Leserunde

Leserunde zu "Stille Befreiung" (Petra Hammesfahr)

Stille Befreiung -

Stille Befreiung
von Petra Hammesfahr

Bewerbungsphase: 11.03. - 24.03.

Beginn der Leserunde: 31.03. (Ende: 21.04.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir – mit freundlicher Unterstützung des DIANA Verlags – 20 Freiexemplare von "Stille Befreiung" (Petra Hammesfahr) zur Verfügung. Eine Leseprobe zum Buch findet ihr hier

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch.

ÜBER DAS BUCH:

Mit achtzehn will Sandra unbedingt der Bevormundung durch ihr Elternhaus entfliehen. Ronnie scheint dafür genau der richtige Mann zu sein. Die Warnungen ihrer Familie schlägt sie in den Wind, realisiert aber schon kurz nach der Hochzeit, dass sie einem Blender auf den Leim gegangen ist. Erst zwei Jahre nach der Geburt ihrer Tochter schafft sie den Absprung. Mit der Kleinen zieht Sandra als Pflegerin für die schwerstbehinderte Rebekka in deren Haus. Jedoch die Hoffnung auf ein neues Leben zerbricht, als sie dort eines nachts überfallen wird. Noch ahnt sie nicht, dass der wahre Albtraum erst begonnen hat …

ÜBER DIE AUTORIN:

Petra Hammesfahr wurde mit ihrem Longseller »Der stille Herr Genardy« einem großen Lesepublikum bekannt. Seitdem erobern ihre Spannungsromane die Bestsellerlisten, sie wurden mit Preisen ausgezeichnet und verfilmt. So ist die erfolgreiche Netflix-Serie »The Sinner« mit Bill Pullman in der Hauptrolle auf der Grundlage von »Die Sünderin« entstanden.

23.04.2022

Thema: Lektüre, Teil ll; Seite 241 bis 282

Thema: Lektüre, Teil ll; Seite 241 bis 282
Snowcat kommentierte am 01. April 2022 um 13:53

!!! Achtung Spoiler !!!

Die Handlung finde ich größtensteils mitreißend und bewegend. Die gestörte Schwiegermutter, der hilfsbereite Vater, die distanzierte Mutter, der seltsame Klaus, die immer noch tatkräftige Carina, und wie Ronnie "ums Überleben kämpft". Auch die Entwicklung der Ehe ist interessant dargestellt. 

Die Horronacht ist mir allerdings zu zäh geschildert.

Ich finde Sandras Gedankengänge teils irritierend, wenn sie z.B. nicht auf das "Angebot" von Klaus eingeht, weil sie Angst vor der Reaktion ihrer Mutter hat. 

Sie ist mir auch zu schicksalsergeben: Sie fragt nicht, ob sie doch wieder Zuhause einziehen kann, sie beantragt keine Sozialhilfe oder was auch immer, sie überlässt ihrer geisterkranken Mutter die Tochter, und selbst zu dem Job als Pflegerin, muss ihre Mutter sie überreden. Aber wahrscheinlich hat sie eine Depression, und ist daher so phlegmatisch.

Das sie sich während der Horronacht stundenlang alles gefallen lässt, kann ich auch nicht nachvollziehen. Sie befürchtet, dass ihre Tochter verletzt ist und sterben könnte, versucht aber nicht einmal sich gegen Ronnie zu wehren, um sich zu vergewissern, was mit Josie ist. 

Ich möchte sie am liebsten schütteln und rufen: wehr dich, trau dich, lieber ein Ende mit Schrecken, als Schrecken ohne Ende!

Ich habe allerdings den Eindruck, dass sie nun, da sie Lösungen sieht (Job, Auto zur Verfügung, Betreuung für Josie) erwachsen wird, und klüger Pläne angeht - z.B. Rebekka wirklich kennenzulernen und ihr konkret zu helfen.

Rebekkas Perspektive fand ich sehr interessant und bin gespannt was da wirklich los war bzw. ist!

