Leserunde

Leserunde zu "Vanitas" (Ursula Poznanski)

VANITAS - Grau wie Asche - Ursula Poznanski

VANITAS - Grau wie Asche
von Ursula Poznanski

Bewerbungsphase: 27.02. - 12.03.

Beginn der Leserunde: 19.03. (Ende: 09.04.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir 20 Freiexemplare von "Vanitas" (Ursula Poznanski) zur Verfügung.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch.

ÜBER DAS BUCH:

Die Vanitas-Reihe, Band 2

Seit wann muss man auf dem Friedhof um sein Leben fürchten?
Der neue Erwachsenen-Thriller von Ursula Poznanski um die Wiener Blumenhändlerin ist da: die Fortsetzung zu VANITAS - Schwarz wie Erde!

Carolin ist zurück in Wien, zurück in der Blumenhandlung am Zentralfriedhof. Sie weiß, dass ihre Verfolger sie nicht mehr für tot halten, doch wie es aussieht, haben sie ihre Spur in München verloren. Kaum beginnt sie sich wieder ein wenig sicherer zu fühlen, wird der Friedhof von Grabschändern heimgesucht. Immer wieder werden nachts Gräber geöffnet, die Überreste der Toten herausgeholt und die Grabsteine mit satanistischen Symbolen beschmiert. Nicht lange, und auf einem der Gräber liegt eine frische Leiche – ist jemand den Grabschändern in die Quere gekommen?
Die öffentliche Aufmerksamkeit und das Polizeiaufkommen rund um den Friedhof sind Carolin alles andere als recht – doch fast noch mehr irritiert sie ein junger Mann, der seit kurzem täglich den Blumenladen besucht. Nach außen hin gilt sein Interesse ihrer Kollegin, doch in Carolin wächst der Verdacht, dass er in Wahrheit hinter ihr her ist. Sie entschließt sich zu einem folgenreichen Schritt ...

Ursula Poznanski, Autorin der Erebos-Megaseller, beglückt ihre erwachsenen Leser mit einem neuen Bestseller rund um die Sprache der Blumen.

Die Presse zu VANITAS - Schwarz wie Erde:
"Ein Krimi, der mit den Grenzen zwischen Leben und Tod spielt." SZ.de

"Was Poznanski mit dem ersten Satz verspricht, das hält sie - die Spannung reißt bis zur letzten Seite nicht ab." Kronenzeitung

ÜBER DIE AUTORIN:

Ursula Poznanski wurde 1968 in Wien geboren, wo sie mit ihrer Familie auch heute lebt. Die ehemalige Medizin-Journalistin ist eine der erfolgreichsten Autorinnen deutscher Sprache: Mit ihren Jugendbüchern (zuletzt «Erebos 2») steht sie Jahr für Jahr ganz oben auf den Bestsellerlisten, ihre Thriller für Erwachsene erfreuen sich ebenso großer Beliebtheit. Nun hat sie eine der ungewöhnlichsten Heldinnen der Kriminalliteratur geschaffen – eine Blumenhändlerin mit dunkler Vergangenheit…

11.04.2020

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 268 bis Ende

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 268 bis Ende
lex kommentierte am 27. März 2020 um 08:45

Der letzte Teil... da kam ja doch nochmal einiges auf uns LeserInnen zu. Das Tempo war hier deutlich straffer. Dennoch hat nicht alles für mich so ganz zusammengepasst. Wieder fühlte sich das ein oder andere zu konstruiert an. Die 180-Grad-Wendung von Biber etwa. Erst ist er drauf und dran Caro aufzuschlitzen und plötzlich wird er zum guten Kumpel, der ihr sogar ein Auto schenkt. Hm. Die beiden kennen sich nur ein paar Stunden. Unglaubwürdig!

Und dann die Mafia... Andrei schickt Carolin eine Mail an Alexs Account, überwacht jedoch nicht dessen Wohnung? Also, wer einen solchen Aufwand betreibt, um eine Verräterin aufzuspüren und glaubt zu wissen, wo sie sich aufhalten könnte, der würde dort doch einen Beobachtungsposten haben. Überhaupt. Die komplette Geschichte mit der Handlangerin, die einen Handlanger bestellt, um ein Foto von Carolin zu schießen. Alles viel zu kompliziert und fehleranfällig.

Auch laufen die beiden Hauptstränge (Heim und Mafia) für mich nicht optimal zusammen. Mir hat von Anfang an nicht eingeleuchtet, wieso Carolin sich da so massiv reinhängt. Warum sie Beweismittel unterschlägt und sogar unbrauchbar macht, indem sie Fingerabdrücke beseitigt.

Alles in allem war mir die Geschichte zu unausgewogen. Trotzdem kann ich jetzt nicht sagen, dass sie mich nicht unterhalten hätte. Auch an Poznanskis Schreibstil habe ich wie immer nichts auszusetzen.

Ich schätze, im nächsten Teil lernen wir dann Andrei und Pascha persönlich kennen, nachdem in Band 1 lediglich die Rede von ihnen war und sie in Band 2 Caro deutlich näher gekommen sind, dürfte jetzt ein Zusammentreffen anstehen.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 268 bis Ende
Lenny kommentierte am 27. März 2020 um 09:00

Es war wirklich sehr konstruiert. Da gebe ich dir Recht! 

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 268 bis Ende
KristallKind kommentierte am 27. März 2020 um 09:26

Finde ich auch!!
 

