Leserunde

Leserunde zu "Windborn. Erbin von Asche und Sturm" (Jennifer Alice Jager)

Windborn. Erbin von Asche und Sturm - Jennifer Alice Jager

Windborn. Erbin von Asche und Sturm
von Jennifer Alice Jager

Bewerbungsphase: 14.03. - 28.03.

Beginn der Leserunde: 04.04. (Ende: 25.04.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir – mit freundlicher Unterstützung des Arena Verlags – 20 Freiexemplare von "Windborn. Erbin von Asche und Sturm" (Jennifer Alice Jager) zur Verfügung.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch. 

ÜBER DAS BUCH:

Als die Skar kamen, nahmen sie den Menschen alles. Seither ist die Erde von Sand bedeckt und Wasser schwer zu finden. Ashara, Wolkenstürmerin und somit Gebieterin über den Wind, kämpft jeden Tag ums Überleben. Auf der Flucht vor den Skar, die es auf Elementwandler wie sie abgesehen haben, läuft Ashara dem unnahbaren Kiyan in die Arme. Trotz anfänglichen Misstrauens kommen sich die beiden näher und Ashara erkennt, dass Kiyan der Retter der Menschheit sein könnte. Denn die Tyrannen haben einen Fehler begangen. Einen Fehler, durch den sie sich ihren größten Feind selbst schufen. Als Kiyan in die Fänge der Skar gerät, muss Ashara handeln. Ist sie bereit, die zerstörerische Kraft des Sturms in sich zu entfesseln, um Kiyan zu befreien und die Skar zu besiegen?

ÜBER DIE AUTORIN:

Jennifer Alice Jager begann ihre schriftstellerische Laufbahn 2014. Nach ihrem Schulabschluss unterrichtete sie Kunst an Volkshochschulen und gab später Privatunterricht in Japan. Heute lebt sie wieder in ihrer Heimat, dem Saarland, und widmet sich dem Schreiben, Zeichnen und ihren Tieren. Ihre Devise: mit Worten Bilder malen.

27.04.2019

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 248 bis Ende

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 248 bis Ende
books_by_frauke kommentierte am 08. April 2019 um 06:33

Ich habe gestern Abend das Buch beendet und alles was ich dagen kann ist WOW. Das Bich hat dich letztendlich in eine ganz andere Richtung entwickelt, als ich gedacht habe. Ich konnte einfach nicht mehr von dem Buch weg, weil ich wissen musste wie es endet. Auch die Liebesgeschichte war so besonders irgendwie, dass ich das gar nicht so gut beschreiben kann. Außerdem muss ich dagen, dass das Bich sich an keiner einzigen Stelle gezogen hat und es irgendwie nie langweilig war. Letztendlich ist alles was ich sagen kann, dass es ein echt spannendes Buch, mit einer tollen Geschichte & einem sehr angenehmen Schreibstil war.  

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MrsFraser kommentierte am 18. April 2019 um 16:13

Welche Liebesgeschichte? :D Also, das was zwichen Ashara und Kiyan ist, ist für mich so vernachlässigbar, dass die Autorin den Aspekt 'Liebe' ruhig hätte weglassen können. Ich weiß, dass sie das 'braucht', damit sie erklären kann, warum Kiyan ständig Asharas Namen murmelt und warum Ashara Kiyan nicht aufgeben will. Aber wie die Gefühle zwischen den beiden entstanden sind, das ist überhaupt nicht nachvollziehbar für mich. Leider. 

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Lesezauber kommentierte am 20. April 2019 um 10:36

Also prinzipiell bin ich auch der Meinung, dass es nicht immer Liebesgeschichten sein müssten. Aber hier fand ichs gerade gut, dass sie eher eine Nebenrolle gespielt hat und hab sie ihnen, abgesehen von diesem zu frühen ersten Kuss, schon abgenommen.

