Leserunde

Leserunde zu "Unter uns nur Wolken" (Anna Pfeffer)

Unter uns nur Wolken - Anna Pfeffer

Unter uns nur Wolken
von Anna Pfeffer

Bewerbungsphase: 06.12. - 20.12.

Beginn der Leserunde: 03.01. (Ende: 24.01.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir 20 Freiexemplare von "Unter uns nur Wolken" (Anna Pfeffer) zur Verfügung.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch. 

ÜBER DAS BUCH:

Mag die Erinnerung auch gehen, die Liebe bleibt.

Tom ist ratlos: Sein Großvater Florian hat Alzheimer und lehnt jede Hilfe ab. Während bei Florian das Gestern verschwindet, sucht Tom im Heute verzweifelt eine Pflegerin. Doch keine will bleiben, denn sobald Tom die Wohnung verlässt, wird der charmante alte Herr zum Ekelpaket. Bis Ani vor der Tür steht. Ohne Wohnung, dafür mit Liebeskummer. Alle Versuche, Ani zu vergraulen, scheitern. Allmählich beginnt Florian sich ihr zu öffnen und gegen das Vergessen anzuerzählen. Vor allem von seiner großen Liebe Greta. Und verändert damit nicht nur sein Leben, sondern auch das von Ani und Tom. 

Berührend und witzig: ein Generationenroman, der unter Lachen zu Tränen rührt.

ÜBER DIE AUTORIN:

Ulrike Mayrhofer und Carmen Schmit, die beiden Autorinnen hinter dem Pseudonym Anna Pfeffer, sind seit ihrer gemeinsamen Schulzeit in Wien befreundet und haben zusammen Geschichten geschrieben. Heute leben sie in Hamburg und Wien, sind zusammen 75 Jahre alt, haben zwei Männer, sechs Kinder und einen Hund.

26.01.2019

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 202 bis Ende

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 202 bis Ende
Birte kommentierte am 05. Januar 2019 um 13:13

Der letzte Abschnitt war dann auch schnell gelesen - von meinem Eindruck her nimmt die Beziehung von Tom und Ani in diesem Abschnitt immer mehr Raum ein, auch wenn Tom über weite Strecken weiter sehr ruppig Ani gegenüber bleibt, aber auch immer wieder von Anis "Rehaugen" spricht

Für Florian wird durch den Besuch eines alten Freundes im Pflegeheim die Heimunterbringung konkret vorstellbar und Ani zeigt, dass sie auch gut als Kellnerin arbeiten kann.

Und dann kommt noch Watson ins Spiel (der verschwundene Hund von Tom) - und selbst die auf dem Friedhof vermisste Kette wird nochmal aufgegriffen.

Das zusammenfügen der Fäden und die quasi Happy-End-Auflösung kam mir dann fast etwas zu schnell, ich hätte erwartet, dass das Thema Heimunterbringung noch konfliktbelasteter wäre als es hier dann gelöst wurde (inkl. Finanzierung, denn zwischendurch wird ja erwähnt, dass Florians Rente gerade mal für die Raten des Kredits für die Wohnung reicht - das hatte mich schon etwas gewundert, da ich davon ausgegangen war, dass die Wohnung längst abbezahlt ist - bleibt offen, ob nur Toms Eltern vermögend sind).

Ob der Abschluss in Bezug auf Tom und Ani nun wirklich realistisch ist, bleibt dahingestellt - aber im Rahmen des Romans passt das Ende für mich gut.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 202 bis Ende
Nala kommentierte am 13. Januar 2019 um 16:06

Ich bin ganz deiner Meinung. Das Ende und auch die Sache mit Watson fand ich auf einmal sehr schnell und zu viel des Guten. Auf einmal ist Watson wieder da, sowie die Kette. Florian geht freiwillig in ein Heim, obwohl er sich immer gegen gesträubt hat. Das fand ich dann doch sehr unglaubwürdig. 

Die Sache mit Tom und Ani hat mir gut gefallen und wie es zwichen den beiden ausgegangen ist. Man konnte es sich ja schon denken.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 202 bis Ende
Hermione kommentierte am 23. Januar 2019 um 17:18

Ja, ihr habt schon Recht, es ging etwas schnell. Nichtsdestotrotz fand ich es stimmig und nachvollziehbar.

Das Ende hat mir schon gut gefallen.

