Leserunde

Vorableserunde zu "Kalt und still" (Viveca Sten)

Kalt und still -

Kalt und still
von Viveca Sten

Bewerbungsphase: Bis zum 06.10.

Beginn der Vorableserunde: 13.10. (Ende: 03.11.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir – mit freundlicher Unterstützung des dtv Verlags – 20 Freiexemplare von "Kalt und still" (Viveca Sten) zur Verfügung. Eine Leseprobe zum Buch findet ihr hier

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch.

ÜBER DAS BUCH:

Bei Minus 20 Grad zählt jede Stunde

Hanna Ahlander ist 34, als ihre Welt kurz vor Weihnachten in sich zusammenfällt. Ihr Freund verlässt sie für eine andere und ihr Vorgesetzter legt ihr nahe, den Dienst bei der Stockholmer Polizei zu quittieren. Nachdem sie nicht bereit war, einen kriminellen Kollegen zu decken, stellt sich das Polizeikorps gegen sie. Zum Glück gibt es in dieser Männerwelt auch Frauen: Etwa ihre ältere Schwester, die sie flugs nach Åre schickt in ihr leer stehendes Ferienhaus. Hanna badet noch in Selbstmitleid, als eine Vermisstenmeldung sie erreicht. Nach einer Party ist die junge Amanda nicht nach Hause gekommen. Bei Minus 20 Grad zählt jede Stunde. Hanna beteiligt sich an der Suchaktion und hält Augen und Ohren offen. Bald weiß sie mehr als die örtliche Polizei …

ÜBER DIE AUTORIN:

Viveca Anne Bergsted Sten, geb. 1959 in Stockholm, ist Juristin und eine der bekanntesten schwedischen Krimiautorinnen der Gegenwart. Mit ihrer Familie lebt sie nördlich von Stockholm. Seit ihrer Kindheit verbringt sie jeden Sommer auf Sandhamn in den Schären. Im Winter aber reist sie zum Skifahren nach Åre - dem Schauplatz ihrer neuen Reihe.  Viveca Stens Sandhamn-Serie gehört zu den erfolgreichsten Krimiserien aus Skandinavien und lieferte den Stoff für den TV-Serienhit Mord im Mittsommer. Ihre Bücher sind in 24 Sprachen übersetzt.

04.11.2022

Thema: Lektüre, Teil l; Seite 1 bis 167

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libertynyc kommentierte am 22. Oktober 2022 um 23:39

Ich habe jetzt mit dem Buch begonnen. Es ist für mich das erste Buch der Autorin. Bereits das Vorwort gefiel mir sehr gut :). Wie die Autorin auf die Idee der Story kam.

Ich habe sehr schnell in das Buch hineingefunden. Die Personen kann ich sehr gut Auseinanderhalten. Was ja manchmal eher schwierig am Anfang ist.

Amanda ist für mich eine junge Frau, die mit der Situation mit ihrer Mutter unzufrieden ist, ihre Geschwister abgöttisch liebt und auch ihre Mitschüler. Aber sie hegt eine Antipathie ggü dem Vertrauenslehrer, spüre ich. Er ist bei dem Gespräch auch merkwürdig anzüglich...Hand auf Bein...

Scheinbar hat Amanda ihrer Familie nix vom Jobben erzählt. Fragt sich warum?

Momentan glaub ich nicht, dass Viktor etwas mit ihrem Verschwinden zu tun hat. Aktuell bin ich beim Lehrer.

So morgen früh geht's direkt weiter, es ist echt spannend.

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Pusteblümchen kommentierte am 23. Oktober 2022 um 18:20

Ich fand den Vertrauenslehrer auch unsympathisch, da fehlte mir die Distanz.

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libertynyc kommentierte am 23. Oktober 2022 um 20:06

Und Amanda fühlt sich ja scheinbar auch unwohl in seiner Nähe.

