kolumnen in ›El País Semanal‹ und ›Heraldo de Aragón‹ berichtet sie über ihre Passion für die Antike. Sie ist Autorin von zwei Romanen und einigen Kinderbüchern. Irene Vallejo lebt mit ihrer Familie in Saragossa.

04.06.2022

Thema: Lektüre, Teil l; Seite 1 bis 225

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buchfeemelanie kommentierte am 14. Mai 2022 um 18:41

Puuh, ich bin ehrlich gesagt ziemlich enttäuscht.

Mir sind es zu viele Perspektivenwechsel. Dann sind mir die Kommentare zu abschweifend. Dann hat man plötzlich die Gegenwart. Es wirkt für mich einfach etwas durcheinander. Ich kann keinen gut strukturierten, roten Faden erkennen. Es sind auch noch nicht so viele Bücher benannt wie erwartet. 

 

Den Schreibstil finde ich auch nicht so flüssig zu lesen. Es war dann doch eher ein bescheidener Start 

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Tara kommentierte am 15. Mai 2022 um 22:03

Schade, dass Dir der erste Abschnitt nicht so gut gefiel. Du hast Recht, es sind viele Perspektivwechsel und die Autorin springt teilweise ein wenig, aber mir gefällt es zum Glück und ich finde es einfach sehr abwechslungsreich.

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labbelman kommentierte am 16. Mai 2022 um 07:16

Ich muss gestehen, dass mir diese Wechsel gerade gefallen. Man wird gefordert und hat das Gefühl tausend Ideen und Infos strömen auf einen ein.

Ich komme mir beim Lesen wie in einer TeraX Doku vor und die mag ich ehrlich gesagt echt gern.

Schade, dass dunicht so viel Freude beim Lesen hast, ich hoffe das wird für dich noch besser.

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PoetryandCoffee kommentierte am 16. Mai 2022 um 20:27

Da geht es mir genauso wie dir. Die vielen Wechsel finde ich anregend und spannend. Die Autorin verknüpft die Geschichte der Bücher über alle Zeiten hinweg mit der Gegenwart. So verliert man nie den eigenen Bezug zur Jetztzeit, hat dabei aber das "große Ganze" im Kopf. Durch die vielen geschichtlichen Details erfährt man immer noch etwas Neues. 

Stellenweise hatte ich das Gefühl, einen Reiseführer durch die entsprechende Zeit zu lesen und war so imaginär nah dran am Geschehen. Auf mich wirkt der Erzählstil sehr lebendig. 
 

 

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labbelman kommentierte am 20. Mai 2022 um 12:21

Reiseführer durch die Zeiten ist ein echt cooler Vergleich, da bin ich ganz bei dir.

Ja man kann sich wirklich gut mit dem Geschriebenen identifizieren und Bezüge zwischen damals und heute ziehen.

Allerdings muss ich auch gestehen, dass ich das alles nicht in einem Rutsch lesen kann, sondern portionsweise und gemütlich.

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Reem kommentierte am 23. Mai 2022 um 14:43

Reiseführer durch die Zeit gefällt mir auch. Und auch ich lese immer in Häppchen.

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Azyria_Sun kommentierte am 21. Mai 2022 um 19:46

So ging es mir auch. Reiseführer durch die Zeiten - sehr treffend benannt! Ich fand es auch spannend, wie viele Vergleiche in der älteren und neueren "Gegenwart" die Autorin findet...

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Tara kommentierte am 16. Mai 2022 um 21:18

Ich komme mir beim Lesen wie in einer TeraX Doku vor und die mag ich ehrlich gesagt echt gern.

Mit dem Vergleich hast Du mich gerade wirklich zum Lachen gebracht, aber es hat tatsächlich etwas davon und mir gefällt das auch sehr gut.

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bücher_schnecke kommentierte am 18. Mai 2022 um 15:54

Ich komme mir beim Lesen wie in einer TeraX Doku vor und die mag ich ehrlich gesagt echt gern.

Das trifft es wirklich sehr gut!

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Estrelas kommentierte am 19. Mai 2022 um 18:30

Für mich sind die Perspektivwechsel ebenfalls gewöhnungsbedürftig, dass ich mich oft frage, wo wir gerade waren. Dass konkrete Werke zu dieser Epoche genannt würden (oder sogar Buchinhalte zusammengefasst werden) hatte ich andererseits nicht erwartet.

