Leserunde

Leserunde zu "Something Pure" (Kylie Scott)

Something Pure
von Kylie Scott

Bewerbungsphase: 29.04. - 13.05.
Beginn der Leserunde: 27.05. (Ende: 17.06.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir – mit freundlicher Unterstützung des LYX Verlags – 20 Freiexemplare von „Something Pure" (Kylie Scott) zur Verfügung. Die Leseprobe zum Buch findet ihr hier.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch. 

ÜBER DAS BUCH:

Wahre Liebe muss standhaft sein

Alice hat so ihre Zweifel an der wahren Liebe. Schließlich trifft sie bei ihrem Job in einer Bar nicht gerade die Vorzeige-Exemplare der männlichen Spezies – bis Beck auftaucht. Vom ersten Moment an ist da dieses warme Funkeln und Prickeln zwischen ihnen. Doch als Becks Vater überraschend stirbt, erfährt Alice, dass der unwiderstehliche Hilfskellner einer milliardenschweren Unternehmerfamilie entstammt. Als Beck sie bittet, ihm zur Seite zu stehen, kündigt Alice kurz entschlossen ihren ungeliebten Job und folgt ihm nach Denver. Dort findet sie sich in einer Welt wieder, in der Schein mehr wert ist als Sein. Alice und Beck müssen nun jeden Tag darum kämpfen, ihre Liebe nicht von Intrigen, Geld und Macht zerstören zu lassen ...

"Diese Geschichte ist so anders, so süß, so erfrischend, ich bin ganz und gar verzaubert." BENEATH THE COVERS BLOG

Eine Cinderella-Story á la Kylie Scott: herzerwärmend, prickelnd und zutiefst romantisch

ÜBER DIE AUTORIN:

Kylie Scott ist ein großer Fan erotischer Liebesromane und zweitklassiger Horrorfilme. Sie verlangt immer ein Happy End – wenn Blut und Gemetzel auch noch vorkommen, umso besser! Mit ihren zwei Kindern und ihrem Ehemann lebt Kylie in Queensland, Australien. Sie war mit ihrer Stage-Dive-Reihe auf der New-York-Times-, der USA-Today- sowie der Spiegel-Bestseller-Liste vertreten.

19.06.2021

Thema: Lektüre, Teil lll; Seite 290 bis Ende

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buecher_wuermchen_ kommentierte am 28. Mai 2021 um 14:01

Ich wollte das Buch mögen - wirklich. Aber meine eher negative Meinung konnte sich bis zum Ende hin nicht ändern und hat sich eher noch verstärkt. Alice hat theoretisch immer alles richtig gemacht und das finde ich einfach unrealistisch, schließlich ist sie in eine komplett neue Welt gefallen und mir hat einfach der ein oder andere Fehltritt gefehlt, der das ganze zu einer runden Geschichte macht. Auch Becks Familie finde ich nach wie vor einfach absolut unangenehm - viel zu gefühlskalt und einfach null herzlich. Und am schlimmsten: Dieses Happy End mit Haus, Katze und Schuldenfreiheit und Lotteriegewinnen für alle, die Alice nahestehen oder auch nur mal auf ihre Pflanzen aufgepasst habe. Obwohl der Schreibstil wirklich flüssig und angenehm war, konnte mich die Geschichte selbst leider nicht überzeugen.

 

 

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Lena Wilczynski kommentierte am 31. Mai 2021 um 20:59

Leider muss ich dir teils echt zustimmen.. bisher konnte ich Alice und ihre Handlungsweise größtenteils verstehen.. aber der letzte Abschnitt war für mich, gerade weil es ja eigentlich einen sehr großen Vertrauensbruch gibt, irgendwie nicht ansatzweise verständlich. Für meinen Geschmack hat sie kaum Zeit irgendwas zu verarbeiten, geschweige denn die Möglichkeit über seine Lügen nachzudenken. Dafür, dass sie einander nur so kurze Zeit kennen, sind für mich sehr sehr viele Lügen zusammen gekommen.. wer sagt denn, dass er sein Verhalten dauerhaft ändern kann? Natürlich muss man ihm zugute halten, dass er sich scheinbar bemüht, dennoch wiegen diese Brüche für mich gerade in der ersten Kennenlernphase offensichtlich viel schwerer als es bei Alice der Fall ist. So hätte ich sie anfangs nicht eingeschätzt und diese Entwicklung gefällt mir nicht. Das Geld spielt eine immer größere Rolle, was mir auch nicht zusagt..

