Leserunde

Leserunde zu "Show me the Stars" (Kira Mohn)

Show me the Stars - Kira Mohn

Show me the Stars
von Kira Mohn

Bewerbungsphase: 18.07. - 01.08.

Beginn der Leserunde: 08.08. (Ende: 29.08.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir - mit freundlicher Unterstützung des Rowohlt Verlags - 20 Freiexemplare von "Show me the Stars" (Kira Mohn) zur Verfügung.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch. 

ÜBER DAS BUCH:

Der Beginn einer einzigartigen Romance-Trilogie über drei junge Frauen, einen Leuchtturm und die große Liebe – für alle Fans von Mona Kasten, Laura Kneidl und Colleen Hoover

Auszeit! Diese Überschrift schreit Liv geradezu an, als sie deprimiert Stellenanzeigen durchforstet. Nach dem Journalistik-Studium wollte sie eigentlich durchstarten, aber ein verpatztes Interview hat sie gerade den ersten Job gekostet. Da hört sich die Anzeige, in der für sechs Monate ein Housesitter für einen Leuchtturm auf einer kleinen Insel vor der irischen Küste gesucht wird, wie ein Traum an. Eine Auszeit ist genau das, was sie jetzt braucht. Sie bewirbt sich, und nur wenige Wochen später steht Liv vor ihrem neuen Zuhause. Und zwar zusammen mit einem gutaussehenden Iren, der ihr Herz erst zum Klopfen, dann zum Überlaufen und schließlich zum Zerbrechen bringt …

ÜBER DIE AUTORIN:

Kira Mohn hat schon die unterschiedlichsten Dinge in ihrem Leben getan. Sie gründete eine Musikfachzeitschrift, studierte Pädagogik, lebte eine Zeit lang in New York, veröffentlichte Bücher in Eigenregie unter dem Namen Kira Minttu und hob zusammen mit vier Freundinnen das Autoren-Label Ink Rebels aus der Taufe. Heute wohnt sie mit ihrer Familie in München. Die Romantik darf in ihren Geschichten nicht zu kurz kommen, aber vor allem ist es ihr wichtig, Figuren zu erschaffen, die sich echt anfühlen. «Show me the Stars» ist der Auftakt zu ihrer Leuchtturm-Trilogie.

31.08.2019

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 143 bis 278

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 143 bis 278
LaSonrisa kommentierte am 10. August 2019 um 16:24

Hui, das war ein sehr aufschlussreicher, aufwühlender und emotionaler Abschnitt.

Als Kjer Liv zum ersten Mal geküsst hat, habe ich gehofft, dass ein gewaltiger Sturm aufziehen wird und er die Nacht über im Leuchtturm verbringen muss. Hat mich ganz schön geärgert, als er wieder abgedüst ist. Aber das macht es ja auch aufregender und spannender. Ich persönlich fiebere ja immer sehr beim ersten Kuss und beim ersten mal der Protagonisten mit. Das sind für mich immer ganz besondere Stellen! :)

Tja und dann die Tatsache, dass Kjer Amber geschlagen haben soll. Ich kann mir das überhaupt nicht vorstellen. Ich glaube eher, dass sie abgewiesen wurde und nun über ihn herzieht. Kjer kommt mir nicht gewalttätig vor, aber vllt. täuscht es auch und er hat das wirklich getan? Dann würde ich wie Liv auch Abstand von ihm nehmen. Ich hoffe, das wird alles im dritten Teil aufgeklärt.

Die Tatsache, dass Liv von ihrer Mutter in dem Keller mit den Ratten eingesperrt wurde, finde ich ganz furchtbar. Da fehlen mir die Worte. Wie kann man sowas als Mutter nur machen ... . Ich kann Livs Ängste jetzt sehr gut nachvollziehen und hoffe, dass sie mit der Zeit abschwächen, wenn sie sie konfrontiert.