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Christine_Tarot kommentierte am 15. Mai 2022 um 11:43

Das Buch bietet eine Anzahl von Essays. Überrascht hat mich bis jetzt der Teil über die Antike. Spannend, wie unterschiedlich Alexander der Große gesehen wird (eine gute Darstellung zur Politik heute). Mir gefällt, dass die Autorin hier wissenschaftliche Fakten mit Modernem vermischt, beispielsweise durch Film und Musik. 

Es ist kein klassisches Geschichtsbuch, wie ich es kenne - dass die Daten chronologisch nacheinander aufzählt - mir gefällt der Sitl, dass die Auotrin hier erzählerisch ihre Gedanken aufschreibt - sie schildert auch teilweise ihre eigenen Eindrücke und Gefühle ( fast tagebuchartig). 

Wer sich schon mal durch die römische, griechische Geschichte und die Sagenwelt gelesen hat,  merkt wieviel es darüber gibt - ich fühle mich beim Lesen demnach nicht erschlagen, eher gut unterhalten.

Das Cover ist toll!

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Tara kommentierte am 15. Mai 2022 um 22:05

mir gefällt der Sitl, dass die Auotrin hier erzählerisch ihre Gedanken aufschreibt - sie schildert auch teilweise ihre eigenen Eindrücke und Gefühle ( fast tagebuchartig). 

Diese Mischung mag ich auch sehr.

Das Cover ist toll!

Ja, ein Traum, ich nehme das Buch total gerne in die Hand.

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Reem kommentierte am 18. Mai 2022 um 10:28

 Wer sich schon mal durch die römische, griechische Geschichte und die Sagenwelt gelesen hat,  merkt wieviel es darüber gibt - ich fühle mich beim Lesen demnach gut unterhalten. 

Ich mich auch. 

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Buchgespenst kommentierte am 18. Mai 2022 um 17:58

Überrascht hat mich bis jetzt der Teil über die Antike.

Ja, da ist der spanische Originaltitel des Buches eindeutiger: El infinito en un junco. La invención de los libros en el mundo antiguo - Also die Erfindung des Buches in der antiken Welt.

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Reem kommentierte am 19. Mai 2022 um 16:58

Ich finde den spanischen Titel auch passender.

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Reem kommentierte am 19. Mai 2022 um 16:58

Ich finde den spanischen Titel auch passender.

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Tara kommentierte am 19. Mai 2022 um 22:38

Der spanische Titel ist wesentlich aussagekräftiger.

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Chaoskeks kommentierte am 20. Mai 2022 um 09:41

Ok, da passt der spanische Titel wirklich besser zum Thema.

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Nele33 kommentierte am 23. Mai 2022 um 18:13

Ich finde auch, dass der Titel wesentlich aussagekräftiger ist.

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Estrelas kommentierte am 19. Mai 2022 um 18:34

Anhand des Inhaltsverzeichnisses scheint es ja ausschließlich um griechische und römische Geschichte zu gehen. Das finde ich zwar spannend, hatte aber gedacht, die Geschichte des Buchs müsste danach noch weitergehen. Da die Autorin ja immer in die Jetztzeit abschweift, hält sie sich dann auch wieder selber nicht so genau daran.

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Tara kommentierte am 15. Mai 2022 um 21:59

Ich weiß gar nicht wo oder wie ich dieses Buch einordnen soll. Ein reines Sachbuch ist es nicht, aber es ist auch kein Roman. Die Autorin hat hier eine bunte Mischung aus Fakten rund um das Thema und die Geschichte des Buches zusammengetragen und auch noch ihre eigenen Gedanken dazu einfließen lassen.

Bisher gefällt mir diese Mischung, wie die Autorin zwischen den Jahrhunderten hin- und herspringt, abschweift und wieder zum Ursprungsthema zurückkehrt, sehr gut. Für Abwechslung ist gesorgt und ich bin gespannt auf die nächsten Seiten.

 

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Estrelas kommentierte am 19. Mai 2022 um 19:10

Ein Roman ist es definitiv nicht. Ein Sachbuch mit einem eigenen Stil!

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Tara kommentierte am 19. Mai 2022 um 22:37

Das trifft es.

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labbelman kommentierte am 16. Mai 2022 um 07:14

Ich bin noch nicht durch mit dem Abschnitt, finde aber spannend, dass sich das Sachbuch wie eine Doku liest.

Mir war gar nicht klar, dass es schon vor Christus so einen Hype auf Bücher gab.