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Grata kommentierte am 17. Januar 2019 um 19:02

Ja, die Heimunterbringung kam dann auch für mich zu abrupt. Damit hatte ich so nicht gerechnet. Ich hätte dann eher erwartet, daß es peu a peu geht, daß Florian sich gemeinsam mit Tom und/oder Annika Gedanken macht, sich berät, selbst erkennt, daß es so nicht weitergeht. Hier hätte man noch einiges ausschmücken können.

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Adlerauge kommentierte am 06. Januar 2019 um 13:30

 Wow ! ! !

Habe dieses Buch gestern abend in einen Rutsch durchgelesen und bin einfach nur begeistert !

Insgesamt hat es mir recht gut gefallen -bis auf das "abrupte " Ende ! Fand ich einfach zu überladend und man hätte gut noch ein paar Seiten dazu geben !

Aber trotzdem fand ich diese Geschichte recht gut umschrieben , denn auf recht humorvolle Weise wurde die "Alzheimererkrankung " thematisiert und der Leser wurde zum Nachdenken angeregt !

Werde in den nächsten Tage noch eine passende Rezension verfassen !

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wiechmann8052 kommentierte am 06. Januar 2019 um 14:59

das Ende hätte gern etwas breiter und tiefer werden können aber im ganzen war es ein unterhaltsames Buch

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Claudias Bücherhöhle kommentierte am 06. Januar 2019 um 15:07

Ich fand es gut, dass das Eis zwischen Florian und Ani nun komplett gebrochen ist. Das Wiedersehen mit Noah – da kann ich Anis Reaktion nicht verstehen und schon gar nicht, dass sie ihm auch noch hilft. Aber auch solche Menschen muss es geben ;)

Als Florian Ani den Hörer aus der Hand nimmt und sich ihre Mutter „zur Brust nimmt“ – einfach genial. Ebenso das Wiederfinden von Watson, den ich persönlich gar nicht mehr auf der Rechnung hatte.

Als Fazit vor meiner Rezi muss ich sagen, dass ich schon viele Bücher des Autorenduos gelesen habe und jedes davon einfach besser fand. Hier gibt es einige schöne Momente, die auch mir etwas ans Herz gingen, aber nach dem Klappentext habe ich wesentlich mehr Emotionen erwartet und auch mehr über die Krankheit. Für mich fühlte es sich meistens so an, dass Florian die Diagnose einfach nur ausnutzt und vieles nur gespielt ist. Natürlich verläuft Alzheimer bei jedem anders, ist mir schon klar, aber ich empfand es einfach als zu wenig. Vielleicht brauchte ich in der Beziehung einfach mehr Dramatik – auch wenn es sich komisch anhören mag. Ich habe weder gelacht noch geweint, einiges ging leicht ans Herz und ich konnte schmunzeln. Das war aber auch schon alles. Leider. Und ich muss sagen, dass mir Tom bis zuletzt nicht sympathisch war. Das ist für mich zwar kein Hinderungsgrund, ein Buch toll zu finden, aber ihn empfand ich einfach nur als kalt und herzlos. Im Grunde konnte ich verschiedene Handlungsweisen von keinem der Figuren bis ins Kleinste nachvollziehen oder gar verstehen. Gute Unterhaltung für zwischendurch, bleibt aber nicht hängen. Zumindest bei mir nicht.

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Cassandra kommentierte am 09. Januar 2019 um 14:36

Tom war auch für mich der Schwachpunkt im Buch. Die Rolle war irgendwie nicht gut ausgearbeitet.

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Petzi_Maus kommentierte am 12. Januar 2019 um 23:43

Ich muss dir zustimmen, die Alheimererkrankung war zu wenig ausgearbeitet bzw. hatte ich persönlich den Eindruck, dass Florian ja fast nur gute Tage hatte. Wenn, dann hat er nur mal kurz ein Wort vergessen, aber kurz drauf war wieder alles in Ordnung.
Tom ging so, obwohl ich auch nicht so ganz verstanden habe, warum er ständig so extrem ruppig zu Ani war..

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Grata kommentierte am 17. Januar 2019 um 19:05

Ja, die Alzheimerkrankung kam recht kurz. Die Slapstick-Einlagen waren recht amüsant, aber die wirkliche Verzweiflung über diese grausame Krankheit war irgendwie nie spürbar. Hätte man noch Einblick in Florians Innenleben gehabt, seine Ängste, seine Hilflosigkeit, dann wäre das vielleicht besser rübergekommen, auch warum, er sich gegen Hilfe gewehrt hat. Hilfe von Tom nahm er ja auch schließlich an, nur eben keine fremde Hilfe. Man hätte hier noch mehr ausarbeiten können. So bleibt es eben nur ein unterhaltsamer Schmöker zum Wohlfühlen.

