Leserunde

Leserunde zu "Touch of Ink, Band 1: Die Sage der Wandler" (Stefanie Lasthaus)

Touch of Ink, Band 1: Die Sage der Wandler
von Stefanie Lasthaus

Bewerbungsphase: 04.02. - 18.02.

Beginn der Leserunde: 18.03. (Ende: 08.04.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir – mit freundlicher Unterstützung des Ravensburger Verlags – 20 Leseexemplare von "Touch of Ink, Band 1: Die Sage der Wandler" (Stefanie Lasthaus) zur Verfügung.

Wenn ihr eines der Leseexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch.

ÜBER DAS BUCH:

Destiny is written on your skin.
Seit Quinn denken kann, trägt sie ein Tattoo im Nacken. Ein wunderschönes, verschlungenes Muster – doch weder Quinn noch ihre Adoptiveltern wissen, woher sie es hat. Bis Quinn im ersten Semester an der Vancouver Island University auf Nathan trifft. Nathan, der ihr einen heiß ersehnten Job vor der Nase wegschnappt. Dessen funkelnde Augen und fast raubtierhafte Geschmeidigkeit Quinn unweigerlich faszinieren. Instinktiv spürt sie, dass hinter der Fassade des Vorzeigestudenten etwas Unbezähmbares lauert. Doch sie ahnt nicht, dass Nathans Geheimnis etwas mit den unheimlichen Visionen zu tun hat, die sie seit Monaten verfolgen.

* Eine Szene aus "Touch of Ink" *

Ich drehte mich zu Nathan um und legte meine Hand an seine Hüfte. Nathan biss sich auf die Lippe, dann beugte er sich vor und küsste meine Stirn. Ich fasste sein Shirt, zog es über seinen Kopf und ließ es achtlos fallen. Mein Blick wurde wie magisch von seinem Tattoo angezogen. Ich strich darüber und lächelte leicht, als er eine Gänsehaut bekam.
Er fing meine Hand ein und küsste die Fingerspitzen. „Du machst es mir nicht leicht, Quinn.“
Ich legte beide Hände auf seinen Rücken und ließ sie dann an den Seiten nach unten wandern. „Es sind nur du und ich.“ Keine Verbote. Keine Konsequenzen.
Nathan streichelte meine Arme, und als er mich erneut küsste, war es egal, was wir waren und welche Probleme damit einhergingen.

ÜBER DIE AUTORIN:

Stefanie Lasthaus arbeitete bereits mehrere Jahre in den Bereichen Redaktion, Filmdokumentation, Onlinespiele und Lektorat, ehe sie sich zusätzlich dem Schreiben von Romanen widmete. Nach Stationen in Australien, der Schweiz und England lebt sie heute in Karlsruhe.

Sie schreibt in den Bereichen Belletristik und Jugendbuch. Unter ihrem Realnamen veröffentlicht sie Fantasy für Jugendliche und Erwachsene, unter den Pseudonymen Hannah Luis und Stephanie Linnhe romantische Belletristik.

20.03.2021

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 190 bis 356

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 190 bis 356
Milena kommentierte am 21. März 2021 um 12:30

Soo, jetzt bin ich mit dem zweiten Abschnitt durch, obwohl mich der erste Teil wirklich begeistern konnte, hat mich der zweite ein klein wenig enttäuscht. Ich hätte mir etwas mehr Handlung gewünscht, für mich hätte auch die verschwundenen Personen etwas mehr im Fokus stehen können, also dass es dazu neue Hinweise gegeben hätte o. Ä. Irgendwie war es mir hier etwas zu viel Recherche, und Meinungsverschiedenheiten zwischen Quinn und Nathan, ohne dass die beiden dann einen richtigen Konflikt hatten, um auf eine gemeinsame Meinung zu kommen. Bin gespannt was Nathan und Sam zu Quinns Aktion sagen werden, ob es da noch Streit gibt, weil sie ohne deren Einverständnis gehandelt hat, oder ob sie es akzeptieren werden, weil es sich letztendlich eh nicht ändern lässt. Immerhin hat die Zeremonie funktioniert, und sie kann sich jetzt Wandeln. Irgendwie war ich ein klein wenig enttäuscht, dass sie „nur“ ein Rotluchs ist, ich hätte etwas „gefährlicheres“ erwartet. Aber wenn sie damit glücklich ist, ist es ja auch gut. Also mal sehen welche Auswirkungen ihre „Macht“ jetzt noch haben wird, ob sie wirklich andere damit steuern kann, und ob der Rat sie am Leben lassen wird, oder ob sie noch fliehen muss. 

Ich hoffe der letzte Teil wird noch einmal so richtig spannend, denn eigentlich gefällt mir das Buch bisher sehr gut, nur fehlt momentan noch ein klein wenig der „perfekte Funken“.

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ellisbooks kommentierte am 22. März 2021 um 10:57

Ja, das mit dem Rotluchs ging mir auch so. Zwar ist dieses Tier auch total interessant, aber ich hatte etwas anderes erwartet ...

