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Sommeraktion

Ferienspiele im Büchercamp (Spiel 6)

In diesem Sommer möchten wir gemeinsam mit euch spielen, rätseln, kreativ werden – und natürlich wird sich alles um unser liebstes Hobby, das Lesen, drehen.

→ Die bereits abgeschlossenen Spiele unseres Büchercamps findet ihr hier (Spiel 1 und 2),hier (Spiel 3), hier (Spiel 4) und hier (Spiel 5).

In Runde Nr. 6 spielen wir Bücher-Bingo! Anders als beim Original gilt es bei uns jede Menge Aufgaben mit literarischem Bezug zu lösen.

So geht’s: Für jede Challenge, die ihr beendet habt, könnt ihr das entsprechende Kästchen auf eurer Bingokarte durchstreichen. Es wird sich bei jeder Aufgabe darum drehen, sich kreativ zu betätigen oder jemandem eine Freude zu machen. Eure Ergebnisse könnt ihr nach und nach in Form von Texten und angehängten Fotos in den Kommentaren dokumentieren und mit den Mitspielern teilen. Wie ihr am angeschlossenen Gewinnspiel teilnehmen könnt, erfahrt ihr ganz unten. 

Lass mich zurück: Setze ein gebrauchtes, gut erhaltenes Buch für einen glücklichen, unbekannten Finder in deiner Umgebung aus. Bei unbeständigen Wetter empfehlen sich Orte wie Zugabteile, Bushaltestellen oder öffentliche Treppenhäuser. Lege einen kleinen Zettel dazu, auf dem „zu verschenken“ steht und mache ein Foto von dem ausgesetzten Buch.

Liebesgrüße: Schreibe eine Postkarte und verschicke sie an jemanden aus deinem Umfeld, gerne auch innerhalb unserer Community. Bitte geht sorgfältig mit euren Adressdaten um und achtet darauf, dass die Anschrift des Empfängers/Absenders nicht zu erkennen ist, wenn ihr ein Foto der verschickten oder erhaltenen Karte im Kommentarbereich postet. Falls euch im Moment niemand einfällt, dem ihr schreiben könntet: Hier die öffentliche Anschrift einer Redaktion, die sich immer über Post freut. 

Mayersche Buchhandlung 
Redaktion „Was liest Du?“
Matthiashofstraße 28-30
52064 Aachen

Der Anfang von etwas Neuem: Gehe in einer Buchhandlung oder im Bücherzimmer eines Freundes an das erste Regal, welches du siehst, und nimm dir das vierte Buch in der dritten Reihe von oben heraus. Lese die erste Seite. Hat dich das Gelesene angesprochen?

Kurz und knackig: Trage kommentarlos und ohne Erklärung ein Haiku vor. Du kannst dir selbst eines ausdenken oder ein bekanntes wie z.B. dieses nehmen: „Keine Worte für das Licht, das mich streifte“ (Michael Denhoff). Wie haben die Anwesenden auf deinen Einschub reagiert?

Künstlerische Ader: Zeichne mit Paint oder einem ähnlichen Programm das Cover deiner aktuellen Lektüre nach (lasse den Titel und Namen des Autors außen vor). Mache einen Screenshot und poste diesen in den Kommentaren. Erraten die anderen Spieler, um welchen Titel es sich handelt?

Bitte weitersagen: Erzähle einem Bekannten von einem Buch, welches mehr Aufmerksamkeit verdient. Ergänzend kannst du auch uns im Büchercamp von deinem Geheimtipp berichten.  

Das klingt gut: Lies jemanden etwas vor. Das können ein paar Seiten aus deinem Lieblingsbuch sein, ein Gedicht, das Tagesmenü in der Kantine oder ein Artikel aus einer Zeitung oder Zeitschrift. Wirkt das geschriebene Wort auf dich anders, wenn du es laut liest?

Einfach mal so: Schenke einem Freund, Familienmitglied oder Arbeitskollegen spontan ein gebrauchtes oder neu gekauftes Buch, welches du selbst schon gelesen und für gut befunden hast. Berichte von der Reaktion des Beschenkten.

Das schaut ... interessant aus: Es gibt ein paar Accessoires, die auf keinem Buchbild bei Instagram fehlen dürfen wie zum Beispiel die obligatorische Kaffe- oder Teetasse neben dem abgelichteten Roman. Mache ein Anti-Instagrambild und teile es mit uns. Setze dafür ein Buch besonders unvorteilhaft in Szene – z.B. neben einer leeren Bananenschale. 

