Leserunde

Leserunde zu "The promises we made" (Simona Ahrnstedt)

The promises we made. Als wir uns wieder trafen -

The promises we made. Als wir uns wieder trafen
von Simona Ahrnstedt

Bewerbungsphase: 05.08. - 19.08.

Beginn der Leserunde: 08.09. (Ende: 29.09.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir – mit freundlicher Unterstützung des Ullstein Verlags – 20 Freiexemplare von "The promises we made" (Simona Ahrnstedt) zur Verfügung. Eine Lesprobe zum Buch findet ihr hier.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch.

ÜBER DAS BUCH:

Früher war es Liebe, jetzt ist sie sein Bodyguard. Die Zeit der Gefühle ist vorbei. Doch was, wenn das Herz das anders sieht?

Als Teenies waren sie hoffnungslos ineinander verliebt. Doch ihre Liebe zerbrach. Mittlerweile ist Dessie eine toughe Security-Expertin, mit Gefühlen hat sie nicht viel am Hut. Sam hat aus dem Nichts ein Hotelimperium aufgebaut und viele Neider. Er braucht dringend einen Bodyguard. Ist es Schicksal, dass ausgerechnet Dessie sein Leben schützen soll? Sie war seine erste große Liebe, die Frau, die sein Herz brach. Dessie ist fest entschlossen, ihr Herz diesmal aus dem Spiel zu lassen. Doch wie soll sie einen Typen beschützen, der sie einst im Stich gelassen hat? Vor allem wenn aus dem Jungen von einst ein verboten attraktiver Mann geworden ist.

ÜBER DIE AUTORIN:

Simona Ahrnstedt kam 1967 in Prag zur Welt und zog als Kind mit ihren Eltern nach Schweden. Sie ist Psychologin und Verhaltenstherapeutin. Ihre Romane stehen in Schweden regelmäßig an der Spitze der Bestsellerliste. Sie wird die skandinavische Queen of Romance genannt. Sie ist die erste schwedische Liebesromanautorin, deren Romane ins Englische übersetzt und in den USA erscheinen werden. Simona Ahrnstedt lebt mit zwei Teenies in der Nähe von Stockholm.

29.09.2021

Thema: Lektüre, Teil lll; Seite 274 bis Ende

Thema: Lektüre, Teil lll; Seite 274 bis Ende
pemberley1 kommentierte am 14. September 2021 um 02:27

Ich würde ja ungern sagen, dass ich es geahnt habe, aber…….. ich habe es geahnt :D. Aber alles der Reihe nach.

Erst dachte ich noch so: Wie gemein Patricia ist, und wie sie Dessie schaden will, indem sie Sam erwähnt bei den Eltern, da hab ich das erste Mal gestutzt, dieses Gespräch in der Familie war sehr aufschlussreich. Auch, dass die Mädchen von Patricia irgendwie die Situation erkannt haben und Angst gespürt haben, das ist so, als ob sie schon öfter mitbekommen hätten, dass ihre Mutter trinkt und austickt, und merkwürdig ist. DA wunderte ich mich, und hielt es sogar für möglich, dass Dan Patricia gar nicht geschlagen hat, sondern sie einfach irgendwas erzählt hat, weil sie seiner überdrüssig war, weil sie bei ihm vielleicht nicht mehr die Bestätigung bekommen hat, die sie braucht. Aber wie gesagt, das waren noch meine Anfangsgedanken.

Und dann? Dessies Familie? DAS ist genau die Art von Familie die ….. keiner braucht O_O. Nur auf Leistung und Perfektionismus bedacht, und keine Emotionen oder Gefühle zeigend. Dazu leicht rassistisch in ihrem Denken. Naja was heißt leicht…… moah. Man versteht dadurch besser, warum Dessie so ist, wie sie nun mal ist, aber auch, dass sie das in ihrem Beruf ja braucht und gelernt hat, und ja eigentlich in ihrem Innersten gar nicht emotionslos ist, sondern vor Gefühlen übersprudelt, und sie nur nicht zeigen kann, weil es in ihrer Familie nie ausgelebt wurde, Emotionen zu zeigen. Vielleicht ist das auch der Grund, warum sie als Teenager mit Sam nach der Party nicht geredet hat, aber auf der anderen Seite diese Anziehung da war, weil er schon immer ein guter Zuhörer war, und sie das gebraucht hat? Schwierig. Aber ja: Dessies Familie ist definitiv unsympathisch. Und toxisch. Obwohl ich mich frage, wie die beiden so gute Großeltern sein können, wenn sie bei ihren Kindern anders agiert haben. Ist das so, dass manche im Elternsein nicht gut sind, und dann wiederum be den Enkeln emotionaler sind? Merkwürdig.