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Ascora kommentierte am 09. Juni 2021 um 09:14

Er läuft ja brav zum Therapeuten, also wird er sich auch ändern (Ironie aus)

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GaudBretonne kommentierte am 12. Juni 2021 um 12:49

Genau so ist es!

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never_without_books_ kommentierte am 15. Juni 2021 um 08:57

Ich sehe das ähnlich. Hatte auch total das Gefühl, dass Beck sie so in diese Verlobung hineinredet. Sie muss ihm sogar versprechen, dass sie irgendwann heiraten. Das geschieht irgendwie gar nicht so aus freiem Willen und war für mich auch eher unrealistisch.

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Lesenistliebe kommentierte am 01. Juni 2021 um 21:09

Das Ende hat es nochmal weiter runtergerissen. Ich habe die ganze Zeit auf den Durchbruch gewartet, doch der kam leider nicht. Stattdessen verfiel Beck doch noch in die finanzielle Schiene, beziehungsweise er war ja doch irgendwie der Strippenzieher im Hintergrund! Naja, dieses "Drama" musste wohl so kommen, wo sich ja im Prinzip doch alles ums Geld gedreht hat. 

Das kann Kylie Scott definitiv besser!

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My-Little-Bookworld kommentierte am 05. Juni 2021 um 18:17

Ich habe mit dem Ende so auch überhaupt nicht gerechnet und fand echt schade, dass das Ende eher noch viel schlimmer wurde als besser :/

Da das mein bisher erstes und einziges Buch von Kylie Scott war: Kannst du mir vielleicht andere Bücher von ihr empfehlen, die du besser fandest? Vielleicht gebe ich ihr dann ja irgendwann nochmal eine Chance und versuche es mit einem anderen Buch.

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Ascora kommentierte am 09. Juni 2021 um 09:16

Mir hat Repeat this love ganz gut gefallen, ob es jetzt unbedingt ralistisch ist, sei mal dahingestellt (muss ja so ein Roman nicht unbedingt sein) aber es war defenitiv besser

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never_without_books_ kommentierte am 15. Juni 2021 um 08:59

Ich muss auch hier definitv sagen, dass ich schon viele Bücher von Kylie Scott gelesen habe und die meisten auch echt sehr gut fand. Ich kann dir die Rockstar - Reihe sehr ans Herz legen. Ich mochte sie damals total gerne 

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Claudia Si kommentierte am 08. Juni 2021 um 20:40

Ich habe so sehr gehofft, dass am Ende allen oder zumindest den Hauptcharakteren klar wird, wie falsch und ungesund ihr Umang mit Geld ist, aber nein sattdessen wurden sie noch süchtiger und ihre Entscheidungen noch vernebelter...

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zeilengefluester kommentierte am 03. Juni 2021 um 13:36

Ich kann mir das Buch echt nicht weiter antun, ich habe lange kein Buch mehr gelesen, das ich als so schlecht empfunden habe. Ich werde es jetzt an dieser Stelle abbrechen, hätte noch etwas über 100 Seiten vor mir gehabt. Es wird aber einfach nicht besser und Beck geht mir mit seinem Geld so auf die Nerven, jetzt noch aus einer Laune heraus ein Haus gekauft, nur weil Alice Mutter kommt. Dieses krasse Geld-Macht-Gehabe geht mir einfach so gegen den Strich und dafür das nur noch etwas über 100 Seiten kommen, ist zwischen den beiden so Null passiert und eine Entwicklung habe ich auch nicht gemerkt. Schade denn auf das Buch hatte ich mich wirklich gefreut. Ich muss mir jetzt erstmal überlegen wie ich das Buch bewerten kann.

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bluetenzeilen kommentierte am 03. Juni 2021 um 22:08

Hallo zusammen, 

wie ich es gestern eigentlich auch schon geschrieben hatte, wollte ich die Geschichte wirklich lieben und in mein Herz schließen. Doch auch wenn ich anfänglich noch total begeistert vom Buch war, so konnte es mich doch auch jetzt am Ende nicht wirklich überzeugen. 

