Leserunde

Leserunde zu "Zweimal im Leben" (Clare Empson)

Zweimal im Leben - Clare Empson

Zweimal im Leben
von Clare Empson

Bewerbungsphase: 12.03. - 26.03.

Beginn der Leserunde: 02.04. (Ende: 23.04.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir 20 Freiexemplare von "Zweimal im Leben" (Clare Empson) zur Verfügung.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch.

ÜBER DAS BUCH:

Machen Sie sich bereit für die emotionalste Geschichte des Jahres!

Es begann alles damit, dass sie ihn traf – ihn, die Liebe ihres Lebens. Als Catherine damals als Studentin Lucian zum ersten Mal sah, war ihr gleich klar: Das ist für immer. Er ist ihr Seelenverwandter, nichts wird sie auseinanderbringen. Doch dann geschah etwas, das alles änderte. Catherine verließ Lucian, heiratete jemand anderen, gründete eine Familie. Und trotzdem kann sie Lucian nicht vergessen. Als sie ihn 15 Jahre später wiedertrifft, ist alles wieder da, die Vertrautheit von damals, das Gefühl, endlich wieder ganz zu sein, sich selbst in dem anderen wiedergefunden zu haben. Aber manchmal kann man nicht mehr anfangen, wo man aufgehört hat. Und manchmal holt einen die Vergangenheit mit solcher Macht ein, dass sie droht die Gegenwart zu zerstören und damit alles, was man liebt …

»Die britische Journalistin Clare Empson hat mit ihrem Romandebüt eine ebenso berührende wie unvergessliche Geschichte geschrieben, einen Pageturner, der zu Tränen rührt und dabei so spannend ist wie ein Krimi.« buch aktuell/erlesen-Frühjahrsausgabe 2020 (03. März 2020)

ÜBER DIE AUTORIN:

Clare Empson ist Journalistin und arbeitete für überregionale Zeitungen, für die sie so ziemlich über alles berichtete: vom Kollaps der großen Investmentbanken bis hin zu »Tee mit Barbara Cartland« (ganz in pink natürlich, inklusive des Kuchens). Vor acht Jahren zog sie dann aufs Land und gründete den Kultur- und Lifestyle-Blog Countrycalling. Die idyllische Landschaft inspirierte sie zu ihrem ersten Roman, der die dunkle Seite des Paradieses beschreibt. Clare lebt mit ihrem Mann und drei Kindern an der Grenze zwischen Wiltshire und Dorset in England.

25.04.2020

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 153

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 153
WriteReadPassion kommentierte am 03. April 2020 um 15:34

Also die verschiedene Zeiteinteilung finde ich sehr gut gemacht. Bin zwar erst auf Seite 40, aber durch diese Einteilung wird mächtig Spannung und Neugier aufgebaut. Ich will die ganze Zeit wissen, wie es wietergeht, was vorgefallen ist und fantasiere herum. :-D Wirklich toll bisher.

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Annegreat kommentierte am 03. April 2020 um 22:21

Ich muss gestehen, dass ich den permanenten Wechsel zwischen den Zeiten und den Perspektiven zu Beginn eher als anstrengend empfunden habe. Inzwischen hab mich ganz gut eingelesen und bin auch gespannt, wie es weitergeht und vor allem, warum sich Catherine von Lucian getrennt hat.

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meg kommentierte am 04. April 2020 um 11:18

Das ging mir genauso, anfangs war ich etwas verwirrt, wer wieder der Erzähler war. Liegt vielleicht auch daran, dass die Kapitel relativ kurz sind. Aber inzwischen habe ich mich daran gewöhnt. Ich bin so gespannt, was Catherine in ihren jetzigen Zustand versetzt hat, am liebsten würde ich am Ende des Buchss nachgucken (mach ich aber nicht).

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Lena Wilczynski kommentierte am 04. April 2020 um 23:58

Ich habe den ersten Abschnitt jetzt auch gelesen und muss bisher leider echt sagen, dass der ständige Wechsel, für mich hier bisher echt den Lesefluss stört. Ich kann mich emotional irgendwie noch nicht wirklich auf die Geschichte und Gefühle der Charaktere einlassen. Wie geht es euch damit? In dem Abschnitt konnte ich zu niemanden wirklich eine emotionale Verbindung aufbauen. Das finde ich echt schade. Habe ich zu hohe Erwartungen.. Ich hoffe mal, dass es sich im weiteren Verlauf der Geschichte noch ändert.

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WriteReadPassion antwortete am 05. April 2020 um 13:16

Ich finde dadurch, dass die Kapitel kurz gehalten sind, alles übersichtlich.

Die Charaktere sind mir persönlich nicht besonders sympathisch, daher kann ich da nicht mit offenen Gefühlen rangehen. Ich schüttele den Kopf und ärgere mich über einiges ... Nur Lucian finde ich greifbar unter den anderen.

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Lena Wilczynski kommentierte am 05. April 2020 um 16:25

Oh da stimme ich dir zu. Allerdings hab ich dadurch wirklich das Problem, dass ich mich ganz schlecht überhaupt auf die Handlung einlassen kann..

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Annegreat kommentierte am 05. April 2020 um 22:02

Mir geht es genauso, der ständige Wechsel reißt mich immer wieder aus dem Lesefluß.

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Glüxklaus kommentierte am 06. April 2020 um 21:09

Bis jetzt berührt mich auch noch keine der Figuren emotional, aber ich bin zuversichtlich, dass das noch kommt.. 

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WriteReadPassion entgegnete am 05. April 2020 um 11:49

Das kann ich nachvollziehen. Wenn drei Arten aufeinandertreffen und das in kurzen Kapiteln ... kann es sich anfühlen wie ein Schleudertrauma. 

Mir persönlich gefällt es sehr gut, besonders, weil die Kapitel kurz sind, sonst würde ich den Durchblick verlieren und vergessen, in welcher Zeit ich denn gerade bin. So weiß ich das immer und muss nicht nagestrengt lesen.

