Leserunde

Leserunde zu „Reise mit zwei Unbekannten“ (Zoe Brisby)

Reise mit zwei Unbekannten -

Reise mit zwei Unbekannten
von Zoe Brisby

Bewerbungsphase: 15.04. - 29.04.
Beginn der Leserunde: 11.05. (Ende: 01.06.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir – mit freundlicher Unterstützung des Bastei Lübbe Verlags – 20 Freiexemplare von „Reise mit zwei Unbekannten“ (Zoe Brisby) zur Verfügung. Eine Leseprobe zum Buch findet ihr hier

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch. 

ÜBER DAS BUCH:

Die 90-jährige energische Maxine ist aus dem Seniorenheim ausgebüxt, um ihr Ableben selbstbestimmt zu regeln. Der schüchterne Student Alex hat Liebeskummer und braucht frischen Wind. Das Schicksal führt sie über ein Mitfahrportal zusammen. In einem uralten Twingo brechen sie zu einer Fahrt durch Frankreich nach Brüssel auf. Als Maxine von der Polizei gesucht wird, beginnt ein atemloses Abenteuer – mit Blick auf die grandiose Vielfalt des Lebens.

ÜBER DIE AUTORIN:

Zoé Brisby ist Kunsthistorikerin und literaturbegeistert. Ihre eigene schriftstellerische Karriere begann 2016. Mit ihrem zweiten Roman L'habit ne fait pas le moineau gewann sie den französischen Buchpreis Mazarine Book Day 2018. Sie schätzt Humor und Herzensweisheit und ist der Meinung, dass ungewöhnliche Lebenssituationen einen stets im besten Sinn über sich hinauswachsen lassen.

05.06.2021

Thema: Lektüre, Teil lll; Seite 279 bis Ende

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Brocéliande kommentierte am 17. Mai 2021 um 01:23

Wegen des garstigen Wetters am Wochenende habe ich den Roman ausgelesen, daher will ich euch natürlich meine Leseeindrücke vom letzten LA verraten:

Wir sind Zuschauer bei der "Schreitherapie" von Maxine^^, die immerhin besser verläuft als die 1. Vertrauensübung... Das Übernachten in der Yurte und der kulturelle Ausflug in mongolisches Leben war spannend! Auch hier wird klar, wie extrovertiert Maxine ist - und eher konservativ der junge Alex^^

Es geht auch um das Leben im HIER und JETZT und Alex hat bereits eine positive Wendung gemacht, seine Depression betreffend. Maxine ist mit Sicherheit besser als sein bester Psychiater...Neuer "Therapieansatz" Boxauto auf dem Jahrmarkt - die Lehre für Alex: Risikobereitschaft im Leben zeigen! 

Nach dem Jahrmarktsbesuch wird Maxine bewusstlos - und landet im Krankenhaus: Die Rückblicke auf ihr Leben sind natürlich bezeichnend; das Fortgeben müssen der Tochter, die adoptiert wurde; der Tod deren Vaters im Krieg, Charles, seine Alzheimer-Erkrankung, das Altenheim (großer Kritikpunkt hier!) und die Streiche von Maxine und Marty, die ihr "Luft zum Atmen" gaben.

Wenn es auch vorhersehbar war, so macht es mir Alex noch sympathischer, der genau das Richtige tut und Léonie, die 75jährige Tochter (!!!!!) anruft, die auch prompt kommt: Ein Wiedersehen nach einem langen Leben, sehr emotional.

(Das Leben Léonies hingegen wirkte auf mich wiederum etwas überzogen; Hebamme, 3 Kinder adoptiert....- nun ja). Die beste und auch wundersame Nachricht ist natürlich, dass Maxine lediglich B12 Mangel hat, aber mitnichten Alzheimer...

Die "Eilmeldungen" mochte ich nicht besonders, ausser hier der letzten. Die fand ich recht gelungen. Der letzte Satz ist auch ein schöner Vergleich... (Das Leben ist wie ein Fahrrad....)