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AnneW kommentierte am 23. März 2021 um 13:15

Ging mir ähnlich, man hätte was Spektakuläreres erwartet, vielleicht sogar ein Tier, dass bisher gar nicht unter den Wandlern bekannt ist, also außerhalb der drei bekannten Tribes steht.

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Milena kommentierte am 23. März 2021 um 21:28

Genau! Ich habe auch irgendwie etwas erwartet, was zu keinem der Tribes passt, und irgendwie "spektakulärer" ist. Ich glaube ich dachte am Anfang sogar an einen Vogel, weil das Cover mich auch durch die Federn irgendwie an einen Vogel erinnert. 

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La Tina kommentierte am 30. März 2021 um 14:59

Ich hatte auf einen Fuchs gehofft, weil das Tier im Tribal in der Buchklappe für mich wie ein Fuchs aussieht. Naja, und sie ist rothaarig, die Autorin lässt die Leute als Mensch farblich ihren Wandlertieren ähneln.

Nathan bleibt vermutlich ruhig, er ist eher der deeskalierende Typ. Deswegen musste er doch auch "kurz weg", um sich abzureagieren. 

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Ellaliest kommentierte am 31. März 2021 um 08:54

Ja, ein Fuchs hätte irgendwie so gut gepasst! Oder eben ein Mischwesen...

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Kristja kommentierte am 31. März 2021 um 20:44

Finde auch, dass die Vermisstengeschichte etwas in den Hintergrund geraten ist. Für mich fehlte in diesem Abschnitt auch einfach die Spannung..

Tatsächlich hatte ich keine so richtigen Erwartungen, was für ein Tier sie nun wird, deswegen bin ich nicht ganz so enttäuscht, aber ich kann deine Gedanken nachvollziehen ;)

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woerterwunderland kommentierte am 21. März 2021 um 13:06

Obwohl nun langsam etwas mehr Handlung in das Buch kommt, fehlt mir weiterhin die Spannung. All meine Ideen sind genau so eingetroffen Tohmah ist ihr Sänger, sie hat sich verwandelt und ist eigentlich etwas verbotenes. Irgendwie schade das ich das bereits nach dem ersten Teil so sagen konnte.

Ich frage mich trotzdem, wie es um die Entführten steht. Im Bezug darauf hat sich die Story ja gar nicht entwickelt. Ich hoffe wirklich, dass Teil drei besser wird und den Spannungsbogen mal etwas anhebt.

Vor allem frage ich mich, wie Nathan auf das heimliche entfernen der Sperre bei Quint reagiert.

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Milena kommentierte am 21. März 2021 um 13:17

Ich bin da ganz deiner Meinung, bisher war es ziemlich vorhersehbar. Auf Nahans Reaktion bin ich auch ziemlich gespannt, vermute aber, dass es nicht allzu heftig wird, dafür war er bisher irgendwie zu "nett"... 

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woerterwunderland kommentierte am 21. März 2021 um 14:41

Ja so war auch mein Gedanke.

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ellisbooks kommentierte am 22. März 2021 um 11:04

Es ist richtig schade, dass die Story so vorhersehbar ist, denn das Buch hat wirklich Potenzial!

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Milena kommentierte am 22. März 2021 um 21:41

Ja geht mir genauso, ich bin so hinß und her gerissen, dadurch dass die Story einerseits so viel Potential hat, aber gleichermaßen durch die vorraussehbarkeit etwas langweilig wird...

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AnneW kommentierte am 23. März 2021 um 13:23

Fand es auch komisch, dass es um die Entführten gar keine neuen Erkenntnisse gibt. Es hat mich aber auch in der Hinsicht gewundert, dass Nathan und Quinn in die Richtung auch so gar keine Theorien aufstellen. Quinn sagt zwar manchmal, dass sie Maya vermisst und sich um sie Sorgen macht, aber selbst tut sie nichts und rätselt auch nicht darüber nach, was eventuell passiert sein könnte. 

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Milena kommentierte am 23. März 2021 um 21:31

Wahrscheinlich soll dadurch Spannung für den nächsten Band geschürt werden... Aber mir hat in der Hinsicht auch etwas Handlung gefehlt.. Wenigstens irgendwelche waghalsigen "Rettungsaktionen" selbst wenn diese dann keine Rettung zum Ergebnis gehabt hätten, oder halt wie du schon sagst, mehr Theorien die aufgestellt werden, einfach mehr Bedeutung für dieses (eigentlich echt bedeutsame) Thema

 

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Kristja kommentierte am 31. März 2021 um 20:46

Das stimmt. Die zwei haben zwar am Anfang recht besorgt gewirkt, aber das Einzige, was die versuchen bzw. Nathan versucht, ist die am Handy zu erreichen. Aber sonst ist denen das gefühlt egal, dass ihre Freunde verschwunden sind :/ So wirken die auch sehr gefühllos

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La Tina kommentierte am 30. März 2021 um 15:01

Mir ist alles zu langatmig und vorhersehbar, wahrscheinlich wäre es besser gewesen, die Handlung zu straffen und als Einzelband rauszubringen, wäre wohl deutlich spannender als jetzt.

