Leserunde

Leserunde zu "The Second Princess. Vulkanherz" (Christina Hiemer)

The Second Princess. Vulkanherz -

The Second Princess. Vulkanherz
von Christina Hiemer

Bewerbungsphase: 18.03. - 01.04.

Beginn der Leserunde: 15.4. (Ende: 06.05.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir – mit freundlicher Unterstützung des Carlsen Verlags – 20 Leseexemplare von "The Second Princess. Vulkanherz" (Christina Hiemer) zur Verfügung. 

Wenn ihr eines der Leseexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch.

ÜBER DAS BUCH:

**Die dunkle Seite der Krone** 

Auf der Vulkaninsel St. Lucien herrscht die mächtige Dynastie der Bell-Frauen. Seit Jahrhunderten wird die Krone an die älteste Prinzessin weitergegeben. Doch hinter der glamourösen Fassade der Königsfamilie lauern düstere Geheimnisse, die nur die zweitälteste Prinzessin zu hüten weiß. Saphina war immer die jüngste und damit unbedeutendste von drei Schwestern. Nun rückt sie durch unerwartete Ereignisse in der königlichen Thronfolge auf und tritt vollkommen unvorbereitet ein dunkles Erbe an. Und ausgerechnet Dante, der undurchschaubare Adelssohn, soll ihr dabei helfen ... 

Magisch, romantisch, königlich! 

//"The Second Princess. Vulkanherz" ist ein in sich abgeschlossener Einzelband.//

ÜBER DIE AUTORIN:

Christina Hiemer lebt in einer kleinen Stadt in Nordrhein-Westfalen. Sie veröffentlichte mehrere Kurzgeschichten in Anthologien, ihr Debütroman „Mentira – Stadt der Lügen“ stand auf der Longlist zum SERAPH. Wenn sie nicht gerade an neuen Geschichten schreibt, dann streunt die Autorin durch ihre Lieblingsbuchhandlung oder sitzt vor der heimischen Spielekonsole.

08.05.2021

Thema: Lektüre, Teil ll; Seite 144 bis 279

Thema: Lektüre, Teil ll; Seite 144 bis 279
Lenchen2707 kommentierte am 25. April 2021 um 19:14

So, nachdem der erste Abschnitt so vielversprechend geendet hat, musste ich heute natürlich sofort weiterlesen. Auch dieser Abschnitt war wieder turbulent und mitreißend. Vor allem Dante geht durch viele Phasen, zuerst scheint er noch gemeiner zu werden und auch sehr kontrollsüchtig. Mit der Zeit merkt man aber, dass er tatsächlich auch unsicher und verängstig ist , auch für ihn gab es eine schlagartige Änderung der Zukunftspläne, auch wenn sie nicht so radikale Ausmaßen hat, wie Saphinas. Ich persönlich mochte auch ihre langsamen Annäherugsversuche, sie waren immer in kleinen Schrittchen und meistens auch nicht wirklich offensichtlich, aber man merkt durchaus, dass die beiden sich näher kommen. Zusammen sind sie eine wirklich starke Kombination, dafür müssen sie allerdings meiner Meinung nach, noch so einige Hürden überwinden. Denn auch wenn sie sich durch das Ritual etwas näher gekommen sind, ist das Misstrauen, noch tief im Inneren verankert. 

Das Experiment halte ich übrigens für eine sehr coole Idee, erinnert mich aber auch stark an DIvergent / Die Bestimmung, wo man durch die Angstphasen muss. Außerdem war ich zwischendrin mal etwas verwirrt, als die Szene mit Malyn und Dante in Saphinas schlimmsten Ängsten kam. Ich meine gelesen zu haben, dass sie selbst Malyn war und dann hätte der Fall von der Mauer sie ja auch im wahren leben getötet, dem war aber nicht so. Das mag ich wohl falsch gelesen haben, hat mich aber trotzdem etwas verwirrt. Sonst ist die Handlung bis jetzt meines Empfinden nachs sehr angenehm, sie schreitet in einem angemessenen Tempo voran und es bildet sich immer mehr ein klares Bild über die Ereignisse und die Aufgaben, welches aber trotzdem noch Platz zum spekulieren lässt. Zuerst war ich auch noch ein wenig verwirrt, da Nyla Anspielungen gemacht hat, dass der Vulkandämon bald ausbrechen wird, da habe ich mich natürlich gefragt: Warum gerade jetzt? Ich denke diese Frage hat sich aber nach der letzen Seite geklärt, 

