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Spiel 3

Ferienspiele im Büchercamp (Spiel 3)

In diesem Sommer möchten wir gemeinsam mit euch spielen, rätseln, kreativ werden – und natürlich wird sich alles um unser liebstes Hobby, das Lesen, drehen.

→ Die bereits abgeschlossenen Spiele unseres Büchercamps findet ihr hier. 

In Woche drei möchten wir uns am Lagerfeuer Geschichten erzählen. Damit uns in den Abendstunden nicht die Ideen ausgehen, lassen wir uns im Vorfeld von unserem campeigenen Leiterspiel inspirieren.

Darum geht’s: 

Jeder der mag, erzählt seinen Mitcampern eine literarische Geschichte und postet diese als Kommentar unter diesem Beitrag. Damit besonders skurrile, spannende und lustige Storys entstehen, möchten wir euch verschiedene Gegenstände und Symbole vorgeben, die in eurer Geschichte vorkommen sollen. Welche das genau sind, lässt sich für jeden Spieler individuell im WLD-Leiterspiel ermitteln.  

Die Vorbereitung:

Druckt das Spielfeld (ihr findet es im Anhang als Bilddatei zum Herunterladen) auf einem DIN A4-Blatt aus, stellt eine beliebige Spielfigur (Münze, Knopf etc.) auf das Startfeld und legt einen handelsüblichen Würfel bereit. Alternativ könnt ihr das Bild auch auf dem Computerbildschirm aufrufen und euch euren Spielstand jeweils merken.

Mit einem ersten Wurf bestimmt ihr zunächst das Genre oder die Gattung eurer Geschichte. Zur Auswahl stehen:

1. Fantasy oder Science Fiction
2. Historische Erzählung
3. Lovestory
4. Drama / Theaterstück
5. Krimi / Thriller
6. Kindergeschichte oder Märchen

Beispiel: Ihr würfelt eine 6. Das bedeutet, ihr werdet euren Mitcampern ein Märchen erzählen.

Das Spielfeld:

 

Der Spielverlauf:

Jeder spielt für sich alleine. Die Augen auf dem Würfel bestimmen jeweils wie viele Felder ihr weiterziehen dürft. Auf jedem Feld befindet sich eine Grafik oder ein Begriff, der frei assoziiert vorgibt, wie eure Geschichte beginnt, sich entwickelt und schließlich endet.

Dabei könnt ihr entscheiden, wie ihr die jeweiligen Bilder deutet. Ob als abstrakte Symbolik oder als konkrete Begriffe / Ereignisse / Personen / Gegenstände, die in eurer Story vorkommen – alles ist erlaubt. Es bleibt ebenfalls euch überlassen, ob ihr euch kurz haltet oder zu jeder Grafik längere Szenen aufs Papier bringt, ob das gezeigte Symbol im Fokus steht oder nur eine untergeordnete Rolle spielt.

Beispiel: Euer erster Würfelwurf im Spiel ergibt eine 3 und ihr zieht mit eurer Spielfigur bis auf das Kästchen mit dem Wecker vor. Nun wäre es möglich, dass eure Geschichte früh morgens mit dem Aufwachen eurer Protagonistin beginnt. Schreibt mindestens einen Satz zum ersten Symbol auf („Es war einmal eine Prinzessin, die nach einem langen und tiefen Schlaf erwachte ...“).

Ihr würfelt nun erneut, erzielt beispielsweise eine 2 und rückt folgerichtig bis auf das Feld mit dem Baum vor. Schreibt nun den nächsten Teil eurer Geschichte. Es gibt dabei nun wieder mehrere Möglichkeiten wie ihr das Baum-Symbol für euren Fortgang nutzen könnt. Eurer Fantasie und Kreativität sind keinerlei Grenzen gesetzt.

Beispiel: Entweder steht der Baum als Symbolik für eine Erkenntnis, für lebensspendende Kraft, für das Wachsen einer Idee oder der Baum ist einfach ein Baum, der vor dem Schloss der Prinzessin steht. Der Baum kann ebenfalls der Nachname einer Person sein oder auf das Familienwappen der Königsfamilie hinweisen. 