Kjer hat mit dem Tod seiner Eltern ja auch schon sehr viel mitgemacht und ich denke, dass er eigentlich ein sehr feinfühliger Mann und kein Weiberheld ist. Glaube aber, dass er einfach Angst vor einer festen Bindung hat, weil er immer den Tod vor Augen hat und sich deshalb nicht fest binden möchte. Ich hoffe ja sehr auf ein Happy End zwischen ihm und Liv.

Von der Erzählweise bin ich nach wie vor begeistert, weiß aber nicht, ob ich selbst 6 Monate so abgeschieden leben wollen würde (anfangs dachte ich das nämlich). Ich glaube, ich würde lieber bei Airin wohnen und ihr dabei helfen, das B&B wieder auf Vordermann zu bringen. Aber immer wenn Kjer auf Livs Insel im Leuchtturm ist, finde ich es auch wieder so unfassbar romantisch dort, dass ich doch wieder gern dort wäre. *g*

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 143 bis 278
Hermione kommentierte am 11. August 2019 um 21:05

Ich gebe Dir Recht. Ich fand Kjers und Livs ersten Kuss auch aufregend, bin aber ganz froh, dass er nicht direkt geblieben ist. So wird die Spannung ja länger aufrecht erhalten!

Und dass Kjer gewalttätig ist, glaube ich auch nicht. Das hat sich dieses Amber bestimmt ausgedacht. Ryan ist mir auch nicht ganz koscher, er scheint ja auch etwas von Liv zu wollen und nur eine Gelegenheit zu suchen, Kjer schlecht zu machen.

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 143 bis 278
AnnaBerlin kommentierte am 15. August 2019 um 08:27

Das mit der Mutter fand ich auch mega heftig - da verstehe cih die Angststörung total, die ja auch scheinbar nie behandelt wurde von Ärzten. :(

Ich könnte mit das mit den 6 Monaten auf dem Leuchtturm wudnerbar vorstellen. Hatte schon überlegt, was ich alles so einpacken würde und hach vor mich hingeträumt. Wobei Airin mit dem B&B zu helfen, das fände ich auch spannend!

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Elchi130 kommentierte am 15. August 2019 um 09:45

Ich denke zwischendurch auch immer wieder, so eine Auszeit im Leuchtturm hört sich wirklich gut an. Und das Innere klingt richtig gemütlich...

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Kallisto Morgenstern kommentierte am 18. August 2019 um 12:22

Ja über Liv ihr Erlebniss in der Finka bin ich sehr geschockt und dann nehmen Mutter und Großeeltern es so hin, dass es einfach von alleine weggehen soll.

Ein Leben auf den Leuchtutrm könnte ich mir auch vorstellen, Geldverdienen wäre halt die Sache^^ Ebenso konnte ich Airin auch ins Herz schließen.

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Elchi130 kommentierte am 18. August 2019 um 16:36

Na gut, die Großeltern, das war eine andere Generation. Früher ging man ja nicht zum Psychologen. Aber die Mutter hätte sich doch wenigstens um das Wohl ihrer Tochter kümmern müssen.

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Skyline kommentierte am 22. August 2019 um 13:31

Naja aber wenn die Mutter sie schon in den Keller sperrt, warum sollte sie sich dann um das Wohl von Liv kümmern? Vermutlich hat sie das einfach ausgeblendet, so ärgerlich es auch ist. Ich verstehe ja eh immer noch nicht, warum sich eine Mutter so verhält wie die von Liv.

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katze-kitty kommentierte am 20. August 2019 um 10:36

Das hab ich auch gedacht.....was ist das denn bitte für ne Mutter, die ihr Kind im Keller bei Ratten einsperrt....Das sie überhaupt noch Kontakt zu ihr hat....

sie ist echt absolut ätzend !!!! Warum bekommen so Leute Kinder frage ich mich da .

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Hermione kommentierte am 11. August 2019 um 21:10

Ich bin weiterhin sehr, sehr begeistert und ganz verliebt in das Buch.

