Leserunde

Vorableserunde zu "Ehemänner" (Holly Gramazio)

Ehemänner -

Ehemänner
von Holly Gramazio

Bewerbungsphase: Bis zum 13.06.

Beginn der Vorableserunde: 20.06. (Ende: 11.07.)

Im Rahmen dieser Vorableserunde stellen wir – mit freundlicher Unterstützung des dtv Verlags – 20 Freiexemplare von "Ehemänner" (Holly Gramazio) zur Verfügung. Eine Leseprobe zum Buch findet ihr hier.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch.

// Bei diesem Beitrag handelt es sich um bezahlte Werbung, da der dtv Verlag uns für die Leserunde Freiexemplare zur Verfügung gestellt hat. Diese Werbung wird allen Mitgliedern von "Was liest Du?" angezeigt. //

ÜBER DAS BUCH:

Er könnte der Richtige für sie sein. Der Nächste aber vielleicht auch?

Lauren sucht den richtigen Mann. Doch woher soll sie jemals wissen, ob sie ihn gefunden hat, und nicht noch ein besserer wartet?

So unterhaltsam wie Gabrielle Zevins ›Morgen, morgen und wieder morgen‹, so zeitgeistig wie Dolly Alderton und Taylor Jenkins Reid

Wenn Lauren eines genau weiß, dann: dass sie nicht verheiratet ist. Doch eines Nachts steht ein völlig fremder Mann in ihrem Flur und behauptet, ihr Ehemann zu sein. Als er auf dem Dachboden verschwindet und wenig später ein ganz anderer Mann herunterkommt, beginnt sie an ihrem Verstand zu zweifeln. Laurens Dachboden scheint einen endlosen Vorrat an potenziellen Ehemännern hervorzubringen. Und das ist gar nicht so schlecht – oder?

»Dieser Roman beleuchtet auf kluge und großartige Weise, wie wir heute Entscheidungen treffen – kaleidoskopisch, schlau und sehr, sehr unterhaltsam.« Claire Lombardo

»Ich mag alle Ehemänner in diesem cleveren und originellen Roman, sogar die schrecklichen. Ein zeitloses Juwel darüber, wie wir heutzutage Leben.« Gabrielle Zevin

»Eines der lustigsten Debüts der letzten Jahre! Holly Gramazio hat nicht nur eine geniale Idee, sondern auch den entsprechenden Humor und Scharfsinn. Eine brillante Satire auf die Bindungsprobleme der Tinder-Generation!« Johanna Thomas-Corr, Sunday Times

ÜBER DIE AUTORIN:

Holly Gramazio ist gebürtige Australierin, arbeitet als Game-Designerin und lebt in London. Sie liebt Städtereisen, Gärten und Videospiele, die die Menschen um sie herum inspirieren und ihnen neue Welten und Perspektiven aufzeigen. ›Ehemänner‹ ist ihr erster Roman, der 2024 in 14 Ländern erscheinen wird.

11.07.2024

Thema: Lektüre Teil lll; Seite 286 bis Ende

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nessabo kommentierte am 24. Juni 2024 um 21:14

Ich bin wirklich etwas genervt von Laurens Oberflächlichkeit. Es gibt mittlerweile auch einfach viel zu viele Charaktere.

Die Reise in die USA und die Suche nach Carter war abzusehen, aber ich fand sie nur okay umgesetzt. Auch sie war mir irgendwie zu schnell vorbei und es gab keinen Raum, um so richtig in Lauren reinzufühlen. Vielleicht war es aber auch eine hinreichende Darstellung dieser wirklich weirden Situation (aus Carters Sicht).

Und alles, was danach passiert, ist mir einfach zu viel. Die Geschichten mit Amos und Zach sind für mich zu skurril und mögen zwar zu Laurens Verzweiflung passen, nicht aber zum bisherigen Text. Ich verstehe auch nicht, was genau Laurens Problem mit Zach eigentlich ist. Wirklich nur, dass er so beliebt ist? Hier hatte ich das Gefühl, es fehlt irgendwie Text.

