Leserunde

Leserunde zu „RAVNA – Tod in der Arktis" (Elisabeth Herrmann)

RAVNA – Tod in der Arktis -

RAVNA – Tod in der Arktis
von Elisabeth Herrmann

Bewerbungsphase: 13.05. - 27.05.

Beginn der Leserunde: 03.06. (Ende: 24.06.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir – mit freundlicher Unterstützung des cbj Verlags – 20 Freiexemplare von „RAVNA – Tod in der Arktis" (Elisabeth Herrmann) zur Verfügung. Eine Leseprobe zum Buch findet ihr hier.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch. 

ÜBER DAS BUCH:

Vardø, eine kleine Stadt weit über dem Polarkreis in der Arktis. Der Mord am reichen norwegischen Waldbesitzer Olle Trygg verstört alle, auch Ravna Persen, gerade frisch als Praktikantin bei der örtlichen Polizeidienststelle gelandet. Ravna hat keinen leichten Stand bei ihren Kollegen: Sie ist eine blutige Anfängerin, sie ist eine Frau und … sie ist Samin. Keiner nimmt sie ernst, als sie am Tatort glaubt, Hinweise auf einen samischen Hintergrund der Tat zu finden – einen Strich in der Erde. Als kurz darauf der umstrittene Kommissar Rune Thor eintrifft, um den Fall zu übernehmen, spitzen sich die Konflikte zu. Doch Ravna weiß durch ihre Urgroßmutter Léna viel über die Geheimnisse der Samen – und darüber, dass der Strich auf ein uraltes Ritual hindeutet, mit dem die Wanderseelen der Toten daran gehindert werden sollen, in die Welt der Lebenden zurückzukehren. Wer immer die Tat begangen hat, muss dieses Geheimnis kennen.

Elisabeth Herrmann fesselt ein großes Publikum an ihre mitreißenden und atmosphärischen Thriller. Leserinnen und Leser erwarten starke Heldinnen, dunkle und mystische Fälle und intelligente Hochspannung. Alle Bücher können unabhängig voneinander gelesen werden.

»Ravna ist ein wirklicher Pageturner, packend, aufschlussreich, sehr gute Unterhaltung und zum Glück der Auftakt einer neuen Reihe.« Freie Presse Chemnitz über »RAVNA - Tod in der Arktis« (13. April 2021)

ÜBER DIE AUTORIN:

Elisabeth Herrmann wurde 1959 in Marburg/Lahn geboren. Nach ihrem Studium als Fernsehjournalistin arbeitete sie beim RBB, bevor sie mit ihrem Roman »Das Kindermädchen« ihren Durchbruch erlebte. Fast alle ihre Bücher wurden oder werden derzeit verfilmt: Die Reihe um den Berliner Anwalt Joachim Vernau sehr erfolgreich mit Jan Josef Liefers vom ZDF. Elisabeth Herrmann erhielt den Radio-Bremen-Krimipreis und den Deutschen Krimipreis. Sie lebt mit ihrer Tochter in Berlin und im Spreewald.

26.06.2021

Thema: Lektüre, Teil lll

Thema: Lektüre, Teil lll
WriteReadPassion kommentierte am 04. Juni 2021 um 10:38

Das Ende naht und die Ermittlung führt uns in die tiefe Kultur der Samen. Gefällt mir richtig gut. Die Auflösung ist derart unerwartet, obwohl es immer wieder Anzeichen gab, aber bevor sie das nicht selbst genau ermittelten, war ich dennoch überrascht. Das Ende ist etwas unbefriedigend, was den Täter angeht. Ansonsten war da der zweite Lacher, mit dem Empfehlungsschreiben. Echt toll erzählt.

Auch hier gibt es eine Aussage von Ravna, da würde ich sie gerne schütteln: auf Seite 380, wo sie zu einer Vergewaltigten sagt, sie muss darüber hinwegkommen ... Ist sicher nicht so axxxxig gemeint, aber es liest sich so.

Sie entwickelt sich aber doch ein wenig, ich merke das an der Art, wie sie den Job angeht. da findet etwas Entwicklung statt. Toll fidne ich Ravna ganz und gar nicht, immer noch. Die Autorin schreibt in ihrer Dankesrede, dass sie Ravna liebt - ich kann es einfach nicht verstehen! Auch andere Lesermeinungen dazu, die dasselbe schreiben. ich mag solche Menschen jedenfalls nicht.

