Neuvorstellungen

Longlist Deutscher Buchpreis 2018

Longlist des Deutschen Buchpreises 2018

Die Longlist für den Deutschen Buchpreis steht fest! Bis zum 11. September hat die Fachjury nun Zeit, die besten sechs Titel für die Shortlist auszuwählen. Welche Bücher es auf die Longlist geschafft haben, zeigen wir euch hier.

Bereits seit 2005 wird der Deutsche Buchpreis vergeben. Es ist einer der bedeutendsten Literaturpreise des Landes und wurde vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels ins Leben gerufen, der damit deutschsprachige Literatur und Autoren auch über die Ländergrenzen hinweg ins Gespräch bringen möchte.

Im ersten Schritt wählt eine jährlich wechselnde, siebenköpfige Jury zwanzig Titel aus, die in die nähere Auswahl kommen. Verlage können sich für die Auszeichnung mit einzelnen Titeln bewerben. Im September wird dann die Shortlist veröffentlicht, auf der sich sechs Bücher befinden. Zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse wird schließlich der Gewinner verkündet. Der Deutsche Buchpreis ist mit insgesamt 37.500 Euro dotiert: Der Preisträger erhält 25.000 Euro, die übrigen fünf Autoren der Shortlist erhalten jeweils 2.500 Euro.

Wir sind gespannt auf eure Meinung: Welches der vorgestellten Bücher der Longlist ist euer Favorit? Fehlt euch jemand auf der Liste?

Alle weiteren Infos zum Deutschen Buchpreis findet ihr hier: https://www.deutscher-buchpreis.de

Zu unserer Leserunde „Lesebuch zum Deutschen Buchpreis“ geht es hier entlang: Leserunde Longlist.

Lebt wohl, Ihr Genossen und Geliebten!

Lebt wohl, Ihr Genossen und Geliebten! - Carmen-Francesca Banciu

Die Kindheit endet tatsächlich erst dort, wo die Geschichte unserer Eltern zur eigenen Geschichte wird und wir vor ihren wie vor den eigenen Abgründen die Augen nicht mehr verschließen können.

Maria-Maria reist nach Rumänien, um ihren verunglückten Vater zu besuchen und ihn, trotz seiner besitzergreifenden Geliebten, zusammen mit ihnen zu betreuen. In seinen Augen hat sie, die Tochter, die reale Utopie der kommunistischen Gesellschaft verraten. Sie wiederum erkennt in ihm ausschließlich den festgefahrenen Parteirhetoriker, der sich als moralische Instanz aufspielte, anderen Opfer abverlangte, aber selbst ein bigottes Leben führte.

Der neue Roman von Carmen-Francesca Banciu handelt vom Tod eines vermeintlichen Patrioten, für den Vaterland, Partei und der Aufb au einer neuen Gesellschaft stets den wichtigsten Platz in seinem Leben einnahmen und von der Liebe, die man sich von den Eltern erhofft, die einem versagt bleibt, und die man selbst zu geben vielleicht nicht imstande ist. Sie spürt der Frage nach, wie man Abschied von den Eltern nehmen, wie man mit ihren Lebenslügen umgehen kann, und welche persönliche Veränderung man dabei erfährt.

Die versartige Sprache des Romans überträgt die Dramatik der zwischenmenschlichen Beziehungen direkt auf die Leser, die dadurch Teil des Erzählten werden. Banciu beobachtet das Sterben des Vaters, sie horcht und wartet. In der Wiederholung entfalten die Worte ihre Suggestivkraft. Banciu umkreist ihre Figuren, schöpft aus Erinnerungen wie aus einer geteilten Gegenwart. Ein Wort zieht das nächste nach sich. Man erlebt, wie sich Gedanken formen und wie sie wieder in sich zusammenstürzen. Ihr Abgesang auf die ideologische Überhöhung der Familie, der Partei und des Vaterlandes steckt voller Mut und Aktualität.

Nachtleuchten

Nachtleuchten - María Cecilia Barbetta

Longlist Deutscher Buchpreis 2018: "Nachtleuchten". In ihrem neuen Roman erzählt María Cecilia Barbetta von der gespenstischen Atmosphäre am Vorabend eines politischen Umsturzes. Sie sind aus der ganzen Welt gekommen und haben sich in Buenos Aires eine Existenz aufgebaut. In dem Viertel Ballester kämpfen sie jeder auf seine Art für den Aufbruch, die Revolution und eine bessere Zukunft - Teresa und ihre Klassenkameradinnen in der katholischen Mädchenschule ebenso wie Celio, der Friseur in der "Ewigen Schönheit", oder die Mechaniker der Autowerkstatt "Autopia". Doch politische Spannungen zerreißen das Land, Aberglaube und Gewalt schleichen sich in die Normalität. Mit einem feinen Gespür für die Poesie des Alltags erzählt die in Argentinien geborene María Cecilia Barbetta von der Liebe zum Leben in Zeiten des Umbruchs.