Den Kommentar, dass das gedruckte Buch vor dem Aussterben ist, den habe ich schon vor ein paar Jahren gelesen und kann nicht erkennen, dass das stimmen würde. Ich glaube gerade in der Pandemie haben wieder ganz viele Menschen zum Buch gefunden. Ich lese natürlich auch eBooks, aber eher unterwegs oder auf Reisen. Im normalen Alltag bitte lieber das gedruckte Exemplar.

Bei Kleopatra und Marcus Antonuis war ich sprachlos. Wenn mir jemand 200.000 wertvolle Bücher vor die Füße legt, dann würde ich direkt ja sagen. :-)

Über Alexander den Großen wusste ich einiges, aber dass er so einen enormen Einfluss und so krass weit gekommen ist, das hatte ich nicht auf dem Schirm. Spannend fand ich die Idee alle Völker der Erde zu mischen. Mit 32 zu sterben, puh dann würde ich schon lange unter der Erde liegen und hätte nicht mal ansatzweise so viel erreicht wie er. Klang schon übermenschlich, was er da geschafft hat.

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Tara kommentierte am 16. Mai 2022 um 21:22

Den Kommentar, dass das gedruckte Buch vor dem Aussterben ist, den habe ich schon vor ein paar Jahren gelesen und kann nicht erkennen, dass das stimmen würde. Ich glaube gerade in der Pandemie haben wieder ganz viele Menschen zum Buch gefunden. Ich lese natürlich auch eBooks, aber eher unterwegs oder auf Reisen. Im normalen Alltag bitte lieber das gedruckte Exemplar.

Ich bevorzuge auch Prints und glaube nicht, dass das gedruckte Buch so bald aussterben wird. Aber dass der Buchhandel und die Druckereien einen Rückgang bemerken, kann ich mir schon vorstellen. Früher gab es nur Prints, heute müssen sich die Prints und die eBooks ihre Leser teilen.

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Reem kommentierte am 18. Mai 2022 um 10:25

Ich glaube auch nicht, dass gedruckte Bücher so schnell verschwinden werden.

Das papierlose Büro hat sich ja auch als Mythos erwiesen.

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La Tina kommentierte am 26. Mai 2022 um 14:45

Gedruckte Bücher werden schon allein deswegen nicht verschwinden, weil sie unabhängig von lLsegeräten und Elektrizität lange lesbar sind während digitale Medien bereits nach einiger Zeit oft nur noch aufwendig nutzbar sind, wenn überhaupt.

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labbelman kommentierte am 20. Mai 2022 um 12:23

Na ja die Verlage müssen schon einiges machen, um noch Aufmerksamkeit auf ihre Bücher zu ziehen, weil es zu dem Buch eben auch noch viel andere Medien gibt.

Ich bin immer wieder sehr überrascht, wenn bei Netflix irgendein Buch verfilmt wird und dann der große Hype los geht. Vorher hat es wenige interessiert und plötzlich gibt es das als Film/ Serie und das Interesse ist da.

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Reem kommentierte am 23. Mai 2022 um 14:45

Klar ist es nicht leicht, aber dafür dass Bücher verschwinden könnten, gibtves dann doch zu viele Liebhaber der gedruckten Versionen.

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Christine_Tarot kommentierte am 17. Mai 2022 um 11:43

Momentan bevorzuge ich auch Prints, aber die digitale Version ist natürlich papiersparender. Es ist ja unglaublich, wenn man bedenkt - wieviel Bücher jeden Tag neu veröffentlicht werden. Ich muss gestehen, ich war schon lange nicht mehr in die Bibliothek - aber unsere ist auch nicht groß und eigentlich mehr für Kinder und Spiele usw. ausgerichtet. Im Grunde ist das Konzept Bibliothek klasse (sogar nachhaltig), die Autorin beschreibt ja - wie diese beispielsweise zu Zeiten von Alexander entstanden sind. Es gab einen großen Wissensdurst, die chaotische Welt im Außen irgendwie einordnen zu können - und natürlich damit auch Erinnerungen in Form von geschriebenen Texten für die nachkommenden Generationen zu schaffen. Stark finde ich auch das Argument, dass die Autorin die Bibliothek mit dem Internet vergleicht, denn von dieser Sicht aus betrachtet - gleicht die Suchfunktion im Internet wirklich auch derer einer Bibliothek - im einfachen Sinne. 

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Reem kommentierte am 18. Mai 2022 um 10:24

Ich habe richtig Lust bekommen mal wieder in die Bibliothek zu gehen.