Dank der wunderbar flüssigen Schreibweise musste ich heute auch den zweiten Leseabschnitt direkt noch lesen. War aber auch sehr nett im Garten zu sitzen und so eine schöne romantische Geschichte zu lesen! :-)

Weiterhin glaube ich, dass es Liv echt gut tut, sich mal auf sich zu besinnen, ihren Ängsten zu stellen und sich neu zu orientieren. Mir tut es richtig leid, dass sie im Studium und zu Berufsbeginn offenbar überhaupt keine richtigen Freunde hatte... Mit Airin merkt sie jetzt endlich, wie sehr ihr das eigentlich immer gefehlt hat.

Und auch ihre Angst im Dunkeln wird nun klarer. Wie fies von ihrer Mutter, sie in den Keller der Finca zu sperren, in dem es Ratten gab. Und nur, weil sie in den Ferien lernen sollte... Geht's noch? Die Mutter ist ja wirklich jenseits von Gut und Böse mit ihren Ansprüchen!

Kjer und Liv... Hach! Dieses Kribbeln gefällt mir sehr gut.

Auf der anderen Seite ist mir Ryan nicht koscher. Ich glaube nicht, dass Kjer gewalttätig ist...!

Ich freue mich schon auf den dritten Abschnitt und bin gespannt, wie es mit Liv und Kjer weitergeht. Ich könnte mir ja sehr gut vorstellen, dass sie dauerhaft in Irland bleibt und vielleicht vom Leuchtturm aus ihr Blog noch größer aufzieht oder als freie Mitarbeiterin Artikel schreibt...

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AnnaBerlin kommentierte am 15. August 2019 um 08:29

Das stimmt, die Zeit zu nutzen, um herauszubekommen, was wirklich wichtig ist, das ist schon Gold wert. Ich selber denke auch manchmal nach, ob Studium bzw. die Richtung so das richtige war oder man nicht zu schnell losgestürmt ist. Also da kann ich Liv total verstehen.

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cbee kommentierte am 12. August 2019 um 21:33

Den zweiten Leseabschnitt habe ich heute fast in einem durch gelesen. Ich mag den Schreibstil total, es ist so schön und leicht zu lesen.

Ach, der erste Kuss ... und die Gefühle spielen noch mehr verrückt. Einfach schön ...

Und dann hat Airin ja genau im richtigen Moment angerufen. ... ich wüßte nur zu gern, was Abbigail und Kjer am Tag vor dem "ersten richtigen Date" gemacht haben (nein, ich bin nicht neugierig ;)).

Ich finde es süß, dass Kjer angerufen hat, um Livs Stimme zu hören ... ich glaube, dass es ihn bei ihr wirklich erwischt hat.

Bei Ryan bin ich etwas misstrauisch und die Geschichte mit Amber glaube ich nicht wirklich. Ich glaube eher, dass sie sauer war, weil Kjer sie sitzen gelassen hat.

Livs Begeisterung für die Landschaft ist so erfrischend. Ich glaube fast, sie wird in Irland bleiben - wenn nicht auf dem Leuchtturm, dann vielleicht bei Airin oder in irgendeinem Häuschen dort bzw bei Kjer, wenn´s ein Happy End gibt.

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Liesgern kommentierte am 14. August 2019 um 06:47

Auch mich hat es berührt, dass Kjer angerufen hat, nur um Livs Stimme zu hören.Das bekräftigt meine Einschätzung, dass nicht nur Liv ihr Herz verloren hat.Sehr sehr niedlich :-)

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AnnaBerlin kommentierte am 15. August 2019 um 08:31

Ich hoffe auch, dass Liv in Irland bleiben kann und dort ihr Leben fortführt, nicht in Hamburg. Gucken wir mal

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Bluemchen kommentierte am 15. August 2019 um 18:16

Ich kann mir das sehr gut vorstellen, dass Liv in Irland bleibt. In Hambug hat sie ja nicht wirklich etwas, wieso sie zurück sollte. In Irland hat sie anscheinend endlich richtige Freunde gefunden, ist Mutiger und Lebensfroh geworden finde ich und als Journalistin könnte sie auch von überall auf der Welt aus Arbeiten. 