Was mir noch auffiel, ich weiß nicht, ob das normal im Ausdruck ist oder ein Fehler: Seite 456, Zeile 13: "Sie ist der beste Polizist, mit der ich je zusammengearbeitet habe." - Die weibliche Berufsbezeichnung gibt es ja hier nicht, aber dann passt auch die dazugehörige Sie-Form "mit der" ja gar nicht. Entweder man ändert alles oder gar nicht. Das klingt total bescheuert. Wenn die echt so reden und schreiben, ist das kuddelmuddel und für mich sprachlich ein Fehler.

 

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Schneeweißchen kommentierte am 05. Juni 2021 um 18:11

Auf Norwegisch würde man sagen "Hun er den beste politibetjent, som jeg har jobbet med.". In dieser Sprache gibt es die von dir als "kuddelmuddel" dargestellten "Fehler" nicht! Du kannst doch auch nicht die englische Grammatik mit der deutschen oder eine anderen Sprache vergleichen - oder Äpfel mit Birnen. Oh man...

Thema: Lektüre, Teil lll
gaby2707 kommentierte am 12. Juni 2021 um 18:11

Hei, Du sprichst norwegisch? Finde ich klasse. In Deiner Ausführung stimme ich Dir absolut zu.

Thema: Lektüre, Teil lll
MeinNameistMensch kommentierte am 13. Juni 2021 um 22:29

Ich bin auch ziemlich unglücklich über Lena als Täterin. Da hätte ich mir ein anderes Ergebnis gewünscht.

Thema: Lektüre, Teil lll
JoanStef kommentierte am 07. Juni 2021 um 18:44

Nun ist leider auch der 3. Abschnitt gelesen. Ich habe mich erst einmal zurückgelehnt und alles vor meinem inneren Augen, Revue passieren lassen.

Dieser Abschnitt ist nicht nur durch seine gelungene Lösung des Falles besonders. Auch die vielen anderen Ermittlungsfäden, Gedanken und Emotionen der Protagonisten wurden, zu einem gedanklichem Ende mit dem Wunsch, nach noch mehr Wissen über norwegische Kulturen und deren Urvolk Sami zu einem Ende geführt.

Ich habe mir tatsächlich die "Spielorte" des Romanes im Internet angesehen. Am Beeindruckensten ist der zu "Eis " gewordene Wasserfall mit seinem kleinen Hinterraum, in dem Lena ihre letzte Zeremonie hält & letztendlich in die andere Welt übergeht. Die Kälte und auch die Mystic war beim Lesen spürbar.

Thor ist mit einer Sami - Frieda verheiratet gewesen. Frieda war es wichtig das Spracherbe der Urvölker zu bewahren. Sicher hat sie ihrem Ehemann damals auch einigen Input über die Besonderheiten der Sami mitgegeben. Etwas Thor "typisches" ist mir aufgefallen: es war zu Beginn nicht ersichtlich, dass Thor mehr als "nur" an den Riten der Sami mittels Ravnas Urgroßmutter interessiert war. Und, das war sehr schlau. So war er nach außsen unbedarfter und konnte besser beobachten.

Es bewahrheitet sich:Zitat J.W.von Goethe:" Es ist nicht genug zu wissen - man muss auch anwenden. Es ist nicht genug zu wollen - man muss auch tun." Durch sein Abwarten wurde ihm klar, was sicj hinter den Kullissen abgespielt hatte. 

Ravna hatte eine sehr schwere Zeit. Sie musste sich mit vielen verschiedenen Themen auseinander setzen und Größtenteils ohne Gegenüber ( außer uns ;))

Ich denke, dass sie eine positve Entwicklung durchgemacht hat. Ein Schritt weiter zu einer selbstständig denkenden Frau, - mit Sami Ursprung.

Natürlich wird sie noch viel Zeit benötigen um zu heilen und zu wachsen. ( Wenn es in dem Tempo weiter geht, wird das nicht sehr lange dauern:)

Lena hat das Schicksal ihres Volkes aus ihrer Warte, Wort wörtlich in ihre Hände genommen. Auch hat sie sich selbst gerichtet, damit keine Belastung für ihre Familie bleibt.

In Mitteleuropa sind wir dem "Unsichtbarem und Mystischen" oft skeptisch gegenüber. Hier in diesem Beispiel kann man sehen, wie wichtig Regulatoren wie die "Götter und Sagenwelt für das gemeinsame Leben war. Durch den Einfluss des Christentums haben sich nun die Karten neu und mitunter sehr grausam neu gemischt.

