Leserunde

Leserunde zu "Vanitas - Schwarz wie Erde" (Ursula Poznanski)

Vanitas - Schwarz wie Erde - Ursula Poznanski

Vanitas - Schwarz wie Erde
von Ursula Poznanski

Bewerbungsphase: 31.01. - 14.02.

Beginn der Leserunde: 21.02. (Ende: 14.03.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir 20 Freiexemplare von "Vanitas - Schwarz wie Erde" (Ursula Poznanski) zur Verfügung.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch. 

ÜBER DAS BUCH:

Tödliche Blumengrüße: „Vanitas – Schwarz wie Erde“ ist der Auftakt zur neuen Thriller-Reihe von Spiegel-Bestseller-Autorin Ursula Poznanski. Eine Wiener Blumenhändlerin mit dunkler Vergangenheit ermittelt gegen ein skrupelloses Verbrecher-Syndikat.

Auf dem Wiener Zentralfriedhof ist die Blumenhändlerin Carolin ein so gewohnter Anblick, dass sie beinahe unsichtbar ist. Ebenso wie die Botschaften, die sie mit ihren Auftraggebern austauscht, verschlüsselt in die Sprache der Blumen - denn ihre größte Angst ist es, gefunden zu werden. Noch vor einem Jahr war Carolins Name ein anderer; damals war sie als Polizeispitzel einer der brutalsten Banden des organisierten Verbrechens auf der Spur. Kaum jemand weiß, dass sie ihren letzten Einsatz überlebt hat. Doch dann erhält sie einen Blumengruß, der sie zu einem neuen Fall nach München ruft - und der sie fürchten lässt, dass sie ihren eigenen Tod bald ein zweites Mal erleben könnte …

Ein psychologisch dichter Thriller mit ungewöhnlicher Heldin und Gänsehaut-Garantie!

ÜBER DIE AUTORIN:

Ursula Poznanski wurde 1968 in Wien geboren, wo sie mit ihrer Familie auch heute lebt. Die ehemalige Medizin-Journalistin ist eine der erfolgreichsten Autorinnen deutscher Sprache: Mit ihren Jugendbüchern (von «Erebos» bis «Thalamus») steht sie Jahr für Jahr ganz oben auf den Bestsellerlisten, ihre Thriller für Erwachsene erfreuen sich ebenso großer Beliebtheit. Nun hat sie eine der ungewöhnlichsten Heldinnen der Kriminalliteratur geschaffen – eine Blumenhändlerin mit dunkler Vergangenheit…

14.03.2019

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 249 - 376

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 249 - 376
joy67 kommentierte am 23. Februar 2019 um 21:36

So langsam nimmt die Geschichte Fahrt auf. Auch wenn es bis zum Ende kein blutrünstiger Thriller ist, ist doch eine gewisse Spannung da.

Carolin findet nach und nach Antworten auf die Fragen über die Vergangenheit der Familie Lambert. Auch wenn es alles schlüssig und nachvollziehbar ist, scheint es doch ein wenig konstruiert. ( Ich bin mir nicht sicher, ich bin diesbezüglich ein wenig ambivalent ).

Die Großmutter hat ihr Leben lang geschwiegen der Familie zuliebe. Die beiden Seniorchefs der Konkurrenten blieben bis dato unbehelligt. Ziemlich raffiniert finde ich das System, wie Tamara sich heimlich mit ihrem Bruder verständigt. Carolin kommt dem ganzen auf die Schliche.

Lange war ich zu naiv, um Tamara für irgendetwas zu verdächtigen.

Tamara, auch wenn sie vielleicht einiges zum Wohle ihrer Familie resp. Ihrer Großmutter tut, ist ja doch ganz schön gerissen. Am Ende dreht sie ein wenig durch, um Rache zu üben.

Nicht gewundert hat mich, dass Carolin für Robert als Lockvogel gedient hat, ohne es zu wissen.

Was mich auf jeden Fall mit Spannung die Fortsetzung erwarten lässt, ist das Ende des Buches. Die Sache mit den Russen könnte für Carolin noch ziemlich übel ausgehen.   