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coffee2go kommentierte am 24. Oktober 2022 um 07:17

Der Vertrauenslehrer ist schrecklich und gehört gemeldet! Sein distanzloses und schleimiges Verhalten geht gar nicht. Auf der einen Seite versucht er durch seine auf jugendlich getrimmte Art und Weise bei den Jugendlichen gut anzukommen und dann tatscht er die Mädchen an, das darf er als Lehrer niemals machen. Amanda hat sich auch sichtlich unwohl mit ihm gefühlt und wird mit ihm sicher nicht ihre Probleme besprechen.

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Glüxklaus kommentierte am 29. Oktober 2022 um 12:02

Der Lehrer ist schon irgendwie unangenehm..... Mir kommt der auch verdächtig vor. 

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kdneumann kommentierte am 23. Oktober 2022 um 07:11

Das lange Warten hat sich wirklich gelohnt: Dieser Krimi ist voll der Hammer! Schon von der ersten Seite an war ich gefesselt. Ich spürte beim Lesen die arktische Kälte dieser nordschwedischen Region. Und Hanna war mir vom ersten Augenblick an sehr sympathisch, auch Daniel gefällt mir sehr gut. Ich bin gespannt, wann Hanna in die Ermittlungen mit einsteigt. Ist der Vater des verschwundenen Mädchens wirklich so unschuldig, wie er tut? Dass er etwas mit seiner hübschen Assistentin hat - trotz seiner reizenden Familie - finde ich nicht so toll. Und Hannas Ex-Freund Christian ist voll der Kotzbrocken. Dass sie ihm seine teuren Hemden und Anzüge ruiniert und Senf auf seine feinen italienischen Schuhe geschmiert hat, macht mich richtig schadenfroh. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass er im weiteren Verlauf der Handlung bei ihr in Nordschweden auftaucht und alles durcheinanderbringt. Und ich hoffe, dass auch Hannas ehemalige fiese Kollegen in Stockholm noch ihr Fett abkriegen.

Der Schluss dieses Abschnitts hat mich aber doch geschockt. Das verschwundene Mädchen ist tot. Sie ist es, die im Prolog auf dem Skilift erfroren gefunden wurde. Schrecklich. Ich hätte gehofft, dass sie noch rechtzeitig gefunden wird. Bevor sie starb, hat sie ja noch mit einer verrosteten Gabel ihren Namen in den Holzrahmen des Fensters ihres Gefängnisses geritzt. Ich könnte mir denken, dass jemand das liest, und dass dieser Hinweis zum Täter führt.

Aber jetzt lese ich erst mal weiter. Ein Buch, das mir vollumfänglich super gefällt!

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carola1475 kommentierte am 23. Oktober 2022 um 19:07

Ich finde, bis auf Daniel werden alle Männer als Unsympathen dargestellt (Christian, Lasse, Harald) und selbst Daniel rastet manchmal aus. 

Ich glaube nicht, dass die Leiche im Sessellift Amanda ist. Mal sehen, ich werde gleich weiterlesen.

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Lesebiene antwortete am 24. Oktober 2022 um 13:44

Ich habe das anders verstanden. Daniel vermutet, dass es sich bei der toten Person im Sessellift um Amanda handelt...

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Lilli33 kommentierte am 24. Oktober 2022 um 17:32

Ist der Vater des verschwundenen Mädchens wirklich so unschuldig, wie er tut? Dass er etwas mit seiner hübschen Assistentin hat - trotz seiner reizenden Familie - finde ich nicht so toll.

Ich denke, bei diesem Krimi darf man über die einzelnen Figuren nicht vorschnell urteilen. Auch wenn einiges nach heiler Welt aussieht, kommt beim Weiterlesen dann manchmal doch eine Ernüchterung. 

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Lesebiene kommentierte am 24. Oktober 2022 um 18:20

Das glaube ich auch. Die Ernüchterung kommt garantiert noch.

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Glüxklaus kommentierte am 29. Oktober 2022 um 12:06

Oh je, hoffentlich taucht Christian nicht nochmal auf. Ich mag den überhaupt nicht. Die Senfaktion hat er wirklich verdient, aber noch besser hätte ich es gefunden, wenn er ganz ohne Hannas Zutun abgestraft worden wäre...

