Leserunde

Leserunde zu "Paradise City" (Zoë Beck)

Paradise City - Zoë Beck

Paradise City
von Zoë Beck

Bewerbungsphase: 02.07. - 16.07.

Beginn der Leserunde: 27.07. (Ende: 17.08.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir 20 Freiexemplare von "Paradise City" (Zoë Beck) zur Verfügung.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch.

ÜBER DAS BUCH:

Deutschland in der Zukunft. Die Küsten sind überschwemmt, weite Teile des Landes sind entvölkert, und die Natur erobert sich verlassene Ortschaften zurück. Berlin ist nur noch eine Kulisse für Touristen. Regierungssitz ist Frankfurt, das mit dem gesamten Rhein-Main-Gebiet zu einer einzigen Megacity verschmolzen ist. Dort, wo es eine Infrastruktur gibt, funktioniert sie einwandfrei. Nahezu das gesamte Leben wird von Algorithmen gesteuert. Allen geht es gut – solange sie keine Fragen stellen.

Liina, Rechercheurin bei einem der letzten nichtstaatlichen Nachrichtenportale, wird in die Uckermark geschickt, um eine, wie sie glaubt, völlig banale Meldung zu überprüfen. Dabei sollte sie eigentlich eine brisante Story übernehmen. Während sie widerwillig ihren Job macht, hat ihr Chef einen höchst merkwürdigen Unfall, der ihn fast das Leben kostet, und eine Kollegin wird ermordet. Beide haben an der Story gearbeitet, die Liina versprochen war. Anfangs glaubt sie, es ginge darum, ein Projekt des Gesundheitsministeriums zu vertuschen, aber dann stößt sie auf die schaurige Wahrheit: Jemand, der ihr sehr nahesteht, hat die Macht, über Leben und Tod fast aller Menschen im Land zu entscheiden. Und diese Macht gerät nun außer Kontrolle ...

ÜBER DIE AUTORIN:

Zoë Beck, geboren 1975. Schule und Studium in Deutschland und England. Schriftstellerin, Übersetzerin (u. a. Amanda Lee Koe und James Grady), Verlegerin (CulturBooks), Synchronregisseurin für Film und Fernsehen. Sie lebt und arbeitet in Berlin. Zoë Beck zählt zu den wichtigsten deutschen Krimiautor*innen und wurde mit zahlreichen Preisen, unter anderem mit dem Friedrich-Glauser-Preis, dem Radio-Bremen-Krimipreis und dem Deutschen Krimipreis, ausgezeichnet.

15.08.2020

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 181 bis Ende

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 181 bis Ende
Harakiri kommentierte am 29. Juli 2020 um 13:17

Irgendwie bleiben doch noch Fragen offen, oder? Wie kommt es, dass Emil noch lebt? Das Buch ist recht kurz, hier hätte man ruhig noch ein paar Seiten aufbauen und manche Dinge offener angehen können. Auch Liinas und Olgas Flucht im Tunnel wird nur lapidar von rückwärts erklärt. Mehr spannend ist doch der Live-Moment.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 181 bis Ende
Havers kommentierte am 29. Juli 2020 um 13:53

Das mit Emil Überleben hat sich mir auch nicht erschlossen. Den Rückblick auf die Flucht hingegen fand ich stimmig. Allerdings war mir der Schluss im Gegensatz zu der restlichen Story etwas zu weichgespült. Aber das ist meckern auf hohem Niveau, denn insgesamt fand ich das Buch klasse. Eindeutig ein Roman mit Mehrwert, der genügend Stoff zum Nachdenken bietet. Aber kein Thriller, auch wenn's Tote gab.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 181 bis Ende
Läuferbiene wunderte sich am 29. Juli 2020 um 14:47

Das Emil lebt, ist sehr verwunderlich. Wer wurde dann beerdigt, bzw. verbrannt?

