Leserunde

Leserunde zu "Verity" (Colleen Hoover)

Verity
von Colleen Hoover

Bewerbungsphase: 27.02. - 12.03.

Beginn der Leserunde: 19.03. (Ende: 09.04.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir 20 Freiexemplare von "Verity" (Colleen Hoover) zur Verfügung.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch.

ÜBER DAS BUCH:

»Voller aufwühlender Emotionen, düster, faszinierend und extrem süchtig machend.« TotallyBooked Blog

Die Jungautorin Lowen Ashleigh bekommt ein Angebot, das sie unmöglich ablehnen kann: Sie soll die gefeierten Psychothriller von Starautorin Verity Crawford zu Ende schreiben. Diese ist seit einem Autounfall, der unmittelbar auf denTod ihrer beiden Töchter folgte, nicht mehr ansprechbar und ein dauerhafter Pflegefall.
Lowen akzeptiert – auch, weil sie sich zu Veritys Ehemann Jeremy hingezogen fühlt. Während ihrer Recherchen im Haus der Crawfords findet sie Veritys Tagebuch und darin offenbart sich Lowen Schreckliches ...

ÜBER DIE AUTORIN:

Colleen Hoover ist nichts so wichtig wie ihre Leser. Ihr Debüt ›Weil ich Layken liebe‹, das sie zunächst als eBook im Selfpublishing veröffentlichte, sprang sofort auf die Bestsellerliste der ›New York Times‹. Mittlerweile hat sie auch in Deutschland die Bestsellerliste erobert. Mit ›Nur noch ein einziges Mal‹ stand sie mehrere Wochen auf Platz 1. Weltweit verfügt sie über eine riesige Fangemeinde. Colleen Hoover lebt mit ihrem Mann und ihren drei Söhnen in Texas.

11.04.2020

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 122 bis 256

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 122 bis 256
Julia85 kommentierte am 22. März 2020 um 18:57

Ich musste direkt weiterlesen und bin bereits mit dem zweiten Abschnitt durch. Hier eröffneten sich mir Abgründe und obwohl das Buch natürlich Fiktion ist, war es für mich als Mutter schwer zu lesen. Ich muss auch gleich weiter lesen, da ich unbedingt wissen möchte, ob das alles so wahr ist oder ob etwas völlig anderes dahinter steckt. Immerhin ist Verity Autorin. Ich hoffe, dass sich alles klären wird.

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 122 bis 256
Pukapuka kommentierte am 23. März 2020 um 09:01

Ja mir geht es genauso: Ich konnte auch einfach nicht aufhören, weiterzulesen. Und ja es ist Fiktion, aber ich habe mich teilweise wirklich gegruselt und mich gefragt, wie es weitergeht (bildet Lowen sich das nur ein, oder ist wirklich was komisch / nicht real). 
Zudem gefällt mir weiterhin, dass so viel Wert auf die Gefühle gelegt wird, was für mich einen tollen Kontrast zur Spannung und Mysteriösität darstellt. 
Auch die Autobiografie ist weiterhin einfach unglaublich und ich hoffe ebenfalls, dass sich alles klären und es für Lowen gut ausgehen wird, weil sie mein vollstes Mitgefühl hat und ich sie sehr sympathisch finde. 

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Blintschik kommentierte am 25. März 2020 um 20:44

Es ist teilweise schon heftig, dass mn überhaupt auf solche Ideen kommen kann. Da finde ich es noch interessant, dass ich am Anfang dachte wie kann der Typ die Autorin mit einer Figur in dem Buch vergleichen. Aber in solchen Momenten frage ich mich doch irgendwie wie Autoren auf solche Ideen kommen und was in ihrem Köpfen vor geht.

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bookfreak922 kommentierte am 30. März 2020 um 12:46

Das habe ich mich bei diesem Buch auch  gefragt, was geht in den Köpfen der Autoren wieder um solche Ideen für ihre Bücher zu entwickeln.

Sonst kenen ich die Autorin eher bei normalen Jugendbüchern und dieses hier ist echt nicht harmlos 

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Kathi248 kommentierte am 28. März 2020 um 13:24

Ging mir genauso. Gerade als Mutter finde ich die Szenen teilweise echt heftig und ich bin eigentlich recht hart im Nehmen, wenn es um Thriller geht.