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Annegreat kommentierte am 06. April 2020 um 07:43

"Schleudertrauma" passt ganz gut, ein schöner Vergleich.

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Glüxklaus kommentierte am 06. April 2020 um 21:12

Das stimmt, die kurzen Kapitel machen es übersichtlich. Nee, angestrengt ist das Lesen nicht, flutscht schon irgendwie ;-)

 

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Minijane kommentierte am 05. April 2020 um 13:00

Das ging mir genauso. Mich haben die Zeitsprünge, die unterschiedlichen Perspektiven und auch die vielen Personen zunächst sehr verwirrt und den Lesefluss gestört. Inzwischen habe ich mich aber eingelesen und bin sehr gespannt darauf zu erfahren wie Catherine in diesen Zustand geraten ist und warum sie sich von Lician getrennt hat, obwohl sie ihn doch immer noch liebt. Sam's Seitensprung empfinde ich als Verzweiflungstat. Es ist nicht einfach, wenn man immer die 2.Geige spielt. Er weiß ja, dass Catherine's Herz immer noch Lucian gehört.

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WriteReadPassion entgegnete am 05. April 2020 um 22:14

Das stimmt, aber das rechtfertigt sein Verhalten trotzdem nicht. Was mir sauer aufstoßt ist ja wie beschrieben, diese "Ist doch alles gut, war einmal, ich tus nie wieder". Das macht mich rasend und hilft überhahupt nicht dabei, Verständnis für ihn aufzubringen. Sorry, da bin ich raus!!! GEHT GAR NICHT! Und mich erschreckt es SEHR, dass das (dieses Verhalten von ihm und der Dialog) nicht wahrgenommen wird ...

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Minijane kommentierte am 06. April 2020 um 06:25

Nein, ein Seitensprung bleibt ein Seitensprung. Da ist er nicht das willenlose Opfer. Das sehe ich auch so.

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Glüxklaus kommentierte am 06. April 2020 um 21:06

Ja, bei mir hat es auch ein bisschen gedauert, aber irgendwann war ich "drin" im Buch

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Stardust kommentierte am 04. April 2020 um 19:52

Aber bis ich das erstmal begriffen hatte, in welcher Zeit was ist und wer da spricht, naja, hab mich eingelesen nach kurzer Zeit und jetzt gefällt es mir auch und bin auch in jeder Zeitebene gespannt, wie es weitergeht.

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WriteReadPassion kommentierte am 06. April 2020 um 23:41

Im Grunde erzählt sie ja alles; ob Jetzt, vor vier Monaten oder vor fünfzehn Jahren. Das hilft etwas bei der Orientierung.

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Lona kommentierte am 04. April 2020 um 10:01

Ich dachte zuerst, dass mich diese verschiedenen Zeiten total verwirren werden, aber ich bin erstaunlich gut damit klargekommen.Ich habe das Gefühl, dass die Geschichte von Catherine und Lucian sehr traurig ist, aber ich kann das Buch einfach nicht aus der Hand legen, weil ich wissen will weshalb Catherine sich von Lucian getrennt hat und jetzt nicht mehr spricht. Bis jetzt gefällt es mir echt gut.

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Gina1627 kommentierte am 09. April 2020 um 22:33

Ich kann das Buch auch nicht aus der Hand legen und finde die zeitlich abwechselnden Erzählstränge erhöhen die Neugierde und die gefühlte dramatische Entwichlung der Geschichte.

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lefra kommentierte am 13. April 2020 um 18:40

Da kann ich dir nur zustimmen. Ich verstehe, dass viele Probleme mit den vielen Wechseln haben, aber für mich war das von Anfang an auch eher ein Pluspunkt, der Spannung reinbringt.

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Mone39 kommentierte am 04. April 2020 um 13:45

Die Zeitunterschiede haben mich nicht getört. So kann man sich direkt ein Bild von damals, vor monaten und jetzt machen.
Lucien leidet auch Jahre später noch unter der Trennung was ich durchaus nachvollziehen kann. Sich von jemand zu trennen mit einem Zettel worauf draufsteht Hab es mir anders überlegt, ist nicht grade erwachsen sondern eher unreif
Ich habe die wage Vermutung das Jack etwas mit der Trennung zu tun hat. Oder warum möchte Catherine auf keinen Fall auf seine Freunde treffen

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Stardust kommentierte am 04. April 2020 um 19:55

Ja, sie haben ja beide unter der Trennung gelitten, auch wnn Catherine ja Sam hatte. Und was alles mit Jack und seiner Ähnlichkeit zu tun hat? Vielleicht erfahren wir im nächseten Abschnitt mehr.

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WriteReadPassion fragte am 05. April 2020 um 13:13

Was denn für Ähnlichlichkeiten? Kann damit gerade nichts anfangen ...

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Stardust kommentierte am 05. April 2020 um 22:34

Ich hatte irgendwie rausgelesen, das sich die beiden wie Brüder ähneln , weiß nicht ob ich mich da irre...

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Glüxklaus kommentierte am 06. April 2020 um 21:20

Ja, das stand mal da. Ich glaube auch, dass das eine Rolle spielt. Irgendwann heißt es, Catherine möchte glauben, dass es richtig war, dass sich Lucian nicht zwischen ihr und seinem ältesten Freund entscheiden musste..... Was da nur vorgefallen ist? Eine kurze Affäre zwischen Jack und Catherine?

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WriteReadPassion kommentierte am 06. April 2020 um 23:45

@Glüxklaus

Meinst du echt, das spielt eine Rolle? Dann nimmst du also an, sie hätte mit Jack Sex gehabt, weil sie dachte, er sei Lucian und erst nach dem Sex hat sie es gemerkt? So etwa? Anders verstehe ich den Zusammenhang mit der Ähnlichkeit nicht.