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JulisTeestübchen kommentierte am 12. April 2019 um 16:32

Der letzte Leseabschnitt hat mich insgesamt sehr überrascht. Es gab viele Wendungen, die ich so nicht erwartet hätte und ich finde es toll, dass die Autorin zu eben diesen den Mut hatte - insbesondere auch dazu ein nicht ganz klassisches Happyend zu entwickeln, sondern eines bei dem die zweite Hauptfigur für immer sein Augenlicht verloren hat. Das sorgte auch dafür, dass die Story zu keiner Zeit vorhersehbar war und ich mir nicht mal sicher war, ob es überhaupt ein Happyend für Kiyan geben wird. Nur an einer Stelle kam ich nicht so ganz mit: Ich habe nicht verstanden, wieso sich Tuan auf einmal in Sand aufgelöst hat, nur weil er die Maschine angefasst hat. Wie soll das denn funktionieren? Habt ihr das verstanden?

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MrsFraser kommentierte am 18. April 2019 um 16:18

WIE das funktioniert, nein, das habe ich auch nicht verstanden. Aber da der menschliche Körper ja zu 80% aus Wasser besteht (außer bei den Funkenmeistern) wandelt die Maschine dieses Wasser dann ebenso in Sand um, wie das reine Wasser. Und den Rest anscheinend auch? Vermutlich. Nicht wirklich logisch, aber naja.

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Lesezauber kommentierte am 20. April 2019 um 10:37

Ja, so hab ich mir das auch erklärt. Aber stimmt schon, eigentlich ist das auch einer der Stellen über die man nicht allzugenau nachdenken darf.

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mysticcat kommentierte am 20. April 2019 um 18:36

Das kann ich auch nicht nachvollziehen und es ist auch nicht wirklich logisch. Ich finde, dass die ganze Maschine wesentlich mehr Erklärung gebraucht hätte. "Wasser in Sand umwandeln" - da schreit die Chemikerin in mir gaaaaaanz laut (auch bei einem Jugend-Fantasybuch!). Mit der Erklärung "wird das Wasser als Kristallwasser an den Sand gebunden" hätte ich gut leben können, auch, wenn es dann ein ganz besonderer Spezialsand sein müsste, dass die Sonne das Wasser dann nicht in den Wasserkreislauf zurückführen kann. Woher die Energie für diese Maschinen kommt, fehlt mir auch. Also für die durch die Skar eingeführten SciFi-Elemente fehlt es mir hier deutlich an Erklärungen.

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Sancro82 kommentierte am 14. April 2019 um 21:18

Ich weiß nicht so recht was ich von dem Ende halten soll. Irgendwie waren das zu viele positive Wendungen für Kiyan. Jedes mal, wenn man dachte jetzt schafft er es, aber definitiv nicht mehr, tauchte er auf einmal wieder lebendig auf. Auch das er sich quasi vom Häscher wieder zum Regenbringer zurück verwandeln konnte fand ich seltsam. Es kam mir irgendwie so vor, als müsse unbedingt ein Happy End her und eine Option für evt. einen 2. Band. Denn seien wir mal ehrlich, Galib könnte doch genauso wieder von den Toten auferstehen oder die Skar wollen Ashara und ihr Völkchen wieder unter ihre Kontrolle bringen. Das Tuan zu Sand zerfällt erschließt sich mir auch nicht so ganz. Ist er vielleicht mit der Hand in die Sandmaschine hinein geraten? Es liest sich eher so als hätte er nur kurz die Hand hinein getaucht, da dürfte so etwas doch gar nicht passieren?! ? Ich werde mal eine Nacht darüber schlafen und überlegen wie ich Windborn bewerte. Aktuell tendiere ich für ganz okay, aber aufgrund der Ungereimtheiten werde ich wohl weniger als 5 Sterne vergeben.

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MrsFraser kommentierte am 18. April 2019 um 16:19

Auch als Häscher war Kiyan immer noch ein Regenbringer. Er hat ja auch nicht mit Sand gegen Ashara gekämpft, sondern sie durch die Kontrolle ihres Blutes daran gehindert, sich zu bewegen.

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mysticcat kommentierte am 20. April 2019 um 18:39

So geht es mir auch. Hier wurde mit dem Überraschungsmoment "Kiyan lebt" auch für meinen Geschmack zu inflationär umgegangen. Der logische Schluss wäre für mich gewessen, dass sich nach Kiyans Ableben die Protagonistiin doch noch mit Tuan trösten und mit ihm gemeinsam (als guten Jäger) in die Berge zurückkehrt umd Kiyans Lebenswerk möglichst zu vollenden.