Mit dem Ende bin ich auch eher semi-zufrieden. Dass sie eine Entscheidung trifft, finde ich richtig gut, aber für mich wurden einfach nicht genügend Emotionen transportiert, um einen guten Abschluss zu finden.

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Sanne7 kommentierte am 26. Juni 2024 um 22:44

Klingt für mich ein bisschen wie: Ich nehme,was ich habe. "Lieber Wolke 4 mit dir als unten wieder ganz allein."

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Esliest kommentierte am 27. Juni 2024 um 12:37

Finde auch, dass sich das ganze viel zu lang gezogen hat und kein Charakter sie zu irgendwas Sinnvollem geführt hat. Das Ende war auch für mich nicht zufriedenstellend. Hat sie wirklich irgendwas gelernt? Warum hat sie nicht wie Bohai einen Partner unabhängig vom Dachboden kennen- und liebengelernt? Warum nimmt sie ausgerechnet diesen neuen Sam, nachdem sie 2x mit Michael verheiratet und 1x zusammen war, 1x mit Jason verheiratet und 1x zusammen war, ewig - und für mich wenig nachvollziehbar - Carter nachgetrauert hat? Nach alldem hin und her und hunderten Ehemännern hätte ich mir mehr Bedeutung gewünscht. Oder meinetwegen sogar ein klischeehaftes: Oh, sie hat sich nur bei Elenas JGA den Kopf angehauen, sich alles im Koma erträumt und verliebt sich dann in ihren Arzt. Oder Taxifahrer.  Mir egal, zumindest nicht: Dann nehme ich halt Mann Nummer 214,75 nur weil ich jetzt keine Lust mehr habe auf Wechseln. 

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Sursulapitschi kommentierte am 01. Juli 2024 um 09:24

Sie erklärt all deine Fragen sehr genau. Sie hat jede Menge Leben und Ehemänner ausprobiert und dabei gelernt, dass nichts perfekt ist und dass man mit dem Leben klarkommen muss, das man hat. Das hat sie verinnerlicht und umgesetzt und dann nimmt man konsequenterweise den nächsten Ehemann, der nicht gerade Amos ist, und versucht damit zu leben. 

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Esliest kommentierte am 02. Juli 2024 um 11:29

Mein Problem ist nicht, dass ich das nicht verstehe sondern dass ich diese Antwort nicht zufrieden stellend finde. Es gibt nämlich auch die Alternative, keinen der Männer zu nehmen. Und wie gesagt, einen Mann natürlich kennenzulernen. Mir war das einfach zu antiklimaktisch. 

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emmasbuecherecke kommentierte am 30. Juni 2024 um 13:34

Da kann ich nur zustimmen...

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nicolebrk kommentierte am 08. Juli 2024 um 00:39

Ich dachte auch bei Zach's Beliebtheit, dass sich vielleicht jeder um ihn sorgt weil er ein psychisches Problem oÄ hat. Aber ich würde auch nicht gerne als Erstes Pissflaschen von der anderen Persin leeren müssen...

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Lianne kommentierte am 11. Juli 2024 um 00:59

Interessant, dass du auch sagst, die emotionale Tiefe würde fehlen. Ich hatte schon gedacht ja, es ginge nur mit so, weil ich in den letzten Monaten hauptsächlich Bücher mit ich-Perspektive gelesen habe und ich da dann immer viel näher an den Protagonisten dran bin. Aber dann scheint es wirklich am Buch und nicht an der Perspektive zu liegen.

Eine Entscheidung musste her, das ist klar und anders hätte es für mich auch nicht wirklich enden können.

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PeWie kommentierte am 26. Juni 2024 um 21:52

Die Frage wo die Ehemänner herkamen und ob sie ähnliche Erfahrungen machten Bohai blieb offen. Genauso warum Lauren als glücklicher Single plötzlich einen Ehemann nach dem anderen ausprobiert hat. Der Witz blieb nach der Hälfte auf der Strecke weil es nur ein switchen war und kein kennen lernen. Auch die Reise nach Amerika um Carter wieder zu sehen war für die Handlung überflüssig. .Der Dachboden muss brennen damit es aufhört und sie den letzten Ehemann behalten kann aber was er für Qualitäten gegenüber den anderen hat wurde mir nicht so klar. Aber wo die Liebe hinfällt.