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katze-kitty kommentierte am 20. August 2019 um 10:37

Kann ich mir auch gut vorstellen. Sie kann doch auch in Irland arbeiten und dann mit Kjer da in dem netten Örtchen....klingt gut :-)

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Skyline kommentierte am 22. August 2019 um 13:34

Ich denke auch nicht, dass Kjer Amber geschlagen hat oder aggressiv ihr gegenüber war. Ich habe auch überlegt, ob Amber nicht einfach nur sowas rumerzählt, weil er sie verlassen hat und sie nicht damit klar kommt, dass er sich von ihr getrennt hat.

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kkarin kommentierte am 13. August 2019 um 18:51

Mir gefällt das Buch immer besser, vor allem wie Liv ihr bisheriges Leben bilanziert, sich ihren Ängsten stellt, neue Erfahrungen sammelt, die irische Natur für ihren Klärungsprozess nutzt (und die kann was - war selbst schon mal dort), neue Beziehungen knüpft und ihre Kommunikationskanäle zur Dokumentation einsetzt.

Dass Kjer gewalttätig ist, will ich nicht glauben; dass Livs Begeisterungsfähigkeit für andere (vor allem Angehörige des männlichen Geschlechts) magische Anziehungskraft hat und dass Liv in Airin endlich eine echte Freundin gefunden zu haben scheint, machen mir noch mehr Heißhunger auf den dritten (und leider schon letzten) Leseabschnitt.

Hoffentlich erfahre ich auch noch mehr zu Hrn. Wedekind und seiner Frau. Zudem bin ich gespannt, wie sich Livs und Kjers Beziehung weiterentwickelt und ob Liv in Irland bleiben wird.

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Bluemchen kommentierte am 15. August 2019 um 18:21

Ich finde auch sie wird dort viel Mutiger und Lebensfroher geworden ist. Sie macht dort echt eine super Wandlung durch. 

Es mag vielleicht wirklich sein das Kjer Gewalttätig war. Aber ich denke, wenn dann war es nur eine einmalige Sache und es gibt immer zwei Seiten einer Medaille. Wer weiß wie diese Amber drauf war. Er wird bestimmt einen guten Grund gehabt haben. Natürlich ist Gewalt trotzdem absolut nicht gut, aber jeder hat bestimmt schonmal anders Reagiert wie er es sollte. 

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Liesgern kommentierte am 14. August 2019 um 06:44

Auch ich flog nur so durch den zweiten Abschnitt.Liv scheint zu Irland eine ganz besondere Bindung zu haben, die die Autorin wundervoll rüberbringt.Es wirkt wie eine Liebe zur Landschaft, die sie jedesmal wie wellenartig überrolltund sie scheint dann endlich mal ganz abschalten zu können.

Auch ich glaube fest an eine gemeinsame Zukunft für Liv und Kjer.Schade, einerseits können die zwei so viel miteinander reden, andererseits schaffen sie es noch nicht über sich und ihre Gefühle zueinander zu sprechen.
Ich finde es so toll, dass Liv ihre tiefsten Ängste und wie es dazu gekommen ist auspricht und sich ihre Seele damit erleichtert.Es ist auch so mutig, wie sie dagegen ankämpft.

Übrigens finde ich die Idee Liv(e) aus dem Leuchtturm fantastisch.Ich wäre bestimmt auch einer ihrer Follower.

Was die Anschuldigungen betrifft, dass Kjer gewalttätig sei, kann ich überhaupt nicht glauben.Da scheint irgend eine alte Rivalität hinter zu stecken.

Ich bin nun sehr gespannt auf den letzten Abschnitt.Viele Fragen schwirren mir durch den Kopf.Auch hoffe ich sehr, dass für Airin und ihre Pension eine Lösung gefunden wird, denn sie hätte es wirklich verdient.So eine liebe Person, die über niemanden ein böses Wort verliert.

Auf geht es in den abschließenden Teil :-)

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Biene2004 kommentierte am 14. August 2019 um 07:19

Wenn man (bzw. in diesem Fall ich) in der Mitte des Buches schon ein bisschen traurig wird, weil das Ende dieser Geschichte abzusehen ist, dann hat die Autorin defintiv alles richtig gemacht! ;-)

Ich liebe dieses Buch, die einzelnen Charaktere, die Beschreibungen der Landschaft und nicht zuletzt den Schreibstil!

