Leserunde

Leserunde zu "Was perfekt war" (Colleen Hoover)

Was perfekt war - Colleen Hoover

Was perfekt war
von Colleen Hoover

Bewerbungsphase: 21.11. - 05.12.

Beginn der Leserunde: 12.12. (Ende: 02.01.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir 20 Freiexemplare von "Was perfekt war" (Colleen Hoover) zur Verfügung.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch.

ÜBER DAS BUCH:

Quinn und Graham lernen sich unter mehr als unglücklichen Umständen kennen und verlieben sich unsterblich ineinander. Kaum ein Jahr später sind sie glücklich miteinander verheiratet… Happily ever after?

Acht Jahre danach: Jemanden zu lieben, heißt nicht unbedingt, mit ihm glücklich zu sein. Das erkennt und erleidet Quinn Tag für Tag, denn obwohl sie und Graham sich weiterhin innigst lieben, gibt es ein Problem, das ihre Beziehung zu zerfressen droht …

ÜBER DIE AUTORIN:

Colleen Hoover ist nichts so wichtig wie ihre Leser. Ihr Debüt ›Weil ich Layken liebe‹, das sie zunächst als eBook im Selfpublishing veröffentlichte, sprang sofort auf die Bestsellerliste der ›New York Times‹. Mittlerweile hat sie auch in Deutschland die Bestsellerliste erobert. Mit ›Nur noch ein einziges Mal‹ stand sie mehrere Wochen auf Platz 1. Weltweit verfügt sie über eine riesige Fangemeinde. Colleen Hoover lebt mit ihrem Mann und ihren drei Söhnen in Texas.

04.01.2020

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 102 bis 201

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 102 bis 201
Zimtstern kommentierte am 16. Dezember 2019 um 14:49

Auch beim 2. Teil denke ich das es für Quinn besser gewesen wäre sich Hilfe in Form einer Therapeutin zu holen bessdr gewesen wäre...Sie verfällt immer mehr in Selbstmitleid (meine Meinung), sie sieht nicht wie auch Graham darunter leidet, bzw das er leidet weil es ihr nicht gut geht...Als Graham's Schwester einen Sohn zur Welt bringt, den ersten seit Graham's Geburt, bekommt sie ein Gespräch zwischen Graham & Caroline mit...& ist danach noch mehr am Ende...Sie stößt Graham immer seiter von sich...Das er jemand anderes küsst...Kann ich sogar ganz leicht verstehen...Die Ehe steht da schon sehr auf der Kippe...Ich fand einen der besten, aber auch ziemlich harten Satz von Graham dazu schon passend..."Manchmal habe ich das Gefühl, ich hatte Sex mit einer Leiche...Danach kam für mich mit der Fehlgeburt & der Gebärmutter Entfernung das härteste...

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Diana Pegasus kommentierte am 21. Dezember 2019 um 18:00

Ich glaube nicht dass Quinn "in Selbstmitleid" versinkt. Es ist einfach so, dass sie sich beschädigt fühlt, nicht wert geliebt zu werden. Das ist etwas anderes in meinen Augen als Selbstmitleid. Sie liebt ganz klar Graham. Sie hat aber Angst sich auf die Gefühle einzulassen, denn sobald sie Nähe zulässt, ist da wieder die Hoffnung. Es ist ein Kreislauf, das hat sie ja selbst gesagt. Im Grunde genommen hat sie eine Schutzmauer aufgebaut, die so hoch ist, dass Graham einfach nicht darüber klettern kann. Das blöde ist einfach nur, dass sie selbst diese auch nicht zerstören kann oder zumindest nicht weiß wie sie die zerstören soll.

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Petra79 babbelte am 29. Dezember 2019 um 14:45

Und in so einem Kreislauf ist es auch immer sehr schwierig sich selbst Hilfe zu holen, vor allem in Form einer Therapie.