Sechs Koffer

Sechs Koffer - Maxim Biller

Eine berührende Familiengeschichte - und ein virtuoser literarischer Kriminalroman von großer politischer Aktualität.
In jeder Familie gibt es Geheimnisse und Gerüchte, die von Generation zu Generation weiterleben. Manchmal geht es dabei um Leben und Tod. In seinem neuen Roman erzählt Maxim Biller von einem solchen Gerücht, dessen böse Kraft bis in die Gegenwart reicht. "Sechs Koffer" - die Geschichte einer russisch-jüdischen Familie auf der Flucht von Ost nach West, von Moskau über Prag nach Hamburg und Zürich - ist ein virtuoses literarisches Kunststück. Aus sechs Perspektiven erzählt der Roman von einem großen Verrat, einer Denunziation. Das Opfer: der Großvater des inzwischen in Berlin lebenden Erzählers, der 1960 in der Sowjetunion hingerichtet wurde. Unter Verdacht: die eigene Verwandtschaft. Was hier auf wenig Raum gelingt, sucht seinesgleichen in der deutschen Gegenwartsliteratur: eine Erzählung über sowjetische Geheimdienstakten, über das tschechische Kino der Nachkriegszeit, vergiftete Liebesbeziehungen und die Machenschaften sexsüchtiger Kultur-Apparatschiks. Zugleich ist es aber auch eine Geschichte über das Leben hier und heute, über unsere moderne, zerrissene Welt, in der fast niemand mehr dort zu Hause ist, wo er geboren wurde und aufwuchs. "Sechs Koffer" ist ein Roman von herausragendem stilistischen Können, elegantem Witz und einer bemerkenswerten Liebe zu seinen Figuren: Literatur in Höchstform - und spannend wie ein Kriminalroman.
"Kaum je hat man in den vergangenen 30 Jahren ein Werk deutscher Sprache gelesen, das so licht und verspielt und dabei so streng, ergreifend und konzis davon erzählte, was Familie-Sein heißt." Spiegel Online
Stimmen zum Buch:
"Wie hütet man ein Familiengeheimnis? Indem man es allen erzählt. Maxim Biller ist mit diesem Buch ein wahres Kunststück gelungen." Durs Grünbein
"Dieser Roman ist ein kunstvoll geschliffener Edelstein. Immer wieder blitzt eine andere Facette auf, bricht ein anderer Schein hervor, eine neue geschliffene Seite. Eine Epoche ist darin eingeschlossen, die Härte einer Zeit, so rätselhaft klar. Großartig, nein, nicht artig, groß: Maxim Biller." Robert Menasse

Rezensionen zu diesem Buch von:

Wie kommt der Krieg ins Kind

Wie kommt der Krieg ins Kind - Susanne Fritz

Ein sehr persönliches Buch über das Schicksal der Mutter und der eigenen Familie. Spurensuche, deutsch-polnische Geschichtsschreibung und Erzählung in einem.

Vierzehn Jahre alt ist die Mutter, als sie 1945 verhaftet und für Jahre ins polnische Arbeitslager Potulice gebracht wird. Der Grund: Sie hatte mit neun ein Formular unterschrieben, das sie in einem von Hitler überfallenen Gebiet als Deutsche auswies.
Susanne Fritz erzählt ergreifend und ohne jede vorschnelle Schuldzuweisung von dem Schicksal ihrer Mutter und der ganzen Familie über mehrere Generationen. Sie fragt nach Menschlichkeit und Verrat, nach Identität und Sprache und zieht immer wieder historische Dokumente zu Rate. So leuchtet sie nicht nur die eigene Familiengeschichte aus, sondern das deutsch-polnische Verhältnis über zwei Weltkriege hinweg mit all den historischen Umwälzungen und ihren Auswirkungen auf jeden Einzelnen.
Susanne Fritz führt ein tief lotendes Gespräch mit der Vergangenheit, sie tut es, weil sie die verborgenen Auswirkungen auf ihr eigenes Dasein verstehen will.

Unter der Drachenwand

Mondsee, 1944 – Leben und Lieben im Schatten der großen Geschichte. Der neue Roman von Arno Geiger, der für 'Es geht uns gut' den ersten deutschen Buchpreis erhielt.

Veit Kolbe verbringt ein paar Monate am Mondsee, unter der Drachenwand, und trifft hier zwei junge Frauen. Doch Veit ist Soldat auf Urlaub, in Russland verwundet. Was Margot und Margarete mit ihm teilen, ist seine Hoffnung, dass irgendwann wieder das Leben beginnt. Es ist 1944, der Weltkrieg verloren, doch wie lang dauert er noch? Arno Geiger erzählt von Veits Alpträumen, vom "Brasilianer", der von der Rückkehr nach Rio de Janeiro träumt, von der seltsamen Normalität in diesem Dorf in Österreich – und von der Liebe. Ein herausragender Roman über den einzelnen Menschen und die Macht der Geschichte, über das Persönlichste und den Krieg, über die Toten und die Überlebenden.