Besondere Felder:

Die Leitern: Kommt ihr auf ein Kästchen mit einer Leiter müsst ihr diese entweder hinauf oder herunterklettern; ihr nehmt also entweder eine Abkürzung nach oben oder einen Abstieg nach unten vor. Sowohl die Grafik am Anfang als auch die Grafik am Ende der Leiter nehmen Einzug in euer literarisches Geschehen.

Die grauen Ereignisfelder: Kommt ihr auf ein graues Feld, gilt es, den dort aufgeführten Drehpunkt / Schlüsselmoment in eure Geschichte zu integereren.

Ziel:

Ziel des Spieles ist es, in die obere rechte Spielfeldecke zu gelangen und damit am Ende eurer Geschichte anzukommen. 

Sonstiges:

Ihr könnt das Spiel jederzeit unterbrechen und an einem anderen Tag der Woche fortführen, wenn das Schreiben euren Zeitrahmen sprengt. Sobald ihr eure Prosaminiatur / Erzählung fertig geschrieben habt (bitte nur abgeschlossene Geschichten veröffentlichen), postet ihr sie als Kommentar unter diesen Beitrag. Mehrere Spielabläufe, also Mehrfachbeiträge sind wie immer willkommen. Ebenfalls seid ihr herzlich dazu eingeladen, das Spiel mit Freunden oder der Familie auszuprobieren – hier wird dann die mündliche Gruppen-Variante gespielt und ihr könnt euch nacheinander und ganz spontan Geschichten erzählen. Auch eine Speedvariante wäre möglich, bei der beim Weitererzählen nicht gezögert werden darf. 

Um an dem angeschlossenen Wochen-Gewinnspiel teilzunehmen, ist es notwendig, dass ihr mindestens eine Story nach der Anleitung des Leiterspiels als Kommentar postet. Eine zweite Aufgabe wird es in dieser Woche aufgrund des zeitintensiven Lösungswegs nicht geben.  

Wir wünschen euch ganz viel Spaß und sind gespannt auf eure Interpretationen!

Spielfeld

Kommentare

Seiten

wandagreen kommentierte am 17. Juli 2019 um 18:18

Oioioioi

Sursulapitschi kommentierte am 17. Juli 2019 um 18:32

Das wollte ich auch sagen.

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 17. Juli 2019 um 19:08

Heftig, gut dass ich schon was gewonnen habe, ob ich mir das zutraue

leseliebelei kommentierte am 17. Juli 2019 um 19:44

Natürlich! Wir machen jetzt als Kür ganz extra-grandiose Geschichten! ♡

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 17. Juli 2019 um 22:09

Vielleicht

Galladan kommentierte am 19. Juli 2019 um 13:09

Soweit ich lesen konnte ist nichts ausgelobt worden. Ich habe mitgemacht, weil ich die Idee witzig fand mit den Bildern eine Geschichte zu erstellen. Da kann ja eigentlich nur Unfug bei rauskommen. 

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 19. Juli 2019 um 21:51

Da gibt's bestimmt was zu gewinnen.

Michael H. kommentierte am 17. Juli 2019 um 21:40

Und es fing in der ersten Woche soo einfach an...

Galladan kommentierte am 18. Juli 2019 um 07:04

Das isr Büchervluedo zum ausschmücken inspiriert von 10 Stunden tot. :-D

Kochbuch-Junkie kommentierte am 20. Juli 2019 um 19:54

Ja, was für eine Aufgabe.... Aber es hat Spaß gemacht!

FIRIEL kommentierte am 17. Juli 2019 um 18:20

Klingt sehr unterhaltsam!

MrsWonder kommentierte am 17. Juli 2019 um 18:45

Ui da freu ich mich! Werde morgen mal anfangen zu spielen :)

Hermione kommentierte am 17. Juli 2019 um 18:57

Aline, Du bist echt die Beste! Das ist ja echt eine klasse Idee!

leseliebelei kommentierte am 17. Juli 2019 um 19:17

Meine Güte, abgefahren! Ich freu mich drauf!

katze267 kommentierte am 17. Juli 2019 um 19:18

Super Idee, hoffentlich schaff ich das zeitlich, hab gerade viel zu tun

Sabine_AC kommentierte am 17. Juli 2019 um 19:21

Sehr schön... das wird unterhaltsam (wenn auch zeitintensiv).
Toll, auf was für Ideen Aline kommt...

anna1965 kommentierte am 17. Juli 2019 um 19:46

Jetzt habe ich mir mal meine Liste zusammengewürfelt. Beim Genre hatte ich schon die falsche Punktzahl, die Lovestory ist so gar nicht meins. Aber geschummelt wird nicht, da muss ich jetzt durch. Wenn es ganz schlecht läuft, dann poste ich mein Liebesgedöns eben nicht.