Diese letzten Seiten waren ebenfalls erneut eine Achterbahnfahrt, der Gefühle und Ereignisse. So langsam ist Saphina stärker geworden, allerdings beschleicht mich das mulmige Gefühl, dass sie eine übertriebenes Selbstwertgefühl pflegt. Sie scheint sich zu überschätzen und führt sich auf der letzten Seite sehr egoisticsch auf. Das untermauert definitiv die Annahme, dass Dante und sie eigentlich sehr gegensätzliche Charaktere sind, die zwar zusammen viele amüsante Szeben Teilen, aber trotzdem noch nicht wirklich als ein Team gelten können. Was sehr schade ist, da ich denke, dass sie bald gezwungen sind, sich zu beweisen. Denn nach diesem eindrucksvollen Erscheinen von Avan, kann man schon erahnen, dass es jetzt so richtig los geht. Auch wenn ich das Angebot für einen schlechten Deal halte, bin ich gespannt, was auf uns zukommt und werde vermutlich nicht mehr lange die Finger vom dritten Abschnitt halten können. 

Thema: Lektüre, Teil ll; Seite 144 bis 279
Jennspie kommentierte am 29. April 2021 um 21:34

Sollten Saphina und Dante sich endlich zusammenraufen ergeben sie wirklich eine gute Kombi ab, aber dafür müssten sie sich erstmal vertrauen. 

Diese Angstlandschaft und die Szene mit dem Sturz "in den Tod" hat mich auch etwas verwirrt. Da dachte ich auch kurz, was? Eigentlich ist sie ja in die Tiefe gestürzt, und laut der Pristerin wäre sie dann ja gestorben? Die einzige Erklärung die ich da habe, ist das sie am Ende einen Schatten hinter "Dante" sieht, also den echten Dante, der könnte sie da gerade noch gerettet haben?

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Lenchen2707 kommentierte am 30. April 2021 um 09:29

Stimmt, das ist eine wirklich gute Theorie, vielleicht wurde sie dadurch ja in die "richtige Welt" gerissen und hat ihre Gedanken noch einmal überdacht. 

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Furbaby Mom kommentierte am 02. Mai 2021 um 11:23

Diese Angstlandschaft und die Szene mit dem Sturz "in den Tod" hat mich auch etwas verwirrt. Da dachte ich auch kurz, was? Eigentlich ist sie ja in die Tiefe gestürzt, und laut der Pristerin wäre sie dann ja gestorben?

Das hatte mich auch irritiert.

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wusl kommentierte am 01. Mai 2021 um 20:19

Vor allem Dante geht durch viele Phasen, zuerst scheint er noch gemeiner zu werden und auch sehr kontrollsüchtig. Mit der Zeit merkt man aber, dass er tatsächlich auch unsicher und verängstig ist , auch für ihn gab es eine schlagartige Änderung der Zukunftspläne, auch wenn sie nicht so radikale Ausmaßen hat, wie Saphinas. Ich persönlich mochte auch ihre langsamen Annäherugsversuche, sie waren immer in kleinen Schrittchen und meistens auch nicht wirklich offensichtlich, aber man merkt durchaus, dass die beiden sich näher kommen.

Ich kriege keine Verbindung zu den beiden. Und ihre Beziehung finde ich auch überzogen. Teenagergefühle. Mir fehlt die Ernsthaftigkeit ihrer Gefühle. Alles wirkt kindisch und pubertär.

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Lenchen2707 kommentierte am 02. Mai 2021 um 01:32

Das kann ich verstehen, eine epische Liebesgeschichte teilen die Beiden auf jeden Fall nicht, das fand ich jetzt aber auch nicht wirklich schlimm. 

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Furbaby Mom kommentierte am 02. Mai 2021 um 11:24

Ich kriege keine Verbindung zu den beiden. Und ihre Beziehung finde ich auch überzogen. Teenagergefühle. Mir fehlt die Ernsthaftigkeit ihrer Gefühle. Alles wirkt kindisch und pubertär.

Du triffst den Nagel auf den Kopf. Ich werde mit den beiden - ob einzeln oder als Team/Paar auch überhaupt nicht warm und fühle gar keine Verbindung zu den Figuren. Das macht es für mich ziemlich schwer, mit ihnen mitzufiebern.

