Leserunde

Leserunde zu "Sweet Sorrow" (David Nicholls)

Sweet Sorrow - David Nicholls

Sweet Sorrow
von David Nicholls

Bewerbungsphase: 16.01. - 30.01.

Beginn der Leserunde: 06.02. (Ende: 27.02.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir 20 Freiexemplare von "Sweet Sorrow" (David Nicholls) zur Verfügung.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch.

ÜBER DAS BUCH:

Manches im Leben strahlt so hell, dass es nur aus der Entfernung wirklich gesehen werden kann. Die erste große Liebe ist so eine Sache, die immer noch leuchtet, auch wenn sie längst verglüht ist. Genauso ist es Charlie Lewis ergangen. Nichts an ihm ist besonders. Dann begegnet er Fran Fisher, und seine Welt steht Kopf. In den langen, hellen Nächten eines unvergesslichen Sommers macht Charlie die schönsten, peinlichsten und aufregendsten Erfahrungen seines Lebens. Und steht zwanzig Jahre später vor der Frage, ob er sich traut, seine erste große Liebe wiederzutreffen.

ÜBER DEN AUTOR:

David Nicholls, Jahrgang 1966, ist ausgebildeter Schauspieler, hat sich dann aber für das Schreiben entschieden. Mit seinem Roman „Zwei an einem Tag“ gelang ihm der Durchbruch, seine Romane wurden in vierzig Sprachen übersetzt und verkauften sich weltweit über acht Millionen mal. 2014 wurde sein Roman „Drei auf Reisen“ für den Man Booker Prize nominiert. Auch als Drehbuchautor ist David Nicholls überaus erfolgreich und mehrfach preisgekrönt, zuletzt erhielt er den BAFTA und eine Emmy-Nominierung für „Patrick Melrose“, seine Adaption der Romane von Edward St Aubyn, die als HBO-Serie Furore machte.

29.02.2020

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 166 bis 336

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florinda kommentierte am 09. Februar 2020 um 16:26

Endlich! Es ist vollbracht und ich habe fertig mit dem zweiten Leseabschnitt, in welchem ich bedauerlicherweise immer noch Probleme mit dem langsamen Erzählstil, aber an manchen schönen Formulierungen meine Freude hatte. Gern gelesen habe ich weiterhin über die Shakespeare-Proben und den geschäftlichen Niedergang von Vaters Vinyl-Visionen. Also, ich hätte es ihm und der Familie von Herzen gegönnt, dass alles gut wird, fand es jedoch interessant und empathisch geschildert. Nichlls beweist hier meiner Auffassung nach gute Beobachtungsgabe oder viel Fantasie, je nach dem.

An zwei Stellen stolperte ich (hab ich irgendwo etwas überlesen?):

1. Auf Seite 274 heißt es, dass Charlie sich erstmalig "ohne Penis an der Stirn" porträtiert sähe. Hä??  

2. In den frühen 290er Seiten besucht er ein Lokal, geht zur Theke, bestellt eine Lage, bezahlt, bekommt einen Teil der Großbestellung, die er sich nur knapp leisten kann, gleich mit und zusätzlich die Nummer 9 und die Empfehlung, unbedingt dem nur einmalig erfolgenden Aufruf Folge zu leisten. Dann trifft er seine Mutter nebst seiner Schwester und neuem Anhang. Er verzettelt sich. Nix mehr über Nummer 9... Hat er nun umsonst viel Geld ausgegeben? Oder wozu wurde das Ganze überhaupt erwähnt? 

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kalligraphin kommentierte am 11. Februar 2020 um 11:35

1. Auf Seite 274 heißt es, dass Charlie sich erstmalig "ohne Penis an der Stirn" porträtiert sähe. Hä??  

Weil seine Schulfreunde ihn doch genau so behandelt haben. Diese "Freundschaften" waren doch geprägt von Respektlosigkeit und Albernheit.

