Neuvorstellungen

Neue Woche, neue Bücher #21: Frischer Lesestoff! Neue Bücher im Mai

Neue Woche, neue Bücher #21: Frischer Lesestoff!

Die Woche nach Pfingsten wartet mit einem breiten Spektrum an druckfrischen Neuerscheinungen auf. Welche Titel in den nächsten sieben Tagen erscheinen, verraten wir euch in unserer Wochenvorschau.

Dieses mal mit dabei: Eine wundervolle Geschichte über die Liebe zu Büchern ("Das Mädchen, das in der Metro las" von Christine Féret-Fleury), der siebenundzwanzigste Fall für Commissario Brunetti ("Heimliche Versuchung" von Donna Leon) sowie der zweite Band der Maxton-Hall-Trilogie von Mona Kasten ("Save You"). 

Mit welchem Buch ging's für euch in die neue Woche?

Und ist etwas bei den Novitäten dabei, was ihr nicht verpassen möchtet?

Das Mädchen, das in der Metro las

Das Mädchen, das in der Metro las - Christine Féret-Fleury

Jeden Morgen sitzt Juliette in der Metro auf dem Weg zu ihrer eintönigen Arbeit in einem Maklerbüro und taucht ein in die Welten ihrer Romane. Mal begibt sie sich mit Marcel Proust auf die Suche nach der verlorenen Zeit, mal begleitet sie Hercule Poirot im Orientexpress Richtung Istanbul - manchmal beobachtet sie auch einfach die Menschen um sich herum, die in ihre Lektüre vertieft sind. Es sind die Bücher, die Juliettes Leben Farbe verleihen. Als sie eines Tages beschließt, zwei Stationen früher auszusteigen, begegnet sie dem schrulligen Soliman, der mit seiner Tochter Zaïde inmitten seiner Bücherstapel lebt. Soliman glaubt, dass jedes Buch, wenn es an die richtige Person übermittelt wird, die Macht hat, ein Leben zu verändern. Auserwählte Boten liefern für ihn diese kostbare Fracht aus, an die, die sie nötig haben. Bald wird Juliette zu einer Botin, und zum ersten Mal haben die Bücher einen wirklichen Einfluss, auch auf ihr Schicksal.

Save You

Save You - Mona Kasten

Sie kommen aus unterschiedlichen Welten.
Und doch sind sie füreinander bestimmt.

Ruby ist am Boden zerstört. Noch nie hatte sie für jemanden so intensive Gefühle wie für James - und noch nie wurde sie so verletzt. Sie wünscht sich ihr altes Leben zurück - als sie auf dem Maxton Hall College niemand kannte und sie kein Teil der elitären und verdorbenen Welt ihrer Mitschüler war. Doch sie kann James nicht vergessen, vor allem nicht, als dieser alles daransetzt, sie zurückzugewinnen -

Band 2 der neuen Trilogie von Spiegel-Bestseller-Autorin Mona Kasten!

Atlas der verlorenen Paradiese

Atlas der verlorenen Paradiese - Gilles Lapouge, Karin Doering-Froger

Seit Menschengedenken sehnen sich die Menschen nach einem Ort des vollkommenen Glücks. Der bibliophil gestaltete Band mit handgezeichneten Karten stellt rund 30 solcher Paradiese vor, die oft sehr verschieden ausfallen. Er erzählt von der Schönheit Persischer Gärten, von den Lebensgemeinschaften der Beginen, von der antiken Stadt Milet, von der Insel der Frauen, von Schloss Hohenschwangau und vom "glücklichsten Anwesen der Welt" ...

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Dunkles Arles

Ein dramatisches Katz-und-Maus-Spiel in den malerischen Gassen von Arles - Der fünfte Fall für Capitaine Roger Blanc