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Esliest kommentierte am 10. Mai 2021 um 23:53

Mir geht es leider genauso. Gegen Mitte des zweiten Teils wurde mir Saphina ein wenig sympathischer, aber am Ende hat sich das dann schnell gelegt. Sowohl über Dante als auch über Saphina kann ich ehrlich gesagt nichts positives sagen, bei diesen Charakteren denke ich mir nur: selbstsüchtig und Stimmungsschwankungen. Kann dadurch überhaupt nicht mitfühlen

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Steidi kommentierte am 26. April 2021 um 16:27

Moment mal... WHAT? Also... ich weiß gerade gar nicht was ich sagen soll.

Im ersten Abschnitt und auch im größten Teil des zweiten Abschnitts hat sich Saphina wirklich toll entwickelt. Sie ist stärker geworden, hat ihre Naivität abgelegt und begonnen sich mit Dante zu arrangieren. 

In diesem Abschnitt ist zudem vieles, wirklich spannendes passiert. Es wurde immer mehr die verborgene Welt der Insel, verbunden mit den Roar (einfach mal ohne Sonderzeichen, das bekomm ich irgendwie nicht hin). Besonders die Szenen im Dschungel der Insel haben mich fast an den Bayou und die Voodoo Priesterinnen erinnert. Allgemein sehr sehr spannend und ich hätte wirklich Lust auf noch ein paar Szenen in der Art.

Dann die Szene im Schloss, nach der Saphina zu denken scheint ihre ältere Schwester hätte Maylin getötet. Anstatt also selbst auf die Suche nach der Wahrheit zu gehen, nein... sie vertraut einem Dämon das Schicksal der ganzen Insel an nur um die Wahrheit zu erfahren. Ich mochte Saphina wirklich, aber gerade bin ich nicht mehr ihr größter Fan. Ja, was Maylin passiert ist ist traurig und ich verstehe, dass sie die Wahrheit erfahren möchte- aber tot bedeutet nuneinmal tot. Selbst wenn sie mehr erfährt, bringt das ihre Schwester nicht zurück und dafür setzt sie nun das Leben aller Menschen der Insel aufs Spiel und stößt alle die ihr helfen wollten vor den Kopf? 

 

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Jennspie kommentierte am 29. April 2021 um 21:30

Da stimme ich dir zu, sie reagiert einfach emotional, wenn es um den Tod ihrer Schwester geht und im Endeffekt setzt sie dafür die Sicherheit des gesamten Volks aufs Spiel. Und wer sagt denn das der Dämon überhaupt die Wahrheit kennt? Das könnte genauso ein Trick sein.

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Furbaby Mom kommentierte am 02. Mai 2021 um 11:27

Ganz meine Meinung! Ich verstehe ja, dass der Tod ihrer geliebten Schwester sie mitgenommen hat und dass sie die Wahrheit darüber erfahren möchte - wer würde das nicht? Aber zu welchem Preis?! Ich finde ihr Verhalten mehr als rücksichtslos und egoistisch (dem Volk gegenüber). (...und wahnsinnig naiv!)

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Gerda kommentierte am 28. April 2021 um 13:20

Das geht ja munter weiter. Die Geheimnisse der Familie werden weiter aufgedeckt. Aber warum hat Saphina nie davon gehört? Warum reden die Familienmitglieder nie miteinander?

Saphina glaubt immer noch nicht richtig an diese Dämonen. Sie hat wohl die letzten Jahre in einem Kokon gelebt. Warum muss sie so fit werden? Soll sie mit ihrem Schwert auf den großen Dämon losgehen? Irgendwie Unglaubwürdig.

Sich seinen Ängsten zu stellen, eine tolle Idee. Aber diese Idee wird nicht so recht verfolgt. Auf den letzten Abschnitt bin ich sehr gespannt.

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Lenchen2707 kommentierte am 28. April 2021 um 19:44

Das mit dem kämpfen habe ich mich auch gefragt, wird aber glaub ich im Buch von einem anderen Charakter sogar mal angesprochen oder? 

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Jennspie kommentierte am 29. April 2021 um 21:27

Was sich das Kämpfen bringen soll ist wirklich eine gute Frage, letztendlich hat ja sogar der Bote schon ungeheure Macht.
Aber irgendwie müssen sie Zandor ja schon mal besiegt haben?

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Esliest kommentierte am 10. Mai 2021 um 23:56

Dieses Lauf- und Kampftraining- und "Sie ist noch nicht bereit"- Gerede verstehe ich auch überhaupt nicht. Vor allem nicht, als sie ihre Tante fragt, was denn ihre Aufgabe sein wird und die Tante meint: Ach eigentlich nichts, du kannst einfach schrullige Tante werden (wortwörtlich!). Na, wofür war denn die ganze Geschichte bisher, wenn es nicht wirklich einen Sinn und Zweck hat?