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florinda kommentierte am 12. Februar 2020 um 10:38

Danke, das mit den mehr oder weniger komisch/respektvoll/oder wieauch sonst immer zu bezeichnenden Umgangston unter den Freunden - das war/ist mir klar. Nur dieses "Penis an der Stirn" kam für mich so aus dem sprichwörtlich "heiteren Himmel", dass ich dachte, eine frühere Anspielung dazu evtl. überlesen zu haben.

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Gelinde kommentierte am 11. Februar 2020 um 14:29

Gerade diesews ganze Shakespeare Zeug stört mich.

 

Und zu S. 274 das habe ich gar nciht mehr so im Kopf

Und bei dem Lokalbesuch. Ich denke das ist einfach untergegangen, hier solle (vielliecht) gezeigt werden, wie genervt er sich von seiner Mutter fühl. Und die Bestellung, das ist dann einfach untgergegangen

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Tigerluna kommentierte am 15. Februar 2020 um 14:11

Gerade dieses ganze Shakespeare-Zeug ist das, was mir überhaupt im Buch gefällt.
Mit dem Rest kann ich leider bisher wenig anfangen..

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chaosbaerchen kommentierte am 17. Februar 2020 um 09:49

Ich finde dieses Theater mit dem Shakespearestück auch nicht so toll. Ich will keine Interpretation von "Romeo und Julia" lesen, das finde ich weder unterhaltsam noch spannend!

Und bei dieser Bestellung habe ich dasselbe gedacht - das war dann einfach nicht mehr wichtig, als er die "fünfköpfige Familie" sah, die nach ihm seine hätte sein können oder vielleicht sogar sollen...denn sein Vater ist ja kein Vater für ihn, sondern eine Belastung.

Aber wieso dann vorher an der Theke der Bestellung und Bezahlung so viel Bedeutung beigemessen wurde, verstehe ich auch nicht!

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florinda kommentierte am 17. Februar 2020 um 10:23

"Aber wieso dann vorher an der Theke der Bestellung und Bezahlung so viel Bedeutung beigemessen wurde, verstehe ich auch nicht!"
Genau DAS ist der Punkt!
Nachdem das mit der Bezahlung und vor allem der Ermahnung, keinesfalls den ersten und einzigen Aufruf nicht zu verpassen, so sehr betont wurde, dachte ich, das würde noch irgendwann irgendwie eine Bedeutung erhalten - und nix kam!
OT: Alles okay mit dem Nachwuchs?
 

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AdorableBooks kommentierte am 23. Februar 2020 um 13:07

Mich nervt das Theater Zeug auch sehr. 

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MrsFraser kommentierte am 11. Februar 2020 um 18:42

Er wurde noch nie ernsthaft gezeichnet. Nur auf beleidigende Art und Weise, wohl in der Tat immer nur von seinen Freunden 'mit Penis auf dem Kopf'. Die Kostümskizze von Helen ist das erste 'ernsthafte' gezeichnete Bild von ihm.

Bei der Bestellung im Lokal, denke ich auch, die ist einfach untergegangen, die Situation mit seiner Mutter und die Flucht mit den drei anderen hat ihn das vergessen lassen.
(Ein bisschen so, wie die Montagues vom Capuletball flüchten. ;) )

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florinda kommentierte am 12. Februar 2020 um 11:24

Danke! Ich mag übrigens generell Bücher, in denen es (auch) um andere Bücher geht, recht gern. Und einige Parallelen fielen mir hier ebenfalls auf.

Die von dir weiter unten erwähnte "Poolszene" sagt mir allerdings ebenso wenig wie "Ballflucht". (Shakespeare-Filme sind mir nicht erinnerlich, aber ich weiß, dass es da eine Menge geben soll.)

sorry,  für den Wirrwarr eben, ich bin gesundheitlich sehr angeschlagen und werde zudem dauernd telefonisch gestört.

