Leserunde

Leserunde zu "Wir sehen uns unter den Linden" (Charlotte Roth)

Wir sehen uns unter den Linden - Charlotte Roth

Wir sehen uns unter den Linden
von Charlotte Roth

Bewerbungsphase: 25.04. - 09.05.

Beginn der Leserunde: 16.05. (Ende: 06.06.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir – mit freundlicher Unterstützung des Droemer Knaur Verlags – 20 Freiexemplare von "Wir sehen uns unter den Linden" (Charlotte Roth) zur Verfügung.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch. 

ÜBER DAS BUCH:

Ein aufwühlender Roman über den Mauerbau, das Leben in der jungen DDR und über zerrissene Familien und Freundschaften von der Bestseller-Autorin Charlotte Roth

Berlin nach dem 2. Weltkrieg.
Von ihrem geliebten Vater Volker, einem Lehrer, hat Susanne gelernt, an den Sozialismus zu glauben. Ohne je das Vertrauen in die Menschheit zu verlieren, hat er gegen das Naziregime gekämpft – und wurde vor den Augen seiner sechzehnjährigen Tochter kurz vor Kriegsende erschossen. Nie hat Susanne dieses Erlebnis vergessen, das sie für ihr Leben geprägt hat.. Um das Vermächtnis des Vaters zu erfüllen, widmet sich Susanne von ganzem Herzen dem Aufbau eines besseren Deutschland. 

Erst als sie den lebenslustigen Koch Kelmi kennen- und liebenlernt, beginnt sie allmählich zu begreifen, was um sie herum passiert. Zu tief jedoch ist der Glaube an den Sozialismus im Osten Deutschlands in ihr verwurzelt, zu stark das Band, das sie mit dem toten Vater verbindet.
Dann kommt der 13. August, und plötzlich verstellt die Mauer Susanne jegliche Möglichkeit einer Alternative …
»Eine berührende Liebesgeschichte und eine erschütternde Familientragödie, spannend geschrieben.« Mechtild Borrmann, Autorin des SPIEGEL-Bestsellers Trümmerkind

ÜBER DIE AUTORIN:

Charlotte Roth, Jahrgang 1965, ist gebürtige Berlinerin, Literaturwissenschaftlerin und seit zehn Jahren freiberuflich als Autorin tätig. Charlotte Roth hat Globetrotter-Blut und zieht mit Mann und Kindern durch Europa. Sie lebt heute in London, liebt aber Berlin über alles.
Ihr Debüt, „Als wir unsterblich waren“, war ein Bestseller, dem seitdem zahlreiche weitere Romane über Frauenschicksale vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte folgten.

08.06.2019

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 178

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 178
florinda kommentierte am 17. Mai 2019 um 19:46

Da mein Buch heute doch noch eintraf, vielen Dank, las ich gleich den ersten Abschnitt und bin recht zufrieden damit. Aber der Reihe nach... Zwei Fotos vom Brandenburger Tor nebst Datumsangaben befinden sich auf dem vorderen Innencover. Ob eine Kartenskizze nützlicher gewesen wäre, wird im Laufe der Geschichte deutlich werden. Höchst zufrieden habe ich jedoch bereits hinten ein lehr- und umfangreiches Glossar entdecken dürfen :-).

Auf Seite 17 oben habe ich die erste meiner Lieblingsstellen gefunden: Die Aussage von Susannes Vater (bisher auch meine Lieblingsfigur): 

"Wenn sie (die Leute) Zugang zu Bildung haben sie Zugang zur Wahrheit. Sie sind in der Lage, die Lügen von Rattenfängern zu durchschauen und werden nie mehr einem in die Falle gehen."

In Zeiten von "faked news" und Twitter etc. wissen wir zwar, dass es nicht ganz so einfach ist, aber es ist trotzdem wahr.

Gut gefallen hat mir auch die für die Autorin (wie auch bei dem von mir sehr geschätzten Titus Müller) typische kleine Randbemerkung auf Seite 31, dass Ilo sich für die durstenden Bäume Wasser wünscht.

Ansonsten sagt mir die Schilderung bei allen 3 Zeitebenen zu, lediglich Helmis Vorgeschichte fühlte sich ein wenig lang an.

 

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cybergirl kommentierte am 19. Mai 2019 um 11:05

"Wenn sie (die Leute) Zugang zu Bildung haben sie Zugang zur Wahrheit. Sie sind in der Lage, die Lügen von Rattenfängern zu durchschauen und werden nie mehr einem in die Falle gehen."