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Alice9 kommentierte am 17. Dezember 2019 um 08:52

Oha, was hier jetzt alles passiert ist. Ich finde es einfach grauenhaft, wie hier das Schicksal zuschlägt. Jetzt ist Quinn endlich schwanger geworden und hat eine Fehlgeburt. Noch dazu kann sie jetzt gar keine Kinder mehr kriegen. Es hat mir fast das Herz zerrissen. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie schlimm das jetzt für sie sein muss. Ich bin mal gespannt, wie die Beiden, vor allem aber Quinn damit umgehen wird. Einerseits denke ich, war das der Schlussstrich für die Beziehung, aber andererseits könnte das auch ein neuer Anfang sein. Quinn hatte ja mal gesagt, dass sie es viel entspannter fände, wenn sie nicht die ganze Zeit die Hoffnung auf eine Schwangerschaft hat. Die wurde ihr nun komplett genommen. Vielleicht schafft sie es, wenn sie alles verarbeitet hat, nun entspannter an alles heran zu gehen und sich wieder komplett auf Graham einzulassen.

Ich bin auch gespannt, ob sie ihm den Kuss verzeihen kann. Ich kann verstehen, warum er das gemacht hat. Er hat "die alte" Quinn in der Frau gesehen und versucht sich so zu trösten bzw wieder Nähe zu seiner Frau zu bekommen. Ich finde nur schlimm, dass er das gemacht hat, obwohl den beiden in der Vergangenheit so etwas schon mal angetan wurde.

Ich muss außerdem sagen, dass ich nun mit der Fehlgeburt, die Szenen im "Jetzt" viel spannender finde, als die in der Vergangenheit. Die Stimmung des Buches in der Gegenwart ist durchweg traurig und bedrückend, daher empfinde ich die Szenen in der Vergangenheit immer als gute Abwechslung, die die Stimmung etwas auflockern.

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misery3103 kommentierte am 18. Dezember 2019 um 19:17

Obwohl ich enttäuscht von Graham bin, kann ich auch nachvollziehen, warum er sich auf die Kollegin eingelassen hat.

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Diana Pegasus kommentierte am 21. Dezember 2019 um 18:04

Ich bin ebenfalls enttäuscht von Graham, aber ich kann das auch bis zu einem gewissen Grad nachvollziehen, warum er Andrea geküsst hat. Allerdings finde ich es gut, dass er seinen Fehler insofern einsieht, und seinen Job gekündigt hat. Ich glaube einfach er ist so verzweifelt, er liebt Quinn so verzweifelt, dass er überhaupt irgendwas fühlen wollte. Das entschuldigt meiner Meinung nach überhaupt nicht dass er sie geküsst hat. Wäre ich an Quinns Stelle ich weiß nicht ob ich ihm das verzeihen könnte, aber ich kann es verstehen.

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Lainybelle kommentierte am 21. Dezember 2019 um 18:35

Was mich gewundert hat, ist, dass es sogar noch ein zweites Mal passiert ist. Ich hätte ihn so eingeschätzt, dass er sich schon direkt danach solche Vorwürfe machen würde.

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Diana Pegasus kommentierte am 21. Dezember 2019 um 20:37

Ja das stimmt, das hat mich auch gewundert. Vor allem weil es zeitlich versetzt passiert ist.

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AnneMF kommentierte am 12. Januar 2020 um 20:12

Es sind halt Männer, die haben sich nicht so im Griff wie wir Frauen. 

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misery3103 kommentierte am 18. Dezember 2019 um 19:16

Die Abschnitte im "Damals" gefallen mir immer noch sehr gut. Noch unverständlicher eigentlich, dass Quinn Graham im Heute so behandelt, wie sie es tut. Er ist ein so guter Kerl und könnte ihr bestimmt bei ihren dunklen Gedanken helfen.