Interessant war auch die Konstellation gegen Ende, dass nun Dessie die Angeklagte von Sams Seite aus war, die ihre Unschuld beweisen muss, und er derjenige, der Vorwürfe macht. Umgekehrte Rollen sozusagen gegenüber der Nacht der Geburtstagsparty in der Vergangenheit.

Und dann? Die Auflösung. Aber vorher dachte ich erst noch, dass Dessies Schwester ja umarmt wurde von Dessie, und das hat vielleicht etwas in ihr erweicht, dass sie Dessie gefahren hat. In dem Moment hatte ich das Gefühl, dass Patricia das erste Mal etwas gefühlt hat. Vielleicht Dessies Liebe wegen der Umarmung? Und ihr deswegen geholfen hat, und sie gefahren hat? Doch wie mir später einfiel, war das vielleicht auch nur aus Eigennutz, um zu erfahren, wo Dessie hinmöchte, um weitere Intrigen zu spinnen. Hmpf. Ich suche gerade irgendwas Gutes in Patricia. Händeringend :D

Zweifache Ablehnung durch Sam und Dessie also, weil beide sie nicht geliebt haben, und sie bei beiden an zweiter Stelle stand, und eben an erster stehen wollte. Als Objekt der Begierde und als Schwester. Ich hätte es früher erkennen müssen, aber, naja, irgendwie habe ich es ja erkannt :D Dessies Schwester, und ihre allgöttlichen krankhaften Fantasien, die sie von sich hat, sie auslebt, indem sie andere unterdrückt, dominant ist, und diese scheinen darauf zu stehen. Vermutung: wenn sie den beiden Kerlen auf Dessies Party damals etwas versprochen hat, oder genauso dominant war, dann würde das genau so viel Sinn machen, wie mit Douglas, der Texas ist, und den sie auch nur für ihre Zwecke ausnutzt. Und der anscheinend etwas devot ist. Hier also die Erklärung zu allem, und irgendwie habe ich auch das geahnt. Also, dass Frauen, die bestätigt werden wollen, nie gut sind. In Kombination damit, dass sie nie Liebe erfahren haben, auch nicht von den Eltern…….. hat sich das bei ihr anders ausgewirkt als bei Dessie. Diese konnte sich davon lösen, und Patricia hat sich Leute gesucht, die sie lieben sollen, um jeden Preis, auch wenn sie sie gar nicht lieben, weil man das ja nicht erzwingen kann. Krank……… aber tatsächlich gibt es solchen Wahn ja wirklich. Vielen Dank hier an dieser Stelle auch an Leila Dibah, die wunderbar erklärt hat, wie das mit den Menschen und Emotionen und nur Reden, und nur Sex und allem dazwischen ist :D

Und dann waren da noch auch Schulden, deswegen vielleicht das mit dem Hotel? Oder war das nur um jemand andren, nämlich Sam, zu erniedrigen und zu demütigen, weil dieser angeblich einen selbst gedemütigt hat? Und den Rassismus der Eltern haben wir auch geerbt, liebe Patricia, oder was? GRML. Das ist alles widersprüchlich, aber psychologisch gar nicht so weit hergeholt. Auch, dass der Hass und die Rache wichtiger sind als die eigenen Kinder und Eltern, und die Liebe zur Schwester. Uff.

Alles in allem hat mir das Ende dann trotzdem gefallen. Also trotz, dass es an einigen Stellen unwirklich erscheint, es aber gar nicht so sehr unwirklich ist. Und die Hauptsache war dann auch wirklich, dass es ein Happy End gab, zumindest meiner Auffassung nach. :). Ach so, und lieber Sam, natürlich braucht auch der gute Leo ein wenig Würdigung und Respekt :D

 

Thema: Lektüre, Teil lll; Seite 274 bis Ende
katze-kitty kommentierte am 19. September 2021 um 19:48

Die Psychologin fand ich auch gut . Sehr nüchtern, aber irgendwie trotzdem hilfreich. 

Thema: Lektüre, Teil lll; Seite 274 bis Ende
Claudia Si kommentierte am 24. September 2021 um 14:38

Das stimmt sie war tatsächlich eine der wenigen realistischen Charaktere. Da hat die Autorin wohl gut recherchiert ;-)

Thema: Lektüre, Teil lll; Seite 274 bis Ende
Lenchen2707 kommentierte am 22. September 2021 um 22:24

Wo du die Familie ansprichst muss ich auch sagen, dass ich mir diesbeüglich schon noch so einen richtigen Schlussstrich gewünscht hätte..