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Glüxklaus kommentierte am 07. April 2020 um 08:34

Mmh, wer weiß? Ok, klingt nicht sehr überzeugend...

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WriteReadPassion folgerte am 08. April 2020 um 14:22

Ne, überhaupt nicht überzeugend. XD

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WriteReadPassion kommentierte am 06. April 2020 um 23:43

Ah, okay. Weiß ich gar nicht mehr! :-D Zu viel gescannt.

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Gina1627 kommentierte am 09. April 2020 um 22:36

Ja, sie bezeichnen sich als Seelenbrüder. Ob Jack Angst hat, dass Catherine ihm Lucian wegnimmt?

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meg kommentierte am 05. April 2020 um 11:02

Da gehts mir genauso, Jack ist mir auch suspeckt. Da ist sicher etwas Schlimmes passiert und Catherine wollte Lucian nicht den besten Freund nehmen, deshalb hat sie geshwiegen.Aber was vor 4 Monaten dann geschehen ist, warum sie schweigt - ich bin so gespannt !

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WriteReadPassion schwadronierte am 05. April 2020 um 12:14

Okay, puh ... ich habe heute Nacht den ersten Abschnitt beendet. Im Laufe des Lesens ist mir vieles aufgefallen.

Erstmal finde ich es störend, dass während der Erzählung in die Vegangenheit (vor allem die von "Vor fünfzehn Jahren") die Erzählung an sich hin und herspringt- also die Anrede; erst "Du" dann "Er" (allgemein erzählt), entweder erzählt Catherine in Du-Form ("Du hattest ...") und springt dann im nächsten Satz wieder zur Ich-Form bze. Allgemein-Form ("Er nahm das wahr ..."). Mit "Du" und "Er" ist Lucian gemeint, und eben auch allgemein andere. Ich finde das irritierend und sprunghaft. Kommt mir unkorrigiert vor.

Dann möchte ich schreiben, dass ich weder Catherine noch Sam besonders sympathisch finde! Die geben ein tolles Paar ab, die nehmen sich gegenseitig nichts an Antisympathie weg. Der Einzige, der bei mir gerade gut ankommt, ist Lucian. Bei den Nebencharaktern mag ich tatsächlich Jack - einen schwerenöter Ruf haben sie ja fast alle. Daher ist das für mich kein Ausschließkriterium. Und Rachel ist mir auf ihre Art ebenfalls sympathisch. Aber Sam und Catherine? Vor allem Sam ... betrügt sie und benimmt sich da dann ganz typisch Mann! Das muss man wirklich anerkennen! Beispiele gefällig? Aber gerne doch:

Erstmal fragt Catherine, ob er eine Affäre mit Julia hat. Er direkt abwehrend: "Nein. Großer Gott, nein!" Total entrüstet, ich kotze gleich. Als ob ein One Night Stand soooo viel besser ist ... Da heißt es dann wohl "Nein. Kleiner Gott, nein!". 

Halt, wir sind noch nicht fertig, fängt doch gerade erst an. Das Highlight kommt jetzt:

Sam will zu sienen Eltern wie vereinbart fahren, Catherine sagt nein. Er: "Aber sie werden enttäuscht sein, wenn wir nicht hinfahren. Und die Kinder auch." Ernsthaft jetzt????!! Er will einfach so tun als ob nichts wäre, ganz normal in den Alltag hineinfließen ... 

Weiter:

Catherine meint, sie sollten vielleicht eine Weile getrennt sein, um in Ruhe über alles nachzudenken. Auch hier behält sie die typischen Frauenrolle. Sam: "Was redest du da? Es war ein idiotischer Fehler von mir, und es wird nie wieder vorkommen. Wir müssen nichts tun, außer zu vergessen, dass es jemals passiert ist."

Da bin ich ja fast geplatzt! Da erkennt man deutlich die typischen Männer nach einer Untreue wieder. Eines kann man nämlich über untreue Frauen nicht behaupten: Sie würden alles herunterspielen auf "War doch nicht so schlimm, ich wollte doch nur kurz spielen!" und sich damit aus der Verantwortung ziehen. Das schaffen tatsächlich immer die Männer! Ich könnte egrade wieder so kotzen, wenn ich das lese. Was für ein feiger Axxxx!!!

Und was mir zusätzlich sauer aufgestoßen ist: kürzlich habe ich eine Rezension zu diesem Buch von jemanden gelesen, wahrscheinlich ein Mann. Denn der schrieb, Sam täte ihm ja so leid, Catherine sei voll egoistisch und Sam hielte trotzdem zu ihr ... blablabla!!! Ok, ich kenne nur den ersten Abschnitt, aber schon an dieser Stelle kommt mir diese Ausage in der Rezi ziemlich männlich und realitätsfern vor. Sam betrügt sie und er ist ein armer Heiliger. Catherine betrügt ihn (das wissen wir ja schon vorm Lesen) und ist eine egoistische xxxx. Genau das Gesellschaftsbild, das wir haben! Passt. Läuft. 

Okay, hier erstmal cut.

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Annegreat kommentierte am 05. April 2020 um 22:05

Man merkt, dass du fast geplatzt bist, durchaus zu recht und gut nachvollziehbar ausgeführt. Sam ist mir auch alles andere als sympathisch.

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WriteReadPassion kommentierte am 05. April 2020 um 22:17

Das ist doch ehct nicht normal, so ein Verhalten. Naja, was heißt normal ... definiert jeder anders. Aber alleine diesen dialog nicht wahrzunehmen, der ist eine Unverschämtheit. Ob Verzweiflung oder nicht. Wenn der Kerl das zu mir sagen würde, wäre ich aus der Tür raus, bevor er sein Schandmaul auch nur weiter aufreißen kann ...

