Leserunde

Vorableserunde zu "Reality Show" (Anne Freytag)

Reality Show -

Reality Show
von Anne Freytag

Bewerbungsphase: 17.09. - 30.09.

Beginn der Leserunde: 07.10. (Ende: 28.10.)

Im Rahmen dieser Vorableserunde stellen wir – mit freundlicher Unterstützung des dtv Verlags – 20 Freiexemplare von "Reality Show" (Anne Freytag) zur Verfügung. Eine Leseprobe zum Buch findet ihr hier

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch.

ÜBER DAS BUCH:

Hochspannung zur Primetime

Heiligabend: Die einflussreichsten Personen Deutschlands werden in ihren Häusern eingesperrt – und ihre Geiselnahmen live übertragen. Der Showmaster tritt vor die Kamera und erklärt die Spielregeln: »Zwar wählen die Menschen ihre Regierung, die Macht liegt jedoch längst nicht mehr beim Volk. Heute präsentieren wir Ihnen diejenigen, die wirklich entscheiden, wer zum Gewinner und wer zum Verlierer des Systems wird. Und glauben Sie mir, jeder von ihnen hat mindestens eine Leiche im Keller.« Nun haben die Zuschauer die Wahl, wer mit einem blauen Auge davonkommt und wer bluten muss. Während die Menschen wie gebannt vor ihren Bildschirmen sitzen, wird eine Frage immer lauter: Wer sind die Drahtzieher hinter der Reality Show?

ÜBER DIE AUTORIN:

Anne Freytag hat International Management studiert und als Grafikdesignerin gearbeitet, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Für ihre Romane wurde sie bereits mehrfach ausgezeichnet – unter anderem mit dem Bayerischen Kunstförderpreis in der Sparte Literatur. Die Autorin lebt mit ihrem Mann in München.

31.10.2021

Thema: Lektüre, Teil lll; Seite 319 bis Ende

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Läuferbiene kommentierte am 10. Oktober 2021 um 21:33

Der Hammer, was für ein Showdown, genial gestrickt und spitzenmäßig ausgeführt.Gut geplant in die Irre geführt, sehr intelligent gemanagt.

Ich bin restlos begeistert vom Buch.

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westeraccum kommentierte am 11. Oktober 2021 um 09:25

Jetzt bin ich durch und ich muss sagen, dass mir das Buch gut gefallen hat. Der Ansatz ist interessant und spannend und die Geschichte entwickelt sich so, dass man sie gern liest. 

Am Ende wurde es etwas chaotisch und ich musste ziemlich aufpassen, was jetzt genau von wem getan wurde, denn die Fülle an Personen und die Tarnnamen zusätzlich zu den Klarnamen war schon etwas verwirrend. 

ich werde in den nächsten Tagen meine Rezi schreiben, wenn sich das alles etwas gesetzt hat.

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florinda kommentierte am 12. Oktober 2021 um 06:20

Genau! Zum Schluss hin musste man ziemlich aufpassen, im Kapitel Julian 42 verlor ich kurzfristig  etwas den Boden unter den Füßen. Dann dachte ich, dass diese Emhoff-Konfrontation eine unnötig verwirrende Schleife sei, bis ich bemerkte, dass exakt dies der Plan war.

Vorläufiges Fazit: Tolle Story mit viel Anregung zum Nachdenken.

Rezension folgt, wenn sich alles etwas gesetzt hat.

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florinda kommentierte am 12. Oktober 2021 um 22:10

Was, bitte, bedeutet "Elisabeths  Broswertab"? (S. 398 unten)

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Läuferbiene kommentierte am 13. Oktober 2021 um 07:17

Erich hat auf seinem Laptop/Monitor mehr als einen Tab (Webseite) offen und wechselt in den, wo er Elisabeth sieht.