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BookHook kommentierte am 01. März 2019 um 18:34

ZITAT: "So langsam nimmt die Geschichte Fahrt auf. Auch wenn es bis zum Ende kein blutrünstiger Thriller ist, ist doch eine gewisse Spannung da."

 

Ja, dieses Buch ist eher langsam in Fahrt gekommen, aber am Ende fand ich es doch sehr spannend, da ich bis dato wirklich überhaupt keine Idee hatte, wie das alles zusammenhängen soll.

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joy67 kommentierte am 12. März 2019 um 08:25

Ich könnte mir vorstellen, dass es "thrilliger" wird, wenn die Geschichte mit den Russen mehr und mehr ins Spiel kommt. Damit rechne ich, vielleicht aber erst im dritten Teil ?!?

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BookHook kommentierte am 01. März 2019 um 18:35

ZITAT: "Nicht gewundert hat mich, dass Carolin für Robert als Lockvogel gedient hat, ohne es zu wissen."

 

Jepp, das passt 100%ig zu Robert. Was für ein Unsympath...

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joy67 kommentierte am 12. März 2019 um 08:41

Da geb ich dir völlig Recht. So ein richtig unliebsamer Zeitgenosse.

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Sandra8811 kommentierte am 24. Februar 2019 um 21:12

So, nun bin auch ich mit dem Buch durch und ich fands insgesamt ganz gut.

Die Hintergründe von Tamara und auch ihre Kommunikationswege mit ihrer Großmutter fand ich zwar etwas zu konstruiert und etwas weit hergeholt, dennoch gefiel mir der Verlauf dann ganz gut. Ich war überrascht, dass Tamara Caro wohl schon so früh durchschaut hat, es ist aber im Nachhinein ganz logisch, warum sonst hätte sie sich so schnell an sie ranschmeißen sollen? Ich hatte gleich gedacht, dass Caro als Lockvogel nach München gebracht wurde, da mir Robert gleich unsympathsich war. Dadurch, dass man bis zur Ankunft an ihrer Haustüre nicht wusste, ob "Caro" (man weiß ja immer noch nicht, wie sie eigentlich wirklich heißt) in Sicherheit ist und Tamara gestellt wurde, blieb es bis zum Schluss spannend. Was es genau mit Andrei und seinen Kumpanen auf sich hat, weiß man auch noch nicht, was sehr auf eine Aufklärung in einem Fortsetzungsband hoffen lässt.

Es war zwar für mich ein eher schwächeres Buch von Ursula Poznanski, dennoch freue ich mich auf eine Fortsetzung!

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BookHook kommentierte am 01. März 2019 um 18:36

ZITAT: "Es war zwar für mich ein eher schwächeres Buch von Ursula Poznanski, dennoch freue ich mich auf eine Fortsetzung!"

 

Ja, ich finde auch, dass es bessere von ihr gitbt. Aber sie hat hier für meinen Geschmack mit Carolin einen sehr interessanten Grundstein mit viel Potenzial für weitere Bände gelegt.

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cebra kommentierte am 10. März 2019 um 22:15

Ich hätte gerne mehr über Carolin erfahren. Hoffentlich wird sie im nächsten Band etwas mehr über sich verraten.

 

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MeinSchreibtagebuch kommentierte am 25. Februar 2019 um 17:47

Auch wenn das Ende nicht das spannendste war, was ich je gelesen habe, war ich ganz zufrieden damit. Die Auflösung konnte mich überzeugen und passte auch zu den Charakteren. Auf die Idee mit der Blindenschrift wäre ich gar nicht gekommen. Ich habe mich schon gefragt, warum sie bitte Bananen an die Haustür hängt. 

Tamara kam hier sehr blutrünstig rüber, was ich ihr zwar abgekauft habe, trotzdem aber ziemlich überraschend kam. Die Geschichte über ihre Großmutter hat mich sehr berührt und besonders die Szene mit der Vergewaltigung war ziemlich heftig. Als Frau hat man sich damals wahrscheinlich nicht getraut etwas zu sagen, aber es war schon ein Schock, dass gleich ein Kind daraus entstanden ist. Die ganze Geschichte passte wie die Faust aufs Auge auf die Familie und endlich haben die ganzen Spannungen Sinn ergeben. 