Thema: Lektüre, Teil lll; Seite 274 bis Ende
AveryAnn kommentierte am 25. September 2021 um 12:19

Ja, das hätte ich mir auch gewünscht. Meiner Meinung nach, ist Dessie noch viel zu weich und nett gegeüber ihrer Schwester und ihrer Familie gewesen. Bestes Beispiel am Tisch wo alle gegessen haben : Dessie hat Patricia nie wirklich darauf angesprochen. Zwar fand sie es nicht gut, dass Patricia vor allen über Sam gesprochen hat, aber trotzdem war danach wieder alles gut bei ihnen. Auch blöd fand ich, dass sowohl die Eltern als auch Dessie Ptatricia nie wirklich die Leviten gelesen haben! Ich meine, wer seine Kinder mehrere Tage wegen Drogen alleine lässt, da würde ich ja komplett austicken. Dort hätte ich ihr schon meine Meinung gegeigt !

Thema: Lektüre, Teil lll; Seite 274 bis Ende
leseratte84 kommentierte am 14. September 2021 um 19:02

Tja, ich muss mich pemberley1 anschließen: ich habe es irgendwie geahnt ...

Patricia war mir ja schon länger suspekt. Allerdings habe ich sie am Anfang nur für egoistisch und ihrem neuen Liebhaber ergeben gehalten. Der spannende Plot-Twist am Ende war für mich dann tatsächlich, dass sie eine selber als Drahtzieherin hinter den persönlichen Angriffen auf Sam und Dessie steckt. Simona Ahrnsted hat hier eine klassische Narzisstin in vollster Ausprägung geschaffen, deren Leben sich ausschließlich um sich selbst und ihr übersteigertes Verlangen nach Anerkennung dreht, die dabei aber kaum Empathie zeigt und die Menschen um sie herum zu ihren Zwecken manipuliert und ausnutzt.

Spannend fand ich auch, dass tatsächlich Dessie am Ende in der Rolle der zu Unrecht Beschuldigten war und damit umgehen musste. Als deutlich lebenserfahrenere Erwachsene hat sie das erfreulicherweise deutlich besser gemeistert, als als Teenager. Am Ende konnten Sam und Dessie alle Hindernisse aus dem Weg räumen und sich ihrer Liebe und dem gemeinsamen Leben hingeben. Ein wunderschönes Happy End!

Thema: Lektüre, Teil lll; Seite 274 bis Ende
Lenchen2707 kommentierte am 22. September 2021 um 22:24

Ja, ich würde doch beinahe sagen, dass sie als Beschuldigte teilweise rationaler und klüger gehandelt hat, als in ihrem Job als Bodyguard. 

Thema: Lektüre, Teil lll; Seite 274 bis Ende
Claudia Si kommentierte am 24. September 2021 um 14:37

Da kann ich dir auch zustimmen. 

Thema: Lektüre, Teil lll; Seite 274 bis Ende
Biene101 kommentierte am 17. September 2021 um 16:46

Meine Vorrednerinnen haben es ja auch schon geahnt, Patricia war es. Endgültige Gewissheit hatte ich in der Szene mit dem Telefon. Schon im ersten Abschnitt des Buches, als sie sich angeblich nicht an die Party erinnern konnte, hatte ich sie auf dem Schirm.

Ihre Rolle als Beschuldigte bzgl. des fehlgeschlagenen Schlosskaufes, meistert Dessie als Erwachsene tatsächlich besser.

Die Ereignisse in Teil 3 überschlagen sich jetzt. Die Action wäre mal besser über das ganze Buch verteilt worden. Die Auflösung fand ich teilweise etwas unwirklich. Über eine solange Zeit ist das Verhalten von der Schwester keinem aufgefallen ? 

Sehr authentisch waren für mich die Psychologin und Leo.

Um nochmal auf Abschnitt 1 zurück zukommen. Das überflüssigste in dem Buch war das Reisebüro mit den Jagdreisen. Mag pingelig klingen, aber das hat mich extrem gestört.

Ansonsten hat ja alles ein schönes HappyEnd gefunden.

 

 

Thema: Lektüre, Teil lll; Seite 274 bis Ende
Lenchen2707 kommentierte am 22. September 2021 um 22:22

Was für Jagdreisen? Habe ich etwas verpasst? Oder hat mein Spatzenhirn hier schon wieder etwas vergessen/verdrängt?

Thema: Lektüre, Teil lll; Seite 274 bis Ende
BlueLeo kommentierte am 24. September 2021 um 14:59

@Lenchen2707: Ganz zu Beginn (s. 109) wird erwähnt, dass Dessies Schwester in einem Büro arbeitet das Jagdreisen anbietet. Büffel in Südafrika jagen... Antilopen in Namibia wegen der Trophäen töten... genau so steht es drin. Ich war mega schockiert. 