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florinda kommentierte am 13. Oktober 2021 um 08:33

Danke, also doch "browser"( und nicht "broswer), und danke auch gleich für die Erklärung, bin pc-technisch weißblond:-)

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Läuferbiene kommentierte am 13. Oktober 2021 um 08:46

Ich habe den Fehler überlesen :-D

Ansonsten frag mich ruhig in Sachen PC Dingen. Hat mit deiner Haarfarbe nix zu tun  :-)

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Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 16. Oktober 2021 um 12:41

Ja ich wusste zeitweise auch nicht immer welcher Vogel jetzt wer ist :) . Es wurde auch nicht immer explizit gesagt. Fand ich aber gut ,das erfordert ein bißchen hen mitdenken

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Jeco01 kommentierte am 14. Oktober 2021 um 18:00

So, ich bin jetzt auch durch. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Ich konnte es kaum aus den Händen legen.
Dennoch muss ich gestehen, dass ich mir die Geschichte irgendwie anders vorgestellt habe. Auch das Ende hat mich nicht so zufrieden gestellt.
Auf jeden Fall war es eine spannende und interessante Reise.

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Biggieule kommentierte am 16. Oktober 2021 um 08:57

Ggf. ist das jetzt ein Spoiler.
Also ich gestehe mal, so ganz gab ich das Ende nicht verstanden. Irgendwie kam es mir so vor, als seien die Initiatoren der Prozesse mit umgeleiteten Geld auf eine Insel entscheiden.
Oder habe ich das etwas vollkommen falsch verstanden?

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Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 16. Oktober 2021 um 12:45

Yep
Sie haben nicht das ganze Geld für sich alleine genommen, sondern das Geld auf die Bevölkerung verteilt.
Ich denke du darfst hier ganz frei reden, wer ein Roman noch nicht gelesen hat sollte nicht in eine Lese Runde schauen und wer es noch nicht ausgelesen hat, nicht in den dritten Abschnitt

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Sanne7 kommentierte am 16. Oktober 2021 um 13:45

Eine Spoilerwarnung finde ich auch unnötig. Wer hier mitliest, kennt den Inhalt.

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Biggieule kommentierte am 16. Oktober 2021 um 14:34

Ok. Ich war mir nicht sicher, deshalb der Hinweis.
Ich möchte ja niemandem den Spaß verderben.

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JoanStef kommentierte am 16. Oktober 2021 um 15:23

Das war mir auch nicht völlig klar. Insgesamt haben sie aber auch von dem Coup ein Stück abbekommen. Diese Umleitung der Gelder und Immobilien, waren ein interessanter Gedanken blieb jedoch äußerst fiktiv und inkomplett in der Erklärung. 

Die gesamte Ungerechtigkeit wird bei vielen Lesern auf Zustimmung treffen. Ich dachte jedoch schon am Anfang, dass auch die hier im Hintergrund Strippenziehenden Revolutionäre, sich das System ebenfalls zu Nutze gemacht haben. Fällt das dann unter : "mit den gelichen Waffen bekämpfen" ? 

 

 

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Biggieule kommentierte am 17. Oktober 2021 um 18:10

Also ich habe das ehrlich gesagt so verstanden, dass sie am Ende der Versuchung des Geldes erlegen sind, und den größten Batzen für sich behalten haben.

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Sanne7 kommentierte am 14. Oktober 2021 um 21:14

Wahnsinn, so eine gelungene Täuschung, so ein perfekter Plan. Es war enorm spannend, die Vielzahl der Namen, Tarnnamen, Aliasnamen aber dann doch anstrengend. Zwar bezweifle ich, dass so eine Planung tatsächlich durchgeführt und umgesetzt werden kann, aber dieser Thriller war wirklich packend, originell und ein typischer Anne Freytag. Hat mir überwiegend gut gefallen, Rezension folgt demnächst. 

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Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 16. Oktober 2021 um 12:36

Das mit den Daten finde ich jetzt nicht so schlimm.
Ich bin mir sehr bewusst, dass ich mit jeder App und jedem Gewinnspiel meine Daten hinterlasse. Ich habe mir sogar sagen lassen das Einwohner melde Ämter sogar Daten verkaufen ( was ich weitaus schlimmer folgenden de, die tun immer so seriös). Ich bin jedoch recht Werberesistenz, ich schmunzelnd eigentlich über eingeblendete Werbung., wenn ich nach einem Tag oder so die Zusammenhänge sehe. Ich kaufe eigentlich sowieso oft nicht viel mehr als Bücher.
Langsam regt mich es aber auf, für wieviel moralisch wertvoller sich die Gruppe hält...
Oder was wollen sie wirklich, ach ja, das System stürzen
Ich dachte mir schon länger, dass Katharina sich bei der Polizei eingeschleust hat und Robin ist
Eigentlich ist es gut, dass Anne Freytag nur ein paar Kandidaten den Prozess gemacht wurde wie schon auf Seite 391 steht:" Erstens bräuchte man dafür zu viele Leute und zweitens wird selbst das irgendwann langweilig."
Jetzt tut mir Paul doch noch leid.
Ah Wirtschaftssystem zumindest Deutschland haben sie gesagt. Ich denke dies geht in der globalen Vernetzung nicht so einfach.