Robert fand ich noch nie sympathisch, aber hier hat er es echt auf die Spitze getrieben. Wenn man die Szene mit den Gewehr sieht ist es doch logisch, in welch einer Gefahr Caro da schwebt. Dass er sie ignoriert, anlügt und sie im Dunkelen lässt hätte ich nicht von ihm gedacht. Ich hoffe sehr, dass sie im zweiten Band noch einmal mit ihm zu tun hat und es ihn mit gleicher Münze heimzahlt. Das Ende war auch unglaublich spannend und das nur mit einem Satz. Man kann so viel darin interpretieren, aber da ich denke, dass es mit ihren alten "Freunden" zu tun hat, wird es bestimmt spannend und vielleicht auch etwas blutig. Durch die ganzen Szenen zwischen den Kapiteln habe ich gehofft auch einen genaueren Blick auf den Mörder zu werfen, also auf Anton (ich glaube, er hieß so). Seine Bewegungsgründe kenne ich zwar, aber ihn als Persönlichkeit nicht. 

Mir hat das Buch sehr gut gefallen und meine Rezension wird in den nächsten Tagen veröffentlicht. 

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niggeldi kommentierte am 26. Februar 2019 um 06:43

Diesen Teil fand ich am besten! Die Spannung gewinnt stetig an Kraft und das Buch lässt einen nicht mehr los. (Ich hätte eigentlich lernen sollen, stattdessen musste ich einfach zu Ende lesen. :D)
Die Idee mit der Blindenschrift finde ich sehr innovativ, ich habe mich auch schon gefragt, wieso Tamara solche Sachen vor die Tür hängt.
Was ihre Oma erleben musste, ist wirklich ungeheuerlich und die Szene war eindrücklich beschrieben.
Dass Robert Carolin auch als Lockvogel missbraucht hat, habe ich zwar nicht vermutet, aber wirklich überraschend war diese Info nicht. Durch sein Verhalten hat man ziemlich schnell gemerkt, was für ein Arsch er ist.
Das Ende lässt uns durch diesen einen Satz atemlos zurück, ich hoffe, wir werden schnell erlöst. :)

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Lerchie kommentierte am 26. Februar 2019 um 19:37

Das mit der Blindenschrift hat mich am Ende überrascht. Darauf wäre ich nicht gekommen. 

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joy67 kommentierte am 28. Februar 2019 um 15:41

Ging mir genauso. Für die Kommunikation mit der Großmutter fand ich die Idee toll. Aber die Schriftzeichen unter der Haut um mit dem Bruder zu kommunizieren: Das fand ich übertrieben.

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cat200913 kommentierte am 14. März 2019 um 21:48

Das fand ich auch teilweise ein wenig übertrieben, aber prinzipiell ist die Sache mit der Blindenschrift wirklich sehr intelligent gewählt gewesen :)

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BookHook kommentierte am 01. März 2019 um 18:38

Geht mir genauso wie Euch!  : o )

 

Auch hier wieder genial gemacht, wie lange wir im Dunkeln getappt sind, während Carolin schon wusste, wie der Hase läuft uns sich bei der Schülerin Hilfe gesucht hat.

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Lerchie kommentierte am 26. Februar 2019 um 19:21

Wirklich so richtig getraut habe ic Tamara nie. Es kam mir anfangs schon komisch vor, dass sie so schnell mit Carolin Freundschaft schließen wollte. und ich wundere mich ein bisschen, dass das Carolin nicht gestört hat. Dass sie es nicht seltsam gefunden hat. 

Die Oma tat mir leid, nach dem, was sie durchmachen musste. Dann noch nicht mal zu wissen, von welchem der beiden Dreckskerle das Kind ist...

Dass Tamara ihr geholfen hat, das herauszufinden ist ja gut, aber war sie dann abzieht ist unter aller S...

Die Nachkommen der beiden können doch nichts für diese Tat. 