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Annegreat kommentierte am 05. April 2020 um 22:36

*prust* Das glaube ich Dir sofort und finde ich ausgesprochen gut. *Daumen hoch*

(hier fehlen die Emojis)

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WriteReadPassion ergänzte am 05. April 2020 um 22:41

Ja, leider. Ohne die Emojis bekommt alles nur halb so viel  Ausdruck. XD

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WriteReadPassion fantasierte am 05. April 2020 um 12:57

Auf Seite 15 erzählt Catherine uns, dass sie eine Entschädigung erhalten hat, weil ihre Mutter an Brustkrebs gestorben ist. Um es mal ungalant auszudrücken: Hä? Was denn für eine Entschädigung und von wem? Bekommen die Menschen in England alle eine Entschädigung, wenn ihre Lieben an Krankheiten sterben? Dann ziehe ich da auch hin. Weiß jemand, worum es sich hier handelt? Für mich ist das kauderwelsch.

Auf Seite 19 steht etwas von Telefonate mit Drinkservice. Was soll jetzt das sein? Während man telefoniert, reicht einem jemand Drinks?? Wer Bescheid weiß, erlöse mich bitte von der Unwissenheit.

Ab Seite 47 wird von Kedgeree geschrieben. Was ist das? Etwas essbares und weiter? Auch hier bitte ich um Wissen.

Auf Seite 50 ist von Ragtime geschrieben. ????? Raggiezeit???

Lucien gibt auf Seite 93 an, er habe noch nie einen Autor erlebt, der bei Partys über Schreibprozesse reden möchte. Ach, und wie viele Autoren hat er in dieser Form kennengelernt, um das zu behaupten??? Habe ich das vielleicht überlesen???

Auf Seite 55 ist ein Fehler: Da steht handeln statt händeln. "Den Tod meiner Mutter kann ich handeln."

 

Im Bezug auf Catherines großes Geheimnis hatte ich zunächst die ganz schlimme Vermutung, sie wurde damals in Lucians Kreisen vergewaltigt und konnte ihm deswegen nie wieder vor die Augen treten. Nachdem ich aber viele Seiten durch bin und nun den Abschnitt ganz beendet habe, habe ich eher die Vermutung, dass Catherine einen One Night Stand mit Jack hatte. Und da er Lucians bester Freund ist, wäre er in die Situation gekommen, zu wählen. Und selbst wenn nicht, wäre es ein doppelter Verlust gewesen. Deshalb ging sie mit Sam davon.

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CCK kommentierte am 05. April 2020 um 21:22

Ragtime ist ein Vorläufer des Jazz ( vielleicht kennt ihr Scott Joplin - z.B. The Entertainer).

Zeigt noch mal die Dekadenz von Lucians Freundeskreis, dass sich ein Mann im besten Alter mitten am Tag ans Klavier setzt und für seine Frau klimpert - arbeiten müssen die ja alle nicht.

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WriteReadPassion kommentierte am 05. April 2020 um 22:20

Ah ja, kenne ich natürlich. Wusste aber nicht, dass man das so nennt ... interessant. und Recht hast du. Erlauben können die es sich. Dass denen nicht langweilig wird - oder ich nehms zurück; deshalb saufen und vögeln sie ja herum.

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Glüxklaus kommentierte am 06. April 2020 um 21:29

Das mit dem Autoren und den Schreibprozessen ist mir auch aufgefallen. Hat vielleicht noch nie einen auf diese Weise kennengelernt also auch noch nie einen, der über Schreibprozesse reden will ;-)

Ja, One Night Stand, das erscheint mir plausibel.

 

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WriteReadPassion kommentierte am 06. April 2020 um 23:46

Wo ich ja auch verallgemeinerungen sooo liebe! 

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WriteReadPassion babbelte am 05. April 2020 um 12:56

Und ich habe ein paar Zitate markiert, die mir gefallen:

 

"Ach, komm schon, du hast doch bestimmt zwei Stunden Zeit für 'ne Mittagspause, oder nicht?"

"Es ist einfach so, dass ich gerade eine neue Beziehung angefangen habe."

"Weiß ja nicht, was du dir vorgestellt hast, aber ich dachte wirklich nur an Lunch. Fisch und ein Glas Wein."

"Heute nicht", sagte ich dann, als weise ich einen Staubsaugvertreter an der Haustür ab.

"Dann probieren wir's morgen noch mal", war deine Antwort.

(Seite 14)

 

Nirgendwo sehe ich dich, spüre dich aber immer noch. Wie dein Haar über mein Gesicht weht, wie deine Hand sich in meine fügt. Nachts wache ich auf und höre dich leise atmen. Du bist nicht mehr bei mir, aber dennoch immer da.

(Lucian, Seite 17)

 

Als dein Name fällt, verlangsamt sich wie immer die Welt, die Luft wirkt kühler, und einen Moment lang verliere ich das Gefühl für Wörter und ihre Bedeutung. Und vielleicht beginnt in diesem Moment unsere Geschichte aufs Neue, nach fünfzehn Jahren. Als dein Name auftaucht und die Entfernung zwischen usn überbrückt.

(Catherine, Seite 20)

 

Wie das oft so ist zwischen uns: Was wir nicht aussprechen, tönt am lautesten.

(Lucian, Seite 55)

 

"Mein Leben hat noch gar nicht richtig angefangen", sagte ich damals, und zum ersten Mal bogen sich deine Mundwinkel nach oben.

"Vielleicht fängt es genau jetzt an", hast du gesagt.

(Catherine und Lucian, Seite 59)

 

Die verstehen einfach nicht, dass Schweigen viel schwieriger ist als Reden. Nicht zu reagieren ist wahnsinnig anstrengend; es kostet mich meine ganze Kraft, und genau das will ich.

(Catherine, Seite 98)

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Gina1627 kommentierte am 09. April 2020 um 22:45

Tolle Stellen hast du da rausgesucht! 

Die auf Seite 59 fand ich auch wunderschön.

 

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WriteReadPassion erklärte am 05. April 2020 um 13:10

Das Ganze erinnert mich stark an Nicholas Sparks "Wie ein einziger Tag". Es zeigt deutliche Parallelen, was weder gut noch schlecht bedeutet. Kommt nun auf die Umsetzung an.