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MrsFraser kommentierte am 12. Februar 2020 um 22:38

Wenn es dich interessiert, kann ich dir empfehlen, nach der Lektüre (oder auch noch währenddessen) 'Shakespeare's Romeo & Juliet' mit Leonardo Di Caprio und Claire Danes zu gucken. Die Flucht vom Ball kommt aus dem Stück an sich, aber die Poolszene, die ich meine, ist eine Besonderheits dieses Films. 

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florinda kommentierte am 13. Februar 2020 um 00:13

Vielen lieben Dank!

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19Siggi58 kommentierte am 11. Februar 2020 um 10:25

Der zweite Leseabschnitt hat mir genauso gut gefallen, wie der erste, zumal die mir sehr sympatische Schreibweise sich weiter fortsetzt. Warum sollte diese sich auch ändern. Ich kannte bisher keine Bücher von " Nicholls ", und bin daher immer wieder über die außergewöhnliche Wortwahl und Schreibweise erstaunt. Ich genieße jedes Kapitel sehr, und hier im zweiten Teil, schreitet die Liebesbeziehung von Charlie und Fran ja auch voran. Sehr niedlich finde ich den Ausdruck " Süße Trennungswehe " , klingt doch viel netter als " Trennungsschmerz "...oder ? Ich bin schon fast am Ende des Buches angelangt ( traurig ) möchte an dieser Stelle nichts weiter verraten, nur soviel:   Emotional !!!

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Gelinde kommentierte am 11. Februar 2020 um 14:30

So unterschiedlich sind die Sichtweisen.

 

auf das EMOTIONAL bin ich sehr gespannt

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Kochbuch-Junkie kommentierte am 18. Februar 2020 um 14:24

Ja, emotional finde ich das Buch bisher auch noch nicht so, aber vielleicht kommt das ja in Teil 3.
Grundsätzlich finde ich es auch nicht schön, dass Charlie sich jetzt komplett verändern möchte für Fran. Mal gucken, ob er das tatsächlich so umsetzt. Jetzt nach dem Wochenende ist es ja doch schon etwas abgekühlter...

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MrsFraser kommentierte am 11. Februar 2020 um 18:43

Ich stimme dir zu. Ich genieße die Lektüre - und gerade die Anspielungen auf und Einflechtungen von Shakespeare - sehr.

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Tigerluna kommentierte am 15. Februar 2020 um 14:13

Ich finde es schön, dass es doch den ein oder anderen gibt, dem dieses Buch gefällt!
Mir sagt es leider bisher garnicht zu...

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chaosbaerchen kommentierte am 17. Februar 2020 um 09:59

Das geht mir ganz genauso!

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Gelinde kommentierte am 11. Februar 2020 um 14:23

Also ich glaube das wird nicht mehr mein Buch.

 

Erst ganz am Schluss von diesem Abschnitt wird es jetzt etwas romantisch/emotional, als Charlie + Fran endlichen zusammenkommen.

 

Vorher habe ich laufend das Gefühl, der Autor will mir auf BIEGEN UND BRECHEN Shakespeare und sein „Romeo und Julia“ näherbringen und erklären.

Wenn ich das lesen will dann hole ich mir das auch, und nicht einen Roman.

 

Irgendwie habe ich mich jetzt echt durch diesen Abschnitt gequält.

 

Jetzt werde ich hoffentlich den letzen Teil auch noch durchstehen.

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MrsFraser kommentierte am 11. Februar 2020 um 18:47

Naja - Romeo und Julia gilt nicht umsonst als DIE Liebesgeschichte. Dass Nicholls in Charlies Sommerliebe (Mittsommer...) da Parallelen zieht, finde ich grandios gemacht! Er zieht ja nicht nur Parallelen zum Original, sondern auch zu dem Film aus den 90ern (Poolszene) - ganz ganz toll! Es fängt mein Empfinden dieser Jahre (rückblickend) perfekt ein.

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Tigerluna kommentierte am 15. Februar 2020 um 14:14

Ach wie cool! Das wusste ich garnicht bzw das war mir noch nicht bewusst.