In unserer aufgeklärten Welt vergessen wir die Kraft des gemeinsamen Werte- und Kulturgutes.

Ich finde es ist E. Herrmann hier sehr eindrücklich gelungen, die Zwischenmenschlichen, starken Verbindungen und Grenzen aufzuzeichnen. 

Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen. Da Elisabeth Herrmann als Autorin sehr bekannt  ist, war ich eher skeptisch ob sie mich ebenfalls überzeugen könnte.

Sie kann.

Dieser "All-Agers-Roman" ist spannend  und für eine sehr breite Leserschaft geeignet. Sie werden nicht nur spannende Unterhaltung, sondern auch Unbekanntes kennen lernen & sich dazu eine Meinung bilden können.

Vielen Dank!

 

Zu wissen, was man weiß, und zu wissen, was man tut, das ist Wissen.

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MeinNameistMensch kommentierte am 13. Juni 2021 um 22:33

Ich bin auch absolut dankbar für die vielen Inptus zu den Bräuchen, Riten und Mythen der Samen. Da möchte ich unbedingt noch mehr zu erfahren,

Thema: Lektüre, Teil lll
JoanStef kommentierte am 07. Juni 2021 um 18:45

Nun ist leider auch der 3. Abschnitt gelesen. Ich habe mich erst einmal zurückgelehnt und alles vor meinem inneren Augen, Revue passieren lassen.

Dieser Abschnitt ist nicht nur durch seine gelungene Lösung des Falles besonders. Auch die vielen anderen Ermittlungsfäden, Gedanken und Emotionen der Protagonisten wurden, zu einem gedanklichem Ende mit dem Wunsch, nach noch mehr Wissen über norwegische Kulturen und deren Urvolk Sami zu einem Ende geführt.

Ich habe mir tatsächlich die "Spielorte" des Romanes im Internet angesehen. Am Beeindruckensten ist der zu "Eis " gewordene Wasserfall mit seinem kleinen Hinterraum, in dem Lena ihre letzte Zeremonie hält & letztendlich in die andere Welt übergeht. Die Kälte und auch die Mystic war beim Lesen spürbar.

Thor ist mit einer Sami - Frieda verheiratet gewesen. Frieda war es wichtig das Spracherbe der Urvölker zu bewahren. Sicher hat sie ihrem Ehemann damals auch einigen Input über die Besonderheiten der Sami mitgegeben. Etwas Thor "typisches" ist mir aufgefallen: es war zu Beginn nicht ersichtlich, dass Thor mehr als "nur" an den Riten der Sami mittels Ravnas Urgroßmutter interessiert war. Und, das war sehr schlau. So war er nach außsen unbedarfter und konnte besser beobachten.

Es bewahrheitet sich:Zitat J.W.von Goethe:" Es ist nicht genug zu wissen - man muss auch anwenden. Es ist nicht genug zu wollen - man muss auch tun." Durch sein Abwarten wurde ihm klar, was sicj hinter den Kullissen abgespielt hatte. 

Ravna hatte eine sehr schwere Zeit. Sie musste sich mit vielen verschiedenen Themen auseinander setzen und Größtenteils ohne Gegenüber ( außer uns ;))

Ich denke, dass sie eine positve Entwicklung durchgemacht hat. Ein Schritt weiter zu einer selbstständig denkenden Frau, - mit Sami Ursprung.

Natürlich wird sie noch viel Zeit benötigen um zu heilen und zu wachsen. ( Wenn es in dem Tempo weiter geht, wird das nicht sehr lange dauern:)

Lena hat das Schicksal ihres Volkes aus ihrer Warte, Wort wörtlich in ihre Hände genommen. Auch hat sie sich selbst gerichtet, damit keine Belastung für ihre Familie bleibt.

In Mitteleuropa sind wir dem "Unsichtbarem und Mystischen" oft skeptisch gegenüber. Hier in diesem Beispiel kann man sehen, wie wichtig Regulatoren wie die "Götter und Sagenwelt für das gemeinsame Leben war. Durch den Einfluss des Christentums haben sich nun die Karten neu und mitunter sehr grausam neu gemischt.

In unserer aufgeklärten Welt vergessen wir die Kraft des gemeinsamen Werte- und Kulturgutes.

Ich finde es ist E. Herrmann hier sehr eindrücklich gelungen, die Zwischenmenschlichen, starken Verbindungen und Grenzen aufzuzeichnen. 

Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen. Da Elisabeth Herrmann als Autorin sehr bekannt  ist, war ich eher skeptisch ob sie mich ebenfalls überzeugen könnte.

Sie kann.

Dieser "All-Agers-Roman" ist spannend  und für eine sehr breite Leserschaft geeignet. Sie werden nicht nur spannende Unterhaltung, sondern auch Unbekanntes kennen lernen & sich dazu eine Meinung bilden können.

Vielen Dank!

 

 

Thema: Lektüre, Teil lll
JoanStef kommentierte am 07. Juni 2021 um 18:45

Nun ist leider auch der 3. Abschnitt gelesen. Ich habe mich erst einmal zurückgelehnt und alles vor meinem inneren Augen, Revue passieren lassen.

Dieser Abschnitt ist nicht nur durch seine gelungene Lösung des Falles besonders. Auch die vielen anderen Ermittlungsfäden, Gedanken und Emotionen der Protagonisten wurden, zu einem gedanklichem Ende mit dem Wunsch, nach noch mehr Wissen über norwegische Kulturen und deren Urvolk Sami, zu einem Ende geführt.

Ich habe mir tatsächlich die "Spielorte" des Romanes im Internet angesehen. Am Beeindruckensten ist der zu "Eis " gewordene Wasserfall mit seinem kleinen Hinterraum, in dem Lena ihre letzte Zeremonie hält & letztendlich in die andere Welt übergeht. Die Kälte und auch die Mystic war beim Lesen spürbar.

Thor ist mit einer Sami - Frieda verheiratet gewesen. Frieda war es wichtig das Spracherbe der Urvölker zu bewahren. Sicher hat sie ihrem Ehemann damals auch einigen Input über die Besonderheiten der Sami mitgegeben. Etwas Thor "typisches" ist mir aufgefallen: es war zu Beginn nicht ersichtlich, dass Thor mehr als "nur" an den Riten der Sami mittels Ravnas Urgroßmutter interessiert war. Und, das war sehr schlau. So war er nach außsen unbedarfter und konnte besser beobachten.

Es bewahrheitet sich:Zitat J.W.von Goethe:" Es ist nicht genug zu wissen - man muss auch anwenden. Es ist nicht genug zu wollen - man muss auch tun." Durch sein Abwarten wurde ihm klar, was sicj hinter den Kullissen abgespielt hatte. 

Ravna hatte eine sehr schwere Zeit. Sie musste sich mit vielen verschiedenen Themen auseinander setzen und Größtenteils ohne Gegenüber ( außer uns ;))

Ich denke, dass sie eine positve Entwicklung durchgemacht hat. Ein Schritt weiter zu einer selbstständig denkenden Frau, - mit Sami Ursprung.

Natürlich wird sie noch viel Zeit benötigen um zu heilen und zu wachsen. ( Wenn es in dem Tempo weiter geht, wird das nicht sehr lange dauern:)

Lena hat das Schicksal ihres Volkes aus ihrer Warte, Wort wörtlich in ihre Hände genommen. Auch hat sie sich selbst gerichtet, damit keine Belastung für ihre Familie bleibt.

In Mitteleuropa sind wir dem "Unsichtbarem und Mystischen" oft skeptisch gegenüber. Hier in diesem Beispiel kann man sehen, wie wichtig Regulatoren wie die "Götter und Sagenwelt für das gemeinsame Leben war. Durch den Einfluss des Christentums haben sich nun die Karten neu und mitunter sehr grausam neu gemischt.

In unserer aufgeklärten Welt vergessen wir die Kraft des gemeinsamen Werte- und Kulturgutes.

Ich finde es ist E. Herrmann hier sehr eindrücklich gelungen, die Zwischenmenschlichen, starken Verbindungen und Grenzen aufzuzeichnen. 

Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen. Da Elisabeth Herrmann als Autorin sehr bekannt  ist, war ich eher skeptisch ob sie mich ebenfalls überzeugen könnte.

Sie kann.

Dieser "All-Agers-Roman" ist spannend  und für eine sehr breite Leserschaft geeignet. Sie werden nicht nur spannende Unterhaltung, sondern auch Unbekanntes kennen lernen & sich dazu eine Meinung bilden können.

Vielen Dank!