Mein Gesamturteil ist eher mittelprächtig:

Die Romanidee gefällt mir. Vieles ist mir jedoch zu überzogen bis zum ins Klamaukhafte gehend. Übertreibungen sind nicht so meins, wenn ich auch andererseits durchaus gute Passagen immer wieder entdeckte (die oft Maxines Lippen entsprangen).

Jedenfalls ein nicht ganz daneben gegangener Versuch, ernste Themen wie aktive Sterbehilfe und Depressionen mit Humor und recht viel Herz in einen belletristischen Roman zu packen: Etwas weniger dick aufgetragen hätte ihm jedoch m.E. besser gestanden.

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Buchfresserchen kommentierte am 23. Mai 2021 um 16:46

Die "Eilmeldungen" mochte ich nicht besonders, ausser hier der letzten. Die fand ich recht gelungen.

Selbst die fand ich zu Beginn unmöglich mit den Hinweisen auf die Sondersendung und die Reportage zum Thema. Allerdings gefiel mit der letzte Satz den Maxine angeblich gesagt haben soll auch sehr gut.

Vieles ist mir jedoch zu überzogen bis zum ins Klamaukhafte gehend.

Da gehen die Geschmäcker eben auseinander. Das war genau das was mir am Buch so super gefallen hat. Man sollte einfach das Leben auch nicht so ernst nehmen.:-)

 

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heike_e kommentierte am 26. Mai 2021 um 07:41

Das war genau das was mir am Buch so super gefallen hat. Man sollte einfach das Leben auch nicht so ernst nehmen.:-)

So geht es mir auch. Es tut mir im Moment einfach gut, zu sehen, dass das Leben - zumindest in Büchern - auch einfach albern und kitschig und klamaukhaft sein kann.

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marsupij kommentierte am 26. Mai 2021 um 17:39

Es tut mir im Moment einfach gut, zu sehen, dass das Leben - zumindest in Büchern - auch einfach albern und kitschig und klamaukhaft sein kann.

Das habe ich auch gerade gebraucht und gefiel mir gut.

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CCK kommentierte am 24. Mai 2021 um 13:22

Ich kann da nur zustimmen - ich hatte aber ein solches Happy-End schon "befürchtet". Auf den letzten Seiten ging mir dann einiges auch zu schnell und zu glatt. Die ganze Aufregung um die Entführung und die Sterbehilfe und dann noch die Nachricht der Angebeteten, dass sie Alex gerne kennenlernen möchte - nett zu lesen, aber meiner Meinung nach keine wirkliche Auseinandersetzung mit den beiden schwerwiegenden Themen, die am Anfang angerissen werden. Eigentlich sind es ja sogar drei - die Adoption der Tochter und das lebenslange Ringen mit der Tragweite dieser nicht selbst gefällten Entscheidung wäre ja auch schon ein Buch für sich.

Der lockere Schreibstil und die Lebensweisheiten  - die kleinen sprachlichen Rangeleien zwischen den Hauptpersonen lesen sich leicht, aber mehr als eine Lektüre für zwischendurch ohne großen Nachhall ist es für mich nicht. Richtig spannend fand ich es auch nicht - die "Verfolgung" durch die Polizeit wirkte derart aufgesetzt, dass keine glaubhafte Gefahr rüberkam.

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AnneMF kommentierte am 27. Mai 2021 um 16:23

Ja, ich dachte schon, dass Maxine kein Alzheimer hat, sie hatte doch überhaupt keine Gedächtnislücken. B12 Mangel ist heutzutage gut behandelbar, ich kenne das aus der Familie. Vieles war wirklich übertrieben, da gebe ich dir vollkommen recht, aber nun ja, es war ein heiterer Schreibstil und eine Geschichte mit Höhen und Tiefen. 

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buecherwurm1310 kommentierte am 28. Mai 2021 um 13:55

Es war lustig, vieles überzogen und manches nervend, daher nicht so ganz mein Ding.

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GaudBretonne kommentierte am 29. Mai 2021 um 11:28

@Brocéliande: Dein Urteil über den Roman entsprich in etwa meinen Gedanken.