Aber ich freue mich, dass Carolin nicht geschossen hat. Nicht dass ich es ernsthaft angenommen hätte, sie würde es tun, nein, auch nicht als ide Johannes geknebelt hat. Ich dachte mir schon, dass sie ihn befreien würde. Gut, dass er nichts davon verraten hat, sonst wäre sie sicher dran gewesen. 

Robert ist mir unsympathisch geworden. Er hat mit Carolins Leben gspielt. Er musste doch damit rechnen, dass sie das nicht überlebt. Dass er sich nicht mehr bei ihr gemeldet hat, war schon allerhand. Doch die Tagetes in Wien, waren anscheinend von ihm. 

Ich bin jetzt durch mit dem Buch und werde alsbald meine Rezi schreiben. Ab und zu schaue ich in die LR und gebe gegebneenfalls noch meinen Senf zu den Kommentaren von euch, liebe Mitleser, hinzu.

 

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BookHook kommentierte am 01. März 2019 um 18:40

ZITAT: "s kam mir anfangs schon komisch vor, dass sie so schnell mit Carolin Freundschaft schließen wollte. und ich wundere mich ein bisschen, dass das Carolin nicht gestört hat. Dass sie es nicht seltsam gefunden hat. "

 

Auf jeden Fall! Wahrscheinlich war sie mit dem Kopf noch viel zu sehr bei der Bedrohung durch die Karpins und wollte möglichst schnell zurück nach Wien.

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BücherwurmNZ kommentierte am 27. Februar 2019 um 14:20

Am Ende kommt noch einmal Spannung auf, die ich im Mittelteil vermisst habe. Ich hab Tamara von Anfang an misstraut und mir kam der Gedanke, ob sie ein Spitzel für jemanden ist und dass sie herausgefunden hat, dass Caro auf sie angesetzt wurde. Dass Tamara mit Anton über das Essen und den Müll mit Anton Botschaften austauscht, dachte ich mir, auf die Blindenschrift kam ich aber nicht. Sehr geschickt gemacht von den beiden. 

Ich hab gewusst, dass mehr dahinter steckt, als Robert Caron nach München holte. Schlimm, dass er so mit ihrem Leben spielt. Jetzt wissen die Karpins, dass sie noch am Leben ist und werden sie so lange suchen, bis sie sie gefunden haben. Nie ist man besser versteckt, als wenn man für tot gehalten wird. 

Zwischendurch waren es mir fast schon zu viele offene Fragen und ich hätte mir gewünscht, dass mal eine beantwortet worden wäre, stattdessen sind noch mehr aufgetaucht. Aber dann hat sich alles zu einem schlüssigen Ende zusammengefügt. Auch wenn durch die vielen Personen die Spannung gelitten hat, hat mir das Buch gut gefallen. 

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Lerchie kommentierte am 27. Februar 2019 um 18:21

Das ist wohl wahr. Aber hätte Robert Caro alles gesagt, hätte sie wohl nicht mitgemacht, zuviel Angst...

Er wollt wohl die Karpins aus der Reserve locken, damit sie endlich erwischt werden. So wie es am Ende hieß, muss er ja auch jemanden erwischt haben, aber wen? Offene Frage...

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-Abby- kommentierte am 01. März 2019 um 09:54

Vielleicht diesen Pascha, von dem stammt ja augenscheinlich die Handynummer. Andrei wird es leider nicht gewesen sein, sonst wäre die Aktion als größeren Erfolg verbucht worden. Schade für Caro. Robert hat sie so einer großen Gefahr ausgesetzt, ohne dass diese jetzt endlich vorbei wäre. 

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amena25 kommentierte am 27. Februar 2019 um 20:35

Mir geht es wie so manchen hier: das Ende birgt einiges an Überraschungen, zum Teil wirkt es aber auch recht konstruiert. Die Idee mit der Blindenschrift ist zwar originell und passt natürlich zur Situation mit der blinden Oma. Warum aber Tamara mit ihrem Bruder auf diese Art kommunizieren soll, was ja äußerst auffällig ist, sodass Caro sogar meint, die beiden verbindet mehr als Geschwisterliebe, hat sich mir nicht ganz erschlossen.

