Leserunde

Leserunde zu "Sweet Sorrow" (David Nicholls)

Sweet Sorrow - David Nicholls

Sweet Sorrow
von David Nicholls

Bewerbungsphase: 16.01. - 30.01.

Beginn der Leserunde: 06.02. (Ende: 27.02.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir 20 Freiexemplare von "Sweet Sorrow" (David Nicholls) zur Verfügung.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch.

ÜBER DAS BUCH:

Manches im Leben strahlt so hell, dass es nur aus der Entfernung wirklich gesehen werden kann. Die erste große Liebe ist so eine Sache, die immer noch leuchtet, auch wenn sie längst verglüht ist. Genauso ist es Charlie Lewis ergangen. Nichts an ihm ist besonders. Dann begegnet er Fran Fisher, und seine Welt steht Kopf. In den langen, hellen Nächten eines unvergesslichen Sommers macht Charlie die schönsten, peinlichsten und aufregendsten Erfahrungen seines Lebens. Und steht zwanzig Jahre später vor der Frage, ob er sich traut, seine erste große Liebe wiederzutreffen.

ÜBER DEN AUTOR:

David Nicholls, Jahrgang 1966, ist ausgebildeter Schauspieler, hat sich dann aber für das Schreiben entschieden. Mit seinem Roman „Zwei an einem Tag“ gelang ihm der Durchbruch, seine Romane wurden in vierzig Sprachen übersetzt und verkauften sich weltweit über acht Millionen mal. 2014 wurde sein Roman „Drei auf Reisen“ für den Man Booker Prize nominiert. Auch als Drehbuchautor ist David Nicholls überaus erfolgreich und mehrfach preisgekrönt, zuletzt erhielt er den BAFTA und eine Emmy-Nominierung für „Patrick Melrose“, seine Adaption der Romane von Edward St Aubyn, die als HBO-Serie Furore machte.

29.02.2020

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 165

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florinda kommentierte am 06. Februar 2020 um 08:52

Guten Morgen!;-)

Mein Exemplar kam gestern an - vielen Dank! - und natürlich linste ich umgehend hinein - um es kurz danach bösblickig wieder zuzuschlagen, wurde doch ziemlich zu Beginn eine meiner Musikikonen - Glenn Miller - von ein paar Rotzlöffeln geschmäht*g*.!

Sobald ich weiter gelesen habe, melde ich mich hier wieder.

Aber eine Frage hätte ich bereits: Zu meiner großen Freude entdeckte ich ein Lesebändchen. Und dies noch dazu in königsblau und damit zum Bucheinband schön passend. Da kam die Frage auf, wer eigentlich bestimmt, wo das Lesebändchen eingelegt und wo das umgeknickte Schwänzchen positioniert wird. Weiß das wer?

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AdorableBooks kommentierte am 21. Februar 2020 um 19:13

Sehr gute Frage. Hab ich noch nie drüber nachgedacht. Vielleicht einfach eine Maschine die es irgendwo reinlegt und dann umklappt? 

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florinda kommentierte am 22. Februar 2020 um 08:31

Interessante Idee - vielen Dank, LG und ein schönes Wochenende!

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florinda kommentierte am 06. Februar 2020 um 11:20

Charlie hat mehrere Baustellen: Die Mutter ist mit seiner Schwester ausgezogen und ließ ihn mit seinem labilen Vater zurück, er befindet sich in der Pubertät mit allen Problemen und Problemchen und er gleitet ins Kriminelle ab, indem er Rubbellose unterschlägt und mittels eines seiner 3 Freunde die Bargeldgewinne einstreicht. Zwei weibliche Wesen beschäftigen ihn auch: Fran und Helen. Also es ist jede Menge los, was mich allerdings bisher nicht so ganz fesseln konnte, hier ist bis jetzt mehr "raubein" (sieht ohne H doof aus!) als (wie ich erhofft hatte!) "romantisch" angesagt, aber vielleicht kommt da ja noch was *hoff*. Momentan komme ich mir eher wie in einem Jugendroman vor. Shakespearebezug und manche Formulierungen gefallen mir recht gut, wobei ich natürlich nicht beurteilen kann, inwieweit letzteres auf das Konto der Übersetzung geht...

Nun bin ich auf Eure Eindrücke (& Meinungen zu meiner obigen "Lesebändchen-Frage") gespannt...

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MrsFraser kommentierte am 10. Februar 2020 um 12:04

Die Shakespeare-Bezüge haben mich auch - positiv - überrascht. Das kurz angeschnittene Sonett ist in der Tat auch mein liebstes Stück von Shakespeare, das hatten wir sogar auf der Rückseite unserer Liederzettel bei unserer Hochzeit.
Das raubeinige, was du meinst, ich hätte eher von Sarkasmus gesprochen, gefällt mir super. Schön, wie Charlie sich rückblickend selbst gnadenlos darstellt.

Zu deiner Bändchenfrage kann ich leider nichts beitragen, keine Ahnung. :)

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florinda kommentierte am 10. Februar 2020 um 13:44

Trotzdem vielen lieben Dank!

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Gartenliebhaber kommentierte am 23. Februar 2020 um 13:37

Die Shakespeare-Bezüge haben mich - ebenso wie Dich - positiv überrascht.

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florinda kommentierte am 24. Februar 2020 um 10:26

Die Meinungen dazu sind hier ja geteilt - schön, dass wieder eine Stimme "pro Shakespeare" dazu kommt;-)

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Gelinde kommentierte am 10. Februar 2020 um 14:18

ja alos fesseln konnte mich das Buch bisher auch überhaupt nicht

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Tigerluna kommentierte am 15. Februar 2020 um 14:04

Geht mir genauso...leider

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AdorableBooks kommentierte am 21. Februar 2020 um 19:14

Kann ich nur zustimmen.