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Bookstar kommentierte am 21. Februar 2020 um 11:10

lesetechnisch geht es hier doch ein wenig flotter voran.

also auch ich mchte sagen, Romeo und Julia ist hier bissel zu intensiv, aber im Vergleich ist es ja auch eine umfangreiche Lektüre und das Thema ist nun mal hier drin.

 

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Kochbuch-Junkie kommentierte am 14. Februar 2020 um 22:05

Ich bin gerade in der Hälfte dieses yleseabschnitts angekommen. Ich finde es mittlerweile flüssiger zu lesen und bin gespannt, ob Charlie nun doch weiter macht in der Shakespeare Theater Gruppe. Mit seinen anderen Freunden scheint es sich ja gerade zu zerschlagen. Ich hoffe auch, dass sich sein Vater wieder etwas fängt. Nun erfährt man auch wieder mehr über die Geschichte seiner Familie und um so schlimmer finde ich es, wie sehr sie sich auseinander gelebt haben. Gerade die Beschreibung, wie die ganze Familie im Platten Laden gemeinsam auf dem Boden liegt und sich einen Song anhört. Da scheint diese Entwicklung, die es genommen uh hat um so schlimmer, oder? Ich lese dann jetzt mal weiter...

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Tigerluna kommentierte am 15. Februar 2020 um 13:13

Mir gefällt die Entwicklung der Beziehungen der Charaktere zueinander!

Charlie ist mir sympathischer.

Die Theatergruppe mag ich unheimlich gerne! Ich wäre gerne ein Teil davon.

Die Clique Alex, Helen, Fran und Charlie ist mir schon ein bisschen ans Herz gewachsen.

Aber ich muss sagen, das Buch ist etwas langatmig.

Endlich kommt die Liebe ins Spiel!

Beim Lesen bekomme ich oft Flashbacks an meine 1. Liebe.

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chaosbaerchen kommentierte am 17. Februar 2020 um 09:53

Ich weiß nicht, meine erste Liebe war anders und von Anfang an beidseitig. Hier ist es doch eher so, dass Fran mit ihm spielt, ihn auf die Probe stellt usw. Er muss sich ihre Liebe doch erst verdienen und macht dafür etwas, das er sonst niemals gemacht hätte. Sowas finde ich in der Form, wie sie hier dargestellt wird, grenzwertig!

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chaosbaerchen kommentierte am 17. Februar 2020 um 09:44

Ich habe jetzt endlich den zweiten Leseabschnitt durch, also Lesespaß ist was anderes, das sage ich ganz ehrlich. Normalerweise hätte ich das Buch längst abgebrochen!

Ich habe den Eindruck, dass der Autor hier seine eigene Vergangenheit aufarbeitet.

Die ganze Geschichte ist irgendwie düster, schwer und bedrückend. Die Leichtigkeit, die eine erste große Liebe haben sollte, die Verrücktheit und das Loslassen fehlen komplett!

Außerdem finde ich die "Theater-Sekte" echt strange und diese Andeutungen, dass da noch was kommt hinsichtlich dieser Rubbellosgeschichte und dass seine besten Freunde aus der Schule ihn (vermutlich) an den Pranger stellen werden, gefallen mir gar nicht.

Diese Party bei Bruno hat dem Ganzen dann die Krone gegeben. Boah, ich mag sowas nicht!

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marias_buecherchaos kommentierte am 24. Februar 2020 um 14:11

Du spricht mir da sowas von aus der Seele!
Wäre diese Leserunde nicht, hätte ich das Buch schon abgebrochen, ich quäle mich jetzt durch die letzten Seiten und ärgere mich über dieses Buch.

Von so viel ungerechtigkeit bekomme ich Magenschmerzen.

Durch diese finstere Stimmung habe ich auch langsam das Gefühl, dass mich das Buch in eine Leseflaute stürzen wird...