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Jennspie kommentierte am 29. April 2021 um 21:25

Der zweite Abschnitt war... puh, ich weiß gar nicht was ich sagen soll. 
Dante und Saphina nähern sich auf jeden Fall an, und nachdem er anfangs noch gemein zu ihr ist, taut er langsam auf. Man merkt das er sich sorgen macht. Ich glaube auch nicht das er etwas mit dem Tod von Maylin zu tun hat. 

Die Aktion von Nyla war auch ein bisschen skrupellos. Wobei sie wohl alles tun würde um ihr Volk zu beschützen. Saphina jedoch vorher einreden das das Ganze dazu sein sollte die beiden zusammenzuschweißen? Ich meine ja, Dante weiß jetzt, das sie ihn nicht für ganz unschuldig hält, und Saphina weiß das er Angst hat für den Tod von gleich zwei Schwestern verantwortlich zu sein. Ob das nun daran liegt das er etwas für Saphina empfindet, oder er einfach nur seinen Vater nicht enttäuschen will? 

Das Ende dieses Abschnitts hat mich dann doch etwas überrascht. Zuerst will Saphina die Insel beschützen und will ihre Aufgabe annehmen, nachdem sie den Dämon gesehen hat, und dann entscheidet sie sich einfach um. Sie verschwendet fast keinen Gedanken an das Volk, wo der Dämon ja sogar sagt, das er nichts versprechen kann. Ganz klar nutzt der Dämon hier die Unwissenheit aus, und Saphina will so unbedingt wissen wem sie für den Tod ihrer Schwester beschuldigen kann, das ihr alles andere egal ist. Letztendlich wird sie nachher doch auch wieder keine Beweise haben, also weiß sie zwar die Wahrheit, aber ihre Schwester macht das auch nicht wieder lebendig. Vermutlich hat genau das Nyla vorhergesehen. (So wie sie auch gesehen hat, das die beiden zu Besuch kommen würden).

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Furbaby Mom kommentierte am 02. Mai 2021 um 11:38

Okaaaaay... Nachdem starken Start und dem leichten Abflauen der Story in Abschnitt 1 geht es nun einigermaßen ereignisreich weiter, zumindest passiert jetzt mal ein wenig was. Ich muss ganz ehrlich sagen, mich überzeugt die Story von vorne bis hinten nicht. Das ach-so-wichtige Kampftraining Saphinas wirkt auf mich komplett unrealistisch. Die Beziehung zwischen ihr und Dante? Ein einziges Chaos. Nicht nur, dass ich zu keinem der beide eine Verbindung aufbauen kann und es mir daher schwerfällt, aktiv mit ihnen mitzufiebern - sie sind mir inzwischen schlichtweg unsympathisch bzw. zu oberflächlich gestaltet. Da ist irgendwie null Tiefe. Ich gehöre leider zu der Kategorie von Leserinnen, die eine Figur mögen muss, um die Geschichte zu mögen. Wenn mir das Schicksal der Protagonisten egal ist, nützt auch die tollste Story-Idee nichts.

Die Figur Nyla fand ich interessant und mysteriös. Mehr davon wäre toll! Aber Saphina... Um die angebliche Wahrheit über Maylins Tod zu erfahren - denn mal ehrlich, wie vertrauenswert ist die Aussage eines Dämons?! - opfert sie mal eben die Sicherheit/Zukunft ihres gesamten Volkes! --- Jetzt mal bitte alle kurz die Ohren zuhalten bzw. die Augen zukneifen, denn ich muss mich einfach darüber aufregen! - Was für ein naives, strunzdummes, egoistisches Gör! Und so jemand soll eine herrschende Rolle einnehmen? Na dann, gute Nacht.

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Esliest kommentierte am 10. Mai 2021 um 23:58

Ach, ich fühle einfach jeden einzelnen Satz, besser hätte ich es nicht schreiben können! Wobei... Ich fand nicht einmal den Start stark :D

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Rebecc4 kommentierte am 02. Mai 2021 um 15:52

Saphina. Argh!!! Als ob es die letzten vier Wochen, das Training, die Vorbereitungen und das Erlernen des Wissens und der Geschichte nicht gegeben hätte. Da kommt der erstbeste Dämon an, verspricht irgendeinen Mist und sie so "Joa, also, mach ich, ne?!". Als ob nicht eine ganze Dynastie an Frauen, Männern, Familien, Priestern für Geheimhaltung und Sicherheit vor den Dämonen gekämpft hätte. Und sie stellt einfach ihre egoistischen Triebe über das Wohl der kompletten Insel, ihrer Aufgabe und Bestimmung, ihren Helfern an ihrer Seite, .. alles. Unfassbar. Wie egoistisch ist dieses Mädchen. Ja, Mädchen, weil für Frau fehlt da entscheidend erwachsenes Verhalten, das ich bisher misse.