 

 

Thema: Lektüre, Teil lll
Deidree C. kommentierte am 12. Juni 2021 um 21:22

Am Beeindruckensten ist der zu "Eis " gewordene Wasserfall mit seinem kleinen Hinterraum, in dem Lena ihre letzte Zeremonie hält & letztendlich in die andere Welt übergeht. Die Kälte und auch die Mystic war beim Lesen spürbar.

 

Der hat mich auch schwer beeindruckt. Den würde ich gerne real sehen. Doch das scheitert schon an der Kälte und dann auch noch diese lange Dunkelheit. Dafür bin ich nicht zu begeistern. Und das eine schließt das andere dummerweise aus. ;-)

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Readaholic kommentierte am 08. Juni 2021 um 16:40

Auch ich habe den dritten Abschnitt sehr schnell gelesen, da ich unbedingt wissen wollte, wie's weitergeht. Die Auflösung ist schlüssig, wenn ich auch niemals darauf gekommen wäre. Über die Kraft einer 80jährigen habe ich mich allerdings schon etwas gewundert. Gut, wenn sie ihr ganzes Leben lang körperlich gearbeitet hat, ist es vielleicht möglich. Mir hat dieser Roman ausgesprochen gut gefallen. Es war hochinteressant, etwas über die samischen Riten und Mythen zu erfahren.  Erstaunt hat mich, wie Trygg jahrelang sein Unwesen treiben konnte und niemand es mitbekam, nicht mal Karen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es einen Folgeband zu "Ravna" geben wird, die Autorin spricht ja im Nachwort auch vom "ersten Fall". Ich freue mich jedenfalls darauf.

 

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Marta kommentierte am 09. Juni 2021 um 08:29

"Ich bin mir ziemlich sicher, dass es einen Folgeband zu "Ravna" geben wird, die Autorin spricht ja im Nachwort auch vom "ersten Fall". Ich freue mich jedenfalls darauf." Geht mir auch so, ich würde am liebsten sofort weiterlesen.

Thema: Lektüre, Teil lll
Marta kommentierte am 09. Juni 2021 um 08:29

"Ich bin mir ziemlich sicher, dass es einen Folgeband zu "Ravna" geben wird, die Autorin spricht ja im Nachwort auch vom "ersten Fall". Ich freue mich jedenfalls darauf." Geht mir auch so, ich würde am liebsten sofort weiterlesen.

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Marta kommentierte am 09. Juni 2021 um 08:29

"Ich bin mir ziemlich sicher, dass es einen Folgeband zu "Ravna" geben wird, die Autorin spricht ja im Nachwort auch vom "ersten Fall". Ich freue mich jedenfalls darauf." Geht mir auch so, ich würde am liebsten sofort weiterlesen.

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gaby2707 kommentierte am 12. Juni 2021 um 19:08

Über die Kraft einer 80jährigen habe ich mich allerdings schon etwas gewundert

Ich denke, Léna wird den Stich in den Hals und ins Herz so oft bei Rentieren gemacht haben, dass es für sie keiner Anstrengung bedarf.

Erstaunt hat mich, wie Trygg jahrelang sein Unwesen treiben konnte und niemand es mitbekam, nicht mal Karen.

Ich kann mir gut vorstellen, dass sie es schon mitbekommen hat, aber nichts gesagt hat.

Ich freue mich jedenfalls darauf.

Ich auch.

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MeinNameistMensch kommentierte am 13. Juni 2021 um 22:35

Ich wünsche mir auf jeden Fall viele weitere Fälle und Geschichten mit Ravna.

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Schneeweißchen kommentierte am 09. Juni 2021 um 06:10

So, ausgelesen.
Auch der dritte Teil hat mir gut gefallen. Es blieb nach wie vor spannend. Ich habe immer wieder überlegt, wer es denn sein könnte und war mit der Auflösung sehr zufrieden! 
Die Szene unter dem Wasserfall zwischen Lena und Ravna fand ich sehr eindrücklich beschrieben und atmosphärisch; Thor ging mir am Ende etwas auf den Geist mit seinem "Nicht-Klarkommen". An und für sich mag ich den Charakter allerdings und fand das Empfehlungsschreiben für Ravna von ihm eine sehr starke Geste! 

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MeinNameistMensch kommentierte am 13. Juni 2021 um 22:35

Auch mir hat die Wasserfallszene richtig gut gefallen.