Rezensionen zu diesem Buch von:

Die Katze und der General

Die Katze und der General - Nino Haratischwili

Alexander Orlow, ein russischer Oligarch und von allen "Der General" genannt, hat ein neues Leben in Berlin begonnen. Doch die Erinnerungen an seinen Einsatz im Ersten Tschetschenienkrieg lassen ihn nicht los. Die dunkelste ist jene an die grausamste aller Nächte, nach der von der jungen Tschetschenin Nura nichts blieb als eine große ungesühnte Schuld. Der Zeitpunkt der Abrechnung ist gekommen.
Nino Haratischwili spürt in ihrem neuen Roman den Abgründen nach, die sich zwischen den Trümmern des zerfallenden Sowjetreichs aufgetan haben. "Die Katze und der General" ist ein spannungsgeladener, psychologisch tiefenscharfer Schuld-und-Sühne-Roman über den Krieg in den Ländern und in den Köpfen, über die Sehnsucht nach Frieden und Erlösung. Wie in einem Zauberwürfel drehen sich die Schicksale der Figuren ineinander, um eine verborgene Achse aus Liebe und Schuld. Sie alle sind Teil eines tödlichen Spiels, in dem sie mit der Wucht einer klassischen Tragödie aufeinanderprallen.

Rezensionen zu diesem Buch von:

Die Gewitterschwimmerin

Die Gewitterschwimmerin - Franziska Hauser

Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2018: Die Hirschs waren Verfolgte, Widerstandskämpfer, Opportunisten, Künstler. Ein Jahrhundert deutsche Geschichte hat sie geprägt, haben sie mitgeprägt. Da durfte man nicht empfindlich sein, es galt, die eigene Haut zu retten. Empfindlich war Tamara zum Glück nie. Stattdessen suchte sie das Abenteuer, die Herausforderung, das Risiko. Doch andere hat die Familie zugrunde gerichtet; eine Schuld, die Tamara nicht verzeihen kann.
Eindrücklich, poetisch und kraftvoll erzählt Franziska Hauser die Lebensgeschichte der bezaubernd eigensinnigen Tamara Hirsch - erzählt damit die Geschichte ihrer eigenen Familie, eine Geschichte aus politischen und persönlichen Fallstricken, bis dem Leser die Luft wegbleibt.

Rezensionen zu diesem Buch von:

Bungalow

Helene Hegemann erzählt von der radikalen Selbstfindung eines jungen Mädchens in einer zunehmend apokalyptischen Welt.

Während ihre Mutter das letzte Einkaufsgeld versäuft, beobachtet Charlie vom Balkon ihrer Betonmietskaserne die benachbarten Bungalows und deren Bewohner: Sie lernt, dass es mehrere soziale Klassen gibt und sie selbst zur untersten gehört. Dann, kurz nach ihrem zwölften Geburtstag, zieht ein neues Ehepaar ins Viertel. Die beiden sind Schauspieler, unberechenbar, chaotisch, luxuriös, schlauer als alle anderen – und für Charlie das, was der Rest der Welt als ihre „erste große Liebe“ bezeichnen würde: Spielkameraden und Lover, größter Einfluss und größte Gefährdung. Klar und radikal erzählt Helene Hegemann vom Überleben in einer zunehmend apokalyptischen Welt und der vitalen Kraft des freien Willens.

Rezensionen zu diesem Buch von:

Wie hoch die Wasser steigen

"Anja Kampmann wagt eine Reise an die Wurzel unserer Gegenwart – atmosphärisch, intensiv, sinnlich.“ Lutz Seiler

Wenzel Groszak, Ölbohrarbeiter auf einer Plattform mitten im Meer, verliert in einer stürmischen Nacht seinen einzigen Freund. Nach dessen Tod reist Wenzel nach Ungarn, bringt dessen Sachen zur Familie. Und jetzt? Soll er zurück auf eine Plattform? Vor der westafrikanischen Küste wird er seine Arbeitskleider wegwerfen, wird über Malta und Italien aufbrechen nach Norden, in ein erloschenes Ruhrgebiet, seine frühere Heimat. Und je näher er seiner großen Liebe Milena kommt, desto offener scheint ihm, ob er noch zurückfinden kann. Anja Kampmanns überraschender Roman erzählt in dichter, poetischer Sprache von der Rückkehr aus der Fremde, vom Versuch, aus einer bodenlosen Arbeitswelt zurückzufinden ins eigene Leben.