Im "Jetzt" bin ich immer noch genervt von Quinns Verhalten. Aber ich bin auch enttäuscht von Graham, auch wenn ich ein bisschen nachvollziehen kann, dass er sich zu einem Kuss mit der Kollegin eingelassen hat. Dass Quinn theoretisch schwanger war, ist natürlich noch mal grausamer und durch die Entfernung der Gebärmutter steht jetzt komplett fest, dass sie keine eigenen Kinder haben wird. Das tut mir sehr leid für sie, aber auch hier ist Graham wieder für sie da und hält sie.

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Läuferbiene kommentierte am 20. Dezember 2019 um 16:36

Genervt bin ich auch ein wenig von Quinns verhalten, sie reagiert sehr über auch bei dem Kuss. Ich finde es nicht gut von Graham, kann ihn aber auch ein bisschen verstehen. Daheim eine Frau, die nicht mit ihm redet und ihm aus dem Weg geht, dagegen eine nette offene Kollegin.

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buechermauschen kommentierte am 20. Dezember 2019 um 12:09

Die damals Abschnitte sind wirklich schön , das verliebt sein und alles teilen wollen . Total süß wie Quinn Graham über ihre Träume erzählt .

Die Jetzt Abschnitte sind emotional und aufrührend . Man leidet mit den beiden . Ist gleichzeitig von ihrem Verhalten genervt kann sie aber auch irgendwie verstehen . Es ist eine unglaublich schwere Situation für beide . Jeder versucht anders damit umzugehen und jeder macht Fehler ...

Das Ende des zweiten Leseabschnittes ist schlimm , die Hoffnung der Schwangerschaft und die schwere Operation die alle Hoffnungen vernichtet . Wie werden die beiden diese Situation verarbeiten ?

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Läuferbiene kommentierte am 20. Dezember 2019 um 14:06

Gestern musste ich das Buch erstmal beiseite legen. Ich war überwältigt von den Gefühlen zwischen Quinn und Graham. Die Fehlgeburt und dann das Entfernen der Gebärmutter, ein furchtbarer Schock. Es gefällt mir sehr das Buch, doch die Emotionen waren zu stark bei mir, da musste ich quasi erstmal runter kommen.

Ich hoffe sehr, die 2 finden einen Weg zurück zueinander, sie sind so ein tolles Paar. Die Vergangenheit ist traumhaft schön zu lesen. Hoffentlich wird die Zukunft auch wieder so.

 

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Diana Pegasus kommentierte am 21. Dezember 2019 um 18:08

ja stimmt, die Autoren schafft es extrem, die Emotionen auf den Leser zu übertragen. Man leidet einerseits mit Quinn und ihren Ängsten und ihren Schuldgefühlen mit, man spürt aber auch die extreme Verzweiflung von Graham als er sich ihr öffnet. Andersherum finde ich die Handlungsstränge in der Vergangenheit auch total schön und total emotional.
Obwohl ich auch schon andere Bücher von der Autorin kenne, und diese auch sehr emotional sind und mich beim Lesen mitgenommen haben, ist dieses Buch doch irgendwie extremer.

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Diana Pegasus kommentierte am 21. Dezember 2019 um 17:56

Im zweiten Abschnitt geht es in der jetzigen Zeit rasant bergab, Quinn zieht sich immer weiter zurück, soweit das Graham tatsächlich eine andere Frau geküsst. Ich könnte ihm das niemals verzeihen, aber verstehen kann ich ihn. Es ist nicht einfach, an Quinn heranzukommen. Er ist trotzdem ein guter Mensch, denn er hat seinen Fehler eingesehen und hat sogar gekündigt, um der Versuchung nicht erneut zu erliegen.

Natürlich ist das schrecklichste passiert was passieren kann, Quinn ist schwanger, verliert das Kind, und ihre allerletzte Hoffnung erlischt. So trostlos und verzweifelt die Gegenwart gerade ist, so angenehm, herzlich und ja auch humorvoll ist der Handlungsstrang der in der Vergangenheit spielt.

Ich mag wie das Buch aufgebaut ist, weil die Handlungsstränge so gegensätzlich sind. Ich habe schon einige Bücher von Colleen Hoover gelesen, aber dieses berührt mich auf einer ganz anderen Ebene.