Für mich war das Buch eine Enttäuschung.

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Sursulapitschi kommentierte am 01. Juli 2024 um 09:26

Durch die Reise nach Amerika hat sie gelernt, dass Carter nicht der perfekte Mann ist, der für sie bestimmt ist. Das ist schon wichtig für die Geschichte. 

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CynthiaM kommentierte am 02. Juli 2024 um 06:32

Joa, Carter war halt das ewige Was-wäre-wenn, die verpasste Chance... aber die Umsetzung fand ich auch reichlich übertrieben. Das würde doch im echten Leben keiner so machen.

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Sursulapitschi kommentierte am 02. Juli 2024 um 06:57

Im echten Leben wachsen keine neuen Männer auf Dachböden nach. Lauren weiß da ganz genau, dass das Mist ist, was sie da macht, aber sie kann es ja ungeschehen machen. Wenn man das weiß, probiert man einiges aus, was man normal nicht täte. 

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CynthiaM kommentierte am 02. Juli 2024 um 11:40

nein natürlich nicht. Aber sie geht ja mit dem Gedanken in diese Aktion, dass der Funke mit Carter potentiell noch da ist. Und dann? Bleibt sie in dieser Version ihres Lebens hängen, zieht ne super schnelle Scheidung durch und parellel direkt dazu zu Carter, den sie bis zu diesem Zeitpunkt quasi von vornherein belogen hat? Das ist doch überhaupt nicht zu Ende gedacht. Vor dem Hintergrund, dass sie eh weiter mit dem Dachboden rumspielt, mag das funktionieren,denn keiner außer ihr wird sich an diese Eskapade erinnern, aber sie hofft ja insgeheim auf das Happy End mit Carter. Und das erscheint mir basierend auf ihrer wahnhaften Idee den mal eben in den USA kennenzulernen nicht ganz rund.

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CynthiaM kommentierte am 02. Juli 2024 um 06:30

der letzte Ehemann Sam zeigte für mich eigentlich nur nochmal, wie austauschbar die alle sind. Lauren macht sich doch nicht mal die Mühe ihn tatäschlich auszusuchen. Sie gibt sich mit dem zufrieden, was sie da eben bekommt. Und klar, auch von Sam kann sie sich scheiden lassen, wenn der irgendwie doof ist, aber was genau jetzt die Botschaft hinter allem sein soll ist mir auch irgendwie schleierhaft. so ein bisschen nach dem Motto "wird schon passen", nachdem es mit allen anderen eine Katastrophe war :D

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Esliest kommentierte am 02. Juli 2024 um 11:31

Genau meine Gedanken...

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Lianne kommentierte am 11. Juli 2024 um 01:03

Mir schien das aber genau so, wie es oft bei einigen Singles ist. Dann nehm ich halt, was ich kriegen kann. Die ganzen Männer vorher standen ja auch für die Schnelllebigkeit der Gesellschaft und besonders der online dating Kultur. Das vorher glücklich single habe ich auch als Fassade interpretiert.

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florinda kommentierte am 27. Juni 2024 um 08:52

Ich bin enttäuscht. 

Die Idee "hat was", regte sogar zu einigen eigenen Überlegungen an, lief sich allerdings recht bald selbst tot wegen Überfrachtung, Wiederholungen und vollkommen überflüssiger Verlängerungen (USA-Reise, Bohai-Treffen und zweifache Rückkehr ins videoüberwachte Luxusdomizil).

Geradezu grausam war in meinen Augen der Umgang mit Zach.

Aber andererseits ist es charakteristisch für unsere Gegenwart. Wir sind trotz Klimawandels etc. eine Wegwerfgesellschaft.  im 1. Leseabschnitt  wurde das Tindern erwähnt. Wir "wischen" weiter....

Mein Fazit: Wenn es lustig gemeint gewesen sein soll: Chance weitestgehend vertan. Sollte es wider Erwarten als Milieustudie gelten, naja...

Übrigens: Wurde da nicht irgendwo auf der Insel mit Euro bezahlt (?!)