Ich muss sagen, dass der Schreibstil wirklich sehr positiv hervorgehoben werden sollte und die Handlung irgendwie hat flüssig lesen lassen. Ansonsten musste ich mich hier und da wirklich durch ein paar Stellen quälen. 

Die Oberflächlichkeit der Grundgeschichte ist irgendwie auch in diesem Teil geblieben. Beck schien wie von seinem Geld besessen und vielleicht auch ein wenig verblendet. Ich meine ich kann verstehen, das Geld dafür sorgt, ein entspanntes Leben zu führen, aber irgendwie konnte mich der Umgang damit absolut nicht überzeugen. 

Dann war da noch Alice, die ich eigentlich immer als die “Gute” angesehen habe, doch auch sie schien irgendwie wie in der Welt festzulegen und auch nicht mehr loslassen zu wollen, was ich wirklich sehr schade fand. 

Die beiden haben sich in meinen Augen einfach total in die falsche Richtung entwickelt, weshalb die Handlung dadurch auch ziemlich darunter gelitten hat. Zudem muss ich erwähnen, dass ich die Nebencharaktere teilweise wirklich sehr anstrengend fand, da beispielsweise die Familie von Beck sehr mechanisch gewirkt haben. 

Ein Buch, auf dessen Handlung ich mich sehr gefreut habe, es jedoch irgendwie an ein paar kleinen Punkten bei mir gescheitert ist.

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My-Little-Bookworld kommentierte am 05. Juni 2021 um 18:15

Da kann ich dir nur zustimmen, auch was Alice betrifft. Anfangs mochte ich sie noch ganz gerne, aber zum Ende hin habe ich leider auch für sie meine Sympathie und vor allem mein Verständnis immer mehr verloren.

Und gut, dass du das mit den Nebencharakteren nochmal ansprichst. Ein gutes Buch macht für mich auch aus, dass selbst die Nebencharaktere einem ans Herz wachsen und eine gewisse Tiefe haben. Hier konnte ich mich mit den meisten (Neben)Charakteren leider überhaupt nicht anfreunden, was ich wirklich schade fand.

 

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Claudia Si kommentierte am 08. Juni 2021 um 20:38

Ja, am Schluss war die einzige wirkliche Eigenschaft die ich noch an ihr mochte, dass sie sich nicht so einen Kopf um die Gerüchte und den Klatsch der anderen macht. Für mich ist es unverständlich, wie sie im Bezug auf Beck so ignorant sein kann. 

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My-Little-Bookworld kommentierte am 05. Juni 2021 um 18:11

Am Anfang hätte ich absolut nicht damit gerechnet, aber ich kann jetzt, wo ich das Buch beendet habe leider nicht viel positives sagen. Mir wurde Beck schon im zweiten Teil des Buches etwas unsympathisch, aber das Ende fand ich jetzt wirklich nochmal überraschend schlimmer als gedacht, besonders wegen Becks Verhalten, den ganzen Lügen, Lügen über Lügen, aber auch wegen Alice. Ich kann ihre Handlungen absolut nicht mehr nachvollziehen. Ja Beck hat nie von seinen Eltern gelernt wie eine gesunde Beziehung funktioniert, aber er ist erwachsen und sollte trotzdem mittlerweile wissen, dass Lügen nicht dazu gehören. Würde man das Buch nochmal lesen, hätte man eine ganz andere Sicht auf die Dinge. Und dass Alice ihm nach dem ersten Schock alles mehr oder weniger verziehen hat, fand ich schon wirklich unrealistisch. Oder zumindest ziemlich dumm. Ich wäre definitiv gegangen und ich hätte ihr das auch geraten. Ich hätte es jedem geraten. Denn Beck muss erstmal lernen wie die Liebe und eine gesunde Beziehung funktionieren und sich Gedanken machen wer er sein möchte. Und bis er das nicht in den Griff bekommen hat, sollte er keine Beziehung eingehen. Und dass Alice das nicht versteht, wundert mich schon sehr.

Wie es scheint, seht ihr das bisher auch alle so und seid nicht überzeugt von dem Buch. Es tut mir immer sehr leid, wenn mir ein Buch überhaupt nicht gefällt und wenn das keine Leserunde wäre, hätte ich vermutlich einfach keine Rezension geschrieben, aber so wird meine Rezension wohl nicht besonders positiv ausfallen. Vielleicht gibt es ja auch einige, die das Buch total toll finden. Ich für meinen Teil konnte damit leider nichts anfangen und war enttäuscht wohin sich die Geschichte und die Charaktere entwickelt haben.

