Leserunde

Leserunde zu "Verity" (Colleen Hoover)

Verity
von Colleen Hoover

Bewerbungsphase: 27.02. - 12.03.

Beginn der Leserunde: 19.03. (Ende: 09.04.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir 20 Freiexemplare von "Verity" (Colleen Hoover) zur Verfügung.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch.

ÜBER DAS BUCH:

»Voller aufwühlender Emotionen, düster, faszinierend und extrem süchtig machend.« TotallyBooked Blog

Die Jungautorin Lowen Ashleigh bekommt ein Angebot, das sie unmöglich ablehnen kann: Sie soll die gefeierten Psychothriller von Starautorin Verity Crawford zu Ende schreiben. Diese ist seit einem Autounfall, der unmittelbar auf denTod ihrer beiden Töchter folgte, nicht mehr ansprechbar und ein dauerhafter Pflegefall.
Lowen akzeptiert – auch, weil sie sich zu Veritys Ehemann Jeremy hingezogen fühlt. Während ihrer Recherchen im Haus der Crawfords findet sie Veritys Tagebuch und darin offenbart sich Lowen Schreckliches ...

ÜBER DIE AUTORIN:

Colleen Hoover ist nichts so wichtig wie ihre Leser. Ihr Debüt ›Weil ich Layken liebe‹, das sie zunächst als eBook im Selfpublishing veröffentlichte, sprang sofort auf die Bestsellerliste der ›New York Times‹. Mittlerweile hat sie auch in Deutschland die Bestsellerliste erobert. Mit ›Nur noch ein einziges Mal‹ stand sie mehrere Wochen auf Platz 1. Weltweit verfügt sie über eine riesige Fangemeinde. Colleen Hoover lebt mit ihrem Mann und ihren drei Söhnen in Texas.

11.04.2020

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 257 bis Ende

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 257 bis Ende
Julia85 kommentierte am 22. März 2020 um 20:53

Jetzt musste ich noch zu ende lesen. Was für ein furchtbares Ende. Solche Enden sind überhaupt nichts für mich und ich bereue es gerade, das Buch gelesen zu haben. Für mich ist es immer in Ordnung, wenn die einzelnen Figuren im Buch nicht die wirkliche Wahrheit kennen, aber ich als Leserin möchte sie zum Schluss dann doch kennen. Puh, das muss ich jetzt erstmal verarbeiten.

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Blintschik kommentierte am 25. März 2020 um 20:46

Ich irgendwie bin ich schon davon ausgegangen, dass es ein Schreibexperiment war und das Tagebuch nicht echt ist. Das macht das Ende jedoch noch grausamer.

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bookfreak922 kommentierte am 30. März 2020 um 12:48

Ich bin auch erst am Endes des ganzen darauf geschlossen, das dass Tagebuch nicht echt ist und habe echt gedacht OMG 

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 257 bis Ende
Hiki kommentierte am 25. März 2020 um 22:06

Danke, dass du das sagst, ich hab irgendwie nur gute und begeisterte Meinungen zu dem Buch gehört. Aber das Ende mochte ich auch überhaupt gar nicht. Ich meine, er bringt seine Frau um, BEVOR er ihr auch nur zuhört und sie erklären lässt. Ich meine, er hat ihr damals, als sie von diesem Schreibprojekt erzählt hat, ja auch schon nicht zugehört. 

Und Lowen? Provoziert es, dass sie schwanger wird? Ich meine, das ist doch auch irgendwie psycho. Und dann weiß sie, dass er irgendwie psycho ist und sagt ihm nicht die Wahrheit? Also ich weiß nicht was ich davon halten soll. Am Ende sind es alle psyhotische, unsympathische Charaktere, wo ich mich frage, wieso ich meine Zeit verschwendet hab. Ich mein, ich kann mir nicht vorstellen, dass sie ihn nach diesen 2 Wochen so sehr liebt, dass sie ihm einen MORD verzeiht. Also wenn ich in der Lage wär, würd ich das Weite suchen ...

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wacaha kommentierte am 26. März 2020 um 09:43

Ganz im Gegenteil: Lowen unterstützt ihn ja auch noch darin, Verity umzubringen, indem sie die Idee mit dem Ersticken durch Erbrochenes einbringt. Sie macht sich somit direkt mit schuldig.