 

Das fand ich auch einen sehr schönen Satz.

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lesebrille kommentierte am 23. Mai 2019 um 07:09

Sem stimme ich zu auch einer meiner Lieblingssätze,

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Borkum kommentierte am 20. Mai 2019 um 08:48

Auch meine Lieblingsfigur ist Volker und ja seine Aussage über Bildung ist auch heute noch so zutreffend.

Ich mag es auch sehr wenn in historischen Romanen ein Glossar vorhanden ist und ich meine Wissenslücken schließen oder mein Gedächtsnis auffrischen kann, ohne googeln zu müssen.

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carma1607 kommentierte am 20. Mai 2019 um 17:30

Mit dem Vorschlag einer Kartenskizze triffst du bei mir ins Schwarze. Als Berlinerin habe ich am Anfang des Buchs den Kopf geschüttelt, als Ilo und Volker nach ihrem ersten Zusammenstoß mal eben kurz ins Kranzler zu Fuß gehen. Das wären (heute) eine Strecke von geschätzt 7 km. Dank Wikipedia habe ich aber jetzt gelernt, dass das ursprüngliche Kranzler tatsächlich die Adresse "Unter den Linden 25" hatte. Das wusste ich bisher auch noch nicht. Man lernt nie aus :-) 

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florinda kommentierte am 20. Mai 2019 um 18:23

Eben. Das alte Kranzler lag im Osten, das mir bekannte im Westen. Das verwirrte mich auch ein wenig.

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vielleser18 kommentierte am 23. Mai 2019 um 14:09

Ja, darüber habe ich auch erst einmal nachgelesen. Das war mir bisher auch nicht bekannt.

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Sabine_AC kommentierte am 21. Mai 2019 um 08:35

Eine Kartenskizze hätte ich auch gut gefunden, auch wenn mir die örtlichen Unterschiede (wie die unten erwähnten Adressen des Cafe Kranzler) nicht so bewußt sind. Ich selbst kenne Berlin nicht gut - auch wenn mir Fotos (auch historische), wie die vorne im Buch abgedruckten, natürlich geläufig sind.

Ein Glossar schätze ich ebenfalls grundsätzlich bei (zwei-)historischen Romanen, zumal Geschichten mit ausführlichem Glossar meist auch wirklich gut recherchiert sind.

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lesebrille kommentierte am 23. Mai 2019 um 07:07

Ich hätte auf jeden Fall eine Skizze vom alten Berlin besser gefunden als die Bilder vom Brandenburger Tor,die die meisten ja wohl kennen.. Das Kranzler unter den Linden hat mich auch verwirrt. 

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MelaM kommentierte am 17. Mai 2019 um 20:25

Hi.

Ich muss gestehen mir fiel der Einstieg ein wenig schwer.
Aber jetzt bin ich richtig abgetaucht in der Geschichte.
Lachen musste ich ja bei der ersten Begegnung zwischen Kelmi und Susu.
Ob das wohl noch von Bedeutung sein wird dass es der selbe platz ist?

Ich gehöre ja zu einer Generation, die den Mauerfall nicht bewusst wahr genommen hat.
Ich weiß zwar von einer Freundin dass es Bananen nur zu Weihnachten gab. Aber auch sie war noch nicht in der Grundschule als sie in den Westen gezogen sind.
Klar wusste ich wie die Leute da regiert wurden.
Aber die Ansichten sind schon irgendwie krass.

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florinda kommentierte am 19. Mai 2019 um 08:48

 

KannstMagst du erklären, was genau den Einstieg schwierig machte?

Ich muss gestehen, dass auch ich gelegentlich Schwierigkeiten hatte, die allerdings eher emotionaler Art waren, denn ich habe als Kind viele traurige Geschichten erzählt bzw. aus Erwachsenenunterhaltungen mitbekommen, in denen es um durch den Mauerbau auseinandergerissene Familien und/oder Liebespaare ging (z.B., wenn ein Teil unbedingt das kurz vor dem Abschluss stehende Studium beenden wollte). 

Kennt jemand dieses 3-Bärenbuch?

Und: Irgendwo geht es um eine Radiosendung, in der die Namen Otti und Birgit fallen. Mir ist nicht ganz klar geworden, ob das Zufall war. 