Kochbuch-Junkie kommentierte am 21. Juli 2019 um 16:52

Ich hab gar nicht im Voraus gewürfelt sondern einfach nach dem ersten Wurf gestartet und hab mich überraschen lassen, was da dann so kommt, war auch lustig.

leseliebelei kommentierte am 17. Juli 2019 um 19:51

Ich wäre ja übrigens absolut für ein Buch, am Ende des Camps, mit den besten, skurrilsten, lustigsten Texten, die entstanden sind!

lese-esel kommentierte am 21. Juli 2019 um 13:20

ja, das wäre eine tolle Sache, so ein Sammelsurium an Geschichten. Es würde ja auch reichen, wenn man sich das "Mischmasch" als pdf herunterladen könnte.....

lesesafari kommentierte am 17. Juli 2019 um 19:55

Das wird eine sehr schreibintensive Zeit. Am Eochenende hätte ich Zeit dafür. :D Oder eben doch jeden Tag ein Stück, wenn ich gut würfel. Ob man wohl genau auf das Ziel kommen muss und die überigen Augenzahlen wieder zurück gehen muss? ;D

leseliebelei kommentierte am 17. Juli 2019 um 20:06

Ouh, dann hat man am Ende vielleicht einen Zeitschleifen-Loop, der sich immer und immer wiederholt, bis man ihn durchbricht.

lesesafari kommentierte am 17. Juli 2019 um 21:48

ja, toll oder? ;D die Geschichte in der Geschichte in der Geschichte.... das wird ein Klassiker!

Arbutus kommentierte am 23. Juli 2019 um 11:01

Also, da es dafür keine explizite Regel gab, habe ich die restlichen Würfelaugen beim Zieleinlauf verfallen lassen. 

misery3103 fabulierte am 17. Juli 2019 um 20:06

*räusper*
Erste Runde schon gespielt. Eine 6 zwang mich zu einer Kindergeschichte/einem Märchen.Das ist mein erster Versuch, morgen werde ich noch mal spielen und mir eine neue Geschichte ausdenken.

Die Vorleserin in der Bücherei öffnete das dicke MärchenBUCH und sah danach die anwesenden Kinder der Reihe nach an. Bevor sie mit dem Lesen anfing blies sie sehr viele SEIFENBLASEN in Richtung der Kinder, die jauchzend versuchten, die glitzernden Seifenkugeln zu fangen. Die Seifenblasen waren ein GESCHENK ihrer eigenen Tochter, das ihr das HERZ aufgehen ließ, während sie die wartenden Kinder betrachtete. Dies wäre der richtige Moment für eine KAMERA, dachte sie, bevor sie die NOTEN am Anfang des ersten Märchens vor sich hin summte. Plötzlich entdeckte sie in der Mitte des Buches einen BRIEFUMSCHLAG, auf dem ein ZYLINDER abgebildet war, wie der eines Zauberers. Im Umschlag befand sich die Abbildung eines WÜRFELS, doch das sagte ihr nichts, also begann sie mit dem Vorlesen. Die Kinder waren mucksmäuschenstill, deshalb war ein MIKROFON unnötig. Auch ihre Augen waren noch gut genug, so dass sie die kleine Schrift auch ohne LUPE lesen konnte. Die Geschichte handelte von einem ZEBRA, das ein Pferd sein wollte und unterhielt die lauschenden Kinder sehr gut, was die Vorleserin mit Vorfreude an die nächste Woche denken ließ.

milkahase kommentierte am 18. Juli 2019 um 17:20

Das hast du echt ganz wunderbar gemacht. Die Symbole fügen sich perfekt in deine Geschichte ein.