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Pukapuka kommentierte am 26. März 2020 um 10:52

Das Lowen sich mit schuldig macht, stimmt natürlich und ich bin auch immer für die Wahrheit und dass Lowen den Brief vor Jeremy geheim hält, kann ich nicht gut heißen.

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass noch etliches unausgesprochen und ungeklärt ist, was natürlich der Phantasie freien Lauf lässt. Und es ist Interpretation, wem man traut und wem nicht. 
Ich persönlich glaube, dass Vertiy bei Jeremy seelisch sehr viel kaputt gemacht hat und er dadurch so geworden ist und hoffe, dass Lowen und er glücklich werden (auch wenn dies eine Wunschvorstellung ist). 

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Hiki kommentierte am 26. März 2020 um 14:47

Da hast du recht, das hab ich vielleicht undeutlich ausgedrückt. Sie macht sich eindeutig mitschuldig. Aber im Endeffekt ist er es ja der sie umbringt. Ich wollte damit nur sagen, dass ich keinen Mörder als Freund haben wollen würde, aber ich bin ja auch weder Verity noch Jeremy noch Lowen, sondern ich. Vor allem wenn ich die Person nur so kurz kenne.

Wobei das Thema Mord (bzw. Totschlag) halt auch wieder sehr schwierig ist. Im Affekt kommt es schon mal zu Vorkommnissen, die man so vielleicht nicht geplant hat. Aber hier war es ganz klar vorsätzlich.

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Pukapuka kommentierte am 24. März 2020 um 11:15

Mich hat das ganze Buch und auch das Ende begeistert, und daher finde ich den 3. Teil auch fantastisch, da ich das Buch einfach in kurzer Zeit auslesen musste, weil ich unbedingt wissen wollte, wie die Geschichte ausgeht und das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte. 

Da die Spannung und auch das mysteriöse Verhalten von Verity hier endlich aufgelöst wurde, bin ich sehr froh, dass Lowen recht hatte und keine Hallutinationen hatte. 
Zudem kann ich Jeremys Handlung verstehen, auch wenn ich es natürlich nicht gut heiße, dass er jemanden umbringt, auch wenn das nach allem, was Verity getan hat verständlich ist. 

Auch finde ich das schöne Ende für Lowen sehr positiv und auch romantisch / gefühlvoll. 

Zudem finde ich es super, dass auch hier wieder Spannung und Gefühl in einem tollen Gleichgewicht stehen und daher eine tolle Mischung bieten. 

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Julia85 kommentierte am 24. März 2020 um 13:41

Aber was ist, wenn Verity das alles nicht getan hat? Wenn ihr letzter Brief die Wahrheit war? Dann wäre es alles absolut furchtbar.

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wacaha kommentierte am 24. März 2020 um 15:47

Und wie kann sich Lowen sicher sein, dass Jeremy ihr gegenüber nicht auch eines Tages gewalttätig wird? Nach allem, was sie von ihm weiß kann sie ihm doch unmöglich mehr vertrauen, auch wenn er alles nur für seine Kinder getan hat.

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Blintschik kommentierte am 25. März 2020 um 20:48

Ich habe mich auch das ganze Buch über gefragt mit wem von den dreien etwas nicht stimmt. Letztendlich irgendwie mit allen dreien nicht. Vielleicht eskaliert die Situation in Zukunft tatsachlich richtig.

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Pukapuka kommentierte am 26. März 2020 um 10:47

Ich glaube, dass jeder Mensch eine Summe es erlebten ist. Mir persönlich war Jeremy von Anfang an sympatisch und ich glaube, dass er nur so gehandelt hat, weil Verity gewalttätig ist und man ihr nicht trauen kann, nach allem was sie getan hat. 
Spätestens seit dem sie ihren Gesundheitszustand vorgespielt hat, ist ihr nicht mehr zu trauen. 
Und jeder hat eine zweite Chance verdient und wenn Jeremy diese nutzt und Lowen glücklich ist, soll es mir recht sein. Erfahren werden wir es wohl nicht, 

Natürlich ist die Frage, ob Jeremy irgendwann wieder so handeln wird. 
Dafür wäre ein zweiter Teil bestimmt hilfreich. 
 