Den Vergleich mit dem Internet fand ich passend und anschaulich.

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Buchgespenst kommentierte am 18. Mai 2022 um 17:53

Den Kommentar, dass das gedruckte Buch vor dem Aussterben ist, den habe ich schon vor ein paar Jahren gelesen und kann nicht erkennen, dass das stimmen würde.

Ich glaube, nichts wurde so oft totgesagt wie das Buch - und nichts hat sich als so langelebig erwiesen.

Eine der ersten bücherruinierenden Neuerungen war wohl das leise Lesen. Das habe ich irgendwo mal aufgeschnappt. Damt hieß es, sei das Buch tot.

Dann wurde es gedruckt. Oh, mein Gott! Jeder, der ganze Pöbel, kann ein Buch lesen. Damit ist es ruiniert, wertlos, es wird Abfall... etc.

Und so ging es weiter: Jede Neuerung, sei es in der Publikationsart oder der Zielgruppe scheint dazu herauszufordern, den Tod des Buches vorherzusagen bis hin zur Diskussion, es sei bereits alles erzählt.

Ich glaube nicht, dass das gedruckte Buch verschwinden wird. Es wird Varianten geben, es wird parallel zum gedruckten Werk neue Medien geben, wie heute schon teilweise mit interaktiven Aktionen zum Buch o.ä., aber die Originalvariante ist so unabhängig von den flüchtigen, schnelllebigen Techniken, das sie sicherlich bleiben wird.

Ich bevorzuge auch Printexemplare: funktionieren ohne Strom, Updates, empfindlichen Displays, Kompatibilitätsproblemen, Formatproblemen - sind relativ unempfindlich gegen äußere Einflüsse, unveränderbar, wenn man sie einmal in Händen hält - und selbst wenn das Copyright des Verlags dafür abläuft, kann ich es noch lesen. Welches Medium kann das schon von sich sich behaupten?

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Tara kommentierte am 18. Mai 2022 um 20:50

Welches Medium kann das schon von sich sich behaupten?

Keines, damit hast Du die Vorzüge eines Prints sehr schön zusammengefasst. :)

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La Tina kommentierte am 26. Mai 2022 um 14:47

Ich bevorzuge auch Printexemplare: funktionieren ohne Strom, Updates, empfindlichen Displays, Kompatibilitätsproblemen, Formatproblemen - sind relativ unempfindlich gegen äußere Einflüsse, unveränderbar, wenn man sie einmal in Händen hält - und selbst wenn das Copyright des Verlags dafür abläuft, kann ich es noch lesen. Welches Medium kann das schon von sich sich behaupten?

aus solchen Gründen bin ich auch in vielen Dingen oldschool, statt mich von moderner Technik abhängig zu machen, die dann plötzlich nicht mehr funktioniert

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Estrelas kommentierte am 19. Mai 2022 um 19:13

Den Fakt, dass sich Reichtum im Besitz von Büchern begründete, fand ich auch sehr interessant. Ich begebe mich ja auch gern mit Büchern und kann diesen Wunsch sehr gut nachvollziehen. ;)

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Reem kommentierte am 18. Mai 2022 um 10:23

 Ich mag auch den Schreibstil sehr. Ich bin fasziniert von dem Buch und mag diese Verbindung von Fiktion und quellenbasierender Erzählung.

Ich kenne mich einigermaßen in der Antike aus und es kommt einiges an verschüttetem Wissen wieder hoch und andere Fakten gesellen sich dazu.

 

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bücher_schnecke kommentierte am 18. Mai 2022 um 15:59

Wow, ich weiß gar nicht wie ich anfangen soll. Dieses Buch ist für mich schwer einzuordnen. Ich wusste nicht genau, was ich erwartet habe, aber das hier bestimmt nicht. Es gefällt mir sehr gut. Ich interessiere mich sehr für Geschichte, vor allem für die Antike. Ich habe Griechenland bereist und war in der ewigen Stadt Rom um Geschichte nahe zu kommen. Ich finde, so kann man es formulieren: Die Autorin bringt uns die Geschichte der Bücher nahe und das auf sehr unterhaltsame Weise. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie viel Recherche Irene Vallejo dafür betrieben haben muss. Dieses Buch ist sehr facettenreich.

Ich lese das Buch sehr gerne, muss aber trotzdem immer mal wieder Pause machen um die vielen Informationen sacken zu lassen.