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Hornita kommentierte am 23. Oktober 2022 um 12:00

Der Einstieg ins Buch ist leicht. Durch den Prolog weiß man direkt, wo die Geschichte hinführen wird. Am Anfang entwickelt sich das Geschehen recht gemächlich, liest sich aber gut und ist abwechslungsreich. Viele verschiedene Personen werden eingeführt, aber man verliert den Überblick nicht, die Mischung passt. Die Länge der Kapitel hat mir gut gefallen.

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Pusteblümchen kommentierte am 23. Oktober 2022 um 18:16

Stimmt, durch die kurzen Kapitel und die Orts- und Perspektivwechsel liest sich das Buch sehr abwechslungsreich.

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Lilli33 kommentierte am 24. Oktober 2022 um 17:33

Das sehe ich genauso. Ich finde es einfach klasse :-)

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Athene100776 kommentierte am 26. Oktober 2022 um 07:54

Das ging mir genauso.

Schnell hatte ich die einzelnen Personen gut vor Augen, den enen mag ich mehr, den anderen weniger, mal gespannt, ob das bis zum ende so bleibt oder ob es da noch Veränderungen in der Sympathie geben wird.

 

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Pusteblümchen kommentierte am 23. Oktober 2022 um 18:14

Der erste Abschnitt war so fesselnd, dass ich ihn direkt am Stück gelesen haben.

Erst der spannende, gruselige Prolog und im Anschluß wird das Tempo ein wenig ruhiger, das gefiel mir gut.

Hanna kann einem wirklich leid tun. Kein Job, Freund weg und keine Wohnung, das ist ein bisschen viel auf einmal. Da kann sie so eine Schwester wie Lydia wirklich gut brauchen, auch wenn es sicherlich nicht einfach ist so eine erfolgreiche Schwester zu haben.

Amanda ist eigentlich ein ganz normaler Teenager mit den üblichen Problemen. Allerdings ist mir Lasse sehr unsympathisch, so sollte sich kein Lehrer verhalten.

Obwohl die Anzahl der Charaktere recht hoch ist, kann ich der Handlung gut folgen. Mir gefällt es wie die Schauplätze und die Umgebung beschrieben werden, da spüre ich die Kälte förmlich.

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Glüxklaus kommentierte am 29. Oktober 2022 um 12:29

Ja mit so einer perfekten Schwester hat Hanna es wirklich nicht leicht. Auch wenn es nur schädlich ist, sich zu vergleichen, kann man das leider nicht  so einfach abstellen. Und dann sind Konflikte vorprogrammiert.  

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Rosmarin kommentierte am 09. November 2022 um 09:43

Ich finde es einfach unglaublich, wie geringschätzig die Eltern Hanna titulieren: "Kleiner Fehlschlag"! Da würde ich mich entsetzlich gedemütigt fühlen!

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carola1475 kommentierte am 23. Oktober 2022 um 19:01

Mir gefällt das Buch auch von Beginn an. Hanna, Daniel und Amanda werden als Charaktere umfassend und glaubwürdig aufgebaut. Hanna hat mir anfangs nur leidgetan,da habe ich mich auch gefreut, als ihre Rache an Christian beschrieben wurde ;) . Dennoch denke ich, dass sie ein nicht verarbeitetes Trauma aus der Kindheit mit sich herum schleppt. Ihre Mutter hat sie immer schon spüren lassen, dass sie ein unwillkommener Nachzügler war, der nicht an die große Schwester heran reicht.

Viveca Stens angenehmer Schreibstil macht die gefährliche Kälte fast spürbar, schon im Prolog finde ich Wetter und Natur atmosphärisch dicht beschrieben. Der Zeitdruck durch die bedrohliche Kälte und die Perspektivwechsel sorgen dafür, dass ich mich kaum vom Buch losreißen kann.

Mir fällt auf, dass die Autorin besonders die Gefühle der weiblichen Figuren sehr authentisch und eindringlich beschreibt, ob das nun Hanna ist oder Lena, Amandas Mutter.

Ich denke, dass Amandas Entführung mit dieser Sache zu tun hat, die ihr und Ebba passiert ist und die noch im Dunkeln liegt. 

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Lesebiene kommentierte am 24. Oktober 2022 um 13:46

Ich bin auch gespannt, um was es sich genau handelt.