StephanieP kommentierte am 17. Juli 2019 um 20:07

Ich hatte beim Würfeln echt kurz die Lust verloren, da ich mein Alptraum Genre Lovestory gewürfelt hab. Aber dann hat das Überlegen und schreiben mit den BEgriffen unglaublich viel Spaß gemacht und ich hab darüber hinaus total die Zeit vergessen.

StephanieP kommentierte am 17. Juli 2019 um 20:25

LOVESTORY:

Die Bibliothekarin Olivia liebte es auch außerhalb ihrer Arbeitszeit in BÜCHERN zu schmökern und komplett in deren fantastische Welt einzutauchen. Für Olivia waren die Geschichten über fremde Welten und fabelhafte Wesen eine gelungene Abwechslung zu ihrem sonst so einsamen Leben. Olivia begann bereits am Sonntagabendihren neuesten Fantasyroman zu lesen und vergaß dabei komplett die Zeit. Olivia las die gesamte Nacht durch und pünktlich mit dem Krähen des HAHNS klappte sie das fertig gelesene Buch zu. „Oh Mist, schon so spät? Ich muss in die Arbeit.“, rief Olivia entsetzt, rückte den EHERING ihres verstorbenes Mannes zurecht und schnappte sich einen roten APFEL, welchen sie auf dem Weg in die Bücherei essen wollte. Olivia sprang auf ihr Rad und  raste in Rekordgeschwindigkeit zu ihrem Arbeitsplatz, sie hatte noch nicht einmal Zeit vom Apfel ab zu beißen. Doch leider war die Mühe vergebens, denn es wartete schon ein langjähriger Kunde namens Igor genervt vor der Bücherei. Olivia entschuldigte sich für die Verspätung und schloss sofort die Tür auf, damit der wartende Kunde eintreten konnte, doch dieser fuhr sie an: „Die Bibliothek hätte bereits vor sieben Minuten öffnen sollen. Was sind denn Sie für ein FAULTIER? Denken Sie ich hätte nichts anderes zu tun als auf die gnädige Frau zu warten?“ Olivia stammelte erneut eine Entschuldigung und griff instinktiv nach ihrem EHERING. Diese unbewusste Handlung machte sie immer in unangenehmen Situationen, da sie sich dann ihrem verstorbenen Mann näher fühlte. Just in dem Moment, als beide die Bibliothek betraten, fielen die ersten REGENTROPFEN vom Himmel. Aus dem anfänglichen Nieseln entwickelte sich ein richtig schlimmes Unwetter, welches sowohl Igor als auch Olivia ein Verlassen der Bücherei unmöglich machte. Notgedrungen harrten die beiden auf den Lesesesseln aus und kamen dabei das erste Mal in ein längeres Gespräch. Nachdem sie sich das Du anboten erzählte Olivia von ihrer großen LIEBE und wie ihr der Tod von Dietmar zusetzte.  Igor hingegen erwähnte nicht nur einmal seine Scheidung und schwärmte von seiner Rolle als OPA von sieben lebhaften Enkeln. Igor erzählte die ein oder andere witzige Anekdote: „ Mein jüngster Enkel, Emilio, hatte letzten Mai seinen fünften Geburtstag und der ganze Garten war mit bunten LUFTBALLONS geschmückt. Zudem gab es auch eine Hüpfburg und meine Schwiegertochter hat sogar einen CLOWN engagiert. Alle Freunde von Emilio waren bereits da, nur das Geburtstagskind ließ sich nicht blicken. Selbst als wir ein Geburtstagslied SANGEN kam Emilio nicht. Mein Sohn, seine Frau und ich begannen daraufhin nach ihm zu suchen, aber er war nirgends zu finden. Meine Schwiegertochter wurde zunehmend nervös und als das TELEFON klingelte ging sie vom Schlimmsten aus und bat mich abzuheben. Am anderen Ende war der Kindergarten, die wissen wollten, weshalb niemand Emilio abgeholt hat.