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Tara kommentierte am 18. Mai 2022 um 20:51

Die Informationsflut ist wirklich gewaltig und ich möchte mir das so gerne alles merken, da mir das nicht gelingen wird, habe ich mein Buch mit unzähligen Post-Its geschmückt.

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bücher_schnecke kommentierte am 22. Mai 2022 um 13:21

Dazu bin ich inwzischen auch übergangen.

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Estrelas kommentierte am 19. Mai 2022 um 19:14

Die Recherche wird schon an den Referenzen im Anhang ersichtlich.

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Maria_21 kommentierte am 18. Mai 2022 um 16:08

Das Buch einzuordnen fällt mir auch sehr schwer. Die Autorin hat einen sehr schönen Schreibstil, der dass Lesen und die Neugierde auf mehr, richtig gut steigert.

Ganz interessant fand ich die Schilderung über die Herstellung von Papyrus. So klar war mir das bisher gar nicht!

Unglaublich gut fand ich die Beschreibung über Alexander den Großen, der so einen enormen Einfluss hatte. Einiges wußte ich ja über ihn aber dass er die Idee alle Völker der Erde zu mischen hatte und seine Krieger aufforderte, Frauen aus den besiegten Ländern zu ehelichen, war mir nicht mehr so im Gedächtnis. Mit 32 Jahren stirbt Alexander und die Vermutung liegt nahe, dass er vergiftet wurde!

Unglaublich, wie damals jedes geschriebene Wort bewahrt wurde und der große Aufbau einer Bibliothek und die Suche nach Schriften, entstand.

 

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Buchgespenst kommentierte am 18. Mai 2022 um 17:37

Ich muss jetzt erstmal die Gänsehaut abschütteln, von den vielen Berichten über die Vernichtung von Büchern. Nur um berühmt zuwerden - ich fass es nicht. Eine Motivation so alt und so zeitlos - grauenhaft.

Mir gefällt das Buch sehr gut. Ich mag die Perspektivwechsel, die Querverbindungen und wie immer wieder aufgezeigt wird, dass vieles an der Geschichte des Buches und seiner Rolle in der Weltgeschichte immer aktuell sein wird.

Ich habe mir auch schon fleißig notiert, welche Bücher ich unbedingt noch lesen will :) Mal sehen, zu welchen ich wirklich greife oder auch greifen kann.

Die Mischung aus Anekdoten und großer Weltgeschichte macht das Buch für mich gut lesbar. Nicht zu fachlich, nicht zu romanhaft - ich bin mitten drin und dann auch wieder Sachbuchleser. Besonders schätze ich, dass die meisten der erwähnten Ereignisse und Bücher im Anhang kapitelweise gelistet sind. So kann ich gleich nachschlagen, was mich fasziniert und wo ich weiteres dazu finden kann. Das mache ich gern und sehr ausgiebig :)

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Estrelas kommentierte am 18. Mai 2022 um 18:27

Ich habe auch Klebezettelchen an so manchen Buchtipp geklebt. Ich wusste z.B. nicht, dass Fahrenheit 451 eine Bücherdystopie ist - das klang spannend.

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Buchgespenst kommentierte am 18. Mai 2022 um 18:52

Ja, Fahrenheit 451 war ein ganz gruseliges Buch für mein büchervernarrtes Herz. Toll, aber gruselig. Ich liebäugel wieder mit dem Alexanderroman, aber den gibt es immer noch nur in der grässlichen Reclamausgabe. Die will ich nicht! Aber auch die Philosophen sind wieder näher gerückt - und ich muss unbedingt demnächst eine antike Tragödie lesen :)

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Reem kommentierte am 19. Mai 2022 um 17:00

Fahrenheit 451 ist eindrucksvoll.

Lächeln musste ich bei dem Titel Die Gärten der Finzi Contini. Das fand ich so toll. Habe es als Jugendliche geschenkt bekommen.

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Frie kommentierte am 22. Mai 2022 um 20:49

Ich kenne das gar nicht und habe es mir gleich gekauft.

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La Tina kommentierte am 26. Mai 2022 um 14:49

Fahrenheit 451 war bei uns Pflichtlektüre in der Schule, daher ist mir auch die Bedeutung des Titel bekannt.

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Estrelas kommentierte am 19. Mai 2022 um 18:27

Zuerst möchte ich noch mal betonen, wie sehr ich mich auf dieses Buch gefreut habe, umso mehr in dem Moment, wo ich dieses Prachtstück in den Händen hielt. Und mich interessieren all die Aspekte, die es umfasst - Sprache, Bibliotheken, diese Epochen der Geschichte, Kryptografie… und so habe ich auch einige Stellen markiert, an die ich zurückkehren möchte. 

