Leserunde

Leserunde zu "Zweimal im Leben" (Clare Empson)

Zweimal im Leben - Clare Empson

Zweimal im Leben
von Clare Empson

Bewerbungsphase: 12.03. - 26.03.

Beginn der Leserunde: 02.04. (Ende: 23.04.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir 20 Freiexemplare von "Zweimal im Leben" (Clare Empson) zur Verfügung.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch.

ÜBER DAS BUCH:

Machen Sie sich bereit für die emotionalste Geschichte des Jahres!

Es begann alles damit, dass sie ihn traf – ihn, die Liebe ihres Lebens. Als Catherine damals als Studentin Lucian zum ersten Mal sah, war ihr gleich klar: Das ist für immer. Er ist ihr Seelenverwandter, nichts wird sie auseinanderbringen. Doch dann geschah etwas, das alles änderte. Catherine verließ Lucian, heiratete jemand anderen, gründete eine Familie. Und trotzdem kann sie Lucian nicht vergessen. Als sie ihn 15 Jahre später wiedertrifft, ist alles wieder da, die Vertrautheit von damals, das Gefühl, endlich wieder ganz zu sein, sich selbst in dem anderen wiedergefunden zu haben. Aber manchmal kann man nicht mehr anfangen, wo man aufgehört hat. Und manchmal holt einen die Vergangenheit mit solcher Macht ein, dass sie droht die Gegenwart zu zerstören und damit alles, was man liebt …

»Die britische Journalistin Clare Empson hat mit ihrem Romandebüt eine ebenso berührende wie unvergessliche Geschichte geschrieben, einen Pageturner, der zu Tränen rührt und dabei so spannend ist wie ein Krimi.« buch aktuell/erlesen-Frühjahrsausgabe 2020 (03. März 2020)

ÜBER DIE AUTORIN:

Clare Empson ist Journalistin und arbeitete für überregionale Zeitungen, für die sie so ziemlich über alles berichtete: vom Kollaps der großen Investmentbanken bis hin zu »Tee mit Barbara Cartland« (ganz in pink natürlich, inklusive des Kuchens). Vor acht Jahren zog sie dann aufs Land und gründete den Kultur- und Lifestyle-Blog Countrycalling. Die idyllische Landschaft inspirierte sie zu ihrem ersten Roman, der die dunkle Seite des Paradieses beschreibt. Clare lebt mit ihrem Mann und drei Kindern an der Grenze zwischen Wiltshire und Dorset in England.

25.04.2020

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 309 bis Ende

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 309 bis Ende
Glüxklaus kommentierte am 08. April 2020 um 11:10

 

So, ich bin mit dem Buch fertig, muss das alles erst einmal sacken lassen....

Ganz schön deprimierend das Ganze. Dass das Buch so traurig sein wird, hätte ich vor der Lektüre nicht erwartet. Ling stirbt, Lucian stirbt und Jack entpuppt sich als Riesena....... Ein bisschen verwunderlich, dass Lucian 15 Jahre lang nicht gemerkt hat, wen er da seinen besten Freund nennt. Immerhin versucht Rachel ernsthaft von ihrer Sucht loszukommen, ein kleiner Lichtblicke.

Am Ende spricht Catherine wieder, aber ich glaube nicht, dass Sam und sie alles, was geschehen ist, hinter sich lassen können. Lucian wird immer als die große wahre Liebe zwischen den beiden stehen. Und Sam wird sich immer als die zweite Wahl sehen, jetzt ist sein Konkurrent tot, wird also  unerreichbar, übermächtig bleiben. Was für eine komplizierte Situation!    

Ich muss das wirklich alles noch einmal sacken lassen....

 

 

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 309 bis Ende
Annegreat kommentierte am 08. April 2020 um 21:47

Deprimierend trifft es gut, ich muss auch erst einmal Luft holen.

Lings Tod dand ich auch sehr traurig, für mich einer der wenigen sympathischen Charaktere hier im Buch.