 

Thema: Lektüre, Teil lll; Seite 274 bis Ende
Lenchen2707 kommentierte am 24. September 2021 um 15:23

Ach Gott dan trifft definitiv letzteres zu und ich habe das verdrängt. Das ist ja schrecklich!  Genauso wie die beiläufigen Erwähnugen von Drogen... 

Thema: Lektüre, Teil lll; Seite 274 bis Ende
BlueLeo kommentierte am 24. September 2021 um 15:01

Ich finde das ganz und gar nicht pingelig. Ich war so schockiert zu Beginn! Ich kann das leider auch am Ende des Buches null verstehen. Selbst unter dem Aspekt, dass Dessie Schwester eine Psychopathin sein mag. Das Thema wurde für mich an keiner Stelle kritisch beäugt, sonder scheint von Dessie und der Familie so hingenommen zu werden. Für mich ein no go. 

Thema: Lektüre, Teil lll; Seite 274 bis Ende
katze-kitty kommentierte am 19. September 2021 um 19:46

Ok- ich habe es halb geahnt. Das Patricia mit drin steckte wurde immer offensichtlicher. Und dann gemeinsame Sache mit Douglas. Echt fies. Das sie aber damals bei der Party auch dahintersteckte hatte ich nicht auf dem Radar. Aber es macht natürlich Sinn....sie ist echt total durchgeknallt. 

Am Schluss wurde es richtig spannend und obwohl man es ja geahnt hat, das beide überleben, war es trotzdem spannend. Schön das sie zueinander gefunden haben.

Und neben allem haben mir Haddy und Leo richtig gut gefallen und ich mochte die beiden sehr :-)

Thema: Lektüre, Teil lll; Seite 274 bis Ende
Lenchen2707 kommentierte am 22. September 2021 um 22:21

So geht es mir auch einer Story von Haddy und Leo würde ich vielleicht sogar noch einmal eine Chance geben, auch wenn mich diese nicht so überzeugen konnte. 

Thema: Lektüre, Teil lll; Seite 274 bis Ende
Lenchen2707 kommentierte am 22. September 2021 um 22:20

Ich bin nun auch fertig mit dem Buch und muss sagen, dass mir persönlich der letzte Abschnitt wirklich zugesagt hat. Das Drama war genau das was ich brauchte und es war nicht mehr allzu schlimm, dass mich die Beziehung, die eigentlich im Vordergrund stehen sollte, mich höchstens zu 5% interessiert. 

Fangen wir mal mit den positiven Aspekten an bevor ich schon wieder ans Kritik üben gehe... Die Handlung war total überzeugend. Es war zwar etwas überraschend und doch nach ein paar Kapiteln nicht wie aus der Luft gerissen. Die Herleitung machte Sinn, auch wenn sie beweist, dass Patricia wirklich krank ist, und hat auch der Handlung den fehlenden Pepp verliehen. Ich persönlich fand die Szenen mit Dessies Schwester und Douglas faszinierend. Natürlich ist das psychopathisch und menschlich gesehen nicht mehr als Abschaum, aber als Unterhaltung waren die Beiden grandios. Das Patricia das Mastermind ist hätte ich tatsächlich nicht einmal erwartet. Die Vermutung, dass sie und Douglas mit drin stecken, waren immer da und vor allem nach der Disskusion in der Leserunde, aber das  Ende, so wie es nun geschrieben wurde konnte ich mir erst etwa ab Seite 340 zusammenreimen. Die Auflösung und Abhandlung war hier dann jedoch recht schnell, obwohl hier Potential für eine große Spannung da gewesen wäre, blieb dieses ungenutzt. Meiner Meinung nach nichr allzu schlimm, da nach all den Kapiteln, die sich wie der Anfang oder Lückenfüller anfühlten nun endlich etwas Drama dazukommt. Wie jetzt alles am Ende genauer geregelt wurde hat mir auch noch ein wenig gefehlt, da es sich für mich irgendwie immer noch nicht so ganz beendet anfühlt, dennoch muss ich sagen im Vergleich zu dem restlichen Buch war dieser Abschnitt wirklich sehr gut.