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Hiki kommentierte am 25. März 2020 um 22:22

Also gefühlvoll und romantisch fand ich es leider nicht. Ich fand es eher psychotisch. Verurteilt Verity dafür, dass sie in ihrer Schreibübung schreibt, dass sie besessen von Jeremy ist. Indem sie aber selbst eine Schwangerschaft provoziert und ihm diesen Brief verschweigt, weil sie ihn für sich haben will, heißt das für mich, dass sie innerhalb dieser 2 Wochen genauso besessen von ihm geworden ist. Kurz, selbst ein psycho ist. Ich meine, wie kann sie jemanden so sehr lieben, der gerade vor ihren Augen jemanden umgebracht hat? Wie kann man das gutheißen? Vor allem, nachdem mir besagte Person (Also Verity Lowen) NIE auch nur irgendwas angetan hat? Also in meinen Augen ist das alles SEHR fragwürdig.

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Cindyjoer kommentierte am 24. März 2020 um 14:46

Wir kommen zum großen Finale. Hier überschlagen sich die Ereignisse. Verity spielt Jeremy vor erneut schwanger zu sein. Zu ihrem Glück wird sie es kurz darauf. Auf die Schwangerschaft und die Geburt von Crew wird nur am Rande eingegangen. 

Nach dem Tod von Chastin ist Vertiy sehr verzweifelt. Sie macht Harper dafür verantwortlich und ihr Hass steigert sich ins Unermessliche. 

Sie beschließt Harper umzubringen. Auch damit Jeremy sich wieder mehr um sie kümmert, was ja sowieso schon ein total kranker Gedanke ist. 

Das Unvermeidliche geschieht und sie bringt Harper um. 

Als sie bemerkt dass ihr Plan nicht aufgeht, Jeremy noch gebrochener ist als vorher und sie sogar verdächtigt, sieht sie keinen anderen Weg als sich mit ihrem Auto gegen einen Baum zu setzten. 

Soweit die Aufzeichnungen in ihrem Autobiographie. 

Zurück in der Wirklichkeit gestehen sich Lowen und Jeremy ihre Liebe und beginnen eine Beziehung. 

Lowen möchte Jeremy beweisen, dass Verity ihr Wachkoma nur vorspielt, zeigt ihm Veritys Aufzeichnungen und er ist so verletzt, verzeifelt und wütend, dass er Verity mehr oder weniger im Affekt umbringt und Lowen und er dies verschweigen. 

Lowen ist schwanger, sie verkaufen das Haus, Vertiy ist tot und sie leben glücklich als kleine Familie bis an ihr Lebensende..... oder auch nicht... 

Lowen findet einen Brief von Vertiy in dem sich alles was sie glaubt zu wissen komplett auf den Kopf stellt. Jeremy kannte die Autobiographie, er hat mehrfach versucht seine Frau umzubringen. Verity hat die Biographie nur zu Schulungszwecken und zur Trauerbewältigung geschrieben, aber Jeremy hat ihr nicht geglaubt. 

Lowen weiß nicht mehr was sie glauben soll, vernichtet den Brief und reitet doch mit ihrem Prinzen in den Sonnenuntergang..... 

Aber welche Wahrheit ist die richtige Wahrheit, wer lügt und wer nicht? 

 

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wacaha kommentierte am 24. März 2020 um 15:54

Puh, diesen letzten Abschnitt muss ich erst einmal verdauen. Ich bin eben mit Lesen fertig geworden und weiß nun gar nicht mehr, wem ich was glauben soll. Wie manipulativ war Verity wirklich? Welche der beiden Versionen enthält die Wahrheit? Warum hat Jeremy nicht zugegeben, dass er das Manuskript bereits kennt? Und hat sich Lowen - unbewusst - des Mordes an einer Unschuldigen, sogar einem Opfer Jeremys mitschuldig gemacht? Alles offene Fragen, über die ich erst noch etwas nachdenken muss.