Rezensionen zu diesem Buch von:

Jahre später

Jahre später - Angelika Klüssendorf

Die Anatomie einer toxischen Partnerschaft.
Mit "Das Mädchen" und "April" - beide auf der Shortlist zum Deutschen Buchpreis - schrieb Angelika Klüssendorf die Geschichte einer starken jungen Frau, die ihren Weg geht unter widrigen Umständen. "Jahre später" erzählt nun von der intensivsten, aber auch zerstörerischsten Beziehung des erwachsenen Mädchens April - ihrer Ehe.
Auf einer Lesung lernt April einen Mann kennen, der ihr zunächst durch seine dreist raumnehmende Art auffällt. Es ist nicht Sympathie, die sie zusammenführt. Es ist eine andere Form der Anziehung: Intensität. Eine schicksalhafte Begegnung. Denn Ludwig, der Chirurg aus Hamburg, wird für April zum Lebensmenschen werden - und April für ihn. Im Guten wie im Schlechten.
Angelika Klüssendorf erzählt, wie eine Liebe zwischen zwei radikalen Einzelgängern entsteht, die beide mit ihren eigenen Mitteln versuchen, ins Soziale zu finden und zu sich selbst. Es ist eine Geschichte von Öffnungsbereitschaft, glühender Gemeinsamkeit, aber auch den unaufhaltsamen Fliehkräften, die das Paar auseinandertreiben.Ohne jemals Partei zu ergreifen oder seine Figuren zu denunzieren, entwickelt "Jahre später" die Anatomie einer toxischen Partnerschaft. Als Leser wünscht man bis zuletzt, dass es gelingen möge, und zugleich, dass es endlich ein Ende hat mit den beiden. Messerscharfe Prosa, die keinen Moment lang unberührt lässt.

Rezensionen zu diesem Buch von:

Ein schönes Paar

Ein schönes Paar - Gert Loschütz

Beim Ausräumen seines Elternhauses stößt der Fotograf Philipp auf einen Gegenstand, der in der Geschichte seiner Eltern eine entscheidende Rolle gespielt hat. Die beiden, Herta und Georg, waren ein schönes Paar. Philipp erinnert sich an ihr junges Liebesglück, ihre Hoffnungen und Gefährdungen, an die überstürzte Flucht seines Vaters aus der DDR in den Westen. Das hätte, da ihm die Mutter und der Junge ein paar Tage später folgten, der Beginn eines erfüllten Lebens sein können, tatsächlich aber trug die Flucht den Keim des Unglücks in sich. Nach und nach geht Philipp das Paradoxe der elterlichen Beziehung auf: Dass es die Liebe war, die ihre Liebe zerstörte. Damit aber ist die Geschichte, die auch sein Leben überschattet hat, nicht vorbei. Am Ende stellt er fest, dass Herta und Georg all die Jahre über miteinander verbunden waren, auf eine Weise, die sie niemandem, nicht einmal sich selbst, eingestehen konnten.

Ein ergreifender Roman über Liebe und Vergänglichkeit vor dem Hintergrund der deutschen Teilung.

Rezensionen zu diesem Buch von:

Archipel

Archipel - Inger-Maria Mahlke

"Es ist der 9. Juli 2015, vierzehn Uhr und zwei, drei kleinliche Minuten. In La Laguna, der alten Hauptstadt des Archipels, beträgt die Lufttemperatur 29,1 Grad. Der Himmel ist klar, wolkenlos und so hellblau, dass er auch weiß sein könnte". Damit fängt es an. Und mit Rosa, die zurückkehrt auf die Insel und in das heruntergewirtschaftete Haus der vormals einflussreichen Bernadottes. Rosa sucht. Was, weiß sie nicht genau. Doch für eine Weile sieht es so aus, als könnte sie es im Asilo, dem Altenheim von La Laguna, finden. Ausgerechnet dort, wo Julio noch mit über neunzig Jahren den Posten des Pförtners innehat. Julio war Kurier im Bürgerkrieg, war Gefangener der Faschisten, er floh und kam wieder, und heute hütet er die letzte Lebenspforte der Alten von der Insel. Julio ist Rosas Großvater. Von der mütterlichen Seite. Einer, der Privilegien nur als die der anderen kennt.
Inger-Maria Mahlke ist in nur wenigen Jahren zu einer der renommiertesten deutschen Schriftstellerinnen avanciert und hat sich mit jedem ihrer Bücher thematisch und formal weiter vorgewagt. In "Archipel" führt sie rückwärts durch ein Jahrhundert voller Umbrüche und Verwerfungen, großer Erwartungen und kleiner Siege. Es ist Julios Jahrhundert, das der Bautes und Bernadottes, der Wieses, der Moores und González' - Familiennamen aus ganz Europa. Aber da sind auch die, die keine Namen haben: Die Frau etwa, die für alle nur 'die Katze' war: unverheiratete Mutter, Köchin, Tomatenpackerin - und irgendwann verschwunden. Denn manchmal bestimmen Willkür, Laune, Zufall oder schlicht: mitreißende Erzählkunst über das, was geht, und das, was kommt.

Ein großer europäischer Roman von der Peripherie des Kontinents: der Insel des ewigen Frühlings, Teneriffa.