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Gina1627 kommentierte am 17. April 2020 um 14:25

Ling war auch für mich ein kleiner Sonnenschein im Buch und ihr Tod hat mich ebenso traurig gemacht. Aber er hat  die Freunde auch irgendwie wachgerüttelt und zu einem Wandel ihres Lebensstils gesorgt. 

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WriteReadPassion kommentierte am 12. April 2020 um 20:47

Ein bisschen verwunderlich, dass Lucian 15 Jahre lang nicht gemerkt hat, wen er da seinen besten Freund nennt. 
 

Wundert mich nicht. Die sind doch alle stetig betrunken. Und ignorant obendrein.

Am Ende spricht Catherine wieder, aber ich glaube nicht, dass Sam und sie alles, was geschehen ist, hinter sich lassen können. Lucian wird immer als die große wahre Liebe zwischen den beiden stehen. Und Sam wird sich immer als die zweite Wahl sehen, jetzt ist sein Konkurrent tot, wird also  unerreichbar, übermächtig bleiben. Was für eine komplizierte Situation!    

Das ehe ich genauso wie du. Gut zusammengefasst.

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Gina1627 kommentierte am 17. April 2020 um 14:21

Lucian wird bestimmt immer  mal wieder zwischen Sam und Catherine stehen, obwohl ich mir vorstellen kann, dass durch seinen Tod die Narben, die er beiden zugefügt hat,  etwas verblassen werden. 

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Annegreat kommentierte am 08. April 2020 um 21:44

Das Ende hat mich wirklich überrascht und Jack hat mich total schockiert - was für ein Monster. Catherine tat mir einfach nur leid.

Letztendlich empfinde ich das Buch eher als Drama und weniger als Liebesgeschichte, obwohl natürlich schon deutlich wird, was für eine innige Liebe Catherine und Lucian füreinander empfunden haben.

Mir ging es am Ende fast ein wenig zu schnell. Nachdem in den vorherigen Kapiteln so viel über die anderen Charaktere geschrieben wurde, was nicht wirklich von Bedeutung war, hätte ich das Ende gerne ein wenig ausführlicher gehabt.

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Glüxklaus kommentierte am 09. April 2020 um 09:13

Ja, ein Drama. Ich finde es aber nach wie vor schwierig nachzuvollziehen, wie man 15 Jahre schweigen kann. Hätte alles einfacher gemacht. Und dass Lucian Jacks wahren Charakter nicht erkannt hat, kam mir auch nicht realistisch vor. Er muss doch mitbekommen haben, wie mies er z.B. mit seiner Frau umgegangen ist....

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Annegreat kommentierte am 09. April 2020 um 11:03

Catherines Schweigen kann ich auch nicht nachvollziehen und wenn man bedenkt, dass Lucian Jacks bester Freund war, muss Jack wirklich zwei Gesichter gehabt haben. 

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WriteReadPassion kommentierte am 12. April 2020 um 20:53

Lucian hat es doch mitbekommen. Und vorher eben nicht, weil sie ja alle ignorant und oberflächlich und stetig zugedröhnt sind. Ist doch realistisch. Und was würdest du an Catherines Stelle machen? Wenn du dir deiner Gefühle und Erinnerung nicht ganz bewusst bist bezüglich des Vorfalls? 

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WriteReadPassion kommentierte am 12. April 2020 um 20:51

Stimmt, das Ende ging salopp im Gegensatz zu dem Rest. Schade.

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meg kommentierte am 09. April 2020 um 10:47

Also, dass der 3. Teil so dramatisch wird, hätte ich nicht gedacht. Ich habe die ganze Zeit gehofft, dass es doch noch irgendwie zu einem Happy End kommt und dafür reicht mir nicht, dass Catherine wieder spricht. Und soviel Tote am Schluss. Ich hätte mir eher gewünscht, dass es Jack trifft. Der war für mich von Anfang an kein Sympathieträger und deshalb für mich total unverständlich, dass Lucian nicht bemerkt hat Wiesen bester Freund wirklich ist.

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Annegreat kommentierte am 09. April 2020 um 11:07

Ich fand es auch nicht schön, dass Jack so ungeschoren davon kommt. Auch wenn Catherine wieder spricht, war das Buch von einem Happy End weit entfernt, das hätte ich mir acuh anders gewünscht.