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M.andthebooks kommentierte am 21. März 2021 um 15:41

Also ich habe den Abschnitt jetzt fertig und mir fehlt dieses gewisse etwas immer noch. Die Geschichte hat für mich bisher immer ein paar Längen gehabt und es war nicht so spannend, wie man es hätte gestalten können und teilweise war es doch etwas vorhersehbar. Mittlerweile muss ich sogar sagen, dass Tohmah Nathan ein bisschen Konkurrenz macht, was den Posten der liebsten Figur angeht, denn Quinn ist mir zwischendurch etwas verantwortungslos erschienen, als es darum ging, wie sie jetzt mit ihren Tattoo verfahren. Es erschien mir, als wäre sie sich der Gefahr nicht bewusst, in der sie schwebt.
Aber auch wenn ich so meine Kritikpunkte habe, gefällt mir die Story doch gut und ich bin gespannt wie es weitergeht.

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La Tina kommentierte am 30. März 2021 um 15:03

Hand aufs Herz: Woher soll Quinn von gewissen Gefahren wissen, wenn Nathan mit keiner entsprechenden Info rausrückt? Für sie ist das Ganze neu.

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Ellaliest kommentierte am 31. März 2021 um 08:57

Ich mag Tomah auch gerne. Kann mir gemacht mal mit seinem Alter helfen? Er ist doch so alt wie Sam, oder? Bin da irgendwie etwas irritiert :D

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La Tina kommentierte am 31. März 2021 um 11:11

Ist Tohmah nicht ein wenig älter nur als Quinn?

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Kristja kommentierte am 31. März 2021 um 20:48

Was? Für mich ist der schon ziemlich alt :D Also in meinem Kopf wirkt er halt älter und dadurch auch so weise.. :D

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La Tina kommentierte am 31. März 2021 um 21:07

Bei der Anspielung, beide könnten Cousin und Cousine sein, werden die wohl in etwa ähnlich alt sein.

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Kristja kommentierte am 01. April 2021 um 07:14

Findest du? Also ich hab auch Cousins die sehr viel älter und sehr viel jünger sind.. Deswegen denke ich nicht, dass man das pauschal so sagen kann.

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La Tina kommentierte am 01. April 2021 um 08:55

Das stimmt, pauschalisieren kann man das nicht. Ich meine aber, mich zu erinnern, dass Tohmah irgendwann im Buch sagt, er sei ein paar Jahre alt gewesen, als seine Tante eine Weile verschwand, wohl, weil sie schwanger war. Deswegen denke ich, er ist irgendwo in den 20ern. Meistens sind Cousins und Cousinen, deren Eltern direkt verschwistert sind, nicht allzu weit auseinander.

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Kristja kommentierte am 01. April 2021 um 12:29

Kann schon sein. Bin gespannt, ob wir noch aufgeklärt werden :D

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ellisbooks kommentierte am 22. März 2021 um 10:56

Hallo zusammen,

auch wenn ich hier noch einmal betonen will, dass mir die Idee mega gut gefällt, finde ich die Geschichte schon etwas vorhersehbar, ich hoffe auf mehr Überraschungen und Abwechslung im dritten Abschnitt! Beispielsweise wusste ich gleich, dass Quinn eine Verbotene ist, als dieses Wort das erste Mal vorkam, dass Tohmah ihr Sänger wird usw.

Nur bezüglich der entführten Wandler und Sänger tappe ich noch im Dunklen. Natürlich wäre es sehr wahrscheinlich, dass der Tribe der Blaises dahintersteckt, da noch niemand von ihrem Tribe verschwunden ist. Ich denke aber, dass es sicherlich anders kommen wird, sonst wäre es ja ziemlich vorhersehbar ...

Dann löst Quinn die Versiegelung ihres Tattoos und wird auch zu einem Wandler, ohne Nathan einzuweihen. Ob das gut geht? Ich befürchte, dass Nathan ziemlich wütend reagieren wird ...

Ob ich Nathan oder Tohmah lieber mag, weiß ich noch nicht. Beide wirken sehr nett und passen nicht in das ,,Good Guy, Bad Boy"-Schema, wie es oft bei solchen Geschichten vorkommt

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La Tina kommentierte am 30. März 2021 um 15:08

Genau, diese Gradlinigkeit, das Vorhersehbare find ich so entäuschend, das macht die ganze Idee etwas kaputt.

Und dann Nathan mit seinem Vorurteil, dass die Blaises die Entführer sein müssen, weil die ja sonst auch so arschig sind und von denen niemand fehlt. NOCH nicht. Dabei sind die genauso nervös, er will es nur nicht wahrhaben.