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florinda kommentierte am 22. Februar 2020 um 08:33

Nur Mut: M. E. lohnt sich das Durchhalten!;-)

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AdorableBooks kommentierte am 22. Februar 2020 um 18:46

Ich bin jetzt seite 228 und ich finde es so langweilig :(

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florinda kommentierte am 24. Februar 2020 um 10:46

Durchhalten!;-)

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Hilou kommentierte am 07. Februar 2020 um 00:16

Ich habe das Exemplar schon etwas länger und hatte auch schon angefangen zu lesen. Allerdings bin ich noch nicht sehr weit gekommen. Der erste Abschnitt ist noch nicht ganz abgeschlossen. Ich finde die Geschichte leider viel zu einseitig und langatmig, weswegen ich mich jedesmal überwinden muss, das Buch in die Hand zu nehmen. Ich kann nur hoffen, dass sich das noch ändert. Sonst wird das ein zähes Durchbeißen. ;)

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florinda kommentierte am 07. Februar 2020 um 15:12

Hallo, Hilou;-)

irritierenderweise konnte ich mich seit gestern erst jetzt wieder einloggen, dachte erst, mein PC streikte, aber eine nette Dame von Mayersche/Aachen sagte, dass wohl mehrere User Probleme hätten. Wie auch immer, schön, dass ich mich nicht mehr allein hier tummeln muss! Naja... so furchtbar viel ändert sich eigentlich nicht. Ich bin jetzt etwa in der Mitte des zweiten Abschnitts und finde die Shakespeare-Storyline teilweise unterhaltsam, hab aber immer noch leicht den Eindruck, dass das Buch eher was für jüngere Leser ist. Schaumermal, was die anderen Gewinner denken...

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MrsFraser kommentierte am 10. Februar 2020 um 13:08

Mit 37 gehöre ich jetzt wahrscheinlich nicht zu den 'jüngeren' Lesern, aber mir gefällt es bis jetzt sehr gut. Was, glaube ich, auch daran liegt, dass ich ungefähr derselbe Jahrgang bin wie Charlie.

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florinda kommentierte am 10. Februar 2020 um 13:45

Ich meinte eher, dass die Problematik der ersten großen Liebe (die Liebe als solche passt ja lebenslang), der Grenzfindung zu den Eltern (was, allerdings, spätestens, wenn diese dement werden, wieder Thema werden kann) und der Pubertät dem Kreis der im ersten Lebensdrittel stehenden Leser näher liegt. 

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MrsFraser kommentierte am 10. Februar 2020 um 16:56

Ja, schon, das habe ich auch so verstanden. :) Aber dennoch ist das in meinen Augen gar nicht so das vorherrschende Thema, wenn man sich bewusst macht, dass Charlie das alles ja rückblickend erzählt - mit fast 40. Zumindest auch bei mir ein Alter, in dem man die Beziehung zu den Eltern und frühere Beziehungen anders bewertet als als Jugendlicher. Es geht ja nicht um den Konflikt mit den Eltern und die Verliebtheit an sich, sondern auch darum, wie er das mit 20 Jahren Abstand empfindet.

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florinda kommentierte am 10. Februar 2020 um 17:12

Nur, um ganz sicher zu gehen, das richtig verstanden zu haben (bin mom. mit schnupfenbedingtem Brummschädel gelegentlich leicht begriffsstutzig, sorry*g*) Du beziehst das auf den manchmal ein wenig raubeinig-ironisch-sarkastisch anmutenden Ton und meinst, dass er sich damit über sich selbst als "Pubertier" sozusagen ein wenig lustig macht/verlegen ist?

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MrsFraser kommentierte am 11. Februar 2020 um 10:06

Ja, auch. :) Er nimmt sich und seine Freunde da ziemlich selbst auf die Schippe, bzw. gesteht ein, dass die sich teilweise unmöglich/unverantwortlich benommen haben.

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Annis-Buecherwelt kommentierte am 08. Februar 2020 um 22:45

Ich habe das Buch erst die Woche bekommen und hatte deswegen noch nicht so viel Zeit zum Lesen. Dadurch bin ich jetzt erst auf Seite 41, aber bis jetzt muss ich dir vom Schreibstil leider zustimmen. Ich finde, er wirkt sehr schleppend und anstrengend zu lesen und vor allem der lange Monolog am Anfang hat zieht sich meiner Meinung nach sehr in die Länge. Irgendwie musste ich mich förmlich dazu zwinfen, weiter zu lesen... es war einfach keine Spannung da.

Ich hoffe wirklich auch, dass sich das auf den nächsten Seiten ändern wird. Allerdings habe ich mal ein wenig durchgeblättert und zumindest die Monologe werden scheinbar wirklich durch Dialoge ersetzt *yay*. Aber wenn nicht noch ein bisschen Spannung aufgebaut wird, wird das eine langatmige Geschichre zwischen dem Buch und mir werden...

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florinda kommentierte am 09. Februar 2020 um 15:51

Leider habe ich auch im zweiten Leseabschnitt immer noch Probleme mit dem langsamen Erzählstil, aber manche Formulierungen gefallen mir sehr gut.