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Marta kommentierte am 09. Juni 2021 um 08:27

Auch der dritte Leseabschnitt hat mich wieder sehr gefesselt. 
Nachdem im zweiten Abschnitt so deutlich auf den halbleeren Tank des Autos hingewiesen wurde, hat sich ja schon etwas abgezeichnet, dass Lena in den Mord verwickelt ist. Ihr Motiv habe ich allerdings überhaupt nicht geahnt und nunja, das abscheuliche Verhalten von Mordopfer eins macht es einem wirklich schwer, da Mitleid mit seinem Schicksal zu haben. 

Das Empfehlungsschreiben hat mich dann schon ein wenig gerührt. Zwischendurch hatte ich etwas Bedenken, ob es vielleicht einen sehr kitschigen Abschluss gibt, a la Thor findet ins Leben zurück oder sogar Andeutung einer Lovestory, aber dem war zum Glück nicht so, das hätte alles auch nicht gepasst. 
So wie er ist, fand ich den Schluss wirklich gelungen und hoffe aber jetzt schon, dass es nur der Abschluss von Band 1 ist, denn der Stoff hat Potential für eine Reihe.

Ich bin wirklich happy, dass ich das Buch hier mit Euch lesen darf, ich hätte es sonst nicht entdeckt und da wirklich was verpasst.

 

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Deidree C. kommentierte am 12. Juni 2021 um 21:27

Ihr Motiv habe ich allerdings überhaupt nicht geahnt und nunja, das abscheuliche Verhalten von Mordopfer eins macht es einem wirklich schwer, da Mitleid mit seinem Schicksal zu haben. 

Sie hatte eigentlich zwei Motive. Einmal Ravna zu schützen - das habe ich auch nicht kommen sehen. Das zweit war dieses alte Unrecht zu stoppen. Das wurde schon angeschnitten, aber es war eben bis zum Schluss nicht klar, ob es wirklich das wahre Motiv ist.

 

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MeinNameistMensch kommentierte am 13. Juni 2021 um 22:37

Auch ich musste bei Thors Empfehlungsschreiben richtig lächeln.

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Läuferbiene kommentierte am 09. Juni 2021 um 09:23

Ein tolles Buch, spannend von Anfang an. Bis zum Ende absolut fesselnd.
Genial das Empfehlungsschreiben von Thor, da war Ravna sprachlos.

Die Athmosphäre am Wasserfall war gespenstisch, wundervoll und kaum auszuhalten.
Der Strich hat Thor am Abgrund zur Besinnung gebracht. Faszinierend die samische Kultur.
Vor lauter Begeisterung weiß ich gar nicht, was ich alles erwähnen soll :-D
Ein Highlight nach einem enttäuschten Buch vor kurzem.
Die Autorin hat es drauf, die Natur so detailliert zu beschreiben, ohne ausschweifend zu werden.
Grandiose Erzählkunst, hoffentlich gibt es Nachschub von Ravna und Thor. Daraus lässt sich viel machen.

Schockiert war ich über den Selbstmord von Inga, ich war überzeugt, sie lebt in Oslo.
Nun lasse ich das Buch sacken, um die Rezension bald zu schreiben.

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Deidree C. kommentierte am 12. Juni 2021 um 21:30

Der Strich hat Thor am Abgrund zur Besinnung gebracht. Faszinierend die samische Kultur.

Bis zu der Szene dachte ich, diesen Strich muss derjenige ziehen, der die Seelen gehen lassen soll, und nicht, dass den jeder ziehen kann. Aber eigentlich ist es auch egal. Wie du sagst, faszinierend ist die samische Kultur allemal.

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MeinNameistMensch kommentierte am 13. Juni 2021 um 22:38

Ja, auch ich war wirklich traurig über Ingas Selbstmord.

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Readaholic kommentierte am 09. Juni 2021 um 11:52

Im Übrigen würde es mir sehr gut gefallen, wenn dieses Buch verfilmt würde!! Zu gerne würde ich die Landschaft am Polarkreis, die Rentierherden, die traditionelle Kleidung usw. auch sehen! Da schon etliche Bücher der Autorin verfilmt wurden, stehen die Chancen vielleicht gar nicht so schlecht...

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Schneeweißchen kommentierte am 09. Juni 2021 um 14:14

Diese Idee würde ich voll und ganz unterstützen!

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Marta kommentierte am 09. Juni 2021 um 14:41

Das wäre wirklich interessant, da würde ich sofort ins Kino gehen. Schreit nach großer Leinwand, aber ich würden auch den Fernseher einschalten.