Die "Albernheiten" wurden zwar im dritten Teil weniger und Maxine hat noch einige herzergreifende Statements formuliert, dennoch konnte mich der Text nicht vollständig überzeugen. Daher ist "ein nicht ganz daneben gegangener Versuch, ernste Themen wie aktive Sterbehilfe und Depressionen mit Humor und recht viel Herz in einen belletristischen Roman zu packen: Etwas weniger dick aufgetragen hätte ihm jedoch m.E. besser gestanden." ein passendes Fazit.

Ich hatte mich wirklich auf die Geschichte gefreut und gehofft, etwas mehr "Frankreich" in dem Text zu finden. Daher wurden meine Erwartungen enttäuscht. Der Roman könnte sonst wo spielen.... Selbst die bezaubernde Maxine konnte mir den Text nur bedingt versüßen.

Allerdings bin ich mir auch nicht sicher, ob es nicht doch an der Übersetzung lag. In einer anderen Sprache genau den Ton zu treffen, den der Autor anschlägt, ist wahrscheinlich das Schwierigste. Daher werde ich - wenn sich mir die Gelegenheit bietet - sicher mal in das Original hineinschnuppern.

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Caroas kommentierte am 20. Mai 2021 um 19:34

Durch das bescheurte Wetter habe ich da Buch in einem durchgelesen.

Das Jurte-Hotel finde ich eine tolle Idee, mal was ganz anderes, Maxine hat dort ihren Spass und Alex lernt etwas dazu. Zumindest dass man mal etwas ausprobieren muss um neues zu erfahren und sich nicht nur auf altbewährtes verlässt, denn das ist nicht immre sinnvoll und bringt einen nicht weiter im Leben.

Solche Jurte-Hotels gibt es tatsächlich, vielleicht gönne ich mir ja auch mal eine Nacht in einem.

Der Jahrmarkt ist ein voller Erfolg aber Maxine verliert dabei das Bewusstsein. 

Im Krankenhaus passiert dann auch einiges.

Maxine lernt ihre Tochter kennen. Sie erfährt dass sie doch keine Alzheimer sondern einen B12-Mangel hat. Und am Schluss kann sie zu ihrer Tochter ziehen. Sozusagen ein fast HappyEnd

Alex kippt um und landet auch noch im Bett. Zum Schluss hat er eine stärke Selbstsicherheit, weiss was er will und wird es wahrscheinlich auch durchziehen,

Der Arzt ist einfach nur ausgelaugt und müde, aber bemüht und sehr gut. Mein Onkel hat mir erzählt, dass man froh sein muss wenn man in Frankreich in keine Krankenhaus muss.Er hat fat  60 Jahre in und in der Nähe von Paris gelebt. 

Mir haben die Beiden Charaktere Maxine und Alex sehr gut gefallen. Der Humor, die Sprüche und die Ideen die einen  zum Nachdenken bringen. Eine sehr gute Mischung.

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Buchfresserchen kommentierte am 23. Mai 2021 um 16:48

Mir haben die Beiden Charaktere Maxine und Alex sehr gut gefallen. Der Humor, die Sprüche und die Ideen die einen  zum Nachdenken bringen. Eine sehr gute Mischung.

Das sehe ich ganz genau so. Habe mich schon lange nicht mehr so gut unterhalten gefühlt und bei einem Buch so viel gelacht.

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Sabrina26788 kommentierte am 21. Mai 2021 um 12:32

So, auch mir hat der letzte Abschnitt sehr gut gefallen. Ein Roman, der mal nicht gelangweilt hat und den es in der Form noch nicht gibt. Ich find Maxine einfach klasse. Sie hat Mut und steigt ins Boxauto und zieht Alex mit sich. Beide geben sich Kraft und sind am Ende von ihrem ursprünglichen Vorhaben, glaube ich, abgebracht worden. Zum Glück. Ich fand das Buch überspitzt, ja, aber doch urkomisch und von daher des Lesens wert.
Meine Bewertung folgt.

