Leserunde

Leserunde zu "R.I.P." (Yrsa Sigurdardóttir)

R.I.P. - Yrsa Sigurdardóttir

R.I.P.
von Yrsa Sigurdardottir

Bewerbungsphase: 04.07. - 18.07.

Beginn der Leserunde: 25.07. (Ende: 15.08.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir 20 Freiexemplare von "R.I.P." (Yrsa Sigurdardóttir) zur Verfügung.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch. 

ÜBER DAS BUCH:

Er mordet kalt und brutal: Zwei Jugendliche sind seine Opfer. Über Social Media müssen Freunde deren letzte qualvolle Minuten mitansehen. Und dieser Mörder ist noch nicht fertig: Ein weiterer Junge wird vermisst. Was verbindet die Jugendlichen? Wer glaubt, sie verdienten den Tod? Und kann der Junge noch gerettet werden? 

Huldar und sein Team ermitteln. Auch Psychologin Freyja wird wieder in die Untersuchungen einbezogen, trotz anfänglichen Widerwillens. Gemeinsam müssen sie den gnadenlosen Mörder finden, bevor er wieder zuschlägt... 

ÜBER DIE AUTORIN:

Yrsa Sigurdardóttir, geboren 1963, ist eine vielfach ausgezeichnete Bestsellerautorin, deren Thriller in über 30 Ländern erscheinen. Sie zählt zu den »besten Kriminalautorinnen der Welt« (Times Literary Supplement). Sigurdardóttir lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Reykjavík. Sie debütierte 2005 mit »Das letzte Ritual«, der Erfolgs-Serie von Thrillern um die junge Rechtsanwältin Dóra Gudmundsdóttir. »R.I.P.« ist nach dem Spiegel-Bestseller »DNA« und »SOG« der dritte Teil der Thriller-Serie um Kommissar Huldar und Kinderpsychologin Freyja.

17.08.2019

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 144 bis 298

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 144 bis 298
Schneeweißchen kommentierte am 01. August 2019 um 11:30

Den zweiten Teil empfand ich als noch etwas spannender, als den ersten, gerade zum Ende hin, als dann beim Verhör der besten Freundin von Stella noch einiges rauskam, jemand festgenommen wurde, wie sich Huldar und Erla doch wieder vernünftiger benehmen... Die Entwicklung der Geschichte gefällt mir sehr gut. Ich vermute auch zu wissen, wer nun die "wilde Katze" vor einem Monat war, mit dem Adelheidurs Vater sich geprügelt hat. Ob dieser Mann aber der Mörder ist? Das glaube ich eher weniger, denn dann stünden sie jetzt quasi fast vor der Auflösung und dafür ist das Buch doch noch zu lang ;)

Meine Vermutung ist, dass jemand früher selbst gemobbt wurde und sich nun als Erwachsener an anderen rächt die mobben oder sich an den Kindern rächt, deren Eltern ihn früher gemobbt haben. Ich kann auch kein Mitleid für diesen Egill empfinden, allein wie blöd er mit dem Hund umgegangen ist, da war er mir sofort unsympathisch. Aktuell leigt er ja nur so rum und es schaut nicht gut für ihn aus; meinetwegen darf Huldar gern seine Leiche finden.

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Gelinde kommentierte am 02. August 2019 um 10:18

ja ich glaube auch nciht das "die Katze" der Mörder ist.

 

Und ich finde auch Egil und Stella sind kleine Monster, aber so einen Tod hat niemand verdient und sie sind ja noch Teenager.

 

ja spannung ist da, aber sonst gefällt mir die Grundstimmung überhaupt nicht

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wampy kommentierte am 06. August 2019 um 09:51

Stimme dir in vielen Punkten zu. Egill ist fast so ein Ekel wie Stella. 

Auch ich glaube, dass der Racheengel ein ehemaliges Mobbingopfer ist oder ein Verwandter, der einen unnötigen Tod betrauern musste.

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Diana Pegasus kommentierte am 10. August 2019 um 23:20

Ja, ich denke auch, dass der Täter vielleicht ein Bruder, Vater oder Freund von einem Mobbingopfer ist, dass sich selbst das Leben genommen hat und das in Bezug zu Vala steht.

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Diana Pegasus kommentierte am 10. August 2019 um 23:18

Ja, Mobber haben eine Strafe verdient, aber so grausam sollte wirklich keiner sterben, allein und gefoltert. Natürlich gebe ich dir recht, er ist kein Sympathieträger und ich glaube auch, dass für ihn jede Hilfe zu spät kommt.

Ich habe bei der "wilden Katze" auch an Arnar gedacht.