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Läuferbiene kommentierte am 09. Juni 2021 um 16:46

Ja, das ist eine tolle Idee.
Würde bestimmt super gut.

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Deidree C. kommentierte am 12. Juni 2021 um 21:24

Da wäre ich auch mit im Kinosaal. Stelle ich mir gewaltig vor.

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MeinNameistMensch kommentierte am 13. Juni 2021 um 22:38

Oh ja, gute Idee.

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MeinNameistMensch kommentierte am 11. Juni 2021 um 08:01

Auch ich durfte das Buch nun zu Ende lesen und bleibe mit gemischten Gefühlen zurück. Den Großteil des Buches fand ich richtig klasse, die Auflösung hat mir aber nicht gefallen, da Lena zu meinen Lieblingscharakteren gehört und ich mir gewünscht hätte, das Ravna einmal in ihre Fußstapfen als Schamanin tritt. Es ist leider anders gekommen...

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chhotabhaaloo kommentierte am 12. Juni 2021 um 17:50

Der dritte Teil hat mir wieder sehr gefallen. Spätestens jetzt war es nicht mehr möglich, die Augen davor zu verschließen, dass der Täter ein Same sein muss. Trotzdem war die Auflösung dann schon sehr überraschend. Zumindest hätte ich den Täter nicht wirklich auf dem Schirm gehabt.

Schön fand ich auch die besondere Verbindung zwischen Ravna und Lena. Vielleicht wäre Ravna ja zu anderen Zeiten in die Schamanen-Fußstapfen von Lena getreten? So ganz sind die alten Riten und Bräuche ja nicht an ihr vorbeigegangen und sie scheint eine Art Gespür dafür zu haben.

Das ganze Buch hat mich wirklich berührt. Die lebensunfreundliche Umgebung dort oben mit der Polarnacht und der Kälte, die ‚normalen‘  Alltagsprobleme der Menschen dort oben und die Versuche mit dem Leben klar zu kommen wurden auf eine Art und Weise erzählt, die mir gut gefallen hat. Sie waren immer da und immer ein Thema, aber ich hatte nie den Eindruck, dass sich das Buch auf diesen schweren Lebensumständen ausruht oder dass gejammert wird. Man muss halt damit leben können, oder etwas ändern.

Ich habe die Arktis nur im Sommer erlebt. Wenn es 24 Stunden am Tag hell ist, ist es sonderbar und interessant, aber der Gedanke daran, dass es zu anderen Zeiten an genau der selben Stelle 24 Stunden am Tag dunkel ist hat mir immer schon Respekt vor den dort lebenden Menschen  eingeflößt.

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Deidree C. kommentierte am 12. Juni 2021 um 21:34

Das ganze Buch hat mich wirklich berührt. Die lebensunfreundliche Umgebung dort oben mit der Polarnacht und der Kälte, die ‚normalen‘  Alltagsprobleme der Menschen dort oben und die Versuche mit dem Leben klar zu kommen wurden auf eine Art und Weise erzählt, die mir gut gefallen hat. Sie waren immer da und immer ein Thema, aber ich hatte nie den Eindruck, dass sich das Buch auf diesen schweren Lebensumständen ausruht oder dass gejammert wird. Man muss halt damit leben können, oder etwas ändern.

Das stimmt, wenn ich so überlege. Du hast recht. Die Lebensumstände werden dargelegt, beschrieben und erzählt, aber nicht so, als würden die Figuren damit ständig hadern und jammern. Gefällt mir dein Ansatz..

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gaby2707 kommentierte am 13. Juni 2021 um 11:18

Die lebensunfreundliche Umgebung dort oben mit der Polarnacht und der Kälte, die ‚normalen‘  Alltagsprobleme der Menschen dort oben und die Versuche mit dem Leben klar zu kommen wurden auf eine Art und Weise erzählt, die mir gut gefallen hat. Sie waren immer da und immer ein Thema, aber ich hatte nie den Eindruck, dass sich das Buch auf diesen schweren Lebensumständen ausruht oder dass gejammert wird. Man muss halt damit leben können, oder etwas ändern.

Genau so sehe ich das auch. Sehr gut zusammengefasst.

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MeinNameistMensch kommentierte am 13. Juni 2021 um 22:40

Ja, den Gedanken mit Ravna als Schamanin hatte ich auch. Das würde richtig gut passen.

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Deidree C. kommentierte am 12. Juni 2021 um 21:17

Ohoh… spannend und tragisch dieses Ende. Die Wendungen im dritten Teil sind geschickt gemacht.