Die Beziehung: Ich weiß gar nicht wie viel ich hier überhaupt noch dazu schreiben muss, denn ihr habt die Geschichte nun einmal selbt gelesen und zu 80% wahrscheinlich deshalb auch selbst gemerkt, dass das eher ein Flop war. Ich bin normalerweise leicht von Second Chance Romancen zu überzeugen, wenn sie gut gemacht sind, das war diese aber ehrlich gesagt einfach nicht. Einmal abgesehen davon, dass die Charaktere allgemein nicht wirklich gelungen sind, war die Beziehungsgeschichte an sich schon ziemlich schwach und die Anziehung auch im letzten Abschnitt rein körperlich??? Was soll hier von Liebe sprechen? Sind meine Sensoren oder Gefühle kaputt oder spürt ihr hier auch nur semi starke KÖRPERLICHE Anziehung. Früher hatte ich noch gesagt, ja ich bin etwas empfindlich und allgemein kein Fan von vielen Sexszenen in einem Buch, doch das ist es gar nicht. Die Sexszenen waren eigentlich gut beschrieben und ich bin mir sicher, dass sie in einer wirklichen Liebesgeschichte eine tolle Ergänzung wären, doch diese passten einfach null zur Geschichte und haben keinerlei Liebe gezeigt. Für mich eine klare Enttäuschung. Das liegt vermutlich größteteils an den Charakteren mit denen ich mich so gar nicht anfreunden konnte, hierzu will ich eigentlich auch gar nicht mehr so viel sagen, da ich in den letzten zwei Abschnitten schon längere Kommentare hierzu verfasst habe. Deshalb mal kurz: Dessie ist eine selbstironische Frau, mit komischen Ansichten, verdrehten Moralen, unnachvollziehbaren Entscheidungen und viel unnötigem Drama. Sam hingegen ist einfach ein recht langweiliger Charakter, der außer seiner Diversität, einfach nicht viel zu bieten hat. Mag hart kliegen, aber ich möchte hier ja einfach ehrlich sein.

Dennoch kann ich teilweise verstehen, warum Simona als so gute Autorin angepriesen wird, denn ihr Schreibstil ist wirklich sehr leicht und locker und kreiert einen angenehmen Lesefluss. Hier sehe ich im Gegensatz zu den anderen Faktoren keinen Verbesserungsbedarf und kann guten Gewissens sagen, auf grund dessen (und leider fast ausschließlich dessen)kann ich sie wirklich weitermepfehlen. 

Thema: Lektüre, Teil lll; Seite 274 bis Ende
lesemaus1981 kommentierte am 24. September 2021 um 13:20

Ich habe bereits einige Bücher von der Autorin gelesen, ich musste jetzt aber erneut feststellen, dass ich nur ihre historischen Bücher mag. 

Thema: Lektüre, Teil lll; Seite 274 bis Ende
Lenchen2707 kommentierte am 24. September 2021 um 13:47

Ok das ist ja interessant, dann ist die Autorin wohl eher nichts für mich, denn ich bin nicht wirklich Fan von historischen Büchern...

Thema: Lektüre, Teil lll; Seite 274 bis Ende
BlueLeo kommentierte am 24. September 2021 um 15:03

Ah krass... das finde ich jetzt auch interessant. Werde mir mal anschauen was sie noch geschrieben hat. 

Thema: Lektüre, Teil lll; Seite 274 bis Ende
lesemaus1981 kommentierte am 24. September 2021 um 13:28

Das Ende hat noch etwas rausgeholt.

Puh, das ihre eigene Schwester so durchtrieben ist, ist furchtbar. Aber so ist es, man kann in Köpfe nicht rein gucken. Die Begründung war auch der Oberknaller, verletzter Stolz, also ist es ganz klar, dass sie Dessie nie etwas gegönnt hat. Von Douglas war aber nichts anderes zuerwarten. 

Ich fand allerdings den Abschluss etwas schräg, Dessie kommt rein, es wird etwas diskutiert und Patricia und Douglas gehen einfach ? Gut, Dessie und Sam laufen nach ein paar Sätzen hinterher, aber dennoch fand ich das sehr unrealistisch . 

Mir tat es um Dan und um die beiden Mädels wirklich leid.   

Thema: Lektüre, Teil lll; Seite 274 bis Ende
Claudia Si kommentierte am 24. September 2021 um 14:37

Ganz ehrlich jetzt wo du es so sagst, fällt mir auch auf wie strange das doch beschrieben war, doch nach so einem recht mittelmäßigen Buch hatte ich wohl nicht mehr so hohe Erwartungen....

Thema: Lektüre, Teil lll; Seite 274 bis Ende
Claudia Si kommentierte am 24. September 2021 um 14:35

Das Ende hat noch einmal für einen besseren letzten Eindruck gesorgt. 

Die Szene mit Douglas und Patricia in dem Raum war wirklich gut geschrieben und total spannend. Natürlich konnte man sich Stück für Stück dann schon selber denken, wer hinter den Drohungen steckt, aber diese Szene war dann doch noch einmal die finale Bestätigung, denn irgendwie will man ja nie so richtig glauben, dass Personen die einem so Nahe stehen, tatsächlich im Stande wären so etwas zu tun. Der Spannungsaspekt hat mir in diesem Abschnitt daher total gut gefallen. Vor allem habe ich mich auch total gefreut, dass Leo tatsächlich nicht der Bösewicht ist, denn auf mich hatte er immer den Eindruck gemacht, als wäre er ein süßer Kerl und ich freue mich, das ich mich da nicht getäuscht habe. Außerdem spüre ich zwischen ihm und Haddy eine gewisse Anziehung und da kann man sich ja eine tolle Zukunft für die Charaktere ausdenken...