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Christine G. kommentierte am 06. Januar 2019 um 16:20

Habe das Buch auch in einem Rutsch durchgelesen.

In diesem doch kurzen Abschnitt kam ja einiges zusammen. Da hätte das eine oder andere doch etwas ausführlicher geschrieben werden können.

Mit Watson hatte ich gar nicht mehr gerechnet, aber im Hinterkopf dachte ich mir, ein Hund könnte eine große Hilfe für Alzheimerkranke sein. Nun kam es ja auch so, Watson ist wieder gefunden.

Das Florian ins Pflegeheim geht war zu hoffen, war aber für mich zu abrupt dargestellt. Tom und Ani finden sich zum Schluß, hatte man auch geahnt.

Alles in allem muß ich aber für mich saagen, die Geschichte hat mir gut gefallen und bringt dem Leser diese schwere Krankheit auf eine leichte, unterhaltsame Art näher.

Rezension stelle ich die Tage rein.

Vielen Dank das ich dieses Buch lesen durfte.

 

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meg kommentierte am 07. Januar 2019 um 16:29

Die letzten beiden Abschnitte habe ich in einem durch gelesen. Das Buch hat mir wirklich gut gefallen, obwohl ich es als unterhaltsamen Roman sehe und es nicht unbedingt mit dem Alltag Demenzkranker zu tun hat. Die Liebesgeschichte von Tom und Ani war mir von Anfang an klar, ich fand sie trotzdem sehr schön.

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Cassandra kommentierte am 09. Januar 2019 um 14:46

So , ich bin auch durch. Es war stellenweise amüsant, manches zuviel. Anita sehr sympathisch. Aber das es um das Thema Alzheimer ging, ging doch mit den ganzen Slapstick- und Actioneinlagen etwas unter.
Ohne den KT wäre es einfach eine Geschichte über einen reichen Alten, der äußerst boshaft seinen Enkel und seine Pflegerin einfallsreich tyrannisiert und es am Schluss zum Karaokesingen in ein Luxus-Pflegeheim schafft.
Ich habe zwar mit Alzheimer zum Glück keine Erfahrungen aber glaube trotzdem, dass zwischen Buch und Wirklichkeit eine riesige Diskrepanz besteht.
Auch die Sache mit dem Hund fand ich merkwürdig. Der Enkel war ja wirklich nicht Mal im Stande seinen vor Monaten entlaufenen Hund aus dem Tierheim zu holen.

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wiechmann8052 kommentierte am 11. Januar 2019 um 18:51

er war im Tierheim nur der Hund ist erst viel später dort abgegeben worden. Kommt schon mal vor das die Tiere noch einige Tage oder länger herum irren

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Petzi_Maus kommentierte am 12. Januar 2019 um 23:46

Ja, aber wenn das mein geliebtes Haustier ist, dann ruf ich dort ständig an! Oder lass meine Nummer dort, damit die mich jederzeit anrufen können, falls genau so ein Tier abgegeben/gefunden wird...

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Grata kommentierte am 17. Januar 2019 um 19:01

Ja, das mit dem Hund hat mich auch sehr gewundert. Wenn ich so sehr an einem Tier hänge, dann hätte ich noch Wochen und Monate alles Menschenmögliche unternommen, mein Tier zu finden.Denn so lange ich nicht sicher weiß, daß er tot ist, hätte ich immer noch Hoffnung und mich auf die Suche gemacht. Aber vielleicht war Tom mit Florian überfordert, so daß das untergegangen ist.

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mc1965 kommentierte am 11. Januar 2019 um 08:09

Ich bin auch gestern mit dem Buch fertig geworden.

Das Buch konnte sich gut lesen, auch mit den unterschiedlichen Sichtweisen.

Obwohl ich machmal überlegen musste, wer jetzt gerade dran ist.

Ich finde das Thema ist zwar aufgegriffen worden, auf die teilweise amüsante Weise, aber das da noch jede Menge hinter steckt, finde ich, ist nicht zur Geltung gekommen.

Trotzdem ein gutes Buch was man mal soeben "weglesen" kann.