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KimVi kommentierte am 19. Mai 2019 um 13:41

An die Geschichte vom Goldlöckchen hatte ich keine genauen Erinnerungen mehr. Deshalb habe ich am Anfang der Erzählung nachgeforscht, was es mit den drei Bären und dem Goldlöckchen auf sich hat. Mein Interesse an dem Märchen war durch den Einstieg sofort geweckt und deshalb musste ich es genau wissen :)

Über die Grüße an Birgit im Radio bin ich auch gestolpert. Da habe ich gleich an Suses Freundin Birgit, die ja plötzlich verschwunden war, gedacht. Ich kann mir kaum vorstellen, dass sie Suse und ihre Familie tatsächlich aushorchen sollte und bin neugierig, ob wir im Verlauf der Handlung noch mehr darüber erfahren werden.

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florinda kommentierte am 19. Mai 2019 um 17:40

Da mich das Geschehen so gefangen nahm, bin ich irgendwie auf ein Bärengooglen gar nicht gekommen und habe dies jetzt nachgeholt. Interessant, wie oft sich am Inhalt etwas veränderte! Ich hatte schon die wildesten Ideen im Hinterkopf: Mit "Goldköpfchen" verbindet man wegen der uralten Kinderbuchserie wohl eher positive Gedanken. Weshalb sich das Kind so ängstigte, brachte ich schon irgendwie mit der "arischen" Ansicht "blond & blauäugig" in Verbindung. 

In Büchern erwähnte Bücher finde ich generell interessant ;-)

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KimVi kommentierte am 19. Mai 2019 um 17:52

Ich hatte auch sofort positive Gedanken zum "Goldköpfchen" und wollte deshalb unbedingt wissen, warum sich das Kind so ängstigte. Beim "Bärengooglen" (<-- lustiges Wort *g*) war ich dann auch ganz erstaunt, wie oft sich der Inhalt dieser Geschichte geändert hat. 

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KerstinT kommentierte am 22. Mai 2019 um 15:36

Der Radioaufruf hat sicherlich mit dieser Birgit zu tun! Ich bin gespannt, was uns da nocht erwartet.

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Borkum kommentierte am 20. Mai 2019 um 08:54

Diese Grüße bei RIAS fand ich auch seltsam. Bei dem Namen Birgit musste ich sofort an Sannes Freundin denken (die meines Erachtens gar nicht spioniert hat). Es hörte sich für mich wie eine geheime Botschaft an ... und dann noch dieses Lied. Bin gespannt ob wir davon noch mal was hören.

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florinda kommentierte am 20. Mai 2019 um 18:28

Die Namen tauchen zwar auf, aber einen Bezug zur Radiosendung in Verbindung mit den beiden Namen fand ich nicht (oder habe ihn überlesen?). Falls du - oder ein anderer Leserundenteilnehmer - drüber stolpert: Bitte melden!:-) 

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Sabine_AC kommentierte am 24. Mai 2019 um 17:31

Bezüglich des Radioaufrufs: ich denke auch, dass noch was kommt, das damit und mit "sannes" Birgit zu tun hat.

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lesebrille kommentierte am 23. Mai 2019 um 07:13

Ich denke auch, das es eine verschlüsselte Botschaft war,für wen und warum weiss ich nicht. Ob Birgit spioniert hat,zur Stasi gehörte,oder ob sie selbst festgenommen wurde, bisher weiss man es noch nicht.Wäre schön,wenn es sich aufklärt.

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MelaM kommentierte am 20. Mai 2019 um 13:32

So genau kann ich gar nicht sagen woran es lag. Vielleicht war ich einfach sehr überrascht dass wir 1928 gestartet sind. Oder der SchreibStil. Ich weiß es nicht. Jetzt bin ich aber voll drin.

Ich habe an die 3 Bären übrigens auch nur gute Erinnerungen. Habe aber gar nicht weiter darüber nachgedacht. Einfach weil Kinder ja die unterschiedlichsten Sachen gruselig finden.

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florinda kommentierte am 20. Mai 2019 um 18:32

"Jetzt bin ich aber voll drin."
Und das ist schließlich die Hauptsache!:-)
 

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lesebrille kommentierte am 23. Mai 2019 um 07:14

Ich dachte immer,das wäre ein Märchen aus den USA, warum weiss ich nicht. 