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Lilli33 kommentierte am 24. Oktober 2022 um 17:43

 Ihre Mutter hat sie immer schon spüren lassen, dass sie ein unwillkommener Nachzügler war, der nicht an die große Schwester heran reicht.

Schlimm, wenn man das sein Kind so deutlich spüren lässt. Dabei kann ja nur eine verkorkste Seele herauskommen.

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Pusteblümchen kommentierte am 24. Oktober 2022 um 20:30

Stimmt, wenn man städnig vermittelt bekommt wie unzulänglich man ist, kann das tiefe Spuren hinterlassen und diese später zu beseitigen, ist nunr wirklich nicht einfach.

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liesmal kommentierte am 31. Oktober 2022 um 09:38

Das muss wirklich schlimm sein, wenn man das immer wieder hören muss (und dann auch noch von der eigenen Mutter). Das Selbstwertgefühl verschwindet dadurch bestimmt auch. 

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Pusteblümchen kommentierte am 24. Oktober 2022 um 20:27

Ich bin auch begeistert wie gut die Autorin die Emotionen ihrer Charaktere vermittelt, das fehlt bei Thrillern leider oft, da der Schwerpunkt mehr auf den Spannungselementen liegt.  

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Athene100776 kommentierte am 26. Oktober 2022 um 07:55

Stimmt, man hat das Gefühl die Personen zu kennen oder ihnen gegenüber zu stehen.

 

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Glüxklaus kommentierte am 29. Oktober 2022 um 12:30

Ja, irgendwie wird diese Sache noch eine Rolle spielen. Das glaube ich auch. 

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Rosmarin kommentierte am 05. November 2022 um 08:05

Da kann ich Dir nur zustimmen - man kann die so genau beschriebenen Gefühle sehr gut nachvollziehen!

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coffee2go kommentierte am 24. Oktober 2022 um 07:24

Hanna ist an einem Tiefpunkt in ihrem Leben angelangt  - ohne Job, ohne Wohnung und auch sozial komplett isoliert in der abgelegenen, aber zugegebenermaßen wunderschönen, luxuriösen Almhütte ihrer Schwester. Ich finde es traurig, dass sie so ein schlechtes Verhältnis zu ihren Eltern hat und ihnen nicht einmal erzählen kann, dass sie und Christian getrennt sind. Zum Glück ist ihr ihre Schwester eine große Stütze und packt die Dinge an und regelt gleich mal alles Unangenehme für sie. 

Ich glaub auch, dass es Hanna gut tun würde, wenn sie wieder arbeiten dürfte und die örtlichen Ermittler bei der Aufklärung von Amandas Fall unterstützen könnte. Arbeitstechnisch und gesetzlich stelle ich mir das aber recht bürokratisch vor und ich kann mir nicht vorstellen, dass sie so schnell versetzt wird und losstarten darf - aber da lasse ich mich mal überraschen und hoffe auf schriftstellerische Freiheiten. 

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Pusteblümchen kommentierte am 24. Oktober 2022 um 20:32

Arbeitstechnisch und gesetzlich stelle ich mir das aber recht bürokratisch vor und ich kann mir nicht vorstellen, dass sie so schnell versetzt wird und losstarten darf 

Vielleicht ist das ja in Schweden ein wenig einfacher, ich habe immer den Eindruck bei uns ist alles extra komliziert und umstädnlich.

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Rosmarin kommentierte am 05. November 2022 um 08:08

Mein Kollege ist mit seiner Frau vor vier Jahren in den Norden Schwedens ausgewandert - und durfte schon nach einer Woche einen Job annehmen. Vielleicht ist die Bürokratie dort weniger hürdenreich als bei uns... ;o)

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Lesebiene kommentierte am 24. Oktober 2022 um 14:00

Ich bin sehr gut ins Buch gekommen. Der Schreibstil ist wunderbar.

Hanna gefällt mir sehr. Bei diesen Eltern muss man ja ein Trauma haben. Die große Schwester verhält sich sehr mütterlich. Gut, dass es Lydia gibt. Hannas Leben liegt in Trümmern und man merkt, dass die Suche nach Amanda ihr guttut. Der alte Chef und die ehemaligen Kollegen sind das allerletzte. Ich hoffe das Hanna in Are bei der Polizei anfangen kann. 