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marias_buecherchaos kommentierte am 18. Februar 2020 um 17:07

Puh, da machst du mir ja Mut :(

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florinda kommentierte am 18. Februar 2020 um 19:29

Kopf hoch, Krönchen gerade rücken und weiter gehen!;-)

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Gelinde kommentierte am 10. Februar 2020 um 14:22

Mit dem "schleppenden" Schreibstil habe alsop nicht nur ich meine Probleme

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Gelinde kommentierte am 10. Februar 2020 um 14:19

stmmt, langatmig trifft es bisher sehr gut

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chaosbaerchen kommentierte am 11. Februar 2020 um 13:56

Genau- zähes Durchbeißen - Du sagst es bzw. schreibst es!

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19Siggi58 kommentierte am 08. Februar 2020 um 09:46

Zunächst möchte ich einige Wörter zu dem Äußeren des Buches kundtun.. Ich finde das Buch im Aussehen viel schöner, als es auf den Abbildungen erscheint. Die tolle blaue metallische Schrift gefällt mir ausgesprochen gut. Der Schmetterling mit dem Buchtitel setzt sich in einem kräftigeren Blau von den anderen Wörtern ab, auch eine gelungene Idee. Auch möchte ich als positiv erwähnen, dass der Verlag Ullstein sein Logo eingestanzt hat. Ein geschriebenes Wort hätte das Gesamtbild des Covers gestört, so aber ist es zu erkennen, dezent am Buchcoverrand. Es ist somit ein super gelungenes Cover entstanden! Das Motiv der Gräser gefällt mir sehr gut, und stellt schon zu Anfang der Geschichte einen Zusammenhang zum Inhalt her. Im Kapitel " Die Wiese " hatte ich sofort die Gräser vor Augen, wie sie sich seicht im Wind bewegen. Der Schreibstil gefällt mir bisher sehr gut, findet der Autor doch immer wieder nicht so geläufige Worte, um eine besondere Situation zu schildern. Ich bin noch nicht so weit in der Geschichte vorgedrungen, daher werde ich hier erstmal schließen, um in Ruhe weiter im Inhalt vorzudringen. 

 

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florinda kommentierte am 08. Februar 2020 um 10:37

Was für ein wirklich ebenso schöner wie auch in meinen Augen zutreffender Kommentar zum Buchäußeren! Nun bin ich gespannt, wie Dir, abgesehen vom bisher Geschriebenen, Stil und Handlung gefalen. Ich  selbst "kaue" nämlich immer noch und damit für meine Verhältnisse außergewöhnlich lange am 2. Leseabschnitt herum...                                                                         

Hier hoffnungsvoll noch einmal meine oben gestellte Frage:

"Aber eine Frage hätte ich bereits: Zu meiner großen Freude entdeckte ich ein Lesebändchen. Und dies noch dazu in königsblau und damit zum Bucheinband schön passend. Da kam die Frage auf, wer eigentlich bestimmt, wo das Lesebändchen eingelegt und wo das umgeknickte Schwänzchen positioniert wird. Weiß das wer?"

Schönes Wochenende!

 

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MrsFraser kommentierte am 10. Februar 2020 um 13:11

Hinsichtlich der äußeren Gestaltung kann ich dir nur zustimmen. Sehr gelungen und wertig!

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Tigerluna kommentierte am 15. Februar 2020 um 14:06

Das Buchcover hast du wundervoll in Worte gefasst.

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19Siggi58 kommentierte am 08. Februar 2020 um 16:07

Ja , es ist eine gute Frage mit dem Lesebändchen. Ich habe schon mehrere Bücher mit solch einem passendem Bändchen gelesen, mir aber ehrlicherweise keine großen Gedanken darüber gemacht. Ich fand es einfach schön, ein solches Bändchen vorzufinden. Jetzt, wo ich mir durch deine Frage dazu Gedanken gemacht habe, könnte ich mir vorstellen, dass beim Binden des Buches, die Stelle in der Maschine vorgegeben ist, und daher diese Position immer an der vorgegebenen Seitenzahl beibehalten wird. Vielleicht auch PC gesteuert?  Aber dieses ist nur meine Vermutung, vielleicht haben wir jemanden in der Lesegruppe, der darüber Kenntnisse hat, oder vielleicht weiß der Verlag darüber genaueres.                                              Darüber hinaus habe ich soeben den ersten Teil beendet. Ich bin sehr faszieniert von der interessanten Schreibweise des Autors, die sich von anderen Romanen abhebt. Die Wortwahl ist nicht alltäglich, und "Nicholls" untermauert öfter das Geschriebene mit lustigen anderen Vergleichen. Mir ist das Lesen bisher nicht langweilig geworden, zumal ich zwischen den Zeilen erkenne, dass Charlie " seine " Fran sehr begehrt. Er traut sich nur noch nicht es ihr zu zeigen. Dies finde ich an der Geschichte sehr interessant, dass Mut und Gefühle erst eins werden müssen. Ich würde diesen Roman auch bisher nicht als Liebesroman bezeichnen, denn bei einem reinen Liebesroman hätte es nach 165 Seiten ganz gewiss schon eine Liebesszene gegeben, oder zumindest einen ersten Kuss. Dagegen erfahren wir hier sehr viel über Familie, Freunde, und etliche Annekdoten nebenher. Dieses Buch hält ganz sicher noch viele Überraschungen bereit, und ich bin sehr gespannt darauf.  Euch allen weiterhin viele schöne Lesestunden!