 

Was sollen eigentlich diese nichtssagenden Einwürde im Buchrücken innen? "Ich konnte nicht aufhören zu lesen!" oder "Ein Pageturner, der einem das Herz bricht!" ... was sagen die bitte aus? Das gibt mir doch keinen Hinweis, ob ich das Buch lesen möchte oder nicht! Was für ein Schwachsinn. Wenn sie schon Leser zitieren möchten - wogegen ich gar nichts habe - dann bitte auch richtige Aussagen über das Buch!

 

Die Schrift ist im durchschnittlichen Vergleich anderer Bücher groß. Gefällt mir sehr gut, ebenfalls die Gesamtaufmachung Außen und Innen. Das Buch beweist auch wieder, dass es nicht teuer sein muss; es ist ein Klappenbuch mit überdurchschnittlich vielen Seiten und kostet dennoch nur 10,00 €. Die allermeisten Bücher in diesem Format kosten 12,95 € bis 14,00 €. Es geht also ohne Überteuerung. Was mir merkwürdig und unnötig vorkommt, ist der Aufkleber auf dem Cover. Eine Drei-Wörter-Meinung von Rosie Walsh. Erstens: Wer ist Rosie Walsh? Und zweitens: Was soll das? Könnte genauso gut zu den anderen nichtssagenden Meinungen am Buchrücken außern oder innen gedruckt werden. Warum so ein unnötiger Aufkleber vorne? 

 

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Puste-Sonnenblume kommentierte am 05. April 2020 um 19:53

Oh ich musste gerade so schmunzeln bei deinen Ausführungen...Mit dem Aufkleber habe ich mich haargenau das gleiche gefragt. Diese ominöse Rosie scheint jemand sehr sehr wichtiges zu sein.... Vielleicht sollte es uns zweien aber auch zu denken geben, dass wir diese Dame eben nicht kennen. :-) Danke dir für dein weites Auge, dass auf diese kleinen Details achtet! Das lässt mich nochmals über das Buch als Ganzes nachdenken. Preislich sehe ich es wie du: Ich habe mich wirklich gewundert, dass es "nur" 10 Euronen kostet, scheint mir doch der derzeitige Durchschnittspreis für Paperback eher bei um die 15 € zu liegen. Und so kleben wir beide uns einfach den Rosie-Aufkleber woanders hin oder lassen kurzerhand neue drucken (vielleicht mit der Aufschrift: "Klebt lange, klebt gut!" WriteReadPassion). 

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 153
WriteReadPassion kommentierte am 05. April 2020 um 22:24

XD Genial deine Start-up-Idee! Mein Dank an dich zurück, ich bin es gewohnt, alleine mit Adleraugen zu sein. :-D Da fühle ich mich sofort viel besser! ♥

Deiner: "Praktisch, rund, aber nervig!" Puste-Sonnenblume XD

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Mone39 kommentierte am 05. April 2020 um 20:43

Ich musste echt schmunzeln als ich dein detaillierten Abschnitt gelesen habe. Auf was du so achtes und was ich so nicht beachte. Bei Ragtime zum Beispiel bin ich direkt davon aus gegangen das es raggietime sein soll bei deinem drinkservice okay ich gebe zu das ist mir erst auf gefallen nachdem ich das bei dir gelesen habe. Die Rosie Sprüche da gehe ich ehrlich davon aus das die Autorin von denen die bereits ne rezi geschrieben haben nur kleine Texte genommen hat wie zum beispiel "ich konnte es nicht aus der hand legen" der Leser Der das geschrieben hat das Buch wirklich nicht aus der Hand legen konnte. Und ganz ehrlich ich konnte es auch stellenweise nicht weg legen.
Nichts destotrotz finde ich deine Abschnitt wirklich intressant und ich bin gespannt was du zu dem nächsten schreibst. Ich werde jetzt mehr zwischen den Zeilen lesen danke WriteReadPassion

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 153
WriteReadPassion kommentierte am 05. April 2020 um 22:34

Da ging es dir wie mir, ich dachte auch erst es handle sich um Reggietime?! XD Aber das kann doch nicht sein, oder?

Woher diese Zitate kommen ist mir schon klar, nur welchen Mehrwert haben die für Nichtleser? Das erinnert mich an bewerbungen bei der Lesejury.Bin gerade die Bewerbungen durchgegangen und es findet sich immer so tolle Leser, die nur ein bis 10 Wörter schreiben. Mein Favorit von einer, die gleich endet, ist "Wooow!" Ja, das haut dich um oder? Da weißt du doch sofort, was dich im Buch erwartet. ich habe schons ehr oft so einen Müll gelesen, ich war jetzt so frei, mich auch mal nach diesen Maßstäben zu bewerben. Denn tatsächlich werden auch solche Leser genommen. Ist wahr. Meine Bewerbung ist die: "Woooooow! (mein wow ist viel länger ...)" Mal sehen, ob ich es in die Leserunde schaffe. Vielleicht versteht das Team auch mein statement, wer weiß.