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Runenmädchen kommentierte am 22. Mai 2021 um 14:57

Ehrlich gesagt bin ich etwas enttäuscht. Ich mochte den Schreibstil von Zoe Brisby ganz gerne, es war so locker, erfrischend und ungezwungen. Die Charakterzüge fand ich auch gut ausgearbeitet. 
Aber ich bin enttäuscht, was Recherche und Logik angeht. Diese ganze Geschichte mit der Entführung war überhaupt nicht durchdacht und unlogisch. Darüber konnte ich noch hinwegsehen und hab es mit Humor genommen. Aber dass Maxine nicht schwer krank ist, fand ich seltsam. Schön für Maxine, keine Frage! Ich bin froh drüber. Aber um einen Sterbetermin zu bekommen, müssen bereits Diagnosen, Ärztebriefe, psychologische Gutachten usw. erstellt bzw. erhoben und übermittelt worden sein. So zumindest aus meiner Erfahrung. 
Das Buch verliert durch diese beiden Aspekte an Authenzität und die Erzählweise macht es dann auch nicht mehr wett. 
Zusammengefasst hatte ich trotz aller Klischees Spaß beim Lesen, aber ich kann den Roman, die Geschichte als solche irgendwie nicht mehr ernst nehmen. Über meine Bewertung muss ich noch mal intensiv nachdenken...

 

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buecherwurm1310 kommentierte am 28. Mai 2021 um 13:56

Ich tue mich auch noch schwer mit der Bewertung.

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Buchfresserchen kommentierte am 23. Mai 2021 um 16:41

Ich habe dann nun doch den dritten Abschnitt gelesen, weil ich einfach nicht länger warten konnte.

Es war herrlich bis zum Schluss.

So klasse, die Situation an der Tanke und danach die Schreitherapie. Ich musste so lachen.

Dann als sie am Jahrmarkt vorbei kamen war mir auch gleich klar, das Maxine da hin musste. Die Boxerautos heißen bei uns Autoscooter und ich sah Alex so richtig vor mir wie er an der Seite in Sicherheit saß und eigentlich gar nicht losfahren wollte und Maxine mitten drin im Chaos war.

Tja, und dann der Zusammenbruch. War halt doch bisschen viel in den letzten zwei Tagen und dazu noch das ungesunde Essen auf dem Jahrmarkt, kein Wunder das der Körper rebellierte. Aber welch glückliche Fügung, so musste Alex Maxine gar nicht zum Doc schleppen, damit der sie untersuchen konnte.

Wo allerdings so schnell die Tochter her kam erschloss sich mir nicht. Sind sie nun schon in Belgien oder immer noch in Frankreich? Wo wohnt denn Léonie, das sie so schnell kommen konnte.

Das war mir dann tatsächlich auch etwas schnell und zu glatt gegangen, tat aber meiner Lesefreude keinen Abbruch.

Ich bin glücklich das sie nun nicht die aktive Sterbehilfe nutzen will und freue mich auch mit der Entwicklung die Alex in der kurzen Zeit mitgemacht hat.

Ein schönes Buch, das mich von Anfang bis Schluss gut unterhalten und sehr häufig zum Lachen gebracht hat.

 

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AnneMF kommentierte am 27. Mai 2021 um 16:17

Die Schreitherapie fand ich amüsant, das kennt man auch selbst. Alles muss raus. Mich hat es auch sehr zum Lachen gebracht. Einiges war wohl übertrieben. 

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nenya1985 kommentierte am 25. Mai 2021 um 15:02

Der dritte Teil hat das Buch zu einem guten Abschluss gebracht, auch wenn ich manche Ereignisse einfach zu konstruiert fand. Ich habe mir während des ganzen Buches irgendwie schon gedacht, das Maxine kein Alzheimer hat, sondern irgendetwas anderes und sie einfach Angst davor hatte sich von einem Arzt untersuchen zu lassen.
Das Wiedersehen mit ihrer Tochter ist zwar schön, wurde aber auf die letzten paar Seiten gequetscht, was mir nicht so gefallen hat.
Die Entwicklung von Alex hat mir gut gefallen, auch wenn seine zukünftigen Pläne dann nur in der Eilmeldung erwähnt wurden, das fand ich etwas schade.
Das Buch lässt mich mit gemischten Gefühlen zurück.