Leider gab es sogar zwischen Haddy und Leo jetzt schon mehr Anziehung und Funken, als bei Sam und Dessie im gesamten Buch. Die beiden konnten mich auch im letzten Abschnitt einfach nicht überzeugen. Sie wirkten einfach zu unannahbar und ich denke mit dieser Vergangenheit ist es allgemein schon schwer wieder zueinander zu finden und wenn dann beide auch nicht so richtig im Stande sind miteinander zu reden, soll es vielleicht einfach nicht sein.

Der Epilog hätte auch besser sein können zu mal man nicht einmal richtig beurteilen kann, ob es ein richtiger Epilog ist. Für mich gehört so etwas eben zu einem Roman und vor allem wenn die Charaktere so viel durchstehen mussten finde ich es immer recht passend, wenn man mit einem kleinen Zeitsprung einen richtigen Schluss schreibt. Für mich als Leser ist es einfach schöner das Buch mit so einem "richtigen" Ende wegzulegen. 

Thema: Lektüre, Teil lll; Seite 274 bis Ende
BlueLeo kommentierte am 24. September 2021 um 15:14

Ich habe nun auch den letzten Abschnitt beendet. Leider kann ich nicht allzu viel Positives schreiben. Zwar wurde es am Ende noch mal etwas spannender, leider war aber einiges sehr vorhersehbar und die ganze wirkte auf mich recht unrealistisch. Vorhersehbar fand ich alles seit dem Dessie das Handy aus der Tasche gefallen war. Diese Szene war so deutlich beschrieben, dass klar war, dass hier etwas passiert sein muss und für mich kam dann auch nur doch Dessies Schwester in Frage. Unrealistisch fand ich einiges am Ende. Als erstes kann ich nicht verstehen, wie der Personenschützer Sam aus den Augen verlieren konnte... auch nicht auf einer solchen Feier. Dazu wurde das Unternehmen einfach als viel zu gut angepriesen. Danach scheint ja alle Welt nach Sam zu suchen aber als Dessie eintrifft, findet sie sofort die richtige Tür. Es folgten noch weitere Dinge, bei denen ich mich gefragt habe, ob man das nicht hätte, realistischer machen können. 

Das Thema mit dem Reisebüro für Jagdreisen wird noch einmal erwähnt, leider wieder in einem neutralen Kontext. Selbst unter dem Aspekt, dass Dessie Schwester eine Psychopathin sein mag. Das Thema wurde für mich an keiner Stelle kritisch beäugt, sondern scheint von Dessie und der Familie so hingenommen zu werden. Für mich ein no go. 

Das Sam noch einmal in alte Muster zurück fällt und direkt Dessie beschuldigt kann ich vielleicht noch verstehen, ich muss aber zugeben, dass ich an dieser Stelle schon super genervt war von dem ganzen Hin und Her. 

Am meisten taten mir die Kinder leid. Ich will gar nicht wissen was sie alles durchmachen mussten. Wie man sich vor seinen Kindern so gehen lassen kann und wieso die Familie das so hingenommen hat (als beide mit den Kindern bei ihren Eltern waren), kann ich nicht nachvollziehen.

Thema: Lektüre, Teil lll; Seite 274 bis Ende
ellisbooks kommentierte am 24. September 2021 um 18:52

Also ... leider muss ich sagen, dass mich die Auflösung nicht wirklich überrascht hat. Dass Patricias neuer Feund Douglas ist, war mir schon früher klar, und ich habe die beiden schon sehr lange im Verdacht gehabt, deshalb konnte ich die Auflösung schon vorrausahnen. Aber Patricia ist eine wirklich kranke Person und mir tun ihre beiden Kinder auch so leid! Ich glaube nicht, dass sie als Mutter gut war und hat auch noch Lügen über den Vater verbreitet, der aber eigentlich einen ganz netten Eindruck gemacht hat.

Wie schon in den anderen Abschnitten erwähnt, mich hat die Liebesgeschichte leider nicht überzeugt. Es war mir viel zu sehr aufs Körperliche bezogen und selbt diese Szenen haben mich emotional gar nicht erreicht. Mir fehlten das Knistern sowie die Gefühle, damit ich die Liebesgeschichte mehr hätte nachvollziehen können. Die Charaktere mochte ich an sich ganz gerne, nur blieben sie letztendlich zu blass.