Daniel finde ich auch sehr interessant. Gewissenhaft im Job, liebevoller Vater und auch Ehemann, leicht erregbar. Auch wenn man italienische Wurzeln hat, muss man sich im Griff haben. Bin gespannt.

Amanda ist ein normaler Teenager. In Schweden wird gerne viel getrunken. Zwischen Nüchtern und Hackezu ist wenig Luft. Was hat sie mit Ebba zusammen gemacht? Was bereut sie? Schlimm das sie nicht mit ihren Eltern darüber reden kann.

Mit Lars, dem Mentor könnte sie es. Dem traue ich aber nicht. Im Moment ist er für mich sehr verdächtig. Ich traue es ihm zu, Amanda verschleppt zu haben.

Dass die tote Person im Sessellift Amanda ist, kann ich nicht glauben. Nur wer ist es?

 

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Lilli33 kommentierte am 24. Oktober 2022 um 17:42

Gut, dass es Lydia gibt.

Einerseits ja, da sie sich kümmert. Andererseits finde ich sie aber fast ein wenig übergriffig. Sie regelt das alles für Hanna, ohne sich mit ihr zu besprechen. Das würde mich an Hannas Stelle ganz schön nerven.

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Lesebiene kommentierte am 24. Oktober 2022 um 18:24

Stimmt schon, aber es gibt Hanna etwas halt. Sie ist jetzt in Åre und ohne Lydia hätte sie sich nie aufgerafft.

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Lilli33 kommentierte am 24. Oktober 2022 um 18:59

Ja, das stimmt natürlich. Es ist ja toll, dass sie Hanna stützt. Mir gefällt nur die Art nicht. 

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Anett Heincke kommentierte am 29. Oktober 2022 um 18:51

Ich denke, dass Lydia ein ganzes Stück organisierter ist als Hanna, die ohne ihre Schwester vielleicht im Selbstmitleid versunken wäre. Deshalb finde ich die Aktion schon gut. 

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Lilli33 kommentierte am 24. Oktober 2022 um 17:27

Ich habe gerade den 1. Leseabschnitt in einem Schwung gelesen und würde am liebsten gleich weiterlesen. Ich finde die Story sehr gut aufgebaut bis jetzt. Die Handlung fesselt mich total.

Die Sandhamn-Reihe von Viveca Sten fand ich immer ein bisschen weichgespült, mehr wie Werbung für die Ferienregion Schärengarten. ;-) „Kalt und still“ empfinde ich dagegen als knallharten, düsteren Schwedenkrimi.

Hanna gefällt mir als Protagonistin sehr gut. Sie hat ihr Päckchen zu tragen (Vergewaltigung), weshalb ich ihr einige dumme Handlungen wie das Verwüsten von Christians Kleidung durchgehen lasse. Dass sie ihren Kollegen in Stockholm nicht wider besseres Wissen decken will, imponiert mir. Dass sie am selben Tag Arbeit und Lebensgefährten verliert, ist hart, gibt aber Raum für einen totalen Neuanfang. Und in Åre sind sie ja knapp an Personal, das schreit ja geradezu danach, dass Hanna dort bei der Polizei einsteigt.

Als Hanna dort in der Gegend ankommt, wird sie fast von einem Auto überfahren. Unglücklicher Zufall? Oder was steckt dahinter? Kommt das später noch mal zur Sprache oder hat es gar nichts zu bedeuten?

Daniel erscheint zunächst wie der leibhaftige Traummann: Gewissenhafter Polizist, liebevoller Vater und Ehemann, passionierter Koch. Doch das Bild bekommt bald Risse: Es ist die Rede davon, dass er auch leicht austicken kann.

Was haben Ebba und Amanda getan? Wofür haben sie Geld bekommen? Prostitution? Mit Drogen gedealt?