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florinda kommentierte am 09. Februar 2020 um 15:49

Danke für die Ausführungen meine Lesebändchen-Frage betreffend!;-)

 

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Kochbuch-Junkie kommentierte am 09. Februar 2020 um 21:58

Ja, stimmt. Ich fand auch irgendwie gut, dass das Aufeinandertreffen der beiden direkt bewusst nicht als schicksalhafte Begegnung bewertet wurde sondern einfach gesagt wurde, dass man es rückwirkend vielleicht so betrachten könnnte,dies aber in dem Moment eigentlich zu weit gedacht wäre und nicht so empfunden wurde.

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MrsFraser kommentierte am 10. Februar 2020 um 13:16

Oh! Hier kann ich dir leider so gar nicht zustimmen. Ein Liebesroman kann auch vollkommen ohne (Körper)Kontakt auskommen und zutiefst bewegend sein. Vielleicht ist er dann sogar 'reiner', da er nicht von Hormonen oder Trieben beherrscht wird.

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MrsFraser kommentierte am 10. Februar 2020 um 13:18

Sorry.

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MrsFraser kommentierte am 10. Februar 2020 um 13:19

.

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Kochbuch-Junkie kommentierte am 09. Februar 2020 um 21:53

Ich habe gerade den ersten Teil beendet und bin gespannt,wie es weitergeht. Den Schreibstil finde ich allerdings teilweise auch etwas anstrengend zu lesen, aber insgesamt finde ich die Story bisher ganz interessant. Schließlich gibts am Anfang ja immer erst so einige Seiten, in denen man sich mit Ort,Charakteren und der Geschichte zurecht finden muss.

Gut gefallen hat mir das zufällige Kennenlernen von Charlie und Fran, die auch verschiedenen Welten zu kommen scheinen und man ist neugierig, wie sich das wohl entwickeln wird. Der Hintergrund mit der Familie ist für Charlie ja nun ziemlich schwierig und ich hoffe, dass er und sein Vater mit der Situation etwas zusammenwachsen. 

Der Zeitsprung zu seiner bevorstehenden Hochzeit hat mir gut gefallen und ich hoffe, dass das auch noch häufiger so vorkommt, das könnte auch vom lesen her angenehmer werden. Aber morgen werde ich mal sehen, wie es weitergeht...

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AdorableBooks kommentierte am 21. Februar 2020 um 19:17

Ich muss ehrlich sagen, dass mir dieser Zeitsprung komisch vorkam. Vor allem weil es danach normal weiter ging. Das hat mich schon etwas irritiert. 

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florinda kommentierte am 22. Februar 2020 um 08:36

*unterschreib*

Ich hab mit Zeitsprüngen auch oft Probleme...

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Gartenliebhaber kommentierte am 23. Februar 2020 um 13:42

Mit den Zeitsprüngen habe ich so meine Probleme - fand ich diesem Fall gar nicht angenehm.

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MrsFraser kommentierte am 10. Februar 2020 um 13:22

Da bisher noch keiner was dazu gesagt hat... ich finde Charlies Mutter unmöglich! Wie sie seine Schwester ihm vorzieht und ihn zu seinem Vater 'abschiebt' - auch wenn sie glaubt, dass die beiden einen Draht zueinander haben - grausam und egoistisch. Habt ihr das auch so empfunden?

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florinda kommentierte am 10. Februar 2020 um 13:55

Manchmal ja. Allerdings habe ich gelegentlich auch Verständnis für sie. Ich bin bereits im dritten Leseabschnitt und möchte deshalb hier nicht vielleicht versehentlich mit erst später erlangten Einsichten argumentieren. Vielleicht reden wir im letzten Abschnitt noch mal? Ich nehme ihr jedoch ab, dass die Tochter mitzunehmen aufgrund der räumlichen Verhältnisse, vor allem, weil Jonathan bereits zwei Töchter hat, naheliegender war. Und ich glaube nicht, dass sie sich die Trennung leicht gemacht hat.

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Gelinde kommentierte am 10. Februar 2020 um 14:27

Stimmt, diese Entscheidung fand ich auch "willkürlich" und überhaupt nicht nachvollziehbar. Da tat mir Charlie wirklich leide , Geschwister so einfach auseinanderreißen, geht gar nciht finde ich

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Kochbuch-Junkie kommentierte am 11. Februar 2020 um 14:06

Ja, das stimmt. Das einem Kind aufgebürdet wird, sich um seinen Vater zu kümmern... Andererseits fand ich in seinem Gespräch mit Billie, dass es sie auch nicht besser angetroffen hat, wenn es darum geht, sich immer anzupassen bei dem neuen Partner ihrer Mutter...

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chaosbaerchen kommentierte am 11. Februar 2020 um 14:33

Hmm, die Beziehung zwischen den Elten war ja offenbar von Anfang an so, dass sie als Krankenschwester meist weg war und Charlie mit seinem Vater alleine zu Hause. Billie kam dann nach der Hochzeit dazu und die war ja noch jünger als Charlie, als die Mutter zu Jonathan gezogen ist. 

Die Beziehung der Eltern war offenbar ja schon länger nicht mehr so toll und als sie dann in dieses Haus mit den runden Wänden gezogen sind, ging es einfach nicht mehr. 

Ich will die Mutter jetzt nicht in Schutz nehmen, aber so läuft das doch bei Trennungen oft!

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Gartenliebhaber kommentierte am 23. Februar 2020 um 13:45

Oh ja, Charlies Mutter finde ich auch unmöglich - ich kann verstehen, das sie ihren Mann verlassen möchte, aber wieso lässt sie ihren Sohn zurück? Ja, kein Platz ...... aber hätte sie sich nicht eine eigene Wohnung mit ihren Kindern nehmen können.? Das Geld knappes Gut ist, das ist klar....aber den Sohn zurücklassen....unglaublich, insbesondere, da sie ja weiss wie ihr Mann drauf ist.