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CynthiaM kommentierte am 02. Juli 2024 um 06:27

Überfrachtung trifft es gut, so habe ich die Geschichte auch empfunden. Anfangs mutete das noch unterhaltsam an, aber mir hat spätestens ab der Hälfte gefehlt, dass Lauren sich mal kritisch mit sich selbst auseinandersetzt, warum ihr keiner der Männer mit der jeweiligen Lebenssituation zusagt. Ich hatte irgendwie auch auf mehr Selbstbestimmung gehofft im Sinne von: Lauren erkennt, sie ist selbst genug, sie braucht keinen der Männer um glücklich zu sein und macht es vllt wie Bohai, der sich eine Partnerin außerhalb der Schleife sucht. Stattdessen jagt sie erst dem illusorischen Traum von Carter, mit dem sie zwei! Tage verbracht hat, hinterher und gibt sich am Ende mit irgendwem zufrieden, den sie sich noch nicht mal die Mühe macht vorher kennenzulernen. Das ist eigentlich nicht das Frauenbild, das ich vermittelt bekommen möchte...

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Sursulapitschi kommentierte am 01. Juli 2024 um 09:18

Ich war die ganze Zeit nicht sicher, ob mich das Buch wirklich begeistert, aber der Schluss ist genial. 

Wir bekommen zwar keine Erklärung für das Dachbodenphänomen, aber eine Protagonistin, die viel durchgemacht hat, nicht immer richtig gehandelt hat, aber etwas Wichtiges gelernt hat, was sie dann konsequent durchsetzt. 

Lustig, dass Amos noch einmal auftaucht und stänkert. Seine Kürbissuppe mit zu viel Zimt ist eine wunderbar ekelige Idee, um Amos zu illustrieren. Es ist rührend und komisch, wie sie die fette Pflanze rettet, wenn sie sie in diesem Leben schon besitzt. Und Sam scheint ein guter Ehemann zu sein, nicht zu perfekt und nicht zu lasch, liebevoll und originell. 
Dieses Ende habe ich genossen. 

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CynthiaM kommentierte am 02. Juli 2024 um 06:22

Die fette Pflanze war auch mein Lieblingsstatist :D Und ist finds gut und glaubwürdig, dass sie sie gerettet hat, denn an ihr hängen ja nun auch ein paar Erinnerungen. Das Feuer fand ich zwar etwas übertrieben, aber als Abschluss mit der ganzen Situation sehr passend, Laurens Leben ist schließlich auch in Flammen aufgegangen. Und so kommt sie wenigstens gar nicht erst in Versuchung auch Sam wieder einfach auszutauschen

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Lianne kommentierte am 11. Juli 2024 um 01:04

Eigentlich braucht es keine Erklärung für das Phänomen, dennoch hätte ich gerne eine gehabt. 

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Sursulapitschi kommentierte am 11. Juli 2024 um 19:16

Ja, ich auch, aber wahrscheinlich ist das tatsächlich unwichtig. Es brauchte nur irgendeine Mathode, verschiedene Lebenswege ausprobieren zu können. 

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Lianne kommentierte am 11. Juli 2024 um 21:45

Genau, der Dachboden war nur Mittel zum Zweck, also damit die Geschichte überhaupt funktioniert. Daher brauchte die Geschichte keine Erklärung. Aber, bei siegt halt immer die Neugier und ich hätte da echt gerne eine kreative Antwort gefunden. Der klasische "die wacht in der geschlossenen auf" den man schon bei manchen Mystery Serien erlebt hat wäre mir aber auch zu blöd gewesen.

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CynthiaM kommentierte am 02. Juli 2024 um 06:10

oha, der dritte Abschnitt ist mir jetzt ein bisschen esklaiert. :D 

ich hab jetzt totan den Überblick verloren, wie viele Männer Lauren letztendlich ausprobiert hat. Zwei Sachen fand ich sehr eindrücklich: in der alternativen Realität wo Amos und sie sich scheiden lassen, sucht sie nach Carter. Der ist ihr einfach nicht aus dem Kopf gegangen. Aber dass sie ihm da wie eine kranke Stalkerin auflauert, fand ich fernab jedweder Realität. Wenn Männer das bei Frauen machen, wird das zur Anzeige gebracht, hier wirkt es wie eine völlig legitime Art einen passenden Ehemann zu finden. Die komplette Aktion war völlig hirnrissig und überstürzt. Kein Wunder also, dass es nicht geklappt hat. Ich denke mir, hätte sie das nicht so völlig versemmelt, hätte sie in dieser Realität bleiben können. Sich mit Amos aussöhnen, im Guten trennen und dann einfach ein normales Leben neu starten. Aber stattdessen kommt denn irgendwann Zach.

