Leserunde

Leserunde zu "Witchborn" (Nicholas Bowling)

Witchborn - Nicholas Bowling

Witchborn
von Nicholas Bowling

Bewerbungsphase: 24.05. - 07.06.

Beginn der Leserunde: 14.06. (Ende: 05.07.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir - mit freundlicher Unterstützung des Carlsen Verlags - 20 Freiexemplare von "Witchborn" (Nicholas Bowling) zur Verfügung.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch.

ÜBER DAS BUCH:

Deiner Gabe kannst du nicht entkommen!

England 1577 

Die Hexenjagd hält das Land in Atem und auch die 14-jährige Alyce wird zur Zielscheibe. Nur knapp kann sie den Jägern entkommen, die auch ihre Mutter ermordet haben. Seitdem ist Alyce auf der Flucht und versucht ihre magischen Kräfte zu verstehen und zu beherrschen. Und obwohl sie ihre Verfolger nicht abschütteln kann, kommt sie einem gefährlichen Geheimnis auf die Spur: Sie soll zum Spielball einer königlichen Intrige zwischen Elizabeth I. und Maria Stuart werden. Und dabei trifft weiße Magie auf die dunkelste, die man sich vorstellen kann.

Gejagt vom Tod, getrieben von dunkler Magie, getäuscht von rivalisierenden Königinnen!

ÜBER DEN AUTOR:

Nicolas Bowling lebt in London und ist Autor, Comedian, Musiker und Lehrer. Er hat in Oxford Englische Literatur, Griechisch und Latein studiert und unterrichtet an einer Schule in Croydon. »Witchborn« ist sein Debüt. Während des Schreibens seines Romans hat er eine Soloshow für das Edinburgh Festival vorbereitet und performt und am Album der Band ME FOR QUEEN mitgearbeitet. 

05.07.2018

Thema: Lektüre, Teil II - Seite 122 - 248

Thema: Lektüre, Teil II - Seite 122 - 248
lex kommentierte am 18. Juni 2018 um 00:08

Ich finde, das Buch liest sich ziemlich gut. Bowling hat einen schönen Stil. Einiges ist jetzt auch etwas klarer. Es sieht so aus, als hätte Alyce einen guten Draht zur Totenwelt. Deshalb ist sie für Maria Stuart so interessant. Wie groß ihre Macht ist? So ganz eindeutig ist das noch nicht, weil man als Leser immer nur soviel weiß, wie die Protagonisten selbst. Und die kennen eben auch nur Bruchstücke. Nach der Flucht aus Dr. Dees Haus, in der Szene mit den zwei Vagabunden, sah es aber so aus, als wären die Geister Alyce zu Hilfe gekommen. Scheint also schon eine etwas stärkere Gabe zu sein.

Mir gefällt, dass Bowling sich für die Entwicklung Zeit nimmt. Dass Alyce nur langsam hinter die Geheimnisse kommt und auch nicht alles glatt läuft. Aber den Grundkonflikt könnte er trotzdem besser bzw. klarer herausarbeiten.

Zur Logik: Der Zufall mischt kräftig mit. Ständig laufen sich die Figuren über den Weg. Solomon trifft Alyce nach ihrer Flucht von Dr. Dee, kaum sind sie aus dem Palast, treffen sie Vitali wieder und Hopkins lässt sich auch nicht abhängen.