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florinda kommentierte am 24. Februar 2020 um 10:57

Wie bei den Shakespeare-Erwähnungen spaltet sich die Leserundenmeinung auch über die Handlungsweise der Mutter. Ohne die Situation gutzuheißen, verstehe ich ihre Entscheidung aber und halte sie für die im Interesse aller Familienmitglieder am wenigsten schlimme.

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Gelinde kommentierte am 10. Februar 2020 um 14:17

Nun habe ich das erste Drittel also gelesen und muss leider sagen ich bin etwas enttäuscht.

 

Bisher habe ich eigentlich nichts von den hellen Nächten, dieses unglaublichen Sommers erfahren, das mir im Klappentext versprochen wurde.

 

Der Schreibsti ist sehr ausladend, da wird ganz viel ausgeholt, hier erklärt und erzählt und da, ich erfahre einiges von Charlies zerrissener und zerbrochener Familie, aber kaum etwas über Charlie und Fran!

Was ist jetzt mit den Beiden?

Ich komme auch emotional an keine Person heran und obwohl so viel geschrieben wurde hat für mich keine Person irgendwie ein „Gesicht“, ich sehe irgendwie niemanden vor mir.

 

 

 

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Tigerluna kommentierte am 15. Februar 2020 um 14:08

Da geht es mir leider ähnlich. Ich finde der Schreibstil ist viel zu anspruchsvoll-um es flüssig lesen zu können.

Die Inhaltsangabe verspricht viel, was ich bisher noch nicht finden konnte.

Ich hoffe es wird noch besser.

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Gartenliebhaber kommentierte am 23. Februar 2020 um 13:47

Stimmt, die Figuren sind gesichtslos....

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Luki kommentierte am 10. Februar 2020 um 14:54

Danke für das Buch. Ich habe angefangen zu lesen, aber bis jetzt kämpfe ich mich durch jedes Kapitel durch. Es fehlt bis jetzt die Spannung. Mal sehen, wie es weitergeht.
 

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Tigerluna kommentierte am 15. Februar 2020 um 14:09

Ich muss mich bisher auch irgendwie durchkämpfen... Schade.

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chaosbaerchen kommentierte am 10. Februar 2020 um 17:36

Also, ich habe mein Exemplar am Samstag bekommen, aber zur Zeit nimmt mein Sohn leider meine komplette Aufmerksamkeit in Anspruch, weil er auf der Klassenfahrt krank geworden ist und mit hohem Fieber dort im Bett liegt - 1000 km von hier entfernt. Ich kann mich überhaupt nicht konzentrieren.

Ich habe das Buch aber angefangen und bin etwa auf Seite 100. Leider konnte es mich bislang nicht wirklich überzeugen. Ich hatte mir mehr Lesevergnügen von dem Autor versprochen.

Diese langatmigen Beschreibungen des letzten Schultages und jetzt diese ominöse Theatergruppe der Uni, die für ein Stück wie Romeo und Julia auch Leute nimmt, die das eigentlich gar nicht wollen...ich weiß ja nicht...

Aber ich lese (sobald ich kann) den Rest des Leseabschnitts und melde mich dann wieder und lese und kommentiere Eure Eindrücke.

 

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florinda kommentierte am 10. Februar 2020 um 19:52

Alle guten Wünsche für den kranken Sohn auch von mir! Ich denke, hier hat in so einem Fall jeder Verständnis und Geduld, wenn du dir die Zeit nimmst, die du jetzt brauchst. Zwar habe ich soeben - und zwar recht zufrieden - die Lektüre beendet, aber ich werde natürlich weiterhin mitlesen und kommentieren;-)

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MrsFraser kommentierte am 11. Februar 2020 um 11:14

Ich glaube nicht, dass die Theatergruppe von der Uni ist. Die ist, so wie ich es verstanden habe, unabhängig und da sind Schüler,so wie Hobby- oder gar (semi)professionelle Schauspieler dabei.

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MrsFraser kommentierte am 12. Februar 2020 um 07:59

... und auch Studenten.

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19Siggi58 kommentierte am 10. Februar 2020 um 17:40

Ich finde ein schöner Roman, ob nun Liebesroman oder nicht, muss nicht von Anfang an spannend sein. Dieser Roman wird sich ganz sicher noch entwickeln, und ich finde die Geschichte gerade dahingehend interessant, dass sich nicht von Anfang an eine Liebesszene an die nächste reiht. Hier lese ich sehr viel zwischen den Zeilen,  genieße die unheimliche Sprachgewandheit des Autors, und die aufkeimende Liebschaft zweier Jungendlicher. Die vielen passenden Vergleiche, und die ungewöhnlichen Worte , mal seicht, liebevoll, manchmal derb,  oder poetisch, lassen mich immer wieder staunen. Daher spüre ich keine Langeweile, auch wenn es in der Handlung und Entwicklung der Geschichte nicht recht weitergeht. Charlie's Mutter kann ich auch nicht so ganz verstehen, dass sie ihre Kinder so entzweit, aber ich denke sie hat dabei an ihren verlassenen Ehemann gedacht, der mit zwei Kindern ganz sicher überfordert wäre, oder allein verwarlost zurückgeblieben wäre. Sie hätte aber mir beiden Kindern sprechen müssen, vielleicht hätte es eine bessere Lösung gegeben. So muss Charlie eine Verantwortung tragen, der er gar nicht gewachsen ist. Mit sechzehn Jahren kein Wunder.