“ Olivia, welche die Geschichte unglaublich amüsant fand, begann so herzhaft zu lachen, dass sie den KAKTUS, welchen sie gerade goss, hinunterwarf. Dabei brach der Tontopf in tausend Scherben. Fluchend begann sie die Scherben aufzusammeln und schnitt sich dabei tief in die Hand. Igor, der früher Chirurg war, bot Olivia an ihre Verletzung zu verarzten. Da der Regen mittlerweile schwächer geworden war liefen sie zu dessen Auto und fuhren zu Igors imposantem HAUS, welches Olivia an ein kleines Schloss erinnerte. Nachdem Igor Olivias Hand verbunden hatte, konnte sie sich im Haus etwas umsehen. Olivia war beeindruckt von den vielen Kunstwerken, Skulpturen und geschmackvollen Möbeln. Als sie Igor auf dessen Wohlstand ansprach zuckte dieser nur die Schultern und meinte: „Als Chefchirurg in der Unfallambulanz konnte ich mir einige ERSPARNISSE anhäufen, aber das konnte meine Ehe auch nicht retten. Geld ist eben nicht alles, man muss auch Zeit für seinen Partner haben. Ich bereue dies sehr und würde es in Zukunft auf jeden Fall anders…“ Weiter kam Igor mit seinen Ausführungen nicht, da das TELEFON klingelte. Igor hob ab, sagte eine Weile nichts und hörte nur zu. Sein Gesichtsausdruck verriet Olivia allerdings, dass es keine guten Nachrichten waren. Igor legte auf und flüsterte Olivia ins Ohr: „Das war die Polizei. Mein Haus hat einen stillen Alarm und dieser wurde ausgelöst. Es scheint mindestens ein Einbrecher im Haus zu sein. Wir sollen uns still verhalten, eine Streife ist bereits auf dem Weg hierher.“ Olivia bekam eine Heidenangst und begann am ganzen Körper unkontrolliert zu zittern, aber Igor war da und beruhigte sie so gut es ihm möglich war. Beide lauschten auf verdächtige Geräusche im Haus und sie hörten ein Knarzen in der Decke über ihnen. Es klang, als würde jemand in dem oberen Raum gehen. Igor schlich zu einem Gemälde, welches ein imposantes SCHIFF während eines Sturms zeigt, und schob es zur Seite. Dahinter kam ein Safe zum Vorschein. Noch ehe er diesen öffnen konnte richtete ein maskierter Mann eine WAFFE auf Igor. Mit osteuropäischem Akzent verlangte er die Herausgabe von Schmuck und Bargeld, falls die beiden überleben wollten. Olivia konnte in ihrer Angst keinen klaren Gedanken fassen, außer, dass sie Igor nicht auch noch verlieren möchte, da sie sich an dem heutigen Tag  in ihn verliebt hatte. In ihrer Verzweiflung griff sie nach einer Schere, welche vor ihr auf dem Tisch lag und rammte diese dem Einbrecher in den Hals. Unter lauten Schmerzensschreien brach dieser zusammen und versuchte die Blutung abzudrücken. Entsetzt, unter Tränen und unfähig sich zu bewegen starrte Olivia den Täter an. Igor war sofort zu ihrer Seite, beruhigte sie und sprach ihr bis zum Eintreffen der Polizei und des Rettungsdienstes gut zu. Aufgrund ihres Schocks und eines schwachen Herzens musste Olivia in der Klinik behandelt werden. Währenddessen wartete Igor mit einem Strauß Rosen am Gang auf ihre Entlassung.