Wie überlebt man eigentlich mitten im Winter in einem eiskalten Fluss? Maximal ein paar Minuten. Aber Alyce ist in der Zeit von einem Ende der Stadt ans andere getrieben und ziemlich schnell wieder auf den Beinen gewesen. Gute Konstitution hat das Mädchen. :-)

Was mir auch nicht in den Kopf will: Warum will denn Solomon seine Mutter nicht befreien? Einer Unbekannten hilft er, in die Irrenanstalt einzubrechen, um einen Brief zu holen, aber seine eigene Mutter, der es - ganz nebenbei - ziemlich miserabel geht, lässt er bei dem sadistischen Dee schmoren? Hmhmhm...
Im Moment scheint die Situation etwas festgefahren: Solly und Alyce wissen von einer riesigen Verschwörung, aber Elisabeth I. wollen sie davon trotzdem nichts erzählen. Stattdessen möchten sie sich nun selbst etwas Magie beibringen. An dieser Stelle wirken die Protagonisten gerade ein bisschen planlos. Wo führt das hin? Ich bin gespannt und hoffe, dass der Autor seine Geschichte gut abschließt.

Thema: Lektüre, Teil II - Seite 122 - 248
Sancro82 kommentierte am 19. Juni 2018 um 09:49

Das mit Solomon hab ich so verstanden, dass er gar nicht wusste das seine Mutter in der Irrenanstalt war und meinte das sie bereits tot sei. Alyce erkennt Solomons Mutter auch bei Dr. Dee erst wieder und erzählt ihm das ganze hinter her. Da geht Alyce auch davon aus, dass seine Mutter jetzt wirklich gestorben ist damit sie vor Maria und Dr. Dee fliehen konnte. Wieso sollte Solomon dann nach seiner Mutter suchen?

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lex kommentierte am 19. Juni 2018 um 10:57

Ah okay, das war für mich nicht eindeutig, dass sie tot ist. Sie sank im Haus von Dr. Dee leblos auf den Boden und später sagt Alyce, dass sie keine Kraft mehr hatte. Solomon vermutet daraufhin, dass sie tot ist. Aber eigentlich ging alles so schnell, dass Alyce keine Gewissheit haben kann.

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Sandra8811 kommentierte am 22. Juni 2018 um 14:15

Ich glaube Alyce hat auch gesagt, dass sie jetzt tot ist. Ich schätze ja, dass sie noch lebt und finde es auch schade, dass die beiden nicht nach ihr suchen...

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Martina Suhr kommentierte am 24. Juni 2018 um 19:25

Ich stimme dir zu, der Still des Autors ist echt spannend und gelungen. 

Auch ihre Gabe mit den Toten, die sie ja eher wie ein Fluch trifft, ist interessant und ich denke, das ist auch der Grund, warum die liebe Maria so viel Interesse an ihr hat. Eine machtvolle Gabe, die man gut nutzen kann.  Ich würde sie wahrscheinlich auch auf meiner Seite wissen wollen.

Dass Solomon seine Mutter nicht befreit hat, liegt glaube ich daran, dass er sie nicht bemerkt und erkannt hat. Alyce hat ihm doch erst später erzählt, dass sie seine Mutter gesehen hat und auch dazugesagt, dass die wohl tot ist. (Bin gespannt, ob das wirklich so ist, denn schon einige Figuren glaubte man tot und plötzlich sprangen sie wieder munter herum :-)

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lex kommentierte am 25. Juni 2018 um 11:10

Ja, dass Solomon seine Mutter in der Irrenanstalt nicht gesehen hat, war mir klar. Und Alyce wusste zu dem Zeitpunkt ja noch nicht, um wen es sich handelt... aber die zweite Szene bei Dr. Dee... da ging alles so schnell, dass ich annahm, sie könnte noch leben und Solomon würde da vielleicht auch gerne Gewissheit haben wollen. Inzwischen kenne ich das Ende, werde dich also nicht spoilern. :-)

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MichaEssen kommentierte am 18. Juni 2018 um 17:16

Die Geschichte baut sich gut auf. Es ist so geschrieben das.man auf jedem Fall dran bleibt

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lex kommentierte am 18. Juni 2018 um 18:23

Was genau heißt "so"?

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MichaEssen kommentierte am 18. Juni 2018 um 21:02

Es ist genauso geschrieben, dass es einem Lust macht dabei zu bleiben. So.