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marsupij kommentierte am 25. Mai 2021 um 18:03

So, ich habe das Buch nun auch ausgelesen und mir gefiel es. Es ist nicht realistisch, aber das war schon recht früh klar, aber dennoch habe ich mich gut unterhalten gefühlt. Ja, der Zufall kommt wirklich oft zu Hilfe. Aber hey, genau so ein Buch konnte ich jetzt einfach gut gebrauchen. Und ein Ende in Brüssel mit aktiver Sterbehilfe hätte einfach nicht zu diesem Buch gepasst.

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heike_e kommentierte am 26. Mai 2021 um 07:46

Ich stecke noch mitten im dritten Teil. Ich lese das Buch gerne, es ist aber keines, das ich in einem Rutsch durchlesen will. Immer wal wieder ein paar Seiten, wenn ich mich auf den Humor und die Lebensweisheit von Maxine einlassen kann genügen mir völlig. So können die Beiden ihre Reise noch genießen.

Eines ist klar, ich möchte gerne etwas mehr wie Maxine sein. Im Augenblick leben, das Beste aus dem Leben machen und dabei anderen helfen, sich trauen albern zu sein und sich selbst und das Leben nicht immer tragisch nehmen. Und so eine Tasche, wo alles drin ist, was man braucht will ich auch :)

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marsupij kommentierte am 26. Mai 2021 um 17:41

Das hast du schön ausgedrückt. Ich möchte auch manchmal etwas mehr wie Maxine sein. Und die Tasche - ich finde ja immer noch, dass Hermines Tasche aus Harry Potter die allerbeste Tasche ist. Da passt ja sogar das Zelt rein und wer weiß was noch alles. Ich habe allerdings noch keine kaufen können.

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MariePraun kommentierte am 26. Mai 2021 um 16:50

So, ich habe gerade die letzte Seite gelesen und ich muss sagen, mir hat das Buch auf jeden Fall gut gefallen. Das Ende war mir dann auch (wie hier schon angemerkt wurde) ein wenig zu glatt, aber dennoch schön zu lesen. Mir hat der Schreibstil der Autorin gut gefallen und die Dialoge waren einfach spitze! 

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AnneMF kommentierte am 27. Mai 2021 um 16:19

Ja die Dialoge fand ich auch sehr amüsant. Falls wir mal so alt werden und noch solche Sprüche drauf haben, dann ist die Welt in Ordnung.

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marsupij kommentierte am 02. Juni 2021 um 19:49

Ja, die Sprüche waren super - und bestimmt eine Herausforderung für die Übersetzung.

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AnneMF kommentierte am 27. Mai 2021 um 16:14

Bin nun mit dem letzten Abschnitt auch fertig. Alex verabschiedet sich immer mehr von seinen Depressionen. Das ist gut so.  Maxine verbrachte großartige Momente in Alex' Gesellschaft, aber die Zeit schien ihr zu entrinnen. Und sie wollte nicht das Alex sie in einem schlimmen Zustand sehen sollte.

Die Therapie mit dem schreien fand ich echt gut, da kann man so richtig loslassen, das kennen wir doch alle selbst. Die Gefühle müssen raus.

 Das mit dem Selfie fand ich lustig, wie Maxine ihre Lippen zum Kussmund formt. Ihre Sprüche brachten mir einfach die gute Laune rüber.

Ja und Leonie auch schon im betagten Alter von 75 taucht abrupt auf im Krankenhaus. Traurig und schön, dass sich die beiden alten Damen noch gefunden hatten.  Wie hat Alex das nur geschafft, die beiden noch zusammenzubringen? Wenn man sich so viele Jahre nicht gesehen hat und plötzlich alles wunderbar ist, das ist eigentlich unrealistisch. Oft ist es doch so, dass Kinder die leiblichen Mutter dann nicht wirklich sehen wollen. 