Dieses Scannen von Seiten ist aber auch sehr anstrengend und nicht immer schön. Bei Büchern mit wenig Sinn und Inhalt drehe ich dann durch. Das Buch "Das Lied der Sonne" aus der LB-Leserunde hat mich um den Verstand gebracht! So richtig. Ich bin echt brei seitdem. Ich kann einfach nicht wie andere, meinen Verstand abschalten und runterlesen. Bei mir muss Sinn und Realismus vorhanden sein. Und das ist echt eine Bürde. Aber danke für deine Rückmeldung, es spricht nichts gegen etwas mehr Weitblick. Aber vorsicht, zu viel und du wirst wie ich. XD

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Glüxklaus kommentierte am 06. April 2020 um 21:38

Ich habe tatsächlich ein Buch dieser ominösen Rosie Walsh gelesen. Thema war sehr ähnlich. Ich glaube, er verlässt sie " ohne ein einziges Wort". Ich habe den ganzen Tag drüber nachgedacht, weiß aber nicht mehr, warum er genau verschwindet. "Mitten ins Herz" wurde ich von dem Buch also nicht getroffen ;-) Vielleicht ist das ja ein eigenes Genre, Bücher, in denen jemand verlassen wird und man erst hinterher weiß, warum. Und Rosie Wals ist die Begründerin dieses Genres, also eine richtige Koryphäe ;-)

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 153
WriteReadPassion polterte am 06. April 2020 um 23:49

Oh, jemand, der diese ominöse Rosei Walsh kennt ... Willkommen!!! XD Was dieser Sticker da zu suchen hat, verstehe ich immer noch nicht, aber ist okay.

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 153
Puste-Sonnenblume kommentierte am 05. April 2020 um 19:46

Ich habe nun auch endlich anfangen können und bin schon nach den ersten Seiten komplett drin in der Geschichte oder vielmehr in den miteinander verwobenen Handlungssträngen. Auch mich treibt die Frage nach dem Trennungsgrund um. Catherines Mutismus und ihre gedankliche Flucht in die Vergangenheit bewegt mich tief und lässt mich natürlich gespannt nach dem Grund suchen/lesen....Habt alle einen schönen Sonntagabend!

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CCK kommentierte am 05. April 2020 um 21:11

Nur in Häppchen erfährt man die Geschichte von Catherine und Lucian. Diese Häppchen sind verteilt auf Catherines Erzählung in drei verschiedenen Zeiten (heute, vor 4 Monaten und vor 15 Jahren) und auf Lucians Erinnerungen von vor 4 Monaten. Durch diese gestückte Erzählweise wird geschickt Spannung aufgebaut. Mal steht man wie Sam - Catherines Ehemann - vor der Situtation, dass Catherine nicht mehr redet, wohl aufgrund eines traumatischen Erlebnisses und dann erfährt man als Leser nach und nach, worin das Trauma bestehen könnte.

Ich vermute nach diesem ersten Teil, dass Jack eine große Rolle dabei spielt und dass etwas wirklich Erschütterndes vorgefallen sein muss - vor 15 Jahren hat Catherine Lucian deswegen verlassen und vor 4 Monaten ist sie so geschockt, dass sie nicht mehr spricht.

Es bleibt unklar, ob sie der vor 4 Monaten neu aufgelebte Kontakt zu Lucian noch besteht.

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 153
WriteReadPassion kommentierte am 05. April 2020 um 22:48

Ich denke da bei dem Vorfall vor vier Monaten tatsächlich wieder an Vergewaltigung. Was soll es sonst so gravierendes sein? Sie hat ja keine psychisch gestörrte Vorgeschichte, sodass etwas unscheinbares zu ihrem jetzigen Zustand führen könnte. Und eine weitere Trennung von Lucian als Grund halte ich für ziemlich überzogen. Es muss schon was richtig ernstes sein. Und solche Diagnosen kommen eben nur von sowas ... Vergewaltiung, Überfälle, schwere Unfälle, Gewalt jeglicher Art etc. Wenn die Autorin mir weißmachen will, dass es was weniger als das ist ... mir fehlt der Emoji dafür.

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lefra kommentierte am 13. April 2020 um 18:50

Ich dachte auch die ganze Zeit an so etwas. Gerade da Catherine ja beschreibt wie charmant Jack zu ihr ist und gutaussehend, dachte ich vielleicht hat sie eines abends ein bisschen zu tief ins Glas geschaut und ein bisschen mit Jack geflirtet und er hat das Ganze zu ernst genommen und sich ihr aufgedrängt.

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Annegreat kommentierte am 05. April 2020 um 22:00

Nun habe ich den gesamten ersten Abschnitt durch und auch wenn ich mich inzwischen an den permanenten Wechsel der Zeiten gewöhnt habe, gefällt er mir nicht wirklich. Mir sind die Abschnitte zu kurz, ich kann mich gar nicht richtig in den Handlungsstrang einfinden, schon kommt wieder ein Wechsel.

Lucien leidet auch Jahre später noch unter der Trennung, aber auch Catherine denkt jeden Tag an ihn und das obwohl sie mit Sam verheiratet ist und die beiden zwei gemeinsame Kinder haben. Sam kann ich so gar nichts abgewinnen. Sein Verhalten finde ich einfach unmöglich.

Im Moment würde ich vermuten, dass irgendetwas mit Jack vorgefallen sein muss und Catherine Lucian deshalb verlassen hat.

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WriteReadPassion kommentierte am 05. April 2020 um 22:39

Schon irre, dass einige hier mit den Zeitsprüngen nicht klar kommen, weil sie zu lang erscheinen und du findest sie zu kurz. :-D Cool

Es ist ja klar geworden, dass Catherine Lucian wegen Jack verlassen hat. Das hat sie shcon gut erklärt, nur nicht, was genau vorgefallen ist. Ich habe das Gefühl, die hatten Sex. 

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Annegreat kommentierte am 05. April 2020 um 23:01

Ich würde vermuten, dass Du mit Deinem Gefühl richtig liegst.

Ich meine nicht den Abstand der Zeitsprünge, da habe ich mich scheinbar mißverständlich ausgedrückt, sondern die Häufigkeit der Wechsel. 