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MichaEssen kommentierte am 19. Juni 2018 um 20:38

So dann wollen wir mal. 

Zwei Drittel sind gut rum und ich. Muss sagen das Buch hat mich bis jetzt an keiner Stelle enttäuscht. Es ist eine Freude dieses hier zu lesen und ich freue mich darauf zu erfahren wie es den beiden Kindern ergehen wird. Das die Geschichte in ein vorhandenes Muster von historischen Ereignissen verwoben wurde macht es nur um so besser. Der Schreibstil passt mir persönlich sehr gut  

Mal sehen was das letzte Drittel noch zu bieten hat. 

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Sonjalein1985 kommentierte am 20. Juni 2018 um 20:46

Vitali ist ein interessanter wenn auch zwielichtiger Charakter. Ich weiß nicht, warum ihn die gute Mrs. Thomson so mag.

Maria Stuart hingegen ist richtig gefährlich und Alice hat Glück, dass sie fliehen konnte. Schade nur, dass Solomons Mutter dabei gestorben ist. Ich hätte ihm eine Zusammenführung gewünscht.
Ohnehin mag ich Solomon sehr gerne. Er ist immer da, wenn Alice ihn braucht und ohne ihn wäre sie aufgeschmissen.

Nun bin ich gespannt ob Martha und Hopkins die beiden tatsächlich finden und auch fassen können.

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Glimmerchen kommentierte am 04. Juli 2018 um 20:46

 ich weiß auch noch nicht wirklich, was ich von vetali halten soll.

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Sandra8811 kommentierte am 22. Juni 2018 um 06:06

Der zweite Leseabschnitt gefiel mir auch ganz gut.

Alyce hat total viel Glück, ist aber auch super mutig und stark. Sie manövriert sich aus allem irgendwie raus. Ich bin froh, dass sie Solomon hat.

Ich bin skeptisch ob Mrs Thomson wirklich nicht an Hexen glaubt oder ob sie vielleicht selbst eine ist???

Vitali ist ein komischer Kauz. Ich mag es nicht, dass er zu allen Frauen/Mädchen immer sagt, wie schön sie doch aussehen... Entweder ist er nicht der hellste und ein Schleimer, oder aber er treibt falsches Spiel...

Die Geschichte mit den Königinnen wird langsam klarer, auch wenn es immer noch etwas verwirrend ist, welche Königin jetzt die gute ist bzw. ob überhaupt eine von beiden gut ist...

Ich bin gespannt, ob Alyce und Solomon das schwarze Buch nutzen um jemanden zurückzuholen...

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Sonjalein1985 kommentierte am 22. Juni 2018 um 11:56

Bei Mrs. Thomson bin ich mir da auch nicht sicher. Aber sie ist auf jeden Fall total lieb.

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Sandra8811 kommentierte am 22. Juni 2018 um 19:39

Ja da hast du recht, ich hätte mir irgendwie noch mehr "uftritte" von ihr gewünscht... (auch im nachfolgenden Drittel)

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CorniHolmes kommentierte am 23. Juni 2018 um 18:28

Ich denke schon, dass Mrs Thomson die Wahrheit sagt. Mir ist sie sehr sympathisch, ich gehe schon davon aus, dass sie zu den Guten gehört und keine bösen Absichten verfolgt.

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Vanessa_Noemi kommentierte am 24. Juni 2018 um 10:43

 

Auch der zweite Abschnitt hat mir wieder sehr gut gefallen. Bowlings Schreibstil finde ich sehr mitreissend und daher wird es nicht langweilig.