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Gina1627 kommentierte am 17. April 2020 um 14:28

Für mich muß ein Buch nicht immer ein Happy End haben. Ich finde dieses hier paßte sehr gut zu der Dramatik der Geschichte. 

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Lene108 kommentierte am 09. April 2020 um 20:46

Ich kann auch nicht glauben, dass Lucian niemals gemerkt hat, was für ein mieser Kerl Jack ist. Und außerdem, wie kann man ernsthaft mit jemandem befreundet sein, der einen permanent zu imitieren versucht? "Jack bestellt grundsätzlich das Gleiche wie ich, sogar dann, wenn ich mich - wie heute - in letzter Sekunde anders entscheide. [...] und ich fand es berührend, dass Jack meinen Geschmack imitierte."  Was ist denn das für ein Quatsch...?

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Stardust kommentierte am 10. April 2020 um 07:53

Vielleicht fühlte er sich davon geschmeichelt und ich glaube ein paar Fehler nehm er an Jack schon wahr, spielte sie aber vor sich selber herunter.

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Glüxklaus kommentierte am 10. April 2020 um 10:05

Großer Quatsch, finde ich auch.

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Annegreat kommentierte am 10. April 2020 um 19:57

"berührend" ist in dem Zusammenhang wirklich merkwürdig.

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Lene108 kommentierte am 09. April 2020 um 13:12

Uff... so ein Ende hatte ich befürchtet, denn wie hätte die Auflösung aussehen sollen, wenn beide Männer am Leben bleiben? Kann ich mir gerade nicht vorstellen. Aber mein vorherrschendes Gefühl ist zugegeben gerade ziemlicher Ärger: war das nötig? So viele Tote? Das ist keine Liebesgeschichte, sondern ein erstaunlich lebloses und konstruiert wirkendes Drama. Sacken lassen muss ich das auf jeden Fall auch erst mal.

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Glüxklaus kommentierte am 09. April 2020 um 14:55

Da sind wir schon zweit.....

Ja leblos trifft es, gut formuliert. Da war ständig von der großen Liebe die Rede, aber so richtig nachvollziehen konnte ich die nicht. Was macht die eigentlich aus? 

Beim Sackenlassen fiel mir noch auf, dass Catherine erstaunlich wenige Gedanken an ihre Kinder verschwendet. Im Fokus stehen nur ihr eigener Schmerz, ihr eigenes Unglück, aber wie es ihren Kindern dabei geht, wird zur Nebensache. Und die können ja am allerwenigsten was dafür, sind aber die Leidtragenden :-(
 

 

 

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Lena Wilczynski kommentierte am 10. April 2020 um 08:28

Das ist mir beim Lesen genauso ergangen. Ich habe von Liebe und echter Zuneigung hier nur sehr wenig gespürt, muss ich sagen. Mich hat es leider nur wenig berührt, am Ende muss ich doch eher sagen schockiert.

Stimmt, wo du es jetzt so sagst... Und auch an dieser Stelle muss ich sagen, dass sie fast ein wenig egoistisch rüber kommt. Ich finde dass die Kinder an erster Stelle stehen sollten, ich würde deren Befinden, vor allem in jungen Jahren, immer über mein eigenes Stellen. Denn ihnen schenke ich meine ganze Liebe, gerade in einer derartigen Situation? Oder nicht?

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Glüxklaus kommentierte am 10. April 2020 um 10:05

Ja, genauso habe ich das empfunden. Sie ist von ihrem Leiden - das ohne Zweifel schlimm ist- derart besessen, dass sie nichts mehr um sie herum wahrnimmt. Vielleicht wäre aber gerade der Gedanke an die Kinder ganz heilsam. Zu wissen, man wird gebraucht, man kann eben doch etwas bei anderen bewirken. Catherine ist mir insgesamt zu passiv. Da sind wirklich furchtbare Sachen passiert und sie hat jedes Recht zu leiden. Aber irgendwann hilft leiden nicht mehr weiter, da muss man wieder aufstehen weitermachen und an andere denken....