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Claudia Si kommentierte am 08. Juni 2021 um 20:36

Mir ging es mit Beck gleich, am Anfang war ich eigentlich wirklich ein Fan von seiner charmanten Art, nachher hat er sich aber so grundlegend verändert, dass ich jedes Mal aufs Neue geschockt und enttäuscht von seinen Worten, Taten oder was auch immer war...

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never_without_books_ kommentierte am 15. Juni 2021 um 09:06

Ich sehe das genau so. Also sie ist zuerst mega wütend und dann kommt diese intime Szene im Badezimmer, die ich einfach sowas von unpassend fand. Beck war mir da einfach sooooo unsymphatisch. Ich hatte total das Gefühl er möchte damit alles wiedergutmachen. Ich musste bei der Szene echt ein paarmal die Augen verdrehen, weil ich es an der Stelle einfach richtig unpassend fand. Sie ist erst wütend und lässt sich dann wieder total schnell auf ihn ein. Das ist leider kein gutes Vorbild. 

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sarah.booksanddreams kommentierte am 07. Juni 2021 um 10:54

Ich hatte schon mit den letzten Büchern von Kylie Scott so meine Problem, aber das hat sich nun leider zum Flop entwickelt ...

Dieses völlig unrealistische Verhälrnis zum Geld fand ich schrecklich. Als Alice' Mutter kam, hat die wenigstens die selbe MEinung vertreten wie ich. Und auch Alice hatte dann ja wohl noch mal einen lichten Moment, nachdem sie erfahren hat, was Beck da so alles hinter ihrem Rücken getreiben hat, damit sie ihn nicht verlässt. 

Aber dann den Antrag anzunehmen (oder ihm zu versprechen, dass sie es irgendwann tun wird), nur weil er ihr gesteht, dass er Angst hat sie zu verlieren, und nun auch schon den Ring gekauft hat ... und ihrer Familien und ihren Freunden mit Geldzuwendungen unter die Arme gegriffen hat ... da muss man sich ja für schämen. Sowas käufliches. 

Für mich ist dieses Story völlig am Leben vorbei erzählt worden. Was hat sich Kylie Scott nur dabei gedacht, so ein unrealistisches Verhältnis zum Geld darzustellen?! Ja, sicher die Reichen und Schönen ... da gibt's ja so einige Klischees. 

Ich hatte lange kein Buch mehr von Kylie Scott gelesen, und glaube auch demnächst zu keines mehr von ihr zu greifen ... 

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Claudia Si kommentierte am 08. Juni 2021 um 20:35

Ganz ehrlich? Ich hoffe auch, dass das ein kleiner Ausrutscher von Kylie Scott war. Es war zwar unterhaltsam aber nicht wirklich romantisch oder auch nur ein kleinen Funken realistisch. 

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Ascora kommentierte am 09. Juni 2021 um 09:29

Also ich muss sagen, dass mir Alice Mutter auf die Nerven ging. Die Stimme der Vernunft, die misstrauische Mutter, ok. Aber dass sie nur so misstrauisch ist, weil eine Freundin rein zufällig in der gleichen Situation war ... also bitte, wie warscheinlich ist denn das? Ich glaube das kommt nicht einmal in Amerika so häufig vor. Da muss sie vermutlich eher angst vor einen Fremdgänger, Alkoholiker oder sonst was haben, wie vor einem Millionär mit unangenehmem Anhang, der einen ummodeln will.

Und was soll dass, das Alice alle Freunde und alles Vertraute zurück lässt? Sie hatte ja keine Freunde (mehr) außer die beiden mit denen sie immer noch wie zuvor auch telefoniert und schreibt. Der Job war sch...., und so einen findet sie leicht wieder. Die Wohnsituation scheint auch nicht so toll gewesen zu sein und eine billige Wohnung bekommt sie sicherlich auch wieder. Und die Familie? Die sollte sie auch durch einen Umzug nicht verlieren. Da kommt bei der Mutter wohl eher eine Verlustangst als Angst um die Tochter durch.