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cybergirl kommentierte am 19. Mai 2019 um 11:08

Am anfang hatte ich auch meine Schwierigkeiten, mittlerweile bin ich aber gut in die Geschichte hineingekommen.

Wie das Leben in der DDR war weiß ich nur vom hörensagen. Ich bin aus Frankfurt am Main und wir hatten auch keine Verwandten in der DDR. Also besteht mein Wissen nur auch Büchern.

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vielleser18 kommentierte am 23. Mai 2019 um 14:18

Ich bin schon ein etwas älteres "Semester" und habe noch sehr gute Erinnerung an den Mauerfall, weiß noch genau, wie ich damals (20Jahre alt) mit meinem Freund und jetzigem Mann nach Hause kam und meine Mutter uns gleich empfing und uns davon erzählte (von den Aussagen Schabowskis) und wir den ganzen Abend gebannt am Fernseher saßen. Auch an die Tage danach/ Berichte im Fernsehen( über die offene Grenzen haben wir freudig mit erlebt. Ich habe damals auf der Bank gearbeitet und wir bekamen damals die Infos, wie wir mit der Auszahlung des "Begrüßungsgeldes" verfahren sollten. Wir sind aber relativ weit ab von der Grenze und ländlich, bei meiner Filiale kam niemand.

Die DDR habe ich nur einmal in Ostberlin erleben dürfen, das war ca 1982, war für mich aber schon damals eher beklemmend, vielleicht auch deshalb, weil wir nach Berlin fliegen mussten, weil mein Vater als Berufssoldat nicht durch die DDR reisen durfte und wir Kinder damals mit mener Mutter alleine einen Tag im Osten waren.

Erst 1990 war ich wieder "drüben" - heute kann man sich die vielen grauen Seiten der Häuser (vor allem in der Masse) kaum noch vorstellen. Belustigt habe ich damals im Frühjahr 1990 in einer Sparkassenfiliale in Eisenach ein Schild gesehen "Mitarbeiter aus der nicht arbeitenden Bevölkerung gesucht". Abwerben war damals anscheind verpönt.

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carma1607 kommentierte am 20. Mai 2019 um 17:36

Ich fand den Einstieg auch etwas müßig und hatte Startschwierigkeiten. Für mich waren Teil I und II, die aus der Sicht von verschiedenen Protagonisten erzählt werden, irgendwie zu schnell vorbei. Hierdurch konnte ich erst keinen emotionalen Zugang zu den Figuren finden. Mittlerweile bin ich aber in der Geschichte "angekommen".

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florinda kommentierte am 20. Mai 2019 um 18:36

Jaaa, mit (zu) vielen Personen und/oder Handlungssträngen habe ich auch gelegentlich Probleme. Aber da hier immer ein Datum angegeben war, kam ich ganz gut klar.

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nikolausi kommentierte am 20. Mai 2019 um 17:41

Es war schon erschreckend zu lesen, dass noch im Jahr 1952 Mangel an Fleisch und anderen Lebensmitteln in den Geschäften der DDR herrschte und es noch Lebensmittelmarken gab. Dann hat sich ja zu der Zeit während des Zweiten Weltkriegs nichts geändert.

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florinda kommentierte am 20. Mai 2019 um 18:39

Ich war 1952 zwar noch tiiieef unten im Froschteich, aber ich denke, dass "unterm Strich" bei beiden Hälften nicht allzuoft Fleisch auf den Tisch kam. Was nützt es denn, wenn es Fleisch frei zu kaufen gibt, aber das nötige Geld fehlt?

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cybergirl kommentierte am 19. Mai 2019 um 11:04

Auch ich hatte Anfangsschwierigkeiten, mittlerweile bin ich aber gut in der Geschichte drin.
Wobei mir der Teil mit Ilo interessanter erschien, der spätere Teil mit Suse war für mich etwas langatmig.
Furchtbar wie Suse mitansehen musste wie ihr Vater erschossen wurde. Furchtbar, dass so etwas überhaupt passiert ist.
Volkers Gesicht hätte ich gerne gesehen als Ilo in ihn hineingelaufen ist und ihn dann als mit Heiner angesprochen hat.
Dabei wollte sie ja nur ihre Verfolger loswerden.
Ilo wurde nie gefragt ob sie das Leben als Schauspielerin eigentlich will, es wurde einfach von der Familie verlangt.
Ich denke sie sehnte sich nach einem ganz normalen Leben und da kam Volker gerade richtig.
Dann wurde sie schwanger und damit war die Entscheidung für ein Leben mit Volker gefallen.