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Sanne7 kommentierte am 16. Oktober 2021 um 13:48

Klar ist Werbung lästig, aber ohne Bezahlprogramm kann man sie nicht abstellen. Na und? Intimes gebe ich sowieso nicht preis. Meine Lesevoerlieben brauche ich nicht zu verheimlichen. Wie Gittenen schreibt: dass offizielle Stellen meine Daten weitergeben und dafür kassieren, finde ich viel unseriöser. Wahlwerbung erhalte ich viel zu viel!

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JoanStef kommentierte am 16. Oktober 2021 um 15:18

Ich kann für mich festellen:

der dritte Abschnitt war für mich der Spannenste.

DIe Geschichte macht jetzt Sinn. Ich fand auch die "wahre" Mission durchaus interessant. Leider wurde diese dann nicht mehr genauer beleuchtet. 

DIe FLucht der Akteure war dann rasant und spannend. Ich hatte während diesen Abschnitte eine völlig andere Leseerfahrung gemacht. Hier gefiel mir die Zusammenführung der Erzählstränge, allerdings settzt die Autorin sehr auf das "Verstehen können & wollen" ihrer Leser. Es könnte sein, dass der ein oder andere Leser vor dem Ende aussteigt. Frustriert und ggfs. überfordert von der Masse an Infos, "Angeklagten" und den Akteuren. 

Diese Codenamen-Angelegenheit: Ich war wirklich auf den ersten Seiten sehr verwirrt,"wrench"- "Swift" etc. Es wäre nicht verkehrt gewesen, dieses Detail zu Anfang in die Erklärungen einzuflechten. 

Ich verstehe, dass Anne Freytag echte Fans hat und kann das nachvollziehen. Für mich war es jedoch nicht so super. Es hat mich aber genug gefangen genommen. Daher werde ich noch ein weiteres Buch dieser Autorin lesen, um sie besser einschätzen zu können.

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evaczyk kommentierte am 17. Oktober 2021 um 12:58

Habe in einer Nachtaktion jetzt auch noch den dritten Teil gelesen und muss sagen, ich bin ein bißchen enttäuscht von dem Buch. Zum einen weil in das letzte Drittel nach gefühlt endlosem Rampenbau noch sehr viel reinmusste. Zum anderen, weil es am Ende einfach realitätsfern und unlogisch wurde - etwa bei der Befreiungsaktion der Frauen, wo nur die Geisel die Schüsse hörte (nachdem die Schreie ja auch noch gut hörbar waren) und ganz besonders mit Katharinas Rolle im SEK. Mal abgesehen davon, dass Frauen meines Wissens bis jetzt in keinem einzigen SEK arbeiten, sondern höchstens in MEKs ist angesichts der harten Aufnahmeanforderungen der Gedanke, es reicht mit dem Chef zu schlafen, um dort  einen Job zu kriegen, ziemlich weltfremd. Oder Erich, der zwar seit Ewigkeiten Jura studiert, aber keinen Abschluss hat, kann einfach so als Anwalt auftreten und bekommt Zugang zu Elisabeth? 

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Schattengrund kommentierte am 17. Oktober 2021 um 20:28

Ja das geht mir ähnlich. Ich bin auch etwas enttäuscht, weil die Geschichte eigentlich groß vorbereitet wurde und dann relativ schnell aufgelöst wurde und dadurch teilweise unverständlich und unlogisch geworden ist.

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Tine kommentierte am 22. Oktober 2021 um 15:59

am Ende einfach realitätsfern und unlogisch wurde .... und ganz besonders mit Katharinas Rolle im SEK. ... angesichts der harten Aufnahmeanforderungen der Gedanke, es reicht mit dem Chef zu schlafen, um dort einen Job zu kriegen, ziemlich weltfremd.

Das hat mich auch überrascht und ich hätte gerne mehr Infos gehabt. Hat Katharina schon eine Ausbildung in der Polizeiarbeit? Oder hat Paul Papiere gefaked, wobei sie dann ja im Job aufliegen würde, wenn sie nichts kann... Mit dem Chef zu schlafen kann nützlich sein, aber der Rest des Drumherums muss doch auch passen.