Das Intermezzo mit Nyla im Dschungel fand ich sehr interessant, weil es der einzige Part im Buch war, wo wirklich mal etwas beschrieben und erzählt wurde. Der ganze Unterricht der vier Wochen von Saphina wird ja nur oberflächlich beschrieben, ohne tatsächlich etwas von der Geschichte der Insel oder Informationen über Dämonen preis zu geben.

Aber gut, ich tappe als Leserin einfach weiterhin im Dunkeln, genauso wie Saphina. Obwohl diese ja sogar vier Wochen Intensivtraining hatte. Also laut Buch.

...

Man merkt, ich bin gerade etwas.. genervt.

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Lily Bloom ergänzte am 04. Mai 2021 um 20:34

Oh mein Gott. Ich stimme dir absolut zu! Um noch einen Schritt weiter zu gehen: Ich würde das Buch am liebsten sofort abbrechen. Ich brauchte eeewig für den zweiten Abschnitt und bekomme bereits das Grauen, wenn ich nur daran denke, bis Donnerstag fertig mit dem Lesen sein zu müssen.

Die Leseprobe war SO vielversprechen und auch nach A1, der mich bereits etwas negativer gestimmt hat, war ich noch offen für die Geschichte. Doch jetzt... Wie kann ein Mensch nur so blöde sein?! Die ganze Zeit macht Dante ihr klar, dass Dämonen real sind und dass der Vulkankönig der böseste aller ist. Und was macht Saphina? Sie denkt sich "Aaach, geh ich mal einen Deal mit ihm ein. So schlimm wird das schon nicht werden. Schließlich bin ich ja sooo viel schlauer - da werde ich schon einen Ausweg finden!". Yeah. Wer's glaubt. Vor allem ist das einfach nur egoistisch. Ich verstehe ja, dass sie trauert und wissen möchte, wie ihre Schwester gefunden ist. Aber das könnte sie auch herausfinden, wenn sie ihrer Schwester hinterher spioniert! Da muss sie nicht gleich dem nächstbesten Dämon in die Arme rennen! Oh, und was mich dabei ebenfalls zum ungläubigen Lachen gebracht hat, war, dass der Dämonenbote auf Saphinas Frage, ob er ihr Sicherheit für das Volk verspricht, wenn sie mitkommt, ganz ehrlich mit NEIN antwortet. Und TROTZDEM geht sie mit. Arrgh. Weshalb ist sie so naiv? So egoistisch? So kindisch? So trotzig?

Und Dante. Ich weiß nicht, was ich über ihn sagen soll. Ich komme nicht mit ihm klas. So wie mit allen anderen Charakteren, um ehrlich zu sein. Ich werde einfach nicht warm mit ihm und seine Stimmungsschwankungen verwirren mich noch immer. Immerhin ist er nicht ganz so fies mehr. Wobei sich das mit dem dritten Abschnitt auch wieder ändern sollte, bei dem, was die Prinzessin sich geleistet hat...

Und die Kleider! Die ellenlangen Beschreibungen der Kleider! Für was braucht Saphina ein elegantes Kleid, wenn bei der Krönung nur - wie viele Personen waren es? Vier? Oder sechs? - so wenige anwesend sind? Wen interessiert es da, wie sie aussieht?

So. Man merkt, ich musste mir das alles gerade mal von der Seele schreiben. Tatsächlich könnte ich auch noch ewig so weiter machen, doch ich denke, ich habe den zweiten Abschnitt für heute genug zerissen. Ich werde mich dann wohl dem finalen Teil widmen müssen...

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Sago kommentierte am 02. Mai 2021 um 16:17

Mir geht es wie den meisten von euch. Auch der zweite Abschnitt hat mich zwiegespalten zurückgelassen.