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florinda kommentierte am 10. Februar 2020 um 19:42

"...ich denke sie hat dabei an ihren verlassenen Ehemann gedacht, der mit zwei Kindern ganz sicher überfordert wäre, oder allein verwarlost zurückgeblieben wäre."
*unterschreib*
...oder sich, depressiv wie er war, ganz allein noch mehr als Verlierer gefühlt und dann vielleicht sogar das Leben genommen hätte (was für alle 3 wohl noch viel schlimmer gewesen wäre)
 

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MrsFraser kommentierte am 11. Februar 2020 um 11:16

Dein Empfinden hinsichtlich der Sprache und Handlung teile ich komplett. :)

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19Siggi58 kommentierte am 10. Februar 2020 um 17:53

Liebes " chaosbaerchen ",  ich wünsche deinem Sohn gute Besserung. Hoffentlich kommt er schnell wieder auf die Beine, damit er noch etwas Spass an der Klassenfahrt hat.         Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass du dich jetzt nicht vollkommen auf das Buch konzentrieren kannst, deine Gedanken sind verständlicherweise bei deinem Sohn. Vielleicht solltest du erst weiterlesen, wenn es deinem Sohn wieder besser geht, dann kannst du dich vielleicht auch an der schönen Schreibweise des Autors erfreuen, auch wenn der Geschichte noch die Spannung fehlt.   Dies ist nur ein gut gemeinter Vorschlag von mir, du kannst es natürlich machen wie du willst.         Alles Gute !

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chaosbaerchen kommentierte am 11. Februar 2020 um 14:38

Vielen Dank!

Es geht ihm heute leider nicht besser und ich komme um vor Sorge, weil die Kommunikation gerade so schwierig ist.

Lesen lenkt mich ein bisschen ab, aber das Buch fesselt mich nicht, so dass das nicht wirklich gut klappt. Ich finde den Schreibstil ganz gut, aber inhaltlich...naja.

Spaß am Skifahren erwartet wohl keiner mehr bei den ganzen kranken Kindern...ich möchte, dass er am Donnerstag abend lebendig zu mir zurück kommt...

Ich versuche mein Bestes hier!

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MrsFraser kommentierte am 12. Februar 2020 um 08:00

Ich drücke die Daumen! Alles Gute für deinen Sohn. 

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kalligraphin kommentierte am 11. Februar 2020 um 11:30

Oh je. Auch hier einige negative Meinungen. Ich habe bereits an einer anderen Leserunde zu diesem Buch teilgenommen und da zeigte sich ein ähnliches Meinungsbild. :-(

Ich glaube, dass das am schlechten Marketing des Buches liegt. Cover, Untertitel, Klappentext und die ganze Präsentation des Buches lassen an einen leichten Liebes- oder Frauenroman denken. Es soll wohl an den Erfolg von "Zwei an einem Tag" anschließen.

Aber Nicholls hat immer einen ganz besonderen Ton, der wohl nicht für jeden was ist. Ich finde es sehr schade, dass man hier seine Zielgruppe verfehlt. :-(

 

 

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Gelinde kommentierte am 11. Februar 2020 um 14:42

Da hast du wohl recht.

 

Durch das Cover, den Klappentext und die Ankündigung habe ich etwas ganz anderes erwartet. nichtmal einen schnulzige Liebesroman, aber dieses weite ausholen, dieses ewige erzählen, das ist nicht so meines.

Und wie gesagt, wenn ich Shakspear verstehen oder lesen will, dann hole ich mir den auch.

 

Ich bin definitiv nicht seine Zielgruppe

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19Siggi58 kommentierte am 11. Februar 2020 um 11:56

Liebe " kalligraphin ", ich sehe das genauso wie du. Natürlich hat jeder eine gewisse Vorstellung von einem Buch, bevor er es liest. Ich kannte den Autor " Nicholls " bisher nicht, war unheimlich neugierig auf das Buch, und meine Begeisterung kennt nun keine Grenzen. Ich sehe aber auch, dass viele Leser weniger begeistert sind, und nach den Kommentaren ist mir klar, dass viele wohl eher eine " Love- Story " erwartet haben, aber dieses Buch ist weitaus mehr als das. Vielleicht hätte das Buch andere Leser angezogen, wenn der Satz: "Weil die erste Liebe unvergesslich ist" nicht auf dem Cover geschrieben stände !?!  Ich respektiere die kritische Meinung anderer durchaus, dies ist ja auch der Sinn einer Leserunde die Meinung zu teilen, bin aber auch gleichzeitig traurig, da manche Kritik in meinen Augen dem Buch nicht gerecht wird. Doch wie sagt man so schön: Die Gedanken sind frei !

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Gelinde kommentierte am 11. Februar 2020 um 14:47

Ja diese Buch polarisiert vermutlich sehr stark.

 

Ich kann mit dieser Schreibweise ehrlich gesagt auch nicht so viel anfangen.

Ich habe mir jetzt nicht unbedingt eine Love-Story erwaretet.

Aber ich habe auf die Gefühle von Charlie und Fran bei ihrer ersten Liebe, und wie sie diese vielleicht über die Jahre hochsilisieren, gehofft.

und nun sind wir zu 2/3 durch und ich hab kaum etwas von diesem Gefühl der beiden gelesen, dafür so viel anderes was mir hierfür  nicht weitgergeholfen hat.