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Buechermaeuschen kommentierte am 22. März 2021 um 13:45

In diesem Leseabschnitt hat Quinn bei mir etwas an Sympathie eingebüßt. Ich kann sie einerseits ja verstehen, dass sie mehr über sich, ihre Vergangenheit und ihr Tattoo erfahren will, aber es darauf anzulegen sich und vielleicht auch andere, die sie beschützen wollen in Gefahr zu bringen fand ich etwas rücksichtslos von ihr. Nathan hat schließlich gesagt, was auf dem Spiel steht, wenn raus kommt, das sie eine Verbotene ist... Aber jetzt ist es ja schon passiert. Mal sehen, wie Nathan reagiert. Ich kanns mir schon denken, dass er nicht begeistert sein wird. Ich bin auch gespannt, wann es die anderen Tribes erfahren, dass Quinn eine verbotene ist. Ich glaube nicht, dass das noch lange ein Geheimnis bleiben wird. Quinn wurde bei ihrer Wandlung wahrscheinlich auch beobachtet. Ob es jemand von den Blaises oder jemand komplett anderes war, kann ich noch nicht sagen...

Ich kann es schwer erklären, aber einerseits möchte ich wissen, wie es weiter geht, die Geschichte ist auch spannend und ich will unbedingt weiterlesen, aber dennoch fehlt mir das Unerwartete. Ich hoffe, dass im letzten Abschnitt mal etwas Action rein kommt. Im Moment gab es viele Fakten und leider wenig Infos zu den Vermissten.

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AnneW kommentierte am 23. März 2021 um 13:20

Den zweiten Abschnitt fand ich okay, allerdings ziemlich vorhersehbar. Dass Tomah Quinns Sänger wurde und Quinn eine Verbotene ist, konnte man sich recht schnell zusammenreimen. Fand es schade, dass in dem Abschnitt an sich aber wenig passiert ist. Die Spannung war für mich kaum noch vorhanden, irgendwie hat es einfach an Action gefehlt. Ich finde es zwar gut, dass die Geschichte der Wandler und Sänger einen so großen Teil einnimmt und ausführlich erläutert wird, aber dadurch hat sich der Teil sehr gezogen.

Quinns Verhalten fand ich überraschend unverantwortlich, das passt mE nicht so ganz zu ihrem bisherigen Charakter. Sie erschien mir dafür eig zu ausgeglichen und ruhig. Sie hat zwar ihre Spontanität immer wieder mal betont, aber hätte schon gedacht, dass sie sich an diesem Punkt mehr Gedanken um die Konsequenzen ihres Handelns macht. 

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nenya1985 kommentierte am 25. März 2021 um 15:08

Auch in den zweiten Teil des Buches wurde ich regelrecht reingezogen und bin schnell durchgekommen. Mir hst gefallen, was ich gelesen habe und das Quinn jetzt einen Teil von sich entdecken kann, der so lange für sie verborgen war.
Ich kann Nathan schon verstehen, das es sie von der Öffnung des Tattoos abhalten will, aber auf der anderen Seite wären wahrscheinlich noch schlimmere Attacken bei Quinn zutage getreten.
Jetzt freue ich mich auf den dritten Teil und hoffe, das man dort mehr über die Verschwundenen und die Drahtzieher dahinter erfährt.

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verswand kommentierte am 26. März 2021 um 09:08

Für den zweiten Abschnitt habe ich mir mehr erhofft, wurde jedoch in fast allen Belangen enttäuscht. Zunächst möchte ich positiv hervorheben, dass es mit Quinns Tattoo endlich weiterging. Dass Tohmah die Bindung mit ihr eingeht, war mir jedoch zu vorhersehbar. Ebenfalls abzusehen war, dass Quinn auch ein Wandler in dem Sinne ist, und die Forme eines Rotluchses annehmen kann. 

Daneben habe ich mir endlich mehr zu den Verschwundenen erhofft. Es scheint, als fiele der Autori ein, es alle paar Seiten in einem Nebensatz zu sagen, doch richtig gesucht wird nach ihnen nicht. Schade. 

Auch dass die Blazes die Berglöwen sind, war ab einem gewissen Zeitpunkt klar. Nathan und die Blazes konnten sich nicht leiden, der Kampf vor Joannas Haus.. da lies sich schon einiges raus schließen.

Insgesamt bin ich bis hierher relativ enttäuscht. Von Spannung fehlt jegliche Spur.

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Liiina_1995 kommentierte am 26. März 2021 um 16:24

So, ich bin nun auch endlich mit dem 2. Teil durch und muss echt sagen, dass ich das Buch seit der Öffnung des Tattoos nicht mehr weglegen kann. Es ist einfach gerade so spannend!

Ich bin super gut auch in den 2. Teil hineingekommen und hatte keine Schwierigkeiten hier dem weiteren Verlauf der Geschichte zu folgen.

Das Quinn hier etwas egoistisch gehandelt hat, ist vielleicht für die derzeitige Situation der Tribes nicht gerade passend und zu einem späteren Zeitpunkt wird sie sicher als Sdáng noch weitere Schwierigkeiten bekommen, aber verstehe kann ich sie trotzdem. Wenn mich solche Visionen "plagen" würden, die ja mit der Zeit auch immer schlimmer und intensiver werden, würde ich mir auch wünschen, den genauer Grund dafür zu erfahren. Was ich allerdings mega cool finde ist, dass Tohmah sich bereit erklärt hat, für Quinn der Sänger zu sein. Das ist total süß und würde mir persönlich total viel bedeuten.