Ein detaillierte Inhaltsangabe dieses Leseabschnitts muss ich hier wohl nicht wiedergeben, vielleicht aber doch die Tatsache erwähnen, dass auch ich nicht daran glaube, dass Kjer wirklich gewalttätig sein könnte.

Liv´s Ängste bezüglich Dunkelheit kann ich nunmehr gut nachvollziehen, was ich jedoch nicht verstehen kann, ist, wie eine Mutter ihrer Tochter so etwas antun kann. Echt grausam! Passt allerdings total in mein Bild, das ich mir von Liv´s Mutter gemacht habe!

Ich bin soooo gespannt, wie es weiter geht!

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Elchi130 kommentierte am 14. August 2019 um 23:35

Ich bin gespannt, ob Liv noch deutlich machen muss, dass Ryan ihr nicht ständig so auf die Pelle rücken soll. Da kriege ich beim Lesen schon Beklemmungen.

Interessant finde ich auch, dass es erst hieß, dass Ryan gerne mal gewalttätig wird, wenn er getrunken hat. Und plötzlich steht der Vorwurf im Raum, dass Kjer Frauen schlägt. Und dann auch noch die Tatsache, dass die beiden sich nicht leiden können. Zudem hat Kjer zu Liv gesagt, dass Ryan lügt bzw. Airin und ihre Schwester im Gegensatz zu ihm wenigstens nicht lügen...

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AnnaBerlin kommentierte am 15. August 2019 um 08:25

Dieser Abschnitt war irgendwie seltsam - gefühlt passiert viel aber eigentlich nicht.

Also klar, Kjer und Liv kommen sich näher, wobei ich hier ehrlich sagen muss, mir fehlt die Perspektive von Kjer. Wo man Liv natürlich alle Gefühle abnimmt, ist mir Kjer so fern wie Irland. Ich weiß überhaupt nicht, was er wirklich fühlt, er wirkt so unnahbar, dass ich ihn gar nicht greifen kann. Dadurch gibt es bisher auch kein Bauchkribbel-Potenzial, da mir jegliche Näherungen der beiden absolut fern sind bzw. kalt lassen. :( Geht es nur mir so?

Und nun gibt es Gerüchte, Kjel wäre gewalttätig geworden, was ich irgendwie auch nicht glaube, dafür wirkt er einfach so hmm ruhig, pragmatisch, gefühlskalt? Aber gut, dass er sich nicht dazu äußert, ist natürlich auch seltsam. Und die Abby ist scheinbar eine Nummer von ihm, die sich immer mal wieder treffen? Oder sie wollte Liv nur eifersüchtig machen bzw. verunsichern? Aber auch da könnte Kjel ja mal den Mund aufmachen und was dazu sagen, es geht nicht darum, sich zu rechtfertigen, sondern den anderen irgendwie abzuholen/aufzufangen. Das fehlt mir einfach total. Man, je mehr ich schreibe, desto wütender werde ich auf Kjel irgendwie. O.o

Pluspunkte sammelt hier echt das Setting - die Insel, der Leuchtturm, das Meer, diese besondere Art von Einsamkeit, das ist schon echt großartig und man bekommt so unglaubliches Fernweh und möchte am liebsten liv aus Matthew schubsen und selber einziehen. :D

Und auch der kleine Ausflug in Irland hat mir gefallen, weil man so etwas mehr Input bekommen hat zum Land und ich Airin echt immer mehr mag. Wobei ich es auch schon wieder komisch finde, dass irgendwie alle so mega nett sind zu Liv. Also, klar, kleiner Ort und alles, aber meist sind Dörfler ja eher kritisch, was fremde angeht, oder gilt das nur für Deutschland?

 

Das mit dem Blog finde ich recht cool und ich glaube schon, dass das viele spannend finden. Ich hatte selbst auch die idee, dass Liv ja über sich schreiben könnte und zack - hat sie es gemacht. :D

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Elchi130 kommentierte am 15. August 2019 um 10:00

Ich habe zwischendurch auch mal gedacht, dass wir es durch andere Bücher mittlerweile gewohnt sind, auch die Perspektive des Mannes zu erfahren. Dass es hier nicht der Fall ist, ist ungewohnt.