Rezensionen zu diesem Buch von:

Hier ist noch alles möglich

Hier ist noch alles möglich - Gianna Molinari

Eine junge Frau wird als Nachtwächterin in einer Verpackungsfabrik eingestellt. Abend für Abend macht sie ihren Rundgang, kontrolliert die Zäune. Ein Wolf soll in das Gelände eingedrungen sein. Mit jeder Nachtschicht wird die Suche nach dem Wolf mehr zu einer Suche nach sich selbst und zur Frage nach den Grenzen, die wir ziehen, um das zu schützen, woran wir glauben.

"Gianna Molinari nimmt uns an Bord einer literarischen Forschungsreise zu den Terrae Incognitae der Gegenwart, nimmt uns vom vermeintlich sicheren Ufer mit ins offene Meer." Ruth Schweikert

"Manche Bücher sind wie Inseln. Leser betreten sie nur kurz, aber lang genug, dass sie ihre rätselhafte Schönheit, ihren sprachlichen Bewuchs, ihre Bewohner nicht mehr missen möchten. Hier ist noch alles möglich ist genau so ein Buch." Sasa Stanisic

Rezensionen zu diesem Buch von:

Heimkehr nach Fukushima

Heimkehr nach Fukushima - Adolf Muschg

Der Architekt Paul Neuhaus, frisch verlassen, erhält eine Einladung von seinen alten Freunden Ken-Ichi und Mitsuko. Der Bürgermeister eines Dorfes nahe beim Unglücksmeiler von Fukushima, Mitsukos Onkel, bittet Neuhaus, ihn zu besuchen. Die Gegend ist verstrahlt, die Dörfer sind verlassen, die kontaminierte Erde ist abgetragen. Die Regierung wünscht die Rückbesiedlung, aber die Menschen haben Angst. Der Bürgermeister will Neuhaus für eine Künstlerkolonie gewinnen - in der verstrahlten Zone -, um neue Hoffnung zu wecken. Neuhaus reist mit Mitsuko an und sie geraten in eine unentrinnbar intensive Nähe zueinander. Ist in der schönen, verseuchten Landschaft Fukushimas eine Zukunft möglich wie auch in der Liebe zwischen Paul und Mitsuko?
Sie beide begleitet die Lektüre Adalbert Stifters. So wie dort die geheimnisvolle Kette von Ursache und Wirkung die Bereiche des Lebens gleichermaßen verknüpft, so stellt die unheilvolle Kettenreaktion im Atommeiler in Fukushima nicht nur die Japaner vor die Frage, was diese Katastrophe über uns alle sagt. Sind wir im Zentrum der Gefahr nicht näher an unserer Wahrheit und an der unserer Gegenwart?

Rezensionen zu diesem Buch von:

Hysteria

Hysteria - Eckhart Nickel

"Hysteria" erzählt die Geschichte von Bergheim, der auf einem Biomarkt merkwürdig unnatürliche Himbeeren entdeckt. Auf der Suche nach dem Rätsel ihrer Beschaffenheit und Herkunft gerät er immer tiefer in eine kulinarische Dystopie, in der das Natürliche nur noch als absolutes Kunstprodukt existiert, weil das Künstliche längst alle Natur ersetzt hat. Aber keiner weiß davon. Nur seine Hypersensibilisierung befähigt Bergheim, die unheimliche Veränderung wahrzunehmen und ihr nachzugehen. Alle Fäden laufen im Kulinarischen Institut zusammen, wo er Charlotte wiedertrifft, seine Studienfreundin und ehemalige Geliebte, die nun als Leiterin an der Spitze der Bewegung des "Spurenlosen Lebens" steht. Allein mit Ansgar, dem dritten im Bunde des ehemaligen Uni-Triumvirats, wird es Bergheim gelingen, etwas dagegen zu tun.

Rezensionen zu diesem Buch von:

Sültzrather

Sültzrather - Josef Oberhollenzer

Ein großartiger Roman über die Frage, woraus Erinnerung nach dem Verschwinden gemacht ist. Sültzrather handelt von einem Zimmermann aus Aibeln in Südtirol. Nach dem Sturz vom Baugerüst und der folgenden Querschnittslähmung beginnt der Protagonist Vitus Sültzrather zu schreiben. Es ist ein Schreiben gegen das Vergessen: Wie besessen, akribisch genau, vertraut er die Details, die nur er wissen kann, dem Papier an. Doch dann beginnt er das, was er aufgeschrieben hat, wieder zu vernichten, Seite für Seite abkratzend, abschabend, ein Vernichtungsfeldzug, der von seiner Umgebung, seiner Schwester, der Zugehfrau und deren Tochter nicht gestoppt werden kann. Mit hoher Kunstfertigkeit passt Oberhollenzer seinem Protagonisten eine Erinnerung auf den Leib.