Zwei Fragen habe ich trotzdem noch: Kann es nicht sogar sein, dass Quinn irgendwie mit Tohmah verwandt ist? Irgendwie lässt mich dieses Gefühl nicht los, dass Quinn in Verbindung mit Monique steht. Ich weiß nur noch nicht warum. Und, wenn doch offensichtlich mehr zwischen Nathan und Quinn ist, dürfen sie ja, laut meinem Verständnis eine Beziehung führen, aber keine Kinder miteinander haben, richtig? Oh man ...

Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, wie es jetzt im 3. Teil weitergeht.

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Kristja kommentierte am 31. März 2021 um 20:51

Hatte auch direkt den Gedanken, dass Quinn und Tomah verwandt sind. Mal sehen :D

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Liiina_1995 kommentierte am 06. April 2021 um 11:17

Leider sind sie es nicht ... :( Schade eigentlich. Ich hätte das mega toll gefunden, wenn sie es gewesen wären.

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Zimtstern kommentierte am 27. März 2021 um 20:38

Jetzt hab ich den 2. Teil auch geschafft. In den Teil bin ich gut reingekommen. War der Spannungsaufbau im ersten Teil noch hoch, fand ich ihn hier nicht mehr vorhanden.
Das eine oder andere war einfach vorhersehbar.
Vorallem wo sind auf einmal die Verschwundenen geblieben?! Teilweise finde ich den Teil leider sehr langatmig.

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JennyHCA kommentierte am 29. März 2021 um 00:13

Auch, wenn es in dem Abschnitt ein wenig ruhiger zugeht, werden wir definitiv um einiges schlauer! Ich finde es toll, dass Quinn in Tohmah ihren Sänger gefunden hat sich wenn es ein wenig zu "lame" ist, dass sie bloß ein Rotluchs ist. Dafür bin ich beim letzten Abschnitt umso gespannter was diese Veränderung alles auslösen wird - und vor allem, was zwischen ihr und Nathan nun noch passiert!

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tkmla kommentierte am 29. März 2021 um 11:35

Mir ging es genauso wie vielen hier in der Runde. Ichhätte mir auch mehr Spannung gewünscht und etwas mehr Handlung zu den verschwundenen Personen. 

Quinn hat mich in diesem Abschnitt etwas aufgeregt, weil sie so stur und naiv einfach ihr Ding durchzieht. Am Anfang habe ich mich gefragt, warum sie nicht versteht, was ihr Nathan eigentlich deutlich zu verstehen gegeben hat. 

Und ja, ich hätte auch etwas spekatuläreres als einen Rotluchs erwartet. Aber andererseits, welches Tier hätte es denn sein sollen? 

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La Tina kommentierte am 30. März 2021 um 14:52

Der zweite Abschnitt war interessant, aber auch vorhersehbar. Vor allem, nachdem Tohmah, der einzige Sängerbegabte, der bisher keine Lust auf eine Bindung zu einem Wandler hatte, die entsprechenden Infos über ein gesperrtes Tattoo ausgräbt. Da war mir klar, was Quinn ausproberen möchte und wer sich als Seelenpartner anbieten wird.

Ein paar Gedanken:

Die ganze Zeit wird darüber geredet, wie verboten etc eine Verbindung zwischen Wandler und Sänger ist, wie gefährlich ein Kind von denen sein kann. Aber kein einziges Mal fragt Quinn, ob es auch Vermischungen zwischen den Clans gibt? Echt jetzt? Wär so mit das erste, was ich fragen würde, ich mein, wenn die Clans nur unter sich blieben ist die Auswahl ja nicht grad riesig. Was wäre,wenn sich die Clans mal mischen, gäbe es dann weiße Luchse, rosa Polarfüchse und rote Panther? Zumal es sich die Autorin eh ziemlich einfach macht mit dem Aussehen: Nathan ist dunkel, also ist er ein Panther. Jo und Gabriel sind blond - Puma. Quinn ist rothaarig - Rotluchs. Leider nicht der erhoffte Fuchs, schade.

Das Tier/Wandler, welches Quinn seit Beginn des Romans beobachtet - könnte das ihr Vater sein?

Die Visionen: Klar, könnten Erinnerungen sein, dass Monique die Mutter ist - aber vielleicht ist Monique (auch) für die Entführungen der Wandler verantwortlich? Vielleicht wollen die einen Wandel in der Gemeinschaft erzwingen oder was Magisches planen?

Blaise - ich denken NICHT, dass die was mit dem Verschwinden zu tun haben, die wirken selbst unsicher und schnüffeln rum, um was herauszufinden. Wenn auch auf ihre eigene Art. Aber Nathans Verdacht war bestimmt ein Schnellschuss, der ist doch eh der Meinung, die Familie Blaise sei böse. Mir kommt die Familie eher wie eine selffulfilling prophecy vor: Wir müssen arschig sein, weil es alle erwarten - also sind wir es auch.