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Gelinde kommentierte am 02. August 2019 um 10:15

Also die Grundstimmung des Buches zieht mich irgendwie runter und das Lesen macht mir irgendwie keine „Freude“.

Das Ganze ist unbestritten total spannend, aber mit dieser deprimierenden  Stimmung, alle sind schlecht drauf, unmotiviert, und dann herrscht Schadenfreude, wo es doch darum gehen soll einen brutalen Mörder zu finden… Nein das gefällt mir gar nicht.

Nein also der Tenor in dem das Buch geschrieben ist, ist gar nicht so meines.

Alles ist auch sehr ausholend beschrieben, Viele Wiederholungen und doppelte Beschreibungen.

Teilweise kommt es mir wie „Füllmaterial“ vor.

 

Dass Erla das Mobbing so außen vorlässt (vor allem nachdem klar ist, dass das zweit Opfer auch gemobbt hat) finde ich auch total unprofessionell, bei den Tatsachen: die grausamen mails und Unterlagen die zu Tage kommen- einfach unglaublich unprofessionell finde ich.

 

Nun spekuliere ich mal.

Für mich ist Kjartan (der Mobbingxperte) sehr verdächtig.

Warum lügt er Freyja, an in Bezug auf seine Partnerschaft? Will er von ihr mehr über die Ermittlungen erfahren?

Warum hat er ihrem Treffen so schnell zugesagt?

Er kennt beide Opfer?

Hat er Selbstjustiz geübt?

Ist er der Mörder?

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Else kommentierte am 03. August 2019 um 16:27

Viele dieser Fragen habe ich mir auch gestellt, aber ich befürchte es ist zu einfach gedacht. Meist kommen in Thrillern ja noch ein paar Wendungen und schwupps ist alles ganz anders. Ich bin gespannt.

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stefanb kommentierte am 05. August 2019 um 09:14

Deiner Meinung kann ich mich nur anschließen. Irgendwie ist die Grundstimmung, diese Schadenfreude und das "Füllmaterial" nicht das, was ich mir erhofft hatte. Das geht definitiv besser.

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Wencke kommentierte am 05. August 2019 um 21:01

Ich finde Kjartan auch irgendwie merkwürdig. Ich denke, dass uns hier noch etwas vorenthalten wird, aber ob er der Täter ist, da möchte ich mich noch nicht so drauf versteifen, ich bin gespannt, was wir über ihn noch erfahren werden. Und auch, dass er seinen Beziehungsstatus zu Freyja anders kommuniziert hat, als er zu sein scheint, finde ich ebenfalls seltsam - warum tut er das?

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Diana Pegasus kommentierte am 10. August 2019 um 23:23

Ich habe das Gefühl das Kjartan Freyja nur vernaschen will, ich glaube nicht, dass er selbst der Täter ist, aber ich bin mir sicher, dass es jemand aus der Praxis ist oder dieser Patient, der Zugriff auf die Akten hatte, als er den Terminkalender angepasst hat.

Und ich gebe dir vollkommen recht, die Stimmung des Buches ist schlecht, ich muss es auch ständig wieder aus der Hand legen.

 

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Else kommentierte am 03. August 2019 um 16:35

Das Buch liest sich sehr spannend, aber die Ermittlungen sind stagniert, wirkliches Vorankommen sieht anders aus. Die Arbeit der Polizei finde ich ebenfalls sehr unprofesionell, die Querelen scheinen immer wichtiger zu sein als das Team und der Erfolg. Schade, aber vermutlich möglich das es so in einem gestörten Team zugeht. Oder um es mit Freyja zu halten, es ist unwahrscheinlich aber nicht ausgeschlossen. 

Das Arnar der Täter ist glaube ich nicht. Ich verstehe auch nicht, wie man jemanden stundenlang mit einer einzigen Frage traktieren kann und dann abschließend so reagiert wie Erla. Verhöhrtaktik scheint ihr nicht zu liegen, aber sie geht sonst ja auch mit der verbalen Brechstange hausieren.

Der Abschnitt endet wieder mit eine Blogeintrag von Vála, ob die Krankenschwester dahinter steckt, oder ist es ein Fake des Täters, um auf die prekäre Situation der Opfer aufmerksam zu machen?

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Blintschik kommentierte am 06. August 2019 um 19:10

Ich hab mich auch gefragt was diese eine Frage soll und wie die darauf kommen, dass er der Mörder sein soll. Fast garnichts weißt daraufhin. Das wirkt wirklich ziemlich unprofessionell.