Die Wendung am Ende mit Tamara inklusive blonder Perücke hat trotz aller Dramatik auch etwas wirklich Witziges. Offensichtlich hat die vorsichtige Caro in Tamara ihre Meisterin gefunden!

Am Ende scheint die Handlung etwas dahinzuplätschern, mit der Rückkehr nach Wien, um dann doch noch einmal mit einer Überraschung aufzuwarten. So darf man wohl auf einen Folgeband gespannt sein. Vielleicht erfährt man da dann auch den genauen Hintergrund der Russenmafia-Geschichte?

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-Abby- kommentierte am 01. März 2019 um 09:56

Ja, zumindest mit ihren Bruder hätte sie doch auf anderen Wegen kommunizieren können. Beispielsweise kleine Zettel, die man nach dem Lesen hätte vernichten können. Aber die Idee an sich ist wirklich gut. 

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BookHook kommentierte am 01. März 2019 um 18:42

ZITAT: "Offensichtlich hat die vorsichtige Caro in Tamara ihre Meisterin gefunden!"

 

Und dabei waren sich die beiden ähnlicher, als sie das selber gedacht hätten. Beide meisterhaft darin, anderen etwas vorzugaukeln.

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joy67 kommentierte am 12. März 2019 um 08:45

....andererseits ist es am Ende so gelaufen, wie Caro entschieden hat. Tamara hat ihre Vorstellung nicht durchsetzen können und Caro konnte mit List entkommen und auch die Erschiessung verhindern.

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-Abby- kommentierte am 01. März 2019 um 10:14

Am Ende bekommt man endlich die langersehnten Antworten und ich bin insgesamt sehr zufrieden. Kleine Punkte, die manche von euch schon angesprochen haben, wie z. B. die Blindenschrift unter der Haut, waren vielleicht etwas übertrieben. Ich frage mich, ob wirklich keine Narben bleiben werden. Tamara muss wirklich verzweifelt gewesen sein, um sich selber zu verletzen, "nur" um mit ihrer Oma zu sprechen und geheime Botschaften mit Markus auszutauschen. Warum hat sie ihm nicht z.B.Geschenke mit Botschaften gegeben? Der Rachegedanke muss sie wirklich ein Stück weit wahnsinnig gemacht haben, dass sie sogar Johannes töten lassen wollte. Als Tamara Caro die Blume gegeben hat, dachte ich mir schon, dass die Botschaft zu ertasten ist, bin aber trotzdem nicht auf die Blindenschrift gekommen. 

Vielleicht habe ich es überlesen, aber wie ist Caro beim Anblick von Max` Bruder auf diese Idee gekommen? Ist der Bruder ebenfalls blind?

Dass Tamara schon lange Caros Wohnung heimlich betritt, hat mich überrascht, aber erklärt auch ihr Interesse. 

Als Caro die Nachricht von Georg bekommen hat, dachte ich mir schon, dass jemand ihn reinlegt und sich für Caro ausgibt. Ich frage mich nur, wie ihre diese Nachricht bekommen hat. Vielleicht ihn Papierform oder hat Tamara ihm von Caros angeblichen Wunsch nach einem Treffen berichtet? Hat er Caros Antwort auf seine SMS nicht bekommen oder warum ist er nicht misstrauisch geworden?

Mit hat die Geschichte dennoch sehr gefallen und das Miträtseln hat sehr viel Spaß gemacht. Zwischendurch konnte ich mir zwar vorstellen, dass die Verwandtschaftsverhältnisse zwischen den Familien anders als vermutet sind, dennoch hat mich Elsas Geschichte überrascht und berührt. Für sie muss es unerträglich gewesen sein, sich mit Vossen und Korbach über die Jahre immer wieder treffen zu müssen, ohne dass jemand von ihrem Leid wusste. (Wurde eigenlich erwähnt, was mit Theo passiert ist? Vermutlch ist er im hohen Alter irgendwann verstorben, aber ich kann mich spontan nicht daran erinnern)

 

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BookHook kommentierte am 01. März 2019 um 18:43

ZITAT: "Als Caro die Nachricht von Georg bekommen hat, dachte ich mir schon, dass jemand ihn reinlegt und sich für Caro ausgibt."