 

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 202 bis Ende
Tefelz kommentierte am 12. Januar 2019 um 18:29

Grundsätzlich hat mich das Buch begeistert, natürlich wenn man den Klappentext liest, wird ein wenig viel übertrieben. Lachen und Weinen in einem Buch ist selten zusammen zusammen zu bringen und dafür war dieses Buch meiner Meinung nach nicht gedacht. Die Geschichte ist sehr gut, aber es fällt mir schwer das in zu ernsthaftem Kontext mit Demenz/ Alzheimer oder auch in Form einer Lovestory zu sehen. Es war einfach eine sehr schöne kurzweilige Geschichte, die mich teilweise berührt hat, bei der mit Tom eigentlich durchweg überhaupt nicht gefallen hat. Bei der Ani natürlich die Paraderolle hat und auch Florian meistens überzeugen konnte. Das Ende mit dem Heim und dem Geld der Eltern, war natürlich ein großer Zufall, das aber leider nicht jeder besitzt um sich ein Luxusheim zu leisten. Tom hat Ani nicht so wirklich verdient, dazu hat er sich eigentlich nur merkwürdig benommen und ja , Watson .... na der musste ja auftauchen, damit die Kurve bekommen wird und Florian endlich aufgibt. Alles kein Vorwurf, das hat mich bestens unterhalten, aber es wäre noch mehr drin gewesen. Rezi schaffe ich bestimmt bis morgen... 

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Petzi_Maus kommentierte am 12. Januar 2019 um 23:37

Beim letzten Abschnitt ging mir irgendwie alles zu schnell...
Ani besucht mit Florian seinen Freund Gunther im Heim - dort dürfte es richtig toll sein, mit Karaoke usw.
Doch dass Florian kurz darauf gleich beschließt, auch dorthin zu Gunther zu ziehen, kam etwas schnell.
Auch wenn er natürlich Recht hat mit seinen Überlegungen: Wenn man liebt, soll man loslassen...
Gut ist, dass Toms Eltern für die Heimkosten aufkommen.

Und Ani findet den von Florian verlorenen Hund im Tierheim - da dachte ich mir auch, ich an Toms Stelle hätte die Tierheime immer wieder angerufen, dann hätte er ihn bereits längst wieder zurück gehabt... *seufz*

Und für mich geht Florians Erkrankung irgendwie total unter. Er hat fast nur gute Tage, und wenn er mal etwas vergisst, sind es nur einzelne Worte und dann auch nur für kurze Zeit. Zum Glück kenne ich mich mit dieser Erkrankung nicht aus, aber das stellt sich mir irgendwie unrealistisch dar...

Das schöne Happy End mit Tom und Ani gefällt mir natürlich sehr gut, und die schönen Schlussworte: dass Florian Tom gesagt hat, dass er sich endlich um seine ganz eigene Greta kümmern soll...

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Bea Surbeck kommentierte am 13. Januar 2019 um 08:29

So ich bin nun auch durch und lehne mich zufrieden zurück. Mir hat das Buch richtig gut gefallen. Die Krankheit hat zwar nicht soviel Raum eingenommen wie ich anfangs gedacht habe, aber es hat gut rübergebracht wie schwer es ist wenn man mit dieser Krankheit leben muss, aber auch wie belastend diese Krankheit für die Angehörigen sein kann.

Das es für Ani und Tom ein Happy End geben wird war für mich schon von Anfang an klar, aber das hat mich nicht gestört. Schön fand ich das Florian seinem Enkel den Weg geweist hat .... hol dir deine Greta.

Das Florian letztendlich, freiwillig, in ein Heim gehen würde hätte ich anfangs nicht gedacht. Schön fand ich wie er offen mit Tom gesprochen hat und ihm seine Beweggründe erklärt hat. So oft dachte ich das er nicht weiß was auf Toms Schultern lastet, aber ganz so war es dann doch nicht. Er hat erkannt wie sehr seine Krankheit Tom zusetzt und ich kann seine Beweggründe verstehen. Finde es auch toll das er diese Last von Toms Schultern genommen hat, denn bei diesem Krankheitsbild ist es leider so das die Menschen irgendwann nicht mehr zu Hause gepflegt werden können. Nun finde ich es schon wieder gut das sich die Eltern von Tom damals eingemischt haben - da sie ja immer der Meinung waren Florian gehört in ein Heim werden sie nun sicher auch die Kosten freiwillig und ohne zu murren übernehmen.