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Diana Pegasus kommentierte am 10. August 2019 um 23:25

Sehe ich auch so, irgendwie kam mir der Sinneswandel recht schnell. Natürlich ist es möglich, dass er der Täter ist, aber ich glaub da auch nicht dran. Vor allem, warum? Stella hat ihn erpresst, er hat bezahlt. Mal davon ab, dass er schon allein wegen seiner Gelüste dauerhaft in den Knast gehört, sehe ich das Motiv einfach nicht, warum Egill dann dran glauben soll, wenn es tatsächlich Arnar ist.

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SunshineSaar kommentierte am 03. August 2019 um 20:13

Anfangs, finde ich, hat es sich ein bisschen gezogen, aber jetzt wird es zusehends spannender, auch wenn ich mich nach wie vor etwas schwer tue mit dem Buch, denn es ist mir teilweise auch immer noch etwas zu langatmig.

Bei dem Verhör von Stellas Freundinnen kam ja nun doch noch einiges ans Licht und meine Vermutung verfestigt sich, dass es sich bei dem Mörder vielleicht um Jemanden handeln könnte, der damals selbst gemobbt wurde und sich nun rächen will. Nur wer ist das? Da tappe ich noch im Dunkeln…

Die Ermittler reißen sich jetzt auch endlich mal zusammen und lassen ihre privaten Probleme etwas außen vor, aber trotzdem ist es mir teilweise alles etwas zu unprofessionell. So kenne ich das ehrlich gesagt nicht aus Ermittlungen anderer Thriller.. Überhaupt stagnieren die Ermittlungen zurzeit sehr!

Auf jeden Fall habe ich zurzeit sehr viele offene Fragen im Kopf und bin auf die Auflösung gespannt!

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Wencke kommentierte am 05. August 2019 um 21:04

Mir geht es genau anderes herum: ich fand es am Anfang sehr spannend und war sehr neugierig, wie es weiter geht. Nun, nach dem zweiten Leseabschnitt habe ich das Gefühl, dass es nicht so richtig voran geht und für mich die Spannung im Moment etwas auf der Strecke bleibt. Ich hoffe, dass wir noch einen spannenden und überraschenden dritten Leseabschnitt lesen.

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cg2010 kommentierte am 03. August 2019 um 21:22

Es geht spannend weiter, das nächste Opfer folgt und langsam fügen sich die verschiedenen Handlungsstränge zusammen. Ich habe noch keine Vorstellung, wer der Mörder sein könnte.

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flakes kommentierte am 04. August 2019 um 14:12

Den zweiten Teil finde ich jetzt spannender als den ersten. Die Ermittlungen kommen zwar nicht wirklich weiter, aber die Handlungsstränge werden jetzt zusammengefügt und es ergibt sich langsam ein Bild. Im Ermittlerteam stehen leider noch immer die persönlichen Streitigkeiten im Vordergrund, aber immerhin hat sich das Verhältnis zwischen Huldar und Erla etwas verbessert, da sie endlich wieder miteinander reden. Das Thema Mobbing wird bei den Ermittlungen noch immer nicht ernst genommen, obwohl inzwischen alles darauf hin weist. Es gibt jetzt auch einen Verdächtigen, von dem alle glauben, dass sie den richtigen haben.

Ich denke sie haben den falschen Verdächtigen und die neue Information am Ende des Abschnitts wird am Ende zur Lösung führen. Auch vermute ich, dass er die „wilde Katze“ war.
Bei mir ist in diesem Abschnitt eine neue Person dazugekommen, die mir sehr Verdächtig erscheint.
Es ist immernoch die Frage nach Astas Geheimnis offen und woher sie Gudlaugur kennt. Außerdem finde ich Kjartans Verhalten sehr merkwürdig, aber das gilt irgendwie für alle Personen im Buch.

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stefanb kommentierte am 05. August 2019 um 09:16

Ich bin mir auch noch nicht so sicher, wer welches Spiel hier spielt. Was hat Asta zu verbergen? Fragen über Fragen ;)

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wildroses28 kommentierte am 04. August 2019 um 15:22

Eindeutig ist der zweite Abschnitt spannender. Ich finde das die Polizei nicht richtig vorankommt. Ich hab das Gefühl sie wollen den Fall nicht richtig aufklären. Ebenfalls kann ich manche Handlungen von ihnen nicht nachvollziehen. Als Stelle verhört wurde, kam doch noch einiges ans Licht. Da bin ich gespannt wie sie das Wissen umsetzen werden. 

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SaintGermain kommentierte am 05. August 2019 um 16:21

Die Vorgänge intern in der Polizei haben schon ein wenig was von Mobbing. Ich finde das Buch bisher sehr gut und auch durchaus spannend.