Zwischen den Seiten lesen: Schreibe eine kleine, nette Botschaft auf einen Zettel und verstecke sie heimlich zwischen den Seiten eines fremden Buches. Das kann z.B. das Buch eines Freundes oder Familienmitglieds sein, aber auch Titel in Bücherschränken etc. eignen sich gut als Versteck.

Zeit fürs Bett: Schreibe eine kurze Gute-Nacht-Geschichte und teile sie mit uns.

Zurück in die Vergangenheit: Lies noch einmal ein Lieblingsbuch aus deiner Kindheit. Hat die Geschichte immer noch eine positive Wirkung auf dich?

Zehn zahme Ziegen: Erfinde einen Zungenbrecher mit literarischem Bezug, indem du z.B. Harry Potter darin vorkommen lässt. Poste den Zungenbrecher im Kommentarfeld.

Habt euch wieder lieb: Versöhne einen literarischen Protagonisten und seinen Antagonisten in einem kurzen, geschriebenen Dialog. Entschuldigt sich etwa der Geist Sarumans endlich bei Gandalf für all seine schrecklichen Taten? Teile den Dialog per Kommentar.

Wie war dein Tag: Fasse deine Erlebnisse am kommenden Freitag, Samstag und Sonntag jeweils in einem fiktiven Buchtitel zusammen und mache daraus eine dreibändige Reihe. Poste uns den Reihennamen und die drei Untertitel per Kommentar.

Geht’s da noch weiter? Verschmelze mit einem Buchcover und lasse ein Foto davon aufnehmen. Jede Menge Beispiele findest du auf dem Instagram-Kanal der Buchhandlung Mollat in Bordeaux. Ihr könnt das Thema frei interpretieren und zum Beispiel auch Gegenstände, Landschaften oder Haustiere mit Buchcovern verschmelzen lassen. Wir sind gespannt auf eure Werke!

 Gewinnspiel

All diejenigen, die mindestens eine diagonale, horizontale oder vertikale Reihe bis zum 14.08. komplett gelöst haben, rufen Bingo und nehmen am Gewinnspiel teil. Diejenigen, die alle sechzehn Aufgaben lösen, kommen außerdem in den Lostopf für einen Sonderpreis. Wir wünschen euch viel Glück!

Kommentare

Seiten

Marie-Kristin Dammer kommentierte am 14. August 2019 um 08:56

Das schaut... interessant aus

Alles dabei, was ein typisches Instagrambild braucht - nur halt irgendwie auch nicht :D

Sabine Müller kommentierte am 14. August 2019 um 09:24

Oha, die Vergänglichkeit des Seins wunderbar in einem Bild eingefangen und dazu "Alles, was wir geben mussten"?

Perfekte Wahl! :D

Marie-Kristin Dammer kommentierte am 14. August 2019 um 09:46

Hätte ich nicht vorher die Wohnung aufgeräumt, hätte ich noch ein paar tote Pflanzen gehabt, die das Bild bestimmt verschönert und das Motto verstärkt hätten... ;)

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 14. August 2019 um 10:34

Ein tolles Buch.

Eigentlich finde ich das Foto schön , besonders die Farben ; )

Stinsome kommentierte am 14. August 2019 um 12:11

Jaaa, ich finde das Foto auch toll, könnte man eigentlich trotzdem auf Instagram hochladen :-D :-D

Marie-Kristin Dammer kommentierte am 14. August 2019 um 08:58

Zwischen den Seiten lesen

Ich habe der Sabine einen Zettel in ihre aktuelle Lektüre geklebt - allerdings vergessen, ihn zu fotographieren. Sie hat ihn auch schon gefunden und sich sehr gefreut :)

Sabine Müller kommentierte am 14. August 2019 um 12:41

Einfach mal so

Bei uns gab es gerade einen kleinen Bücherregen, weil wir uns in der Redaktion gegenseitig je ein Pixi-Stickerbüchlein geschenkt haben. Natürlich haben wir die Sticker auch fleißig getauscht und dadurch sehr realitätsnahe Szenarien kleben können.

Und ich habe mein viertes BINGO in der rechten Spalte. :D

 

Macht ihr weiter mit? Ihr könnt heute noch den ganzen Tag nutzen!

lesesafari kommentierte am 14. August 2019 um 13:14

*fremdbingoruf* postkarte bekommen.
beweis:

Gerhard kommentierte am 14. August 2019 um 13:38

"Geht's da noch weiter?"