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Harakiri kommentierte am 30. Juli 2020 um 10:18

Martha hat ja erzählt, dass sie ab und an kranke Kinder gerettet haben und die "Leichen" vertauscht. Von daher war es für mich ok, dass er noch lebt. Aber wie gesagt: das Buch war an sich kurz, das hätte man noch intensivieren können

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 181 bis Ende
Läuferbiene kommentierte am 30. Juli 2020 um 20:37

Dies war mir nicht bewusst, danke für den Hinweis.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 181 bis Ende
OmaAnni kommentierte am 02. August 2020 um 21:38

Und ich denke sogar, dass Liina den Fokus auf Emil gelenkt hat. Sie hat Martha ja damals von ihrem Bruder erzählt. Ohne Liina hätte Martha von ihm vielleicht gar nicht erfahren. Ist zwar nur Spekulation, aber ich denke da könnte was dran sein

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Möp kommentierte am 31. Juli 2020 um 23:40

Ich denke auch, dass Emils Familie getäuscht wurde. Sie konnten ja nach seinem "Tod" auch nicht richtig zu ihm, um sich zu verabschieden, sondern konnten ihn nur durch eine Glasscheibe sehen. Daher halte ich es schon für naheliegend, dass dort eine Täuschung inszeniert wurde. Dennoch erschließt sich mir nicht, wie es Emil heute so gut gehen und er lachend im Sessel sitzen und Geschichten lesen kann? Hieß es nicht, dass sich sein Zustand stark verschlechterte und er viele Operationen benötigte? Die Eltern haben ja auch gesehen, dass es Emil schlecht ging. Oder war das auch Teil der Täuschung? Hier frustriert es mich, dass die Autorin das Thema so oberflächlich abhakt.

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Läuferbiene kommentierte am 29. Juli 2020 um 14:49

Das Buch hat mir gut gefallen, nur mit dem Ende bin ich nicht ganz einverstanden. Da ging es mir zu schnell und es bleibt offen, was mit Liina und Olga weiter passiert. Bleibt für eine Fortsetzung anscheinend.

Die Tunnelszene im Rückblick fand ich seltsam, warum hat Liina das gemacht. Kam mir so vor, als hätte die Autorin vorher vergessen was darüber zu schreiben über die Flucht und daher kam es am Schluss zur Sprache.

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Havers kommentierte am 29. Juli 2020 um 15:25

Ich denke nicht, dass es eine Fortsetzung geben wird. Das macht die Autorin üblicherweise nicht...

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Läuferbiene kommentierte am 29. Juli 2020 um 16:08

Ah, okay, ist mein erstes Buch von ihr.

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tweed kommentierte am 29. Juli 2020 um 18:40

"Das Buch hat mir gut gefallen, nur mit dem Ende bin ich nicht ganz einverstanden."

Da bin ich ganz bei dir. Ich fand das Buch wirklich klasse, aber das Ende hat mich nicht überzeugt. Kam zu schnell bzw. wurde zu schnell abgehandelt und es bleiben Fragen offen. Mir hat der Wow-Effekt gefehlt, irgendwie noch der große Knall. Die Szenen mit den Drohnen fand ich leider nur mäßig spannend.

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Läuferbiene kommentierte am 29. Juli 2020 um 20:33

Die Drohne hatte gar keine richtige Rolle, was hat die gemacht, eigentlich überflüssig.

Das Buch war sehr gut im Start, steigerte sich toll und am Ende ein sehr flacher Abschluß, echt schade.

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Möp kommentierte am 31. Juli 2020 um 23:42

Das unterschreibe ich sofort. Ich fand das Buch bis zum zweiten Leseabschnitt richtig gut und dann kam mit einem plötzlichen, großen Knall das Ende. Ich hatte echt das Gefühl, die Autorin wollte einfach nur ruckizucki fertig werden.

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read_and_cuddle_cats kommentierte am 04. August 2020 um 20:25

Ja die Tunnelszene hat für mich auch irgendwie keinen Sinn gemacht oder gar eine richtige Bedeutung für die Geschichte. Am Ende lief das Buch storytechnisch echt nicht glatt, meiner Meinung.

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Läuferbiene kommentierte am 04. August 2020 um 21:07

Mir kam die Tunnelszene überflüssig vor, wozu noch dieser Rückblick am Ende.
 