Für mich war Zach der Moment, wo auch Lauren klar wird, dass allein bleiben vllt auch ganz nett gewesen wäre. Da läuft ja echt alles aus dem Ruder, inklusive Einbruch bei Felix und ein Luftgeschossgewehr zu holen (ähm, ok?) für mich at Lauren und auch die Geschichte zu diesem Zeitpunkt jedliche Bodenhaftung verloren. Klar, kann man machen, war aber einfach nur noch wirr und abstrus. 

Und gipfelt darin, dass sie ja nict nur ihr eigenes Leben anzündet, sonder auch die Wohnung, die doch zur Hälfte eigentlich auch ihrer Schwester gehört. Die wohnt zwar selbst nicht dort, findet das aber sicher auch nicht so lustig. Ist aber egal, wird nicht thematisiert. Stattdessen eine Ananas-Vase. Sam wirkt nett, aber für mich ist dieses Ende nicht rund. 

Hab mich zumindest für Sympathieträger Bohai gefreut, dass er einen halbwegs nomalen Weg gefunden hat, um sich mit seiner Situation zu arrangieren.

Muss das jetzt erstmal sacken lassen, bevor ich die Rezi schreibe.

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Lianne kommentierte am 11. Juli 2024 um 21:51

Den Gedanken, dass stalking eigentlich auch zur Anzeige führen würde, hatte ich auch. Ich weiß auch nicht, warum es manche bei Frauen in der Literatur süß finden und bei Männern dann als no Go. Es ist für alle Geschlechter meiner Meinung nach ein no go jemanden zu stalker und so zu belästigen. 

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yokioooo kommentierte am 04. Juli 2024 um 12:27

Schade, ich hätte mir eindeutig mehr gewünscht. Ich war vom Anfang echt begeistert, ich fand es witzig und spritzig und sehr unterhaltsam. Das Ende dagegen eher mühselig und anstrengend. Das Ende empfand ich als nichtssagend - ist die Morals der Geschicht: Hauptsache du hast überhaupt einen? Ich fand die Stelle interessant als Lauren geschieden und allein war und sie merkte, dass - auch wenn sie jetzt alles selber entschieden kann und gestalten kann wie sie will - auch niemand da ist, um etwas für sie zu machen. Ich hatte das Single-Sein eigentlich nie so gesehen, dass es anstrengend ist, weil man alles selber machen muss. Deswegwn war das ganz interessant zu sehen. Aber sonst fand ich es wirklich leiuder schwach. Emotional wurde ich gar nicht abgeholt.

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Azyria_Sun kommentierte am 04. Juli 2024 um 20:57

So, jetzt bin ich auch durch mit dem Buch. Ich muss sagen, zwischendurch ging es ein bisschen schnell, aber das Ende hat mir gut gefallen. Sam ist mir total sympathisch und mit ihm scheint sie richtig Glück zu haben.

Gut gefallen hat mir auch die Szene mit dem Luftgewehr und die Szene, wie sie blutend auf dem Dachboden lag, um den Ehemann raufzubekommen.

Ja, das Buch war wirklich unterhaltsam, auch wenn es ab und an etwas schnell ging. Aber ich denke, damit will die Autorin auch das Dateverhalten der heutigen Zeit widerspiegeln. Das Schnelllebige und teils Oberflächliche.

Schade, dass Lauren ihr Handy im Haus gelassen hat. Erst dachte ich, das hat sie gemacht, um Bohai nicht mehr kontaktieren zu können, aber sie hat ja seine E-Mail-Adresse, also ist es noch möglich.