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Claudia Si kommentierte am 08. Juni 2021 um 20:34

Der letzte Abschitt brachte nun endlich die angeworbenen Intrigen und Lügen hervor. Dafür, dass das einer der Hauptthemen im Bauch sein soll, muss ich aber sagen, dass ich denke, dass diese Sachen ein wenig zu kurz gekommen sind in den vorherigen Abschnitten. Die kleinen Gemeinheiten der High Society ist ja nicht wirklich als Intrigen und Lügen zu verbuchen möglich.

Es fing ja schon einmal wieder gut an. Beck hat ein bisschen Angst bekommen und dann doch tatsächlich ein Haus gekauft. 

1. Tatsächlich habe ich auch des Öfteren einmal Angst und kaufe dann nicht einfach unzählige Immobilien.

2. Finde ich so eine große Sache wie ein Hauskauf muss immer mit beiden Partnern voll und ganz abgestimmt sein. Alice lässt sich hier einfach gefallen, dass ihre Stimme eigentlich so gut wie keinen Wert hat. Damit verkauft sie sich selbst unter Wert und dass das nicht zum Problem wurde finde ich echt fragwürdig. 

Diese Beziehung scheint mir nicht besonders standhaft, sondern Alice scheint mir hier schlichtweg besonders ignorant. Es gibt tausende von Anzeichen, dass was bei den beiden so abgeht eigentlich nicht normal geschweige denn gesund ist, Alice scheint diese aber getrost zu ignorieren. 

Da kann ich die Meinung ihrer Mutter doch in vielen Hinsichten teilen, denn nicht einmal Becks Entschuldigung wirkte auf mich so richtig aufrichtig. Ich denke wenn gerade rauskommt, dass der Partner einen nach Strich und Faden belogen hat, möchte man weder Jane Austen Zitate hören noch dreckige Anspielungen. Ich jedenfalls fand dies ein wenig angemessen. Das fand ich zwar nicht allzu schlimm, wie manche seiner anderen Aktionen, die aufgedeckt wurden, doch er hätte sich mit Heather auch mehr Müe geben können. Ich meine Alice lässt sich nun schon mehrmals täglich von seiner Familie runterbutern und wenn ihre Mutter auch nur ein wenig verstimmt ist, muss er schon eine nsage machen. Naja wirkte ein wenig übertrieben auf mich.

Die Beiden sind aber trotz all den Malkeln irgendwie ein komisches verrücktes aber auch liebenswertes Paar. Auf ihre eigene etwas verkorkste Art lieben sie sich und ich muss sagen es war wirklich unterhaltsam mitlesen zu dürfen.

Am Besten hat mir aber gefallen, wie Alice sich nicht darum gekümmert hat, was die Presse oder neidische Klatschweiber auf dem Klo verbreiten. Dieses Selbstbewusstsein ist bewundernswert! 

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Ascora kommentierte am 09. Juni 2021 um 09:12

Also der letzte Teil hat mir jetzt wirklich nicht so gefallen. Die Sexszenen waren schon mal so gar nicht meins und da bin ich wirklich nicht prüde. Und Alice Reaktion auf die "Enthüllungen" von der lieben Großmutter: Hallo, war sie wirklich so naiv und hat geglaubt dass die ganzen Geschenke im Kleiderschrank nur von Rachel kommen? Es war doch klar, dass Beck sie bezahlt, auch wenn er sie vielleicht nicht alle selbst ausgesucht hat. Beim Job war ich mir nicht ganz sicher, ob es nicht doch eine Idee von Mathias war um Beck zu helfen, aber weil sich Beck so bei den "Verhandlungen" eingemischt hat, war mir klar, dass er auch da seine Finger im Spiel hatte. Und die Sache mit der Stiftung? So blind kann Alice doch gar nicht sein. Da braucht sie sich dann auch nicht so anstellen. Klar wäre eine ehrliche Aussprache besser gewesen, aber auf das meiste hätte sie doch auch so draufkommen können und die Aussprache erzwingen.

Ich habe den Eindruck, dass irgendwie auf Teufel komm raus ein Höhepunkt/Streit hermusste und der ist etwas (sehr) schwach und konstruiert ausgefallen. Schade.