Das Motiv für die Morde scheint klar zu sein, aber wer weiß soviel über verschiedene Mobbingfälle? Denn sonst hatten die Opfer ja scheinbar nichts gemeinsam. Da fällt mir als möglicher Täter bisher nur der Psychologe, der Freyjas Studienkollege ist, ein.

Die düstere Stimmung, die hier doch auch bisher einige Male in der Leserunde Thema war, finde ich schon gut und auch typisch für skandinavische Krimis oder Thriller. Das fällt in den meisten Büchern aus den nördlichen Ländern auf und ist auch bei sämtlichen Verfilmungen der Bücher spürbar und deutlich sichtbar. Daher finde ich die Grundstimmung eher typisch.

Kjartan ist für mich sehr verdächtig - ja eigentlich der einzige Verdächtige, der alle Mobbing-Opfer kennen konnte bzw. sogar gekannt hat. Also kann eigentlich, wenn es nicht Mr. Unbekannt ist, nur er sein.

Auf Seite 215 ist mir ein Fehler aufgefallen:

...die er auch Freyjas Freundinnen gestellt hat... - das müsste eigentlich "Stelllas Freundinnen" heissen.

Interessant ist natürlich was Asta und Haukur für Geheimnisse haben.

Insgesamt trotzdem spannend, auch wenn ich befürchte, dass der Täter eigentlich schon früh klar ist.

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Wencke kommentierte am 05. August 2019 um 21:11

 

Anders als andere Meinungen, die ich bisher hier gelesen habe, fand ich den ersten Leseabschnitt spannender und er hat mich sehr neugierig auf diesen Thriller gemacht. Nun nach dem zweiten Leseabschnitt habe ich eher das Gefühl, als wenn es nicht so richtig voran geht. Na klar, es gibt schon die ein oder andere Person, dessen Verhalten ich seltsam und somit auch in gewisser Weise verdächtig finde..

Nach wie vor finde ich das Thema Mobbing - gerade unter Kinder und Jugendlichen - sehr wichtig und finde es auch gut, dass es das Hauptthema in diesem Thriller ist. Es ist zwar ein Thriller, aber Mobbing - speziell auch über die sozialen Netzwerke - ist ein großes und sehr bedeutsames Thema unserer Zeit!

Mich berühren die Kapitel bzw. die Passagen sehr, wo die Bloggerin Vála von ihren Erfahrungen und Erlebnissen berichtet. Das stimmt mich schon sehr nachdenklich und auch traurig, weil ich eben auch denke, dass sich so etwas auch im wirklichen Leben ereignet.

Nun bin ich auf den dritten Leseabschnitt gespannt und hoffe, dass uns die Autorin überrascht und es noch ein fesselnder Thriller wird.

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wampy kommentierte am 06. August 2019 um 10:09

Weiterhin leide ich unter der dunklen Seite des Buches. Es gibt kaum einen Lichtblick. Die Männer haben nur die Frage zu klären, wie sie das weibliche Wesen besteigen können und manche Frauen agieren genauso. Der Mobbing-Spezialist tritt in Konkurrenz zu Huldar und weil er einer der wenigen ist, der Mobbing-Fälle persönlich geschildert bekommt, ist er momentan mein Hauptverdächtiger. Die Eltern der Mobbingopfer tun mir wie ihre Kinder unendlich leid. Ich kann ihre Verzweiflung nachvollziehen, habe aber das Gefühl, dass selbst die Psychologen weitgehend hilflos sind. 

Weiter stehen noch die Geheimnisse der Krankenschwester und von Huldars Kollegen im Raum. 

Die Beschreibung der gesellschaftlichen Probleme ist bedrückend und hemmt meinen Lesespass deutlich. Die Arbeitsweise und das Arbeitsklima der Mordkommission sind unter aller Sau. Alkohol löst die Probleme nur vorübergehend und die Beziehungsfähigkeit der Figuren tendiert gegen null. Merkwürdigerweise ist aber trotzdem eine gewisse Spannung da. Die Morde sind abscheulich, aber die Taten der Mobber stehen dem kaum nach. Welchen Aufwand Stella und Konsorten für ihre Mobbingaktivitäten betrieben haben, ist kaum zu glauben. Ich hege ein gewisses Verständnis für den Mörder.

Mir ist Huldar mittlerweile sympathisch geworden, während Erla in Richtung Stella abdriftet. In der Mordkommission wird kräftig gemobbt, vor allem durch Erla. Viele der von Freyja beschriebenen Typen finden sich in der Mordkommission wieder. Das deren Arbeitet darunter leidet, ist eigfentlich klar. 