 

Darauf bin ich in der Situation gar nicht gekommen...  : o )

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cebra kommentierte am 07. März 2019 um 20:49

Zitat: "Vielleicht habe ich es überlesen, aber wie ist Caro beim Anblick von Max` Bruder auf diese Idee gekommen? Ist der Bruder ebenfalls blind?"

Explizit gesagt wird es nicht. Mit Absicht, denn das würde einen Großteil der Klärung vorwegnehmen. Ebenso wie zunächst nicht erwähnt wird, wobei die Schülerin Caro behilflich ist. Rückblickend erklärt es sich später aber.

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BookHook kommentierte am 01. März 2019 um 18:32

Wow - das war nun wirklich ein 101%iges Thriller-Finale! Überraschend, actionreich und extrem spannend.

 

Tatsächlich war Tamara die treibende Kraft, zusammen mit Markus. Dass sie Anton als Killer eingespannt hat, hatte ich zwischendurch ja schon vermutet. Aber die ganze Story, wie alles zusammenhängt und wie schwerwiegend das Familiendrama tatsächlich ist - davon hatte ich noch nicht mal annähernd eine Idee! Sehr gut gemacht!

 

Extrem gelungen fand ich es, dass uns die Autorin immer wieder schön "die Möhre" vor die Nase gehalten hat, in dem sie schreibt, dass Carolin endlich durchblickt, uns Lesern aber gleichzeitig noch gar nichts verraten hat. Echt gemein...  ; o )

 

Selbst die Karpins kommen am Ende wieder mit ins Spiel - und alles hat sich in sich geschlossen und zu einem vollständigen Bild zusammengefügt. Eine wirklich schlimme Geschichte, die damals passiert ist. Und was für eine Psychopathin, die "liebe" Tamara.

 

UNd dazu noch ein fieser Cliff-Hanger am Schluss per Blumengruß...

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solveig kommentierte am 03. März 2019 um 16:13

Ja der Cliff-Hanger ist wirklich gemein, aber schlau. Natürlich möchte ich wissen, ob Caro wieder in dieGealt der Karpins gerät. Also warte ich gespannt auf den zweiten Teil ...

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BookHook kommentierte am 04. März 2019 um 10:44

Ja, absolut! Aber dennoch bin ich mir nicht sicher, ob ich auch zu Band zwei greifen werde. Da gab es in letzter Zeit andere Bücher, die mich mehr überzeugen konnten.

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joy67 kommentierte am 12. März 2019 um 08:52

Es wird ja vermutlich noch etwas dauern, bis der zweite Teil erscheint. Bis dahin kannst du sooo viele Bücher lesen, dass dann vielleicht doch die Neugier siegt und du zum zweiten Band greifst. Wer weiß....

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cat200913 kommentierte am 14. März 2019 um 21:50

Ich für meinen Teil möchte Band 2 definitiv lesen, aber das ist ja jedem selbst überlassen :)

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Lerchie kommentierte am 02. März 2019 um 18:13

Ich weiß leider nicht mehr wer, aber jemand hat gschrieben, das Caro in Tamaro ihren Meister gefunden hat, was ich jedoch nicht denke.

Klar, Tamara hat Caro übertölpelt, doch wer ist gesund und munter und ohne eingebuchtet zu werden aus der Sache herausgekommen? Caro nicht Tamara. Letztendlich hat Caro gewonnen!

Aber wenn man auch so doof ist wie Tamara zu denken, dass Caro den Mann erschießt, da kann ich nur den Kopf schütteln. Und sie geht auch noch weg, überwacht das gar nicht. Als ob ein Schuss etwas beweisen würde.

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amena25 antwortete am 03. März 2019 um 21:54

Hallo Lerchie,

ich hatte das so gemeint, dass Caro, die ja eigentlich Tamara ausspionieren sollte, ausgerechnet von ihr selbst ausspioniert wurde, ohne es zu merken.