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sandrao05 sagte am 22. Dezember 2019 um 14:16

Ich bin ganz deiner Meinung. Die Gegensätzlichkeit der Handlungsstränge finde ich auch sehr gelungen und lässt mein Herz Achterbahn fahren. Auch ich habe schon einige Bücher von ihr gelesen, aber dieses fällt positiv aus der Reihe.

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Diana Pegasus kommentierte am 22. Dezember 2019 um 19:34

Obwohl ich sagen muss, dass ich die anderen Bücher von ihr jetzt auch nicht schlecht finde. Sie schafft es immer wieder, mich mit den Emotionen abzuholen, mal mehr, mal weniger. Ihre Bücher erscheinen mir immer so aus dem Leben gegriffen.

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Lainybelle kommentierte am 21. Dezember 2019 um 18:41

Ich habe schon von Anfang an hin- und herüberlegt, ob Colleen Hoover Quinn doch noch geben wird, was sie will. Dass diese Chance nun endgültig zunichte gemacht ist, finde ich auch sehr heftig, man leidet sehr mit. Trotzdem finde ich es zu diesem Zeitpunkt gut und mutig, dass eben nicht eine Wunder-Schwangerschaft daherkommt, denn das wäre "typisch Buch" gewesen.
Wobei ich zugeben muss, dass ich es glaubwürdiger gefunden hätte, wenn Quinn aus einem anderen Grund als einer Fehlgeburt gänzlich unfruchtbar geworden wäre. Haut das überhaupt hin, dass sie jetzt doch schon länger unwissenderweise schwanger war? Sie hat doch ihre Periode so krass überwacht. Und eigentlich hatten Graham und sie doch zu dem Zeitpunkt schon keinen Sex mehr?

Was mich immer neugieriger macht, ist diese geheimnisvolle Schatulle. Ich fürchte, wir werden noch herausfinden, was sie enthält. Sie scheint irgendwie für ein mögliches Aus zu stehen?!

Die Konfliktszene im Auto hatte es wirklich in sich. Sehr sehr gut geschrieben. Es hat mir das Herz gebrochen, wie Graham "Ich liebe dich" gebrüllt und auf sein Auto eingeschlagen hat.

 

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Diana Pegasus kommentierte am 22. Dezember 2019 um 19:35

Die Szene hat mich auch sehr berührt, wie Graham so rumgebrüllt hat, aber auch weil er gesagt hat, er hat versucht sie nicht  mehr zu lieben, aber er tut es und kann es nicht ändern.

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sandrao05 kommentierte am 22. Dezember 2019 um 14:12

Welch ein Wechselbad der Gefühle. Und sie könnten gegensätzlicher nicht sein. Das zarte Band der Liebe und der Lust von Damals gegenüber dem hochbrisantem Thema in der Jetztzeit....Dadurch, dass man parallel Quinns und Grahams Vorgeschichte erzählt bekommt, finde ich ihre jetzige Situation fast noch dramatischer, wenn das überhaupt möglich ist. Das Thema ist für eine Frau und auch für die Beziehung die härteste Probe, die es zu überstehen gilt. Ein unerfüllter Kinderwunsch kann Herzen zerstören und Menschen brechen. Colleen Hoover schafft es auf einfühlsame Art und Weise den Leser in eine Welt zu führen, in welche man sich nicht freiwillig begeben möchte und dennoch mehr erfahren möchte. Quinns Charakterentwicklung finde ich der Situation sehr angepasst. Auch wenn ihre Gefühle vielleicht missverstanden werden könnten. Ich finde, keiner der sich nicht ansatzweise in ihrer Situation befand, kann sich ein wahres Bild über ihre Gefühlsslage bilden. Und damit meine ich sowohl alle fiktiven Charaktere, als auch alle Realen.....