Viktor ist ein Unsympath, wie er im Buche steht. Man möchte ihn sofort auf der Liste der Verdächtigen ganz nach oben setzen - was ihn in meinen Augen schon wieder unverdächtig macht ;-)

Noch lebt Amanda, aber wie lange noch? Gegen Ende des Abschnitts ist sie dem Erfrierungstod schon ziemlich nah. Was hat der Entführer mit ihr vor? Warum lässt er sich nicht blicken, fordert kein Lösegeld? Will er sie einfach sterben lassen?

Hat das Ganze doch etwas mit der missglückten WM zu tun?

Und zum Schluss die große Frage: Ist die Leiche aus der Skigondel Amanda oder ein 2. Opfer?

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Lesebiene kommentierte am 24. Oktober 2022 um 18:28

Die Sandhamn-Reihe von Viveca Sten fand ich immer ein bisschen weichgespült, mehr wie Werbung für die Ferienregion Schärengarten. ;-)

Dieser Krimi gefällt mir auch viel besser als die Sandhamn Reihe. 

Hat das Ganze doch etwas mit der missglückten WM zu tun?

Wer weiß was da noch so alles ans Tageslicht kommt...

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Knopf antwortete am 25. Oktober 2022 um 20:44

"Die Sandhamn-Reihe von Viveca Sten fand ich immer ein bisschen weichgespült, mehr wie Werbung für die Ferienregion Schärengarten. ;-) „Kalt und still“ empfinde ich dagegen als knallharten, düsteren Schwedenkrimi."

Ich habe sie immer gerne gelesen, aber wahrscheinlich auch, weil sie den Schärengarten so idyllisch darstellten.

Mit -20 Grad kann ich mich im nicht so doll anfreunden, aber ich sitze ja zum Glück eingemummelt auf der Couch beim Lesen.

Richtig warm bin ich noch nicht mit den Protagonisten. Irgendwie sind mir die Alkoholmengen nicht geheuer.

 

 

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liesmal kommentierte am 31. Oktober 2022 um 09:47

"Und zum Schluss die große Frage: Ist die Leiche aus der Skigondel Amanda oder ein 2. Opfer?"

Das habe ich auch überlegt und dadurch nochmal den Prolog gelesen. Wenn es Amanda wäre, hätte wahrscheinlich etwas darin gestanden, dass die Tote nur leicht bekleidet war?!? Darum denke ich, dass es nicht Amanda war.

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Knopf kommentierte am 25. Oktober 2022 um 20:30

Auch ich habe nun den ersten Leseabschnitt beendet und werde gleich auch sofort weiterlesen.

Ob es Amanda in der Gondel ist? Dass sie nicht mehr lebend gefunden wird, vermute ich schon sehr stark, aber wird die Leiche so schnell gefunden?

Der Schreibstil von Viveca Sten hat mir schon immer zugesagt und durch die Spannung, die kurzen Kapitel und die verschiedenen Geschehnisse fliegen die Seiten nur so dahin.

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Glüxklaus kommentierte am 29. Oktober 2022 um 12:34

Ich habe ja trotzdem die geheime Hoffnung, dass sie überlebt.

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Glüxklaus kommentierte am 29. Oktober 2022 um 12:35

Meine geheime Hoffnung wurde jetzt auch zweimal veröffentlicht. Jetzt ist sie nicht mehr soo geheim. 

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Knopf kommentierte am 25. Oktober 2022 um 20:33

So wichtig war meine Meinung nicht, dass sie gleich zweimal erscheint ;-)

Habe das zweite Mal hiermit gelöscht

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Rosmarin kommentierte am 26. Oktober 2022 um 18:54

Hui, da geht bei Euch ja schon die Post ab! Mein Buch ist da und ich sehe, ich muss morgen unbedingt damit anfangen - es scheint ja wirklich spannend zu werden! Alle Erwartungen erfüllt ;o)

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Glüxklaus kommentierte am 29. Oktober 2022 um 13:58

Nachdem ja die Sandham-Reihe eine meiner liebsten Buchserien ist, habe ich von "Kalt und Still" ziemlich viel erwartet. Der Anfang hat es schon mal geschafft, all meine Erwartungen zu erfüllen. Das Buch liest sich sehr leicht, die Seiten fliegen nur so dahin. Die Handlung zieht aber nicht nur so vorbei, sondern nimmt und reißt wirklich mit. 