Rezensionen zu diesem Buch von:

Der Vogelgott

Hier hat eine große Erzählerin aus einer grimmigen Geschichte einen grandiosen Roman gemacht. Die Mitglieder einer wissenschaftlich orientierten Familie werden durch eine zufällige Entdeckung auf einem Kirchenbild in den schwer durchschaubaren Mythos eines Vogelgottes hineingezogen mit einem Sog, dem sie so wenig widerstehen können wie der Leser dieser Geschichte. Spätestens als sich herausstellt, dass dieser Mythos eben nicht nur ein Mythos ist. Es ist eine sagenhafte, aber elende Gegend dieser Erde, wo die Verehrer des Vogelgotts leben, die ihm allerdings weniger ergeben als vielmehr ausgeliefert zu sein scheinen. In diesem unwiderstehlichen Roman entpuppt sich eine geheime Welt als die unsere, in der die Natur ihre Freundschaft aufkündigt und wir ihrer Aggression und Düsternis gegenüberstehen. Das ist nicht die übliche Jung und Jung Literatur, werden manche denken. Beim Lesen und vor allem Weiterlesen fragt man sich, warum man das Buch nicht aus der Hand legen kann, zumal hier nicht mit altertümlichen Spannungselementen gearbeitet wird.

Rezensionen zu diesem Buch von:

Dunkle Zahlen

Dunkle Zahlen - Matthias Senkel

Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2018

Moskau 1985: Die internationale Programmierer-Spartakiade hält die akademischen Eliten des Landes in Atem. Hier messen sich aufstrebende Mathematiker in den Techniken der Zukunft, die nur noch einen Tastendruck entfernt scheint. Doch die kubanische Nationalmannschaft ist kurz vor der Eröffnung des Wettbewerbs spurlos verschwunden - und ihre resolute Übersetzerin Mireya begibt sich auf eine atemlose Suche durch die fremde Hauptstadt, die wie elektrostatisch aufgeladen surrt und flimmert. Architekten und Agenten, dichtende Maschinen und sogar Stalins leibhaftiger Schatten treffen in dieser wilden und manchmal fantastischen Erzählung aufeinander: ein schillerndes Mosaik der Sowjetunion kurz vor der folgenreichen Vernetzung der Welt. Ein Roman so unberechenbar wie die Geschichte selbst.

Rezensionen zu diesem Buch von:

Gott der Barbaren

Gott der Barbaren - Stephan Thome

China, Mitte des 19. Jahrhunderts. Eine christliche Aufstandsbewegung überzieht das Kaiserreich mit Terror und Zerstörung. Ein junger deutscher Missionar, der bei der Modernisierung des riesigen Reiches helfen will, reist voller Idealismus nach Nanking, um sich ein Bild von der Rebellion zu machen. Dabei gerät er zwischen die Fronten eines Krieges, in dem er am Ende alles zu verlieren droht, was ihm wichtig ist. An den Brennpunkten des Konflikts - in Hongkong, Shanghai, Peking - begegnen wir einem Ensemble so zerrissener wie faszinierender Persönlichkeiten: darunter der britische Sonderbotschafter, der seine inneren Abgründe erst erkennt, als er ihnen nicht mehr entgehen kann, und ein zum Kriegsherrn berufener chinesischer Gelehrter, der so mächtig wird, dass selbst der Kaiser ihn fürchten muss.
In seinem packenden neuen Buch erzählt Stephan Thome eine Vorgeschichte unserer krisengeschüttelten Gegenwart. Angeführt von einem christlichen Konvertiten, der sich für Gottes zweiten Sohn hält, errichten Rebellen in China einen Gottesstaat, der in verstörender Weise auf die Terrorbewegungen unserer Zeit vorausdeutet. Ein großer und weitblickender Roman über religiösen Fanatismus, über unsere Verführbarkeit und den Verlust an Orientierung in einer sich radikal verändernden Welt.

Rezensionen zu diesem Buch von:

Eine dieser Nächte

Eine dieser Nächte - Christina Viragh

Es ist eine dieser Nächte, die man durcher zählen muss. Das zumindest findet Bill, der auf dem Flug von Bangkok nach Zürich neben
Emma sitzt. Bill geht ihr gehörig auf die Nerven. Mit Donnerstimme erzählt er aus seinem Leben - und um sein Leben, und nicht nur Emma, sondern auch andere Passagiere sind gezwungen zuzuhören. Trotz ihres Widerstands werden sie aber alle, Emma, Michael, Stefan, Walter und ein Junge, ja, auch die japanische Familie in der hinteren Sitzreihe, vom Sog der Geschichten erfasst, wobei eigene Geschichten und Phantasien wachgerufen werden. Alle diese Geschichten fügen sich zu einem Reigen, bei dem sich ungeahnte Bezüge und Entsprechungen und ein geheimnisvoller Mittelpunkt herausschälen. Denn Bill beschwört sprachgewaltig Orte, Leute und seltsame Wesen herauf. Die zwölf Stunden dieser Flugnacht entwickeln einen gefährlichen Reiz - und bekommen nicht allen gleich gut.