 

Ein Jahr später

Eine Bibliothekarin, die dachte, dass sie nach dem Tod ihrer großen Liebe nie mehr glücklich werden könnte, schritt sicheren Schrittes zum Altar. Davor wartete ganz aufgeregt ein pensionierter Chirurg, welcher die Chance auf eine glückliche Beziehung endlich nutzen wollte.

Arbutus kommentierte am 23. Juli 2019 um 11:11

Mutige Umsetzung eines schwierigen Stoffes, mit leicht genreübergreifenden Einschüben.

HannaK89 kommentierte am 17. Juli 2019 um 20:10

Wow, das ist ja mal eine fordernde Aufgabe! Ich habe meine Geschichte gerade schon mal gewürfelt und schaue dann die Tage mal, wie ich die Bilder zusammenbastel. :-)

Ich bin schon auf die Geschichten gespannt, die hier gepostet werden!

Arbutus kommentierte am 23. Juli 2019 um 11:13

Probier doch auch mal, Dich allmählich durch die Geschichte zu würfeln, so dass Du am Anfang moch nicht weißt, was am Ende herauskommt. Das macht viel mehr Spaß!

Petzi_Super_Maus kommentierte am 17. Juli 2019 um 20:42

WOW!! ;) Was für eine tolle Idee! Leider werde ich wohl - da sehr zeitintensiv - nicht mitspielen können. Denn am Sa. gehts schon ab in den Urlaub *yeah*

MissGoWest kommentierte am 17. Juli 2019 um 22:20

Und wo bleibt Mau?

Petzi_Super_Maus kommentierte am 18. Juli 2019 um 10:09

Chester und Mau bleiben natürlich zuhause. Und werde doppelt betreut: Vormittags kommen die Schwiegereltern zum Füttern und Kisterl ausräumen; und abends kommt meine Freundin/Nachbarin - die wird die beiden auch streicheln und bisschen rauslassen (so wie in den letzten Jahren), denn meine SchwieMa hats nicht soo mit Tieren. Denen gehen die beiden auch nicht zu . Mau überhaupt - der ist ja ein Erwachsenen-Hasser. Sobald fremde (oder auch nicht ganz so fremde) Erwachsene da sind, versteckt er sich. Meine Freundin kennt und mag er schon, da versteckt er sich nicht und lässt sich streicheln.
Kinder mag er übrigens - von denen lässt er sich herumschleppen. Versehe einer die Katzen... *augenroll* ;)

Athene1989 kommentierte am 17. Juli 2019 um 21:17

Wow,das ist mal eine Idee. Habe gerade mal gewürfelt,das wird schwer alles zusammen zu bringen,bin nämlich von kurz vor Ende runtergefallen xDDD Mal sehen,ob ich das hinbekomme :D

Steliyana Dimitrova kommentierte am 17. Juli 2019 um 22:18

Wow, ein sehr tolles Spiel! Morgen habe ich einen Vortrag und danach ist es wieder ruhiger bei mir. Dann kann ich die Würfel auspacken und eine verrückte Story schreiben.

wiechmann8052 kommentierte am 17. Juli 2019 um 22:18

eine wunderschöne Idee

yesterday kommentierte am 18. Juli 2019 um 01:22

Die Idee ist toll, aber auch gemein :D ich hatte ein für mich fremdes Genre, musste eine Leiterschleife mehrmals machen und hatte absurde graue "Anweisungskästchen" dabei (gekenneichnet mit ----). Dafür kam ich am Ende genau auf END und beließ es dann dabei, weil so lange Geschichten die das Thema nicht mal durchziehen können will eh niemand lesen ;)
***********************************************************************
~Fantasy oder Science Fiction~

Perry gähnte schon wieder, er sollte wohl endlich mal ins Bett.
Aber das war nicht so einfach. Zum einen war es draußen aktuell 
ja immer finster, zum anderen war sein Bett eine unbequeme Koje 
in einem besonders abgeschirmten Raum, damit er überhaupt liegen 
konnte.

Er beschloss, die eine Aufgabe noch abzuschließen und schlug die 
700 Seiten dicke Anleitung noch ein Mal auf. Er tat das natürlich 
nicht wortwörtlich, sondern öffnete lediglich die Holoprojektion 
der Bedienungsanleitung für den Foodbeamer 2600, der schon seit heute 
morgen nur Nudelsuppe herstellen wollte. Als Ingenieur dieser Mission
war er in den Augen seiner Kollegen dafür zuständig, das Ding wieder 
zum Laufen zu bringen.

Auf der Erde, die er vor mittlerweile 15 Jahren verlassen hatte, 
wäre das ein Kinderspiel gewesen. Dank der Ausrüstung die sie dort 
zur Verfügung hatten, hätte er die Reparatur in Nullkommanix erledigt 
gehabt und sich dann wieder seinen Seifenblasen widmen können.

Aber nein, der Herr Doktor, den sie natürlich mit dabeihatten, bestand 
ja darauf, dass die Maschine heute noch (oder eher morgen?) statt 
Suppe auch wieder etwas "Gesundes" ausspucken sollte, einen Apfel am 
besten. Perry seufzte.