Nun macht es auch Sinn, warum der Doktor keinen Namen hatte. Diese Tatsache ist mir schon recht früh aufgeffalen und ich war ziemlich verwirrt, weil ich keine Ahnung hatte, wer dieser Doktor sein soll. Dass der Doktor und John Dee nun die selbe Person ist, damit hätte ich überhaupt nicht gerechnet. Ich bin tatsächlich davon ausgegangen, dass John Dee Alyce helfen kann und wird. Da war ich komplett auf dem Holzweg. :-D

Was mir auch auffällt ist, dass in der Geschichte viel duch Zufällt passiert. Die Hexenjäger treffen zufällig auf die Frau in der Anstalt, Solomon begegnet Alyce zufällig nach ihrer Flucht und dann begegnen sie zufällig Vitali auf dem Markt. Das sind mir ein wenig viele Zufälle.

Dass die Frau aus der Anstalt Solomons Mutter sein könnte, dass habe ich schon vermutet. Ich finde es jedoch nicht so klar, ob sie nun wirklich tod ist oder nicht. Es könnte auch einfach sein, dass sie ohnmächtig wurde. Ich bin mal gespannt ob dies noch ein wenig klarer wird.

Die Kräfte von Alyce sind sehr interessanr. Auch wenn man als Leser noch nicht wirklich weiss, wie dtark sie wirklich ist. Aber eine Verbindung zu Totenreich hat sie auf jedenfall. Ich frage mich, was sie wohl sonst noch alles kann und wie stark sie noch wird.

Soo, nun bin ich unheimlich gespannt auf den nächsten und abschliessenden Teil dieses Buches und ich freue mich schon sehr aufs weiterlesen. :-D

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Sandra8811 kommentierte am 24. Juni 2018 um 17:26

So wie die magischen Kräfte beschrieben sind, könnte es auch nur irgend ne Wahnvorstellung aus Sicht von Alyce sein... Ich hätte mir hier auch die Sicht der anderen gewünscht...

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Lenokan kommentierte am 11. Juli 2018 um 11:28

Bei dem Doktor hatte ich zwischenzeitig sogar die Vermutung, dass es sich um Doktor Dee handeln könnte. Trotzdem war ich ziemlich überrascht, als er Alyce dann an Maria ausgeliefert hat. Ellen hätte Alyce ruhig etwas mehr vor ihrem Tod erklären können. Das hätte ihr einiges erspart. Aber andererseits gäbe es dann auch keine Geschichte...

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CorniHolmes kommentierte am 25. Juni 2018 um 11:37

Hm, ich habe gerade gemerkt, dass mein Kommentar hier gar nicht mehr zu sehen ist. Ach Menno, jetzt kann ich alles neu schreiben. :( Ich hoffe, ich spoilere jetzt nicht, denn mittlerweile habe ich das Buch zu Ende gelesen.

Also, der zweite Abschnit hat mir leider nicht mehr ganz so gut gefallen wie der erste. Irgendwie komme ich nicht so ganz rein die Geschichte. Der Schreibstil aber gefällt mir sehr gut, dieser liest sich richtig angenehm.
In Solomon hat Alyce einen guten Gefährten gefunden, ihn mag ich richtig gerne.  Dass mit seiner Mutter tut mir richtig leid, ich gehe ja schon davon aus, dass sie gestorben ist.

Vitali ist ein ziemlich schräger Charakter und sympathisch ist er mir überhaupt nicht. Aber irgendwie mag ich solche Charaktere wie ihn in Büchern, ich weiß auch nicht, warum. :D

Die Szene, in der Maria Stuart ihren Auftriit hatte, fand ich richtig spannend. Warum sie wohl so ein großes Interesse an Alyce hat? Deren Fähirgkeiten müssen sehr groß sein, da bin ich schon sehr gespannt mehr darüber zu erfahren.

Bisher finde ich das Buch immer noch etwas verwirrend. Die Umsetzung der Idee finde ich bisher nicht ganz so gelungen. Das Setting und die Atmosphäre aber ist klasse, dem Autor gelingt es wirklich prima eine düstere Stimmung zu erzeugen.
 