Noah fand ich schon ein wenig dreist.Das er sich im Cafe von Anis Wohlergehen überzeugen wollte lasse ich mir ja noch gefallen, aber das er sie dann bittet mit ihm die Rolle einzustudieren - naja - da dachte ich echt ich lese nicht richtig. Toll fand ich das Ani sich von ihm nicht mehr einwickeln hat lassen und das sie nicht zu ihm zurück ist als er sich von Clara getrennt hat.

Wie Florian mit Anis Mutter geredet hat fand ich auch toll, ob es was nützt?

Mich hat die Geschichte sehr bewegt und berührt. Ein tolles Buch bei der (für mich) die Mischung gepasst hat. Ich musste oftmals schmunzeln oder lachen und hinterher dann gedacht: "Ich lache jetzt, aber eigentlich ist das alles nur komisch weil ich es von aussen betrachten kann". Ani war ein richtig toller Charakter, sie hat Florian die Stirn geboten und dadurch sein Vertrauen erlangt. Wie innig die Freundschaft der beiden am Ende war konnte man spüren.

 

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 202 bis Ende
Alsterschwan kommentierte am 13. Januar 2019 um 18:46

@Bea Surbeck: Das es für Ani und Tom ein Happy End geben wird war für mich schon von Anfang an klar, aber das hat mich nicht gestört. Schön fand ich das Florian seinem Enkel den Weg geweist hat .... hol dir deine Greta.​

Ja, da kann ich Dir voll und ganz zustimmen ... und dass er sich endlich um seine eigene Greta kümmern soll, fand ich einen wirklich schönen Abschlusssatz!

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 202 bis Ende
Alsterschwan kommentierte am 13. Januar 2019 um 19:14

Ich habe mir eben extra noch einmal mein Kommentar zum 2. Teil durchgelesen, bis dahin hatte mir das Buch wirklich ganz gut gefallen - aber jetzt mit diesem Schluss bin ich nicht richtig zufrieden... Wie schon einige von Euch gesagt haben: es ging mir doch etwas zu schnell, so etwas "hoppla-hopp" oder ein gewisses "Friede-Freude-Eierkuchen" Gefühl bleibt leider zurück...

Auf einmal geht / will Florian doch in ein Heim? Na, die finanzielle Frage ist ja geregelt, da Toms Eltern vorher als ziemlich reich beschrieben werden (und außerdem wollten SIE ja, dass er ins Heim geht, sollen SIE dann auch dafür bezahlen) - und außerdem will er ja mit seinem Freund Gunther zusammenziehen, weil dessen Ex-Frau abhanden gekommen ist, wird auch günstiger... Und dann soll alles innerhalb einer Woche geschehen? Watson ist wieder da und auch Gretas Kette...

Das Einzige, womit ich fest gerechnet hatte, war, dass Tom und Ani "zusammenkommen" und im Gegensatz zu einigen von Euch, mochte ich auch Tom, er war mir sympathisch, einiges von seinen Gedanken konnte ich auch nachvollziehen (nicht alles!).... Allerdings ist mir der Sinn der Pokerszene nicht ganz klar geworden - oder war das nur, um Mirjam einzuführen?

Zum Thema Alzheimer: etwas zu kurz gekommen ist mir dieses ernste Thema, aber wie will / möchte / kann man das in einen Unterhaltungsroman einbeziehen? Es kann auch nur ein erstes Anreißen der Problematik sein und das haben die Autorinnen durchaus gemacht, sie haben dieses Thema zumindest angesprochen und darauf aufmerksam gemacht...

So, jetzt muss ich erstmal alles sacken lassen und mir auch vielleicht noch einmal durchlesen, was Ihr so geschrieben habt, vielleicht habe ich dann ja noch eine zündende Idee....

 

 

 

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 202 bis Ende
wiechmann8052 kommentierte am 13. Januar 2019 um 20:46

ja, ging alles sehr schnell, aber wenn die Autorinnen die Themen in jeder Richtung ausgewalzt hätten wäre es ein 1000 Seiten Buch geworden und dann wäre es nicht so unterhaltsam gewesen, sie haben es uns Lesern überlassen die notwendigen Fakten zur Krankheit selber zu recherchieren und uns zwei sehr sympathische Personen serviert und einen sowohl als auch sowie ein paar unmögliche Figuren für mich hat das Buch als Unterhaltungsroman gepasst.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 202 bis Ende
Grata kommentierte am 17. Januar 2019 um 18:58