 

Jetzt bin ich nch auf das Ende gespannt

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chaosbaerchen kommentierte am 11. Februar 2020 um 14:49

Ja, das stimmt, dass die, die den Autor schon kannten, sicherlich den Vergleich mit "Zwei an einem Tag" ziehen (mich eingeschlossen). Das liegt aber auch daran, dass dieser Aufkleber auf dem Buch ist und so eine Verbindung zieht. Da es laut Klappentext um die erste Liebe gehen sollte, erwartet man schon was anderes, als einem - zumindest im ersten Abschnitt - geboten wird.

Ich kann mich leider nicht für ein Buch begeistern, dass nur sprachlich gut, aber inhaltlich nicht überzeugend ist. Abgesehen davon teile ich die Meinung auch nicht uneingeschränkt, dass dieses Buch sprachlich so überragend ist...oder ich werde durch den schleppenden Inhalt geblendet...

Ich hoffe, dass die verbleibenden zwei Drittel besser werden.

 

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chaosbaerchen kommentierte am 11. Februar 2020 um 13:53

So, bevor ich mich jetzt mit Euren Eindrücken beschäftige, hier kurz mein Eindruck:

So richtig überzeugt mich das Buch (bis jetzt zumindest, sprich nach dem ersten Leseabschnitt) nicht. Ich musste mich ziemlich durch die Seiten kämpfen. Und Gefühle kamen gar nicht rüber, wenn ich ehrlich sein soll.

Ich kann mir zwar Fran ziemlich gut vorstellen und habe auch von Charlie einen Eindruck, aber der Rest ist irgendwie jetzt rückblickend wie im Nebel. Und Charlies Ehefrau Niamh war dann einfach da - bums - 10 Jahre Beziehung und Hochzeitsplanung...

Diese Treffen mit Lloyd, Fox und Harper in dessen Hobbykeller finde ich auch...naja. Die Jungs machen nur Mist mit ihren Alk-Kräuter-Tests...sowas regt mich immer auf...

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Herzensbücher kommentierte am 14. Februar 2020 um 06:24

Ich bin jetzt auch zum Lesen gekommen und muss auch sagen, dass ich nicht leicht ins lesen gekommen bin. Auch ich hatte eine ganz andere Erwartung an das Buch. Zwei an einem Tag war eines meiner absoluten Lieblingsbücher, obwohl ich normalerweise keine "Liebesbücher" lese. DIe Geschichte hier ist dagegen ganz anders geschrieben. Charlie hat es wirklich nicht leicht, die Trennung seiner Eltern finde ich auch schlimm, besonders das Verhalten der Mutter - sehr egoistisch die Kinder zu trennen. Aber Charlie findet ihm Theater eine neue Welt, die ihn seine schwierige Situation zuhause vergessen lässt und er findet seine erste große Liebe. Thematisch gefällt mir das Buch gut, aber ich komme, wie schon geschrieben, nicht in den Leseflow. Bin mal gespannt wie es weitergeht.

 

 

 

 

 

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Glanzleistung kommentierte am 14. Februar 2020 um 11:23

Mit dem ersten Teil bin ich auch durch. Habe mir aber insgesamt schon ein bisschen mehr Schwung erhofft. Die Passagen über Charlie ziehen sich etwas. Insgesamt werde ich mit dem Schreibstil noch nicht so recht warm.

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Tigerluna kommentierte am 15. Februar 2020 um 13:11

Bisher hat das Buch mich eher depressiv gestimmt.

Ich hatte es mir irgendwie ganz anders vorgestellt.

Der Schreibstil ist sehr anspruchsvoll. Ich stolperer öfter mal über das ein oder andere Fachwort.

Die Familiengeschichte ist ziemlich tragisch. Ich bin gespannt, wie es weitergeht.

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chaosbaerchen kommentierte am 17. Februar 2020 um 10:02

Ich finde den Schreibstil irgendwie eher aufgesetzt als anspruchsvoll. 

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marias_buecherchaos kommentierte am 18. Februar 2020 um 17:05

Ich hatte auch nicht gedacht das es so depressiv wird.

wenn man an die erste Liebe denkt, ist es für mich eher fröhlich und glücklich, vielleicht auch verwirrend, aber irgendwie nicht so...

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MrsFraser kommentierte am 20. Februar 2020 um 08:58

Es ist am Anfang vielleicht etwas depressiv, weil man da Charlies Perspektivlosigkeit und die Situation in seiner Familie beschrieben bekommt. Aber ich kann dir Mut machen: zum Ende hin hat das Buch - zumindest für mich - einen ganz und gar positiven Unterton. So nach dem Motto 'Alles ist gut wie es ist/war.'

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Gartenliebhaber kommentierte am 23. Februar 2020 um 13:49

Die Stimmung, die Charlies Vater verbreitet, bestimmt nicht nur die Atmosphäre in Charlies Familie, sondern macht mich auch beim Lesen fertig.

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marias_buecherchaos kommentierte am 24. Februar 2020 um 13:47

@Gartenliebhaber da kann ich dir nur zustimmen.

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carma1607 kommentierte am 16. Februar 2020 um 08:58

von der ersten Seite flott geschrieben, Erinnerungen an die eigene Teenagerzeit werden wieder wach

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marias_buecherchaos kommentierte am 18. Februar 2020 um 16:57

Hallo,

so ich habe nun auch endlich den ersten Abschnitt beendet. Mit dem Schreibstil geht es mir genau so wie euch, es ist sehr langatmig und macht es etwas zäh. Ich finde auch, dass es sehr schwierig zu unterscheiden ist, ob es sich um die Gegenwart oder eine Rückblende handelt..