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Katie kommentierte am 22. Dezember 2019 um 18:06

Den 2. Abschnitt des Buches fand ich wesentlich besser als den ersten. Inzwischen leide ich echt mit Quinn mit, vor allem nach der Fehlgeburt und der OP. Gut finde ich, dass Quinn endlich sieht, dass auch Graham darunter leidet (auch, dass man das als Leser mal "gezeigt" bekommt).
Gut war auch, dass Quinns Mutter endlich Mal eine mütterliche Regung zeigt, als Quinn vor ihr anfängt zu weinen. Bisher hat man von der Mutter nicht viel nettes gesehen und das war dann jetzt ein Schritt in die richtige Richtung.
Ob die Beziehung zwischen Quinn und Graham nun wieder besser wird, wäre zu wünschen. Wobei ich irgendwie nicht ganz glauben kann, dass sich ihr Wunsch so gar nicht erfüllt. Vielleicht klappt das mit der Adoption doch noch. Würde ich ihr auf jeden Fall wünschen.

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Blintschik kommentierte am 22. Dezember 2019 um 19:10

Wie, das Ende des Abschnitts ist echt heftig. Vor lauter Trauer merkt sie einfach nicht, dass sie eigentlich schon längst hatte was sie wollte. Ich glaube sie hat sich mittlerweile auch etwas in ihrem Elend gesuhlt. Schließlich hat sie den absolut perfekten Ehemann und wartet dennoch irgendwie darauf, dass er nur eine einzigen Fehler macht um ihm die ganze Schuld anzuhängen, obwohl sie diejenige ist, die sich von ihm abwendet und sich nur auf die Probleme fixiert. Traurig, dass er ja auch an einer Stelle meint, dass seine Ex das gemacht hätte und nun macht sie es auch und sieht sein guten Seiten einfach nicht, weil sie nur ihr eigenes Problem sehen möchte. Ob sie durch ihre Depression das Kin verloren hat? Aber schon extrem hart, dass ihre Hoffnung jetzt entgültig zerstört wurde. Die Geschichte ist schon ziemlich bedrückend.

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libertynyc kommentierte am 26. Dezember 2019 um 11:22

Dieser Abschnitt hat mich nochmal sehr berührt. Wir erleben wie sehr Quinn in sich und ihrer Qual gefangen ist. Sie sie Graham mit seinem Neffen im Arm und wie glücklich er ist. Dann küsst Graham eine andere Frau und die Ereignisse überschlagen sich. Quinn erleidet eine Fehlgeburt und die Gebärmutter wird entfernt.
Ich glaube durch diese Ereignisse werden beide wach. Quinn flüchtet zur Schwester um Nachdenken zu können. Jetzt wird wohl der Wendepunkt kommen. Wohin ihre Reise geht....schnell weiter lesen.

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buchvergessen kommentierte am 26. Dezember 2019 um 13:27

Nun bekommt man nochmal ein ganz anderes Licht in der Geschichte, denn auch wenn mir die "Damals"-Passagen sehr gut gefallen, habe ich einen größeren Bezug zum "Jetzt". 

Ich kann so sehr nachempfinden, wie es für Quinn gewesen sein muss, endlich schwanger zu sein, dann das Kind und die Fähigkeit Kinder zu bekommen zu verlieren. Das sollte wohl keine Frau erleben, genauso wenig wie der zugehörige Mann. Während Quinn nun aber noch mehr in ihrem depressiven Verhalten versinkt und sich keine professionelle Hilfe von einer Therpeutin holt, merkt man auch, wie sehr Graham darunter leidet. Zwar versucht er zu seiner Frau durchzudringen, doch das erweist sich für ihn schwieriger als gedacht. Letztendlich sieht er nur den Ausweg, seine Arbeitskollegin zu küssen. Natürlich finde ich dies sehr enttäuschend von ihm und auch er selber merkt, was er eigentlich getan hat. Graham hätte vielleicht zweimal nachdenken sollen, bevor er für Quinn das Leben noch schlimmer macht. Ich kann vielleicht irgendwo verstehen, dass er dies getan hat, aber tolerieren werde ich es garantiert nicht.