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wacaha kommentierte am 24. März 2020 um 13:33

Ich musste in diesem Absatz häufig schlucken. Verity lässt tief in ihre seelischen Abgründe blicken, mich hat es teilweise wirklich angeekelt wie sie über ihre Kinder geschrieben hat. Die Besessenheit zu Jeremy ist total krankhaft - was ist sie wohl alles bereit zu tun, um seine Aufmerksamkeit auf sich zu lenken? Ich bekomme immer mehr den Verdacht, dass sie mitschuldig am Tod der beiden Mädchen ist.

Lowen sollte sich in Acht nehmen, durch die aufkeimende Beziehung zu Jeremy macht sie sich zu Veritys Hassobjekt - vorausgesetzt diese spielt tatsächlich ihren Zustand nur vor.

Das Schlafwandeln finde ich ebenfalls heftig - insbesondere Lowens Beschreibung der Szene als Kind. Traurig, dass ihre Mutter so unsensibel reagiert hat. Ich konnte gut nachvollziehen wie sehr Lowen erschrocken ist, sich in Veritys Bett wiederzufinden. Wozu die Schlafwandlerei wohl noch so alles führt?

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Blintschik kommentierte am 25. März 2020 um 20:45

Die Szene fand ich auch mega gruselig. Stell die mal vor du hättest garkeine Kontrolle über dich selbst und belätigst dann ausversehen jemand anderen :O. Echt nicht schön

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wacaha kommentierte am 25. März 2020 um 21:05

Brrr, das möchte ich mir gar nicht vorstellen! Schon alleine woanders aufzuwachen als eingeschlafen zu sein stelle ich mir erschreckend vor.

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Cindyjoer kommentierte am 24. März 2020 um 14:31

So, ich muss vorab zugeben, dass Rest des Buches in einem Rutsch durchgelesen habe. 

Ich versuche trotzdem den zweiten Teil unabhängig vom dritten Teil zu bewerten und habe mir deswegen vorab Notizen gemacht. 

Im zweiten Teil erfahren wir aus Veritys Aufzzeichnungen, dass sie schwanger mit Zwillingen ist und schon bei Beginn der Schwangerschaft, wenn man es nett ausdrücken möchte, sehr abgeneigt, gradezu angewiedert davon ist. Sie ist eifersüchtig auf die Mädchen weil Jeremy sie in ihren Augen jetzt schon weniger liebt als die Kinder. 

Auch nach der Geburt wird es nicht besser. Sie spielt Jeremy vor ihre Kinder zu lieben, weil sie meint er und die ganze Welt erwartet das von ihr. Irgendwann, nach einem Albtraum, entdeckt sie dann doch ihre Liebe zu Chastin, was sie dazu veranlasst Harper noch mehr zu hassen als vorher. 

Dieser Hass geht so weit, dass sie versucht Harper umzubringen weil sie die Vorahnung hat diese würde, wenn Vertiy nichts unternimmt, früher oder später ihre Schwester Chastin töten. 

Veritys Bessenheit von Jeremy ist derart krankhaft, dass ich beim Lesen mehrfach fassungslos war, was sie ihren Kindern antut. 

 

Auch erfahren wir mehr über Lowens Vergangenheit und warum sie so introvertiert geworden ist. 

Wie erwartet kommen sich Lowen und Jeremy immer näher. 

 

Dieser Teil gefällt mir besser als der erste. Lowen entwickelt sich und auch die Gefühle welche die Autorin den Lesern bei den einzelen Charakteren rüberbringen möchte, kommen gut an. 

Man mag Lowen lieber, Jeremy ist vermutlich doch der fürsorgliche Vater und Verity das Miststück in dieser Geschichte. Ich bin gespannt ob das so bleibt. 

Es tun sich dennoch weitere Fragen auf. Spielt Verity ihr Wachkoma? (da bin ich mir fast sicher) 

Hat Verity etwas mit dem Tod von Harper zu tun? (wäre sehr nachliegend) 

Jeremy hat keine Ahnung wer die Frau wirklich ist mit der er verheiratet ist und eine Familie gegründet hat....oder doch? 

 

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Steffi_liest kommentierte am 26. März 2020 um 13:43

Das ist für mich die Frage aller Fragen! Ich bin mir ziemlich sicher dass Verity ihren Zustand nur spielt, kann aber andererseits nicht glauben, dass Jeremy das nicht mitkriegen würde. Was wäre also, wenn die beiden sich das alles ausgedacht haben? Keine Ahnung warum allerdings...