Kalt wirkt Kjer auf mich nicht. Er ist doch immer sehr bemüht um Liv, sehr aufmerksam. Und nicht so aufdringlich wie Ryan.

Wenn ich überlege, mir würde es umgekehrt so gehen, wie Kjer mit diese Blondinenklette, die ihm sein Date mit Liv versaut hat, ich hätte mich auch nicht gerechtfertigt. Das hätte komisch gewirkt, als wäre ich schuldbewusst. Ich denke, im richtigen Leben hätten sich viele Typen nicht gerechtfertigt und wenn sie es doch getan hätten, hätten wir ihnen geglaubt, wenn sie gesagt hätten, da war gestern nix mit dem blonden Gift?!?

Obwohl ich Landschaftsbeschreibungen in Romanen eigentlich gar nicht mag und normalerweise langweilig finde, schafft Kira Mohn es, die Begeisterung von Liv für die Gegend so rüberzubringen, dass ich mich zum einen frage, ob die Autorin selber da war und so begeistert war. Zum anderen bin ich fast versucht, selber hinzufahren, obwohl ich der Gutwettertyp bin.

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Bluemchen kommentierte am 15. August 2019 um 18:37

Ich finde schon, dass da doch einiges an Bauchkribbel-Potentzial vorhanden ist. Aber es ist nicht so stark vorhanden wie bei manch anderen Büchern. Ich denke es liegt wirklich daran, dass man Kjer schwer durchschauen kann, nicht weiß was er denkt und fühlt. Das macht es uns schwerer alles was ihn betrifft zu verstehen. Zumal er in einigen Momenten echt liebevoll ist und im nächsten Moment ist er plötzlich wieder so Distanziert als hätte man ihn geohrfeigt. 

Was ich bisher über Irland gelesen habe, sind dort wirklich alle so offen und mega nett wie beschrieben. Ich glaube das ist echt nur bei uns in Deutschland so, dass man so mega misstrauisch fremden gegenüber ist. *lach*

 

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Bluemchen kommentierte am 15. August 2019 um 18:12

Welch ein Aufschlussreicher zweiter Abschnitt. Ich kam immer noch mit dem lesen zügig voran und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Ich liebe es, wie bildlich Kira Mohn alles beschreibt. Es lädt dazu ein sich mit an den Ort des Geschehens zu träumen. Teils drohte es damit zu viel an Beschreibungen zu werden und die Gedanken von Liv waren ja oftmals immer dieselben, aber gut, Liv lebt halt alleine auf einer Insel ohne wirklich jemanden um sich herum.

Liv hat sich in diesem Abschnitt so toll entwickelt. Sie öffnet sich Kjer gegenüber, erzählt woher ihre Angst vor der Dunkelheit kommt, wofür ich Livs Mutter am liebsten den Kopf abreißen würde, und der Start ihres Bloggs ist ein echter Erfolg. Wie sie dann auch noch ihre Challenge ins Leben ruft, finde ich Klasse. Sie möchte wirklich an sich Arbeiten und etwas ändern. Das sie dann auch noch direkt die erste Aufgabe angeht, zeigt wie viel Mut eigentlich in ihr steckt, auch wenn sie erst nochmal die Motivation ihrer Follower brauchte. Ihre Beziehung zu Kjer wird ernster. Ich finde toll wie einfühlsam er sich Liv gegenüber zeigt, zum Beispiel nach dem Telefonat mit ihrer Mutter, und dass er so ein Gentleman ist und sich nach ihrem ersten Kuss auf den Rückweg macht statt die Situation voll auszukosten. Und auch wenn Kjer es nicht sagt, merkt man das er sich sehr zu Liv hingezogen fühlt und das er vielleicht doch nicht so gerne alleine ist wie er es sagt. Dennoch bleibt Kjer für mich irgendwie schwer durchschaubar, weil er auch so verschlossen ist und nicht wirklich viel von sich preisgibt. Und es tut mir furchtbar leid für Liv, dass sie in Bezug auf Kjer mit ihren Gedanken so hin und her gerissen ist.