Ebenso bin ich mir noch nicht sicher, wie ich das Buch insgesamt fand. Psychologisch war es jedenfalls äußerst detailliert durchdacht, wovor ich höchsten Respekt habe. Das muss man als Autor erst einmal hinbekommen. Allerdings hatte ich mich auf eine ganz andere Art von Buch gefreut. Ich lasse das Gelesene erst einmal ein paar Tage setzen, bevor ich mich an meine Rezension mache.

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Blintschik kommentierte am 25. März 2020 um 20:49

Bei der Autorin und dem Cover hat glaube ich jeder etwas komplett anderen erwartet :D

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Steffi_liest kommentierte am 27. März 2020 um 10:32

Mir ging das gestern Abend auch so, als ich mit dem Buch fertig geworden bin. Man hängt so ein bisschen in der Luft, lässt nochmal alles, was man bisher meinte zu wissen, Revue passieren und hinterfragt, wie die Geschichte gelaufen ist. Aber eben das macht für mich gerade den Reiz des Buches aus - ich hatte ebenfalls eine komplett andere Geschichte, vielleicht sogar ein anderes Genre, erwartet, habe nun aber ein Buch gelesen, das ebenso stark nachhallt, wie Hoover's vorherige Bücher. Vom Schreibstil insofern mal wieder brillant - es war packend, spannend, emotionsgeladen...

Was ich auch wirklich daraus mitnehme: Das mit der Wahrheit ist so eine Sache. Klar, die Erzählung ist fiktiv und man sollte all diese Psycho-Vorfälle nicht ins echte Leben übertragen. Dennoch regt es zum Nachdenken an - nehmen wir nicht viele Dinge manchmal als wahr und gegeben hin ohne sie kritisch zu hinterfragen? Kann man denn im wahren Leben immer mit Bestimmtheit sagen, was wahr und was erfunden ist?

Ich überlege auch, an welcher Stelle das alles so schief gelaufen ist. Gesetzt den Fall, dass Verity's Brief wahr und das Manuskript erfunden ist - was hätte sie anders machen können, um all dieses Leid von der Familie abzuwenden? Klar, es wäre schon mal ein guter Ansatz gewesen, kein Wachkoma vorzutäuschen und mit Jeremy zu reden. Aber hätte er ihr zugehört?

Fragen über Fragen... ich werde noch ein Weilchen darüber nachdenken und erst dann meine Rezension schreiben. Die Leserunde und die damit verbundene kontroverse Diskussion hat auf jeden Fall großen Spaß gemacht! 

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 257 bis Ende
wacaha kommentierte am 27. März 2020 um 11:07

Dennoch regt es zum Nachdenken an - nehmen wir nicht viele Dinge manchmal als wahr und gegeben hin ohne sie kritisch zu hinterfragen? Kann man denn im wahren Leben immer mit Bestimmtheit sagen, was wahr und was erfunden ist?

Das sind sehr gute Gedanken, danke für die Anregung. Ich glaube, damit hast du perfekt zusammengefasst, mit was sich die meisten von uns nach Beendigung des Buches auseinandersetzen.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 257 bis Ende
Ann Rose Style kommentierte am 25. März 2020 um 19:25

Wow
Das war krass. Ich habe keine Ahnung was ich jetzt glauben soll. Stimmt es was sie im Manuskript geschrieben hat und der Brief ist reine Fiktion, oder stimmt der Brief und das Manuskript ist Fiktion?
Ich tendiere dazu das das Manuskript wahr ist und sie in dem Brief nur versucht hat sich als unschuldig darzustellen. Um zu glauben das sie 100% unschuldig ist sind auch ein paar Dinge vorgefallen, die Lowen beschrieben hat, die dafür sorgen das ich das nicht glauben kann und möchte. Wie zum Beispiel die Situation mit dem Messer und Crew im Schlafzimmer.

Colleen Hoover hat auch auf Nachfragen keine endgültige Antwort gegeben, ob der Brief oder das Manuskript wahr ist. Allerdings hat sie am 13.12.2018 folgendes gepostet "[...]And if that is what happened with Jeremy, then the letter at the end could still be true or untrue. I want to think it’s not true because I honestly believe Verity being innocent would be more terrifying than if she were to have been a psychotic woman who got what was coming to her.[...]" (die vollständige Aussage ist in ihrer Verity Diskussionsgruppe auf Facebook zu lesen)

Ich bin froh schon vorher gewusst zu haben, dass das Buch am Ende sehr krass ist und viele sich nicht sicher sind, was sie Wahrheit ist.