Ja, das Ende ging dann recht schnell, habe ich auch so empfunden. Als Unterhaltungsroman hat es gut gepasst. Das reale Leben ist oft hart genug, da passt so ein schöner Roman doch gut.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 202 bis Ende
Svenja Landau kommentierte am 14. Januar 2019 um 22:11

So, ich bin nun auch durch.
Im Großen und Ganzen hat mir das Buch gefallen, aber ich finde der 3. Absatz hätte auch noch ausführlicher werden können.
Ich fand's toll, dass Watson jetzt wieder Zuhause ist. Er tut Florian anscheinend wirklich gut. Und sehr schön fand ich, wie sich die Beziehung zwischen Florian und Ani zum Guten entwickelt hat. Florian ist mir noch sehr sympathisch geworden.
Als er einmal völlig verwirrt aufwachte und direkt gefragt hat, wo Greta ist, tat mir das auch wirklich leid. Da bin ich wieder mal froh, in meinem Leben noch nicht mit der Krankheit Alzheimer in Kontakt gewesen zu sein.
Ich finde es toll, dass Ani und Tom am Ende noch zueinander gefunden haben. Es war ja schon ne ganze Weile abzusehen.
Und dass Florian jetzt freiwillig ins (Luxus-)Heim geht, finde ich zwar auch gut, aber das kam im Buch definitiv zu kurz. Das ging so plötzlich, dass er überhaupt davon erzählt hat und schon war das Buch so gut wie zuende.
Meine Rezension folgt in den nächsten Tagen.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 202 bis Ende
Grata kommentierte am 17. Januar 2019 um 18:57

Das Ende kam ja dann doch recht flott daher, aber die Lösung hat mich absolut zufriedengestellt. Was für ein glücklicher Zufall, daß Florian nun bei seinem alten Freund im Heim wohnen kann. Es ist ein Luxusheim, was sich nicht jeder leisten kann und hier kann Florian bestimmt davon ausgehen, daß ihm gute Pflege zuteil wird. Glücklicherweise muß er sich keine Gedanken um die Bezahlung machen. Hat es doch etwas Gutes, daß sein Sohn und die Schwiegertochter nur das Geld im Kopf haben. In der Realität sieht so etwas ganz anders aus. Aber es ist ja auch ein Roman zum Wohlfühlen und kein so kritisches und realistisches Buch. Dass Tom und Ani zusammenfinden, zeichnete sich schon ab. Ein schönes Happy-End, das für mich gut zu dieser Art von Roman passte.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 202 bis Ende
WilmaH kommentierte am 18. Januar 2019 um 13:11

Es hat mir Spaß gemacht das Buch zu lesen. Das Ende war aber  vorhersehbar.  Watson, Florian im Heim und Tom und Ani sind verliebt.Ich finde es gut, dass Watson und die Kette wieder auftauchen. Die Stellen, in denen Florian öfter dachte er sieht ihn, fand ich gut. Es waren leider so ziemlich die einzigen, die die Krankheit Alzheimer von deiner schlimmen Seite zeigen. Das hätte für mich ruhig weiter thematisiert werden können. Die Puzzelteile fügen sich zum Schluss alle zusammen.  Das Florian so schnell von alleine ins Heim will passt irgendwie nicht zu ihm. Die Liebesbeziehung zwischen Tom und Ani war ja von Anfang an vorhersehbar. Mir gefällt es gut, dass Ani als Kellnerin anfangen kann und so nicht schon wieder auf der Straße sitzt. Im grossen und ganzen ein sehr schöner Roman, der auch ein bisschen zum nachdenken anregt. 

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 202 bis Ende
kuhtipp kommentierte am 21. Januar 2019 um 22:55

Die Passagen mit Florian fand ich im letzten Abschnitt toll. Schön, dass er sich Anika gegenüber öffnet und ihr auch von Greta erzählt. Als er Zom sagt, dass er zu Gunther ins Heim ziehen wird, hab ich tatsächlich ein Tränchen verdrückt. 

Mit der Liebesgeschichte zwischen Tom und Ani komm ich irgendwie nicht klar. Das geht irgendwie zu schnell und ist mir persönlich auch zu kitschig. Da ist nichts von der Liebe zwischen Florian und Greta zu erkennen. Schade eigentlich. Und auf Mirjam hätte ich gut verzichten können. Sie tut für die Geschichte nichts; außer ein paar Seiten zu füllen. 

Jetzt muss die Geschichte etwas sacken und dann schreib ich meine Rezi. 

Sicher wird es keins der Bücher, die ich immer wieder lesen werde.