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tweed kommentierte am 29. Juli 2020 um 18:43

Ich bin mit dem Buch jetzt durch, bin vom Ende aber etwas enttäuscht. Die ersten beiden Abschnitte haben mir sehr gut gefallen, es war immer wieder spannend und man konnte rätseln, was hinter allem steckt. Bis zu diesem Punkt hätte ich 5 Sterne vergeben. Aber das Ende kommt zu schnell, ich habe irgendwie noch Fragezeihen, hätte auch erwartet dass mit den vertauschten Kindern noch was kommt. Also irgendwie unbefriedigend, so dass es von mir nur 4 Sterne bekommt. Eigentlich schade, ich hätte gern die kompletten 5 Sterne vergeben.

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Läuferbiene kommentierte am 30. Juli 2020 um 08:03

>>Also irgendwie unbefriedigend, so dass es von mir nur 4 Sterne bekommt. Eigentlich schade, ich hätte gern die kompletten 5 Sterne vergeben.<<

Genau, dieses Gefühl hatte ich auch und habe mich für 4 Sterne entscheiden. Mittendrin waren es noch 5, aber das Ende ist enttäuschend.

 

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Harakiri kommentierte am 30. Juli 2020 um 10:20

da sind wir ja alle einer Meinung. Ich habe super schnell in das Buch hineingefunden und fand die ersten beiden Abschnitte genial. Das Ende - nun ja. Es wäre Raum für mehr gewesen

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 181 bis Ende
Läuferbiene kommentierte am 31. Juli 2020 um 21:45

Definitiv, da hätte man noch mehr erzählen können. Vielleicht rannte der Autorin die Zeit davon.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 181 bis Ende
Möp kommentierte am 31. Juli 2020 um 23:45

Diesen Eindruck hatte ich leider auch. Schade.

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Möp kommentierte am 31. Juli 2020 um 23:48

Hm, hat jemand von euch verstanden, warum genau Özlem am Ende so ausgerastet ist? Zunächst war sie doch sehr skeptisch und wollte keine Story über die Gesunheitsministerin bringen, weil angeblich nicht genug Beweise vorlagen. Und auf einmal steht sie vor Simona mit einer Waffe und will sie töten. Warum der plötzliche Sinneswandel? Warum richtet sie die Waffe auf Liina, obwohl die beiden so gute Freundinnen waren und sich recht nahe standen? Und warum hat Özlem sich selbst angeschossen? 

Also vielleicht stehe ich gerade voll auf dem Schlauch, aber ich denke mir gerade nur so: Hääääääää?!

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 181 bis Ende
Jamboo kommentierte am 01. August 2020 um 19:31

"Hm, hat jemand von euch verstanden, warum genau Özlem am Ende so ausgerastet ist? Zunächst war sie doch sehr skeptisch und wollte keine Story über die Gesunheitsministerin bringen, weil angeblich nicht genug Beweise vorlagen. Und auf einmal steht sie vor Simona mit einer Waffe und will sie töten. Warum der plötzliche Sinneswandel? Warum richtet sie die Waffe auf Liina, obwohl die beiden so gute Freundinnen waren und sich recht nahe standen? Und warum hat Özlem sich selbst angeschossen?"

Sie glaubt, Gallus behalten zu können, wenn sie Simona aus dem Weg räumt. Das ist ihr so wichtig, dass sie die Realitäten aus dem Auge verliert, alles dafür tut - und am Ende mit dem Leben bezahlt. Nachzulesen ungefähr ab S. 273.

Aber ich muss sagen, dass ich die Geschehnisse auch ziemlich verwickelt fand und die Auflösung sehr knapp gehalten.Trotzdem teile ich nicht die Meinung, die Autorin hätte schnell fertig werden wollen. Ich glaube, dass ist einfach ihre Art zu erzählen, wobei es sich auch für mich manchmal etwas unbefriedigend anfühlt, War mein zweites Buch von Zoe Beck und von daher wusste ich in etwa was mich erwarten könnte.

 

 

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Sursulapitschi kommentierte am 02. August 2020 um 20:07

Damit habe ich auch meine Probleme. Sie  bieten uns da eine Erklärung an, aber die finde ich vollkommen wirr. 