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Engel07 kommentierte am 03. April 2022 um 11:10

Ja, das kann ich mitfühlen, ich würde Dir helfen Sandra zu schütteln, nur damit sie mal aufwacht!

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anna1965 kommentierte am 04. April 2022 um 13:05

Da ging es mir beim Lesen genauso. Wenn man da eingreifen könnte, hätte Sandra schon ein Schütteltrauma. 

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Hennie kommentierte am 07. April 2022 um 16:18

"Das sie sich während der Horronacht stundenlang alles gefallen lässt, kann ich auch nicht nachvollziehen. Sie befürchtet, dass ihre Tochter verletzt ist und sterben könnte, versucht aber nicht einmal sich gegen Ronnie zu wehren, um sich zu vergewissern, was mit Josie ist."

Ich kann diese Schlußfolgerung nicht nachvollziehen. Es wird kein männlicher Name erwähnt! Und Ronnie ist nie gewalttätig in Erscheinung getreten. Wann war er brutal? Er ist ein Workaholic - das ja, kümmert sich um weiter gar nichts.

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pw kommentierte am 10. April 2022 um 08:37

Ja, auch ich bin mir ziemlich sicher, dass Ronnie nicht Sandras Peiniger ist. 

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SusanK kommentierte am 15. April 2022 um 21:31

Ja, Sandra ist einfach unglaublich passiv und lässt alles geschehen. Wobei sie durchaus zäh ist - wie sie es schafft, quasi ohne Geld zu überleben, ist schon beeindruckend - und furchtbar.

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Königin_der_Nacht kommentierte am 02. April 2022 um 18:03

Sandras Passivität nervt mich ehrlichgesagt: wieso vergisst sie nicht ihren falschen Stolz und geht zurück nach Hause? Sie könnte sich auch um eine Sozialwohnung oder Sozialhilfe bewerben. Sie sieht vor lauter Problemen keine Lösungen mehr, schon klar, aber wie sehr sie ihre Familie und Freunde tun und machen bzw. bezahlen lässt, erscheint mir übermäßig verantwortungslos. Vor allem weil sie sogar aufgegeben hat, wenn es darum geht, ihre Tochter vor der problematischen Schwiegermutter zu bewahren.

Für mich wird bei den Schilderungen immer mal wieder einiges zu ausschweifend ausgeführt.

Dennoch finde ich die Handlung insgesamt fesselnd!

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Engel07 kommentierte am 03. April 2022 um 11:11

Mir geht es ähnlich wie Dir, die Erzählungen sind stellenweise wirklich zu langatmig geschrieben. Ich bemerke bei mir, dass ich das Buch daher öfters weglege und kurz was anderes mache. Mich fesselt es leider nicht so sehr. Dennoch möchte ich wissen wie alles ausgeht.

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pw kommentierte am 10. April 2022 um 08:42

Ja, das sehe ich auch so. Bisher hatte ich Sandra wegen Unerfahrenheit in Schutz genommen aber so nach und nach sollte auch sie dazulernen können. Vielleicht mag es ja am Anfang noch angehen, sich die Dinge schön zu reden, Entschuldigungen und Ausreden für alles zu finden oder sich mit anderen Sachen abzulenken, aber irgendwann ist es doch mal genug. Oder Sandra hat wirklich eine Art Depression. Das kann natürlich sein. 

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Marcsbuecherecke kommentierte am 19. April 2022 um 17:47

In der Tat finde ich die Passivität auch wirklich anstrengend zu "beobachten". Allerdings hat sich aufgrund von persönlichen Erfahrungen mein Blickwinkel auf ungesunde Beziehungen vollkommen gedreht und leider zieht sich eine solche Passivität in der Realität auch oft durch, was sich regelmäßig auch auf die anderen Gebiete neben der Beziehung ausweiten kann.

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Engel07 kommentierte am 03. April 2022 um 11:15

Der zweite Leseabschnitt ist durch und ich weiss selber gar nicht so richtig was ich von dem Buch halten soll.