Lilli33 kommentierte am 14. August 2019 um 14:08

Wie genial! :-)

Gerhard kommentierte am 14. August 2019 um 13:49

"Zeit fürs Bett":

Meine Tochter hat als kleineres Kind Gute Nacht Geschichten geliebt und wir haben ihr zum Bett gehen immer etwas vorgelesen. Einmal hat sie bei ihrer Oma geschlafen und diese hatte kein Buch mit einer Gute- Nacht Geschichte Zuhause. Deshalb hat die Oma eine Geschichte erfunden. Es ging um ein Rehkitz, das durch den Wald geht und andere Tiere trifft. Von da an wollte meine Tochter immer eine Fortsetzung, weshalb wir ihr jede Nacht eine selbst erfundene Geschichte erzählt haben, in welcher das Rehkitz ein neues Tier trifft. Die Geschichten gingen ungefähr so:

 

Es war einmal ein kleines Rehkitz, das wuchs in einem großen weiten Wald auf. Weil es kleinen Rehen oft zu langweilig ist, durfte das Rehkitz alleine durch den Wald streifen. Das kleine Reh ging also auf einen solchen Streifzug und spazierte durch den großen weiten Wald. An einer Lichtung entdeckte es viele bunte Blumen, welche das Rehkitz begeistert betrachtete. Plötzlich hörte es eine Stimme: „So schöne bunte Blumen! Ich könnte sie auch stundenlang betrachten.“ Das kleine Rehkitz sah sich verwundert um, konnte allerdings nicht erkennen, woher die Stimme kam. Da ertönte die Stimme erneut: „Welche Blume gefällt dir am besten? Ich mag die blaue am liebsten.“ Das Rehkitz blickte in die Richtung, aus welcher die Stimme kam und da sah es ein kleines braunes Kaninchen zwischen dem hohen Gras. Neugierig spazierte das Reh auf das Kaninchen zu und stupste es mit der Nase an. Dabei fragte das Rehkitz: „Was bist denn du für ein lustiges Tier? So ein Tier wie dich habe ich noch nie gesehen.“ Das Kaninchen schnaubte empört, setzte zu hohen Luftsprüngen an und rief: „Ich bin der weltbeste Springer auf der gaaaanzen Welt, schau wie hoch und schnell ich hüpfen kann!“  Das Kaninchen vollführte einige Sprünge ehe es schnell im Dickicht verschwand. Das kleine Rehkitz blieb noch eine Weile stehen, in der Hoffnung, dass das Kaninchen zurück kam, aber das war leider nicht so. Deshalb machte es sich auf den Weg weiter durch den Wald und schon bald sollte das Rehkitz einen Fuchs treffen, aber das hörst du morgen.

Gerhard kommentierte am 14. August 2019 um 13:58

Mit folgender Aufgabe habe ich alle  auf der Bingokarte fertig. Das Spiel hat viel Spaß gemacht!

„Habt euch lieb“:

 

Lucien: „Hallo Grashüpfer, ich freue mich, dass du meiner Einladung gefolgt bist und mich besuchst!“

Hunter: „Gerne bin ich nicht hier, aber ich wollte mich vergewissern, dass du diesmal nicht mehr ausbrechen kannst.“

Lucien: „Dass du mich noch schnappst und erneut hinter Gitter bringst hätte ich nie gedacht! Aber ich hatte viel Zeit zum Nachdenken und vermutlich ist dies die beste Lösung.“

Hunter: „Wie meinst du das?“
Lucien: „Naja, mein Plan war dich zu töten. Das ging ja dann nach hinten los und ich bin einfach nur dankbar, dass du letztendlich nicht mich getötet hast.“

Hunter: „Das wollte ich auf keinen Fall, schließlich rechtfertigt ein Mord nicht einen anderen.“
Lucien: „Diese Taten bereue ich bei längerem Nachdenken zutiefst, vor allem, dass ich die Eltern deiner Freundin getötet habe nur um an dich zu kommen, alter Freund. Ich sehe, dass die Besuchszeit gleich vorüber ist. Ich hoffe, dass du mich in Zukunft öfter besuchst.“

Hunter: „Dass unser Gespräch so positiv verläuft hätte ich nicht erwartet. Ich denke, dass es sich einrichten lässt und ich dich in Zukunft öfter besuchen werde. Machs gut, Lucien.“

Marie-Kristin Dammer kommentierte am 14. August 2019 um 14:01

Liebesgrüße

Ich hab heute morgen eine Postkarte eingeworfen. Ich hoffe, die Adressaten freuen sich darüber :)

 

 

Tine kommentierte am 14. August 2019 um 15:49

Künstlerische Ader: Das Buch müsste man gut erkennen. Der Autor ist bekannter.