Hanna tut mir leid. Blöder Christian! Und diese Verlogenheit in ihrer Abteilung. Schlimm....Ob es wirklich so gut für Hanna ist, jetzt in Lydias Haus ständig daran erinnert zu werden, dass ihre Schwester so ganz anders ist als sie, viel gefälliger und erfolgreicher, weiß ich auch nicht.
Amandas Verschwinden, so schrecklich es ist, kommt für Hanna da gerade recht. Jetzt kann sie sich darauf konzentrieren, sie zu suchen, findet ein wenig Ablenkung und kann das tun, was sie wirklich gut kann. 

Die Krise bei Ida und Daniel wird sich sicher noch zuspitzen. Es ändert sich einfach alles, wenn ein Kind da ist. Man fühlt sich als frischgebackene Mutter oft schnell überfordert. Wenn ausgerechnet jetzt Daniel weniger Zeit für Ida hat, könnte das leider kritisch werden.

Wer ist die Leiche im Skilift? Zieht der Fall größere Kreise? Kann's kaum erwarten, weiterzulesen.

 

 

 

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Anett Heincke kommentierte am 29. Oktober 2022 um 19:08

Ein tolles Buch, aber auch sehr traurig. Sehr gut und mitreißend geschrieben. 

Der Vertrauenslehrer geht wirklich gar nicht, den müsste man anzeigen. Vielleicht hat er etwas mit Amandas Verschwinden zu tun. 

Hanna hat ja auch Pech auf ganzer Linie. Eigentlich sollte sie froh sein, nicht mehr mit solchen Kollegen zusammenarbeiten zu müssen. Aber naturlich ist es hart und Geld scheint auch knapp zu sein. Obdachlos ist sie auch noch. Eigentlich möchte ich Christian nicht die ganze Schuld geben, da es mit Hanna wohl auch nicht ganz einfach war. Schäbig ist nur, dass er gleich oder schon länger eine neue Beziehung hat. 

Ihr Elternhaus ist ja auch sehr schwierig und ich kann verstehen, dass sie möglichst wenig Kontakt pflegt. Zum Glück ist ihre Schwester Lydia sofort und aktiv zur Stelle. 

Daniel kommt sehr sympathisch rüber, ausgerastet ist er auch noch nicht. Hoffentlich hat er sich im Griff, es wäre schade, wenn er die Sympathien verspielt. 

Ich bin gespannt, wie Hanna sich in den Fall einbringt, außer an der Suchaktion teilzunehmen. Als Polizistin kennt sie sich aus und weiß, wie wichtig Informationen für die Ermittler sind. Deswegen wird sie Viktors Vergangenheit bestimmt dort ansprechen. 

 

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liesmal kommentierte am 31. Oktober 2022 um 09:27

Ich erfahre gern vorab etwas über die Beweggründe, die zum Schreiben eines Romans führen. Viveca Sten macht das hier in knappen Worten mit einem kurzen   Brief an die Leser. Das gefällt mir gut.

Hanna wird mit ihrem privaten und beruflichen Bereich im ersten Leseabschnitt recht gut beschrieben. Viel Glück hat sie gerade nicht. Aber ich bin froh, dass ihre Schwester ein Haus in Are und Hanna damit erstmal eine neue Bleibe hat und durch Amandas Verschwinden Gelegenheit bekommt, bei der Suche zu helfen und dadurch auf andere Gedanken zu kommen. Ich bin gespannt, ob sie bald zum Team der Polizei in Are gehört.

Ich habe überhaupt keine Ahnung, in welche Richtung ich denken soll bei der Frage, was mit Amanda geschehen sein könnte. Dass Viktor etwas mit ihrem Verschwinden zu tun hat, kann ich mir nicht wirklich vorstellen.

Die Schwenker hin zu Amanda, die sich ganz allein und nur spärlich bekleidet in einer Hütte befindet, bringen große Spannung ins Geschehen. Dass diese Szenen in Kursiv gedruckt sind, finde ich gut. Außerdem mag ich die kurzen Kapitel. 