Stellenweise ist es mir einfach zu langatmig geschrieben und alles zu ausführlichst erklärt, dennoch möchte ich unbedingt wissen wie es ausgeht.

Mir ist unklar warum Sandra sich nicht selber um Änderungen in ihrem Leben kümmert. Zeit hätte sie ja schon. Aber vermutlich steckt sie in einer großen Depression, oder ist es der falsche Stolz dass sie nicht zugeben möchte dass Ronnie ein Fehler ist/war?
 

Ich finde es toll dass Sandra sich jetzt um Rebekka kümmert. Bin schon gespannt ob die beiden sich gegenseitig ein wenig aufbauen können.

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coffee2go kommentierte am 04. April 2022 um 20:23

Sandra kommt mir auch sehr passiv und depressiv vor, sie hat fast schon resigniert. Ich kann es nicht verstehen, dass sie ihre Schwiegermutter den ganzen Tag alleine mit ihrer Tochter lässt, wenn sie sich solche Sorgen macht und gleichzeitig in ihrer Wohnung sitzt und gemütlich liest. Das passt so gar nicht zusammen. 

Was aber auch übertrieben beschrieben ist, dass Sandras Eltern zuerst mit Josie so gar nicht klargekommen sind und Josie nur gebrüllt hat, sodass vor allem Sandras Mutter fix und fertig war. Ich glaube, dass Josie ein ganz normales aktives Kleinkind ist, vielleicht sehr locker erzogen, aber nicht so dramatisch wie es dargestellt wurde. Kinderkrippe war auch nie ein Thema?

Gut finde ich, dass Sandra endlich eine Arbeit gefunden hat, die ihr Spaß macht und auch noch gut bezahlt ist - sogar die Kinderbetreuung stellt kein Problem mehr dar. Ich hoffe, dass sie viel von Rebekka profitieren kann und umgekehrt auch. Glaube, dass Rebekka durch ihren Bruder, der so liebevoll und aufopfernd dargestellt wird, auch sehr viel erleiden musste. Ich bin gespannt, wie es weiter geht.

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Langeweile kommentierte am 05. April 2022 um 15:45

Dass Sandra ihre gestörte Schwiegermutter mit ihrer kleinen Tochter alleine lässt, kann ich auch nicht nachvollziehen.

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pw kommentierte am 10. April 2022 um 08:52

Ja, ich auch nicht. Klara tut mir einerseits sehr leid, denn es nicht vorzustellen, was sie alles erleiden musste. 

Aber andererseits ist sie ja wirklich gestört. Einerseits tobt sie herum, wirft mit Dingen und richtet wirklich Schaden an. Da hätte ich an Sandras Stelle Angst um Josie, wenn sie ohne weitere Aufsicht bei Klara ist. 

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Newspaper kommentierte am 07. April 2022 um 15:27

"Glaube, dass Rebekka durch ihren Bruder, der so liebevoll und aufopfernd dargestellt wird, auch sehr viel erleiden musste."

- Das ist auch meine Befürchtung! 

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pw kommentierte am 10. April 2022 um 08:49

Ja, ich könnte mich aus Sorge gar nicht auf das Lesen konzentrieren. Es ist eben Sandras Art, ihre Sorgen zu betäuben. Andere trinken, sie liest. 

Dass Josie so "schlimm" sein soll, dass Sandras Eltern so gar nicht mit ihr klarkommen, kann ich mir nur so erklären, dass die Eltern selbst schon etwas älter sind. Da wird man wohl dünnhäutiger. Sandras Vater kommt aber später auch besser mit Josie klar. 

Zu Rebekka: Ja, ich kann es mir auch nicht anders erklären, als dass Curd nicht so ein Engel ist, wie er dargestellt wird. Warum sonst verschließt sich Rebekkas Mutter so vor der Wahrheit, wie es um Rebekka steht?

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SusanK kommentierte am 15. April 2022 um 21:49

Sandra kommt mir auch sehr passiv und depressiv vor, sie hat fast schon resigniert.