Doch, mit dem Schluss kann ich gut leben und im Großen und Ganzen fand ich das Buch wirklich kurzweilig und unterhaltsam und ein bisschen nachdenklich hat es auch gemacht. Es hat auf jeden Fall Spaß gemacht zu lesen und ich bin gespannt, was die Autorin nach ihrem Debüt als Nächstes schreiben wird.

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nicolebrk kommentierte am 08. Juli 2024 um 00:37

So, ich bin nun auch kurz vor Schluss mit dem Buch fertig geworden. Irgendwie konnte ich mich zwischendurch nicht raffen, das Buch zur Hand zu nehmen - einmal angefangen habe ich dann aber doch viel am Stück gelesen. Komisch. 
Ich finde es ein ganz gutes Ende. Es passt irgendwie zu dem Buch, auch wenn es nichtssagend ist. Ich habe nicht so ganz den Übergang von brennendem Dachboden und sie dann doch draußen mit Sam verstanden. Zusammenfassend mochte ich das Buch dennoch, denn es hat mich sehr zum Nachdenken gebracht. Ich bin noch zu jung, um selbst über den Ehefrau-Status nachzudenken, noch habe ich Dating-Apps ausprobiert. Ich finde es echt erschreckend, was für Sichten in dem Buch präsentiert wurden. Es macht aber Sinn - wenn man weiß, dass man jeden kleinen Makel der anderen Person in Nullkommanichts austauschen kann gegen etwas besseres, warum sollte man auch nicht? Natürlich ist das super oft oberflächlich, aber häufig finde ich es auch nachvollziehbar, bspw. wenn der Ehemann brüllt oder Drogen nimmt.

Meine Meinung schreibe ich dann gleich in einer ausführlicheren Rezension :)

Thema: Lektüre Teil lll; Seite 286 bis Ende
gagiju kommentierte am 10. Juli 2024 um 09:13

Ich war die ganze Zeit sehr gespannt, wie das Buch enden würde.

Mit dem Schluss kann ich ganz gut leben.Ich habe auch mehr nach Unterhaltung als nach einem tiefen Sinn gesucht.

Wenn ich denn ein "moralisches" Resümee aus der Geschichte ziehen wollte, dann wäre es, dass Lauren versteht, dass es den perfekten Partner nicht gibt und dass man aus einem "einigermaßen " zu einem passenden Menschen eine befriedigende Partnerschaft entwickeln kann.

Die Autorin hat diese Banalität in viele kleine bunte und, ja, oft sehr skurrile Geschichten bzw. Ehemänner verpackt.

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Tabagana kommentierte am 14. Juli 2024 um 13:52

Ja, das hast du treffend umschrieben.

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buecher_wuermchen_ kommentierte am 11. Juli 2024 um 15:10

Also erstmal muss ich sagen, dass mir das Buch richtig gut gefallen hat - nur die Tatsache, dass sie zwischendurch etwas sehr komische Dinge getan hat (Zach und Amos), fand ich wirklich etwas übertrieben...obwohl wir natürlich nie wissen, wie wir selbst reagieren würden, wenn wir in so eine komische Situation kommen..
Das Ende kam für mich tatsächlich total unerwartet - ich war mir total sicher, dass sie mit Bohai zusammenkommt oder unabhängig von den Ehemännern einen Kerl kennenlernt. Aber dass sie sich irgendwann entschließt, den nächstbesten zu behalten und es mit ihm zu probieren... das kam unerwartet. Ich weiß auch echt nicht, was ich davon halten soll, weil ihr letzter Ehemann ja in Ordnung zu sein scheint, aber irgendwie hätte ich da gerne mehr gelesen...

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laurina kommentierte am 11. Juli 2024 um 18:35

Deine Gründe kann ich gut nachvollziehen, aber wieso hat es dir dann richtig gut gefallen? Bin jetzt ein wenig verwirrt;)

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laurina kommentierte am 11. Juli 2024 um 18:33

Irgendwie war ich am Ende völlig verwirrt von den Männern, den Namen und ihren Eigenschaften. ich fand es auch nicht mehr witzig und auch mit dem Ende konnte ich nichts anfangen.

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