Natürlich ist Caro am Ende diejenige, die heil aus der Sache herauskommt - zumindest vorübergehend.

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cebra kommentierte am 07. März 2019 um 20:52

Ja, das fand ich auch sehr unglaubhaft. Auch Tamaras Aussage, sie würde sich nun per Telefon ein Alibi verschaffen, hat mich nicht überzeugt.

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solveig kommentierte am 03. März 2019 um 16:21

Ein doch überraschendes Ende! Dass mit Tamara etwas faul ist, dachte ich mir ja schon, aber dass sie solch ein Rache"engel" ist? Und immer hat sie einen willigen Helfer gefunden.

Ich muss sagen, es war packend bis zum Ende. Die Art der Spannung, die Poznanski aufgebaut hat, nur indem sie Caros Sicht (und hin und wieder einen Mord-Einschub) dargestellt hat, hat mir recht gut gefallen. Zuviele brutale Szenen stören mich oft. Natürlich bin ich nun auf den Folgeroman neugierig. Meine Rezension folgt in den nächsten Tagen; ich schaue aber weiterhin in der Leserunde vorbei.

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cebra kommentierte am 07. März 2019 um 18:15

Das Buch konnte mich bis ins Finale hinein zwar fesseln, wirkliche Spannung habe ich aber kaum empfunden. Die Lösung hat mich überrascht, ich könnte mir vorher einen Zusammenhang einfach nicht vorstellen. Andererseits erscheint es mir irgendwie überkonstruiert. So, dass wenig an Glaubwürdigkeit bestehen bleibt. Wie wahrscheinlich ist es wirklich, sich Mitteilungen in die Haut zu pieksen, die dann auch wirklich die Lesbarkeit hergeben? Nur so als Beispiel. Natürlich ist es toll und originell, solche Ideen zu verarbeiten, vielleicht sollte man zugunsten des Unterhaltungswertes solche Kritik zurückstellen.

Weniger nachsichtig bin ich mit Tamaras Vertrauen in Caros Bereitschaft, Georg zu töten. Die beiden einfach alleine zu lassen, auch mit Drohung, erscheint mir unglaublich naiv, Alibi hin, Alibi her. Auch der Rachedurst, den sie an Georg stillen will, dem ja wirklich wenig vorzuwerfen ist, kommt mir recht überzogen vor.

Zu Anfang hatte ich gehofft. dass Eileen in dieser Geschichte noch eine Rolle spielen wird. Sie wird ja quasi als Mitwisserin aufgebaut, aufmerksam, wie sie ist. Doch dieses Potenzial verebbt ungenutzt, da muss man wohl bis zum nächsten Band warten. Schade. So etwas hinterlässt bei mir den Eindruck von Nachlässigkeit. Als wäre sie unterwegs vergessen worden. Das macht die gesamte Konstruktion etwas unrund.

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mc1965 kommentierte am 09. März 2019 um 07:58

Das kam mir auch so vor.Die Auflösung mit Elsa 1956 kam unvorhergesehen.

Da habe ich ueberhauünicht damit gerechnet das sie von beiden vergewaltigt wurde.

Ich habe mich ein wenig schwer getan mit dem Buch und etwas länger gebraucht als sonst.Da das der Auftakt einer neuen Serie von Ursula Poznanski werden soll, hoffe ich das die Nachfolger spannender ausfallen werden.

Denn das war irgendwie für mich kein richtiger Thriller.

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Lesetantchen kommentierte am 13. März 2019 um 21:27

Die Auflösung mit Elsa kam wirklich überraschend. Irgendwie wirkte das alles ziemlich konstruiert.