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Möp kommentierte am 31. Juli 2020 um 23:50

Ich finde es - nur mal so am Rande bemerkt - sehr schön, dass die Autorin für die Figuren recht ungewöhnliche Namen wählt. Einerseits, weil dadurch deutlich wird, dass wir uns in einer anderen Zeit mit anderen Namensmoden befinden, andererseits aber auch, weil sie so ein Bild von einem diversen Deutschland der Zukunft zeichnet.

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Harakiri kommentierte am 01. August 2020 um 08:19

Liina  - die zwei i hatte ich jetzt dem Finnischen geschuldet. Aber du hast recht, die Namen sind schon alles andere als gewöhnlich

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Läuferbiene kommentierte am 01. August 2020 um 11:21

Da es in der Zukunft spielt, passen die Namen. Zunächst hat mich das Doppel-I in Liina etwas gestört. Spricht man Li-ina, oder einfach Lina, da hat es mir den Lesefluß am Anfang gebremst. Ich hab dann einfach Lina gelesen.

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Emswashed kommentierte am 04. August 2020 um 23:42

Liina war noch der "leichteste" Name, zumindest was die Zuordnung in meinem Kopf betraf. Was mich wirklich gestört hat, waren die Namen, die einfach in den Text geworfen wurden.... wer war nochmal Olga und wie hieß Simonas Frau. Ich fands verwirrend und schriftstellerisch nicht gut gelöst.

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Jamboo kommentierte am 01. August 2020 um 19:40

Am Ende geht es wirklich fix und ich musste mich konzentrieren um die vielen Informationen halbwegs aufnehmen zu können. Vermutlich müsste man den letzten Abschnitt noch ein zweites Mal lesen *g*.

Aber auch dann werden Fragen offen bleiben. Ich denke nicht, dass es sich hier um Nachlässigkeit oder Unlust handelt. Vielleicht ist es für das Anliegen der Autorin einfach nicht so wichtig, sämtliche Fäden und Aspekte ihrer Geschichte stimmig zu verknüpfen, möglicherweise möchte sie eher aufrütteln, da vieles von dem was sie schreibt bereits heute zu spüren ist. Nicht zuletzt die mutierten Masernviren und "irgendwelche Grippeviren" (S. 222)

 

 

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read_and_cuddle_cats kommentierte am 04. August 2020 um 20:35

Ich denke auch nicht, dass dir Autorin das Buch einfach schnell beenden wollte, sondern es vielleicht einfach ihr Stil ist, die Geschichte so enden zu lassen. Möglicherweise dachte sie wäre alles entscheidende verständlich erklärt und beendet und das der Rest für Spekulationen offen bleiben soll. So richtig weiß ich das aber nicht, da es mein 1. Buch von ihr ist.

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Sursulapitschi kommentierte am 02. August 2020 um 20:03

Puh, meine Güte, was sagt man dazu? Das waren schon einige sehr verwickelte Verwicklungen so zum Schluss. Ich bin mir nicht sicher, ob ich alles verstanden habe. Ich bin mir auch nicht sicher, ob das so unbedingt so kompliziert werden musste. Manch kleine Randinformation, z. B., dass Simona früher in Martha verliebt war, hätte man sich echt schenken können. Sowas tut nichts zur Sache und verwirrt nur. Mir kommt das ganze Konstrukt sehr bemüht vor. Da gibt es jede Menge Ereignisse in der Vergangenheit, die jetzt Auswirkungen haben, in die man sich aber nicht einleben konnte und so streckenweise überfordert ist. Ich glaube, das Buch hätte doppelt so lang sein müssen, damit der Inhalt sacken kann.

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read_and_cuddle_cats kommentierte am 03. August 2020 um 23:45

Ich fand auch es gab zu viele Nebeninformationen. Mit der Hälfte weiß ich nichts anzufangen und mir offenbart sich nicht, was jetzt wirklich wichtig war und ob ich nicht was verständnismäßig verpasst habe.