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WriteReadPassion kommentierte am 05. April 2020 um 23:19

Ah, okay, das liegt ja nahe. Wenn die kurz sind, springen wir auch öfter. Ah, ich schrieb ja, mein Hirn ist breiig zur Zeit. Würde mir auch gut gefallen, wenn die Kapitel länger wären, aber ist für mich kein Muss. Da ich am liebsten über die Vier-Monats-Erzählungen lese, bin ich froh, wenn die anderen kapitel kurz sind. :-D

Vielleicht hat die Autorin die Kapitel auch absichtlich kurz gehalten, um Verwirrung bei den zeitsprüngen zu vermeiden - also genau das Gegenteil erreichen wollen, worüber einige hier "klagen". Irre. Ich würde das als Autorin nämlich auch so machen; lieber kurze Kapitel. Denn lange Kapitel bei Zeitsprüngen gehen in der Regel nicht  so gut aus. Ich habe schon Bücher und Hörbücher beendet, die lange Kapitel hatten, wo immer gesprungen wurde. Das war mega anstrengend und ich wusste oft nicht mehr, wo ich in welcher Zeit war ...

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Annegreat kommentierte am 06. April 2020 um 07:49

Eigentlich mag ich kurze Kapitel auch, da die handlung dadurch normalerweise lebendig und spannend wird. Man bleibt neugierig, die es weitergeht und ist gefesselt, aber hier sind sie mir teilweise einfach zu kurz, aber gut, das ist nur ein kleiner Punkt.

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WriteReadPassion kommentierte am 07. April 2020 um 00:06

Ach, es wird immer spannender. Ich nahm ja an, dass du dich generell mit kurzen Kapiteln schwer tust ... interessant ... 

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meg kommentierte am 06. April 2020 um 19:50

Ich glaube auch, dass die beiden Sex hatten, aber ob der so ganz einvernehmlich war ? Da muss doch nochmehr dahinter stecken. Und was ist dann vor 4 Monaten passiert, so dass Catherine nicht mehr sprechen kann.  Boah soviel Rätsel - hoffentlich wird bald was aufgelöst.

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WriteReadPassion kommentierte am 06. April 2020 um 23:55

Hatte als ersten gedanken ja auch eine Vergewaltigung, aber irgendwie passt es nicht zum Bild von Jack, dass die Autorin bisher abgibt ... Auch Catherine ist irgendwie ... also man merkt schon, dass sie was gegen Jack hat, das kommt auf mich so rüber, aber nicht in der Heftigkeit, wie nach einer Vergewaltigung. Kann auch "nur" ein sexueller Übergriff gewesen sein oder Nötigung. Da passt es in meinen Augen wieder. Ach, echt schwer. Das hat die Autorin jedenfalls richtig drauf.

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Glüxklaus kommentierte am 06. April 2020 um 21:44

Euern Kommentaren ist nichts mehr hinzuzufügen. Ich lese heute Abend einfach weiter und versuche jetzt dann auch mal, ganz genau zu lesen ;-). Soweit das abends um elf Uhr noch möglich ist....

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WriteReadPassion kommentierte am 06. April 2020 um 23:56

Das geht! ;-) Ich schlafe die Nächte gerade nicht und lese dann. Fange gleihc mit Abschnitt 2 an, bin neugierig, was wir in wie weit erfahren.

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Lene108 kommentierte am 07. April 2020 um 15:22

Ich kann mich auch nur anschließen - ich finde drei Zeit- und zwei Personalebenen auch recht anstrengend zu überblicken. Nach einer Weile kommt man aber rein.

Die Spannung, was denn nun der Grund für die Trennung war, wird enorm hoch gedrückt, ob die Auflösung das rechtfertigt? Ich vermute, dass man noch eine ganze Weile raten kann.

Ansonsten werde ich mit den Figuren nicht wirklich warm, so fühlt sich das Lesen sehr distanziert an, schade. Catherine wirkt so entschlossen kühl (außer, wenn es um Lucian geht), anscheinend schweigt sie aus eigenem Entschluss, das wirkt sehr hart und lieblos, vor allem ihren Kindern gegenüber. Deren Schmerz scheint ihr nicht wirklich nahezugehen, eher schon der von Liv. Komisch.

Sam wirkt richtig unsympathisch mit seiner Forderung, Catherine solle seinen Seitensprung doch einfach vergessen. Auch wenn man ihm zugestehen muss, dass seine Frau es ihm schwer gemacht hat - aber so etwas ist unentschuldbar.

Jetzt bin ich erstmal gespannt, wie es weitergeht.

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Minijane kommentierte am 07. April 2020 um 22:27

Dieses Gefühl von Distanz hatte ich auch.Irgendwie sind mir die Personen auch nicht wirklich sympathisch. Die Freundesclique inklusive Lucian ist doch sehr schnöselig. Na ja, mal abwarten!

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WriteReadPassion kommentierte am 08. April 2020 um 14:26

Mh, also Catherine scheint ja traumatisiert und schafft es einfach nicht zu sprechen. Das hat sie selbst ja gesagt und es wird auch so vorgegeben von den Ärzten. Wäre der Hammer, wenn sie gar nciht traumatisiert wäre und nur aus Trotz nicht spricht. Aber im anderen Fall ist das für mich nachvollziehbar; da kann der Schmerz gegenüber den Kindern noch so groß sein, es geht nicht.

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Lene108 kommentierte am 08. April 2020 um 15:03

Ja, traumatisiert ist sie auf jeden Fall. Ich hatte aber zumindest an einer Stelle es so verstanden, dass sie vielleicht doch sprechen könnte: "Liv schluchzt hemmungslos [...] Und darauf nicht zu reagieren [...] das ist bislang meine schwerste Prüfung." Es heißt ja nicht "darauf nicht reagieren ZU KÖNNEN", oder kann man das auch anders interpretieren?

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Gina1627 kommentierte am 09. April 2020 um 22:57

Ich habe es bei der Szene mit Liv so verstanden, dass sie sie am liebsten getröstet hätte, aber sich zwingt in ihrer Isolation zu bleiben. 

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WriteReadPassion kommentierte am 12. April 2020 um 20:16

Ja, beides. Einerseits kann sie nicht und andererseits will sie nicht. Die Scham ist zu groß.

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Gina1627 kommentierte am 12. April 2020 um 22:21

Ja, das stimmt und ich finde es sowas von traurig, bedrückend und bewegend.