MIr tut Sandra einfach nur leid - sie bräuchte eigentlich ganz dringend Hilfe und Menschen, die sie unterstützen, anstatt ständig nur Anforderungen an sie zu haben! Doch leider gerät sie immer nur an Menschen, die sie als Objekt betrachten und sie nach ihrem Willen behandeln. Klar, sie lässt es mit sich machen, aber sie hat es ja auch nie anders gelernt!

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siko71 kommentierte am 05. April 2022 um 12:29

Auch in diesem Abschnitt könnte ich Sandra wieder eine runterhauen.

Warum setzt sie sich nicht durch und schaut nach ihrem Kind. Ich dachte immer dass Mütter in so einer Situation zu Bärinen werden können und immense Kräfte entwickeln. Aber Sandra ist ein Schlaf-Schaf. sie merkt nicht, wie Klara und Ronnie sie gefügig machen wollen. Die haben beide einen Schaden.

Ich verstehe aber auch nicht die passive Haltung von Sandra's Mutter. Warum hilft sie ihrem Kind nicht. Sie versinkt auch nur in Selbstmitleid. Sie kann SDandra doch nicht ewig die alte Leier anhängen, dass Ronnie nicht der Richtige ist. Ich denke mit einer starken Unterstützung hätte sie sich schon lange von ihm getrennt.

Klaus ist aber auch nicht so der Bringer... wenn er wirklich auf Sandra steht, würde er sie versuchen mit allen Mitteln von Ronnie wegzuholen... oder kennt er ebenfalls eine andere Seite seines Freundes?

Der neue Job bei Rebakka scheint ein Anfang in die Selbständigketi für Sandra. Aber mal sehen, wie lange.

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Marcsbuecherecke kommentierte am 19. April 2022 um 17:55

Auch in diesem Abschnitt könnte ich Sandra wieder eine runterhauen.

Wenn auch keine schöne Emotion, finde ich es doch spannend, dass es der Autorin gelingt starke Emotionen bei den Lesern und Leserinnen ins Leben zu rufen :D

 

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Langeweile kommentierte am 05. April 2022 um 15:43

 

Obwohl Sandra so vieles nicht gefällt, ist sie nach wie vor lethargisch und versucht nichts um es zu ändern. Carina hat sich auf einmal gedreht und versucht Ronnie als tollen Mann darzustellen, als sei Sandra diejenige, die sich nicht um die Ehe bemüht. Was ist das für ein Sinneswandel? Will sie Sandra damit aufwecken? Ihre Mutter hat sich derweil um einen Job für sie gekümmert. Ich bin gespannt, wie es bei der kranken Rebekka  weitergeht.bei der Beschreibung der Albtraum Nacht, geht es immer perfider zu.Ronnie versucht alles um Sandra bezüglich des Todes von Josie zu manipulieren und nimmt   alles auf.Ich befürchte, dass ihr das irgendwann zum Verhängnis werden wird.

 

 

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anna1965 kommentierte am 06. April 2022 um 07:46

Mittlerweile bin ich mir gar nicht mehr sicher, das ihr Peiniger Ronnie ist. Kann man irgendwo in der Albtraumnacht lesen, das es sich um Ronnie handelt? Ich bin mir nicht sicher. Es würde mich nicht wundern, wenn am Ende rauskommt, das es sich in diesen Episoden um Klaus handelt.

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my_melody kommentierte am 10. April 2022 um 14:58

Nein, das kann man nicht lesen. Und ich glaube auch nicht, dass es Ronnie ist. Aber seit Teil 2 (Rebekka) angefangen hat, erfährt man auch nicht mehr wie es in der Albtraumnacht weitergeht. Ich bin schon ganz krank vor Sorge um Josie. Aber vermutlich müssen wir ganz bis zum Ende warten...

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Newspaper kommentierte am 07. April 2022 um 15:30

"Was ist das für ein Sinneswandel? Will sie Sandra damit aufwecken?"

- Welche Absichten die Freundin hat, verstehe ich auch noch nicht. Mir kommt sie jedenfalls ziemlich seltsam vor.