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WriteReadPassion kommentierte am 12. April 2020 um 21:06

Ja, sollten, so ist es bei vielen aber nicht. Gerade wenn ein Trauma in einem wütet. Da kann die Autorin nichts für, sie hat nur eine nicht so schöne Wirklichkeit ins Buch transportiert, die hier scheinbar aber niemand lesen will :-D Alle wollen ein Happy End und verständliche Charaktere mit nachvollziehbaren Handlungen. Das gibt es aber nicht als Alleinstellungsmarkt im Leben, oder? Ich frage mich gerade wirklich, in welch einer Welt ihr lebt, da würde ich gerne hinzuehen. XD

Ist nicht als Beleidigung gemeint, ich meine das echt ernst.

 

Ich breche hier auch ab. Mich regt es gerade auf, solche Beiträge zu lesen.

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Glüxklaus kommentierte am 12. April 2020 um 21:17

Oh je! Tut mir Leid. Ich bin raus. 

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Lena Wilczynski kommentierte am 10. April 2020 um 08:32

Dafür dass es um die große Liebe geht, fehlen mir auch hier die Gefühle. Ich bin aber nach diesem Abschnitt echt schockiert über die Entwicklung und Auflösung der ganzen Geschichte.

Ich glaube, dass mich, im Nachhinein betrachtet, die Aussage dass es eine der emotionalsten Bücher sein soll, zu arg beeinflusst hat. Meine Einstellung vorab war wahrscheinlich zu fest gefahren, sonst hätte ich mich vllt besser in die Geschichte rein finden können.

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Glüxklaus kommentierte am 10. April 2020 um 10:07

Du könntest Du Recht haben. Ich habe irgendwie auch was anderes erwartet und bis deswegen enttäuscht. Das ist immer so eine Sache mit den Klappentexten.....

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Lene108 kommentierte am 10. April 2020 um 10:13

Genau - ich habe auch eine Wahnsinns-Liebesgeschichte erwartet, jetzt wäre es mal interessant zu wissen, wie wir das Buch ohne die Aufkleber und Sprüche gefunden hätten... da kann man mal sehen, dass solche überbordenden Lobeshymnen auch nach hinten losgehen können :-)

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meg kommentierte am 10. April 2020 um 11:33

Nein, dieAussage eines der emotionalsten Bücher kann ich auch nicht nachvollziehen. Vielleicht liegt es abe auch an der Schreibform mit den vielen unterschiedlichen zeitlichen Kapiteln, dass ich mich nicht richtig in die Liebesgeschichte hineinfinden konnte. 

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Lene108 kommentierte am 10. April 2020 um 17:32

Ich habe gesehen, dass das Buch im Original als Thriller angeboten wird. Tief emotionale Liebesgeschichte? Oder Finsterer-Abgrund-Roman? Kein Wunder, wenn man da als Leser etwas verwirrt ist (oder wird)...

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Glüxklaus kommentierte am 11. April 2020 um 12:02

Ein Thriller? Ernsthaft? Das hat vermutlich aber auch nicht so gut funktioniert. Also wurde schnell die Zielgruppe geändert und ein Liebesroman draus gemacht. Probieren geht halt über Studieren ;-)

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Annegreat kommentierte am 11. April 2020 um 18:42

Das ist ja eine lustige Marketingstrategie, einfach solange die Zielgruppe ändern bis es passt. 

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Annegreat kommentierte am 10. April 2020 um 19:58

Da stimme ich Dir uneingeschränkt zu "Drama" passt hier viel besser als "Liebesgechichte".

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WriteReadPassion kommentierte am 12. April 2020 um 20:58

So ist eben das Leben. Gibt nicht immer ein Happy End und alle leben.

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Lene108 kommentierte am 12. April 2020 um 21:44

Das hat ja auch keiner erwartet. Ob aber das Leben tatsächlich so ist, wie die Autorin es hier darstellt, wäre jetzt meine Frage...