November in der Provence: Capitaine Roger Blanc verabredet sich mit seiner heimlichen Geliebten, der Untersuchungsrichterin Aveline Vialaron-Allègre, zu einem Wochenende in Arles. Die beiden haben das römische Amphitheater der Stadt als Treffpunkt ausgemacht. Dort wird Aveline zufällig Zeugin eines kaltblütigen Mordes. Ganz knapp entgeht sie selbst dem Tod - doch der unbekannte Täter raubt ihr eine Tasche mit wichtigen Unterlagen, die sie ihrem Ehemann, dem politisch mächtigen Staatssekretär, unbedingt in Paris präsentieren muss. Blanc und Aveline haben nur zwei Tage Zeit, um den Mörder zu finden und sich die verschwun-denen Dokumente zurückzuholen. Niemand darf jedoch wissen, dass sie in Arles sind, niemand darf ihnen offiziell helfen. Nach und nach finden sie heraus, dass der Tote im Amphitheater nicht das erste Opfer einer geheimnisvollen Gruppe ist, zu der sogar Politiker und Polizisten gehören. Als dann auch noch sein Kollege Marius Tonon, den Blanc in einer Entzugsklinik glaubte, bei diesen Verschwörern auftaucht, weiß er endgültig nicht mehr, wer sein Freund ist - und wer sein Feind. 

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Der Mann ohne Schatten

Der Mann ohne Schatten - Joyce Carol Oates

Für ihn ist immer alles Gegenwart: 1965 lernt die junge Neurowissenschaftlerin Margot an der Universität von Darven Park den charismatischen Patienten Eli kennen. Er leidet an Gedächtnisverlust und kann sich nur an Dinge erinnern, die nicht länger als siebzig Sekunden zurückliegen. Margot beginnt, Elis Erinnerungsvermögen mit einer Reihe von Tests zu untersuchen, und kommt dem ungewöhnlichen Patienten im Laufe der Zeit erstaunlich nahe. Eine unmögliche Beziehung, denn er vergisst immer wieder, wer sie ist. Joyce Carol Oates hat einen Roman über Liebe und Erinnerung, über Einsamkeit und imaginierte Nähe geschrieben - luzide, feinsinnig, funkelnd.

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Ein kleines Wunder würde reichen

Ein kleines Wunder würde reichen - Penny Joelson

"Ich kann mich nicht bewegen, und ich kann nicht sprechen. So ist es schon mein Leben lang. Manche Leute reden über mich, als sei ich gar nicht da. Das hasse ich. Andere weihen mich in ihre Geheimnisse ein..."

Jemma kennt ein schreckliches Geheimnis: In ihrer Nachbarschaft ist ein Mord passiert, und sie weiß, wer es getan hat. Denn die Leute erzählen ihr Dinge, weil Jemma nichts weitersagen kann. Sie ist vollständig gelähmt und kann sich weder bewegen noch sprechen. Aber Jemma entgeht nichts. Als sie mit dem furchtbaren Geheimnis konfrontiert wird, ist sie völlig hilflos. Jemma weiß, dass ihr nur ein kleines Wunder helfen kann. Und sie ist fest entschlossen, alles für dieses Wunder zu tun.

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Heimliche Versuchung

Als eine Bekannte von Paola in der Questura vorspricht, glaubt Brunetti zunächst, sie mache sich unnötig Sorgen um ihre Familie. Da wird ihr Mann im Koma ins Krankenhaus eingeliefert. Ein Überfall und Verbindungen ins Drogenmilieu liegen nah. Konkrete Anhaltspunkte fehlen. Und doch stößt der Commissario aller­orten auf Betrügereien, ja sogar auf ein Leck in der Questura. Fakten bekommt er keine zu fassen, geschweige denn einen Täter. Aber sein Gerechtigkeitssinn lässt ihm keine Ruhe.  

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Vielleicht passiert ein Wunder

Vielleicht passiert ein Wunder - Sara Barnard

Steffi spricht nicht.
Rhys kann nicht hören.
Doch die beiden verstehen einander auch ohne Worte.

Steffi ist so lange still gewesen, dass sie das Gefühl hat, unsichtbar zu sein. Doch dann kommt Rhys an ihre Schule. Er ist gehörlos und schert sich nicht darum, ob jemand redet oder nicht. Steffi und Rhys finden eine ganz besondere Art, miteinander zu kommunizieren. Schnell brauchen sie nicht mehr als einen Blick, um zu wissen, was der jeweils andere gerade fühlt. Durch Rhys lernt Steffi, dass ihre Stimme etwas wert ist, dass sie gehört werden will, Rhys gibt ihr den Mut, wieder zu sprechen. Und dann passiert ... ein Wunder.