 

 

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Hennie kommentierte am 07. April 2022 um 16:28

"Ronnie versucht alles um Sandra bezüglich des Todes von Josie zu manipulieren und nimmt   alles auf.Ich befürchte, dass ihr das irgendwann zum Verhängnis werden wird."

Ronnie als der Schuldige, als der üble Vergewaltiger! Wo steht da ein Name geschrieben? Sein Charakter gibt doch so ein Verhalten gar nicht her. Ich habe bisher nichts von Gewaltätigkeiten gegenüber anderen mitbekommen! Vor der Hochzeit nicht und auch danach nicht.

Schon im Klappentext habe ich für mich interpretiert, dass der Überfall mit Rebekkas Umfeld in Zusammenhang zu bringen ist.

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Salome kommentierte am 06. April 2022 um 10:26

So, ich bin auch fertig mit dem zweiten Teil und es ist viel passiert! Klaus taucht plötzlich wieder auf und möchte mit Sandra zusammen sein.... Sandra fühlt sich natürlich geschmeichelt, aber hat Angst Ronnie zu verlassen und ihrer Familie sagen zu müssen- dass sie versagt hat. Nun hat sie einen neuen Job, den auch ihre Mutter in die Wege geleitet hat und sie soll eine junge Frau pflegen, wo nicht alles mit rechten Dingen zugeht bzw. wo die Mutter Sachn erzählt, die nicht ganz der Wahrheit entsprechen...

Was ist los mit Rebekka, wird Sandra dort durchhalten und wie geht es weiter mit der Beziehung von Sandra und ihren "Männern". Ich finde es auch schlimm, dass Sandra einfach rumsitzt und es akzeptiert dass die Schwiegermutter ihr Josie sozusagen entreißt und sie überlässt einfach einer "Irren" das Kind. Bei sowas würden nicht viele junge Frauen zuschauen.... Mal schauen, wie es weitergeht im letzten Abschnitt.

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dru07 kommentierte am 06. April 2022 um 14:54

ronnie hat anscheinend schon vor der hochzeit kein geld mehr gehabt. irgendwie lässt er sie total im stich. er ist auch nicht besonders hilfreich ihr beizustehen, als seine mutter das kind immer nimmt. aber wache ich nicht auf wenn jemand mein kind aus meinem bett holt? ich liege doch daneben! und sie schafft es auch nicht sich durchzusetzen und das kind bei sich "zu behalten". ich fand es toll, als sie endlich arbeiten durfte/konnte und wieder froher wurde. doch dann hat ja die liebe schwiegermutter ihr wieder einen strich durch die rechnung gemacht. und als ob das nicht schon genug wäre, kommt klaus auch noch an und sagt, er will eigentlich was von ihr.

jetzt hat sie ja eine neue arbeit - bin gespannt wie das mit rebekka und ihr laufen wird, wird sie zu ihr durchdringen? glaube auch dass curd sie sexuell belästigt hat.

die nacht in 2018 - horror, wie viel angst muss sie vor ihm haben, dass sie nicht nach ihrem kind schaut?

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heinoko kommentierte am 07. April 2022 um 15:33

Unfassbar, was wir da zu lesen bekommen. Ringsum gestörte oder psychotische Menschen und mittendrin eine Sandra, die wohl am meisten gestört ist, die wie ein gottergebenes Schaf alles geschehen lässt, für die ihr Kind nur Besitz ist, den ihr die irre Schwiegermutter wegnimmt, die unfähig ist, auch nur den winzigsten Teil ihres Lebens selbst zu regeln. Unglaubwürdig, dass diese Sandra, so wie sie endlos, langatmig und nervig geschildert wird, plötzlich im Beruf gute Arbeit leistet. Was tischt uns da die Autorin auf! Sprachlich auch nicht optimal - ich sag nur: Wer brauchen ohne zu gebraucht, braucht brauchen gar nicht zu gebrauchen... Und das ist nicht der einzige sprachliche Makel im Text.