Was ich am Ende gut fand, war, dass es noch einmal deutlich spannender wurde und mich deutlich mehr gefesselt hat. Meine Rezi wird vorraussichtlich in den nächsten Tagen folgen, noch mal danke, dass ich mitlesen durfte, auch wenn mich die geschichte nicht vollständig überzeugen konnte ...

Thema: Lektüre, Teil lll; Seite 274 bis Ende
Buecherliebling88 kommentierte am 25. September 2021 um 11:01

Ich habe dann nun auch den dritten Abschnitt beendet.

Hui, da kam ja noch einmal ordentlich Action in die Geschichte.

Dass mit Patricia etwas nicht stimmt, konnte man ja durchaus schon länger erahnen, aber dass sie tatsächlich diejenige ist, die veranwortlich für die hinter den Bedrohungen und auch dem Vorfall auf der Party damals steckt, war dann doch nochmal ein wenig überraschend. Einfach aus dem Grund, dass ich mir gar keinen Reim auf ein potentielles Motiv hätte machen können. Aber nun wissen wir es, sie ist war einfach extrem eifersüchtig auf Sam und Patricia und hat daher alles versucht, um die beiden auseinanderzubringen. Als Dessie bei ihren Eltern war und das Handy aus der Tasche gerutscht ist, war mir schon klar, dass Patricia wohl irgendwie mit der ganzen Sache zu tun haben muss, An sich hat mir dieser Plottwist gut gefallen, aber die Aktion am Schluss, als sie Sam auf der Eröffnung des Hotels "entführt" und bedroht haben, damit er ihnen das Hotel überschreibt, fand ich dann doch schon sehr dramatisch gemacht. Für meinen Geschmack hätte es etwas weniger Drama gebraucht, aber das ist natürlich Geschmackssache.

Dass Leo nichts damit zu tun hatte, sondern sich nur deswegen etwas seltsam verhalten hat, weil er nach einem anderen Job gesucht hat, hat mich sehr gefreut, da ich ihn als Person sehr mochte.

Wie auch meine Vorredner:innen fand ich den Aspekt, dass Patricia ein Reisebüro für Jagdreisen hat, auch etwas verwirrend. Der Grund dafür, dass dies erwähnt wurde, war vermutlich wirklich einfach nur, damit man schon zu Beginn des Buches merkt, dass irgendetwas an Patricia komisch ist und das darauf hindeutet, dass sie Gewalt (egal ob gegenüber Mensch oder Tier) nicht ablehnend gegenübersteht. Wenn das wirklich der Grund ist, hätte ich mir aber gewünscht, dass irgendeine andere Person sich zumindest an einer Stelle mal doch recht offen kritisch dazu äußert. So sieht es fast aus als wäre das ein ganz normaler und gesellschaftlich anerkannter Beruf, an dem nichts falsch ist. Bei der Sensibilität den anderen Themen wie Rassismus, Diversität etc. gegenüber hätte ich mir auch in dem Punkt etwas Sensibilität gewünscht.

Dessies und Sams Liebesgeschichte... Hm. Irgendwie habe ich nach wie vor die angeblichen Gefühle, die zwischen den beiden vorhanden sind, nachfühlen können. Emotional hat mich ihre Beziehung zueinander und die Annäherungen eher kalt gelassen.

Dass Sam Dessie zwischenzeitlich beschuldigt, dass sie hinter dem gescheiterten Schlosskauf steckt, ist zwar einerseits nachvollziehbar, weil auf den ersten Blick keine andere Person in Frage gekommen ist. Andererseits finde ich es bei solchen Geschichten immer merkwürdig, dass einerseits so starke Gefühle da sind und man dem anderen komplett vertraut und sein innerstes anvertraut und dann andererseits bei solchen Vorfällen ohne zu zögern davon überzeugt ist, dass es nur derjenige gewesen sein kann. Aber gut, vielleicht ist es auch realistischer als ich denke. :-D

Die Psychologin fand ich auch richtig klasse, ihre ruhige, sachliche und zurückgenommene Art hat mir gut gefallen und war offenbar auch genau das, was Dessie brauchte.

Dass die Geschichte aus der Türkei, die Dessie und vor allem natürlich Joyce bis in die Heimat verfolgt hat, nun von Dessie auf ihre Art und Weise beendet werden konnte, hat mir auch gut gefallen. Hier fand ich die Verknüpfung mit Patricia, die ihre Chance, als sie Dessie dorthin gefahren hat, genutzt und das Tatmesser aus dem Fahrzeug gestohlen hat, richtig klasse.

Insgesamt hat mir das Buch ganz gut gefallen, aber mein größter Kritikpunkt ist leider die (für mich) fehlenden Emotionen im Rahmen der Liebesgeschichte zwischen Dessie und Sam.

Thema: Lektüre, Teil lll; Seite 274 bis Ende
AveryAnn kommentierte am 25. September 2021 um 12:13

Der letzte Abschnitt hat mir wirklich sehr gut gefallen.