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Weil es dir Glück bringt

Samantha hat immer von der großen weiten Welt geträumt. Das Landleben auf dem Hof ihrer Eltern nahe des Lake Michigan erschien ihr eintönig und beschwerlich. Doch ihr aktueller Job in einer angesagten Patisserie in New York ist nicht so toll, wie sie es erhofft hatte. "Chef Dimple", wie sich ihr Boss nennen lässt, ist ein eitler Choleriker und aufgeblasener Angeber, der seine Mitarbeiter ausbeutet und keinen Respekt vor Sams Backkünsten hat. Ihm ist es egal, wie die Kuchen seines Ladens schmecken, Hauptsache er sieht im Fernsehen gut damit aus. Als ein Streit mit ihm eskaliert, wirft Sam das Nudelholz für immer hin und fährt nach Hause - sehr zum Bedauern des netten Lieferanten Angelo Morelli. Sams Familie ist froh über den unerwarteten Besuch. Alle sind schon aufgeregt, denn das 100-jährige Jubiläum des Obsthofs steht bevor, das mit dem 75. Geburtstag von Sams Großmutter zusammenfällt und groß gefeiert werden soll. Sam hilft überall mit, backt mit Mutter und Großmutter Cider-Donuts, Kirschkuchen und Apfeltaschen für den Hofladen und versucht sich über ihre Zukunft klarzuwerden. Das wird nicht leichter, als sowohl Angelo als auch ein neues New Yorker Jobangebot in Michigan eintreffen.

Ist sie eigentlich damals vor etwas davon gelaufen, als sie in die Großstadt zog? Wo fühlt sie sich wirklich zu Hause? Während des Sommers, in dem sie mit den Frauen ihrer Familie zusammenarbeitet, erfährt sie viel über die Generationen vor ihr und findet Trost in den überlieferten alten Rezepten. Mit dreizehn hatte sie genau wie ihre Mutter und ihre Großmutter ein Holzkästchen für die besten geheimen Familienrezepte und den Schlüssel dazu geschenkt bekommen. Wird dieser Schlüssel ihr am Ende Glück bringen?

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Zurück nach Fascaray

Nach einer schmerzhaften Trennung zieht Mhairi McPhail mit ihrer Tochter von New York nach Fascaray. Auf der abgelegenen schottischen Insel, von der ihre Familie stammt, erwartet sie ein neues Leben - und ein Forschungsauftrag über den exzentrischen Grigor McWatt, der zu einer Art Nationaldichter geworden ist. Eine Identitäts- und Spurensuche vor grandioser Landschaft, in der Mhairi über McWatt - und sich selbst - Überraschendes erfährt.

Girl Unknown - Schwester? Tochter? Freundin? Feindin?

Girl Unknown - Schwester? Tochter? Freundin? Feindin? - Karen Perry

Sie behauptet, deine Tochter zu sein, und du lässt sie in dein Leben. Vertraust ihr, bedingungslos. Bis es zu spät ist ...

Der große Sunday-Times-Bestseller - "Karen Perrys bester Roman." Tana French

Eines Nachmittags steht Zoë Barry in Professor David Connollys Büro an der Dubliner Uni und behauptet, seine Tochter zu sein. David ist wie vor den Kopf geschlagen und traut seinen Ohren nicht. Nach dem ersten Schock stellt er Zoë seiner Frau Caroline und seinen Kindern vor. Bald ist die junge Frau Teil der Familie, zieht sogar bei den Connollys ein. Doch während sie in Davids Gegenwart schüchtern und verletzlich wirkt, zeigt sie Caroline gegenüber ein anderes Gesicht - kühl, berechnend, beinahe verschlagen.