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Marcsbuecherecke kommentierte am 19. April 2022 um 17:57

Wer brauchen ohne zu gebraucht, braucht brauchen gar nicht zu gebrauchen... Und das ist nicht der einzige sprachliche Makel im Text.

Leider Fakt! Ich dachte, ich hätte mich verlesen.

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Hennie kommentierte am 21. April 2022 um 20:02

@Marcsbuecherecke Das habe ich überlesen. Kannst du mir die Seite nennen. Ich möchte mir das gern anschauen!

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Newspaper kommentierte am 07. April 2022 um 15:43

Ich kann mich den meisten Meinungen nur anschließen. Sandras Verhalten kann ich nur bedingt verstehen und nachempfinden. Ich hätte Ronnie schon längst verlassen und auf den Stolz gepfiffen. Entweder du lebst so weiter und akzeptierst es oder du änderst alles und machst das Beste draus.
Ein offenes, ehrliches Gespräch mit ihrer Mutter wäre wahrscheinlich sinnig gewesen. Ihre Eltern hätten sie doch ohne wenn und aber wieder bei sich aufgenommen.

Seitdem Sandra den neuen Job hat nehme ich sie deutlich wärmer und verständnisvoller wahr. Ihr Engagement offenbart Seiten an ihr, die sich vielleicht selbst schon längst vergessen hat. Man merkt förmlich wie nah ihr Rebekkas Schicksal geht und wie aufopferungsvoll sie sich um sie kümmern möchte. 

Ich habe jedoch eine Theorie:
ich vermute, dass Rebekka in der letzten Szene gegen den Löffel geschlagen hat, weil Sandra kurz vorher erwähnte, dass ihrer Schwiegermutter niemand die Vergewaltigung abkauft. Ich denke, dass Rebekkas Bruder Curd sie sexuell missbraucht hat und sie sich deswegen so abschottet.
Und in der Albtraumnacht sehe ich auch Curd an Sandras Seite. Ich denke, dass sie ihn kennenlernen und Ronnie verlassen wird.
Ich bin gespannt ob sich meine Theorie bewahrheiten wird und hoffe, dass die Geschichte ein wenig mehr an Fahrt aufnimmt. Das Tempo ist mir manchmal zu langsam und manche Szenen zu zäh.

Thema: Lektüre, Teil ll; Seite 241 bis 282
pw kommentierte am 10. April 2022 um 08:35

Deine Theorie klingt für mich plausibel. Ich dachte bisher auch, dass es irgendwie nicht passen würde, das Ronnie Sandars Peiniger sei. Dabei bleibe ich auch. Ich hatte da eher Klaus im Verdacht. Denn irgendwie hatte und habe ich den Eindruck, dass er ziemlich manipulativ ist. Außerdem die dezenten Hinweise auf sein dämonisches Aussehen. Allerdings wäre das als Indiz auch wieder ein wenig zu plump. 

Nun ist dieser Curd aufgetaucht und ich denke, die Autorin hat die Szene mit der Badewanne und Rebekka nicht von ungefähr so gestaltet. Ich habe mich bisher auch gefragt, warum Rebekkas Mutter so "blind" für die wirklichen Umstände um Rebekka sein kann. Dass Curd dahinter steckt und die Mutter das nicht wahrhaben will, würde einiges erklären. 

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Newspaper kommentierte am 10. April 2022 um 09:07

"Ich habe mich bisher auch gefragt, warum Rebekkas Mutter so "blind" für die wirklichen Umstände um Rebekka sein kann."

- Das konnte ich auch nicht nachvollziehen.

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SusanK kommentierte am 15. April 2022 um 21:42

Interessante Theorie!