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Lilli33 kommentierte am 14. August 2019 um 16:31

Ich und die Menschen

Das ist wirklich gut zu erkennen. Toll gemacht!  

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Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 14. August 2019 um 16:55

Sehr schön gemalt
Ich und die Menschen

Tine kommentierte am 14. August 2019 um 21:21

Genau! Dankeschön =)

Sabine Müller kommentierte am 14. August 2019 um 16:27

Bitte weitersagen

Gerne möchte ich euch von Wolfgang & Heike Hohlbein „Das Buch“ (ISBN 978-3453532762) ans Herz legen - nicht zuletzt auch, weil es einfach Spaß macht, Leute zu fragen, ob sie „Das Buch von Hohlbein“ kennen und daraufhin gefragt zu werden „Welches Buch?“. ;)

„Das Buch“ ist jedenfalls ein Genuss für Fantasy-Fans und Bücherwürmer und ich mag eigentlich gar nicht viel erzählen, um nicht schon zu viele Geheimnisse auszuplaudern, die im Zuge der Story entdeckt werden können. Es geht um ein Archiv voller Bücher, in denen Geschichte geschrieben wird - wortwörtlich. Merkwürdige, kleine Kreaturen sind mit dieser Aufgabe betraut und werden dabei von der Gemeinschaft der Hüterinnen betreut. Auch unsere Hauptfigur gehört dieser Gemeinschaft an, natürlich aber ohne ihr Wissen. Sie erfährt es erst im Laufe der Geschichte, als ihr (auch für den Leser zunächst) irritierende Dinge widerfahren und sie sich unverhofft ihrem Schicksal und einem vermeintlich unbesiegbaren Gegner stellen muss.

Sabine Müller kommentierte am 14. August 2019 um 16:27

Und wieder heißt es für mich BINGO!

Diesmal in der zweiten Zeile.

Lilli33 kommentierte am 14. August 2019 um 16:33

Das Buch hat mir auch sehr gut gefallen. Ich habe es vor Jahren schon gelesen. :-)

flakes kommentierte am 14. August 2019 um 18:53

Ich habe die letzte Aufgabe doch noch geschafft!

11) Zeit fürs Bett:

Wow, was für eine Party! Endlich zu Hause, dachte Peter. Es war spät geworden und er wollte nur noch ins Bett. Er schloss die Tür auf, ließ seine Sachen einfach fallen und machte sich auf den Weg ins Schlafzimmer. Doch plötzlich stutzte er. Irgendetwas stimmte hier nicht! Peter sa sich um. Hatte hier jemand die Möbel umgestellt? Moment mal, dachte Peter, das sind ja gar nicht meine Möbel! Das ist ja noch nicht mal meine Wohnung! Wie war das nur möglich? Hatte er nicht gerade noch selbst die Tür aufgeschlossen? Tausend Fragen schossen ihm durch den Kopf. Die Müdigkeit war wie weggeflogen, aber er konnte keinen klaren Gedanken fassen. Wie von Sinnen stürtzte Peter raus auf die Straße. Das Haus war das richtige, auch in der Straße konnte er nichts auffälliges entdecken. Grübeld ging er wieder hinein. Hatte er vielleicht doch zuviel getrunken? Oder hatte sein Verstand ihm nur einen Streich gespielt? Der Hausflur sah aus wie immer, auch die Wohnungstür war vollkommen normal und der Schlüssel passte. Langsam öffnete Peter die Tür und da, schon wieder! Das konnte doch nicht wahr sein! Das war definitiv nicht seine Wohnung! Vielleicht lag es ja an ihm. Fing er jetzt an zu halluzinieren? Vorsichtig ging Peter duch die Wohnung. Zuerst das Schlafzimmer, nicht das auch noch jemand da war! Es sah ganz normal aus, nur das das alles nicht seine Sachen waren. Er ging zum Fenster und sah hinaus. Vor lauter Schreck machte er einen großen Satz rückwärts, fiel dabei auf das Bett und an der anderen Seite wieder hinunter. Verwirrt richtete er sich wieder auf. Hatte er das gerade wirklich gesehen? Peter fing an ernsthaft an seinem Verstand zu zweifeln. Langsam ging er wieder ans Fenster und kniff die Augen zussammen. Tatsächlich, statt der grauen Hauswand von gegenüber, blickte er auf einen Strand und türkisblaues Meer! Er riss sich von dem Anblick los, ging ans nächste Fenster und musste feststellen, dass hier ein wahnsinniger Tropensturm tobte, der die Palmen wie wild hin und her schwanken ließ. Peter verstand die Welt nicht mehr. Vielleicht würde ja ein Kaffee helfen und machte sich auf den Weg in die Küche. Doch in den Schränken fand er statt der erwarteten Tassen tatsächlich Dachziegel und statt des Kaffees waren Lockenwickler vorhanden! Das konnte doch alles nicht wahr sein! Das ergab doch überhaupt keinen Sinn! Peter war schon ganz verzweifelt und wurde immer panischer. Beim Blick aus diesem Fenster sah er Berge, riesige Berge! Als er sich umdrehte,traute er seinen Augen nicht! Hatten sich die Möbel bewegt? Gerade eben standen sie doch noch anders! Daraufhin stürzte Peter ins Wohnzimmer. Der Fernseher schaltete sich ein und ein Nachrichtensprecher erschien auf dem Bildschirm. Peter glaubte sich verhört zu haben, hatte der etwa mit ihm gesprochen! „Hallo Peter“, das hatte er doch gerade gesagt, oder? „Hallo Peter, willkommen in deinem neuen zu Hause“. Neues zu Hause? Was sollte das alles? Er war total fertig. Und was zu Hölle sollte dieses schrille Piepsen?
Peter schreckte hoch, er war schweißnass gebadet und sein Puls raste. Wo war er? Was war passiert? Und dann noch dieses Piepsen! Vorsichtig sah er sich um. Alles normal. Sein Blick fiel auf den Wecker, endlich konnte er diesen Lärm abstellen. Langsam beruhigte er sich wieder. Er stand auf und sah sich in der Wohnung um. Alles war wie immer. Puh, nochmal Glück gehabt, dachte Peter. Es war doch nur ein Albtraum!

 

Naja, es ist wohl eher eine schlaf-bloß-nicht-ein Geschichte als eine Gute-Nacht Geschichte geworden.

 

Damit ist meine Karte auch voll:)

Bingo

Sabine Müller kommentierte am 14. August 2019 um 20:47

Zeit fürs Bett

Es war einmal ein kleines Kätzchen, das lebte zusammen mit einem älteren Artgenossen und zwei stets bemühten Dosenöffnern in einer gemütlichen Wohnung.

Als es vor ein paar Jahren in die Familie aufgenommen worden war, hatte es nur den Kater und den weiblichen Menschen gegeben und auch die Wohnung war eine andere gewesen. Anfangs waren seine beiden neuen Mitbewohner sehr traurig gewesen, aber das verging mit der Zeit und auch das Kätzchen hatte irgendwann keine Angst mehr.

Dann kam ein neuer Mensch hinzu, die beiden schleppten bald darauf alle Möbel aus der Wohnung und auch das Kätzchen musste in sein Körbchen steigen und wurde weggeschleppt. Zum Glück erging es dem Kater aber nicht anders. Es ging die Treppe runter, über die Straße, über noch eine Straße und noch eine, viiiiiele Treppenstufen wieder hinauf und dann waren da plötzlich auch die ganzen Möbel wieder. Und hier gab es noch etwas Besonderes: einen hohen, schmalen Schrank, auf den das Kätzchen sich zurückziehen konnte, ohne dass der Andere ihr folgen konnte. Dort thronte es nun gerne auf seinem neu gekauften Kissen und erfreute sich der Aussicht.

Jeden Abend jedoch stieg es von seinem Ausguck hinunter und sucht sich gute Versteckmöglichkeiten. Wenn der Kater nun durch die Wohnung trabte und das scheinbar vorübergehend taube Personal lauthals auf das Rumpeln in seinem Bauch aufmerksam zu machen suchte, nutzte das Kätzchen seine Zerstreutheit aus und lauerte im auf. Dann gab es hier mal ein Zwicken in den Po, dort mal einen gezielten Sprung mit Purzelbaum und Schulterwurf …

Wenn sich die Dosenöffner endlich erbarmt und ihrem Namen nachgekommen waren, zog sich das Kätzchen mit gut gefülltem Bauch wieder auf den Schrank zurück und fröhnte dort seiner allabendlichen Leidenschaft: dem ausgiebigen Putzen. Besonders schmackhaft war dabei das linke Hinterpfötchen, auf dem es mit wachsender Begeisterung stundenlang kauen und knabbern konnte. Natürlich entgingen ihm dabei die Bemerkungen der Bediensteten nicht, die dies mit „Alle Tage wieder!“ und „Lässt du mich mal probieren?“ kommentierten. In typischer Katzenmanier überhörte das Kätzchen diese geflissentlich, streckte sich noch einmal, rollte sich dann zusammen und war bald schon in schönste Träume entschlummert.