Spannend wird es jetzt wirklich erst, wo die beiden eigentlich am schlimmsten Punkt angekommen sind. Sie haben sich so weit voneinander entfernt, dass es schwierig wird, wieder zusammenzufinden. 

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Petra79 babbelte am 29. Dezember 2019 um 14:58

Dieser zweite Abschnitt hat mir deutlich besser gefallen als der erste - und mich leiden lassen. Auch wenn Quinn oft nervt - ich kenne es wie depressive Menschen "nerven" und nicht aus ihrer Situation können und auch die Menschen um sich herum leiden lassen können. Man ist hilflos und wenn man Pech hat, scheitert die Beziehung, egal wie sehr man helfen möchte. Ich finde das hat Collen Hoover echt lebensnah eingefangen. Dass es sehr viel um Sex ging, hat mich stellenweise dann doch noch mehr als Quinn selber genervt, auch wenn dadurch natürlich die Leidenschaft und das Thema Kinderwunsch dargestellt werden soll. Aber mir geht es immer um tiefere Beziehungen, das hat mir ab und an gefehlt. Das mit der Schatulle nervt mich ebenfalls, weil es so hinausgezögert wird und fast schon thrillerartig nach einer Auflösung schreit! :) Ich bin jedenfalls gespannt, da es ja für beide etwas sehr emotionales und dem Anschein nach beziehungszerstörendes beinhalten muss...

Es gibt immer wieder Sätze, bei denen ich denke: "So wahr!" Und das Kapitel Zwanzig, wo Graham von Andrea und seiner immer noch bestehenden Liebe zu Quinn erzhält, hat mich sehr beeindruckt. Die Fehlgeburt und das daraus resultierende Entfernen der Gebärmutter hat mich doch sehr mitgenommen. Bedeutet das das endgültige Ende der Beziehung - oder gibt es einen (sehr schwierigen) Neuanfang?

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Chapialis kommentierte am 30. Dezember 2019 um 21:55

 

Gestern habe ich nun auch den zweiten Teil beendet und freue mich sehr, dass ich das Buch nun in den kommenden zwei freien Tage noch gemütlich zu Ende lesen kann. 

Mein Mamaherz leidet sehr mit Quinn und mir ist die Geschichte rund um Schwangerschaft, Fehlgeburt und die darauf folgende Diagnose sehr sehr nahe gegangen. Da musste ich das Buch schon einmal kurz zur Seite legen und die Gedanken schweifen lassen. Sie sollte sich wirklich Hilfe bei einem Therapeuten holen, aber dieser Schritt ist natürlich nicht ganz einfach. 

Hm...ich wüsste gar nicht, wie ich in dieser Situation gerade reagieren würde: irgendwie kann man Graham ja auch ein bisschen verstehen, warum er eine andere Frau geküsst hat...allerdings sollte das auch keine Entschuldigung sein. 

Der Wechsel zwischen den Zeiten gefällt mir nach wie vor sehr gut. Und überhaupt mag ich den Schreibstil von Colleen Hoover wieder sehr und freue mich auf den letzten Teil des Buches. 

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pieggy kommentierte am 01. Januar 2020 um 18:30