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never_without_books_ kommentierte am 15. Juni 2021 um 09:23

Leider konnte mich auch der letzte Abschnitt nicht mehr packen und ich sehe das ähnlich, wie die Anderen, die schon vor mir dran waren. Ich hatte am Anfang, dass Gefühl, dass Beck wirklich anders ist. Er nimmt sich ja zu Beginn des Buches eine Auszeit und lebt da extra unabhängig von so viel Geld, aber sobald er wieder zurückkommt verfällt er der Schiene wieder komplett, was ich wirklich sehr sehr schade fand. Mich hat bis zu letzt dieses ständige wann haben wir endlich Sex - Getue wirklich sehr gestört und ich war dann wirklich froh als es endlich passiert ist. 

Ich muss sagen, dass mir einfach generell die Chemie zwischen den Beiden komplett gefehlt hat. Ich habe da keine Anziehung gespürt und vielleicht fand ich es auch deshalb so nervig. 

Dass Beck hinter all den Sachen steckt kam für mich nicht sonderlich überraschend, macht ihn für mich aber einfach noch unsympathischer als sowieso schon. Wie ich schon erwähnt habe, fand ich es dann auch sehr unpassend, dass er versucht es mit Sex wiedergutzumachen. Passt einfach nicht zu  dem Beck, den wir am Anfang kennenlernen. 

Das mit der Therapie fand ich eigentlich gar nicht so eine schlechte Idee. Wenigstens sieht er ein, dass er wirklich Probleme hat und vom Geld abhängig ist. Trotzdem lernt er irgendwie wenig aus seinen Fehlern und macht Alice gleich einen Heiratsantrag, was ich auch hier wieder so unpassend fand. Sie kennen sich erst seit so kurzer Zeit und haben schon wirklich große Probleme, warum können sie nicht einfach versuchen sich normal kennenzulernen. Wie kann er von Liebe sprechen, obwohl er noch nicht mal wirkliche Dates mit ihr hatte, sondern nur ständig auf der Arbeit war? Also auch hier konnte ich einfach so einiges nicht nachvollziehen und ich fand es auch schade, dass Alice so schnell nachgibt. Das zeigt doch nur auf, wie schwach sie eigentlich ist, obwohl sie am Anfang so stark und eigenständig dargestellt wurde.

Ich glaube es wurde auch schon von anderen erwähnt und auch hier muss ich noch anfügen, dass mir die Nebencharaktere nicht wirklich sympathisch waren. Vor allem Emma fand ich extrem nervig. Ethan war mir da wohl noch der symphatischste von allen. 

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xlisax1409 kommentierte am 15. Juni 2021 um 12:05

Ich bin ehrlich gesagt etwas enttäuscht vom letzten Abschnitt, da Beck mal wieder alles mit Geld regelt, indem er damit einfach nur um sich schmeißt. Alice hat absolut recht damit, dass sie Beck nicht mehr wirklich Vertrauen kann, den wenn man schon dabei Lügt, woher man eine Katze hat muss ziemlich viel falschlaufen und es wäre bestimmt besser gewesen, Alice einfach mitzunehmen und sie würden sich zusammen ein Haustier holen. Es ist auf jeden Fall so, das Beck Alice mit Geld und Klunkern an sich binden wollte und das ist ja mal richtig schlimm, als würde er so verhindern das sie gehen wollen würde. Der obligatorische Streit deswegen war mir zu schnell gelöst und das Beck denkt er konnte es mit einem Heiratsantrag wieder gut machen und damit, dass er ihren Eltern, Freunden und sogar ihrer Nachbarin Geld „unauffällig“ zukommen lässt? Das fand ich glaube sogar am schlimmsten. Es wäre schön gewesen, wenn er wenigstens diesen Streit nicht mit Geld gelöst hätte. Das mit der Therapie ist ein guter Ansatz gewesen aber das mit den Geschenken in Millionenwert war zu viel. Es blieb leider bis zum Schluss viel zu oberflächlich und irgendwie wirkte es für mich so als wäre das Buch noch nicht zu Ende.

Der Schreibstil gefiel mir und Alice mochte ich eigentlich auch aber Beck und seine Familie sind absolut nicht mein Fall und das fast schon erzwungene Happy End war auch etwas zu viel für mich.