Ich würde mir wünschen, dass die Autobiographie nur erfunden ist, da ich nicht glauben möchte, dass eine Mutter ihren Kindern so schreckliche Dinge antun kann. Bei der versuchten Abtreibung sind mir die Tränen gekommen, so schlimm fand ich das. Andererseits wäre es für die Mädchen vielleicht sogar besser gewesen, sie wäre erfolgreich gewesen... Krass fand ich auch die Szene mit Crew und dem Messer. Grusel...

Lowens Schlafwandlerei ist ja auch echt heftig. Ich kann völlig verstehen warum sie nur bei verschlossener Tür schlafen möchte.

Den zweiten Abschnitt konnte ich wesentlicher besser lesen als den ersten. Es war zwar phasenweise echt abstoßend, aber es waren fast keine Schockmomente enthalten. Oder ich habe mich inzwischen so an den Gedanken gewöhnt, dass Verity eben nicht bettlägerig ist, dass ich mit allem rechne!

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 122 bis 256
Kathi248 kommentierte am 28. März 2020 um 13:27

Ich rechne inzwischen auch ständig damit, dass hinter jeder Tür Verity mit einem messer lauern könnte *lach*

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Buch Versum kommentierte am 02. April 2020 um 01:15

Das denke ich mir auch due ganze Zeit, das JEREMY & verity das perfekte paar sind und gemeinsam geplant haben...nur damit low unter druck und Wahnsinn noch ein besseres Buch erschafft.

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Ann Rose Style kommentierte am 25. März 2020 um 17:02

Wow. Dieser Leseabschnitt ist zum Teil wirklich heftig zu lesen.
Verity liebt Jeremy, zumindest behauptet sie das. Mir kommt es eher so vor als wäre sie bessesen von ihn.
Verity ist sehr ich-bezogen und in gewisser Weise auch eitel. Sie möchte nicht das sich ihr Körper verändert. Zum einen mag sie es wohl selbst nicht und zum anderen denkt sie, sie wäre für ihren Mann unattraktiv, wenn sie sich verändert.
Ihr graut es vor den Veränderungen die eine Schwangerschaft mit ihren Körper anstellt und überlegt was sie alles tun kann, damit sich so wenig wie möglich an ihr verändert.
Sie ist eifersüchtig auf ihre eigenen Töchter als diese noch nicht einmal geboren sind und versucht alles um eine Fehlgeburt einzuleiten. Von Alkohol, Tabletten und Gewalt ist alles dabei.
Sie versucht auch eine ihrer Töchter(Harper) umzubringen als diese erst ein paar Monate alt ist.
(Wie krank muss man eigentlich sein um so etwas zu machen?) Sie ist sich ihrer Handlungen auch bewusst, was man vor allem daran merkt das sie versucht es vor Jeremy zu verheimlichen.
Dadurch das sie so früh schon versucht hat ihren Kindern/ später "nur" noch einem Kind etwas anzutun, glaube ich das sie am Tod ihrer Kinder, oder zumindest am Tod von Harper beteiligt war.
Ich bin mir inzwischen sehr sicher das Verity etwas verbirgt und ihren Zustand zum größten Teil vortäuscht und hoffe sehr das sich das im restlichen Buch noch aufklärt.

Während Lowen im Haus von Verity und Jeremy lebt, fangen Jeremy und Lowen an sich näher zu kommen. Es stellt sich auch heraus das es Jeremys Idee war das Lowen die Buchreihe beendet und das nicht Verity ein Buch von ihr gelesen hat.
Langsam beginnt auch Crew Lowen gegenüber warm zu werden.
Endlich hat sich auch aufgeklärt warum Lowen ihre Zimmertür immer abschließen möchte und warum die Beziehung zu ihrer Mutter nicht so gut war.

Ich bin ganz gespannt wie es weitergeht und lese gleich weiter

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sandrao05 kommentierte am 27. März 2020 um 21:52

Auch wenn ich lange nach den passenden Worten suche...so richtig fassen kann ich den zweiten Leseabschnitt nicht. Ich seh mich immer wieder den Kopf schütteln und erschrocken die Hand vor den Mund halten...Es ist einfach erschreckend wie Verity sich ihren Kindern gegenüber verhält, zu welchen Gedanken und Taten sie fähig ist.