Andererseits tue ich mich unerwartet schwer mit dem Stil, hin- und herzuspringen, nicht stringent einen bestimmten Aspekt zu Ende zu erzählen oder überhaupt historische Ereignisse wiederzugeben, ohne dass der rote Faden immer sichtbar bleibt. 

Ich habe den Eindruck, die Autorin weiß und will sehr viel und versucht entsprechend, alles unterzukriegen. Nun, wo ich dies weiß, möchte ich mich trotzdem weiter darauf einlassen, auch wenn mir bewusst ist, dass ich nicht jede Information gebührend in meinem Kopf verarbeiten kann.

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Tara kommentierte am 19. Mai 2022 um 22:35

Andererseits tue ich mich unerwartet schwer mit dem Stil, hin- und herzuspringen, nicht stringent einen bestimmten Aspekt zu Ende zu erzählen oder überhaupt historische Ereignisse wiederzugeben, ohne dass der rote Faden immer sichtbar bleibt. 

Ich finde gerade das sehr unterhaltsam und abwechslungsreich, kann aber nachvollziehen, wenn Dir das nicht so gefällt.

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Christine_Tarot kommentierte am 21. Mai 2022 um 10:46

mir geht es auch so ähnlich - einerseits finde ich es gut, andererseits erwähnt sie manchmal ihre eigenen Erfahrungen - wenn sie ihre Studien, Reisen oder ihre Arbeit macht usw.

Das finde ich einerseits spannend, andererseits gefällt es mir mehr, wenn der Fokus auf dem Thema 'Buch' bleibt. 

Aber andererseits durch die kurzen Unterbrechungen lässt sich das Buch sehr flüssig lesen.

Aber ich stimme zu, sie springt ziemlich viel hin und her - ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es weiter geht!

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KatHai kommentierte am 19. Mai 2022 um 22:15

Das Buch ist ein echter Genuß für mich. Und deshalb kann ich es nicht so schnell lesen wie vorgegeben. Ich bin ständig am zurückblättern und nochmal lesen, weil ich die Geschichten so toll finde. Die Sicht auf Alexander den Großen ist faszinierend. Meine Kenntnisse waren mit seinem Geburtsort und "333 - Issos Keilerei" sehr bescheiden.

Und was es mit Alexandria auf sich hatte, das ist alles neu für mich.

Zusammengefasst gefällt mir das Buch sehr gut, mit dem Schreibstil komme ich gut zurecht und das Hin- und Herhüpfen in den Zeiten entspricht meiner Art zu Denken.

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Chaoskeks kommentierte am 20. Mai 2022 um 09:46

Ich bin noch nicht gnaz durch mit dem ersten Teil, aber ich habe gerade kurz Zeit zum Kommentieren.^^

Ich wusste so gar nicht was mit wirklich erwartet und war mir auch nicht sicher, ob ich mit einerm "richtigen" Sachbuch musste oder eher einem Roman oder ähnlichem.

An den Stil konnte ich mich zum Glück schnell gewöhnen, wobei ich zugeben muss, dass ich von dem Buch nie ganz so viel an einem Stück lesen kann. Da muss ich immer Pausen zwischendurch machen.

Die Thematik finde ich aber total interessant und auch die Darstellungsweise gefällt mir so ganz gut. :)

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Birte kommentierte am 20. Mai 2022 um 18:35

Ich bin zwar lange noch nicht mit dem ersten Abschnitt durch - die Erzählung braucht schon etwas Konzentration, und die fehlt mir abends in letzter Zeit häufiger. Und tagsüber blieb die letzten Tage keine Zeit zum Lesen. Ich befürchte also, dass ich dieses Buch nicht in der vorgesehenen Zeit beenden werden.

Mir gefällt der Schreibstil aber bislang sehr gut, und gerade das hin und her springen macht es für mich interessant. Ich hatte aber im Vorfeld auch mehr konkrete Buchzitate erwartet, aber das kommt vielleicht noch.

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Christine_Tarot kommentierte am 21. Mai 2022 um 10:51

mir geht es auch so - gerade bei dem Wetter möchte man auch mal Zeit draußen in der Sonne verbringen... und dann kann das Buch auch mal liegen bleiben. 

Ich habe mir jetzt ein Tagespensum gesetzt, damit ich durchkomme - es sind ja immerhin 700 Seiten. 