Chastin war acht als sie starb und Verity gibt Harper die Schuld am Tod von Chastin. Die Mädchen haben sich Nachts Süßkram geholt und Chastin hat dabei wohl etwas mit Erdnüssen erwischt, wogegen sie allergisch war.

Das Verity Schuld am Tod von Harper ist habe ich mir schon gedacht, das zu lesen ist aber doch extrem. Wie kann eine Frau ihr Kind töten bzw. den Tod verursachen, ihr kleines Kind dabei in gewisser Weise zu gucken lassen und hoffen das es sie ihrem Mann wieder näher bringt.

Es hat mich sehr überrascht zu lesen, das Jeremy Verity im Verdacht hatte Schuld an Harpers Tod zu sein.

Das Buch hat mir ganz gut gefallen, ich muss allerdings erst noch ein oder zwei Nächte darüber schlafen bevor ich meine Rezension schreibe.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 257 bis Ende
Hiki kommentierte am 25. März 2020 um 22:23

Danke für die Info mit der Diskussion über das Ende. Ich für meinen Teil bin irgendwie überzeugt, dass der Brief echt ist, aber wenn die Autorin sagt, es ist unklar, dann nehme ich das auch an. (Auch wenn ich mich frage, warum sie in diesem Brief lügen sollte. Ich meine, sie ist tot. Was bringt ihr das?) Dann hätte sie aber diesen doofen Epilog nicht schreiben dürfen. Bei It ends with us hat mir auch der Epilog das Buch versaut. Vielleicht schreibt Frau Hoover einfach gute Bücher, kann aber keine Epiloge schreiben xD

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wacaha kommentierte am 26. März 2020 um 14:42

Sie wusste ja nicht, dass der Brief gefunden wird, wenn sie tot ist - soweit ich mich erinnere hat sie ja darin geschrieben, dass Jeremy diesen Brief erst lesen wird, wenn sie mit Crew über alle Berge ist.

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Hiki kommentierte am 26. März 2020 um 14:55

Das ist natürlich auch wahr. Aber ich denke auch nicht, dass das alles erfunden ist. Sonst hätte sie auch einfach so abhauen können. Ich denke, ihr lag noch was an Jeremy, und sie wollte das aufklären. Ansonsten denke ich mir, ihr Mann hat 2x versucht sie umzubringen. Wenn ihr nichts mehr an der Beziehung gelegen hätte, würde ich ihre Beweggründe sonst auch nicht verstehen. Und wäre eben einfach abgehauen. Aber sie wollte sich ja erklären ... Nachdem er ihr ja keine Chance gegeben hat.

Sie musste ja erst die räumliche Distanz schaffen bzw. einen Brief verfassen, weil sie genau gewusst hat, dass er wieder versuchen wird, sie umzubringen und sie keine Chance haben wird zu reden. Was dann ja auch geschehen ist. (Insofern hätte er es ja sowieso gemacht. Egal, was Lowen gesagt hätte.)

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Blintschik kommentierte am 27. März 2020 um 14:14

Wobei ich mich da auch frage wie sie darauf gekommen ist, dass er geanu an dieser Stelle nachschauen würde wenn sie weg ist. Kann j auch sein, dass er das Versteck nie gefunden hätte. Da wäre es irgendwie schluer gewesen es direkt in dem Text zu erwähnen.

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Pukapuka kommentierte am 26. März 2020 um 10:43

Das "Problem" hatte ich auch, dass ich am Ende sehr unsicher war, was denn jetzt stimmt und was nicht.
Letzlich habe ich mich für meine Version entschieden, weil es hier Interpretationssache ist, was die Leser glauben und was nicht. 

Ich finde, dass genau das den Reiz des Buches ausmacht, weil es so verzwickt geschrieben ist, dass ich im gesamten Verlauf und gerade am Ende, nicht sicher wusste, was stimmt. 
Natürlich hätte die Autorin es aufklären können und vielleicht gibt es auch einen zweiten Teil. Mir gefällt es allerdings so wie es ist, weil es einzigartig ist und Interpretationsspielraum lässt. 