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Claudia Si kommentierte am 22. Oktober 2021 um 23:44

Ich habe irgendwie vermutet, dass diese Geschichte einfach nur in Lenas Gedanken SO eine große Rolle spielt. Ich denke schon, dass Katharina wirklich schon in Polizeiarbeit verstrickt war. 

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Schattengrund kommentierte am 17. Oktober 2021 um 20:27

Ich bin jetzt auch mit dem letzten Abschnitt durch. Mir hat das Buch insgesamt ganz gut gefallen, aber ich bin trotzdem etwas enttäuscht. Ich habe schon diverse andere Bücher von Anne Freytag gelesen, die mich allesamt mehr überzeugen konnten als dieses hier. Die Vielzahl an Personen und die schnell wechselnde Handlung hat den Lesefluss an einigen Stellen schon sehr gestört, weil ich immer wieder verwirrt war welcher Codename zu wem gehört und wer gerade was macht. Ich lasse die Geschichte jetzt etwas sacken und veröffentliche die Tage dann meine Rezension.

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Nele33 kommentierte am 21. Oktober 2021 um 09:58

Bei diesem Buch bleibe ich etwas gespalten zurück, die Idee der Story gefällt mir weiterhin sehr gut-an der Umsetzung haperts da dann doch. Da habe ich schon besseres von der Autorin gelesen. Der Aufbau bis zum Finale hat mir zu lange gedauert, auch waren die Sprünge zwischen den Personen für meinen Lese-und Verständnisfluss einfach zu häufig.

Das Ende kam dann etwas überstürzt und abrupt und zufriedenstellend kann ich es auch nicht empfinden.

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herzens_buecher kommentierte am 22. Oktober 2021 um 12:08

Ich melde mich nun auch mal :) 
Musste den letzten Abschnitt ein bisschen sacken lassen. 

An sich fand ich den letzten Abschnitt spannend, aber leider konnte mich das Ende irgendwie nicht überraschen. Dachte mir irgendwie: ja ok, und jetzt? Durch den ersten und zweiten Fall, wo jedes Mal deren Geld an andere weitergegeben werden sollte, ist die Umverlagerung des Geldes durch einen Systemabsturz/-neustart irgendwie nicht so krass überraschend. Klar, dass die Show nur Mittel zum Zweck war, kam überraschend, aber da so wenig über die Kandidaten berichtet wurde hatte ich mir so was ähnliches schon fast gedacht. Oder aber, dass irgendetwas aus dem Ruder läuft, was ich eventuell sogar besser gefunden hätte - irgendwie war das ziemlich unrealistisch, dass alles so glatt läuft. Es war schon gut ausgetüftelt insbesondere, dass Katharina da ins Team eingeschleust wurde und niemand verdacht schöpft. 

Ich glaube es liegt einfach an meinen hohen und anderen Erwartungen. Für mich kommt es leider nicht an The Passengers von John Marrs ran, welches ähnlich aufgebaut ist. Ich hätte mir mehr vorstellen der Kandidat*innen und deren Vergehen gewünscht, denn darauf hab ich mich besonders gefreut. Warum wurden 10 ausgewählt und warum genau die zehn, wenn eh nur zwei "zur Rechenschaft" gezogen wurden? Außerdem waren es mir irgendwie viel zu viele Namen - 42 der Geiseln, Namen der Zuschauer*innen und Codenamen + richtige Namen der Verbrecher*innen. Am Ende wusste ich leider oft nicht mehr, wer wer ist, wodurch es sehr unübersichtlich wurde. 

Ok, das hört sich jetzt alles sehr negativ an :/ Ich fand das Buch gut, die Idee war toll und den Schreibstil mochte ich auch sehr. Es war spannend, aber auch da wurde mir leider durch die vielen Kapitel der Veranstalter*innen die Spannung genommen. An sich ein gutes Buch für Zwischendurch für mich, aber leider nicht mehr. 

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Tine kommentierte am 22. Oktober 2021 um 16:09

Sehe ich alles genauso!
Das Ende ist zwar spannend, aber wenig überraschend. Ich fand es insgesamt auch zu wenig Show, da so viele Menschen als Geiseln genommen wurde. Da dies aber nur Ablenkung (ist aber seeeehr aufwendig) war und es nur ums Geld ging, passts fast wieder, dass so wenig Reiche zur Rechenschaft gezogen wurden. Hab aber anhand des Titels und Klappentextes mehr davon erwartet.