Mir gefällt der Schreibstil auch - die Autorin kann auf jeden Fall sehr gut die Informationen und Fakten wiedergeben. Das finde ich spannend mit den Zitaten, das könnte auch ein wenig mehr sein. Ja, vielleicht kommt das noch. 

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Goethe28 kommentierte am 20. Mai 2022 um 21:08

Ich kann mich vielem hier Gesagten anschließen: Viele Informationen, anfangs hatte ich Mühe, dem Springen in der Zeit zu folgen (und ich habe den Eindruck, es wird auch etwas weniger- oder habe ich mich nur daran gewöhnt?). Auf jeden Fall informativ, interessant und es macht Spaß zu lesen. Bei den vielen modernen Vergleichen mit Büchern, Filmen aus unserer Zeit habe ich allerdings das Problem, dass ich etliches nicht kenne und dann immer das Gefühl habe, ich kann nicht alles erfassen, was die Autorin uns in dem Vergleich mitteilen will. Dem Leser wird schon einiges zugetraut - oder eher abverlangt?
Andererseits kann das natürlich wie bei einigen von Euch beschrieben dazu führen, dass die Liste "muss ich unbedingt lesen" immer länger wird ;-)
Ich brauche auch Zeit, dieses Buch zu lesen, lese eher kürzere Abschnitte.

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Azyria_Sun kommentierte am 21. Mai 2022 um 19:44

Ich habe den ersten Leseabschnitt auch durch und wie ihr bin ich begeistert von dem Buch! Allein wieviel Aufwand die Autorin in die Recherchen gesteckt haben muss! Mir gefällt auch sehr gut, wie sie das Antike mit dem Aktuellen verbindet. Der Vergleich der Papyrusrollen, die man wie Kassetten zurückspulen muss. Überhaut, wie viele Ähnlichkeiten sie findet. Die Bibliothek von Alexandria und das World Wide Web. Szenen von Früher im Vergleich zu Filmen von heute. Das lockert das Lesen total auf, obwohl es ein Sachbuch ist.

Besonders gut hat mir auch der Fluch auf Seite 94 gefallen. „Bücherwürmer sollen in seinen Eingeweiden nagen…“ – ich musste echt kurz lachen. Genial! Und die Vorstellung der Bibliothek in Alexandria. Als noch keiner stumm gelesen hat sondern alle dabei murmelnd die Lippen bewegt haben – ich stelle mir das vor wie ein beruhigendes Summen in einem Bienenstock. Hypnotisierend und lebendig.

Überhaupt der ganze Tiefgang in die Geschichte, die vielen Details zu Alexander, Ptolemaios, die Entschlüsselung der alten Sprachen, die eigenen Erfahrungen der Autorin – das Buch macht wirklich Spaß zu lesen und ich bin so gespannt, was uns Irene Vallejo auf den kommenden Seiten noch alles entdecken lässt!

Unglaublich, wie sich die Entwicklung zu dem Alphabet, wie wir es heute kennen, vollzogen hat. Und auf wie viel Widerstand die Schrift gestoßen ist. Vor allem von jemandem wie Sokrates, das hätte ich nicht gedacht, kann aber durchaus seine Argumente nachvollziehen. Wie die Autorin später vom „Google-Effekt“ schreibt, war es ja damals ähnlich.

Ich habe das Gefühl, beim Lesen unendlich viel dazuzulernen, jede Menge neues Wissen zu erwerben. Manche Sachen habe ich schon gehört, andere waren mir bislang absolut unbekannt. Und obwohl die Seiten einen mit Wissen quasi vollstopfen, ist es doch auch spannend und kurzweilig zu lesen. Immer wieder lockert die Autorin das Ganze mit lustigen Anekdoten und spannenden Geschichten auf. Das gefällt mir wirklich sehr gut!

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Christine_Tarot kommentierte am 21. Mai 2022 um 22:19

Hinzufügend hat mir die Sequenz über Florenz gefallen. Die Reise und der Arbeitsaufenthalt der Autorin in dieser Stadt. Sie versteht es, alles athmosphärisch und bildlich zu beschreiben. Sie hat eine faszinierende Beziehung zu Büchern. Dass es schwierig gewesen sein muss, damals Bücher handschriftlich zu kopieren und abzuschreiben ohne jegliche Fehler, das wird klar. Auch die Sequenz und der Vergleich zu Tattoos und Tierhaut, die damals als Bücherpapier benutzt wird, finde ich gut gezogen.