Kommentare

wandagreen kommentierte am 14. August 2018 um 10:47

Das sind ja interessante Titel, diesmal. Guck an, bei Arno Geiger hatte ich richtig getippt. Dass er mit Drachendingens dabei ist. Dabei hab ich nur die erste Seite gelesen.

Leseliebelei kommentierte am 15. August 2018 um 18:19

Ja, ich lag auch mit einem Tipp richtig! : )

wandagreen kommentierte am 14. August 2018 um 10:54

Stephen Thome, Biller (mag ich nicht) oder Arno Geiger könnten es nach weit vorne schaffen. Biller mag ich als Person nicht besonders, hab noch nie ne Zeile von ihm gelesen. Das wird spannend diesmal. Das Meiste kenn ich nicht, im Wortsinn: Hab von wenigen schon was gehört. Nino Dingens und die Katze samt General. Das hat auch Chancen.

DIe Longlist wird jedoch gefälliger als früher, habe ich den Eindruck. Das klingt nach lesbaren Titeln. Wird auch Zeit.

katzenminze kommentierte am 14. August 2018 um 11:01

Auf Biller setzte ich auch. Habe bisher nur positives zu dem Buch gehört. Aber mal gucken. Schön dass Haratschwili dabei ist. Und für den Aufbau Verlag freue ich mich. Aber Hegemann???? Argh! Wutwutwutwutwut!!!!!

wandagreen kommentierte am 14. August 2018 um 12:40

Wer hat das durchgesetzt und durchgewunken? Man hat den Eindruck bisweilen, es sässen Irre in der Jury.

katzenminze kommentierte am 14. August 2018 um 12:43

Wanhrscheinlich waren Freunde vom Hegeman Papa dabei...

Giselle74 kommentierte am 14. August 2018 um 10:58

Nino Haratischwili, das freut mich! Ansonsten muss ich gestehen, habe ich nicht eines der Bücher gelesen und von der Hälfte bisher nicht einmal gehört...

Giselle74 kommentierte am 14. August 2018 um 14:22

Bei genauerem Anschauen finde ich tatsächlich auf Anhieb acht Titel, die ich gerne lesen würde. Das war letztes Mal ganz sicher nicht so...

wandagreen kommentierte am 14. August 2018 um 15:54

Absolut.

katzenminze kommentierte am 14. August 2018 um 11:04

Der Vogelgott klingt interessant. Den habe ich mir bei der Indieverlagsvorschaut schon gemerkt. Und die "kulinarische Dystopie" Super. (Wenn die Hegemann nicht wäre!) Es sind echt interessante Titel dabei und ich hoffe desperately auf die Leseproben, von denen ich bis gerade meinte, sie nicht lesen zu wollen. XD

E-möbe kommentierte am 14. August 2018 um 11:34

Für mich hat es sich erledigt. Die Hegemann nominiert, ich weiß nicht, ob ich vor Lachen oder vor Wut nicht in den Schlaf kommen soll.

katzenminze kommentierte am 14. August 2018 um 11:41

WUT! Ich bin für Wut.

E-möbe kommentierte am 14. August 2018 um 12:20

Du hast recht. Wut ist die einzige Reaktion, die man da zeigen kann. Was denken die sich dabei, hat ihr Daddy sie mal wieder eingekauft?

UJac kommentierte am 14. August 2018 um 12:11

Hegemann? Ach so, die mit dem Axolotl-Dings... hab ich nicht gelesen...

katzenminze kommentierte am 14. August 2018 um 12:15

Sei froh!! Noch nie hat jemand schlechter abgeschrieben.

florinda kommentierte am 14. August 2018 um 11:50

"Hier ist noch alles möglich"

Obwohl einige Buchbeschreibungen hinsichtlich erwähnter historischer Hintergründe direkt in mein Beuteschema fallen, weckte diese hier mein Interesse, ohne, dass ich es begründen könnte. 

Bücherteufelchen7000 kommentierte am 14. August 2018 um 12:22

Mir geht es ähnlich. Die Beschreibung weckt in mir auch den Wunsch zum Weiterlesen. 

 

UJac kommentierte am 14. August 2018 um 12:00

Erster Gedanke: Ich kenn' mal wieder nix davon! Biller mag ich als Person auch nicht, aber wie er schreibt, weiß ich nicht...

E-möbe kommentierte am 14. August 2018 um 12:19

Was ist mit diesem Biller, dass ihr ihn alle nicht mögt?

lesesafari kommentierte am 14. August 2018 um 12:33

und von wem schrieb diese hegemann ab? wer ist sie überhaupt?

biller hab ich letztens irgendwo gesehen. vllt war es nur ne vorschau.

katzenminze kommentierte am 14. August 2018 um 12:42

Hegemann ist die Tochter von irgendeinem berühmten deutschen Regisseur und hat mit 16/17 ein "Buch" zusammengestückelt was mit Abstand das schlechteste Machwerk ist, das ich je lesen durfte. Veröffentlich wurde es garantiert überhaupt nur wegen dem berühmten Herrn Papa. Vom Feuilleton wurde es hochgelobt (warum auch immer) und dann kam raus, dass sie ein paar Seiten fast originalgetreu von einem Blogger abgeschrieben hat. Nimm dir mal ne Leseprobe...