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Blintschik kommentierte am 06. August 2019 um 18:00

Es wird immer spannender und ich brenne darauf zu erfahren wer jetzt der Mörder ist, denn ich kann mir nicht vorstellen dass es dieser Arnar ist. Zwischendurch glaube ich sogar, dass es Huldars Partner ist. Der ist mir zwar duech seine sensible Art total sympathisch, aber irgendwas verbirgt der doch. Vielleicht hat er gerade wegen seiner Art Mitleid mit den Opfern und will sie rächen.
Die Zickerein der Kollegen kann ich mittlerweile auch verstehen. Eigentlich ein schlauer Schachzug der Autorin so zu zeigen, dass auch Erwachsene sich mobben.

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Else kommentierte am 07. August 2019 um 08:14

Das Gezicke bei der Polizei finde ich schlimm, verstehen kann ich es nicht.

Aber die Intention der Autorin sehe ich wie du: Ich denke, sie wollte damit die Situation des Falls spiegeln und darauf aufmerksam machen, das Mobbing leider schon zur Tagesordnung gehört. Traurig.

Es wird auch die Hilflosigkeit gegenüber so einem Verhalten deutlich, man kann es nicht einfach ändern oder abstellen.

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Diana Pegasus kommentierte am 10. August 2019 um 23:30

Huldars Partner? Das ist eine Theorie mit der ich überhaupt nicht gerechnet habe. Natürlich könntest du recht haben, aber das will ich einfach nicht glauben, denn mal abgesehen von seinem Geheimnis, ist er mir noch der sympathischste von allen Figuren.

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 144 bis 298
frenx kommentierte am 09. August 2019 um 10:29

Das erste Opfer ist immer noch unklar. Auch sonst gibt es eher mehr Fragen als Antworten.

Welche Bedeutung die Blog-Einträge haben, ist für mich völlig rätselhaft.

Einen Verdacht habe ich, was den Täter angeht. Mal sehen, ob ich irgendwie recht habe.

Das Gezickte zwischen den Ermittlern nervt mich immer noch.

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 144 bis 298
Diana Pegasus kommentierte am 10. August 2019 um 23:16

Ehrlich gesagt fesselt mich das Buch nicht so, wie ich es mir erhofft habe. Die ganze Mobbingthematik ist durchaus interessant und könnte so spannend aufgearbeitet werden, aber die Dynamik zwischen Huldar und seinen Kollegen insbesondere Erla, aber auch zwischen Huldar und Freyja nerven mich zum großen Teil. Ich muss das Buch immer wieder zur Seite legen, weil ich mich diesmal echt schwer damit tue, den Charakteren irgendwie nahe zu kommen.

Mal davon ab, dass Erla endlich ihre fähigen Ermittler einsetzt und ich glaube das Gudlaugur vielleicht homosexuell sein könnte, und Asta ihn irgendwie daher kennt, habe ich vermutet das der Täter ein Patient oder zumindest aus dem Umfeld von Kjartan kommt, aber da ist ja überhaupt nicht wirklich in diesem Abschnitt drauf eingegangen worden. Diese Namensähnlichkeit und das der Typ Zugriff auf vertrauliche Infos hatte, hat mich wohl irritiert. Allerdings wissen wir, dass David bei Kjartan war, und jetzt stellt sich heraus, dass Egill der Hauptmobber gewesen ist? Ist doch kein Zufall! Ich kann den Gedanken nicht abschütteln, dass sich der Täter im Umkreis der Psychologenpraxis befindet.

Allerdings kann ich mir auch nicht vorstellen, dass dieser Arnar der Täter sein soll, es bleiben noch über 100 Seiten, was soll denn da noch kommen?

Bleibt jetzt abzuwarten, von wem die Haare sind. Irgendwie war mir im ersten Abschnitt entgangen, dass sie grau sein sollten, dafür wurde dann in diesem Abschnitt gleich mehrfach auf die Haarfarbe hingewiesen, auch das Asta graue Ansätze hat. Gut die Frau hat was zu  verbergen, aber ist sie die Mörderin? Ich denke, dass Video zeigt einen Mann. Also was dann? Mittäterin? Finte? Zufall?

Ich werde jetzt noch weiter lesen und hoffen, dass ich das Buch bis morgen endlich durch hab, damit ich es zur Seite legen kann. Ich glaub es ist schon ewig her, dass ich so lang für ein Buch gebraucht habe.

Echt schade, eigentlich. Hoffentlich wird der nächste Abschnitt jetzt spannender.

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