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chaosbaerchen kommentierte am 17. Februar 2020 um 10:11

Was ich noch ergänzen möchte:

Ich kenne Shakespeares Romeo und Julia ziemlich gut. Ich habe auch nichts gegen die Sprache von Shakespeare, auch wenn sie anstrengender zu lesen ist und man sich in die damalige Zeit versetzen muss. Aber hier soll es ja eigentlich um Fran und Charlie gehen. Deren Liebe hat mit der von Romeo und Julia nicht wirklich was zu tun, außer dass sie gemeinsam den Text durchgehen. Der schafft aber meiner Meinung nach nur Distanz zwischen ihnen, verhindert, dass sie Klartext reden miteinander.

Die Parallelen, die zwischen dem Stück und der Realität gezogen werden, empfinde ich als zufällig. Wann soll denn (für 16jährige Nicht-Profis) Zeit für sowas sein, wenn nicht in den Sommerferien?

Bei Romeo und Julia geht es ja nun mal vor allem um die verfeindeten Familien, die eine Liebe der beiden so gut wie unmöglich machen. Und es geht um eine doch sehr vezweifelte junge Liebe, die allen Widerständen trotzt. Ja, Fran soll die Rolle der Julia spielen, aber inwiefern verkörpert sie diese im echten Leben?

Grundsätzlich mag ich den Sprachstil von Nicholls sehr, weil er eben etwas gehobener ist und schöne Formulierungen beinhaltet. Aber der Inhalt muss dann auch stimmen und bei allem Drama in Charlies Leben finde ich die Story nur belastend.

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MrsFraser kommentierte am 26. Februar 2020 um 10:17

Wenn man's ganz oberflächig betrachtet, ist Fran allein schon deswegen eine Verkörperung der Julia, weil sie auf eine andere Schule geht als Charlie und somit aus einem ganz anderen 'Milieu' ('Familie') stammt. 

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Luki kommentierte am 17. Februar 2020 um 19:55

So, jetzt habe ich den zweiten Teil gelesen und habe mich an den Schreibstil gewöhnt, der immer noch langsam ist. Über einige Textzeilen muss ich schmunzeln, die einen ironischen Ton haben und gut formuliert wurden. Aber trotzdem ist dies nicht die Richtung der Bücher, die ich gerne lese. Ich finde es gut, dass Charlie und Fram zueinander finden. Dieses finde ich romantisch. Aber mit der Shakespeare Story kann ich mit gar nicht anfreunden. Ich arbeite mich nun weiter durch die Geschichte.

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Kochbuch-Junkie kommentierte am 18. Februar 2020 um 14:03

Ja, manchmal ist es ziemlich langatmig, aber der zweite Teil gefällt mir besser und ich bin gespannt, wie sich Charlie jetzt durch Fran verändert.

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carma1607 kommentierte am 22. Februar 2020 um 10:28

Der zweite Leseabschnitt liegt hinter mir. Die vielen Unterbrechungen durch die Romeo und Julia-Zitate haben den Lesefluss durch den anderen Sprachstil leider immer wieder etwas unterbrochen. Es wäre mir vermutlich leichter gefallen, wenn das Ganze nicht als einzelne Sätze, sondern in einigen zusammenhängenden Szenen (Proben, längere Dialoge o.ä.) stattgefunden hätte.

Der zweite Teil richtet den Fokus nun etwas mehr auf Charlie's Vater und ihre (nichtvorhandene) Beziehung zueinander. Diese Neigung von Kleinunternehmern, ihr Geschäft mehr für sich selbst als für ihre Kunden zu betreiben, ist mir nicht ganz unbekannt. Das ihn das quasi die gesamte Familie kostet. Hoffentlich fängt er sich wieder.

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AdorableBooks kommentierte am 23. Februar 2020 um 13:06

So ich habe mich auch durchgequält. Mit einigen Querlesen was die Theatersache angeht. Das ist mir einfach viel zu langweilig gewesen. Immerhin tut sich etwas in der Beziehung zu Fran. 
vom Hocker haut mich die Story echt nicht. Aber jetzt ist es ja nicht mehr viel aber ich werd's bis morgen liegen lassen. 