Ich verstehe zwar immer noch nicht wirklich die Gefühle zwischen den beiden Protagonisten, da sie mir einfach zu platt und unausführlich beschrieben werden, aber trotzdem konnte das Buch aufgrund der Handlung und der teilweise wichtigen Themen bei mir punkten.

Zu Anfang war mir Leo, der Assistent von Sam, etwas suspekt. Ich hatte geglaubt er wäre für die Drohungen und Anschläge mitverantwortlich gewesen, aber dies habe ich dann doch wieder verworfen. Schlussendlich war er es ja auch gar nicht.

Patricia ist mir im Laufe des zweiten Abschnitts auch immer unsympathischer und skurriler geworden. Ich habe mir schon gedacht, dass sie die Frau and Douglas Seite ist und habe mich auch nicht gewundert, als am Ende dann die endgültige Bestätigung ans Licht kam. Sie ist wirklich ein Charakter den man einfach nicht leiden kann. Nicht nur wegen ihrer kranken Art gegenüber Sam, sondern auch aufgrund ihrer nicht gerade fürsorglichen Art gegenüber ihren Kindern. Sie wirkt wie eine 5- jährige, die nach Jahren immer noch Groll hegt, welcher ins keinster Weise gerechtfertigt ist. Mir tun ihre Kinder einfach nur Leid. 

Zwar verstehe ich, dass Dessie ihre Schwester nicht einfach so abschreiben kann, jedoch finde ich, dass sie mir immer noch viel zu weich rüberkommt, Hätte meine Schwester solche Dinge getan, wäre ich nicht so ruhig geblieben wie Dessie. 

Dessie ist mir zwar nicht unsympathisch geworden, aber ihre starke Persönlichkeit ist einfach so verflogen...

Das Drama am Ende war mir dann doch etwas zu viel. Ganz unrealistisch war es zwar nicht ( da sowas krankes wirklich passieren kann), jedoch war es einfach nicht meins. Zudem waren die Handlungen von Dessie und Sam einfach nur, auf gut deutsch gesagt, bescheuert.

Schlussendlich hat mir das Buch trotzdem recht gut gefallen und ich freue mich bei der Leserunde dabei gewesen zu sein!

Thema: Lektüre, Teil lll; Seite 274 bis Ende
AveryAnn kommentierte am 25. September 2021 um 12:13

Der letzte Abschnitt hat mir wirklich sehr gut gefallen.

Ich verstehe zwar immer noch nicht wirklich die Gefühle zwischen den beiden Protagonisten, da sie mir einfach zu platt und unausführlich beschrieben werden, aber trotzdem konnte das Buch aufgrund der Handlung und der teilweise wichtigen Themen bei mir punkten.

Zu Anfang war mir Leo, der Assistent von Sam, etwas suspekt. Ich hatte geglaubt er wäre für die Drohungen und Anschläge mitverantwortlich gewesen, aber dies habe ich dann doch wieder verworfen. Schlussendlich war er es ja auch gar nicht.

Patricia ist mir im Laufe des zweiten Abschnitts auch immer unsympathischer und skurriler geworden. Ich habe mir schon gedacht, dass sie die Frau and Douglas Seite ist und habe mich auch nicht gewundert, als am Ende dann die endgültige Bestätigung ans Licht kam. Sie ist wirklich ein Charakter den man einfach nicht leiden kann. Nicht nur wegen ihrer kranken Art gegenüber Sam, sondern auch aufgrund ihrer nicht gerade fürsorglichen Art gegenüber ihren Kindern. Sie wirkt wie eine 5- jährige, die nach Jahren immer noch Groll hegt, welcher ins keinster Weise gerechtfertigt ist. Mir tun ihre Kinder einfach nur Leid. 

Zwar verstehe ich, dass Dessie ihre Schwester nicht einfach so abschreiben kann, jedoch finde ich, dass sie mir immer noch viel zu weich rüberkommt, Hätte meine Schwester solche Dinge getan, wäre ich nicht so ruhig geblieben wie Dessie. 

Dessie ist mir zwar nicht unsympathisch geworden, aber ihre starke Persönlichkeit ist einfach so verflogen...

Das Drama am Ende war mir dann doch etwas zu viel. Ganz unrealistisch war es zwar nicht ( da sowas krankes wirklich passieren kann), jedoch war es einfach nicht meins. Zudem waren die Handlungen von Dessie und Sam einfach nur, auf gut deutsch gesagt, bescheuert.

Schlussendlich hat mir das Buch trotzdem recht gut gefallen und ich freue mich bei der Leserunde dabei gewesen zu sein!

Themen dieser Leserunde

Rezensionen zu diesem Buch