Ist Zoë die, die sie vorgibt zu sein? Wen haben die Connollys in ihr Haus und in ihr Leben gelassen? Eine Tochter? Eine Schwester? Oder eine völlig Fremde, die geduldig darauf wartet, ihrer aller Leben zu zerstören?
Der neue Roman des Erfolgsduos Karen Perry - unter die Haut gehende Psychospannung made in Irland

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Das Finkenmädchen

Das Finkenmädchen - Nicole Trope

Fünfundzwanzig Jahre hat Felicity ihre ehemalige Nachbarin Rose nicht mehr gesehen. Aber an jedem einzelnen Tag hat sie an sie gedacht, und mit jedem Tag ist ihre Wut größer geworden. Denn Felicity war damals klein, und Rose war groß. Rose hätte sie beschützen und ihr helfen müssen. Stattdessen hat sie einfach weggesehen, und jetzt scheint sie sich an nichts mehr zu erinnern. Aber Felicity wird ihrer Erinnerung schon auf die Sprünge helfen - und dafür sorgen, dass Rose für ihre Fehler bezahlt -

Ein packender Roman über Kinder, die um ihre Kindheit betrogen werden. Über Wut, Rache und die Macht der Versöhnung.

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Wenn's einfach wär, würd's jeder machen

Wenn's einfach wär, würd's jeder machen - Petra Hülsmann

Damit hatte die vom Glück verwöhnte Annika nicht gerechnet: Aus heiterem Himmel wird die beliebte Lehrerin von ihrer Traumschule im Elbvorort an eine Albtraumschule im Problembezirk versetzt. Nicht nur, dass die Schüler dort mehr an YouTube als an Hausaufgaben interessiert sind - die Musical-AG, die Annika gründet, stellt sich auch noch als völlig talentfrei heraus. Aber wenn's einfach wär, würd's schließlich jeder machen. Annika gibt nicht auf und wendet sich hilfesuchend an Tristan, ihre erste große Liebe und inzwischen Regisseur. Von nun an spielt sich das Theater jedoch mehr vor als auf der Bühne ab, und das Chaos geht erst richtig los ...

So also endet die Welt

Julia und Erik, Mitte dreißig, verbringen die Ferien mit ihren Kindern im Sommerhaus an der Westküste Finnlands. Die Atmosphäre zwischen den Eheleuten ist angespannt: Julia, Autorin eines erfolgreichen Romandebüts, quält sich mit einer Schreibblockade und hadert damit, sich zu früh gebunden zu haben. Erik bangt um seinen Job als Informatiker, mit dem er die Familie ernährt, und wird unter dem Druck zum Lügner. Während Tochter Alice ihre erste Liebe erlebt, spitzen sich die Konflikte zwischen den Eheleuten in den zehn Wochen Urlaub dramatisch zu.

Mit großer Kunstfertigkeit und einer sanften Intensität, die den Leser nicht mehr loslässt, erzählt Philip Teir von einer scheinbar ganz normalen Familie und vermag die Risse in ihrem Zusammenleben mit atemberaubender und verstörender Präzision zu schildern.

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Blutbuche

"Bitte helft mir! Er sagt, er reißt mich in Stücke." Das und noch Schlimmeres steht in einem von drei kryptischen Briefen, die der polnischen Polizei zugespielt werden. Die Briefe sind auf Deutsch verfasst, und so erbittet man Amtshilfe bei der Berliner Polizei. Ein Gutachten soll klären, ob hier jemand unter grausamsten Bedingungen gefangen gehalten wird oder ob diese Briefe nur ein übler Scherz sind. Der Fall landet auf dem Tisch von Emma Carow, die für ihre genialen Analysen bekannt ist. Bei dem Versuch, das Rätsel zu lösen, wird sie mit ihren eigenen Dämonen konfrontiert.

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Der Kult

Der Kult - Marlon James

Der Teufel kämpft nicht mit fairen Mitteln

Im Dorf Gibbeah beginnt der Sonntag mit einem bösen Omen: Während der Morgenmesse fliegt ein Geier durch das geschlossene Kirchenfenster und schlägt tot auf der Kanzel auf. Nur wenige Minuten später wirft ein schwarz gekleideter Fremder den Dorfprediger zu Boden und übernimmt die Kontrolle über die Gemeinde. Als selbst ernannter Apostel York predigt er Rache und Verdammnis. Doch der alte Prediger weigert sich, seinen Platz widerstandslos abzugeben. Ein gnadenloser Glaubenskampf beginnt. Das Dorf scheint dem Untergang geweiht.

Sieh dich nicht um!