Was ich nicht so richtig verstehe, wenn jemand an Alzheimer leidet und dann doch diese Erinnerungen hat. Es kommt mir so vor, als weiß Maxine eigentlich alles, da sind keine Gedächtnislücken. Nun ja am Ende hat sie perniziöse Anämie. Keine schlechte Idee der Autorin. Ich hab mir das schon gedacht, dass Maxine nicht todkrank war, bei soviel Agilität.

Die Geschichte hat mir gefallen und mich oft zum lachen gebracht. Leider sind einige Passagen fern der Realität, vieles ist für mich Übertreibung pur. Wirklich ernst kann ich die Geschichte nicht nehmen.  Nichtsdestotrotz hat die Autorin es gut fertiggebracht zwei ernste Krankheiten mit viel Humor zu beschreiben. Der Schreibstil ist erfrischend heiter und doch berührend. Ich hatte viel Spaß beim Lesen, nur irgendwie ist alles ein bisschen in die Länge gezogen. Das kennt man allerdings aus vielen anderen Büchern auch und ist mir keine Abwertung wert. 

 

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buecherwurm1310 kommentierte am 28. Mai 2021 um 13:53

Maxine hat Alex gutgetan. Doch ihr selbst geht es wohl nicht so toll, denn sie wird bewusstlos und landet in der Klinik. Endlich einmal ist Alex zielstrebig und sorgt dafür, dass Maxines Tochter kommt. Nach so vielen Jahren ein Treffen, das ist schon ergreifend.

Maxine hat gar kein Alzheimer, sondern nur einen Vitaminmangel. Also Grund genug, etwas zuversichtlicher in die Zukunft zu schauen, auch wenn diese vielleicht kurz ist.

Alex wurde von Maxine „therapiert“ und ist nun bereit für das Leben. Ob sich seine Wünsche erfüllen?

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Simply Another Bookaholic kommentierte am 30. Mai 2021 um 12:53

Bisher hatte ich in Reise mit zwei Unbekannten dann doch den ein oder anderen Lacheranfall. Das hätte ich zugegebener Maßen bei einer vermeintlichen Alzheimerpatientin und einem Depressiven Studenten dann doch nicht erwertet. Wie das Leben unseren beiden Protagonisten dann aber so mitgespielt hat, hat sich ihr Leben auf einer einzigen Autofahrt (neudeutsch: Roadtrip) dann doch in eine neue Bahn lenken lassen.

Ich kann nur sagen, ich finde diese Geschichte absolut einfühlsam erzählt. Hier ist für jeden was dabei!

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heike_e kommentierte am 30. Mai 2021 um 18:30

Gut, das Ende ist schon sehr märchenhaft - es muss ein happy End für alle her. Das Buch hat mir gut gefallen und Maxine ist mir so ans Herz gewachsen, da hätte ich keine Lust gehabt von ihrem Tod zu lesen - und ich glaube Zoe Brisby hatte keine Lust darüber zu schreiben. Also happy End, unrealistisch aber schön und gut zum Buch passend. Ich halte es da mit Pipi Langstrumpf: "ich mache mir die Welt wie sie mir gefällt"... und  in Romanen und der Fantasie geht das ja auch.

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mileintube kommentierte am 31. Mai 2021 um 21:29

Okay. Wie witzig und emotional war das denn bitte? Die Schreitherapie, das Happy End... einfach alles. Der Hammer

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Hobee77 kommentierte am 01. Juni 2021 um 21:57

Irgendwie bin ich ja schon ein bisschen traurig, dass das Buch jetzt zu Ende ist.

Im dritten Teil haben wir efahren, dass Maxine Gott sei Dank doch nicht so krank ist wie gedacht. Und auch, dass Alex ein herzensguter Mensch ist und nicht nur seiner Depression nachhängt. Er hat die Tochter von Maxine angerufen als diese im Krankenhaus war und somit Maxines tiefsten Wunsch, sie endlich wiederzusehen, erfüllt 

Wirklich ein tolles Buch, das mir in Erinnerung bleiben wird.

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