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Tuelpchen1987 kommentierte am 08. März 2019 um 15:27

Ich habe gestern das Buch beendet. Ich hatte ja noch auf den "Aha" Moment gewartet und muss nun gestehen das ich nicht ganz zufrieden mit dem Buch bin. Natürlich war es Spannend und man wollte wissen, was da los ist und wer dahintersteckt aber dennoch kam die Geschichte nur wenig in Fahrt. Das Tamara etwas damit zu tun hatte, dachte ich mir seit der Szene, an der das Foto des Türspions auf dem Handy war. Es zeigte Tamara die ganz nah an der Tür steht und kurz darauf war die Linse schwarz und da war mir klar das Tamara etwas wissen muss. Das sie letztendlich alles in der Hand hatte, hätte ich dennoch nicht geglaubt. Das mit der Blindenschrift war überraschend, aber auch für meinen Geschmack etwas zu unklar, wieso sollte sie es sich für die Gala ins Dekolletee ritzen? Das ist doch auffällig! 

Und wenn diese Russen-Maffia so gerissen ist, wieso steht sie bei Tamaras Oma vor der Tür und spricht mit Tamara ohne diese Spur weiter zu verfolgen? Ich denke normalerweise hätten sie da dranbleiben müssen und so Carolin aufspüren können. Das Leuchtet mir nicht ganz ein...

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cebra kommentierte am 08. März 2019 um 21:22

Mit der Russenmafia hast du völlig recht. Auch mit der Kommunikation per Dekolleté. Ich denke, dass hier viel um des Effekts wegen in die Geschichte eingebracht ist. Da merkt man die Jugendbuchautorin. Und das meine ich jetzt wirklich überhaupt nicht abfällig. 

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solveig kommentierte am 15. März 2019 um 09:47

Tulpchen 1987 schreibt: "Und wenn diese Russen-Maffia so gerissen ist, wieso steht sie bei Tamaras Oma vor der Tür und spricht mit Tamara ohne diese Spur weiter zu verfolgen? Ich denke normalerweise hätten sie da dranbleiben müssen und so Carolin aufspüren können. Das Leuchtet mir nicht ganz ein..."

Für den nächsten Teil muss doch noch Spannung bleiben; denn ich denke, dass Robert Caro mit ihrem "Russenproblem" für einen evtl. neuen Fall weiterhin unter Druck setzen kann. 

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gandalf1991 kommentierte am 08. März 2019 um 20:46

Auch ich finde, dass es durchaus fesselndere Werke der autorin gibt, aber dennoch war dieser Thriller schon gut geschriegen und lesenswert.

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cebra kommentierte am 10. März 2019 um 22:22

Ja, ich habe Elenos und Saeculum verschlungen. Auch die Eleria-Trilogie fand ich unglaublich gut. Was alle gemein haben: Ursula Poznanski ist unglaublich kreativ, was ihre Einfälle angeht, Auch ihre Konstruktionen. 

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schnubbelchen kommentierte am 14. März 2019 um 19:34

Ich muss gestehen, dass mich die Story nicht so gepackt hat, wie es sonst Bücher von Frau Poznanski tun. Warum? Ich weiß es nicht! Es zog sich ganz schön in die Länge und erst zum Ende hin - so letztes Drittel - wurde es dann spannender, wenn es auch kein Thriller in herkömmlichen Sinne war - sollte es aber auch nicht sein.

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cat200913 kommentierte am 14. März 2019 um 21:19

Also ich fand das Ende zunehmend spannender, insbesondere, weil hier wieder Rückblenden in die Vergangenheit eingebaut wurden, die wirklich sehr, sehr gut beschrieben waren.
Caro fand ich klasse, Tamara weiterhin okay und die Vorgehensweise der Recherche und der Hinweise grandios. Die Omi mag ich auch sehr gern, während ich nicht ganz weiß, wie ich andere Figuren einschätzen sollte.

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cat200913 kommentierte am 14. März 2019 um 21:47

Ich muss gestehen, dass ich die ganzen Enthüllungen am Ende echt wahnsinnig fand. Vor allem erklärte das Ganze auch das Verhalten von Tamara und warum sie Caro so belagert hat - nicht aber, warum sie Caro ihrer Familie vorgestellt hat. Natürlich, sie konnte dadurch die Wohnung für sich nutzen, aber sie hat sich selbst damit auch ziemlich stark angreifbar gemacht.

dennoch fand ich es echt super und habe die letzten Kapitel regelrecht verschlungen :)