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Marcsbuecherecke kommentierte am 20. April 2022 um 11:28

Deine Theorie finde ich sehr gut! Auch, wenn ich niemals selbst darauf gekommen wäre, macht sie durchaus Sinn. Mal gespannt, ob du Recht hast :)

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Hennie kommentierte am 07. April 2022 um 22:39

Der Papa von Sandra hat das Herz auf dem rechten Fleck. Während Sandras Mutter über die Entscheidung, Ronnie zu heiraten immer noch hadert, die Verwandtschaft (Onkel und Tante) nur beobachtet und mutmaßt sowie Klaras Lügen über Sandra verbreiten hilft, kommt der Vater mit praktischen Vorschlägen und hilft auch finanziell. Er beseitigt kurzerhand die Fehlversuche Ronnies die Wohnräume hübscher, gemütlicher zu gestalten.

Sandra und Ronnie entfernen sich als Ehe- und Liebespaar immer mehr voneinander. Trotzdem ist er nicht der, der Sandra Gewalt antut. Ich vermute einen anderen Ort und damit auch einen anderen Mann (Klappentext).

Im Leseabschnitt II beginnt der Teil 2, in dem Sandra die schwerstbehinderte Rebekka kennenlernt. Sie wird diese in ihrem Elternhaus pflegen. Gleich am ersten Tag kommt sie schon ganz gut mit den pflegerischen Arbeiten zurecht, bis Sandra das Schicksal der Schwiegermutter recht plastisch erzählt. In den Fakten "Vergewaltigung", "sexueller Mißbrauch" vermute ich den Ausraster Rebekkas. Curd, der Halbbruder Rebekkas findet Erwähnung und wie gut und äußerst liebevoll er sich um seine Schwester kümmerte! Da läuten bei mir die Alarmglocken und dann noch dieses Kapitel "Fröschlein Spatzenkind"! Was hat es zudem mit dem Unfall bzw. Schlaganfall Rebekkas auf sich?

Ich habe nur die Hoffnung, dass die kleine Josie nicht tot ist. Bin nun gespannt, wie sich alles zueinander fügt.

Thema: Lektüre, Teil ll; Seite 241 bis 282
pw kommentierte am 10. April 2022 um 09:04

Jeder, wie er kann. Sandras Vater packt beherzt mit an. Aber auch ihre Mutter ist nicht untätig, denn schließlich hilft auch sie Sandra dadurch, dass sie die Stelle zur Pflege von Rebekka "vermittelt". Was mich an Sandras Mutter stört ist ihre Art - Vorurteile, Vorbehalte, so eine "Ich hab's ja gleich gesagt"-Manier. Nun gut, es menschelt eben. 

An Rebekkas "Schlaganfall" kann ich auch nicht so richtig glauben. Da wird es noch spannend. Es hat bestimmt mit Curd zu tun. Warum sonst sollte sich Rebekkas Mutter so dumm stellen, was den wirklichen Zustand ihrer Tochter angeht. 

Ich hoffe auch noch, dass die kleine Josie nicht tot ist. Das mit dem 2:07 als Uhrzeit auf dem Totenschein entspringt Sandras Fantasie. Denn so genau geht das nicht. Außerdem dauert die Albraumnacht darüber hinaus an. Wie schon einige andere vorher geschrieben haben, kann auch nicht nicht nachvollziehen, warum Sandra in jener Nacht nicht um Josie kämpfen kann. 

Bin gespannt, wie es weitergeht und fand bisher im Gegensatz zu anderen bisher noch nichts in diesem Buch langatmig. Aber die Geschmäcker sind eben verschieden. 

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my_melody kommentierte am 10. April 2022 um 15:04

Ich finde das Buch auch nicht langatmig. Ich hadere ein wenig mit den Kapiteln und wie zwischen den Personen und teilweise Zeiten hin und her gesprungen wird, aber alles in allem will ich immer weiterlesen und wissen wie es ausgeht. 

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SusanK kommentierte am 15. April 2022 um 21:39

ABSOLUT !

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Hennie kommentierte am 12. April 2022 um 23:14

"fand bisher im Gegensatz zu anderen bisher noch nichts in diesem Buch langatmig"

Im Nachhinein muss ich dir recht geben. Es macht alles Sinn für mich, wie es geschildert wurde. Die Überschriften wurden auch gut gewählt!