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Minijane kommentierte am 09. April 2020 um 23:05

Ich bin jetzt auch durch mit dem Buch und kann euch nur zustimmen. Ziemlich viel Drama in dieser Geschichte. Zwar fand ich den letzten Teil jetzt endlich etwas emotionaler, aber das sowohl Ling als auch Lucian sterben müssen, fand ich heftig. Schade, dass Liv, die sich als wirklich gute Freundin für Catherine entpuppt hat, nicht früher ins Vertrauen gezogen wurde. So hat sich Catherine ewig mit Schuldgefühlen und Scham gequält, obwohl sie sich doch gar nichts hat zuschulden kommen lassen. Meine Vermutung, dass es sich nicht um einvernehmliches Sex gehandelt hat, hat sich ja bestätigt. Etwas unbefriedigend ist natürlich, dass Jack ohne Strafe davonkommt. Ich muss jetzt auch noch ein bisschen über dieses Buch nachdenken, bevor ich es bewerten kann.

 

 

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Stardust kommentierte am 10. April 2020 um 07:55

Ja, das trifft es schon, ziemlich schwer verdaulich und manche Dinge sind schwer nachzuvollziehen. Soviel Kummer, auch zum Ende hin.

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Glüxklaus kommentierte am 10. April 2020 um 10:09

Ja stimmt. Hätte Catherine nicht nur mit Liv, sondern überhaupt mehr geredet. In dem Fall Schweigen nicht wirklich Gold...

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Annegreat kommentierte am 10. April 2020 um 19:59

Mich hat es ziemlich geärgert, dass Jack so gut wegkommt.

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WriteReadPassion kommentierte am 12. April 2020 um 20:05

Oh Mensch ... 

Erstmal zum Unfall am See: Da ist mir eine Unstimmigkeit aufgefallen. Catherine und Lucian sind ja zurück in Bott gestiegen. Lucian gibt ihr die Paddeln und springt wieder rein, um nach Ling zu suchen. Und ein paar Sätze später wird Catherine von Andrews ins Boot gehievt. Hä?? Dass sie wieder ins Wasser gesprungen ist (warum sollte sie?) wird nicht erwähnt.

Und was für eine kuriose Aussage von Lucian, er frage sich, ob Ling auch mit einer Hand auf Harrys Brust bei ihm im Bett gelegen hat?! ... ?? (Seite 335) Äh ... sollte mich bei der Bande nicht überraschen, dass sie keine Privatsphäre kennen - tut es aber doch.

 

Tja, es bestätigt sich meien Vergewaltigungs-Theorie, zum Schreien! :-( Ich muss auch ehrlich schreiben, dass hier eine Triggerwarnung gut gewesen wäre. Ich bin derart mitgenommen ... mein Herz rast immer noch. Die Gefahr einer Triggerwarnung bezüglich Missbrauch sollte vor dem Eindruck des Spilerns gehen! Hier geht es ja um mehrere Arten von Missbrauch, nicht nur sexueller. Die Autorin hielt sich ja ab dem zweiten Abschnitt bei Jacks Verhalten nicht zurück. Da hat mir auch etwas Anspielung dazu gefehlt. So kommt er auf mich sehr aaglatt rüber - lässt man das typische Bonzengeprolle und Machogetue weg. Aber das ist nicht mit kriminellen Verhalten in Verbindung zu nehmen. Daher wirkt es doch etwas künstlich auf mich, wie Jack ab Abschnitt 2 plötzlich als übler Geselle dargestellt wird. Er behandelt Frauen generell wie viele Männer es nun mal tun; zweitrangig und als Lustobjekt. Weder seine langjährige Freundin, noch Frauen, mit denen er befreundet ist wie auch seine Ehefrau behandelt er wie Socken. Ein widerlicher Kerl!

Sam hat bei mir wieder Plusplunkte mit seinem Verhalten gesammelt; ungewöhnlich einfühlsam reagiert er auf das Wissen um die Vergewaltigung und ermutigt Catherine sogar, Lucian davon zu berichten. Sam, ich bin stolz auf dich!