Im 2. Erzählstrang ist Suse dann schon erwachsen.
Genau wie ihr Vater will sie Lehrerin werden, hat ich Studium beendet. Und sie hat auch dieselben politischen Einstellungen wie ihr Vater.
Unter den Linden wird ihr wohl auch zum Schicksal, hier rennt sie in Kelmi hinein.
Was wird das Schicksal ihr bescheren?
 

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Amy meinte am 19. Mai 2019 um 13:13

Meiner Meinung nach war der Anfang gerade interessant durch die Parallele der wirklichen Welt zur Anfangszeit des NS-Regimes und der Bärengeschichte. Auch bezeichnend für diese Zeit scheint für mich zu sein, dass Suses Mutter den "Bösewicht", nämlich das Goldlöckchen, nicht als böse erkannt hat, wie es Suse (und auch ihr Vater?) tat.

Anfangs verwirrend fand ich die vielen Perspektivwechsel, aber vermutlich sind die Geschichten und Perspektiven der einzelnen Personen für den Verlauf des Romans noch wichtig. Sie haben alle miteinander zu tun und beeinflussen sich gegenseitig.

Auch ich fand die Aussage von Suses Vater "Bildung müssen wir den Leuten geben. Wenn sie Zugang zu Bildung haben, haben sie Zugang zur Wahrheit" sehr wichtig und im heutigen Zeitalter der Beeinflussung durch die Medien noch sehr aktuell.

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KimVi kommentierte am 19. Mai 2019 um 13:28

Gerade habe ich den ersten Abschnitt beendet und schreibe nun gleich meine Eindrücke. Ich habe schon einige Romane der Autorin mit großer Begeisterung gelesen. Dieses Mal ist mir der Einstieg leider nicht so mühelos gelungen. Ich hatte Schwierigkeiten, mich ganz auf die Handlung einzulassen.

Ich kann nicht genau beschreiben, woran es eigentlich liegt. Doch ich werde irgendwie nicht richtig "warm" mit den Protagonisten und betrachte das Geschehen deshalb eher distanziert. Dennoch finde ich die Geschichte interessant und bin neugierig, wie es im aktuellen Strang um Suse und Kelmi weitergehen wird.

Dass das Schicksal am gleichen Platz in Berlin erneut zugeschlagen und dafür gesorgt hat, dass Suse und Kelmi sich unter den gleichen Umständen kennenlernen, wie damals Ilo und Volker, hat mir gut gefallen. 

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Borkum kommentierte am 20. Mai 2019 um 08:57

Mir ging es auch so und ich weiß auch nicht woran es liegt. Eigentlich bin ich ein großer Fan der Charlotte Roth Bücher.

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vielleser18 kommentierte am 23. Mai 2019 um 14:23

Vielleicht liegt es auch daran, dass man sich nicht richtig mit einer Figur identifizieren kann. Volker und Sanne sind mir zwar symphatisch, aber dennoch kann ich mich nicht mit ihnen identifzieren. Ilo - ja, sie ist anfangs ein bunter Schmetterling, der nun so gräßlich gestutzt, ziemlich blass und farblos ums Überleben kämpft. Kelmi - ja, da darf ich noch nich so viel verplaudern, da habe ich schon zu weit gelesen. Aber interessant finde ich die Geschichte allemal, weil sie zeigt, wie gelitten wurde und wie auch immer wieder die Menschen gelenkt und verleitet werden.

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Sabine_AC kommentierte am 21. Mai 2019 um 08:43

Auch ich habe schon diverse Bücher von Charlotte Roth gelesen, im Gegenatz zu euch finde ich auch in diese Geschichte wieder gut hinein. Ich bin allerdings auch noch nicht durch mit dem ersten Teil, sondern noch mitten in der Phase, in der Ilo und Volker ihre junge Liebe ausleben.

So richtig "nah" sind mir die Protagonisten zwar auch noch nicht, aber Geschichte als solche gefällt mir auf (den bisher bekannten) beiden Zeitebenen gut, beide vermitteln den jeweiligen Zeitgeist recht gut, finde ich.

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KerstinT kommentierte am 22. Mai 2019 um 15:40

Mir ging es genau so. So richtig in der Geschichte drin bin ich immer noch nicht. Aber interessant ist es alle mal.