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Kathi248 kommentierte am 29. März 2020 um 17:29

Das nenne ich Mal ein offenes Ende, welches viel Interpretationsspielraum lässt.
Bis zu dem Brief glaubt man, dass Veritys Biographie der Realität entspricht - doch was, wenn der Brief am Ende die Wahrheit ist? Dann hätte Jeremy seine Frau kaltblütig ermordet und Lowen ihn dabei sogar noch unterstützt.
Ich weiß wirklich nicht mehr, was ich glauben soll. Verity ist Autorin; sie schrieb Bestseller- Krimis aus Tätersicht, kann sich also gut und in seelische Abgründe hineinversetzen und diese glaubhaft wiedergeben. Weil sie selbst schwer psychisch krank ist? Oder ist das alles nur Fiktion, inklusive der Biographie?
Jeremy ist mir von Anfang an suspekt gewesen, er war irgendwie immer ZU nett. Ich könnte mir schon vorstellen, das schlussendlich doch er "der Böse" in der Geschichte ist.
So oder so, ich könnte an Lowens Stelle auf keinen Fall ein neues Leben mit ihm beginnen. Stattdessen provoziert sie eine Schwangerschaft und verheimlicht den Brief. Das ist doch auch schon krank. Irgendwie sind am Ende alle drei, Verity, Jeremy und auch Lowen kaputte Charaktere mit denen man sich absolut nicht identifizieren kann. Muss man aber auch nicht, um ein gutes Buch zu haben, wie ich finde. Spannend war es allemal und auch den Wechsel zwischen Grusel und Gefühlen fand ich gelungen. Außerdem mag ich das offene Ende tatsächlich ganz gerne. So kann sich jeder selbst überlegen, was er für realistisch hält und was nicht. Ich glaube, als Leser sollte man hier genauso unwissend wie Lowen zurückbleiben, auch wenn ich ihre Entscheidung nur Jeremys Geschichte zu glauben zu einseitig finde.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 257 bis Ende
mileintube kommentierte am 01. April 2020 um 16:04

Also dieses Ende. ALTER SCHWEDE! ICH BIN GESCHOCKT!!! Ich will jetzt wissen, welche Version stimmt! Das offen zu lassen ist echt mies...

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 257 bis Ende
sandrao05 kommentierte am 01. April 2020 um 22:39

Mein Kopf ist voller Fragezeichen. Im Prinzip weiß ich gar nichts mehr. Aber wie grandios ist diese Geschichte bitte. Sehr originell und genreumfassend. Bisher habe ich noch nichts Vergleichbares gelesen. Die Geschichte ist auf der einen Seite so krass und auf der anderen so beängstigend, weil so real. Ich meine so abwägig sind die Begebenheiten ja nicht....

Aber die wohl wichtigste Frage: Wann kommt VERITY 2? Oder? Das Ende, sofern es das Ende bleibt, kann doch so nicht stehen bleiben....

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 257 bis Ende
Buch Versum kommentierte am 02. April 2020 um 20:23

Erstmal an alle, das hatte ich schon im ersten Abschnitt geschriebrn, wer hier eine Teenager Liebesgeschichte erwaRtet, hat mitnichten vom BOLD gehört oder kennt die entstehung. Nicht.

Bzw too late auch ja schon bei Bold erchienen und ist auch was ganz anderes was die Autorin, so noch nie verfasst hat.

Alle war es doch klar, dass das Werk wieder ganz anders ist alles davor!

Und zum letzten Abschnitt, einfach genial auch wenn ich die ganze Zeit an Jeremy gezweifelt habe,erschien so was von perfekt.da könnte ja. Nur was faul sein.

Ich denke auch dass der brief echt war und tatsächlich ist man verliebt manchmal unzurechnungsfähig, daher will low Leben und ihr Glück genießen,besonders nach dem sie so viel erlebt hat.Ich glaube das vergisst man schnell, sie lebte isoliert und immer in Angst wegen ihrem schlafwandeln und findet endlich jemanden der damit umgehen kann.

Ich bleibe daher recht begeistert zurück und bin wieder sehr erstaunt wie man sich schnell eine Meinung von anderen  und so hinters Licht geführt wird, das spricht nur für das werk.