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Booksandmore18 kommentierte am 17. Juni 2021 um 22:50

Im letzten Abschnitt wurde ich tatsächlich mal wieder überrascht und mochte die Auflösung der ganzen Intrigen und Lügen. Insgesamt muss ich aber sagen, dass es mir insgesamt an Tiefe in der ganzen Geschichte gefehlt hat. Alles wurde etwas kurz und oberflächlich beleuchtet, was ich sehr schade fand. Dennoch mochte ich den Schreibstil der Autorin und glaube, dass sie mit anderen Geschichten überzeugender sein kann. Vorherige Bücher von ihr mochte ich auch und weiss gar nicht so recht, warum ich Something Pure nicht so überzeugend fand.

Ich konnte Alice einfach nicht versehen. Bei Lügen und Täuschungen ist es aus bei mir. Das kann ich gar nicht leiden und war deshalb wirklich auch enttäuscht. Beck hat sich nicht wirklich Sympathiepunkte hinzuverdienen können, was auch am Ende mein Fazit bleibt. Als Paar gab es einige schöne und süsse Momente zwischen Beck und Alice, die ich auch wirklich gefühlt habe. Es war dennoch unterhaltsam zu sehen, wie sie zusammenfinden und was als nächstes passieren wird. 

Insgesamt kann ich mich aber den meisten anderen nur anschliessen mit meiner finalen Meinung. Besonders die auch unsympathischen Nebencharaktere haben die Wohlfühlatmosphäre des Buches zerstört und eine negative Stimmung erzeugt. Sehr schade für diese vielversprechende Geschichte.

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Booksandmore18 kommentierte am 17. Juni 2021 um 22:50

Im letzten Abschnitt wurde ich tatsächlich mal wieder überrascht und mochte die Auflösung der ganzen Intrigen und Lügen. Insgesamt muss ich aber sagen, dass es mir insgesamt an Tiefe in der ganzen Geschichte gefehlt hat. Alles wurde etwas kurz und oberflächlich beleuchtet, was ich sehr schade fand. Dennoch mochte ich den Schreibstil der Autorin und glaube, dass sie mit anderen Geschichten überzeugender sein kann. Vorherige Bücher von ihr mochte ich auch und weiss gar nicht so recht, warum ich Something Pure nicht so überzeugend fand.

Ich konnte Alice einfach nicht versehen. Bei Lügen und Täuschungen ist es aus bei mir. Das kann ich gar nicht leiden und war deshalb wirklich auch enttäuscht. Beck hat sich nicht wirklich Sympathiepunkte hinzuverdienen können, was auch am Ende mein Fazit bleibt. Als Paar gab es einige schöne und süsse Momente zwischen Beck und Alice, die ich auch wirklich gefühlt habe. Es war dennoch unterhaltsam zu sehen, wie sie zusammenfinden und was als nächstes passieren wird. 

Insgesamt kann ich mich aber den meisten anderen nur anschliessen mit meiner finalen Meinung. Besonders die auch unsympathischen Nebencharaktere haben die Wohlfühlatmosphäre des Buches zerstört und eine negative Stimmung erzeugt. Sehr schade für diese vielversprechende Geschichte.

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blauerose1 kommentierte am 18. Juni 2021 um 15:57

Für mich ist es nach wie vor ein modernes Märchen und da muss nicht alles realistisch sein. Wie in jedem Märchen wird auch hier die böse Hexe (Catherine) besiegt und mit Haus und Hochzeit gibt es ein Happy End.
Ein bisschen mehr Spannung hätte ich mir gewünscht, aber alles in allem war es ein sehr unterhaltsames Buch!

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KataleyaDiamond kommentierte am 19. Juni 2021 um 08:10

Ich fand es wirklich so schade, das die Story extrem klischeebehaftet war. Sicherlich können Blickwinkel verschieden sein, aber mir persönlich war es ein wenig too much. 

Ich mochte den Schreibstil absolut gern, er war flüssig und sehr angenehm zu lesen und auch die Dialoge waren in Ordnung. Allerdings hat es mich extrem gestört, dass es eigentlich die komplette Zeit nur ums Geld ging. Glitzer, Glamour, alles schön, alles toll, was kostet die Welt. Das eigentliche der Handlung, also zwischenmenschliche Beziehungen, Gedanken und Gefühle sind irgendwie vollkommen auf der Strecke geblieben oder wurden nur oberflächlich angekratzt. 

 

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