Sieh dich nicht um! - Halldis Engelhardt

Als die Deutschen am 20. April 1940 in der südnorwegischen Kleinstadt Flekkefjord einmarschieren, muss sich jeder Bürger am Straßenrand aufstellen. Die Norweger befolgen zwar den Befehl, drehen den Soldaten aber den Rücken zu. Doch Jorna, die siebzehnjährige, lebenslustige und mutige Jorna, kann nicht widerstehen - sie sieht sich um, dreht ihren Kopf und schaut hin. In diesem Augenblick geht ein junger Soldat an ihr vorbei, und das Schicksal nimmt seinen Lauf. Halldis Engelhardt erzählt einfühlsam und anrührend von einer Liebe, die nicht sein darf. Von einer Frau, die um ihr Glück kämpft, von ihrer norwegischen Mutter, die ihr so vieles verschwieg.

"Für mich war die Beschäftigung mit ihrer Vergangenheit eine Befreiung, denn ich habe eine neue Mutter kennengelernt, eine Frau voller Mut und Widerstandskraft, und was am allerschönsten ist: eine große Liebende."

Halldis Engelhardt

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Immergleiche Wege

Immergleiche Wege - Richard Russo

Die meisten Protagonisten dieser Erzählungen aus der Feder des mit dem Pulitzer-Preis geehrten Autors Richard Russo haben ihn schon hinter sich: den Eintritt in die vermeintlich besten Lebensjahre. Die Menschen, die uns hier begegnen, stammen aus der Mittelschicht, sind Akademiker oder gutsituierte Mid-Fifties. Eines ist ihnen gemeinsam: Sie müssen sich langsam fragen, ob sie tatsächlich das Leben führen, das sie führen sollten. Da ist die aufstrebende Dozentin, die sich kurz vor Thanksgiving mit einem Plagiatsfall konfrontiert sieht und dabei ins Nachdenken über sich und ihre eigene Institutskarriere gerät. Oder der depressive Englischprofessor, der sich in Venedig und seinen Gedanken verliert. Ein Makler, der an Krebs erkrankt ist, und ein gealterter Drehbuchschreiber komplettieren das Quartett. Mit einem Augenzwinkern weist Richard Russo uns auf die Schmerzpunkte ihrer Existenzen hin. Er tut dies auf hintergründige, intelligente und humorvolle Weise. So entstehen Geschichten, die uns Leser erst laut auflachen und dann trocken schlucken lassen, Geschichten, die von einer leisen Melancholie getragen sind - und die doch etwas so Lebensbejahendes haben, dass dieses Buch uns gestärkt zurücklässt.

Vier lange Erzählungen von Pulitzer-Preisträger Richard Russo

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Nichts in Sicht

Nichts in Sicht - Jens Rehn

"Die Dünung war vollständig eingeschlafen. Die Sonne brannte auf die reglose See. Über dem Horizont lag leichter Dunst. Das Schlauchboot trieb nur unmerklich. Der Einarmige beobachtete unablässig die Kimm. Der Andere schlief. Es war nichts in Sicht."

So beginnt eines der beeindruckendsten Bücher über den Krieg und dessen letzte Konsequenz: das Sterben in großer Einsamkeit.

Ein deutscher U-Boot-Matrose und ein amerikanischer Pilot treiben in einem Schlauchboot im Atlantik; der Amerikaner - schwer verwundet - stirbt am dritten Tag, der Deutsche ist am Verdursten: "Die See zeigt sich unbewegt und ohne Anteilnahme, wer auf ihr herumtreibt."

Ohne Sentimentalität oder Pathos beschreibt Jens Rehn Menschen in der extremsten Situation: dem Tod ausgeliefert, ohne jede Hoffnung, nichts in Sicht.

"Nichts in Sicht", von der Kritik hochgelobt und in viele Sprachen übersetzt, erscheint anlässlich des 100. Geburtstags von Jens Rehn in einer Neuausgabe mit einem Nachwort von Ursula März.

Kommentare

KerstinT kommentierte am 22. Mai 2018 um 15:25

"Wenn's einfach wär, würd's jeder machen" habe ich schon gelesen und fand es klasse!