Airin ist immer noch einfach toll. Man merkt das ihr Liv am Herzen liegt und sie Liv nur das Beste gönnt und sie deswegen vor Kjer schützen möchte. Sie tut mir aber auch sehr leid und ich hoffe sie bekommt ihr B&B noch gerettet.

Der Verdacht das Dana etwas mit dem verpatzten Interview zu tun hat, erhärtet sich im zweiten Abschnitt meiner Meinung nach. Das sie plötzlich die Aussicht auf eine feste Stelle beim Globus hat, auf die Liv eine Chance gehabt hätte wenn das Interview erschienen wäre, ist schon echt eigenartig. Und wieder hat sich Dana auch damit unbeliebt gemacht, dass sie Liv das ohne einen Funken Anstand unter die Nase reibt.

In diesem Abschnitt kam dann auch noch Ryan ins Spiel. Irgendwie mochte ich ihn von Anfang an nicht. Mag sein das er gute Absichten in Bezug auf Liv hat, aber er ist mir wirklich Suspekt. Ich würde gerne wissen ob es nur an dieser Ex Freundin Amber liegt das er und Kjer sich nicht mehr verstehen oder ob da noch etwas vorgefallen ist, und was. Ich finde es von ihm auch echt fies, dass er Liv gegenüber behauptet, Kjer könne sehr Aggressiv werden. Das er überhaupt Anfängt über Kjer zu sprechen, zeigt wie falsch er zu sein scheint.

Ich bin sehr gespannt wie es jetzt weitergeht. Liv scheint Kjer ja nun aus dem Weg gehen zu wollen. Ob aus den beiden doch noch ein Paar wird? Ob wir noch erfahren was genau da zwischen Ryan und Kjer sowie dieser Amber und Kjer vorgefallen ist? Ob Kjer wirklich ein aggressiver Typ ist, auf den man sich besser nicht einlässt? Und wird Liv da sie dort jetzt schon mehr Freunde hat und sich wohler zu fühlen scheint als in Hamburg wirklich wieder zurück gehen?

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Skyline kommentierte am 22. August 2019 um 13:37

Ich denke auch, dass sich der Verdacht gegen Dana hier erhärtet hat. Allein schon, wie sie es Liv gesagt hat und dass ausgerechnet sie jetzt diese Stelle bekommt...das deutet schon darauf hin, dass Liv eine Konkurrentin für sie war, die Dana eben einfach kurzerhand aus dem Weg geräumt hat.

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Kallisto Morgenstern kommentierte am 18. August 2019 um 12:20

 

Ich glaube jetzt nachdem Dana die erste Kandidatin für den festen Job beim Globus ist noch mehr an ihre Manipulation. Die Idee die Liv jetzt auf dem Leuchtturm hatte einen Blog über ihr Leben im Leuchtturm zu schreiben finde ich super spannend. Dies ist doch ein super Anfang für neue Artikel. Vielleicht wäre auch eine Reisekolumne etwas für sie. Was Livs Mutter ihr auf der Finka angetan hat ist sehr erschreckend. Vielleicht hilft es ihr schon, dass sie jetzt mit Kjer darüber gesprochen hatte. Zum Ende des zweiten Abschnittes kommen sich Kjer und Liv näher ,jetzt möchte ich noch mehr wissen, was in seinen Kopf vorgeht. Ich denke zwar, dass es ein Happy End geben wird, dennoch bin ich sehr gespannt  wie sich die Geschichte zwischen ihnen entwickelt.

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iböi kommentierte am 19. August 2019 um 22:49

Ich finde es schön, wie sich die Geschichte weiterentwickelt: sowohl die Beziehung zwischen Liv und Kjer, denn darauf wird es ja doch allmählich hinauslaufen, als auch der Alltag auf dem Leuchtturm. Livs Idee mit dem Blog finde ich auch toll.