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Skandinavischeleserin kommentierte am 17. April 2019 um 13:14

Ich war vom letzten Leseabschnitt eigentlich sehr begeistert, da sich Windborn noch zu einem wahren Pageturner entwickelt hat, den man schlicht nicht mehr aus der Hand legen konnte.

Dennoch muss ich sagen, dass mir das Ende ein wenig zu sehr auf das Happy End ausgelegt war. Es gab sehr viele Wendungen und glückliche Zufälle, die mir etwas zu viel des Guten waren und dadurch nicht mehr wirklich im realistischen Bereich lagen. Dennoch konnte mich der Spannungsverlauf des Buches und seine Protagonistin sehr für sich überzeugen, sodass ich dieses Buch in zwei Tagen verschlungen habe.

Das Ende hat mir an sich wirklich sehr gut gefallen, da es viel Atmosphäre und Emotionen transportieren konnte.

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Buch Versum kommentierte am 18. April 2019 um 10:40

Ich kann mich nur anschließen, das ende war episch, ich habe mich immer wieder entsetzt zurück halten müssen, mit tränchen aber auch mit der reaktion auf die erstaunlichen wendepunkte.

Ganz klar, das Ende setzt der Geschichte nicht den Abschluss, es bleibt noch viel offen, das könnte noch einen Band 2 fordern :)
Außerdem ist immer Kiyan und sein Ende sehr oft dramatisch in szene gesetzt wurden. Ich dachte immer wieder jetzt ist es entgültig mit ihm vorbei, dass er ein häscher geworden ist war eine überraschung, aber dachte mir dass vielleicht die tränen von ashara in der zelle ihm überlebenschance gewähren.

Fazir war erstaunlich, ein genialer kämpfer und eine sehr große Hilfe. Ich war zuletzt überzeugt dass er sterben wird, das hat dann tuan erfüllt, schade um ihn, die aussage dass seine Liebe auch wenn Sie nicht erwidert, nicht gemindert wird, zeigt was für eine herllche Persönlickeit er besaß.

Ashara war wieder genial, trotz allem und besonders wegen Ihren Schuld versucht Sie mit größter Gewalt und KReativität alle zu retten. Wie ichtig Freiheit ist! Besonders aber auch Ihr Wille und Überzeugungskraft für die rechte Sache, bemerkenswert.

Für die Rezi muss ich es noch was sacken lassen, aber die Liebelingsstellen folgen, die im Gedächtniss und in Erinnerung bleiben.

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Lesezauber kommentierte am 20. April 2019 um 10:40

Also, dass Tuan sich doch für sie geopfert hat, fand ich gut. Denn, ich hatte anfangs auch den Verdacht, dass das mit seinem Verhalten noch böse enden wird bzw. er hat den verletzten Lover spielt und alle verrät usw, aber das hat sich ja zum Glück nicht bestätigt. Diese Lösung fand ich jetzt schon ganz gut, da damit nicht mehr die Gefahr für eine nervige Dreieckskonstellation gegeben war, die ich sonst trotz seiner starken Persönlichkeit irgendwie erwartet hätte.

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MrsFraser kommentierte am 18. April 2019 um 16:28

Hmm. Hmm. Hmm. 

Was mich nicht überzeugen konnte:

Dass Ashara auf einmal (innerhalb von 5 Minuten) alle Tänzerinnen überzeugen konnte, mit ihr einen selbstmörderischen Aufstand zu wagen, wobei vorher keine von ihnen auch nur im geringsten Widerstand gegen die Skar erkennen ließ. 

Dass das Meer so nah ist, dass es Ashara und Kiyan mit einem kurzen Fußmarsch durch die U-Bahnschächte erreichen können. Früher ist Ashara mit ihrem Segler tagelang über die Dünen geflogen und Kiyan sucht schon seit Jahren - in welchem Umkreis haben sich die beiden denn damals dabei bewegt? Oder hattet ihr im Buch den Eindruck, dass die beiden tageland unterwegs sind? Wäre unwahrscheinlich, wenn die unterirdische Stadt und der Hafen zu einem U-Bahn-Netz gehören. 