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WriteReadPassion kommentierte am 12. April 2020 um 20:13

Ich habe noch was für euch. :-D Habe das Rosie-Stück mal befreit, das wollte sie wohl nicht, denn jetzt ist sie beleidigt und will nicht mehr am Cover kleben. Habe sie hinten im Buch auf eine Seite geklebt, will sie auch nicht richtig. Pech gehabt, Rosie Walsh. Ich will dich nicht vorne haben.

Ich habe sie mir geklebt - nach dem Motto "Kleb's mir!" Oder "Ich kleb mir eine". XD

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WriteReadPassion kommentierte am 12. April 2020 um 20:44

Genervt hat mich der Moment, wo Sam und Catherine wieder alles begraben wollen und weitermachen wollen wie es war. Mann, gelernt wird hier gar nichts! Erinnert mich an die deutsche Politik: Alle wissen, dass das System falsch ist, aber alle wollen ums Verecken daran festhalten! Boah ... das macht mich  echt wahnsinnig!

Und schon als ich las, Jack schlägt Lucian wusste ich, er stirbt. Das kam mir, weil das für mich direkt verknüpfend zu Catherines Tagträumen aus der Jetzt-Zeit gewesen ist. Und das erklärte für mich auch ihren Zustand. Das war dann für mcih vorhersehbar, aber nicht schlecht. Immerhin hat die Autorin ein richtiges Hin und Her mit uns  bis zum Ende getrieben.

Ich weiß gar nciht, wie ich das Buch nun bewerten soll. Es hat viel positives, aber auch negatives. 3,5 Sterne finde ich irgendwie zu schwach und 4 Sterne etwas zu stark ... 

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Glüxklaus kommentierte am 12. April 2020 um 21:01

3,75 ist doch ein guter Mittelwert ;-) Schlaf nochmal drüber! Bin sehr gespannt auf Deine Rezension.

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WriteReadPassion kommentierte am 12. April 2020 um 20:57

Ich verstehe eure Kritiken zu Catherines Entscheidung oder Lucians Verhalten nicht. Ich finde, da gibt es andere Dinge, die die Autorin nicht gut hinbekommen hat. Wir dürfen nicht vergessen, dass diese Gruppe in einer ignoranten abgespalteten Welt leben, die sich um nichts kümmern. Und einen Missbrauch, welcher Art auch immer, mit sich herumtragen zu müssen, kann langwierig sein und zu fehlerhaften Entscheidungen führen. 

Dagegen gibt es ein paar Unstimmigkeiten der Logik wie das am See und die flache Handlung im Mittelteil.

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Lona kommentierte am 17. April 2020 um 11:36

Das Ende hat mich echt traurig gemacht. Ich weiß nicht wie es bei euch war, aber ich hatte schon relativ früh die Vermutung, dass Catherine vergewaltigt worden ist und  Lucian tot ist. Deswegen war es eine nicht allzu große Überaschung. Trotzdem hatte ich bis zum Ende gehofft, dass ich falsch liege. Was ich irgendwie trauriger gemacht hat als die Tatsache, dass Lucian tot ist, ist dass ich glaube, dass sie mit Sam weiterleben wird, obwohl sie ihn nicht so liebt wie sie es bei Lucian getan hat.

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CCK kommentierte am 17. April 2020 um 11:52

Ich musste das Geschehen erst einmal etwas sacken lassen. Mit meiner Vermutung, dass Jack Catherine vergewaltigt hat, lag ich ja richtig, ich hatte allerdings gedacht, dass auch ihr Trauma in direkter Verbindung zu dieser oder einer neuen Tat stehen würde.

Irgendwie ist der Tod von Ling so sinnlos, auch wenn zu diesem Zeitpunkt das gesamte Kartenhaus um Lucains Freundeskreis endgültig einstürzt und Dinge beginnen, sich zu verändern.

Wie einige von euch finde ich den Klappentext irreführend - ich bin immer dafür darüber zu informieren, wenn in einem Buch Missbrauch oder Vergewaltigung eine Rolle spielen (Trigger-Warnung). Für Opfer solcher Taten ist es unmöglich, wenn sie ungewollt damit konfrontiert werden! Die ganze Aufmachung des Buches lässt auf einen mehr oder weniger seichten Liebesroman mit Happy End schließen. Das erzeugt vollkommen falsche Erwartungen - die auch bei mir enttäuscht wurden.