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Borkum kommentierte am 20. Mai 2019 um 08:40

Dieses ist mein viertes Buch von Charlotte Roth und der Einstieg ist mir nicht so wie bei den anderen Büchern leicht gefallen. Es fesselt mich auch nicht ganz so. Dabei kann ich gar nicht genau sagen woran es liegt. Vielleicht liegt es an den Protagonisten, denn mit denen werde ich nicht so richtig warm.

Volker und seine Ansichten mag ich sehr. Mir hat besonders die Aussage "Bildung müssen wir den Leuten geben. Wenn sie Zugang zu Bildung haben, haben sie Zugang zu Wahrheit". Das gilt damals wie heute und ist gerade in heutiger Zeit wieder sehr wichtig geworden.

Wir hatten über meines Vaters Seite Verwandte in der DDR und daher habe ich einige Einblicke in deren Lebensumstände bekommen. Als Kind habe ich mich immer über die "Wunschlisten" gewundert.

Die Szene mit der Gestapo fand ich ganz schrecklich. Sicherlich war das kein Einzelfall, aber es macht mich trotzdem jedes Mal betroffen, wenn ich so etwas lese.

Ich bin gespannt wie sich der "Zusammenstoß" von Sanne und Kelmi weiter entwickeln wird.

Ich frage mich übrigens warum sich unsere Leseabschnitte nicht nach den Teilen im Buch richten. Die Einteilung wäre hier ja einfach gewesen. Aber egal ....

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nikolausi kommentierte am 20. Mai 2019 um 17:33

Den holprigen Einstieg in die Geschichte hatten ja schon mehrere in dieser Leserunde,  mich eingeschlossen.

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nikolausi kommentierte am 20. Mai 2019 um 17:29

Ich bin anfangs nicht gut in die Geschichte gekommen, weshalb ich für diesen ersten Leseabschnitt auch mehr Zeit benötigte, als bei mir normalerweise üblich. Die Schilderungen rund um Ilos Leben als Revuegirl fand ich nicht sonderlich interessant und das Familienleben der Engels in den ersten Jahren wirkte auf mich lebensfremd . Interessant wurde es für mich erst in den Passagen zu Susannes Studienende und zu Kelmis Einführung. Da bekam ich doch eine Vorstellung davon, welch unterschiedliche Entwicklungen Ost- und Westdeutschland nach Kriegsende nahmen.  Sehr merkwürdig finde ich die Vornamen der meisten Romanfiguren. Zum Glück wurden sie dann noch erklärt. 

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KerstinT kommentierte am 22. Mai 2019 um 15:42

Mir geht es auch os, dass ich viel langsamer lese als sonst. Ich kann aber nicht sagen., woran es liegt.

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Corsicana kommentierte am 21. Mai 2019 um 11:54

Ihr seid ja alle schon soooo weit - und ich habe noch nicht mal angefangen.. puuuh. Aber ich muss noch ein anderes Buch für meinen (realen, nicht virtuellen) Lesekreis zu Ende lesen. Und danach habe ich endlich Urlaub. Und dann werde ich anfangen. Und da ich erfahrungsgemäß bei den Büchern von Charlotte Roth in einen Sog gerate, wird es dann wohl ganz schnell gehen.

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Readaholic kommentierte am 21. Mai 2019 um 15:38

Ich bin erst ganz am Anfang, aber bisher tue ich mir schwer mit dem Stil. Ich stolpere über pathetische Sätze wie "Werde ich heute für eine Sekunde lang nicht mehr die langweilige Sido aus Schlorendorf sein, sondern eine Zauberin, eine Heilerin - werde ich eine Sekunde lang etwas tun, was mich zu den Sternen erhebt?".

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KerstinT kommentierte am 22. Mai 2019 um 15:43

genau, das ist auch nicht so meins und hemmt meinen Lesefluss..

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lenisvea kommentierte am 21. Mai 2019 um 17:17

Hallo an alle, 

ich habe gestern nun auch mit dem Buch anfangen können. 

Gelesen habe ich von der Autorin ja bisher leider noch nichts, obwohl ich einige Bücher von ihr auf meinem SuB habe. Daher habe ich mich gefreut, hier bei der Leserunde dabei zu sein. 

Mir ist der Einstieg in die Geschichte aber anfangs auch sehr schwer gefallen, mittlerweile bin ich etwas besser in der Geschichte drin. 