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Saba17 kommentierte am 25. Juni 2018 um 12:28

Noch am Anfang des zweiten Abschnitts hatte ich weiterhin ein Problem, in die Geschichte einzufinden. Etwas problematisch, wenn man bedenkt, dass man damit schon weiter über die ersten 100 Seiten hinweg gekommen ist. Zum Glück wurde es mit der Zeit immer besser und ich habe nicht mehr das Gefühl, der Geschichte hinterher zu Rennen.

Allerdings ist mir aufgefallen, dass ich bei manchen Szenen bzw. Kapiteln Probleme damit habe, mir die Situation räumlich vorzustellen. Was seltsam ist, da der Autor nicht mit Beschreibungen spart. Aber es kann auch daran liegen,dass manches super schnell geht und- wie von einigen bereits angesprochen- sehr zufällig. Bei Alyces Flucht war ich zum Beispiel gerade dabei zu überlegen, wie die arme aus der Situation wieder raus kommt und plötzlich steht der Retter Solomon vor ihr. Auch dass sie ausgerechnet mit seiner Mutter in dieser Zelle steckt ist doch recht unwahrscheinlich. Mittlerweile Frage ich mich, ob soviel Zufall wirklich vom Autor gewollt ist, oder ob alles, also schon die erste Rettung Solomons kein Zufall war, sondern er auch Teil des ganzen ist und das alles zum Plan gehörte. Das fände ich aber sehr schade, da ich ihn wirklich sehr gerne mag. Sogar mehr als Alyce selbst.

Ich finde, sie wird sehr unsozial und unselbständig dargestellt. Außer wenn hin und wieder mal ihre Hexenkräfte kurz zum Vorschein kommen. Sicherlich mag das Sinn ergeben, da sie ja von ihrer Mutter (vielleicht ist sie auch gar nicht ihre richtige Mutter? Oder wieso schickt sie die eigene Tochter zu einem Mann, der sie einsperrt) relativ von der Außenwelt abgekapselt wurde. Wirklich schade finde ich, dass viel mehr über Hexerei geredet wird, als dass diese praktiziert wird. Da hätte ich wirklich mehr von gelesen. Dass die beiden Kinder sich die Hexerei jetzt irgendwie selbst beibringen wollen ist sicher schon mal ein Anfang, wirkt aber nicht sehr vielversprechend.

So seltsam Vitali auch wirken mag, irgendwie macht's mir Spaß von ihm zu lesen. Die abgedrehte Stimmung, die er immer wieder wieder zum Vorschein kommen lässt, passt zu der düsteren Stimmung, die der Autor (wahrscheinlich) vermitteln will.

Alles in allem hat mir der 2. Abschnitt wesentlich besser gefallen als der erste. Größtes Manko ist allerdings, dass ich die Hauptprotagonisten irgendwie nicht mag. Mal sehen wie der 3. Abschnitt weiter geht. Bin sehr gespannt!

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Bienchen91 kommentierte am 27. Juni 2018 um 06:58

 

 

Es passiert hier in dem Abschnitt etwas mehr, wir kommen auch voran, aber wirklich fesseln konnte es mich nicht 

 