Ihm war einfach nicht nach einem Apfel, nicht so weit von Zuhause 
entfernt, wo seine Eltern einen wunderbaren Obstgarten... Er zwang 
sich, seine Gedanken wieder auf den Foodbeamer 2600 zu konzentrieren.
Ein Eis, das wäre jetzt ein Traum, mit knuspriger Tüte. Erdbeere, 
Schokolade, Vanille, Pistazie, ganz egal. Mit Milchprodukten hatte 
der Generator nämlich so seine Problem, weiß der Himmel warum.

Himmel, Himmel... da fiel ihm ein, dass ja noch ein paar Fotos hatte 
machen wollen, also Holografien anfertigen. Der Kosmos war schließlich 
wunderschön.

Schon sein Großvater hatte als Kind immer am liebsten im Gras gelegen 
und in den Himmel geschaut, den auf der Erde natürlich. Er war der 
erste des Rhodan-Clans, der bei der UESO angefangen hatte, der United 
Earth Space Organization. Wobei, hieß das damals nicht noch NASA? Perry 
war sich nicht sicher.

Damals, das musste schon eine spaßige Zeit gewesen sein. Da hatten sie 
auf der Erde noch Autos genutzt. Zur Fortbewegung. Der Ingenieur grinste. 

Okay, also so wurde das hier wohl nichts mehr mit einem Apfel oder 
überhaupt etwas Abwechslung. Schweres Gerät musste hier ran. Perry stieß 
sich von der Wand ab und schwebte 2 Räume weiter, um seinen Spezialkoffer 
zu holen.

Da kam ihm sein Großvater wieder in den Sinn. Der hatte ihm, als Perry selbst 
zum ersten Mal den Gedanken geäußert hatte, eine ähnliche Berufslaufbahn 
einschlagen zu wollen wie Großvater und Vater, seine allererste Ausrüstung 
gezeigt. Unvorstellbar!

Wenn er nicht gerade mit Inbrunst an technischen Erfindungen und Raketen und 
was es noch alles gab, gebastelt hatte, spielte Opa Gary mit drei seiner 
Kollegen in einer Band, er war Drummer. Sie nannten sich "SpaceRocks".

Gary war nie im All, aber das hatte er auch nie angestrebt. "Wie soll ich denn spielen,
wenn die Sticks von alleine rotieren?" war immer seine Lieblingsantwort auf eine
Frage in diese Richtung gewesen.

Perry schüttelte den Kopf. Wo war er nur mit seinen Gedanken? Ausgestattet 
mit dem Intensifier und einer Magnoscantube schwebte er zum Essensgenerator 
zurück.

----
Ina streckte den Rücken durch. Wäsche machen war so etwas Banales, aber 
vielleicht gerade deshalb jedes Mal anstrengender als davor. Es ärgerte 
sie, dass ihr Körper immer mehr dieser kleinen Mätzchen zeigte. Dennoch 
ließ sie es sich nicht nehmen, nach einem harten Arbeitstag, wenn die 
meisten schon schliefen, in den Garten zu gehen und sich ins Gras zu legen.

"Bis ich einmal nicht mehr alleine hochkomme", dachte sie, "werde ich das so 
machen." Das war ihre Art, mit ihrem Sohn in Verbindung zu bleiben. In die 
Sterne zu schauen, wie es schon ihr Vater von klein auf getan hatte und 
dann sie und Trevor gemeinsam. Und dann schon bald zu dritt, mit Perry.

Ach nein, zu viert. Wie konnte sie das vergessen. Auch ihr Dackel, Swiffy, 
hatte nach anfänglich kritischen Blicken auch daran Gefallen gefunden, war 
immer mit in den Garten gekommen und hatte ganz ruhig dagelegen.

----
Ina blinzelte. Wo war sie? War sie eingeschlafen im Garten? Über sich 
sah sie keine Sterne mehr, dafür ein helles Licht. Da war auch kein Gras, 
sondern ein Bett, weiß bezogen. Wo war sie? Wie kam sie hierher? In der 
weißen Wand ging eine Tür auf.