Die Namen und Figuren waren definitiv zu viele. Wären es weniger gewesen und spannender aufgebaut, hätte es für mich ein Pageturner werden können. Ich seh aber auch einen tollen Schreibstil und raffnierte Szenen.
 

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Claudia Si kommentierte am 22. Oktober 2021 um 23:43

Ich stimme euch da vollkommen zu, etwas mehr Show hätte ich mir schon erhofft. Allerdings hätte die Autorin, wenn das doch eigentlich das Ziel ist, das Buch auch ein wenig umgestalten können um den Fokus auf den Systemsturz zu legen...

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Tine kommentierte am 22. Oktober 2021 um 16:12

Warum haben sie Elisabeth mal  R. B. F. genannt? Was bedeutet es?

Wow, wie extrem eifersüchtig Julian ist. Seine Reaktion ist echt übertrieben, da er mit Katharina doch zusammenbleibt! Hat er mal darüber nachgedacht, wie es für sie ist, dass sie ihren Körper für den Job hergeben muss?

Ich glaube, Anne Freytags Lieblingswörter sind Rückenmark & Rückgrat :‘D

Das Ende hat an Spannung zugelegt, aber doch wenig überrascht. Vor allem da zB Elisabeth zwar verhaftet wurde, aber durch die Hilfe der anderen einfach befreit werden konnte. Aber warum bleibt Phillip/Wiseman in Wien und flüchtet nicht mit auf die Insel? Ausgerechnet er, wo jeder sein Gesicht gesehen hat?

Ist euch auch aufgefallen, dass in der Danksagung Christine Albach viermal genannt worden ist? Ist das Absicht?

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Claudia Si kommentierte am 22. Oktober 2021 um 23:41

Stimmt hier bleiben wirklich viele Dinge etwas unaufgelöst, aber vielleicht soll das auch einfach so sein, sodass man selbst nach dem Lesen des Buchs immer noch darüber nachdenkt??

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Claudia Si kommentierte am 22. Oktober 2021 um 23:40

Da ich nach dem letzten Abschnitt das Buch einfach nicht mehr weglegen konnte, musste ich es noch heute fertig lesen und ich kann nur sagen: der Schluss war auf jeden Fall ein Highlight. 

In gewohnt genialem Schreibstil hat Anne Freytag eine perfekte Lösung gefunden Stück für Stück Motiv für Motiv und Hintergedanke für Hintergedanke aufzulösen. Dabei blieb die Spannung immer erhalten und teilweise wurde man von manchen Charakteren wirklich überrascht.

Ich finde es total faszinierend wie sie es geschafft hat bei so vielen Charakteren nicht den überblick zu verlieren und jeden einzelnen dabei ganz individuell und einzigartig zu gestalten, sodass man wirklich das Gefühl hat, dass jeder anders ist und nicht ein paar schnöselige Reiche vor eine Kamera gesetzt werden. Auch wenn ich gerne noch ein wenig mehr von der Show an sich gesehen hätte, ist dieses Buch super gelungen und wird mir definitiv mit seiner genialen Idee noch länger im Kopf bleiben. 

Diesen Abschnitt habe ich mich mal etws kürzer gefasst. 

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Cat83 kommentierte am 24. Oktober 2021 um 18:00

So, ich bin jetzt auch durch, bleibe aber irgendwie unbefriedigt zurück.

Ich habe die ersten 2/3 fast in einem durchgelesen, musste dann aber ein paar Tage pausieren. Der Wiedereinstieg fiel mir dann irgendwie schwer. 

Insgesamt fand ich das Buch zwar ok, hatte mir aber viiiel mehr erhofft. Auch ich hätte mehr von der Show lesen wollen. Die meisten Geiseln wurden ja am Leser vorbei vor das TV-Gericht gestellt. Eigentlich sehr schade. Die Story war hier und da wirklich etwas zu oberflächlich und realitätsfern beschrieben. Wie man an den Schicksalen der Gruppenmitglieder selber sieht, dreht sich im Leben nicht alles ums Geld. Aber in dem Buch dann irgendwie schon. 

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