Jetzt verstehe ich Alyce Gabe glaube ich etwas mehr. Weiß ungefähr wohin ihre, ungeübten und daher ungelenkte, Gabe sie führt?!  Aber irgendwie verwirrt mich dieser Abschnitt auch ein bisschen. Wenn Alyce aufgebracht ist strömt ihre Kraft durch sie hindurch. Und dann öffnet sie die Andere Welt? Ja oder? Müsste so sein.      Vitali, ich mag ihn nicht, aber er erscheint mir auch nicht wirklich wichtig gerade zu sein. Außer das er uns endlich weiter gebracht hat. Er ist eine zwielichtige Person. Und das er sich keine Sorgen darum gemacht hat das Alyce einfach verschwunden ist, sagt ja noch einmal so einiges über ihn aus. Auch wenn er bei Mrs. Thomson war.  Ich finde ihn undurchsichtig.  Und das dann urplötzlich Solomon auch wieder auftaucht? Der taucht echt immer zu den besten Zeiten für Alyce auf, viele zufälle. Nehme ich mal hin.     Doktor Dee. Irgendwie hatte ich mir da was anderes Vorgestellt, aber das er Alyce jeden einfach so schnell "Vertraut" und das sie dann in der patsche sitzt ist ja nicht wirklich verwunderlich. Maria Stuart erscheint dann als "Geist" und versucht sie auf ihre Seite zu ziehen. Es muss ja dann an einer ganz bestimmten Kraft liegen das sie Alyce unbedingt haben wollen. Und Hopkins und Caxton sind dazu Alyce auch ganz nah auf den Fersen und die liebe Martha wird sie wohl Verraten.  Und am Liebsten hätte ich Solomon eine drübergehauen als der Vitali, einen ihm völlig Fremden und von Alyce ja auch nicht wirklich bekannt, verrät er wo Alyce untergekommen ist und das sie der Spieltruppe "beigetreten" war. Ehrlich

 

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Cuddister kommentierte am 27. Juni 2018 um 08:55

Mit dem 2. Abschnitt bin ich nun auch durch und kann leider meine Meinung zu dem Buch bisher nicht ändern. Trotz vieler spannender Ereignisse komme ich einfach nicht so wirklich in die Geschichte rein. Es ist unheimlich interessant, dass Alyce ja jetzt anscheinend eine ganz besondere Gabe in sich trägt, die so langsam zum Vorschein kommt. NIchtsdestotrotz habe ich einfach Probleme damit, dem Buch so richtig zu folgen. Vieles ist verwirrend, manches finde ich etwas unorganisiert dargestellt, so wirkt das Buch an einigen Stellen etwas zu konstruiert. Ich kann aber nur wiederholen, was ich bereits im ersten Abschnitt gesagt habe: Die Idee zur Geschichte gefällt mir sehr gut, die Umsetzung dagegen weniger.

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Sandra8811 kommentierte am 04. Juli 2018 um 17:28

Ja ich finde auch, dass es zu konstruiert wirkt... Besonders, dass Solomon immer dann (und nur dann) auftaucht, wenn Alyce ihn braucht ist sehr auffällig...

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Aus dem Leben einer Büchersüchtigen. kommentierte am 01. Juli 2018 um 01:39

Der Stil des Autors ist wirklich angenehm zu lesen und ich mag Signore Vitali vom Auftreten her schon mal sehr. 

Und dass Martha eine falsche Schlange ist, wusste ich von Anfang an. Was mich allerdings wundert, ist Solomons Verschwinden nach Alyce Magieausbruch. Warum? Seine Begründung mit dem Schauspieltrupp kaufe ich ihm irgendwie nicht ab. Und auch Mrs. Thompsons Verhalten ist komisch - ich meine, woher weiß sie denn, dass sie Alyce und Solomon vor den Männern verleumden muss? Hab ich da was überlesen? Gesagt hat es Alyce ihr sicher nicht.

Hinter Marias Absichten kann man ja jetzt schon ein wenig blicken... auch wenn ich nicht so viel Historisches lese, finde ich das bisher recht angenehm umgesetzt.

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elfenmelodie kommentierte am 02. Juli 2018 um 14:32

Ich muss dich in deinen Bedenken unterstützen...ich glaube Solomon irgendwie auch nicht. Ich habe mich sogar gefragt, ob er in Wirklichkeit vielleicht eine "höhere" Position hat und mit Elizabeth zusammenarbeitet? Ich weiß es wirklich nicht, aber ich habe es im Gefühl, dass er eine größere Rolle in der Geschichte spielt als wir zum jetztigen Zeitpunkt wissen. 

​Zu Mrs Thompson: Ich denke einfach dass sie es im Gefühl hatte, dass die Männer nichts Gutes im Sinne haben und vorsichtshalber nicht verrät. Zumindest wäre das meine Theorie. Es steht zumindest kein anderer Grund explizit in der Geschichte.