Zu den Charakteren kann ich sagen, dass ich Eugen ganz am Anfang total unsympathisch fand, aber mittlerweile hat das ein wenig gelegt. 

Ich konnte gut nachvollziehen, dass Ilo trotz ihres Erfolges sich nach einem normalen Leben gesehnt hat und sich somit in den "normalen" Studenten verliebt hat. Ich hätte aber nicht gedacht, dass daraus die große Liebe wird. 

Gut gefällt mir übrigens die Gestaltung des Buches von innen mit den Bildern von damals. 

Ganz verstanden habe ich noch nicht, was mit Ilo los ist, zu der Zeit, als Sanne Kelmi kennen lernt. 

Jetzt bin ich in der Geschichte drin und möchte auch gleich weiter lesen. 

LG

Sandra 

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nikolausi kommentierte am 22. Mai 2019 um 09:51

Vermutlich ist Ilo psychisch nicht über die Umstände im Zusammenhang mit Volkers Erschießung hingweggekommen.

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lesebrille kommentierte am 23. Mai 2019 um 07:21

So wird es sein,das geschehen und der Tod des geliebten MAnnes hat sie gebrochen,psychisch und physisch.

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MiriamAnne kommentierte am 21. Mai 2019 um 21:27

Ich habe nun auch den ersten Abschnitt gelesen und der Anfang war auch für mich etwas schwierig. Aber mittlerweile komme ich gut mit dem Schreibstil zurecht :) 

Die Bärengechichte am Anfang war sehr schön erzählt. Das Suse gesehen hat wie ihr Vater erschossen wurde hat mich traurig gemacht. 

Ich kenne die DDR nur aus den Geschichtsbüchern oder aus Erzählungen meiner Mutter. Ich bin gespannt wie es weiter geht 

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Readaholic kommentierte am 22. Mai 2019 um 14:47

Ich habe jetzt den ersten Teil des Buchs bis S. 97 gelesen und bin leider bisher nicht beeindruckt. Ich finde die Geschichte trivial - bildschönes reiches Revuegirl verliebt sich in bettelarmen Studenten. Alle Welt ist gegen die Beziehung, doch sie halten zueinander, gehen miteinander an der Spree spazieren, trinken Mokka und essen Apfelkuchen im Café Kranzler (wobei sich ihre "knochigen Knie" berühren - welch schöne Alliteration :-)). Und dann ist sie aus heiterem Himmel plötzlich schwanger... Ich hoffe sehr, dass es im 2. Teil interessanter weitergeht!

 

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nikolausi kommentierte am 23. Mai 2019 um 08:34

Auf mich wirken Ilo und Volker wie zwei kindische Traumtänzer.

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KerstinT kommentierte am 22. Mai 2019 um 15:30

Ich hatte mich so auf diesen Buch gefreut, nun bin ich etwas enttäuscht, dass ich nur so schwer in die Geschichte hineingefunden habe. Ich hoffe, das ändert sich jetzt!

Dies ist mein erster Roman von Charlotte Roth. Und ich msus sagen, ihr Schreibstil liegt mir nicht so. Immer wieder gibt es Sätze, die ich mehrmals lesen muss, um zu verstehen, was sie sagen will.

Zunächst fand ich es etwas merkwürdig, dass ein so langer Ausflug in das leben von Ilo und Volker vorkam, aber letztendlich setzt hier ja auch die aktueller Hanldung wieder an. Vor allem in Bezug auf die Straße unter den Linden. 

 

Ich musste ja lachen, als Thomas zu Marion meinte, ob sie nicht lieber im Westen leben möchte und gemeinsam mit dem Kapitalismus untergehen möchte. Tja untergegangen ist ja dann ein anderer.

Kurz später noch so etwas. Als Paul meint Thomas Gerede klinge wie bei Adolf - ja recht hat er. DEr Ton ist definitiv der selbe. Und frei ist kein Bürger in der DDR.

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lesebrille kommentierte am 23. Mai 2019 um 07:32

Wie einige andere hier in der Leserunde auch,habe ich mich anfangs etwas schwer getan mit dem Lesen. Vielleicht durch die Perspektivwechsel und damit durch die Anzahl der Protagonisten?  Einige Sätze musste ich auch mehrmals lesen,weil sie so sinngebend waren.