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Gartenliebhaber kommentierte am 23. Februar 2020 um 14:03

Der zweite Abschnitt hat mir besser gefallen als der erste, denn ich empfand das Erzähltempo ein wenig schneller und außerdem gefielen mit die Szenen mit Charlie und Fran. Auch grandios auf Seite 330 seine Überlegung, warum Erwachensene nicht die ganze Zeit Rummachen und Knutschen, weil er selbst es so unglaublich findet.

Schrecklich dagegen das Zusammentreffen mit seiner Mutter. Warum haben sie Charlie nicht zum Ausgehen eingeladen?

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wbetty77 kommentierte am 23. Februar 2020 um 17:14

Es wird nicht interessanter! Es wird nur ganz deutlich, dass es sich um einen Coming-Age-Roman handelt und leider um keinen besonders gelungenen. Die Handlungen verstricken sich in Belanglosigkeiten. Sehr oft frage ich mich, was oder wozu einige Szenen erzählt werden, weil vieles im Nachhin sinnlos ist bzw gar nicht weiter verfolgt wird. Der Klappentext weckt Erwartungen, die überhaupt nicht erfüllt werden. Nach über der Hälfte des Buches kommt dann mal der erste Kuss...naja, eigentlich ist es betrunkenes Herummachen auf einer Party. Was die beiden Hauptfiguren aneinander finden, ist für mich völlig unerklärlich. Zu Fran finde ich keinerlei Zugang. Sie ist farblos und langweilig.

Dramatisch sind Charlies Familienverhältnisse. Immer wieder gibt es Rückschauen, wie es zum Bruch kam. Charlies Mutter handelt einfach unverantwortlich, weil sie ihrem 16-jährigen Sohn die Verantwortung für den labilen und depressiven Vater aufbürdet und sogar in Kauf nimmt, dass er seinen Schulabschluß nicht schafft. Daher ist Charlies Reaktion im Biergarten richtig und nachvollziehbar.

Vollkommen aus dem Zusammenhang gerissen sind die wenigen Seiten, die plötzlich in der Gegenwart stattfinden. Diese Sprünge zum heutigen Charlie  passen überhaupt nicht in den Fluß (es ist eher ein träge fließendes Bächlein) der Geschichte und stiften Verwirrung. Beim ersten Sprung in die Gegenwart dachte ich doch tatsächlich, jetzt geht's los, jetzt kommt endlich Schwung in die Erzählung. Weit gefehlt, es war nur ein klitzekleines Intermezzo, ohne Bedeutung. Und dann gibt es ständig irgendwelche Andeutungen, was in Charlies Leben noch passieren wird. Warum???? Die Geschichte kommt ständig ins Stocken, verstrickt sich in belanglosen Szenen und Dialogen. Es ist echt eine Tortour. Der Roman ist nach meinem Empfinden jetzt schon 200 Seiten zu lang. Voll von unrelevanten Kram.

Am zähesten ziehen sich diese Proben hin. Shakespeares Romeo und Julia der Liebelei von Charlie und Fran gegenüber zu stellen, wirkt auf mich deplaziert und total lächlich. Ebenso die besagte Party, auf der sich eine Handvoll Theaterakteure mischen, ist viel zu lang, zu ausufernd beschrieben, wie alles andere auch.

Zudem ist der Schreibstil steril, distanziert, sodass keinerlei Emotionen aufkommen. Es kommt mir vor, als ob ich eine Art Beschreibung lese. Der Text nimmt den Leser nicht gefangen. Bei mir entstehen keine Bilder im Kopf.

Man kann gut und gerne 20 Seiten überblättern, ohne etwas zu verpassen. Ich bin langsam genervt von dem Buch. Allerdings liegt das in erster Linie daran, dass ich keinen Coming-age-Roman erwartet habe, zumal ich auch kein großes Interesse an diesen Romanen habe. Ich fühle mich ein bisschen betrogen. Und wenn ich die Kommentare dazu durchlese, geht es nicht nur mir so.
 