 

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elfenmelodie kommentierte am 02. Juli 2018 um 14:25

Der zweite Abschnitt hat mir nicht ganz so gut wie der erste gefallen. Das liegt hauptsächlich daran, dass ich mich an den vielen Zufällen etwas störe. Wie realistisch ist es, dass Alyce nach ihrem Fluss Abenteuer direkt wieder auf Solomon trifft, bei dem ich mich ohnehin schon gefragt habe wo er so lange war?

Ich denke Marias Interesse an Alyce besteht in ihrer Gabe, mit der Alyce selbst noch nicht wirklich zurecht kommt, in dieser Hinsicht bin ich gespannt, ob sie vielleicht noch Hilfe von ihrer Mutter von der anderen Seite bekommt? Es sind auf jeden Fall noch zahlreiche Fragen offen, die im Laufe der Geschichte hoffentlich noch beantwortet werden. 

 

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Glimmerchen kommentierte am 04. Juli 2018 um 20:43

Der zweite Leseabschnitt hat mir etwas besser gefallen als der Erste. Die Geschichte kommt langsam ins Rollen und man versteht immer mehr, auch wenn noch sehr viele Fragen offen bleiben....

Die Sache mit Marie Stuart hätte ich jetzt so nicht erwartet sondern eher,dass Alyce von John Dee Hilfe bekommt.

Mit den Charakteren habe ich leider immernoch Probleme. Ich kann einfach keine Verbindung zu Alyce oder Solomon herstellen und das vermiest mirdie Geschichte leider etwas, da ich mich so nicht wirklich fallen lassen kann. Ich hoffe, dass sich das im letzten Abschnitt vielleicht noch ändert.

 

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Martina Suhr kommentierte am 05. Juli 2018 um 21:15

In diesem Abschnitt fügen sich sehr viele Dinge sehr einfach, da gebe ich euch recht. Ich habe es immer damit versucht zu erklären, dass es ein Jugendroman ist, der einfach nicht ganz so komplex und verworren aufgebaut ist, wie man das vielleicht von einem Roman für Erwachsene erwarten würde. Es gab hier und da ein paar Längen, aber alles in allem war es doch immer wieder spannend zu sehen, wie sie sich durch die ganzen Gefahren hindurchwurschtelt.

Thema: Lektüre, Teil II - Seite 122 - 248
witchblade kommentierte am 07. Juli 2018 um 13:45

Scheinbar bin ich nicht die einzige, die sich an den ganzen Zufällen etwas stört... Teils wirkt die Geschichte dadurch ein wenig unglaubwürdig. Oder warum laufen sich Personen immer zufällig im richtigen Moment über den Weg? Entweder, es ist irgendwie zu sehr konstruiert oder eine Menge Personen im Buch spielen ein falsches Spiel... Vor allem fand ich es schon sehr eigenartig, wie lange Alyce im Fluss überleben konnte - zumal ihr davor ja auch schon übel mitgespielt wurde... Naja, ich les mal weiter und schaue, wie sich die Dinge weiterentwickeln

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Sandra8811 kommentierte am 07. Juli 2018 um 14:05

Nein, ich finde es auch sehr konstruiert und ein wenig zu viele Zufälle...

Thema: Lektüre, Teil II - Seite 122 - 248
Perle26 kommentierte am 10. Juli 2018 um 16:49

Der zweite Abschnitt war wieder interessant, gerade was diesen Wunderheiler angeht, der nun versucht Alyce zu helfen. Doch irgendwie scheint einiges wie geplant und dem Jungen Solomon traue ich nicht so richtig, habe bei ihm nicht so ein gutes Gefühl. Sicher, er will ihr helfen, dennoch erscheint mir das alles zu glatt. Im Moment kann man wohl keinem wirklich zu 100% trauen.