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Test_LR kommentierte am 02. November 2022 um 18:21

Ich kannte bisher die Schärengarten-Reihe und liebe den Schreibstil der Autorin. Auch wenn Hannah vom Charakter her ganz anders ist, so gefällt sie mir doch sehr gut. Daniel mag ich auch sehr gerne als Ermittler.

Die Kapitel sind relativ kurz sind und die Perspektiven wechseln zwischen Daniel, Hannah und dem Opfer Amanda ab. Dadurch will man immer weiter lesen und die Spannung ist permanent gegeben finde ich.

Ich frage mich, was Amanda und Ebba getan haben, über das sie nicht reden wollen. Vielleicht sowas wie Internet-Sex? Irgendwie hat Amanda ja scheinbar mit Hilfe von Social Media ihre Finanzen gesichert.

Aber wer hat ein Interesse, sie zu entführen und sie auf diese grausame Art sterben zu lassen? Aktuell habe ich zwar kein gutes Gefühl Amandas Mentor gegenüber, aber das Motiv lässt sich für mich noch nicht erkennen.

Viktor scheidet für mich aus. Er war zu zugedröhnt und sicher nicht clever genug. Wenn er ihr hätte etwas antun wollen, dann hätter er sie einfach geschlagen, aber nicht so perfide zugrunde gehen lassen.

Ich bin gespannt, wie es weitergeht und wie Hannah dazu kommt, später in die Ermittlungen einbezogen zu werden.

Lesetechnisch bin ich auf jeden Fall begeistert, das Buch hat einen richtigen Sog auf mich ausgeübt.

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chhotabhaaloo kommentierte am 05. November 2022 um 15:35

Wow, was für ein spannendes Ende des ersten Teils, da will ich doch gleich weiterlesen!

 

Mit dem Erzählstil tu ich mich etwas schwer, irgendwie liegt er mir nicht wirklich, aber das Setup der Story finde ich trotzdem sehr gut.

 

Alle Beteiligten haben ja anscheinend einen ziemlichen Scherbenhaufen als Leben und dass die unfehlbare und perfekte Schwester von Hanna auch nicht ganz so perfekt ist, darauf hatte ich ja fast schon gewartet.

 

Was mich etwas wundert sind die Kommunikationswege in diesem Buch. Wenn die Jugend Insta nutzt, warum schreiben denn dann alle ständig noch SMS?

 

Allerdings bin ich jetzt einfach nur neugierig, wie es weitergeht. Lebt Amanda oder nicht? Ich will es unbedingt herausfinden…..

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Lesebiene kommentierte am 07. November 2022 um 15:05

Was mich etwas wundert sind die Kommunikationswege in diesem Buch. Wenn die Jugend Insta nutzt, warum schreiben denn dann alle ständig noch SMS?

Das hat mich auch etwas verwundert...

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Rosmarin kommentierte am 09. November 2022 um 09:53

Nach krankheitsbedingtem Ausfall bin ich endlich auch in der Runde, sorry!

Und gleich so begeistert, dass ich das Buch fast nicht aus der Hand legen kann! 

Ich finde es sehr sympathisch, dass Viveca Sten berichtet, wie sie auf die neue Reihe gekommen ist! Ich finde überhaupt, sie ist ihren Lesern sehr zugetan, das merkt man. 

Mir gefallen die relativ kurzen, abwechselnden Kapitel. Sie erzeugen einerseits Tempo, andererseits Neugier und erweitern stets die Sichtweise. Sehr spannend!

Tja, Hanna's Situation ist ja nicht neu und jede Menge Lovestories starten genau so: Freund weg, Job weg, was tun? Aber ihre Situation mit dem Ortswechsel ist gut nachvollziehbar, die Unterstützung der Schwester ist ihr sicher. Ich bin gespannt, wie sie den Einstieg in die Ermittlungen hinbekommt! Entsetzlich finde ich das Verhalten der Eltern, "kleiner Fehlschlag" - da ist ein Minderwertigkeitskomplex ja schon vorprogrammiert! 

Jetzt bin ich total gespannt auf den Fund im VM6... 

 

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