Zunächst das Training: Wäre Saphina ohne es unter dem Gewicht der Obsidiankrone zusammengebrochen? Wirkt auf mich etwas an den Haaren herbeigezogen, damit Dante Saphina "quälen" und sie sich über ihn ärgern kann. Vor allem beim Lauftraining musste ich als passionierte Joggerin schmunzeln: 5 km sind für mich zum einen keine Herausforderung, aber jemand, der zu laufen beginnt, würde das dennoch niemals als Einstiegsdistanz verordnet bekommen, schon gar nicht im subtropischen Klima, egal wie die Zeit drängt.

Ja, das Klima, die tropische Insel, hier wird das Mal am Rande erwähnt, aber insgesamt fehlt es dem Buch an atmospärischer Dichte.

Die Dämonenbeschwörung: Ihr hatte ich entgegengefiebert, und dann fällt der Autorin nichts weiter ein, als das der Dämon wie ein Mensch wirkt und dennoch total unmenschlich. Sorry, dass wurde unglaublich blass geschildert.

Als der Dämonenbote Avan unerwartet auftaucht, wurde das schon deutlich besser umgesetzt und ich schöpfte Hoffnung. Aber dann will Saphina mal eben zum Knochenkönig reisen, um zu erfahren, wer Maylin getötet hat. Obwohl sie ja schon weiß, dass wohl Tyr und Livia irgendwie etwas damit zu tun haben. Dass mal eben als Preis dafür der Dämonenkönig frei kommen soll, scheint sie nicht im geringsten zu kümmern, obwohl ja gerade das Maylin und nun sie selbst mit ihrer Krönung verhindern sollten!

Wahrscheinlich wird sich rausstellen, dass ihr ja von Anfang an klar war, sie und Dante sind eben so super, dass sie ohne jeden Zweifel den Knochenkönig besiegen und dennoch die Wahrheit erfahren.

Ich kann nur sagen: Saphina, mit ihr als Protagonistin wird es nicht besser!

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magical.bookdreams kommentierte am 02. Mai 2021 um 21:40

Ich habe gerade eben den zweiten Abnschnitt beendet und liebe dieses Buch von Seite zu Seite ein bisschen mehr, es ist einfach so großartig, spannend und emotional!

Dante und Saphina wachsen mir immer mehr ans Herz! Ich liebe es, ihnen bei ihren ganzen Schlagabtauschen zuzuhören, es ist zu lustig! Und auch wenn das mit dem Vertrauen zwischen ihnen nicht ganz so läuft, mag ich sie als Team doch sehr. Ich fand diese ganze Sache mit der Angstlandschaft unglaublich spannend, vor allem Dantes Angst, dass auch Saphina sterben könnte. Schon interessant, dass er davor Angst hat. Saphinas Angst wiederum fand ich sehr erschreckend, weil ich irgendwie nicht erwartet hatte, dass sie Angst vor Dante hat, bzw. davor, dass er ein Mörder sein könnte. Eigentlich kein Wunder, dass das Vertrauen zwischen den beiden praktisch nicht vorhanden ist. Dennoch liebe ich es, wie Dante sich immer um Saphina sorgt, vor allem was diese Droge anging und auch jetzt nach dem Besuch im Schloss und als Saphina sich mit ihrer Waffe verletzt hat.

Besonders schockierend finde ich ja noch immer, was im Schloss ans Licht gekommen ist. Ich meine, Livia und Tyr sollen Maylib ermordet haben? Oh mein Gott, das wäre echt heftig. Aber ehrlich gesagt würde ich es diesen beiden Herzlosen zutrauen. Bin unglaublich gespannt, wie es diesbezüglich weitergeht, was Maylin noch so herausfindet. Nun ja, des Weiteren fand ich die Krönung von Maylin eben sehr cool, mochte Nyla ganz gerne und bin jetzt neugierig auf den weiteren Handlungsverlauf, weil das Auftauchen von diesem Dämon die ganze Sache noch spannender gemacht hat.

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Katinka 1993 kommentierte am 04. Mai 2021 um 18:41

Dieser zweite Abschnitt hat mir deutlich besser gefallen als der erste. Nchdem Saphina aus ihrem Prinzessinen-Trott im Schloss raus ist und sie eine Aufgabe hat, fängt sie an sich zu entwickeln und legt hoffentlich ihre Naivität ab.

Saphina scheint mir ein sehr emotionsgeleiteter Mensch zu sein. Zum einen sind ihre Reaktionen auf Dante immer von ihren Gefühlen geleitet und zum anderen sind ihre Gefühle ihr stärkster Schwachpunkt.