Mich nervt, dass die Autorin Quinn das schwesterliche Auto wiederholt als Klapperkiste tituliert. Soll sie doch das Fahrrad nehmen, wenn ihr der Wagen nicht gut genug ist. Kindisch!

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Kristja kommentierte am 31. März 2021 um 20:55

Ja stimmt.. Jetzt wo du es sagst. Aber wenn die Clans sich nur untereinander mischen dürfen..? Die sind doch fast alle verwandt oder nicht? Oder dürfen die Tribes mit "normalen" Menschen auch? Nur halt nicht mit den anderen Clans?

Interessante Idee mit dem Vater. Die gefällt mir irgendwie ;)

Aber wieso sollte sie dann Visionen von Monique haben, wenn da kein Zusammenhang ist?

Denke auch nicht wirklich, dass die Blaises da irgendwie hinter stecken. Das wäre viel zu einfach.

Generell Quinns Verhalten könnte ruhig erwachsener sein.

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La Tina kommentierte am 31. März 2021 um 21:11

Zu Monique: Entweder sind das Erinnerungen, dass sie Monique früher sah, oder sie kann sie durch die Augen anderer Wandler sehen so wie ein Sänger bei seinem Wandler, so ähnlich zumindest, so dachte ich.

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 190 bis 356
La Tina kommentierte am 30. März 2021 um 15:46

Die Antwortfunktion streikt bei mri grad. Wollte Folgendes antworten:

AnneW

Quinns Verhalten fand ich überraschend unverantwortlich, das passt mE nicht so ganz zu ihrem bisherigen Charakter. Sie erschien mir dafür eig zu ausgeglichen und ruhig. Sie hat zwar ihre Spontanität immer wieder mal betont, aber hätte schon gedacht, dass sie sich an diesem Punkt mehr Gedanken um die Konsequenzen ihres Handelns macht. 

Andererseits ist Quinn erst 18 und sitzt auf glühenden Kohlen, was mit ihr los ist. Der IST-Zustand war einfach nicht mehr erträglich für sie, irgendwas musste sich ändern.

Liina 1995

Zwei Fragen habe ich trotzdem noch: Kann es nicht sogar sein, dass Quinn irgendwie mit Tohmah verwandt ist? Irgendwie lässt mich dieses Gefühl nicht los, dass Quinn in Verbindung mit Monique steht. Ich weiß nur noch nicht warum. Und, wenn doch offensichtlich mehr zwischen Nathan und Quinn ist, dürfen sie ja, laut meinem Verständnis eine Beziehung führen, aber keine Kinder miteinander haben, richtig? Oh man ...

Man soll zumindest denken, dass Tohmas Tante Minique Quinns Mutter sein könnte. Ob Wandler untereinander was haben dürfen wurd mM nach nicht behandelt, auch die Nachkommen nicht, hab das bereits bemängelt, weil mich sowas an Quinns Stelle doch brennend interessiert hätte. Stattdessen kam nur was über Wandler-Sänger-Verbindungen.

 

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Liiina_1995 kommentierte am 07. April 2021 um 09:03

Ja da hast du Recht. Nach dem im letzten Teil dann rausgekommen ist, dass Monique nicht mit Quinn verwandt ist, hat sich diese Frage auch erübrigt. :D

Ich bin auch nicht wirklich schlauer geworden ... Hoffentlich kommt im Band 2 Licht ins Dunkel ... Wäre ja schön, wenn es erlaubt wäre. Aber da stellt sich dann noch die weitere Frage: Quinn ist ja offensichtlich eine Verbotene. Darf sie denn überhaupt Kinder mit einem Wandler oder Sänger haben? Könnte mir gut vorstellen, dass es nicht erlaubt ist.

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miss.bookaddicted kommentierte am 30. März 2021 um 18:10

Ich bin nun mit dem zweiten Leseabschnitt durch und fand die Geschichte an sich eigentlich ganz gut. Die Spannung hat etwas gefehlt und es war sehr vorhersehbar, aber dennoch eine ganz schöne Geschichte. Überrascht hatte mich dennoch, dass Quinn sich in einen Rotluchs verwandelt aht. Ich hatte erwartet, dass sie ein Berglöwe wird und Sänger eines Panther und somit die zwei Feinde vereint. Ebnfalls schade fand ich, dass man nichts neues von den vermissten Personen hört. Quinn denkt nur einmal an Maya und das war irgendwie ein bisschen wenig... Ansonsten gefällt es mir aber doch recht gut und der SChreibstil ist schön bildlich. Ich kann mir die Formen der Tattoos richtig vorstellen und auch die kleinen Hinweise zwischen den Kapiteln zu den einzelnen Tribes gefallen mir ziemlich gut. 