31.12.19
Oii.Es ist schon eine Achterbahn der Gefühle- Dieses Auf und Ab durch diese abwechselnden Eindrücke derer Vergangenheit und Gegenwart. Die Vergangenheit- ich mag Graham und Quinn  zu dieser Zeit. Sie sind super sympathisch und irgendwie auch süß.  Die Gegenwart: weiterhin deprimierend und bedrückend und das Ende des Leseabschnittes... Oh man. Vor allem für Graham hätte ich es mir anders gewünscht. Er ist mir nach wie vor am liebsten von den Charakteren. Die Sache mit Andrea heiße ich auch nicht gut, aber in gewisser Weise ist es nachvollziehbar und er hat es ja bereut und Konsequenzen daraus gezogen. Quinn hingegen. Sie ist so sehr auf den Kinderwunsch versteift, dass sie selber nicht merkt, wie sie ihre Beziehung zu Graham immer weiter damit belastet. Sie stellt ihren Kinderwunsch vor allem anderen und ist regelrecht fixiert darauf. Es ist schon krankhaft.  Dennoch stand Graham die ganze Zeit an ihrer Seite, hat gekämpft, seine Bedürfnisse hinten an gestellt und hat versucht wenigstens eine Lösung zu finden und Quinn zu helfen. Aber Quinn hat ihn immer mehr von sich gestoßen und über Wochen und Monate hinweg den Gedanken, dass das, was sie tut nicht fair ihm gegenüber ist und eine Scheidung unausweichlich ist. Sie war hoffnungslos, traurig und verzweifelt, was Anzeichen einer Depression sein können. Aber anstelle das Gespräch und sich Hilfe zu suchen, hat sie einfach so weiter gemacht. Sie hat es Graham, der es ohnehin schon schwer hatte, noch schwerer gemacht. Und jedes Mal zu lesen, wie verletzend sie ihm gegenüber handelt... Ich kann das nicht leiden. Graham hätte da auch einfach mal auf die Pauke hauen und Tacheles reden müssen. Beide, aber vor allem Quinn, hätten den Kinderwunsch nicht überhand nehmen lassen sollen. Sie hätten einen Weg suchen müssen, wieder als Paar zueinander zu finden. Quinn hätte Graham als Partner und Ehemann sehen sollen und nicht als Babyzutat. Ich weiß-hätte,hätte,hätte. Es lief einfach vieles Falsch bei denen. Quinn hätte ich gerne mal hier und da geschüttelt und zum klaren verstand verholfen. Aber bei kranken Menschen ist das ja immer so eine Sache. Und jetzt mit dem Ende des Leseabschnittes... Ich fürchte mich etwas über den letzten Abschnitt.  Hoffe Quinn wird nicht schlimmer dadurch.  Ich hoffe aber, dass Graham irgendwie glücklich wird und das bekommt, wonach er sich sehnt. Ob es nun Quinn ist oder nicht, wäre mir egal, aber Graham hat es verdient. Er hat schließlich so viel einstecken und kämpfen müssen.

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lucie15 kommentierte am 01. Januar 2020 um 23:44

Am Anfang fand ich das Buch deprimirend. Ich musste es zu Seite legen, weil ich nicht weiter kam. Vielleicht ist es einfach nicht der richtige Zeitpunkt für mich es zu lesen. Ich versuche Quinn zu verstehen. Sie will Mutter werden und das kann sie nicht. Das ist ihr größte Wunsch. Es ist sehr traurig, dass es nicht klappt. Aber sie ist so darauf fixiert, dass sie nicht aus dieser Gedankenwelt raus kann. Ich denke sie braucht Hilfe. Die Beziehund der Beiden ist angespannt, da kommt es zum Streit. Und dann noch so ein schwerer Schiksalsschlag. Ich hoffe sehr für die Beiden, dass sie es dennoch schaffen wieder zu einander zu finden.

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 102 bis 201
AnneMF kommentierte am 12. Januar 2020 um 20:10

Machmal schlägt das Schicksal schon sehr schlimm zu. Quinn ist endlich am Ziel ihrer Träume und dann zerbricht die Welt für sie. Sie erleidet eine Fehlgeburt. Die Erkenntnis nie mehr schwanger zu werden, reißt sie in ein tiefes Loch. Beide Quinn und Graham machen Fehler. Und Graham knutscht seine Kollegin. Sie verzeiht ihm trotzdem. 
Will Quinn die bröchelnde Ehe retten, das werde ich wohl erst im nächsten Abschnitt erfahren.

ich kenne aus der eigenen Familie, was es heißt, ein Ungeborenes Kind zu verlieren. Da ging fast die Ehe meiner Schwester in die Brüche. Bin gespannt wie die Story weitergeht. Schon sehr spannend.