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OmaAnni kommentierte am 02. August 2020 um 21:34

Am Ende geht alles auf einmal plötzlich auf, zumindest das meiste. Yassins Tod und Emil, der gar nicht tot ist, sind Informationen, die man am Rande erfährt. Etwas mehr Raum für solche Dinge wäre schön gewesen. Simona Arendt hat mit KOS etwas programmiert, was die Menschen nur noch als perfekte Lebewesen weiterführen wollte, ein fataler Fehler, den sie am eigenen Leib zu spüren bekommt, durch die Erkrankung ihrer Partnerin. Das Özlem nur an die Firma denkt und dafür bereit gewesen wäre alles zu tun, hat mich sehr überrascht. Ich hätte nicht gedacht, dass sie so naiv ist und für andere die Drecksarbeit erledigt.

Martha hat mir übrigens gut gefallen, sie war mit Herzblut dabei und blieb ihrer Überzeugung treu

Die Bisse sind von Hunden, da habe ich echt auf irgendeine spektakuläre Sache gewartet, mit so etwas simplen habe ich echt nicht gerechnet

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Läuferbiene kommentierte am 03. August 2020 um 11:59

Fand ich schade, so ganz nebenbei stirbt Yassin, Emil taucht wieder auf und dann auch noch sehr verändert.

Özlem hat plötzlich den Charakter gewechselt, dies kam mir zu spontan.

Martha hat mir auch gut gefallen.

Bei den Hundebissen hätte ich auch auf was Interessanteres gehofft.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 181 bis Ende
read_and_cuddle_cats kommentierte am 04. August 2020 um 20:31

Yassim's Tod wurde aber wirklich nur am Rande erwähnt und zu dem Zeitpunkt war mir sein Schicksal schon relativ egal, muss ich sagen. Das mit Emil kam überraschend, aber ab dann kam mir Özlem schon suspekt vor. Das sie als Grund für ihren Wahn dann aber ihre Firma nimmt fand ich irgendwie lahm. Hatte nicht das Gefühl, dass ihr so viel mehr daran liegt, sodass sie selbst die Kollegen und den Mitbegründer dafür verrät. Zu mal ja abzusehen war, dass der Staat sie nicht davon kommen lassen würd und sie wohl eh nie wieder ihrer Arbeit nachgehen dürfte.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 181 bis Ende
read_and_cuddle_cats kommentierte am 03. August 2020 um 23:37

Alles in allem bin ich mit dem Buch zufrieden. Wie aber schon manche angemerkt haben, fand ich gerade die letzten 30 Seiten ganz schön runtergeratert. Dadurch wirkte das ganze Buch irgendwie unvollständig und richtig mitgekommen bin ich am Ende auch nicht wirklich. Allgemein hatte ich das Gefühl, dass es viele solcher Zeitsprünge und zusammenfassende Erzählungen im Buch gab, was wohl einfach der Stil der Autorin ist und somit wohl Geschmackssache.

Was ich jetzt nicht verstanden habe: Was war jetzt mit den ganzen Todesopfern mit Bisspuren und Wunden? Warum genau wurde die Frau von Simona getötet?

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Läuferbiene kommentierte am 04. August 2020 um 16:55

Deine Meinung gefällt mir, so habe ich es auch empfunden. Ging viel zu fix am Ende, die Aufklärung was es mit den Bißspuren auf sich hat, war sehr dürftig.

Ich kenne kein anderes Buch der Autorin, daher weiß ich nicht, ob es eventuell ihr Stil ist.

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Annabell95 kommentierte am 04. August 2020 um 22:00

Hmm irgendwie bin ich jetzt etwas verwirrt. Ich dachte Emil wäre tot, aber jetzt lebt er doch noch. Die Autorin hatte hier gute Ideen, aber leider war die Umsetzung nicht so gut. Dass Emil hier noch lebt, kommt definitiv zu kurz. Genauso wie die Flucht vor der Drohne, die hätte man auch noch spannender gestalten können.
 

Das Yassin nicht mehr lebt, war von vornherein eigentlich schon klar.

Dass Özlem da mit drin steckt, hat mich überrascht. Aber die Hintergründe habe ich irgendwie noch nicht so ganz kapiert.

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Läuferbiene kommentierte am 05. August 2020 um 16:10

Einiges ging plötzlich sehr schnell. Emil wurde aus dem Hut gezaubert, so kam es mir vor.