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SusanK kommentierte am 15. April 2022 um 21:41

Vorurteile, Vorbehalte, so eine "Ich hab's ja gleich gesagt"-Manier

Kennen wir das nicht alle???

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Marcsbuecherecke kommentierte am 20. April 2022 um 11:29

Besonders leicht gesagt ist das ja immer dann im Nachhinein :)

 

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SusanK kommentierte am 15. April 2022 um 21:38

Dies ist ein überraschend kurzer Leseabschnitt!

Ich muss sagen, dass ich das BUch nun überhaupt nicht mehr aus der Hand lgen kann - und dass ich emotional gerade völlig "entgleise"! Zum einen finde ich es großartig, wie sehr Petra Hammesfahr es gelingt, derart starke Emotionen bei mir auszulösen, aber gleichzeitig erschreckt es mich auch, wie heftig ich reagiere. Ob das eventuell mit persönlichen Erfahrungen zu tun? INsbesondere das Thema "übergriffige Schwiegermutter" setzt mir unglaublich zu und ich habe momentan heftige Albträume nach dem Lesen...

Natürlich gibt es jede Menge an Sandras Verhalten zu kritisieren (übrigens auch an Ronnie, der ja wohl völlig gestört ist, oder ist irgendetwas an seinem Verhalten normal?), aber sie ist nun mal, wie sie ist in ihrer jugendlichen Naivität und Passivität, dass ich mich immer stärker frage, wie sich sich schließlich aus diesem Leben befreien wird?! Und dass es dazu kommt, ist ja mehr als eindeutig. Auch wird die Frage immer drängender, WER Sandra in dieser Albtraumnacht so qüält, denn langsam finde ich es auffällig, dass sie keinen Namen nennt und Ronnie erscheint mir immer unwahrscheinlicher.

Thema: Lektüre, Teil ll; Seite 241 bis 282
pegchen80 kommentierte am 19. April 2022 um 18:09

Ich finde den Schreibstil nach wie vor sehr gut. Es lässt sich gut lesen.

Die Handlungen sind gut beschrieben und auch die Gedanken von Sandra. Die Situation in der sich Sandra befindet, ist gut wiedergegeben. Auch der Sprung zwischen der Horrornacht und der Zeit davor ist gut gelungen.

Aber auch nach dem zweiten Teil ergeben sich viele Fragen, wie zum Beispiel Sandra weiterhin mit Rebekka zu recht kommt? Wie kam es zu der Horrornacht? Was ist vorgefallen? Schafft Sandra sich aus der Ehe zu befreien?

Ich bin gespannt auf den letzten Teil.

Thema: Lektüre, Teil ll; Seite 241 bis 282
Gartenliebhaber kommentierte am 21. April 2022 um 09:45

Jetzt ist die Geschichte zwar packender geworden, aber ich kann immer noch nicht verstehen wieso Sandra sich ihren Eltern nicht offenbart bzw. sich von Ronnie trennt und auszieht. Diese Geldnot, von der der Vater doch weiß und die Mutter auch, wieso helfen sie ihrer Tochter nicht richtig, in dem sie sie beraten. Na, jetzt scheint Sandra zumindestens einen neuen Job zu haben. Wo ist der Haken an der Sache, denn die Pflegerin wird nicht ohne Not geflüchtet sein. oder?Ich habe bisher in der Story noch keinen wirklich sympathischen Menschen kennengelernt, was mir das Lesen schwer macht.

Thema: Lektüre, Teil ll; Seite 241 bis 282
Sabrina26788 kommentierte am 24. April 2022 um 09:39

Ich finde es klasse, wie die Autorin die einzelnen Charaktere darstellt. Die Horrornacht finde ich auch zu zäh dargestellt. Man möchte gerne schneller wissen, was passiert ist. Gleichzeitig fängt Sandra jetzt einen eigenen Job an, nachdem der andere in der Praxis gescheitert ist. Ich hoffe, dass sie es damit schafft, sich von Ronnie zu lösen und sich zu trennen.