Die Szenen von Ilo und Volker fand ich anfangs auch klischeehaft,reiches Mädchen trifft armen Studenten,die große Liebe entbrennt. Volkers Ansichten und der schon zitierte Satz gefallen mir auch für die heutige Zeit sehr gut und sind passend. 

Sido als gute,stille Seele ist eine meiner Lieblingsfiguren,das sie mit Eugen zusammenkommt und er ihr hilft freut mich. 

Besonderen Respekt zolle ich Hiltrud,die sich für den klugen Bruder und ihre behinderte kleine Schwester  "Schnuffeken"  aufopfert und sich um alle kümmert. In der damaligen Zeit war das besonders schwer und stigmatisiert.

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nikolausi kommentierte am 23. Mai 2019 um 08:32

Als ich von Schnuffekens Behinderung gelesen habe, kam mir gleich der Gedanke, dass insoweit noch das Thema Euthanasie eine Rolle spielen wird.

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Borkum kommentierte am 24. Mai 2019 um 09:22

Da musste ich auch sofort dran denken.

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Sabine_AC kommentierte am 24. Mai 2019 um 17:49

Das war auch mein Gedanke... zumal ja auch Sanne erklärt, sie habe früher eine behinderte Tante gehabt. Und in den dramatischen Szenen 1945 ist "Schnuffeken" ja auch gar kein Thema.

Hiltrud als ruhige Kümmerin mag ich auch.

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vielleser18 kommentierte am 23. Mai 2019 um 14:06

Wow, ihr seid schon fleissig am kommentieren. Gelesen habe ich nun auch schon viel weiter, aber bisher keine Zeit für den PC gehabt, was ich nun nach hole.

Erst eimal meine Eindrücke zum ersten Abschnitt, bevor ich eure lese und kommentiere.

Der Leseabschnitt endet eigentlich so mitten in einem Abschnitt. Die Persepektiven, die Sichten, wechseln zwischen der Zeit zwischen den späten 20er und frühen 30er Jahren und den 1952/1953 Jahren (und folgende). Am Anfang sogar das Jahr 1945, das was für Sanne so traumatisch wurde.

Ich brauchte ein bisschen um mich einzufinden, um die Personen kennen zu lernen. Eugen, Sanne, Hille sind die ganze Zeit dabei, anfangs eben die Geschichte von Sannes Eltern - ihre Liebe. Charlotte Roth / Charlotte Lynne hat es wieder geschafft sehr vielschichtige Personen zu erfinden, die in ihrer Zeit fest verankert sind und authentisch wirken. Aber trotz allem musste ich mich erst einfinden. MIr gefällt, dass man durch sie auch viel "miterlebt" - der Glaube der Bewohner der frühen DDR, Sanne, die glaubt, alles wird besser, die an die Doktrinen, Vorgaben und Parolen festhält, sich festhält.

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 178
mama2009 kommentierte am 23. Mai 2019 um 23:08

Ach, wie toll das Buch geschrieben ist.

Susanne ist mir sehr ans Herz gewachsen, was sie alles durchmachten musste. Was wird nich auf sie zukommen. Sie steht zu ihrem Land, aber nicht so extrem wie Thomas. Sehr unsympathisch, dieser junge Mann. Würde Paul für einen Witz verraten. Beschwert sich über die Nazis und ihre Taten und ist keinen Deut besser. Auch wie er die Gerüchte um Birgit „anreichernd“, nein, den Mann mag ich nicht.

Folgendes Zitat von Seite 13 gefällt mir besonders.  „Versuch an jedem Tag, an dem sie dich lassen, etwas zu lernen. Schule ist das Wichtigste, Suse. Vergiss das nicht.“

Ilo, ihre Mutter hat Charme und Mut, sie gefällt mir, wie sie die Szene dreht, als sie in Volker reingerannt ist. Sie ist sehr schlagfertig. Und sie geht ihren Weg und nicht, denn ihre Eltetn für die planen oder der in die Marketingschiene passt. Sehr gut. Nur das Schicksal meint es nicht gut. Ich bin gespannt, was wir nich über Volker lesen können, ein herzensguter Mensch. 

Und natürlich bin ich auf Kelmi gespannt. Und dann der Zufall mit den Zusammenstoß auf der Straße, herrlich. Das sind die schönen Szenen, bei dem doch sehr nachdenklich stimmenden und bedrückendem Buch. Kelmis Gedanken zum Kochen haben mir gefallen „Kochen war Trost und brachte Leute zum Lächeln“