Ich falle zwar immer wieder über die Freiheiten, die Ravna als Praktikantin hat oder sich nimmt, aber im Ganzen hat mir das Buch sehr gut gefallen.

Auch wenn ich die Lösung des Mordfalls schlüssig fand, so tut es mir für Ravna leid, dass sie Lena jetzt nichts mehr fragen kann, nichts mehr von ihr lernen kann. Vielleicht hätte sie jetzt, nach diesen Erfahrungen, besseren Zugang zur Mystik gefunden.

Meine Rezi kommt zeitnah.

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gaby2707 kommentierte am 13. Juni 2021 um 11:15

Ich falle zwar immer wieder über die Freiheiten, die Ravna als Praktikantin hat oder sich nimmt

Ja, das geht mir genau so. Aber ich denke, woher soll sie wissen, wie´s geht. Sie wird ja sofort ins kalte Wasser geworfen. Muss sofort "Partner" sein von einem Menschen, der selbst Anleitung braucht. Dafür hat sie sich sehr gut gehalten und entwickelt, finde ich.

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Deidree C. kommentierte am 13. Juni 2021 um 22:35

Mag durchaus sein, doch an anderen Stellen ist sie so unbedarft. Sie trägt auf jeden Fall interessante Züge an sich.

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MeinNameistMensch kommentierte am 13. Juni 2021 um 22:41

Mit Lenas Verschwinden stirbt auf jeden Fall ganz viel Wissen. Das ist richtig traurig und tragisch.

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gaby2707 kommentierte am 14. Juni 2021 um 21:27

Da hast Du absolut recht. Vielleicht wird durch Ravnas Mutter noch etwas weiter getragen,.

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gaby2707 kommentierte am 13. Juni 2021 um 11:13

So, gestern Abend konnte ich mich nicht bremsen und habe den 3. Teil noch bis spät in die Nacht gelesen.

Bevor ich mich an diesen Post gesetzt habe, habe ich mir erst einmal all die Orte und Örtlichkeiten angesehen, von denen hier die Rede ist. Meine Orte bzw. Gegenden, die ich noch besuchen möchte, ist um eine Position gestiegen.

Vor allem sind auch die Beschreibungen so einprägsam und eindrücklich, dass ich mir alles sehr gut vorstellen kann. Ich meine sogar die Kälte und Feuchte dort in der Höhle spüren zu können.

Die Spannung hat sich zum Schluss hin noch mal gesteigert. Mit der Auflösung bin ich sehr zufrieden, wäre allerdings nie auf diese Zusammenhänge gekommen. Nur, dass Léna so tief in der in der Geschichte verwurzelt ist, hätte ich nicht vermutet.

Das Empfehlungsschreiben von Thor fand ich absolut stark. Ravna hat zwar jetzt einiges zu verarbeiten, aber sie wird ihren Weg gehen, da bin ich mir sicher.

Da ich schon einige Thriller und Krimis von Elisabeth Herrmann gelesen habe, war ich etwas skeptisch, ob sie mich auch mit einem Jugendroman fesseln kann. Ja, sie kann, absolut.

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MeinNameistMensch kommentierte am 13. Juni 2021 um 22:42

Stimmt, Thors Empfehlungsschreiben war richtig klasse.

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Salome kommentierte am 18. Juni 2021 um 11:19

Ich bin auch gestern fertig geworden mit dem letzten Teil, leider ist es schon zu Ende. 

Ich hab auch nicht wirklich gerechnet damit, dass noch ein Mord passiert und mit der Auflösung des Falles hab ich so auch nicht gerechnet. Aber das Finale war schon SEHR spannend!!!

Bei Inga hatte ich irgendwie ein komisches Gefühl, dass nicht alles so gut ist- wie es sich erst angehört hat- aber die "Auflösung" zu ihr war dann doch schlimm. 

Thor und Ravna haben trotz allen Umständen sehr gut zusammen gearbeitet und Ravna hat sich gut entwickelt und wird nun anerkannt von den Kollegen. Auf jeden Fall würde mich mich auch freuen, wenn es eine oder mehrere Fortsetzungen mit Ravna als Polizistin geben würde. 

Auf jeden Fall hab ich auch sehr die fesselnd, mystische Stimmung des Buches- die tollen Beschreibungen der Landschaften und der Riten des samischen Volkes genossen. Weiter so!