Livs Mutter ist ja eine echte Rabenmutter - davor hielt ich sie ja nur für gefühlskalt, aber die Aktion mit dem Einsperren im Keller ist ja schon Kindesmisshandlung und alles nur, weil die Tochter nicht in den Ferien Fleißaufgaben machen wollte - nicht Liv, sondern die Mutter hätte in eine Therape gehört!

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Skyline kommentierte am 22. August 2019 um 13:29

Die Methoden der Mutter finde ich total extrem! Ich kann ja irgendwo noch verstehen, dass sie für ihr Kind die besten Chancen haben möchte und es dazu anregt, mehr zu arbeiten/machen/in der Schule gut zu sein etc. Aber irgendwann muss auch mal gut sein und dann sollte man den Wunsch des Kindes akzeptieren. Aber Liv dann in einen Keller voller Ratten zu sperren...ich hätte als Kind auch riesige Angst gehabt!

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Skyline kommentierte am 22. August 2019 um 13:27

Ich war die letzten Tage arbeiten und unterwegs, darum komme ich erst heute dazu, hier zu schreiben, aber das Buch finde ich bisher immer noch sehr angenehm. Mir gefällt der Schreibstil gut, weil ich mich schön in die Szenen hineinversetzen kann und irgendwie das Gefühl habe, als würden sich manche Orte vor meinem inneren Auge entfalten (so als würde ich sie geradezu sehen).

Ein wenig fehlt mir persönlich das Tempo in der Geschichte. Ich habe zwar damit gerechnet, dass sich die Handlung vorrangig auf emotionaler Ebene abspielen und sich auf die (Liebes)Beziehung fokussieren würde, aber ein wenig vermisse ich doch bestimmte Höhepunkte oder Spannungsmomente.

Der Kuss zwischen Liv und Kjer war zwar ein solcher und auch wie sie ihm von ihrer Angst erzählt, aber ich hätte gerne mehr davon. Bezüglich des Auslösers von Livs Angst war ich echt erschrocken. Es wurde ja gesag, dass es einen Zusammenhang der Angst mit der Mutter gibt, aber Livs Erzählung über die Geschehnisse fand ich echt bedrückend. Und ich verstehe nach wie vor nicht, wie eine Mutter seinem Kind sowas antun kann. Vor allem jetzt, nachdem ich weiß, WAS sie getan hat, kann ich es noch weniger verstehen.

Ihre Idee nun über ihr Leben im Leuchtturm zu bloggen finde ich gut. Es passt auch zu ihrem Beruf und sie könnte ja beispielsweise über Reisen journalistisch tätig werden oder ähnliches. Dieser Blog könnte also ein Sprungbrett werden. Interessant fand ich auch, dass sie gleich Erfolg damit hat. Ich denke, sie ist da in eine passende Nische eingetaucht. Es gibt ja viele Lifestyleblogger, aber ein Leben im Leuchtturm führt davon wohl keiner ;)

Auch dass Dana nun einen festen Job beim Globus hat erhärtet den Gedanken, dass sie etwas mit dem Interview und Livs vermasselten Chancen zu tun haben könnte. Dana ist mir jedenfalls alles andere als sympathisch!

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 143 bis 278
Missi kommentierte am 22. August 2019 um 23:26

Ich bin begeistert was Liv alles in Angriff nimmt. Ob es ihre Angst vor der dunkelheit ist oder die Veränderung an sich selbst.ihren Blogg findet ich super sie zeigt der aussen Welt ihre kleine Welt.
Gerne hätte ich gesehen wie sie das Selfie von sich gemacht hat.

Liv und Kjer erster Kuss war so toll, aber das erste Date fand ich ein Stück weit besser.
Besonders toll fand ich seine Begrüßung beim abholen, hui das ging schon ganz schön zu Sache.

Schockiert bin ich immer noch über das gefühllose Monster von Mutter.
Wer tut seinem Kind bitte sowas an?
Da fragt man sich hat diese Frau ein gewissen?
In meinen Augen ist sie das schlimmste in Liv ihr leben und sie sollte auf ihr Meinung echt verzichten.

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