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Herzensbücher kommentierte am 24. Februar 2020 um 06:39

Also, auch ich bin mit diesem Abschnitt nicht richtig warm geworden. Mich strengen die (meines Erachtens) zu häufigen Shakespeare Szenen an, gleichwohl ich verstehe, was der Autor damit erreichen will. Ich habe auch den Film gesehen (den ich übrigens grandios fand), aber irgendwie schafft Nicholls es nicht, Emotionen zu wecken.

Ich hatte eine emotionalle Liebesgeschichte erwartet und diese fehlt mir irgendwie....der Funke springt bei mir nicht rüber. Vielleicht bin ich aber auch mit zu hohen Erwartungen an das Buch rangegangen, "Zwei an einem Tag" ist eines meiner alltime-favorite Bücher....

 

 

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marias_buecherchaos kommentierte am 24. Februar 2020 um 14:30

Geht mir leider genau so, ich dachte es wäre eine tolle romatische Liebesgeschichte, aber bis auf die depressive Stimmung sind keine Gefühle vorhanden. 

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marias_buecherchaos kommentierte am 24. Februar 2020 um 14:26

Leseabschnitt II wurde jetzt auch nicht besser..

Die ganze Stimmung im Buch zieht mich total runter, ich kann es kaum erwaten endlich das Buch zu beenden, gleichzeitig muss ich mich praktisch dazu zwingen den letzten Abschnitt zu lesen. 

Das Buch entspricht einfach nicht meinen Erwartungen und mir geht der Romeo & Julia Anteil einfach nur auf die Nerven, weil es für mich einfach viel zu päsent ist. Ja das Theaterstück ist teil dieser Story aber ansonsten haben die beiden Geschichten nichts gemeinsam. 

Außerdem find ich auch die Sturktur der Geschichte sehr merkwürdig, die ganzen "Rückblenden" und das eine Kapitel aus der Zukunft, macht es für mich schwer am Ball zu bleiben.

Ich bin auf das Ende gespannt, bin mir aber jetzt schon sicher, dass ich dieses Buch danach nie wieder anfassen werde!

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 166 bis 336
MrsFraser kommentierte am 26. Februar 2020 um 10:12

Meiner Meinung nach haben Romeo & Julia und Charlie und Fran's Geschichte total viel gemeinsam und das ist gerade einer der Kniffe von Nicholls, dass er das so meisterhaft unterschwellig einfließen lässt. 

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19Siggi58 kommentierte am 24. Februar 2020 um 14:33

Oft wird hier in der Leserunde der Roman " Zwei an einem Tag " von Nicholls angesprochen. Ich kenne diesen Roman nicht, finde aber, dass es wenig bringt, wenn man von einem Roman auf einen anderen schließt. Ich erwarte von einem Autor nicht, dass seine Romane immer ähnlich daherkommen. Ich habe mich voll und ganz auf dieses Buch eingelassen, und ich hatte auch nicht die Erwartung, dass es sich ausschließlich um die erste Liebesbeziehung handeln muss. Mal ehrlich, über 500 Seiten, die nur über die erste Liebe berichten, kann ich mir schlecht vorstellen. Dies wäre für mich langweilig gewesen. Ich konnte im Vorfeld daraus erkennen, dass dieser Roman über mehr berichtet, als die erste Liebe. Nur gut, dass die Vorlieben der Leserschaft so unterschiedlich sind, so wie die Vielzahl an Büchern nicht unterschiedlicher  sein können. Ich möchte nochmals erwähnen, dass mir dieses Buch gut gefallen hat, und ich auch keine Seite übersprungen habe. 

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Glanzleistung kommentierte am 04. März 2020 um 14:38

Ich werde leider auch mit dem Buch nicht so warm wie ich anfangs dachte. Ja, der Schreibstil hat etwas sehr Besonderes, feinfühlig und zart. Jedoch kommt die eigentliche Handlung meiner Meinung nach nicht wirklich in die Gänge. Und die Shakespeareinhalte verlieren sich.