Was mir gefiel: 

Feriz. Ein sehr mutiger, selbstloser, schlauer und humorvoller Charakter. Fast habe ich mir gewünscht, dass Ashara später mit ihm, dem sie ja auch von Anfang an zu gefallen schien, zusammen gekommen wäre, wäre Kiyan wirklich gestorben. Er hat die Geschichte sehr viel lebendiger gemacht, an den Stellen, an denen er beteiligt war, als alle anderen Charaktere. 

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MrsFraser kommentierte am 18. April 2019 um 16:39

Das mit der Haltestelle habe ich mir übrigens schon im ersten Leseabschnitt gedacht, als Ashara und Kiyan über die Fahrpläne grübeln. Da habe ich sofort gedacht 'Da steht bestimmt irgendwo was von Meer oder Fluss, also ein geographischer Hinweis auf Wasser. Und wenn sie lesen könnten, wüssten sie, in welcher Richtung sie suchen müssten.'

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Lesezauber kommentierte am 20. April 2019 um 10:44

Ja, deine Kritikpunkte sind mir auch aufgefallen. Aber ich glaube das mit den Tänzerinnern musste dann einfach so schnell gehen, weil ja vorher schon so viel Zeit drauf ging und es sich sonst gezogen hätte.

Und ja ich fand auch, dass sie das Wasser dann doch etwas einfach und schnell gefundne haben, aber hatte mir das mit den Schildern und dem Lesen können auch schon gedacht.

Und auch die Gedanken zu Feriz hatte ich kurz mal. Diese Lösung hätte mich, ehrlich gesagt, auch nicht gestört.

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Skandinavischeleserin kommentierte am 21. April 2019 um 18:47

Ich kann dir in allen Punkten nur zustimmen, diese Fragen kamen mir auch beim Lesen und ich denke, da haben sich leider auch einzelne "Logikfehler" eingeschlichen.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 248 bis Ende
Lesezauber kommentierte am 20. April 2019 um 10:35

Also, das war es nun, das Ende von Windborn. Es war auf jeden Fall spannend, wendungsreich, überraschend und unterhaltsam. Aber es gab auch so Punkte und Entwicklungen, über die man nicht genauer nachdenken darf.

Es ging dann plötzlich schon ganz schnell, dass Ashara die Tänzerinnen überzeugen konnte. Auch der finale Endkampf war für mich nicht immer zu 100 Prozent logisch. Eigentlich hätte Kiyan da nicht lebend raus kommen dürfen. Da ich aber wirklich ein Fan von Happy Ends bin, und es ja auch kein Ganzes ist, da Kiyan zumindest sein Augenlicht eingebüst hat, ist mir so lieber, als wie wenn ers nicht geschafft hätte. Also dass er in seiner Zelle nicht gleich gestorben ist, war mir schon auch gleich klar, aber als er sich da ins Wasser hat fallen lassen. Und dass sie dann das Meer gefunden haben ging auch etwas sehr schnell. Aber das fand ich prinzipiell schon glaubwürdig, als Ashara dann lesen konnte.

Ich hatte recht mit der Vermutung, dass es die Skar zumindest in dieser Feste nicht mehr als Herrscher gab. Jedoch hat das schon Fragen in mir aufgeworfen, die leider kaum beantwortet wurden. Nämlich, wieso haben die anderen Skar da nicht den Kontakt gehalten haben (ok, vielleicht sind sie Einzekämpfer, jeder interessiert sich nur für seine Feste). Aber was passiert jetzt, nachdem die Feste ja gesunken ist und ihnen auch klar sein müsste, dass die Skar zumindest dort angegriffen und vernichtet wurden?. Das stellt ja auch eine Bedrohung für die anderen Skar dar und das lassen sie bestimmt nicht auf sich sitzen.

Meine Info zu dem Buch ist, dass es als Einzelband geplant ist und da muss ich sagen, dass ich schon noch gerne ein paar Infos dazu gehabt hätte. So wäre es die perfekte Vorraussetzung für eine Fortsetzung, obwohl es prinzipiell gut ist, wenn Autoren auch mal wieder Einzlbände schreiben. Aber dann halt bitte auch mit den wichtigsten Infos und Antworten. Aber vielleicht kommt ja auch doch noch eine Fortsetzung, warten wir es ab...