Die Drohne war unspektaktulär, schade hätte spannender sein können.

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Emswashed kommentierte am 04. August 2020 um 23:16

Mein erster Gedanke nach dem Zuklappen des Buches war: Murks! Ein ungläubiger Blick auf Rücken- und Klappentext bestätigt meine Vermutung, dass da jemand auch nicht bis zum Schluss durchgehalten hat. Die Geschichte hat ein echtes Konzentrationsproblem (oder ich bin zu alt, für so einen...).

Irre ich mich, oder hatten wirklich alle Frauen kurzgeschnittene Haare?

Zoe Beck scheint ja kein Neuling auf dem Buchmarkt zu sein und hat (lt. Angabe) schon zahlreiche Preise abgesahnt. Vielleicht war SF einfach nicht ihr Ding.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 181 bis Ende
OmaAnni kommentierte am 07. August 2020 um 06:24

Muss gestehen, dass mich nicht nur der Klappentext neugierig gemacht hat. Da ich bereits ein Buch der Autorin kenne, was mir auch sehr gut gefallen hat, bin ich wohl vorschnell davon ausgegangen, dass sie in diesen Erfolg anknüpfen kann......

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 181 bis Ende
evaczyk kommentierte am 06. August 2020 um 12:55

Da ging mir jetzt einiges holterdipolter- so als sollte das Buch jetzt schnell zum Abschluss gebracht werden, auf Kosten mancher Logiksprünge und offener Fragen. Dabei blieben viele der Hauptfiguren leider flach und ihre Motivation nicht nachvollziehbar. Warum ist Özlem sozusagen auf die dunkle Seite gewechselt, warum ist Yassin trotz aller medizinischen Fortschritte so schnell von lebenserhaltenden Systemen abgeschnitten worden, warum lebt Emil jetzt doch, wie konnte sich Martha in einem derart  datensaugerischen System und so viel Überwachungstechnik eine falsche Identität UND exponierte Stellung ermöglichen, wieso konnte Simona als Ministerin ihre eigene Frau nicht schützen? Mit Liina bin ich obendrein einfach nicht warm geworden. Insofern: reizvolles Setting mit dem Plot Überwachungsstaat, totale Kontrolle usw - aber da hätte man mehr drau machen können.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 181 bis Ende
Emswashed kommentierte am 06. August 2020 um 18:00

Da stimme ich Dir voll und ganz zu!

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 181 bis Ende
Odenwaldwurm kommentierte am 08. August 2020 um 09:19

Die Story hat mir gut gefallen. Nur hat mich das Ende etwas verwundert, was war da mit Emil? Hat mich dann aber trotzdem nicht gestöhrt, so dass ich dem Buch 5 Steren gegeben habe. Rezi ist schon hochgeladen. Leider finde ich meine ersten Bemerkungen hier nicht mehr. Deshalb jetzt der zweite Versuch.

Sorry noch einmal das ich hier etwas kurz bin. Durch den Todesfall ist sehr viel anderes zu tun, das Buch habe ich dann immer Abends gelesen. Das nächste mal bin ich dann wieder sehr aktiv dabei.

 

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 181 bis Ende
GaudBretonne kommentierte am 08. August 2020 um 09:36

Auch mich hat das Ende leider nicht überzeugen können. Wie bereits beschrieben, finde ich den Plot der Handlung bzw. die Grundidee wirklich spannend. Allerdings werden im letzten Teil Nebenhandlungen (z.B. die Beziehung zwischen der Ministerin und Martha) skizziert, die zu schnell abgehandelt werden. Hier hätte ich mir eine Vertiefung der ethischen Gedanken, die sich aus der futuristischen Welt ergeben, in der die Protagonisten leben, gewünscht.

Der Thriller verliert zudem an Spannung, da die verworrenen Geschehnisse und insbesondere die letze Szene sehr surreal wirken, so dass ich zu dem Schluss komme, dass es sich hier eher um eine Dystopie als um einen Thriller handelt.

Trotz aller Kritik habe ich das Buch sehr gerne gelesen, da es einige Denkanstöße in Bezug auf unser eigenes Leben und unsere Welt gegeben hat.