Der Mann, der da stand, kam ihr bekannt vor. Das war doch nicht möglich! 
War das.. ja, es musste Philip sein. "Hallo Ina." Er verstummte. Auch sie 
wusste nicht, was sie sagen konnte. "Hallo." Zumindest gute Manieren wollte sie
zeigen. Sie hatte ihn mehr als 50 Jahre nicht gesehen. Sein Anblick ließ 
Ina vergessen, dass sie fragen wollte, wo sie war. Philip. Ihre erste und 
einzige echte Highschool-Liebe.

Sie hob gerade ihre Hand und streckte sie nach ihm aus, als eine Druckwelle 
die Tür aus den Angeln riss und Philip auf sie zu und sie beide Richtung Fensterfront 
schleuderte. Dann war da nur noch Glas. Überall Glas.

END

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 18. Juli 2019 um 13:36

Mist, ich habe auch Science Fiction  und die ersten 4/ 5 Wörter die ich gewürfelt habe sind die selben. Dein Anfang hört sich auf jeden Fall vielversprechend an,ich werde sie aber später erst zu Ende lesen ( Science Fiction liebe ich) , damit ich nicht zu viel beeinflußt bin. Tja, wenn ich es überhaupt schaffe.

yesterday kommentierte am 19. Juli 2019 um 02:39

Oh, na dann ist zumindest geteiltes Leid halbes Leid ;) gib mir Bescheid wenn dus hast, bin gespannt wie es bei dir dann so läuft.

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 19. Juli 2019 um 21:53

Hab mich noch nicht dran getraut

yesterday kommentierte am 19. Juli 2019 um 22:13

Schaffst du schon, ist ja noch ein bisschen Zeit :)

Arbutus kommentierte am 23. Juli 2019 um 11:25

Wow. Eine Perry-Rhodan-Episode mit Perspektivwechsel und dramatischem Ausgang. Das muss Dir erstmal einer nachmachen. Fehlt nur noch diese fiese Weltraumratte, wie hieß sie noch gleich? Irgendwas ...mausi oder so. Egal, jedenfalls war Deine Story echt gut. 

yesterday kommentierte am 24. Juli 2019 um 00:56

Danke! Ich hab aber nur den Namen entlehnt, war gerade vom 50-Jahre-Mond-Jubiläum etwas "geprägt". Die restlichen Namen und die "Familiengeschichte" sind einfach dazuerfunden :)

Arbutus kommentierte am 24. Juli 2019 um 10:50

Habe ich gedacht, da Du ja schriebst, dass Science Fiction für Dich ein fremdes Genre wär. Für mich übrigens auch; der einzige Science-Fiction, den ich jemals gelesen habe (sieht mal von etwas vorsintflutlicher Star-Wars-Fan-Fiction ab), ist die Waschmaschinenestory von Stanislaw Lem. Perry Rodan kenne ich auch  nur vom Twittern. 

Eldorininas.books kommentierte am 18. Juli 2019 um 07:24

Uff, das ist mal eine Aufgabe! Finde ich richtig genial, leider schaffe ich es aber nicht, da ich morgen auf einer Hochzeit bin (und Trauzeugin, also schon vorher unterwegs) und am Wochenende auf einem Festival. Aber ich wünsche allen ganz viel Spaß und tolle Ideen!

Thaliomee kommentierte am 18. Juli 2019 um 08:07

Ich habe bei der letzten Aufgabe ausgesetzt, weil ich das schon schwer fand. So gern ich lese, zum Schreiben habe ich kein Talent.

Ich habe nun mal etwas ausgewürfelt, es sind ganz schön viele Begriffe geworden. Ich habe Krimi/Thriller erwürfelt, was ich zwar gern lese, mir aber beim Schreiben nicht viel hilft. Ich probiere es mal.

Den Text im Schreibprogramm schreiben und hier reinkopieren geht nicht oder? Mein Internet ist im Moment nicht so stabil...

MsChili kommentierte am 18. Juli 2019 um 08:17

Warum sollte das nicht gehen? Klappt doch mit Rezensionen auch :)

Thaliomee kommentierte am 19. Juli 2019 um 09:16

Bei mir nicht. Nur in das Teaser-Feld... da muss ich mal einen anderen Browser ausprobieren! Hier geht es nicht (etwas hineinzukopieren).

Sabine_AC kommentierte am 18. Juli 2019 um 09:55

Ich denke auch, dass das gehen sollte. Warum nicht?

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