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milapferd kommentierte am 08. April 2020 um 09:48

Puh, der erste Abschnitt ist gelesen und auch ich muss sagen, dass das Buch tatsächlich nicht als "Strandlektüre" taugt. Wenn man nicht 100% konzentriert ist können die Szenenwechsel in diesem Tempo schon verwirren. Mich zumindest und ich brauche ein paar Absätze bis ich verstehe wer da gerade erzählt. 

Ich bin gespannt, ob Catherine wirklich in dieser Krankheit steckt oder ob sie es nur vorspielt. Ich bin mir nicht sicher. Wer mir allerding leid tut ist Sam. Er versucht die ganze Zeit die Liebe seiner Frau zu entfachen, kommt aber gegen Lucian nicht an. Wird er auch nicht und er weiß es. Catherine weiß es auch. Das macht alle unglücklich. Trotzdem kann ich verstehen warum sie versuchen so zu leben. 

Was mir auch nicht aus dem Kopf geht ist Jack. Irgendwas muss er doch zu Catherine "vor 15 Jahren" gesagt haben, dass sie Lucian so grob verlassen hat. Ich vermute, dass er sie gedrängt hat zu gehen, weil sie nicht gut für ihn wäre. Ich bin gespannt und lese weiter.

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WriteReadPassion fantasierte am 08. April 2020 um 14:28

Warst du denn am Strand? XD Ich kann das Buch auch da lesen, musst mir nur den Strand abgeben. XD

Ein guter Gedanke mit Jack, ob er ihr was gesagt hat. Ich bn immer nur von einer Tat ausgegangen bisher. Aber dein Gedanke dazu kann auch stimmen ...

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Gina1627 kommentierte am 09. April 2020 um 22:28

Ich habe heute auch angefangen zu lesen und bin hin und weg von dieser wunderschönen Geschichte. Hier werden so viele Gefühle zum Leser transportiert!

Den ersten Leseabschnitt habe ich gefühlt eingeatmet.

Clare Empson hat so einen unglaublich fesselnden und herzerwärmenden Schreibstil, der mich voll einfängt.

Die zeitlich abwechselnden Erzählstränge machen einen unglaublich neugierig darauf, was vor fünfzehn Jahren und vor vier Monaten mit Catherine und Lucian passiert ist.

Ihr Kennenlernen, das vorsichtige Annähern , Lucians Hartnäckigkeit und schließlich ihr lang erwartetes Hingeben ihrer Gefühle wurde so wunderschön rübergebracht. Ich musste schmunzeln, habe mitgefiebert und konnte ihre große Liebe zueinander voll spüren. 

Warum hat Catherine diese Beziehung aufgegeben und sich mit der Zweitbesetzung Sam zufrieden gegeben? Es muss auf jeden Fall mit Lucians Freunden zu tun haben, denen sie auf keinen Fall wieder begegnen möchte. Warum wünscht sie sich, dass Jack aus Lucians Leben verschwindet? 

Wie kann sie dreizehn Jahre mit Sam verheiratet sein, mit ihm Kinder bekommen und trotzdem gedanklich sich einen anderen Mann an ihrer Seite wünschen? Ihr innerlicher Zwiespalt wird so toll dargestellt!

Tief betroffen bin ich von Catherines selbstgewählter Isolation im „Jetzt“ und wie sich sich gedanklich in der Vergangenheit bei „ihm“ befindet und gefühlt nur mit ihm redet. Genauso kann ich mich in ihre Familie hinein fühlen , die ganz verzweifelt auf ihre Genesung hofft.

Was muss passieren, dass Catherine aus dieser psychischen Störung wieder herauskommt? Ich bin sehr gespannt auf die Entschlüsselung.

Ich fiebere dem nächsten Leseabschnitt schon sehr entgegen!

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Jazze kommentierte am 10. April 2020 um 05:10

Leider fand ich nur sehr schwer ins Buch, was wohl daran lag das ich mit der Zeitangabe gar nicht klar kam.
Trotz allem ist es interessant zu erfahren wieso und weshalb.
Besonders toll fand ich das man aus beiden Sichten lesen kann, so kann man viel besser etwas verstehen.

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lefra kommentierte am 13. April 2020 um 18:37

Ich bin wirklich überrascht, wie gut mir das Buch gefällt. Es ist so spannend mit den vielen Zeitsprüngen. Die sind allgemein sehr gut umgesetzt, ich fand es keineswegs schwierig mich zurechtzufinden und konnte bisher immer ohne Probleme folgen.
Ich finde auch Catherine und Lucian richtig spannende Karriere. Ich muss jetzt wirklich herausfinden, was das war zwischen Catherine und Jack, das so verheerend war...

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Lesemaus93 kommentierte am 14. April 2020 um 09:50

Mit dem ersten Abschnitt bin ich jetzt durch. Viel erfahren haben wir noch nicht, aber mir gefällt gut wie das Buch in Kapitel eingeteilt ist. Auch gut gefällt mir, dass die Zeitsprünge so übersichtlich gestaltet sind, wir können Lucian und auch Catherine auf ihre eigene Art kennen lernen, verpassen aber bei dem anderen nichts. Das die zeiten immer wieder wechseln treibt die Spannung sehr hoch. Ich bin schon sehr gespannt wie es weiter geht.

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gbooks kommentierte am 06. Mai 2020 um 17:48

Ich fand den Anfang einwenig holprig, wie ich hier schon öfter gelesen hab lag es bei mir tatsächlich auch an den vielen Zeitsprüngen, mit denen musste ich erst mal klar kommen. Was mir aber sehr positiv aufgefallen ist, ist der Schreibstil der Autorin. Irgendwie leicht und kurz und perfekt für die Atmosphäre des Buches. Dieser weckt meine Neugier und regt zum mitdenken an wieso Catherine, Lucian nicht erzählt was damals passirt ist. 

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