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 268 bis Ende
KristallKind kommentierte am 27. März 2020 um 09:35

Ich habe den Dialog und das "Anfreunden" zwischen Carolin und Biber auch so empfunden. Es war schon fast schockierend lächerlich. Auch die Sache mit dem Heim/Heimleiter: Dieser Mann plaudert ganz zwanglos alles aus, was Carolin als Info brauchen kann. So ein Zufall aber auch! Wie sie überhaupt auf die zündende Idee mit dem Hildenberg kam, habe ich auch nicht richtig verstanden.

Die Kommunikation durch die Blumen war für mich zu gewollt. Sollte wohl ein geheimnisvolles "agentenmäßiges" Flair in die Geschichte bringen. Ich fands unnötig.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 268 bis Ende
lex kommentierte am 27. März 2020 um 12:11

Manchmal denke ich, Poznanski ist im Jugendbuchgenre einfach besser aufgehoben. Sie hat dieses Faible für Rätsel und Codes. Das wirkt im Erwachsenenthriller schnell ein bisschen albern. Hast du Teil 1 gelesen? Die Sache mit der Blindenschrift? :-) Auch so ein Ding...

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 268 bis Ende
KristallKind kommentierte am 27. März 2020 um 12:23

Ja, habe ich. ;-)  Als ich die Gewinnmitteilung für diesen zweiten Band erhalten habe, war ich gerade mittendrin in Band 1....

Das war mein erstes Buch der Autorin. Ich kannte deren Namen tatsächlich aus dem Jugendbuchgenre (Erebos usw.).

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 268 bis Ende
Tauriel kommentierte am 30. März 2020 um 10:58

Der letzte Blumengruß ging wohl ins Leere.Zumindest kann (oder will) Robert nicht antworten!

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Gerhard kommentierte am 30. März 2020 um 12:53

Die GEschichte zwischen Carolin und Biber konnte mich ebenfalls nciht überzeugen. Dies hat sehr konstruiert und daher absolut unglaubwürdig gewirkt

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 268 bis Ende
Lenny kommentierte am 27. März 2020 um 08:57

Zum Glück kam nun endlich Schwung in die Story! 

Ein sehr trauriger Hintergrund! Kann mir nicht vorstellen, dass man Leichen ausgräbt und schändet. Aber es wird komplett schlüssig! 

CARO bleibt nur die Flucht, das war mir schon länger klar! Das sie allerdings vorher noch selbst in einem Grab landet war sehr gruselig! 

Mir hat das Ende gut gefallen! Hoffe, dass Caro nicht wieder in einer Friedhofsgärtnerei anfängt... denn ich lese auf jeden Fall auch das nächste Buch! 

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 268 bis Ende
KristallKind kommentierte am 27. März 2020 um 09:37

Den Hintergrund der Grabschändungen ist natürlich furchtbar! Allerdings hätte man das Thema viel mehr ausarbeiten und nicht mehr oder weniger nebenbei abhandeln sollen.

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lex kommentierte am 27. März 2020 um 12:13

Wieder einer Meinung. Mafia und Kindesmisshandlung bleiben einfach zu oberflächlich und wirken total klischeehaft. Im Zusammenspiel mit den wenig komplexen Charakteren bleibt für mich ein unterhaltsamer Krimi, bei dem man echt nicht zuviel nachdenken sollte.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 268 bis Ende
amena25 kommentierte am 29. März 2020 um 21:29

Die Grabschändung als späte Rache, als Zurschaustellung der Täter finde ich zwar auch gruselig, aber aus Sicht der Opfer doch nachvollziehbar.

Dass Caro nicht länger in Wien bleiben kann, war logisch. Nun also Frankfurt. Mal sehen, wie es da weitergeht.

Im Unterschied zu den meisten hier hat mir das Buch insgesamt gut gefallen und ich finde auch nach wie vor Caro, mit all ihren Schwächen und ihrem nicht immer logischem Verhalten cool und sympathisch.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 268 bis Ende
Gerhard kommentierte am 30. März 2020 um 12:54

Acuh mir hat das Ende gut gefallen und es hat die SChwächen im Mittelteil wieder ausgebügelt. Auch ich würde mich über einen weiteren Band freuen und ihn lesen.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 268 bis Ende
Tauriel kommentierte am 29. März 2020 um 10:49

Dieser Abschnitt hat es in sich und macht den etwas behäbigen Mittelteil wieder wett.

Also lag ich mit Alex doch nicht so falsch. 

Caro in der Gruft , ein halbverwester Leichnam ,alles fast hermetisch abgeriegelt durch eine  tonnenschwere Grabplatte ,da kam bei mir ein Gefühl von Platzangst auf.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 268 bis Ende
Gerhard kommentierte am 30. März 2020 um 12:55

Ich finde auch dass dieser Leseabschnitt den zum Teil sehr konstruierten Mittelteil und die fehlende Spannung wett macht. Dieser Abschnitt konnte mich beinahe komplett überzeugen.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 268 bis Ende
Gerhard kommentierte am 30. März 2020 um 12:52

Was für ein toller Abschnitt, der hat die fehlende Spannung im zweiten Abschnitt beinahe komplett wett gemacht. In diesem Abschnitt folgt so einiges und die Ereignisse überschlagen sich beinahe. Her kann Poznanski ihre ganze Stärke ausspielen! Obwohl auch hier einiges konstruiert und unglaubwürdig erscheint, hat mich das komischerweise nicht gestört, da es irgendwie dennoch stimmig war. Einzig die Geschichte zwischen Biber und Carolin kann mich in diesem Abschnitt überhaupt nicht begeistern.