Der letzte Abschnitt ist sehr spannend und ich finde es schon tröstend, dass Catherine mit Sam zurück zu ihren Kindern geht und sie neu anfangen. Im Grunde genommen ist er doch ihre große Liebe, er hat sie über die tiefen Gräben ihres Lebens getragen.

Bei Lucian ging es doch eigentlich immer nur im Sex. Eine gemeinsame Vorstellung von Zukunft gab es doch nie.

 

 

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Gina1627 kommentierte am 17. April 2020 um 14:16

Wow, der letzte Leseabschnitt hatte es auch noch ganz schön in sich und steckte voller Tragödien.

Die Autorin hat die Dramatik und die Spannung der Geschichte durchweg hoch gehalten. 

Unheimlich traurig hat mich Lings Tod gemacht. Sie und Harry fand ich sehr sympathisch und ich konnte seine Trauer und sein ganzes Leid voll nachvollziehen. Durch Ling kam so eine Lebenslust und Fröhlichkeit ins Buch. Seine Reise nach Thailand, um Abschied zunehmen und mit Lings Familie über ihren Tod zu sprechen, passte perfekt zu seinem Charakter. Ehrlich, warmherzig, sehr menschlich und gefühlt nicht so oberflächlich wie seine Freunde. Er verdient meine ganze Hochachtung dafür, wie aufopferungsvoll er sich um Lucian gekümmert hat. Ein klein wenig konnte dieser ihm ja auch davon wiedergeben. Die Abschiedsfeier für Ling ging einem echt nahe! 

Auch Catherines Erzählpart  steckte wieder so voll seelischer Qualen, Schuldgefühle und Scham. Das ihre zweite Chance keine Zukunft hat war abzusehen, auch dass sie von Jack vergewaltigt wurde und alles verdrängen wollte. Zwischendurch  fand ich ihre Kapitel aber manchmal zu ausschweifend und in die Länge gezogen. Eine kürzere Variante hätte ihre Gefühle genauso widerspiegeln können. 

Sam hat so ein großes Herz und gibt ihr immer wieder eine Chance. Im Nachhinein kann ich seinen Seitensprung mit Julia sogar ein klein wenig nachvollziehen. Was muss er für aufgestaute Gefühle haben, wenn er immer wieder spürt, dass er nur die zweite Wahl ist. Richtig schlucken mußte ich, als er selbstlos mit Catherine zu Lucian gefahren ist, aber leider gefühlt eine Stunde zu spät ankommt. 

Ich habe nicht damit gerechnet, dass dies der Auslöser für Catherines Verstummen ist. 

Jacks Charakter fand ich unheimlich gut dargestellt, da er so eine Antipathie und Widerwillen bei mir ausgelöst hat. Was für ein A..... 

Ich bin so froh, dass Lucian noch sein wahres Gesicht entdeckt hat, auch wenn ihn das,durch unglückliche Umstände, sein Leben gekostet hat.

Lucian hat sich einfach zu viel beeinflussen lassen, zu wenig hinterfragt und sich oft auch zu oberflächlich verhalten. Es ist wirklich sehr schade, dass er und Catherine nicht eine glückliche und dauerhafte Beziehung führen konnten. 

Rückblickend auf die ganze Geschichte kann ich nur sagen, dass mir das Buch sehr gut gefalle hat.

Meine Rezension folgt in den nächsten Tagen.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 309 bis Ende
gbooks kommentierte am 15. Mai 2020 um 21:14

Woooow, was für ein dramtaischer letzter Teil. Alles fügt sich am Ende zusammen und ich bin unendlich traurig, doch das ist das richtige Ende. Ich traure um Ling, Sam, die Kinder aber am meisten um Lucien, welcher sein ganzes Leben verschwendet hat wegen seines vermenitlich besten Freundes. Ich bin noch immer fasziniert von diesem Schreibstil und liebe ihn. ------> Rezension folgt.

 

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