Die vorsichtige Annäherung von Low und Jeremy ist auf der einen Seite sehr anrührend und pur, auf der anderen Seite warte ich irgendwie auf den großen Knall. Irgendetwas ist doch da noch. Und damit meine ich nicht Verity, sondern ich habe das Gefühl, dass am Ende alles nur ein Traum war oder vielleicht sogar noch mehr Menschenleben auf Messers Schneide stehen.

Und immer noch frage ich mich....welche Rolle spielt April im ganzen Geschehen? Weiß sie vermutlich mehr über Veritys Zustand, als sie zugibt? Oder zugeben darf....Wer ist der Marionettenspieler????

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bquadrat kommentierte am 28. März 2020 um 12:28

Ich bin sehr erschrocken. Wie kann eine Frau so etwas ihren Babys antun,ungeborenen wie geboren? Ich würde mich in dem Haus völlig unwohl fühlen da es mich gruselt. Tatsächlich glaube ich , Verity täuscht ihre Krankheit nur vor und treibt ihr böses spiel. Zwischendurch bin ich hin und hergerissen zwischen ekel und Spannung. 

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 122 bis 256
Kathi248 kommentierte am 28. März 2020 um 13:21

Auch der zweite Abschnitt war unglaublich spannend, ich mag auch den ständigen Wechsel von Grusel und Gefühlen, das ist mal was anderes.
Beim lesen von Veritys Autobiographie musste ich oft schlucken, die seelischen Abgründe, die sich da auftun kann ich noch gar nicht fassen. Ich frage mich ja, ob das alles wirklich so passiert ist. Als Bestseller-Aurorin könnte diese Biographie theoretisch auch Veritys Fantasie entsprungen sein. Zumindest möchte ich das zum jetzigen Zeitpunkt noch glauben/hoffen. Da ist einerseits die krankhafter Besessenheit von Jeremy, welche ich noch gut aushalten kann und andererseits Beschreibungen wie zb der wiederholte Versuch eine Fehlgeburt zu erleiden, die ich nur schwer zu ertragen finde.
Auch fragwürdig finde ich, ob Jeremy wirklich nicht weiß, was in Verity wirklich vorging? Einen derartigen Hass ihren Kindern gegenüber uns so tiefe Besessenheit von ihrem Mann kann Verity doch nicht rund um die Uhr versteckt haben.
Lowen wird in diesem Abschnitt als Person immer greifbarer. Wir erfahren mehr über ihre Vergangenheit und das Schlafwandeln. Schlimm, wie wenig gefühlvoll ihre Mutter damals darauf reagiert hat. Jetzt versteht man auch die Sache mit der Nachts stets verschlossenen Tür. Lowens schüchterne und zurückhaltende Art wird somit auch verständlicher.
Weiterhin offen ist, ob Verity ihren Zustand nur spielt. Sollte die Biographie der Wahrheit entsprechen, bin ich sicher das dem so ist und Verity nicht wirklich im Wachkoma liegt. In dem Fall ist Lowen nun in ernsthafter Gefahr.

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 122 bis 256
mileintube kommentierte am 01. April 2020 um 14:05

Oha! Es wird gerade immer spannender. Da hat Colleen Hoover aber einen rausgehauen. Donnerwetter! Bisher tun sich da Abgründe auf, mein lieber Scholli. Bin dann mal weiter lesen.

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 122 bis 256
Buch Versum kommentierte am 02. April 2020 um 01:19

Ich muss auch sagen, dass ich nur so durchs Buch fliege, würde es auch in einem Stück lesen, muss dann doch noch etwas Schlaf abbekommen.

Ich fand es auch als Mutter sehr erschreckend wie vetity sich den Kinder über verhält, wie war es dann wohl mit dem dritten Kind, wenn schon die ersten so psychisch mitgenommen haben.

Das mit dem im Bett aufwachsen fand ich sehr gruselig. Da sieht man wohl das die psyche von low auch angeschlagen ist.
Nur JEREMY scheint mir zu perfekt...
Auch drew zeugt ja zwischendurch Schwankungen im Verhalten...

Ansonsten muss ich gestehem, ich gatte mit veritys auftauchen beim knutschen schon gerechnet aber gruselig war trotzdem.low tat mir so leid...