Thema: Lektüre, Teil l; Seite 1 bis 225
bücher_schnecke kommentierte am 22. Mai 2022 um 13:23

Dem stimme ich zu. Überhaupt schafft die Autorin es, alles so bildlich darzustellen. Auch ihre Begeisterung für Bücher und Sprachen ist greifbar.

Thema: Lektüre, Teil l; Seite 1 bis 225
Reem kommentierte am 23. Mai 2022 um 14:48

Die Beschreibung wie sie dann in Florenz doch eine ruhige Ecke fand, fand ich toll.

Thema: Lektüre, Teil l; Seite 1 bis 225
Frie kommentierte am 22. Mai 2022 um 21:02

Da auf dem Einband steht: die Geschichte der Welt in Büchern, hatte ich eine bestimmte Erwartung. Deshalb war ich vom ersten Teil es Leseabschnitts überrascht. Alexander und Ptolemaios kannte ich nicht so gut, als dass ich nicht viel dazu gelernt hätte. Aber ihr Einfluss auf das Buch waren anders, als vermutet. Der zweite Teil des Abschnittes beschäftigt sich dann mehr mit der Entstehung des Buches aus Geschichten und Liedern über z.B. das Papyrus in die uns bekannte Form. Im Grunde ist es ein sehr selektives, persönliches Buch über die gesammelten Informationen der Autorin zum 'Buch'. Ich denke jemand anders hätte ohne weiteres andere Schwerpunkte setzen können.
Ich finde die Kombi und die Einschübe spannend und lehrreich. Allerdings glaube ich, dass es kein Buch ist, das ein riesen Publikum erreicht. Es gibt keinen roten Faden und es ist kein Roman sondern eher ein Sachbuch. Es wird bestimmt oft verschenkt werden, da es so schön aussieht und nicht oft zuende gelesen werden.... ich bin gespannt.

Thema: Lektüre, Teil l; Seite 1 bis 225
Nele33 kommentierte am 23. Mai 2022 um 18:20

Da ich gerade erst Urlaub hatte, war genügend Zeit für das Buch vorhanden.

Das Cover und das Format gefällt mir ausgespochen gut. Meine Erwartungen an das Buch waren gänzlich anders, als das was ich nun lese.

Anfangs ist es mir schwergefallen mich auf die Perspektivwechsel und Zeitsprünge einzulassen. Je weiter ich kam, um so leichter fiel es mir allerdings. Der Schreibstil ist sehr gewöhnungsbedürftig, ein Buch zum nebenher lesen ist dies auf keinen Fall. Von mir wird doch ein hohes Maß an Konzentration verlangt um im Text zu bleiben.

Fahrenheit steht noch im Regal und ich werde es mit Sicherheit nun noch einmal lesen.

Thema: Lektüre, Teil l; Seite 1 bis 225
La Tina kommentierte am 26. Mai 2022 um 14:38

Sorry, ich komm nicht nur gefühlt, sondern auch tatsächlich einfach nicht in dem Buch voran, daher auch erst so spät mein Beitrag zum ersten LA.

Was will die Autorin mit dem Buch erreichen? Mal ehrlich, sie springt in einem Zeitraum von 3000 Jahren hin und her, erzählt von früheren Tontafeln, unzählige Male von Alexandrias Pseudobibliothek, dann wieder von Filmen der letzten Jahre, über eine ihr bekannte Analphabetin.... Hinzu diverse autobiographische Beiträge, der wiederholte Hinweis, dass Papyrus sich nicht mit Wasser verträgt oder die Spekulation, wie wohl die Menschen über die Erfindung des Rades gedacht haben mochten. Angereichert mit unzähligen Dichtern, Denker, Schreibern, Zusammenfassungen von Schriften und Filmen... 

Ja, auch Interessantes war dabei, so gewisse Fun Facts wie die Entstehung des Namens Pergament nebst Kurzanleitung zur Herstellung, dasselbe in grün bzw. fürs Papyrus. Auch welchen Einfluss gewisse Neuerungen auf Weltpolitik, Gesellschaft und Wirtschaft hatten sind interessant oder wenn sie die Atmosphäre von Bibliotheken beschreibt, welche ich wohl nie betreten werden. Aber - hey, das hätt sie deutlich knackiger formulieren können auf halb so viel Papiermaterial. Wenn sie schon das Papier so ehrt, dann doch bitte nicht auf so verschwenderische Art.

Langweilig mittlerweile.

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