https://www.zeit.de/kultur/literatur/2010-02/hegemann-blogger-plagiat

 

Und mir bitte auch erklären warum Biller blöd ist! :)

wandagreen kommentierte am 14. August 2018 um 12:47

Blöd hab ich nicht gesagt.

lesesafari kommentierte am 14. August 2018 um 23:33

rein optisch ist das ein steinfest. daher dachte ich, er könnte lustig sein.

lesesafari kommentierte am 14. August 2018 um 23:34

von dem regisseur hab ich noch nie gehört. aber ja, das ist grausig. es könnte sogar sein, dass ich damals in der faz was dazu gelesen habe. langsam kommt mir das bekannt vor.

wandagreen kommentierte am 14. August 2018 um 12:42

Er ist bestimmt verdammmt nett, aber er macht einen ungeheuren arroganten Eindruck auf mich. Kanzelt alle (öffentlich ab). Nur er weiß, wie s geht.

UJac kommentierte am 16. August 2018 um 00:57

Genau meine Meinung, Wanda! Man schaue sich mal seine Auftritte im "Literarischen Quartett" an, dann weiß man Bescheid!

Demnach müßten seine Werke (falls er bereits mehrere erschaffen hat), die besten jemals geschriebenen Bücher sein! :-))

Bücherteufelchen7000 kommentierte am 14. August 2018 um 12:26

Ich hatte immerhin schon von "Wie hoch die Wasser steigen" gehört. Aber ich finde auch andere Bücher interessant: 

Allen voran "Hier ist noch alles möglich", "Archipel", "Die Gewitterschwimmerin", "Eine dieser Nächte" und "Ein schönes Paar". 

 

Susi kommentierte am 14. August 2018 um 13:56

Kenne nichts davon, aber Vogelgott und Hysterie sind auf meiner Wunschliste gelandet.

Brocéliande kommentierte am 14. August 2018 um 14:43

"Die Gewitterschwimmerin", "Wie hoch die Wasser steigen" und "Eine dieser Nächte" finde ich interessant - und wünsche allen dreien eine gute Platzierung!

FIRIEL kommentierte am 14. August 2018 um 18:40

Aha, wieder kenne ich nur ein einziges Buch, und auch von vielen Autoren habe ich noch nie gehört. Da freue ich mich auf spannende Entdeckungen. Klar gefällt mir dann nicht alles, manchmal breche ich sogar Bücher ab, aber es sind immer ein paar dabei, die ich sonst nie gelesen hätte.

Und wer auf die shortlist sollte oder mein Favorit ist? Keine Ahnung; das kann ich erst sagen, wenn ich alle zwanzig Bücher gelesen habe. Das dauert immer so etwa ein Jahr...

Büchi kommentierte am 14. August 2018 um 20:52

Ich vermisse Seethaler " Das Feld". Ansonsten wäre mein Favorit Geiger" Unter der Drachenwand".

wandagreen kommentierte am 15. August 2018 um 16:18

Stimmt. Seethaler hätte diesmal ganz weit nach vorn gehört. Er fiel wohl Frl Helene zum Opfer ;-).

FIRIEL kommentierte am 16. August 2018 um 06:58

Mir fällt jetzt erst auf, wie viele Frauen vertreten sind...

Giselle74 kommentierte am 16. August 2018 um 08:20

Mehr als die Hälfte, das ist wirklich ungewöhnlich. Aber es tut sich was in der Buchbranche. Auf Instagram wurde zB. der wit month ausgerufen, wit steht für women in translation. Dort wird über Bücher von Frauen berichtet, die auch von Frauen übersetzt wurden.

buecherwurm1310 kommentierte am 16. August 2018 um 14:24

Ich haben keines der Bücher gelesen, aber zwei schauen mich seit einiger Zeit an:

  • Unter der Drachenwand
  • Ein schönes Paar

glotzerle kommentierte am 16. August 2018 um 21:00

Ich würde mir wünschen, dass zu den vorgestellten Titeln auch ein Link zur Leseprobe dabei wäre. Warum Seethaler nicht dabei ist wundert mich auch sehr.

Buchdoktor kommentierte am 17. August 2018 um 11:52

Links zu Leseproben und Verlagsseiten

Die Buchbloggerin

Margit Bußmann kommentierte am 19. August 2018 um 11:33

Die Katze und der General

wiechmann8052 kommentierte am 07. September 2018 um 09:50

ich habe alle Leseproben gelesen und meine persönliche Short List zusammen, allen voran Arno Geiger den habe ich schon als Buch gelesen, Adolf Muschg ist auf meiner Wunschliste diese Autoren kannte ich aber schon vorher, gekauft habe ich mir den Gott der Barbaren einer von den dreien sollte für mich der Sieger sein