Das Saphina Dante nicht vollkommen vertraut, kann ich nachvollziehen. Die beiden scheinen nicht viel miteinander zu tun gehabt zu haben, bevor Maylin gestorben ist und verbringen von jetzt auf gleich quasi 24 Stunden miteinander und sollen sich blind vertrauen. Außerdem war er nicht da, als die Nachricht von Maylins Tod überbracht wurde.

Das gemeinsame Abenteuer in der Angstwelt finde ich eine gute Idee, denn es gibt kaum größere Vertrauensbeweise, als dem anderen seine tiefsten Ängste anzuvertrauen.

Ich bin mir noch nicht ganz so sicher, was Saphina mit dem im Training Gelernten anfangen soll, aber ich denke Dante weiß schon was er tut.

Nyla und ihr Volk finde ich persönlich sehr spannend und ich hoffe man erfährt noch etwas mehr darüber.

Das Saphina dem Angebot des Dämons zustimmt ist für mich nicht verwunderlich. Zandor weiß genau, dass er Saphina über ihre Gefühle für Maylin ansprechen und sie damit ködern kann. Zumal noch hinzukommt, dass sie durch das belauschte Gespräch zwischen Livia und Tyr sehr verunsichert ist und nicht weiß, wem sie trauen soll. Ich finde hier zeigt sich auch, dass sie ihr Naivität noch nicht vollständig angelegt hat und ihrer Aufgabe noch nicht ganz gewachsen ist.

 

Jetzt bin ich sehr gespannt, was Saphina in der Vulkanwelt so erleben wird.

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Steffi_liest kommentierte am 07. Mai 2021 um 23:14

Ich weiß grad gar nicht so recht, was ich zu Abschnitt zwei sagen soll... Einerseits ist viel passiert in den letzten Kapiteln, aber anderseits wurde alles nur so oberflächlich angeschnitten. Am meisten verwirrt mich, dass Dante und Thalea es in den 30 Tagen nicht geschafft haben, Saphina ihre Aufgabe zu erläutern. Oder habe ich was verpasst? Wie genau sieht denn Ihre Aufgabe als Vulkangöttin aus? Wir wissen, dass sie die Insel beschützen soll - aber wie denn bitte??? Mit ihrem Schwert? Oder mit dem Prinzip Hoffnung - Füße still halten, dann passiert schon nichts?
Ich bin grad maximal durcheinander und habe nicht das Gefühl, etwas Sinniges gelesen zu haben. Die Szene im Dschungel hat mir ganz gut gefallen, aber alles andere war echt schwierig. Ich tu mich auch hart mit Dantes Stimmungsschwankungen und Saphina unreifer Art. Und die beiden sollen den Knochenkönig bezwingen? Ganz ehrlich: mit den beiden gewinnste keinen Blumentopf...

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justgoldenpages kommentierte am 09. Mai 2021 um 23:56

Dieser Abschnitt hatte es definitiv in sich! Leider ist mir Saphina hier nicht sympathischer geworden, sondern hat eher ihre schon zu erahnenden Charakterzüge bestätigt. Im Prinzip mag ich sie und denke auch, dass sie eine sehr starke und vielfältige Protagonistin ist, jedoch komme ich mit ihrem Leichtsinn und dem damit verbundenen Egoismus wenig klar. Man merkt, dass sie keine bösen Absichten hat, aber es scheint auch nicht so, als ob sie aus ihren Fehlern lernen würde…

Immerhin hat sich meine Meinung zu Dante ein bisschen verbessert, nun bin ich mir eigentlich relativ sicher, dass er einer von den „Guten“ ist. Dennoch bleibt er schwer zu durchschauen und es blitzen immer nur dieselben Eigenschaften von ihm durch, sodass er fast schon eintönig wirkt.

Was die Storyline betrifft sind viele aufregende Szenarien passiert: Die Szene bei der Polizei hat mir besonders gut gefallen, weil sie wieder mal die moderne Welt mit dem königlichen Trubel und den fantastischen Elementen verbunden hat. Der anschließende Deal mit Nyla war zuerst etwas zu viel des Guten, erst kam so gut wie gar nichts im Hinblick auf Fantasy-Elemente und dann direkt so etwas… Ich gewöhnte mich aber schnell an den plötzlichen Überfall und fand es so interessant die Ängste von Dante und Saphina hautnah mitzuerleben.