Bisher bin ich noch nicht so überzeugt, es ist echt monoton und es kommen eigentlich keine Gefühle für mich rüber.. ich hatte gehofft, dass die Geschichte ähnlich wie "Zwei an einem Tag" erzählt wird, sehe davon aber noch nicht viel. Da bin ich gespannt ob es noch besser wird.

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florinda kommentierte am 18. Februar 2020 um 19:35

Das genannte andere Buch kenne ich nicht,  aber ich habe dieses hier überlebt*g* und konnte ihm, je weiter ich kam, zunehmend mehr abgewinnen. Ich will nicht zuviel verraten, glaube jedoch, dass das "Hauptproblem" ist, dass durch Beschreibung, Titel und Cover vielleicht falsche Erwartungen geweckt wurden. Hoffentlich kannst auch du dem Roman am Ende etwas abgewinnen!;-) 

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Bookstar kommentierte am 19. Februar 2020 um 00:07

leider muss ich auch gerade noch feststellen, dass ich schlecht voran komme, hier und da ganz schöne Längen, aber ich schlag mich durch, denn natürlich möchte ich Charlie´s gesamte Lebensgeschichte kennenlernen.

 

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AdorableBooks kommentierte am 21. Februar 2020 um 19:12

Da hätte ich doch beinahe die Leserunde verpennt. Wenn man das Buch erstmal ins Regal legt verliert man es schnell aus den Augen. Aber mir ist es aufgefallen und schwubbs hab ich heute den ersten Teil gelesen. 
Erstmal hatte ich etwas Probleme reinzukommen aber dann ging es echt gut. Der Schreibstil ist einfach und ich kann locker flockig alles lesen.

Charlie find ich sehr sympathisch obwohl ich schon manchmal überlegen muss wie alt er eigentlich ist. So richtig kommt man da nicht hin. Ich bin gespannt was es jetzt noch wird gerade ist ja nicht so viel passiert und man lernt ihn ja und seine ganze Umgebung kennen. Fran kam ja auch noch nicht richtig vor. Ich bin gespannt. 

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florinda kommentierte am 22. Februar 2020 um 08:42

"Da hätte ich doch beinahe die Leserunde verpennt. Wenn man das Buch erstmal ins Regal legt verliert man es schnell aus den Augen."

Das kann passieren!
Deponieren im Regal ist seeehr gefährlich;-) 
 

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wbetty77 kommentierte am 22. Februar 2020 um 18:20

Es zieht sich wie Kaugummi....Schon die ewig lange und völlig uninteressante Beschreibung des Abschlussfestes habe ich teilweise vorgeblättert. Um die Charaktere zu etablieren benötigt man keine 100 Seiten. Und ganz ehrlich, finde ich es nicht besonders spannend über das gelangweilte Leben pubertärer Jungs zu lesen.

Auch die Schilderung der Familienverhältnisse von Charlie lesen sich sehr zäh. Das Verhalten der Mutter ist kaum nachvollziehbar. Das eine Ehe scheitert ist die eine Seite, aber seinen halbwüchsigen Sohn im Stich zu lassen, damit der depressive Vater nicht ganz einsam zurückbleibt, ist schon starker Tobak. Wenn die Mutter nach dem Rechten sieht und bemerkt, dass das Essen verschimmelt und die beiden mehr vor sich hin leben, müsste sie handeln. Aber es scheint ihr egal zu sein. Dann muss ihr Sohn eben erwachsen werden. Es ist allerdings nicht die Aufgabe eines 16jährigen die Verantwortung für seinen Vater zu übernehmen. Auf diesen Aspekt wird überhaupt nicht eingegangen. Mir fehlt der Zugang zu den Figuren, der meiner Ansicht nach überhaupt nicht geschaffen wird.

Ein weiterer Aspekt, den ich kritisch finde, ist, dass ich kein bisschen verstehe, warum findet Charlie Fran interessant? Warum mact er bei dem Projekt mit? Langeweile??? Ich spüre keinerlei Funken, Schmetterlinge im Bauch oder sonst irgendetwas, was deutlich macht, dass sich da eine Teenagerliebe anbahnt. Es ist alles so gleichgültigt.

Zähe Beschreibungen, nichtssagende Dialoge und viel pubertäres Gehabe. Es fällt mir schwer weiterzulesen. Einige Seiten habe ich auch nur überflogen. Meiner Meinung nach kommt die Geschichte nicht in Fahrt und dümpelt so vor sich hin. Es ist bisher nicht das, was ich laut Klappentext erwartet habe. Und bleibt auch meilenweit hinter "Zwei an einem Tag" zurück.

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Gartenliebhaber kommentierte am 23. Februar 2020 um 13:35

Armer Charlie denke ich die ganze  Zeit, denn irgendwie klappt bei ihm gar nichts. Was für eine Kindheit und dann die Mutter, die ihm beim Vater zurücklässt, da bei ihrer neuen Liebe kein Zimmer für ihn frei ist. Er soll jetzt erwachsen werden und die Szene im Golfclub trieb mir vor Wut die Tränen in die Augen. Wieso hat sie nicht mit ihren Kindern gesprochen, sondern stattdessen Briefe hinterlassen? Ich kann ja verstehen, dass sie nicht mehr mit Charlies Vater zusammenleben möchte, aber ihrem Sohn jetzt die Verantwortung aufzuladen...unglaublich?Ich bin sehr gespannt, ob ich noch mehr von Charlie und seiner Zukünftigen erfahren werde.