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La Tina kommentierte am 30. März 2021 um 18:17

Hihi, Quinn als Puma - da hätte Jo aber dumm aus der Wäsche geschaut 

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La Tina kommentierte am 30. März 2021 um 18:15

Einige haben hier Quinns Entscheidung als egoistisch, naiv o.ä. bezeichnet. Dazu möchte ich noch etwas sagen, einfach, weil ich Quinns Entscheidung verstehe.

Ihr Zustand mit den Aussetzern etc. wurde immer schlimmer und war einfach so nicht mehr tragbar. Das brachte mittlerweile schon sie und schlimmstenfalls andere in Gefahr. Ich kenne Menschen, die solche Aussetzer hatten, bei der Autofahrt ist sowas höchstgefährlich. Zum Glück raste das Auto ins Feld und nicht in Fußgänger.

Vor diesem Hintergrund sucht Quinn dringend nach einer Lösung, um das Problem zu beheben. Jetzt sieht sie eine Lösung. und dann kommt ein Typ daher, zufällig auch Wandler, und erzählt ihr, sie solle das nicht machen, das sei doof und könne gefährlich sein - aber WAS GENAU gefährlich sein könne sagt er ihr nicht. Den Ar*** hat er nicht in der Hose, mal mit der Wahrheit rauszurücken. Und was noch viel wichtiger ist: Einen Gegenvorschlag, was Quinn oder jemand anders tun könnte, um ihr zu helfen, hat er auch nicht. Warum soll sie also auf jemanden hören, der mit Wissen geizt? Mal ehrlich, ihr geht es elend, Nathan ist ihr keine Hilfe und sorgt eher noch dafür, dass sie ihm nicht vertrauen kann. Da sag ich nur: Selbst ist die Frau. Ich würd auch nicht auf einen Kerl hören, den ich kaum kenne, der sich wichtig macht aber keinerlei Wissen oder Gegenvorschläge rausrückt. Warum soll Quinn auf ihn hören - nur, weil er ein Kerl ist? Die Zeiten haben wir längst hinter uns. ;-) 

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Kristja kommentierte am 31. März 2021 um 20:58

Ich verstehe beide Seiten dort. Sowohl Quinns als auch Nathans. Aber wie du schon sagst, er könnte einfach mal mit der Sprache raus rücken. Ich meine, sie weiß doch nun eh über die Tribes und so Bescheid, warum dann nicht auch über diese ominösen Gefahren. Er ist da halt wirklich keine große Hilfe. Aber wenn es wirklich so eine große Gefahr ist, kann ich verstehen, dass er sie abhalten will.

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 190 bis 356
La Tina kommentierte am 31. März 2021 um 21:15

Er kann sich aber eben nicht einfach als Fremder vor Quinn stellen und verlangen, was sie zu tun und zu lassen hat. Vertrauen muss man sich verdienen und nicht einfach Befehle erteilen. Von sowas hat er echt null Ahnung.

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 190 bis 356
Lisa14 kommentierte am 30. März 2021 um 19:54

Wow, was für ein Abschnitt! Die Geschichte ist jetzt ja richtig in Fahrt gekommen. Ich kann Quinns und Nathans Gedanken jetzt viel besser nachvollziehen und auch Thomah habe ich direkt in mein Herz geschlossen.
Super fand ich auch, dass Quinn jetzt endlich ihr Tattoo aktiviert hat - obwohl ich das mit dem Rotluchs schon länger vermutet hatte... sonst gab es ja auch keine wirklich großen Überraschungen.
Besonders gefallen hat mir hier auch wieder die Beschreibung der Natur! Wenn ich nicht vorher schon ein riesiger Kanada-Fan gewesen wäre, wäre ich es spätestens jetzt!
Sooo, und da ich auf keinen Fall aufhören kann, lese ich jetzt auch direkt im dritten (und leider auch letzten) Abschnitt weiter :-)

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 190 bis 356
Ellaliest kommentierte am 31. März 2021 um 08:53

So, nächster Abschnitt ist vorbei :)

Ich kann ehrlich sagen, dass ich den Roman gerne lese. Ich mag die Atmosphäre, die Welt der Wandler, den Wald und auch die Charaktere.

In diesem Teil geht es viel um die Geschichte der Wandler, um Fakten und Recherche. Ja, auch mir hätte es an einigen Punkten noch mehr Spannung sein können, gleichzeitig war es auch irgendwie wichtig einige Tatsachen zu bekommen. Gut gefällt mir, dass diese in Mini-Lexikon-Artikeln zwischen den Kapiteln nochmal zusammengefasst werden. Quinn ist eine Verbotene, was zugegebener Weise schon fast zu erwarten gewesen war. Während des Lesens habe ich es eigentlich gar nicht so empfunden, aber wenn ich jetzt gerade darüber nachdenke, merke ich doch, dass mir ebenfalls etwas an Spannung fehlt oder vielleicht an mehr Woweffekt. Gerade ihre erste Verwandlung hätte ich mir irgendwie ungewöhnlicher vorgestellt. So ganz habe ich Moniques Rolle in der ganzen Sache noch nicht durchschaut. Ob Quinn wirklich ihre Tochter sein könnte? Diese hat die ganzen neuen Infos finde ich sehr gut weggesteckt.Sie reflektiert, denkt darüber nach und trifft dann ihre eigenen Entscheidungen. Mir persönlich hat es gut gefallen, wie sie ihren Tattoo-Alleingang gemacht hat. Ich kann Nathan verstehen, seine Sorgen sind ja vielleicht auch berechtigt, aber ihr ging es absolut nicht gut, es wurde schlimmer und er wollte erstmal abwarten, weil er Angst vor den Konsequenzen einer Veränderung hatte. Vermutlich wird er wütend reagieren, mal sehen, wie das die Beziehung der Beiden beeinflusst.