Sabine Müller kommentierte am 14. August 2019 um 20:50

Das war mein letzter Beitrag und meine letzten beiden BINGOs in der zweiten Spalte von rechts und der vorletzten Zeile. 

Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 14. August 2019 um 22:32

Würdest du den schmalen  Schrank posten? Jetzt bin ich neugierig (eigentlich immer).

Ach, wie liebe ich diese Geschichten über Katzen , die in ihr neues Heim kommen und dann der Alltag beschrieben wird.

Haha, Hinterpfote knabbern, das kenne ich,wie der Mund regelrecht ins Felll mit Hingabe vergraben wird( das hat  bei unserem Kater dann immer ein seltsam schmatzenden Geräusch gemacht)

Sabine Müller kommentierte am 15. August 2019 um 08:32

Wenn du auf unseren Instagram-Kanal geschaut hast, hast du den Schrank sogar schon einmal gesehen. Zumindest ausschnittsweise.

https://www.instagram.com/p/B0nhwOpCY1E/

Stinsome kommentierte am 14. August 2019 um 21:21

So und noch die letzten beiden Aufgaben :-)

Lass mich zurück

Ich habe mein Buch an einer Bushaltestelle ausgesetzt :-)

Liebesgrüße

Und meine Grüße gehen an die "Was liest Du?"-Redaktion. :-)

Schon mal vielen lieben Dank für die tolle Aktion - bisher hat mir diese von allen Büchercamp-Aufgaben am besten gefallen :-)

Nyx kommentierte am 15. August 2019 um 14:05

Du hast so eine tolle Handschrift...:o

Tine kommentierte am 14. August 2019 um 21:30

Zeit fürs Bett: Der kleine Igel mit dem roten Kissen

Obwohl der kleine Igel den ganzen übermütig mit seinen Freunden, dem Dachs, dem Spatz und dem Fuchs gespielt hat, wollte er einfach nicht schlafen gehen. „Was macht ihr, wenn ich im Bett bin? Ihr beide seid dann ja ganz allein!“, fragte er seine Eltern. Sie versuchten ihn zu beschwichtigen, dass sie miteinander ein nettes Gespräch führen oder etwas aufräumen würden und lasen ihm eine um die andere Gute-Nacht-Geschichte vor. Doch es half alles nichts: „Gähn“, machte der Igel, „ich möchte aber noch nicht ins Bett.“ – „Ach Schatz“, erwiderte seine Mutter, „du musst aber schlafen, damit du morgen wieder den ganzen Tag spielen kannst. Wenn du jetzt nicht ins Bett gehst, verschläfst du Morgen den halben Tag!“
„Ich hab eine Idee“, sprach der Vater und ging ins Nebenzimmer. Mutter Igel und der kleine Igel schauten sich verdutzt an, als sie das gewohnte Rattern der Nähmaschine hörten. Kurz darauf kam Vater Igel zurück und hielt seinem Sohn ein rotes, quadratisches Kissen hin. „Hier“, sagte der Vater „wenn du nicht einschlafen kannst oder magst, dann leg dich ins Bett und kuschel mit dem Kissen!“ Verwirrt nahm der kleine Igel es entgegen und hielt es im Arm. „Denn darauf hat der Sandmann Mondstaub verstreut, der einen sofort schläfrig macht.“ Liebevoll sah seine Mutter zu, wie der kleine Igel das rote Kissen an seine Brust drückte und darauf langsam sein Gesicht bettete. Vater Igel trug ihn in sein Bett und Mutter Igel deckte ihn zu. Noch immer hielt der kleine Igel das rote Kissen im Arm und senkte langsam seine Lieder.

 

Das schaut... interessant aus: Buch im gelben Sack. Irgendwie sieht es nicht allzu unästethisch aus und mit einem zero waste Buch wäre es schon wieder klasse, aber egal :D

BINGO!

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