Interessieren würde mich "Blutbuche".

westeraccum kommentierte am 22. Mai 2018 um 15:31

Mal sehen, ob ich den neuen Krimi von Donna Leon lesen will, ihre Bücher wurden ja nicht besser. Früher habe ich sie gern gelesen.

buecherwurm1310 kommentierte am 22. Mai 2018 um 17:50

Das Finkenmädchen habe ich schon und 

 

Dunkles Arles könnte mir gefallen

Kochbuch-Junkie kommentierte am 22. Mai 2018 um 19:07

Meine Woche startete mit "Was man von hier aus sehen kann". Das in der metro lesende Mädchen klingt aber auch vielversprechend

Runar RavenDark kommentierte am 22. Mai 2018 um 19:13

Ein kleines Wunder würde reichen, wander auf meine Wuli und Girl unknown hab ich mir schon gekauft :)

Leseliebelei kommentierte am 22. Mai 2018 um 22:34

Das Mädchen, das in der Metro las klingt ein bisschen nach einer Mischung aus Die Sehnsucht des Vorlesers und Tintenherz, finde ich. Würde ich gerne mal lesen.

Atlas der verlorenen Paradiese klingt bezaubernd und zum Stöbern.

Ich komme allerdings irgendwie gerade kaum zum lesen... Das Parfum liegt auf dem Nachttisch.

Brocéliande kommentierte am 23. Mai 2018 um 00:28

"Sieh dich nicht um" erinnert mich an ein anderes Buch mit der gleichen Thematik; dennoch kommt es auf meine Merkliste.

Bei Donna Leon bin ich auch zwiespältig; einige der letzten Brunetti-Krimis habe ich nicht mehr gelesen, da sie mich nicht wie die ersten 10 - 12 Bände überzeugen konnten. Fall 27 - und es nimmt kein Ende mit Brunetti ;) Mal sehen....

Danke für die Neuvorstellungen!

Salome kommentierte am 23. Mai 2018 um 07:59

GIRL UNKNOWN würd mich am meisten interessieren. Ich lese momentan das neueste Buch von Andreas Izquierdo, kann ich nur jedem empfehlen.

lex kommentierte am 23. Mai 2018 um 11:38

Rechtzeitig zu den Sommerferien ein neuer Roman von Petra Hülsmann. "Wenn's einfach wär, würd's jeder machen" ist sicher wieder ein netter Strandschmöker, kein Muss für mich, aber wenn mir das Buch in die Hände fällt, lese ich es gerne. Ich mag den Humor der Autorin. "Girl unknown" klingt auch okay, obwohl ich mich da schon in der Beschreibung über die Familie aufrege, die eine Unbekannte so mir nichts dir nichts bei sich aufnimmt....:-)

Leia Walsh kommentierte am 23. Mai 2018 um 17:53

Die Blutbuche hat bereits meinen SuB erklommen ...

Odine kommentierte am 24. Mai 2018 um 10:52

Der neue Brunetti ist für mich ein MUSS!

LESERIN kommentierte am 24. Mai 2018 um 12:00

Zurück nach Fascaray und DER KULT muss ich wohl lesen...uff mein SUB!

evafl kommentierte am 24. Mai 2018 um 12:14

Puh... viele Bücher die mich reizen würden... Petra Hülsmann mag ich gerne als Autorin, sie hat eine tolle Art zu schreiben, entsprechend interessant finde ich "Wenn's einfach wär'...". :) "Ein kleines Wunder würde reichen" steht schon lesebereit zuhause, "Wunder" spricht mich auch sehr an, ebenso "Das Finkenmädchen". Außerdem klingt "Der Atlas der verlorenen Paradiese" auch reizvoll. Puh. Ganz schön viel diesmal... 

Ich lese ja seit gestern erst "Böses Gemüse" und bin gespannt wie das sich so weiterentwickelt. :) 

mesu kommentierte am 24. Mai 2018 um 13:39

"Der Kult" und "Das Mädchen das in der Metro las"klingen spannend und wären evtl. Lesestoff für mich

mikemoma kommentierte am 24. Mai 2018 um 14:19

Diese Woche ist nichts für mich dabei gewesen. Also nicht so schlimm, dass ich so spät reingeschaut habe...

Jules92 kommentierte am 26. Mai 2018 um 18:46

"Girl Unknown" und "Blutbuche" haben soeben einen Platz auf meiner Wunschliste belegt... =D