Unheimlich waren mir 2 oder 3 Szenen, die für mich auch mit die Hauptspannung in diesem Abschnitt erzeugt haben: Quinns nächtlicher Beobachter, der Besuch von Joanna und Nathans Gefühl im Wald. 1: Wie unangenehm ist bitte die Vorstellung, dass jemand in meinem Zimmer wühlt ohne, dass ich da bin? ich frage mich mmer noch, wie viel sie aus den Zeichnungen geschlossen hat und ob sie vielleicht etwas hat mitgehen lassen. 2: Der Beobachter ist sicherlich der gleiche und offensichtlich ein Wandler. Nur welcher und warum? Die Berglöwen sind es meiner meinung nicht, dazu wirkt Blaise viel zu desorientiert und selbst neugierig. Vielleicht ist es eine komplett neue Rasse? Und vielleicht sind bei dieser die Tierinstinkte noch deutlich stärker? Mehr Infos und Neuigkeiten zu den Verschwundenen hätten mir gut gefallen, immer hin wurde es ganz kurz in der Ratssitzung thematisiert, die ich sonst ziemlich unspektakulär fand.

Und jetzt geht es auch schon in den letzen Teil - ich bin gespannt und hoffe auf ein paar unvorhersehbare Wendungen :)

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 190 bis 356
Kristja kommentierte am 31. März 2021 um 21:12

Wie vielen anderen fehlte auch mir hier die Spannung. Die Verschwundenen geraten in Vergessenheit. Nur manchmal taucht immer mal wieder ein Gedanke auf, der für mich so wirkt, als hätte die Autorin selbst vergessen, dass die ja Freunde waren und man sich da hin und wieder Gedanken zu machen sollte. Ich meine, klar, Quinn will herausfinden, was sie ist und so. Aber Maya war doch ihre Freundin. An Quinns Stelle würde ich halb durchdrehen vor Sorge und irgendwas versuchen! Naja, immerhin konnte ich ihren Willen verstehen, dass sie die Versiegelung lösen will. Nathan hat sie ja eh nicht richtig gewarnt. Also braucht der sich nicht wundern :D

Die Recherche selbst fand ich auch ziemlich fad. Da kam einfach keine Spannung auf. Insbesondere dadurch, dass so vieles vorhersehbar war. Es gibt verbotene Kinder. Da hab ich sofort an Quinn gedacht und naja, dann war es auch so. Dann wird Tomah der Sänger, was auch mehr als vorauszusehen war. Es passiert einfach nichts unerwartetes.

Auch die Dialoge lassen etwas zu wünschen übrig. Für mich sind die irgendwie platt und oberflächlich.. Keine Ahnung, wie ich das beschreiben soll. Versteht ihr was ich meine?
Und von der Gefühlswelt der Figuren fange ich gar nicht erst an. Wie bereits gesagt fehlen mir hier erst mal die Sorgen um die Verschwundenen. Und generell kommen auch so bei mir null Gefühle an. Quinn an sich finde ich manchmal sogar etwas anstrengend. Und wie alt ist sie nochmal? 18? Und dann kreuzt sie die Finger, wenn sie ihre Schwester anlügt? Das war für mich wie in so einem Kinderbuch. (nichts gegen Kinderbücher) Aber ich glaube, dass das Verhalten der Personen nicht zu deren Alter passt. Es wirkt alles etwas kindisch und teeniehaft. Vielleicht bin ich aber auch einfach zu alt :D

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 190 bis 356
Easy Bell kommentierte am 03. April 2021 um 20:33

Tja auch ich kann mich da leider nur anschließen. Ich war an manchen Stellen richtig gefesselt.
Als er sich das erste Mal verwandelt hat z.B. fand ich super und dann hat es aber auch gleich schon wieder nachgelassen indem er in den Wald geht...es steckt Potential drin und die Ideen sind gut, aber die Spannung fehlt.
Auch mit den Entführten kann ich allen nur recht geben. Ich fand es auch seltsam,dass sie so in den Hintergrund rücken. Ich hoffe jetzt einfach mal, dass es im 3. Teil dann doch mit mehr Spannung, Tempo und Tiefe weitergeht.

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 190 bis 356
Easy Bell kommentierte am 03. April 2021 um 20:34

Ach so und die kleinen Zusammenfassungen ...die Erklärungen am Anfang vom Kapitel...find ich gut.

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