Die Schlussszene war total eindrucksvoll und ich hätte tatsächlich nicht gedacht, dass Saphina wirklich ein Abkommen mit Avan, dem Dämon, eingeht. Auch dies führte nochmal dazu, dass ich sie leider ein bisschen weniger mochte, Dantes Einwände konnte ich hier hingegen zu hundert Prozent nachvollziehen.

Auf den letzten Abschnitt bin ich gespannt, denn möglicherweise kommt noch ein großer Twist auf uns zu, die Geschichte bleibt nämlich weiterhin rätselhaft.

Dieser Abschnitt hatte es definitiv in sich! Leider ist mir Saphina hier nicht sympathischer geworden, sondern hat eher ihre schon zu erahnenden Charakterzüge bestätigt. Im Prinzip mag ich sie und denke auch, dass sie eine sehr starke und vielfältige Protagonistin ist, jedoch komme ich mit ihrem Leichtsinn und dem damit verbundenen Egoismus wenig klar. Man merkt, dass sie keine bösen Absichten hat, aber es scheint auch nicht so, als ob sie aus ihren Fehlern lernen würde…

Immerhin hat sich meine Meinung zu Dante ein bisschen verbessert, nun bin ich mir eigentlich relativ sicher, dass er einer von den „Guten“ ist. Dennoch bleibt er schwer zu durchschauen und es blitzen immer nur dieselben Eigenschaften von ihm durch, sodass er fast schon eintönig wirkt.

Was die Storyline betrifft sind viele aufregende Szenarien passiert: Die Szene bei der Polizei hat mir besonders gut gefallen, weil sie wieder mal die moderne Welt mit dem königlichen Trubel und den fantastischen Elementen verbunden hat. Der anschließende Deal mit Nyla war zuerst etwas zu viel des Guten, erst kam so gut wie gar nichts im Hinblick auf Fantasy-Elemente und dann direkt so etwas… Ich gewöhnte mich aber schnell an den plötzlichen Überfall und fand es so interessant die Ängste von Dante und Saphina hautnah mitzuerleben.

Die Schlussszene war total eindrucksvoll und ich hätte tatsächlich nicht gedacht, dass Saphina wirklich ein Abkommen mit Avan, dem Dämon, eingeht. Auch dies führte nochmal dazu, dass ich sie leider ein bisschen weniger mochte, Dantes Einwände konnte ich hier hingegen zu hundert Prozent nachvollziehen.

Auf den letzten Abschnitt bin ich gespannt, denn möglicherweise kommt noch ein großer Twist auf uns zu, die Geschichte bleibt nämlich weiterhin rätselhaft.

Thema: Lektüre, Teil ll; Seite 144 bis 279
Esliest kommentierte am 11. Mai 2021 um 00:11

Ich muss hier beifügen, dass mir im Gegensatz zu den meisten anderen die Dschungelszene überhaupt nicht gefallen hat. Das ganze hat auf mich total willkürlich und sinnfrei gewirkt, zuerst stellt Saphina nichts in Frage, dann will sie einen Beweis für das Übernatürliche und nimmt dafür Drogen, die eine Angstlandschaft kreieren... Ist die Existenz davon nicht genug Beweis? Und dann wird betont, dass sich Dante und Saphina bedingungslos vertrauen müssen. Wofür das? Damit er ihre Hand bei der Krönung halten kann? Wieso fragt sie nicht, was jeweils ihre und seine Aufgabe bei dem ganzen sein soll, und zwar ganz konkret? Ich verstehe wirklich nicht, wie ein Charakter mit all dem Wissen konfrontiert wird, aber keine einzige sinnvolle Frage stellt.

Und auch in der Szene mit Livia und Tyr: welch bequeme Wendung, dass die beiden einen Monat nach dem Tod der Schwester über einen eventuellen Mord sprechen, als genau in dem Moment Saphina vorbeikommt. Zufälle schön und gut, aber ich würde mir schon einen intelligenteren Plot wünschen. Vor allem: Zwei Drittel des Buches sind schon vorbei und streng genommen ist nichts von Bedeutung passiert, zumindest nichts, dass die Story wirklich weiterbringt. Man merkt, die Geschichte kann mich leider überhaupt nicht überzeugen.

Thema: Lektüre, Teil ll; Seite 144 bis 279
Steffi_liest kommentierte am 12. Mai 2021 um 12:41

Ich verstehe wirklich nicht, wie ein Charakter mit all dem Wissen konfrontiert wird, aber keine einzige sinnvolle Frage stellt.

Da sprichst du mir total aus der Seele! Das ging mir auch auf den Keks das ganze Buch lang...

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